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	<title>Kommentare zu: Berliner Senatskanzleichefin fordert Ende der &#8220;freien Wildbahn im Internet&#8221;</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Thu, 24 May 2012 08:48:04 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Linkwertig: simfy, Facebook, iPad, Virtuelle Welten &#171; Money Kredit ohne Schufa -Blog von MonKredit.com</title>
		<link>http://carta.info/28127/berliner-staatskanzleichefin-fordert-ende-der-freien-wildbahn-im-internet/comment-page-2/#comment-14905</link>
		<dc:creator>Linkwertig: simfy, Facebook, iPad, Virtuelle Welten &#171; Money Kredit ohne Schufa -Blog von MonKredit.com</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 00:07:34 +0000</pubDate>
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		<description>[...] » Berliner Staatskanzleichefin fordert Ende der freien Wildbahn im Internet [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] » Berliner Staatskanzleichefin fordert Ende der freien Wildbahn im Internet [...]</p>
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		<title>Von: Jan Dark</title>
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		<dc:creator>Jan Dark</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 08:58:13 +0000</pubDate>
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		<description>Berliner Internethasser aus der SPD laufen Amok

Es ght weiter. Es ist nicht nur die Leiterin der Staatkanzlei: der Hass auf das Internet und die Zerst&#246;rungswut haben die ganze Berlin SPD erfasst. Das Internet wird offen zum rechtsfreien Raum. Eine Alterskennzeichnungspflicht f&#252;r Content konnt man weder bei der Papierpresse noch beim Briefversand durchsetzten. Aber im Internt glauben die Internethasser von der SPD, sie k&#246;nnten machen was sie wollen. Man muss sich ja wundern, dass die CDU gesagt hat, dass sie so einen hasserf&#252;llten Bl&#246;dsinn nicht mitmachen, sondern erst mal die Enquete-Kommission abwarten will.

&quot;Nur noch kleine Korrekturen bei Reform des Jugendmedienschutzes&quot; 
...
&quot;Dagegen fand die Kritik aus Landesparlamenten an Kernpunkten wie einer Alterskennzeichnung f&#252;r alle Online-Inhalte und Filterm&#246;glichkeiten f&#252;r Erziehungsberechtigte kein Geh&#246;r. Bloggern oder Forenanbietern w&#252;rden die gleichen Ma&#223;gaben auferlegt wie gro&#223;en Content-Produzenten, hatten Medienpolitiker des Berliner Abgeordnetenhauses im April bem&#228;ngelt. Die Einw&#228;nde seien praktisch verworfen worden, da sie in der Kommission nicht als mehrheitsf&#228;hig gegolten h&#228;tten, erkl&#228;rte Helbig.&quot;
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Nur-noch-kleine-Korrekturen-bei-Reform-des-Jugendmedienschutzes-1014188.html

Diese Menschen sind nicht mehr regierungsf&#228;hig. Sie sind in ihrem Hass auf das Internet und ihrem Glauben, dort einen rechtsfreien Raum vorzufinden, in dme sie sich hemmungslos austoben k&#246;nnen, gef&#228;hrlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Berliner Internethasser aus der SPD laufen Amok</p>
<p>Es ght weiter. Es ist nicht nur die Leiterin der Staatkanzlei: der Hass auf das Internet und die Zerst&#246;rungswut haben die ganze Berlin SPD erfasst. Das Internet wird offen zum rechtsfreien Raum. Eine Alterskennzeichnungspflicht f&#252;r Content konnt man weder bei der Papierpresse noch beim Briefversand durchsetzten. Aber im Internt glauben die Internethasser von der SPD, sie k&#246;nnten machen was sie wollen. Man muss sich ja wundern, dass die CDU gesagt hat, dass sie so einen hasserf&#252;llten Bl&#246;dsinn nicht mitmachen, sondern erst mal die Enquete-Kommission abwarten will.</p>
<p>&#8220;Nur noch kleine Korrekturen bei Reform des Jugendmedienschutzes&#8221;<br />
&#8230;<br />
&#8220;Dagegen fand die Kritik aus Landesparlamenten an Kernpunkten wie einer Alterskennzeichnung f&#252;r alle Online-Inhalte und Filterm&#246;glichkeiten f&#252;r Erziehungsberechtigte kein Geh&#246;r. Bloggern oder Forenanbietern w&#252;rden die gleichen Ma&#223;gaben auferlegt wie gro&#223;en Content-Produzenten, hatten Medienpolitiker des Berliner Abgeordnetenhauses im April bem&#228;ngelt. Die Einw&#228;nde seien praktisch verworfen worden, da sie in der Kommission nicht als mehrheitsf&#228;hig gegolten h&#228;tten, erkl&#228;rte Helbig.&#8221;<br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Nur-noch-kleine-Korrekturen-bei-Reform-des-Jugendmedienschutzes-1014188.html" rel="nofollow">http://www.heise.de/newsticker/meldung/Nur-noch-kleine-Korrekturen-bei-Reform-des-Jugendmedienschutzes-1014188.html</a></p>
<p>Diese Menschen sind nicht mehr regierungsf&#228;hig. Sie sind in ihrem Hass auf das Internet und ihrem Glauben, dort einen rechtsfreien Raum vorzufinden, in dme sie sich hemmungslos austoben k&#246;nnen, gef&#228;hrlich.</p>
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		<title>Von: Jan Dark</title>
		<link>http://carta.info/28127/berliner-staatskanzleichefin-fordert-ende-der-freien-wildbahn-im-internet/comment-page-2/#comment-14837</link>
		<dc:creator>Jan Dark</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 04:18:23 +0000</pubDate>
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		<description>B&#252;cherverbrennungen

&#220;ber B&#252;cherverbrennungen und die Nazis solltest Du Dich informieren. Kaiser Diokletian war nachweislich kein Nazi :
http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCcherverbrennung

&quot;Was hat das jetzt eigentlich mit dem Thema des obigen Textes zu tun?&quot;

Die Internethasser geb&#228;rden sich, als wenn das Internet ein rechtsfreier Raum w&#228;re. Kulturgut wird gel&#246;scht, so wie fr&#252;her immer missliebige B&#252;cher verbrannt wurden. Die Internethasser haben kein Interesse daran, dass das Kulturgut der Menschheit der Menschheit auch zur Verf&#252;gung steht. Sie sperren Leiber Leute aus (Three Strike Model) wie die Berliner Senatskanzleichefin anstatt Kultur zu den Menschen zu bringen. Internethasser hassen auch die Kulturflatrate. Ich habe mit meinen Geb&#252;hren das Angebot beim WDR mitfinanziert, aber die Internethasser und Kulturhasser g&#246;nnen mir nicht den Zugriff darauf. Diese Menschen sind nicht zukunftsf&#228;hig. Man kann nur hoffen, dass ihr zynischer und perverser Kulturbegriff m&#246;glichst bald biologisch durch Aussterben der Internethasser gel&#246;st wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>B&#252;cherverbrennungen</p>
<p>&#220;ber B&#252;cherverbrennungen und die Nazis solltest Du Dich informieren. Kaiser Diokletian war nachweislich kein Nazi :<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCcherverbrennung" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCcherverbrennung</a></p>
<p>&#8220;Was hat das jetzt eigentlich mit dem Thema des obigen Textes zu tun?&#8221;</p>
<p>Die Internethasser geb&#228;rden sich, als wenn das Internet ein rechtsfreier Raum w&#228;re. Kulturgut wird gel&#246;scht, so wie fr&#252;her immer missliebige B&#252;cher verbrannt wurden. Die Internethasser haben kein Interesse daran, dass das Kulturgut der Menschheit der Menschheit auch zur Verf&#252;gung steht. Sie sperren Leiber Leute aus (Three Strike Model) wie die Berliner Senatskanzleichefin anstatt Kultur zu den Menschen zu bringen. Internethasser hassen auch die Kulturflatrate. Ich habe mit meinen Geb&#252;hren das Angebot beim WDR mitfinanziert, aber die Internethasser und Kulturhasser g&#246;nnen mir nicht den Zugriff darauf. Diese Menschen sind nicht zukunftsf&#228;hig. Man kann nur hoffen, dass ihr zynischer und perverser Kulturbegriff m&#246;glichst bald biologisch durch Aussterben der Internethasser gel&#246;st wird.</p>
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	<item>
		<title>Von: Robin</title>
		<link>http://carta.info/28127/berliner-staatskanzleichefin-fordert-ende-der-freien-wildbahn-im-internet/comment-page-2/#comment-14832</link>
		<dc:creator>Robin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 02:28:08 +0000</pubDate>
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		<description>@ Jan Dark:

Mein lieber Scholli - den Rundfunkstaatsvertrag mit Nazi-Aktionen zu vergleichen - da geh&#246;rt schon einiges zu.

Zu Deiner Beruhigung: Der WDR k&#246;nnte alles, wenn er m&#246;chte, &#252;ber seine Vermarktungstochter werbefinanziert auch l&#228;nger ins Netz stellen.

Und: Was hat das jetzt eigentlich mit dem Thema des obigen Textes zu tun?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Jan Dark:</p>
<p>Mein lieber Scholli &#8211; den Rundfunkstaatsvertrag mit Nazi-Aktionen zu vergleichen &#8211; da geh&#246;rt schon einiges zu.</p>
<p>Zu Deiner Beruhigung: Der WDR k&#246;nnte alles, wenn er m&#246;chte, &#252;ber seine Vermarktungstochter werbefinanziert auch l&#228;nger ins Netz stellen.</p>
<p>Und: Was hat das jetzt eigentlich mit dem Thema des obigen Textes zu tun?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jan Dark</title>
		<link>http://carta.info/28127/berliner-staatskanzleichefin-fordert-ende-der-freien-wildbahn-im-internet/comment-page-2/#comment-14825</link>
		<dc:creator>Jan Dark</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 21:09:12 +0000</pubDate>
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		<description>Es werden wieder B&#252;cher im Land verbrannt.

&quot;WDR startet &quot;das gro&#223;e L&#246;schen 
Der WDR hat nach eigenen Angaben unter dem Aufh&#228;nger &quot;das gro&#223;e L&#246;schen&quot; mit der zweiten Welle der Anpassung seines Online-Auftrittes an die Vorgaben des 12. Rundfunk&#228;nderungsstaatsvertrags begonnen. &quot;80 bis 90 Prozent der Internetbeitr&#228;ge&quot; m&#252;ssten im Rahmen der Aktion von den Servern des gr&#246;&#223;ten ARD-Senders gel&#246;scht werden, hei&#223;t es bei den K&#246;lnern.&quot;
http://www.heise.de/newsticker/meldung/WDR-startet-das-grosse-Loeschen-1014623.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es werden wieder B&#252;cher im Land verbrannt.</p>
<p>&#8220;WDR startet &#8220;das gro&#223;e L&#246;schen<br />
Der WDR hat nach eigenen Angaben unter dem Aufh&#228;nger &#8220;das gro&#223;e L&#246;schen&#8221; mit der zweiten Welle der Anpassung seines Online-Auftrittes an die Vorgaben des 12. Rundfunk&#228;nderungsstaatsvertrags begonnen. &#8220;80 bis 90 Prozent der Internetbeitr&#228;ge&#8221; m&#252;ssten im Rahmen der Aktion von den Servern des gr&#246;&#223;ten ARD-Senders gel&#246;scht werden, hei&#223;t es bei den K&#246;lnern.&#8221;<br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/WDR-startet-das-grosse-Loeschen-1014623.html" rel="nofollow">http://www.heise.de/newsticker/meldung/WDR-startet-das-grosse-Loeschen-1014623.html</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Dominic</title>
		<link>http://carta.info/28127/berliner-staatskanzleichefin-fordert-ende-der-freien-wildbahn-im-internet/comment-page-2/#comment-14738</link>
		<dc:creator>Dominic</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 13:44:52 +0000</pubDate>
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		<description>@Stefan Herwig
&lt;blockquote&gt;In ihrem Post 38 stellten sie Raubkopie als erstmals juristischen kodifizeirten Begriff dar.&lt;/blockquote&gt;
Diese Aussage ist gleich doppelt falsch. Zum einen ist Post 38 &lt;b&gt;von Ihnen&lt;/b&gt; (Sie meinten wohl Ihr Zitat meines Posts Nr 36) - zum anderen habe ich lediglich den Begriff &quot;Raubkopie&quot; als &lt;i&gt;unseri&#246;sen Propaganda-Begriff&lt;/i&gt; identifiziert und dies mit seiner juristischen Unhaltbarkeit belegt. Die Verwendung eines solchen Begriffes impliziert aus hinreichend dargelegten Gr&#252;nden immer eine tendenzi&#246;se Absicht, die auf einen ideologischen Hintergrund schliessen l&#228;sst. 

Daraufhin meinten Sie mir, den Duden zitierend, das Gegenteil beweisen zu wollen, mit folgendem Zitat:
&lt;blockquote&gt;“Raub-: dr&#252;ckt in Bildungen mit Substantiven aus, dass etw. auf widerrechtlichem Wege hergestellt, gemacht wird, …” (Quelle: http://www.duden.de/suche/index.php?suchwort=Raub&amp;suchbereich=mixed#inhalte). 

Vergleiche auch den Raubbau. Auch der “Raubvogel” oder der “Raubfisch” rauben niemanden in der Einkaufszone mit vorgehaltener 38er aus.&lt;/blockquote&gt;
Wenn Sie den Inhalt der obigen Aussage mit Ihren, dies angeblich unterstreichenden Beispielen vergleichen, d&#252;rfte offensichtlich werden, dass diese allesamt zumindest untauglich sind. Weder ein Raubtier, noch zwingend der Raubbau hat einen Bezug zu Handlungen, wo &lt;b&gt;etw. auf widerrechtlichem Wege hergestellt, gemacht wird&lt;/b&gt;. Dies trifft &#252;brigens auch auf Ihre zweisp&#228;ter  nachgeschobenen Beispiele zu, da der Straftatbestand des Mundraubes veraltet ist und das Brauchtum des &quot;Brautraubes&quot; nun gar keinen Zusammenhang mehr zu irgendwelchen &quot;widerrechtlichen Handlungen&quot; aufweist. (&#220;brigens: Juristisch gesehen w&#228;re eine solche Handlung - ernsthaft ausgef&#252;hrt - etwas zwischen Entf&#252;hrung und Geiselnahme, weil Diebstahlsdelikte generell nicht auf lebende Personen anwendbar sind.) 

Insofern finde ich f&#252;r die Erkl&#228;rung des Dudens immernoch nur genau ein wirklich treffendes Beispiel: Das der &quot;Raubkopie&quot; und vielleicht noch den in der selben Konnotation abgefassten &quot;Raubdruck&quot;, was effektiv aufs Gleiche rauskommt. Abgesehen von diesen bekannten und bewusst missverst&#228;ndlich konstruierten Kampfbegriffen, hat f&#252;r mich die Herleitung des Stammwortes &lt;i&gt;raub&lt;/i&gt; immernoch in erster Linie etwas mit aktiv ausgef&#252;hrter &lt;i&gt;Gewalt&lt;/i&gt; zu tun, wie es ja auch im juristischen Sinne interpretiert wird.

&lt;blockquote&gt;Sie belegen damit leider nur ihre eigene Verblendung. Ich hielt es ja eigentlich f&#252;r &#252;bertrieben, als Jaron Lanier von einem nahezu religi&#246;sem Fanatismus der digitalen Maoisten sprach, aber mittlerweile glaube ich, dass das leider doch zutrifft.&lt;/blockquote&gt;
Jetzt versteigen Sie sich auch noch v&#246;llig auf die Ebene des pers&#246;nlichen Angriffs. Das ist umso badauerlicher, da &lt;b&gt;Sie selbst&lt;/b&gt; solches bei anderen Kommentatoren eingangs moniert hatten:
(Zitat Stefan Herwig, &lt;a href=&quot;http://carta.info/28127/berliner-staatskanzleichefin-fordert-ende-der-freien-wildbahn-im-internet/#comment-14514&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Post 25&lt;/a&gt;) 
&lt;blockquote&gt;
Ich finde es ehrlich gesagt h&#246;chst irritierend mit welchen Argumenten sich hier Kommentatoren um den eigentlichen Informationsgehalt von Frau Kissler herumdr&#252;cken. Die Kommentare ad hominem (#24., #22, #8) senken das Niveau der Diskussion doch deutlich.&lt;/blockquote&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Stefan Herwig</p>
<blockquote><p>In ihrem Post 38 stellten sie Raubkopie als erstmals juristischen kodifizeirten Begriff dar.</p></blockquote>
<p>Diese Aussage ist gleich doppelt falsch. Zum einen ist Post 38 <b>von Ihnen</b> (Sie meinten wohl Ihr Zitat meines Posts Nr 36) &#8211; zum anderen habe ich lediglich den Begriff &#8220;Raubkopie&#8221; als <i>unseri&#246;sen Propaganda-Begriff</i> identifiziert und dies mit seiner juristischen Unhaltbarkeit belegt. Die Verwendung eines solchen Begriffes impliziert aus hinreichend dargelegten Gr&#252;nden immer eine tendenzi&#246;se Absicht, die auf einen ideologischen Hintergrund schliessen l&#228;sst. </p>
<p>Daraufhin meinten Sie mir, den Duden zitierend, das Gegenteil beweisen zu wollen, mit folgendem Zitat:</p>
<blockquote><p>“Raub-: dr&#252;ckt in Bildungen mit Substantiven aus, dass etw. auf widerrechtlichem Wege hergestellt, gemacht wird, …” (Quelle: <a href="http://www.duden.de/suche/index.php?suchwort=Raub&#038;suchbereich=mixed#inhalte" rel="nofollow">http://www.duden.de/suche/index.php?suchwort=Raub&#038;suchbereich=mixed#inhalte</a>). </p>
<p>Vergleiche auch den Raubbau. Auch der “Raubvogel” oder der “Raubfisch” rauben niemanden in der Einkaufszone mit vorgehaltener 38er aus.</p></blockquote>
<p>Wenn Sie den Inhalt der obigen Aussage mit Ihren, dies angeblich unterstreichenden Beispielen vergleichen, d&#252;rfte offensichtlich werden, dass diese allesamt zumindest untauglich sind. Weder ein Raubtier, noch zwingend der Raubbau hat einen Bezug zu Handlungen, wo <b>etw. auf widerrechtlichem Wege hergestellt, gemacht wird</b>. Dies trifft &#252;brigens auch auf Ihre zweisp&#228;ter  nachgeschobenen Beispiele zu, da der Straftatbestand des Mundraubes veraltet ist und das Brauchtum des &#8220;Brautraubes&#8221; nun gar keinen Zusammenhang mehr zu irgendwelchen &#8220;widerrechtlichen Handlungen&#8221; aufweist. (&#220;brigens: Juristisch gesehen w&#228;re eine solche Handlung &#8211; ernsthaft ausgef&#252;hrt &#8211; etwas zwischen Entf&#252;hrung und Geiselnahme, weil Diebstahlsdelikte generell nicht auf lebende Personen anwendbar sind.) </p>
<p>Insofern finde ich f&#252;r die Erkl&#228;rung des Dudens immernoch nur genau ein wirklich treffendes Beispiel: Das der &#8220;Raubkopie&#8221; und vielleicht noch den in der selben Konnotation abgefassten &#8220;Raubdruck&#8221;, was effektiv aufs Gleiche rauskommt. Abgesehen von diesen bekannten und bewusst missverst&#228;ndlich konstruierten Kampfbegriffen, hat f&#252;r mich die Herleitung des Stammwortes <i>raub</i> immernoch in erster Linie etwas mit aktiv ausgef&#252;hrter <i>Gewalt</i> zu tun, wie es ja auch im juristischen Sinne interpretiert wird.</p>
<blockquote><p>Sie belegen damit leider nur ihre eigene Verblendung. Ich hielt es ja eigentlich f&#252;r &#252;bertrieben, als Jaron Lanier von einem nahezu religi&#246;sem Fanatismus der digitalen Maoisten sprach, aber mittlerweile glaube ich, dass das leider doch zutrifft.</p></blockquote>
<p>Jetzt versteigen Sie sich auch noch v&#246;llig auf die Ebene des pers&#246;nlichen Angriffs. Das ist umso badauerlicher, da <b>Sie selbst</b> solches bei anderen Kommentatoren eingangs moniert hatten:<br />
(Zitat Stefan Herwig, <a href="http://carta.info/28127/berliner-staatskanzleichefin-fordert-ende-der-freien-wildbahn-im-internet/#comment-14514" rel="nofollow">Post 25</a>) </p>
<blockquote><p>
Ich finde es ehrlich gesagt h&#246;chst irritierend mit welchen Argumenten sich hier Kommentatoren um den eigentlichen Informationsgehalt von Frau Kissler herumdr&#252;cken. Die Kommentare ad hominem (#24., #22, #8) senken das Niveau der Diskussion doch deutlich.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jan Dark</title>
		<link>http://carta.info/28127/berliner-staatskanzleichefin-fordert-ende-der-freien-wildbahn-im-internet/comment-page-2/#comment-14715</link>
		<dc:creator>Jan Dark</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 10:28:29 +0000</pubDate>
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		<description>Das Internet als Rechtsfreier Raum

Auch Barbara Kisseler hat endlich das Internet entdeckt. Sie h&#228;lt es in ihrer Naivit&#228;t f&#252;r einen rechtsfreien Raum (die nennt es &quot;Freie Wildbahn&quot;). Sie glaubt im Internet k&#246;nnen Politiker alles das Veranstalten zu k&#246;nnen, was Politikern ausserhalb des Internets durch Gesetze verwehrt bleibt.

Das veranstaltet die Verwerterindustrie doch immer so nette Happennigs, spendet gar so freudig, da m&#246;chte man denen doch helfen, dass man das bekommt, was einem ausserhalb des Internets verwehrt bleibt.

Wie w&#228;re es doch sch&#246;n gewesen, wenn wegen des Urheberrechts die Verwerterindustrie jeden Brief, jedes P&#228;ckchen &#246;ffnen d&#252;rfte, in jede CD, in jede DVD der guten Sache wegen reinsehen d&#252;rfte. Endlich k&#228;me man dem &#220;bel alles B&#246;sen n&#228;her. Die Service Provider (Deutsche Post AG, PIN AG (gibt&#039;s die noch?) m&#252;ssten nat&#252;rlich ihren Beitrag leisten und &#252;berall reinsehen. Weil sie sonst die Sch&#228;den, die die Transporteure aus behaupteten entgangenen Ums&#228;tzen festsetzen, als St&#246;rer haften m&#252;ssten. Auch k&#246;nnte man auch gleich die Versender und Empf&#228;nger von Raubkopien und Kinderpornografie identifizieren, das Material beschlagnahmen und der katholischen Kirche f&#252;r Bed&#252;rftige spenden.

Und wer die Gesetze dreimal nicht einh&#228;lt, den schlie&#223;en wir lebenslang vom Postempfang aus. Damit er es lernt.  

Allein, diese widerlichen Rechtsbrecher verstecken sich in ihrer Abartigkeit hinter Briefgeheimnis, Verfassung und so einen uncoolen Kram. Weigern sich den Staat daf&#252;r arbeiten zu lassen, was die Musikindustrie auf dem Markt nicht erreicht, mit staatlicher Gewalt einzutreiben: Volkswohl sozusagen, ich liebe Euch alle.

Na gut. Wenn wir die harte Nummer mit der Post nicht hinbekommen, dann gehen wir halt ins Internet. Da ist der rechtsfreie Raum, da ist die freie Wildbahn, da d&#252;rfen Politiker alles: St&#246;rerhaftung, Websperren. Threestrikes, Vorratsdatenspeicherung (warum gibts die bei der Post eigentlich immer noch nicht). China, Iran: Wir kommen! Lasst uns sein wie Ihr: 1,3 Milliarden Chinesen k&#246;nnen nicht irren. Die freie Wildbahn, der rechtsfreie Raum! China hat es geschafft: 1,3 Mrd Menschen sind frei von Rechten. Hurra!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internet als Rechtsfreier Raum</p>
<p>Auch Barbara Kisseler hat endlich das Internet entdeckt. Sie h&#228;lt es in ihrer Naivit&#228;t f&#252;r einen rechtsfreien Raum (die nennt es &#8220;Freie Wildbahn&#8221;). Sie glaubt im Internet k&#246;nnen Politiker alles das Veranstalten zu k&#246;nnen, was Politikern ausserhalb des Internets durch Gesetze verwehrt bleibt.</p>
<p>Das veranstaltet die Verwerterindustrie doch immer so nette Happennigs, spendet gar so freudig, da m&#246;chte man denen doch helfen, dass man das bekommt, was einem ausserhalb des Internets verwehrt bleibt.</p>
<p>Wie w&#228;re es doch sch&#246;n gewesen, wenn wegen des Urheberrechts die Verwerterindustrie jeden Brief, jedes P&#228;ckchen &#246;ffnen d&#252;rfte, in jede CD, in jede DVD der guten Sache wegen reinsehen d&#252;rfte. Endlich k&#228;me man dem &#220;bel alles B&#246;sen n&#228;her. Die Service Provider (Deutsche Post AG, PIN AG (gibt&#8217;s die noch?) m&#252;ssten nat&#252;rlich ihren Beitrag leisten und &#252;berall reinsehen. Weil sie sonst die Sch&#228;den, die die Transporteure aus behaupteten entgangenen Ums&#228;tzen festsetzen, als St&#246;rer haften m&#252;ssten. Auch k&#246;nnte man auch gleich die Versender und Empf&#228;nger von Raubkopien und Kinderpornografie identifizieren, das Material beschlagnahmen und der katholischen Kirche f&#252;r Bed&#252;rftige spenden.</p>
<p>Und wer die Gesetze dreimal nicht einh&#228;lt, den schlie&#223;en wir lebenslang vom Postempfang aus. Damit er es lernt.  </p>
<p>Allein, diese widerlichen Rechtsbrecher verstecken sich in ihrer Abartigkeit hinter Briefgeheimnis, Verfassung und so einen uncoolen Kram. Weigern sich den Staat daf&#252;r arbeiten zu lassen, was die Musikindustrie auf dem Markt nicht erreicht, mit staatlicher Gewalt einzutreiben: Volkswohl sozusagen, ich liebe Euch alle.</p>
<p>Na gut. Wenn wir die harte Nummer mit der Post nicht hinbekommen, dann gehen wir halt ins Internet. Da ist der rechtsfreie Raum, da ist die freie Wildbahn, da d&#252;rfen Politiker alles: St&#246;rerhaftung, Websperren. Threestrikes, Vorratsdatenspeicherung (warum gibts die bei der Post eigentlich immer noch nicht). China, Iran: Wir kommen! Lasst uns sein wie Ihr: 1,3 Milliarden Chinesen k&#246;nnen nicht irren. Die freie Wildbahn, der rechtsfreie Raum! China hat es geschafft: 1,3 Mrd Menschen sind frei von Rechten. Hurra!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan Herwig</title>
		<link>http://carta.info/28127/berliner-staatskanzleichefin-fordert-ende-der-freien-wildbahn-im-internet/comment-page-2/#comment-14713</link>
		<dc:creator>Stefan Herwig</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 10:05:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=28127#comment-14713</guid>
		<description>@47

&lt;blockquote&gt; Ich habe Ihre vorgebrachten Beispiele widerlegt, nun bringen Sie ein paar neue. Warum haben Sie zun&#228;chst die anderen gew&#228;hlt, wenn sie diese nun f&#252;r zutreffender halten? Ob sie das tats&#228;chlich sind, werden wir gleich sehen.&lt;/blockquote&gt; 

Ich habe andere Beispiele gew&#228;hlt, weil Sie ihre Kriterien ver&#228;ndert hatten. In ihrem Post  38 stellten sie Raubkopie als erstmals juristischen kodifizeirten Begriff dar. Ich habe bewiesen, dass die Vorsilbe &quot;Raub&quot; auch sprachlich ausserhalb des juristischen Kontextes besteht.

Dann &#196;NDERTEN sie ihre Argumentation, und meinten Raub habe prinzipiell etwas mit &quot;Gewalt&quot; zu tun, und lediglich die Raubkopie w&#228;re die einzige Ausnahme davon.  Dazu lieferte ich wiederum Gegenbeispiele die zeigten, dass dem nicht so ist. Es ist genauso wie der Duden sagte, raub ist eine Vorsible, die etwas mit unkontrollierter Aneignung zu tun hat. 

Aber sie t&#252;rmen ihr groteskes Argumentationsgebilde weiter, und verwerfen jetzt nach Bitkom sogar den Duden als sprachliche Autorit&#228;t, und ihre Argumentationen halten zu k&#246;nnen. Das spottet jeder Beschreibung.

Ebenfalls scheinen Sie zu vergessen in welchen Implikationen sie noch vor zwei beitr&#228;gen argumentiert haben, und h&#252;pfen von einem fadenscheinigen Argument zum n&#228;chsten, vergessen selbst in welchem Kontext sie argumentieren. Das hat in etwa den Wert, als w&#252;rde man mit einem Alzheimerpatienten diskutieren. 

Sie belegen damit leider nur ihre eigene Verblendung. Ich hielt es ja eigentlich f&#252;r &#252;bertrieben, als Jaron Lanier von einem nahezu religi&#246;sem Fanatismus der digitalen Maoisten sprach, aber mittlerweile glaube ich, dass das leider doch zutrifft.

@48
&lt;blockquote&gt; Man muss weiterhin beachten, dass das Urheberrecht als solches Kulturgeschichtlich eher eine neuere Entwicklung ist und dessen Erfindung seltsamerweise gerade in eine Zeit f&#228;llt, die heute allgemein als ein R&#252;ckgang bzw. Verlust der Kultur bekannt ist (das sogenannte dunkle Mittelalter).&lt;/blockquote&gt; 


Vielen Dank f&#252;r diese erfrischende Sichtweise. Sie fordern zwar den freien Zugang zu Informationen, aber leider setzen Sie noch nicht einmal die bereits vorhandenen richtig ein. Das l&#228;sst tief blicken. 

http://de.wikipedia.org/wiki/Dunkle_Jahrhunderte_%28Mittelalter%29

Das Urheberrecht ins Fr&#252;hmittelalter zu verfrachten  ist echt eine Aussage, die jeglicher Grundlage entbehrt: Bitte Argumentiern sie nicht mit geschichtlichen Zusammenh&#228;ngen, wenn sie diese nicht ansatzweise verstehen. 

Gru&#223;,

Stefan</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@47</p>
<blockquote><p> Ich habe Ihre vorgebrachten Beispiele widerlegt, nun bringen Sie ein paar neue. Warum haben Sie zun&#228;chst die anderen gew&#228;hlt, wenn sie diese nun f&#252;r zutreffender halten? Ob sie das tats&#228;chlich sind, werden wir gleich sehen.</p></blockquote>
<p>Ich habe andere Beispiele gew&#228;hlt, weil Sie ihre Kriterien ver&#228;ndert hatten. In ihrem Post  38 stellten sie Raubkopie als erstmals juristischen kodifizeirten Begriff dar. Ich habe bewiesen, dass die Vorsilbe &#8220;Raub&#8221; auch sprachlich ausserhalb des juristischen Kontextes besteht.</p>
<p>Dann &#196;NDERTEN sie ihre Argumentation, und meinten Raub habe prinzipiell etwas mit &#8220;Gewalt&#8221; zu tun, und lediglich die Raubkopie w&#228;re die einzige Ausnahme davon.  Dazu lieferte ich wiederum Gegenbeispiele die zeigten, dass dem nicht so ist. Es ist genauso wie der Duden sagte, raub ist eine Vorsible, die etwas mit unkontrollierter Aneignung zu tun hat. </p>
<p>Aber sie t&#252;rmen ihr groteskes Argumentationsgebilde weiter, und verwerfen jetzt nach Bitkom sogar den Duden als sprachliche Autorit&#228;t, und ihre Argumentationen halten zu k&#246;nnen. Das spottet jeder Beschreibung.</p>
<p>Ebenfalls scheinen Sie zu vergessen in welchen Implikationen sie noch vor zwei beitr&#228;gen argumentiert haben, und h&#252;pfen von einem fadenscheinigen Argument zum n&#228;chsten, vergessen selbst in welchem Kontext sie argumentieren. Das hat in etwa den Wert, als w&#252;rde man mit einem Alzheimerpatienten diskutieren. </p>
<p>Sie belegen damit leider nur ihre eigene Verblendung. Ich hielt es ja eigentlich f&#252;r &#252;bertrieben, als Jaron Lanier von einem nahezu religi&#246;sem Fanatismus der digitalen Maoisten sprach, aber mittlerweile glaube ich, dass das leider doch zutrifft.</p>
<p>@48</p>
<blockquote><p> Man muss weiterhin beachten, dass das Urheberrecht als solches Kulturgeschichtlich eher eine neuere Entwicklung ist und dessen Erfindung seltsamerweise gerade in eine Zeit f&#228;llt, die heute allgemein als ein R&#252;ckgang bzw. Verlust der Kultur bekannt ist (das sogenannte dunkle Mittelalter).</p></blockquote>
<p>Vielen Dank f&#252;r diese erfrischende Sichtweise. Sie fordern zwar den freien Zugang zu Informationen, aber leider setzen Sie noch nicht einmal die bereits vorhandenen richtig ein. Das l&#228;sst tief blicken. </p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dunkle_Jahrhunderte_%28Mittelalter%29" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Dunkle_Jahrhunderte_%28Mittelalter%29</a></p>
<p>Das Urheberrecht ins Fr&#252;hmittelalter zu verfrachten  ist echt eine Aussage, die jeglicher Grundlage entbehrt: Bitte Argumentiern sie nicht mit geschichtlichen Zusammenh&#228;ngen, wenn sie diese nicht ansatzweise verstehen. </p>
<p>Gru&#223;,</p>
<p>Stefan</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Frank Otto</title>
		<link>http://carta.info/28127/berliner-staatskanzleichefin-fordert-ende-der-freien-wildbahn-im-internet/comment-page-1/#comment-14677</link>
		<dc:creator>Frank Otto</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 17:01:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=28127#comment-14677</guid>
		<description>Es ist umgekehrt: Diejenigen die mehr Musik konsumieren, also kaufen, machen auch mehr Gebrauch von Filesharing Diensten. Das liegt schlicht und einfach an dem erh&#246;hten Interesse an Musik, ist doch logisch, oder?

Mich wundert, dass niemand auf den eigentlichen neuen Aspekt eingeht, sie sagt n&#228;mlich, dass es ihr um die Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit der Mittel geht!!!!
Die Diskussion um Begriffe wie &quot;Raubkopie&quot; ist doch tausendfach gef&#252;hrt und bringt rein garnichts.
In einer Welt, in der Kulturkommissare dar&#252;ber entscheiden welcher Autor, K&#252;nstler etc. gef&#246;rdert wird und welcher nicht, m&#246;chte ich nicht leben. Das w&#228;re aber die bedauerliche Konsequenz wenn sich Investitionen in den Aufbau ebendieser Autoren, K&#252;nstler etc. nicht mehr lohnen. 
Ein Gesch&#228;ftsmodell zu sch&#252;tzen wird auch nicht bedeuten, dass es keine Musik etc mehr umsonst g&#228;be, die kostenlose Abgabe zu Promotionzwecken ist l&#228;ngst Teil des Business.
Mir ist hier zuviel Polemik in der Debatte und ich vermisse die differenzierte Betrachtung um das richtige Ma&#223; des Verh&#228;ltnisses von Schutz und Freiheit.
Beides ist doch n&#246;tig, das liegt doch auf der Hand, eine absolute Wahrheit auf einer der beiden Seiten gibt es nur f&#252;r Ideologen. Der gesellschaftliche Konsenz muss doch zwischen diesen beiden &quot;Wahrheiten&quot; gefunden werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist umgekehrt: Diejenigen die mehr Musik konsumieren, also kaufen, machen auch mehr Gebrauch von Filesharing Diensten. Das liegt schlicht und einfach an dem erh&#246;hten Interesse an Musik, ist doch logisch, oder?</p>
<p>Mich wundert, dass niemand auf den eigentlichen neuen Aspekt eingeht, sie sagt n&#228;mlich, dass es ihr um die Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit der Mittel geht!!!!<br />
Die Diskussion um Begriffe wie &#8220;Raubkopie&#8221; ist doch tausendfach gef&#252;hrt und bringt rein garnichts.<br />
In einer Welt, in der Kulturkommissare dar&#252;ber entscheiden welcher Autor, K&#252;nstler etc. gef&#246;rdert wird und welcher nicht, m&#246;chte ich nicht leben. Das w&#228;re aber die bedauerliche Konsequenz wenn sich Investitionen in den Aufbau ebendieser Autoren, K&#252;nstler etc. nicht mehr lohnen.<br />
Ein Gesch&#228;ftsmodell zu sch&#252;tzen wird auch nicht bedeuten, dass es keine Musik etc mehr umsonst g&#228;be, die kostenlose Abgabe zu Promotionzwecken ist l&#228;ngst Teil des Business.<br />
Mir ist hier zuviel Polemik in der Debatte und ich vermisse die differenzierte Betrachtung um das richtige Ma&#223; des Verh&#228;ltnisses von Schutz und Freiheit.<br />
Beides ist doch n&#246;tig, das liegt doch auf der Hand, eine absolute Wahrheit auf einer der beiden Seiten gibt es nur f&#252;r Ideologen. Der gesellschaftliche Konsenz muss doch zwischen diesen beiden &#8220;Wahrheiten&#8221; gefunden werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jan Dark</title>
		<link>http://carta.info/28127/berliner-staatskanzleichefin-fordert-ende-der-freien-wildbahn-im-internet/comment-page-1/#comment-14675</link>
		<dc:creator>Jan Dark</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 16:43:02 +0000</pubDate>
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		<description>Raubkopien

Michaelangelo w&#252;rde heute richtig Stress kriegen mitd er Sozinahen &quot;Senatskanzleiterin&quot; in Berlin. Seine vielen Kopien vom David passen &#252;berhaupt nicht zu dem verkr&#252;ppelten, b&#252;rgerverh&#246;hnenden Kulturbegriff der Dame, die nur die Dollarzeichen im Augen hat und Knete mit Kultur verwechselt. Wir k&#246;nnen dankber sein, dass diese Kulturbanusen keinen politischen Einfluss haben und k&#252;nftig politisch einfach tot sind.

S&#252;ss finde ich auch, dass man mangelnden Markterfolg als Marktversagen deutet udn nach sozialistischen Staatsmassnahmen ruft, wenn man es als Loser nicht schafft.

Ich f&#252;r meinen Teil kann dagegen gut damit leben, wenn echte Kultur mit hohen Marktchancen wie der &quot;Don Giovanni&quot; in ARTE von meinen GEZ-Geb&#252;hren udn Steuern finanziert f&#252;r alle im Fernsehen und im Internet kostenlos abgestrahlt wird.

Das ist mir lieber als die Three-Strike-Fantasien der Kultur-Bolschewiken. Freiheit statt Jakobiner!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Raubkopien</p>
<p>Michaelangelo w&#252;rde heute richtig Stress kriegen mitd er Sozinahen &#8220;Senatskanzleiterin&#8221; in Berlin. Seine vielen Kopien vom David passen &#252;berhaupt nicht zu dem verkr&#252;ppelten, b&#252;rgerverh&#246;hnenden Kulturbegriff der Dame, die nur die Dollarzeichen im Augen hat und Knete mit Kultur verwechselt. Wir k&#246;nnen dankber sein, dass diese Kulturbanusen keinen politischen Einfluss haben und k&#252;nftig politisch einfach tot sind.</p>
<p>S&#252;ss finde ich auch, dass man mangelnden Markterfolg als Marktversagen deutet udn nach sozialistischen Staatsmassnahmen ruft, wenn man es als Loser nicht schafft.</p>
<p>Ich f&#252;r meinen Teil kann dagegen gut damit leben, wenn echte Kultur mit hohen Marktchancen wie der &#8220;Don Giovanni&#8221; in ARTE von meinen GEZ-Geb&#252;hren udn Steuern finanziert f&#252;r alle im Fernsehen und im Internet kostenlos abgestrahlt wird.</p>
<p>Das ist mir lieber als die Three-Strike-Fantasien der Kultur-Bolschewiken. Freiheit statt Jakobiner!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tensor</title>
		<link>http://carta.info/28127/berliner-staatskanzleichefin-fordert-ende-der-freien-wildbahn-im-internet/comment-page-1/#comment-14669</link>
		<dc:creator>Tensor</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 15:44:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=28127#comment-14669</guid>
		<description>@Stefan Herwig
&quot;Raubkopien sind sch&#228;dlich f&#252;r den Kulturbetrieb, nicht nur f&#252;r die Verwerter, sondern f&#252;r K&#252;nstler selbst, damit also f&#252;r den gesamten Kulturbetrieb.&quot;

Wie kommen sie zu dieser Aussage? Raubkopien sind und waren schon immer ein Teil der Kultur (vergleichen sie mal dieverse Gedichte, Lieder oder Statuen der Antike) und gerade das Remixen von anderen Inhalten f&#246;rdert gerade die Kulturvielfalt.  Ein Verbot solchen Verhaltens ist alles andere als f&#246;rderlich f&#252;r den Kulturbetrieb. Sie scheinen hier Kultur mit Gewinn zu verwechseln, das sind aber zwei vollkommen unabh&#228;ngige Dinge.

Man muss weiterhin beachten, dass das Urheberrecht als solches Kulturgeschichtlich eher eine neuere Entwicklung ist und dessen Erfindung seltsamerweise gerade in eine Zeit f&#228;llt, die heute allgemein als ein R&#252;ckgang bzw. Verlust der Kultur bekannt ist (das sogenannte dunkle Mittelalter). Bis zu diesem Zeitpunkt war Kultur etwas, dass allen geh&#246;rte und wo jeder mitmachen konnte. Erst die Einf&#252;hrung von Begriffen, wie &quot;geistiges Eigentum&quot;,  und des Urheberrechtes hat diese Kulturvielfalt stark eingeschr&#228;nkt. Und das hat sich bis heute nicht ge&#228;ndert, obwohl unsere Kultur schon seit jeher auf dem Aufbaut, was andere an &quot;geistigem Eigentum&quot; erfunden haben. Auch ein K&#252;nstler heute erfindet seine Werke nicht selber, die Konzepte (wie Instrumente, Farben, Malstile, Schrift und so weiter) wurden schon vor Jahrhunderten erfunden und werden heutzutage selbstverst&#228;ndlich von jedem K&#252;nstler &quot;raubkopiert&quot;. Genau dieses &quot;raubkopieren&quot; ist die Basis dessen, was wir Kultur nennen. Ansonsten m&#252;sste jeder Mensch wortw&#246;rtlich erst einmal &quot;das Rad neu erfinden&quot;.

&quot;Sie addressiert, dass Raubkopien sch&#228;dlich sind, [ ... ]&quot;

Nein, sie adressiert es nicht, sie behauptet es einfach. Allerdings gibt es dazu keinerlei belegbare Fakten, weswegen sie vermutlich auch keine Fakten nennt, sondern ihre Behauptung so stehen l&#228;sst. 
Im Gegenteil ist sogar vor kurzem eine Studie des amerikanischen Rechnungshofes  zu dem Ergebnis gekommen, dass illegales Filesharing keinen messbaren Einfluss auf die legalen Verk&#228;ufe hat.
&gt;  http://www.gao.gov/new.items/d10423.pdf

Eine britische Studie geht sogar noch weiter. In ihr wird dargestellt, dass Nutzer von Filesharing Diensten sogar mehr Geld f&#252;r legale Angebote ausgeben, als andere.
&gt; http://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-Filesharer-geben-mehr-Geld-fuer-Musik-aus-847907.html

Die Fakten sprechen also ganz klar gegen ihre unbelegten Behauptungen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Stefan Herwig<br />
&#8220;Raubkopien sind sch&#228;dlich f&#252;r den Kulturbetrieb, nicht nur f&#252;r die Verwerter, sondern f&#252;r K&#252;nstler selbst, damit also f&#252;r den gesamten Kulturbetrieb.&#8221;</p>
<p>Wie kommen sie zu dieser Aussage? Raubkopien sind und waren schon immer ein Teil der Kultur (vergleichen sie mal dieverse Gedichte, Lieder oder Statuen der Antike) und gerade das Remixen von anderen Inhalten f&#246;rdert gerade die Kulturvielfalt.  Ein Verbot solchen Verhaltens ist alles andere als f&#246;rderlich f&#252;r den Kulturbetrieb. Sie scheinen hier Kultur mit Gewinn zu verwechseln, das sind aber zwei vollkommen unabh&#228;ngige Dinge.</p>
<p>Man muss weiterhin beachten, dass das Urheberrecht als solches Kulturgeschichtlich eher eine neuere Entwicklung ist und dessen Erfindung seltsamerweise gerade in eine Zeit f&#228;llt, die heute allgemein als ein R&#252;ckgang bzw. Verlust der Kultur bekannt ist (das sogenannte dunkle Mittelalter). Bis zu diesem Zeitpunkt war Kultur etwas, dass allen geh&#246;rte und wo jeder mitmachen konnte. Erst die Einf&#252;hrung von Begriffen, wie &#8220;geistiges Eigentum&#8221;,  und des Urheberrechtes hat diese Kulturvielfalt stark eingeschr&#228;nkt. Und das hat sich bis heute nicht ge&#228;ndert, obwohl unsere Kultur schon seit jeher auf dem Aufbaut, was andere an &#8220;geistigem Eigentum&#8221; erfunden haben. Auch ein K&#252;nstler heute erfindet seine Werke nicht selber, die Konzepte (wie Instrumente, Farben, Malstile, Schrift und so weiter) wurden schon vor Jahrhunderten erfunden und werden heutzutage selbstverst&#228;ndlich von jedem K&#252;nstler &#8220;raubkopiert&#8221;. Genau dieses &#8220;raubkopieren&#8221; ist die Basis dessen, was wir Kultur nennen. Ansonsten m&#252;sste jeder Mensch wortw&#246;rtlich erst einmal &#8220;das Rad neu erfinden&#8221;.</p>
<p>&#8220;Sie addressiert, dass Raubkopien sch&#228;dlich sind, [ ... ]&#8221;</p>
<p>Nein, sie adressiert es nicht, sie behauptet es einfach. Allerdings gibt es dazu keinerlei belegbare Fakten, weswegen sie vermutlich auch keine Fakten nennt, sondern ihre Behauptung so stehen l&#228;sst.<br />
Im Gegenteil ist sogar vor kurzem eine Studie des amerikanischen Rechnungshofes  zu dem Ergebnis gekommen, dass illegales Filesharing keinen messbaren Einfluss auf die legalen Verk&#228;ufe hat.<br />
&gt;  <a href="http://www.gao.gov/new.items/d10423.pdf" rel="nofollow">http://www.gao.gov/new.items/d10423.pdf</a></p>
<p>Eine britische Studie geht sogar noch weiter. In ihr wird dargestellt, dass Nutzer von Filesharing Diensten sogar mehr Geld f&#252;r legale Angebote ausgeben, als andere.<br />
&gt; <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-Filesharer-geben-mehr-Geld-fuer-Musik-aus-847907.html" rel="nofollow">http://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-Filesharer-geben-mehr-Geld-fuer-Musik-aus-847907.html</a></p>
<p>Die Fakten sprechen also ganz klar gegen ihre unbelegten Behauptungen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dominic</title>
		<link>http://carta.info/28127/berliner-staatskanzleichefin-fordert-ende-der-freien-wildbahn-im-internet/comment-page-1/#comment-14663</link>
		<dc:creator>Dominic</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 13:41:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=28127#comment-14663</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;” Die Duden-Redaktion war hier zumindest nachl&#228;ssig, falls nicht tats&#228;chlich in Eigeninteresse.”

LOL. Nein, eigentlch muss ich *ROFL* sagen. Merken sie es noch?&lt;/blockquote&gt;
Ich merke, dass Sie offensichtlich versuchen, Ihre argumentativen Schw&#228;chen mittels aufgesetzter Belustigung zu kompensieren. Meinten Sie das?

Ich habe Ihre vorgebrachten Beispiele widerlegt, nun bringen Sie ein paar neue. Warum haben Sie zun&#228;chst die anderen gew&#228;hlt, wenn sie diese nun f&#252;r zutreffender halten? Ob sie das tats&#228;chlich sind, werden wir gleich sehen.

&lt;blockquote&gt;“Dudenredaktion manipuleriert Sprachempfinden aus wirtschaftlichem Interesse!”&lt;/blockquote&gt;

Ich rede nicht von &quot;Sprachempfinden&quot;, sondern von inhaltlicher Bedeutung, die gerade in einer &lt;i&gt;seri&#246;sen&lt;/i&gt; Diskussion hinterfragbar sein muss. Dass der Duden W&#246;rter des allgemeinen Sprachgebrauchs mit in seinen Wortschatz &#252;bernimmt, ist hinl&#228;nglich bekannt. Das er es mit der Begriffserkl&#228;rung dabei nicht allzu genau nimmt, verschafft ihm nun auch keinen gravierenden Vorteil gegen&#252;ber der aufkommenden Konkurrenz von Wikipedia/Wiktionary etc. pp.. Apropos - diese unkommerzielle Konkurrenz im Netz d&#252;rfte der Redaktion des Dudens ein ebensolcher Dorn im Auge sein, wie gewissen anderen Medienvertretern die Blogs oder die lizenzfreien Downloads. Insofern scheint der Verdacht des Eigeninteresses hier durchaus nicht ganz aus der Luft gegriffen. Aber das ist nicht weiter von Bedeutung.

&lt;blockquote&gt;Was passiert denn beim “Mundraub”? Die gewaltsame Entfernung von K&#246;rper&#246;ffnungen?&lt;/blockquote&gt;
Nein, dabei handelt es sich um einen (in Deutschland mittlerweile abgeschafften) Straftatbestand. Genau genommen ist es ein klassiches &lt;i&gt;Diebstahlsdelikt&lt;/i&gt;, allerdings von so geringem Ausmass, dass es in der Regel nicht weiter verfolgt wird. 

&lt;blockquote&gt;Ist der “Brautraub” als Hochzeitstradition nur unter massiver Gewaltanwendung gegen die Braut geduldet?&lt;/blockquote&gt;
Ernsthaft? Also war das mit der &quot;Raubkopie&quot; wohl eher als Spass gemeint? Auch die auf einen Kinoabend einstimmenden Kampagnien wie &quot;Raubkopierer sind Verbrecher&quot; dienten dann mehr der Belustigung, anstatt der versuchten Einsch&#252;chterung von &lt;strike&gt;potenziellen&lt;/strike&gt; zahlenden Kunden? Nun, wenn dem so gemeint war, dann ging das aber gr&#252;ndlich daneben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>” Die Duden-Redaktion war hier zumindest nachl&#228;ssig, falls nicht tats&#228;chlich in Eigeninteresse.”</p>
<p>LOL. Nein, eigentlch muss ich *ROFL* sagen. Merken sie es noch?</p></blockquote>
<p>Ich merke, dass Sie offensichtlich versuchen, Ihre argumentativen Schw&#228;chen mittels aufgesetzter Belustigung zu kompensieren. Meinten Sie das?</p>
<p>Ich habe Ihre vorgebrachten Beispiele widerlegt, nun bringen Sie ein paar neue. Warum haben Sie zun&#228;chst die anderen gew&#228;hlt, wenn sie diese nun f&#252;r zutreffender halten? Ob sie das tats&#228;chlich sind, werden wir gleich sehen.</p>
<blockquote><p>“Dudenredaktion manipuleriert Sprachempfinden aus wirtschaftlichem Interesse!”</p></blockquote>
<p>Ich rede nicht von &#8220;Sprachempfinden&#8221;, sondern von inhaltlicher Bedeutung, die gerade in einer <i>seri&#246;sen</i> Diskussion hinterfragbar sein muss. Dass der Duden W&#246;rter des allgemeinen Sprachgebrauchs mit in seinen Wortschatz &#252;bernimmt, ist hinl&#228;nglich bekannt. Das er es mit der Begriffserkl&#228;rung dabei nicht allzu genau nimmt, verschafft ihm nun auch keinen gravierenden Vorteil gegen&#252;ber der aufkommenden Konkurrenz von Wikipedia/Wiktionary etc. pp.. Apropos &#8211; diese unkommerzielle Konkurrenz im Netz d&#252;rfte der Redaktion des Dudens ein ebensolcher Dorn im Auge sein, wie gewissen anderen Medienvertretern die Blogs oder die lizenzfreien Downloads. Insofern scheint der Verdacht des Eigeninteresses hier durchaus nicht ganz aus der Luft gegriffen. Aber das ist nicht weiter von Bedeutung.</p>
<blockquote><p>Was passiert denn beim “Mundraub”? Die gewaltsame Entfernung von K&#246;rper&#246;ffnungen?</p></blockquote>
<p>Nein, dabei handelt es sich um einen (in Deutschland mittlerweile abgeschafften) Straftatbestand. Genau genommen ist es ein klassiches <i>Diebstahlsdelikt</i>, allerdings von so geringem Ausmass, dass es in der Regel nicht weiter verfolgt wird. </p>
<blockquote><p>Ist der “Brautraub” als Hochzeitstradition nur unter massiver Gewaltanwendung gegen die Braut geduldet?</p></blockquote>
<p>Ernsthaft? Also war das mit der &#8220;Raubkopie&#8221; wohl eher als Spass gemeint? Auch die auf einen Kinoabend einstimmenden Kampagnien wie &#8220;Raubkopierer sind Verbrecher&#8221; dienten dann mehr der Belustigung, anstatt der versuchten Einsch&#252;chterung von <strike>potenziellen</strike> zahlenden Kunden? Nun, wenn dem so gemeint war, dann ging das aber gr&#252;ndlich daneben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan Herwig</title>
		<link>http://carta.info/28127/berliner-staatskanzleichefin-fordert-ende-der-freien-wildbahn-im-internet/comment-page-1/#comment-14651</link>
		<dc:creator>Stefan Herwig</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 12:04:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=28127#comment-14651</guid>
		<description>@Dominic:

&quot; Die Duden-Redaktion war hier zumindest nachl&#228;ssig, falls nicht tats&#228;chlich in Eigeninteresse.&quot;

LOL. Nein, eigentlch muss ich *ROFL* sagen. Merken sie es noch? Ich sehe schon die Headline:

&quot;Dudenredaktion manipuleriert Sprachempfinden aus wirtschaftlichem Interesse!&quot;

 Schnell, jetzt noch einen eigenen Blog gr&#252;nden! Pulitzer wartet!


 &quot;&quot;Raub-” hat also im prim&#228;ren Sinne etwas mit Gewalt zu tun, weniger mit einem strafrechtlichem Bezug (ausser eben bei besagter, von mir kritisierter “Raubkopie”).&quot;

Was passiert denn beim &quot;Mundraub&quot;? Die gewaltsame Entfernung von K&#246;rper&#246;ffnungen? Ist der &quot;Brautraub&quot; als Hochzeitstradition nur unter massiver Gewaltanwendung gegen die Braut geduldet?

Ich sehe gerade, dass die Dudenredaktion infamerweise mein Dudenexemplar von 1998 enwendet hat, und mir ein t&#228;uschend echtes nachgedrucktes Exemplar untergejubelt hat im dem auch von einem &quot;Raubdruck&quot; die Rede war. Diese Schlingel haben doch glatt das schon hunderte Jahre bestehende Wort &quot;Raubdruck&quot; in die Geschichtschreibung nachtr&#228;glich &quot;eingef&#252;gt&quot;. 

Und den &quot;Kunstraub&quot; haben sie auch erfunden, bei dem ja - wie wir alle wissen-  nicht wirklich regelm&#228;ssig dutzende Leute ums Leben kommen.

&quot;&quot;Raub-” hat also im prim&#228;ren Sinne etwas mit Gewalt zu tun.&quot;&quot;

I dont think so. 

Realit&#228;t ist das, was nicht verschwindet, sebst wenn du aufh&#246;rst, daran zu glauben. (Phillip K.Dick) 

Gru&#223;,

Stefan</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Dominic:</p>
<p>&#8221; Die Duden-Redaktion war hier zumindest nachl&#228;ssig, falls nicht tats&#228;chlich in Eigeninteresse.&#8221;</p>
<p>LOL. Nein, eigentlch muss ich *ROFL* sagen. Merken sie es noch? Ich sehe schon die Headline:</p>
<p>&#8220;Dudenredaktion manipuleriert Sprachempfinden aus wirtschaftlichem Interesse!&#8221;</p>
<p> Schnell, jetzt noch einen eigenen Blog gr&#252;nden! Pulitzer wartet!</p>
<p> &#8220;&#8221;Raub-” hat also im prim&#228;ren Sinne etwas mit Gewalt zu tun, weniger mit einem strafrechtlichem Bezug (ausser eben bei besagter, von mir kritisierter “Raubkopie”).&#8221;</p>
<p>Was passiert denn beim &#8220;Mundraub&#8221;? Die gewaltsame Entfernung von K&#246;rper&#246;ffnungen? Ist der &#8220;Brautraub&#8221; als Hochzeitstradition nur unter massiver Gewaltanwendung gegen die Braut geduldet?</p>
<p>Ich sehe gerade, dass die Dudenredaktion infamerweise mein Dudenexemplar von 1998 enwendet hat, und mir ein t&#228;uschend echtes nachgedrucktes Exemplar untergejubelt hat im dem auch von einem &#8220;Raubdruck&#8221; die Rede war. Diese Schlingel haben doch glatt das schon hunderte Jahre bestehende Wort &#8220;Raubdruck&#8221; in die Geschichtschreibung nachtr&#228;glich &#8220;eingef&#252;gt&#8221;. </p>
<p>Und den &#8220;Kunstraub&#8221; haben sie auch erfunden, bei dem ja &#8211; wie wir alle wissen-  nicht wirklich regelm&#228;ssig dutzende Leute ums Leben kommen.</p>
<p>&#8220;&#8221;Raub-” hat also im prim&#228;ren Sinne etwas mit Gewalt zu tun.&#8221;"</p>
<p>I dont think so. </p>
<p>Realit&#228;t ist das, was nicht verschwindet, sebst wenn du aufh&#246;rst, daran zu glauben. (Phillip K.Dick) </p>
<p>Gru&#223;,</p>
<p>Stefan</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolf</title>
		<link>http://carta.info/28127/berliner-staatskanzleichefin-fordert-ende-der-freien-wildbahn-im-internet/comment-page-1/#comment-14647</link>
		<dc:creator>Wolf</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 11:43:02 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Schaffe niemals ein Gesetz f&#252;r den Einzelfall&quot; (Winston Churchill)
Aber der ist ja schon l&#228;ngst tot...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Schaffe niemals ein Gesetz f&#252;r den Einzelfall&#8221; (Winston Churchill)<br />
Aber der ist ja schon l&#228;ngst tot&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dominic</title>
		<link>http://carta.info/28127/berliner-staatskanzleichefin-fordert-ende-der-freien-wildbahn-im-internet/comment-page-1/#comment-14643</link>
		<dc:creator>Dominic</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 11:34:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=28127#comment-14643</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;“Raub-: dr&#252;ckt in Bildungen mit Substantiven aus, dass etw. auf widerrechtlichem Wege hergestellt, gemacht wird, …” (Quelle: http://www.duden.de/suche/index.php?suchwort=Raub&amp;suchbereich=mixed#inhalte).

Vergleiche auch den Raubbau. Auch der “Raubvogel” oder der “Raubfisch” rauben niemanden in der Einkaufszone mit vorgehaltener 38er aus.

Hiermit w&#228;re also auch die Duden-Redaktion ideologisch verblendet. &lt;/blockquote&gt;
Gut m&#246;glich, dass sie zumindest aus einem gewissen Eigeninteresse heraus, die Formulierung unkritisch/unhinterfragt so &#252;bernommen hat. Ich sehe pers&#246;nlich konkret auch nur genau dieses eine Beispiel f&#252;r eine Wortkonstruktion, welche die Bedingung &quot;...dass etw. auf widerrechtlichem Wege hergestellt, gemacht wird&quot; &#252;berhaupt erf&#252;llt. Ihre weiteren angef&#252;hrten Beispiele, treffen darauf jedenfalls nicht zu:

&lt;b&gt;Raubbau&lt;/b&gt; - nicht per se widerrechtlich; allerdings nahezu immer in Zusammenhang mit einem Gewalt-Aspekt (gegen die Natur, nat&#252;rliche Ressourcen oder die lokal ans&#228;ssige Bev&#246;lkerung gerichtet)

&lt;b&gt;Raubvogel&lt;/b&gt;/&lt;b&gt;Raubfisch&lt;/b&gt; - allgemein jedes &quot;Raubtier&quot; zeichnet sich ebenso vor allem dadurch aus, dass es sich &lt;i&gt;gewaltsam&lt;/i&gt; etwas nimmt, in diesem Falle jeweils das Leben des Beutetieres.

&quot;Raub-&quot; hat also im prim&#228;ren Sinne etwas mit Gewalt zu tun, weniger mit einem strafrechtlichem Bezug (ausser eben bei besagter, von mir kritisierter &quot;Raubkopie&quot;). Die Duden-Redaktion war hier zumindest nachl&#228;ssig, falls nicht tats&#228;chlich in Eigeninteresse.

&lt;blockquote&gt;Der Begriff “Raubkopie” ist deutlich &#228;lter als die Internetpiraterie.&lt;/blockquote&gt;
Richtig. Der &quot;Kampf&quot; besagter Lobby mit absolut gleichlautender Argumentation ist ja auch schon viel &#228;lter als das Internet. Werfen Sie doch mal einen Blick in den Spiegel! Hier ist z.B. ein Artikel &lt;b&gt;aus dem Jahre 1977&lt;/b&gt; - der klingt wirklich aktuell, wenn man davon absieht, dass es dort um &quot;Tonband-Kassetten&quot; und nicht um Musik-Dateien geht:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40915958.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>“Raub-: dr&#252;ckt in Bildungen mit Substantiven aus, dass etw. auf widerrechtlichem Wege hergestellt, gemacht wird, …” (Quelle: <a href="http://www.duden.de/suche/index.php?suchwort=Raub&#038;suchbereich=mixed#inhalte" rel="nofollow">http://www.duden.de/suche/index.php?suchwort=Raub&#038;suchbereich=mixed#inhalte</a>).</p>
<p>Vergleiche auch den Raubbau. Auch der “Raubvogel” oder der “Raubfisch” rauben niemanden in der Einkaufszone mit vorgehaltener 38er aus.</p>
<p>Hiermit w&#228;re also auch die Duden-Redaktion ideologisch verblendet. </p></blockquote>
<p>Gut m&#246;glich, dass sie zumindest aus einem gewissen Eigeninteresse heraus, die Formulierung unkritisch/unhinterfragt so &#252;bernommen hat. Ich sehe pers&#246;nlich konkret auch nur genau dieses eine Beispiel f&#252;r eine Wortkonstruktion, welche die Bedingung &#8220;&#8230;dass etw. auf widerrechtlichem Wege hergestellt, gemacht wird&#8221; &#252;berhaupt erf&#252;llt. Ihre weiteren angef&#252;hrten Beispiele, treffen darauf jedenfalls nicht zu:</p>
<p><b>Raubbau</b> &#8211; nicht per se widerrechtlich; allerdings nahezu immer in Zusammenhang mit einem Gewalt-Aspekt (gegen die Natur, nat&#252;rliche Ressourcen oder die lokal ans&#228;ssige Bev&#246;lkerung gerichtet)</p>
<p><b>Raubvogel</b>/<b>Raubfisch</b> &#8211; allgemein jedes &#8220;Raubtier&#8221; zeichnet sich ebenso vor allem dadurch aus, dass es sich <i>gewaltsam</i> etwas nimmt, in diesem Falle jeweils das Leben des Beutetieres.</p>
<p>&#8220;Raub-&#8221; hat also im prim&#228;ren Sinne etwas mit Gewalt zu tun, weniger mit einem strafrechtlichem Bezug (ausser eben bei besagter, von mir kritisierter &#8220;Raubkopie&#8221;). Die Duden-Redaktion war hier zumindest nachl&#228;ssig, falls nicht tats&#228;chlich in Eigeninteresse.</p>
<blockquote><p>Der Begriff “Raubkopie” ist deutlich &#228;lter als die Internetpiraterie.</p></blockquote>
<p>Richtig. Der &#8220;Kampf&#8221; besagter Lobby mit absolut gleichlautender Argumentation ist ja auch schon viel &#228;lter als das Internet. Werfen Sie doch mal einen Blick in den Spiegel! Hier ist z.B. ein Artikel <b>aus dem Jahre 1977</b> &#8211; der klingt wirklich aktuell, wenn man davon absieht, dass es dort um &#8220;Tonband-Kassetten&#8221; und nicht um Musik-Dateien geht:<br />
<a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40915958.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40915958.html</a></p>
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