szmtag

Netzlese

Redaktion

Rettung kurz vor der verbalen Implosion: Bei der WM wird nicht geplappert

Redaktion | 2 Kommentar(e)


Thomas Fricke findet eine Begleiterscheinung der WM-Zeit großartig: Fast alle Fernseh-Talkshows machen Pause. Jetzt könnte man – ohne Schwarz-Weiß-Schemata diskutieren zu müssen – Reformen für Finanzmärkte finden und die Konjunktur vor dem Rückfall zu schützen.

11.06.2010 | 

Chefökonom Thomas Fricke erklärt, warum es in manchen Fällen ganz prima ist, wenn wegen der Fußball-WM seit heute vieles stillsteht:

Wegen der WM wird es in Deutschland jetzt vier Wochen lang (fast) keine Talkshow mehr geben, in der darüber beraten wird, ob das Land noch zu retten ist. Keine Maybrit Illner, auch keine Anne Will, keine älteren Menschen bei Maischberger und kein Frank Plasberg. Schlimm? Nach den Talktrends der vergangenen Krisenwochen könnte man meinen, dass die Pause in letzter Sekunde kommt – bevor das Land in kollektivwirrer Krisendeutung implodiert, erledigt von immer neuen gefühlten Untergängen.

weiterlesen auf ftd.de …

CARTA Kaffeekasse
Carta wird FACEBOOK-Kommentare einführen - demnächst hier...

2 Kommentare

  1. Tweets that mention Rettung kurz vor der verbalen Implosion: Bei der WM wird nicht geplappert — CARTA -- Topsy.com |  11.06.2010 | 21:53 | permalink  

    [...] This post was mentioned on Twitter by Lars, Carta. Carta said: Rettung kurz vor der verbalen Implosion: Bei der WM wird nicht geplappert http://goo.gl/fb/bEt6A [...]

  2. peter |  11.06.2010 | 23:27 | permalink  

    Die Politik wird nicht stillstehen, im Gegenteil, die läuft auf Hochtouren während alles beschäftigt ist mit Fußball-Euphorie (und Feiern und Trinken) und keine Zeit und keine Lust hat, sich mit politischen Entscheidungen zu beschäftigen. Und eh wirs uns versehen, sind Dutzende von problematischen Entscheidungen Gesetz. Und keiner hats gemerkt … Brot und Spiele – damals wie heute.

Sie möchten diesen Text kommentieren?

Ihr Name (erforderlich):

Ihre E-Mail (erforderlich):

Ihre Website:

Über Facebook oder Twitter einloggen:

Sie können Ihren Kommentar mit HTML-Befehlen formatieren.