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	<title>Kommentare zu: &#8220;Future Face of Media&#8221; rettet lieber das Altbekannte – eine Nachbetrachtung</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Thu, 24 May 2012 08:48:04 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Mark Schiffhauer</title>
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		<dc:creator>Mark Schiffhauer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 May 2010 20:07:16 +0000</pubDate>
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		<description>@ Matthias Schwenk: Glaub mir, von lukrativem Gesch&#228;ftsmodell kann keine Rede sein. Mit Konferenzen geht es den Konfernzveranstaltern wie den Verlegern: Manche B&#252;cher (read: Konferenzen) macht man aus Spa&#223;, &#220;berzeugung (oder anderen Gr&#252;nden), nicht f&#252;r das Budget. Das w&#228;re mein Schlusswort zur Ffm10, ab hier wird es redundant, denke ich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Matthias Schwenk: Glaub mir, von lukrativem Gesch&#228;ftsmodell kann keine Rede sein. Mit Konferenzen geht es den Konfernzveranstaltern wie den Verlegern: Manche B&#252;cher (read: Konferenzen) macht man aus Spa&#223;, &#220;berzeugung (oder anderen Gr&#252;nden), nicht f&#252;r das Budget. Das w&#228;re mein Schlusswort zur Ffm10, ab hier wird es redundant, denke ich.</p>
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		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/27679/future-face-of-media-rettet-lieber-das-altbekannte-eine-nachbetrachtung/comment-page-1/#comment-14142</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 May 2010 19:22:23 +0000</pubDate>
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		<description>@Mark Schiffhauer: Gut pariert, zumal vieles schon wenige Tage sp&#228;ter mit der Bekanntgabe und Einf&#252;hrung von Google TV wieder anders aussieht und eine ganz andere Dynamik und Dramatik bekommen hat. 

Dennoch hat nat&#252;rlich auch Martin Oetting recht: Man darf es den Old-School-Vertretern nicht zu einfach machen und erlauben, exklusiv unter sich zu bleiben und dazu auch noch die Ausschlusskriterien zu definieren (es sei denn, das w&#228;re f&#252;r sich schon ein lukratives Gesch&#228;ftsmodell f&#252;r einen Veranstalter).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Mark Schiffhauer: Gut pariert, zumal vieles schon wenige Tage sp&#228;ter mit der Bekanntgabe und Einf&#252;hrung von Google TV wieder anders aussieht und eine ganz andere Dynamik und Dramatik bekommen hat. </p>
<p>Dennoch hat nat&#252;rlich auch Martin Oetting recht: Man darf es den Old-School-Vertretern nicht zu einfach machen und erlauben, exklusiv unter sich zu bleiben und dazu auch noch die Ausschlusskriterien zu definieren (es sei denn, das w&#228;re f&#252;r sich schon ein lukratives Gesch&#228;ftsmodell f&#252;r einen Veranstalter).</p>
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	<item>
		<title>Von: Mark Schiffhauer</title>
		<link>http://carta.info/27679/future-face-of-media-rettet-lieber-das-altbekannte-eine-nachbetrachtung/comment-page-1/#comment-14135</link>
		<dc:creator>Mark Schiffhauer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 May 2010 15:53:11 +0000</pubDate>
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		<description>@ Martin: So monokausal wollte ich das auch nicht sagen. Ich hatte ja als ersten Punkt erstmal die eigene Beschr&#228;nkung angef&#252;hrt (d.h. wir haben nat&#252;rlich auch deshalb kein perfektes Programm zusammen gebaut, weil wir es einfach nicht besser wussten / konnten), als zweiten Punkt hatte ich als einen von mehreren die Protokollthemen genannt, aber Du hast mit Deiner Anmerkung recht: das alleine z&#228;hlt nat&#252;rlich nur bedingt als Entschuldigung. Ich wollte nur sagen: Ich kann nicht einen vielleicht in Deutschland, aber nicht international bekannten Blogger mit auf das Podium nehmen (wie u.a. angemerkt wurde), es h&#228;tte dann vielleicht Shirky oder Jarvis oder wer auch immer sein m&#252;ssen (Jarvis hatten wir &#252;brigens angefragt, konnte oder wollte nicht). Wobei ich bei einem weiteren Punkt w&#228;re: Die Leute vergessen immer, dass eine Konferenz kein Wunschkonzert ist. Ich habe ewig lang mit Facebook und wem auch immer noch gesprochen. Man bekommt eben auch nicht immer alle, die man sich so w&#252;nscht. Au&#223;erdem lief die I/O von google zeitgleich, was definitiv ein Nachteil war. 

Und schlie&#223;lich sei noch eine letzte Bemerkung erlaubt:  Die Konferenz war ja jetzt auch nicht ausschlie&#223;lich gedacht, die totale Diskursbalance zwischen alt und neu, analog und digital herzustellen. Es ging ja auch schon darum, den Printleuten (und TV) mal ein Podium zu geben, um sich zu erkl&#228;ren. Wenn dann dabei raus kommt, dass es wenig neue Erkenntnisse oder Offenheit f&#252;r Neues gibt, ist das auch eine Erkenntnis. F&#252;r die Blogger gibts ja mit der re:publica ein  starkes Forum (wobei ich hier dann auch anmerken will, dass ich mir da an der einen oder anderen Stelle auch etwas mehr inhaltliche Distanz und Kritik von der &quot;Community&quot; erwarten w&#252;rde, da war es f&#252;r meinen Geschmack in umgekehrter Richtung einseitig und z.T. selbstgef&#228;llig (und in Teilen inhaltlich einfach auch flach, was ich selbst f&#252;r den Vortrag von Jarvis reklamieren w&#252;rde). Wenn wir das Ffm-Format weiterentwickeln werden, dann  sicherlich als eine Art &quot;middle ground&quot; zwischen old school &amp; new school. Das k&#246;nnte ja durchaus charmant sein...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Martin: So monokausal wollte ich das auch nicht sagen. Ich hatte ja als ersten Punkt erstmal die eigene Beschr&#228;nkung angef&#252;hrt (d.h. wir haben nat&#252;rlich auch deshalb kein perfektes Programm zusammen gebaut, weil wir es einfach nicht besser wussten / konnten), als zweiten Punkt hatte ich als einen von mehreren die Protokollthemen genannt, aber Du hast mit Deiner Anmerkung recht: das alleine z&#228;hlt nat&#252;rlich nur bedingt als Entschuldigung. Ich wollte nur sagen: Ich kann nicht einen vielleicht in Deutschland, aber nicht international bekannten Blogger mit auf das Podium nehmen (wie u.a. angemerkt wurde), es h&#228;tte dann vielleicht Shirky oder Jarvis oder wer auch immer sein m&#252;ssen (Jarvis hatten wir &#252;brigens angefragt, konnte oder wollte nicht). Wobei ich bei einem weiteren Punkt w&#228;re: Die Leute vergessen immer, dass eine Konferenz kein Wunschkonzert ist. Ich habe ewig lang mit Facebook und wem auch immer noch gesprochen. Man bekommt eben auch nicht immer alle, die man sich so w&#252;nscht. Au&#223;erdem lief die I/O von google zeitgleich, was definitiv ein Nachteil war. </p>
<p>Und schlie&#223;lich sei noch eine letzte Bemerkung erlaubt:  Die Konferenz war ja jetzt auch nicht ausschlie&#223;lich gedacht, die totale Diskursbalance zwischen alt und neu, analog und digital herzustellen. Es ging ja auch schon darum, den Printleuten (und TV) mal ein Podium zu geben, um sich zu erkl&#228;ren. Wenn dann dabei raus kommt, dass es wenig neue Erkenntnisse oder Offenheit f&#252;r Neues gibt, ist das auch eine Erkenntnis. F&#252;r die Blogger gibts ja mit der re:publica ein  starkes Forum (wobei ich hier dann auch anmerken will, dass ich mir da an der einen oder anderen Stelle auch etwas mehr inhaltliche Distanz und Kritik von der &#8220;Community&#8221; erwarten w&#252;rde, da war es f&#252;r meinen Geschmack in umgekehrter Richtung einseitig und z.T. selbstgef&#228;llig (und in Teilen inhaltlich einfach auch flach, was ich selbst f&#252;r den Vortrag von Jarvis reklamieren w&#252;rde). Wenn wir das Ffm-Format weiterentwickeln werden, dann  sicherlich als eine Art &#8220;middle ground&#8221; zwischen old school &amp; new school. Das k&#246;nnte ja durchaus charmant sein&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Martin Oetting</title>
		<link>http://carta.info/27679/future-face-of-media-rettet-lieber-das-altbekannte-eine-nachbetrachtung/comment-page-1/#comment-14130</link>
		<dc:creator>Martin Oetting</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 May 2010 14:28:35 +0000</pubDate>
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		<description>@Mark Punkt 2 wirkt wie ein Feigenblatt. Es erstaunt schon, wenn man nur dann eine hochklassige Konferenz zustande bekommt, wenn kein &quot;Vertreter&quot; einer neuen alternativen Medienwelt als ernstzunehmender Referent auf dem Podium sitzen darf. Ich bin sicher, dass sich Herr Sulzberger durchaus mit einem Clay Shirky oder anderen Leuten diesen Kalibers messen w&#252;rde. (Das ist nat&#252;rlich ab einem gewissen Grad eine Budgetfrage - aber von Budget hast Du ja nicht gesprochen. ;)

Das ist &#252;brigens ein bekanntes Ph&#228;nomen. Aus der Marketingwelt kennt man das auch - immer mal wieder produzieren sich Unternehmen mit Studien, f&#252;r die sie Marketingverantwortliche der gr&#246;&#223;ten Unternehmen dar&#252;ber befragt haben, wie die Zukunft des Marketing aussieht. Dummerweise ist die Wahrscheinlichkeit gro&#223;, dass die Marketingvertreter der gr&#246;&#223;ten Unternehmen keine wirklich umfassende Ahnung davon haben, wie diese Zukunft aussieht. Denn sie sind in der Konzernwirklichkeit gefangen, die deutlich anderes, neues Denken gar nicht erlaubt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Mark Punkt 2 wirkt wie ein Feigenblatt. Es erstaunt schon, wenn man nur dann eine hochklassige Konferenz zustande bekommt, wenn kein &#8220;Vertreter&#8221; einer neuen alternativen Medienwelt als ernstzunehmender Referent auf dem Podium sitzen darf. Ich bin sicher, dass sich Herr Sulzberger durchaus mit einem Clay Shirky oder anderen Leuten diesen Kalibers messen w&#252;rde. (Das ist nat&#252;rlich ab einem gewissen Grad eine Budgetfrage &#8211; aber von Budget hast Du ja nicht gesprochen. ;)</p>
<p>Das ist &#252;brigens ein bekanntes Ph&#228;nomen. Aus der Marketingwelt kennt man das auch &#8211; immer mal wieder produzieren sich Unternehmen mit Studien, f&#252;r die sie Marketingverantwortliche der gr&#246;&#223;ten Unternehmen dar&#252;ber befragt haben, wie die Zukunft des Marketing aussieht. Dummerweise ist die Wahrscheinlichkeit gro&#223;, dass die Marketingvertreter der gr&#246;&#223;ten Unternehmen keine wirklich umfassende Ahnung davon haben, wie diese Zukunft aussieht. Denn sie sind in der Konzernwirklichkeit gefangen, die deutlich anderes, neues Denken gar nicht erlaubt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: JF</title>
		<link>http://carta.info/27679/future-face-of-media-rettet-lieber-das-altbekannte-eine-nachbetrachtung/comment-page-1/#comment-14121</link>
		<dc:creator>JF</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 May 2010 11:12:29 +0000</pubDate>
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		<description>Allf&#228;lliger Hinweis f&#252;r jene, die Bedarf an guter Medienkritik, an den alten
Medien haben, in knappen Stichworten:
Jack Shafer, Medienkritiker bei Slate 

Beispiel von ihm: die Kritik an der Selbstinszenierung, des sich selber
lobens der Medien, die wie keine andere Branche, eigentlich als einzige
(abgesehen) sich mit Eigenlob mit sch&#246;ner Regelm&#228;ssigkeit &#252;berh&#228;ufen,
etwa mit den Pullitzer Preisen. Ein zeitloser Artikel:
http://www.slate.com/id/2216519

und hier ein Reihe Artikel der letzten Zeit anhand deren schon beim
blossen Ueberfleigen klar wird, welche banalen Themen den alten Medien
wichtig sind:
http://www.slate.com/?id=3944&amp;qp=26144

Dann sind den alten Medien bekanntlich auch celebrity news and gossip
unendlich wichtig. Hier ein paar der &quot;wichtigsten&quot; Seiten, jene Quellen, aus
den im alten Europa fleissig gesch&#246;pft wird, etwas umgeschrieben und dgl.
wird. Eine T&#228;tigkeit die Leute mit etwas schnellerer Auffassungsgabe ohne
weiteres selber mal - nur so zum Zeitvertreib - wirklich leicht selber auch
k&#246;nnen.
http://www.people.com/people/
http://www.lifeandstylemag.com/
http://www.hollywoodreporter.com/hr/index.jsp
http://www.tmz.com/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Allf&#228;lliger Hinweis f&#252;r jene, die Bedarf an guter Medienkritik, an den alten<br />
Medien haben, in knappen Stichworten:<br />
Jack Shafer, Medienkritiker bei Slate </p>
<p>Beispiel von ihm: die Kritik an der Selbstinszenierung, des sich selber<br />
lobens der Medien, die wie keine andere Branche, eigentlich als einzige<br />
(abgesehen) sich mit Eigenlob mit sch&#246;ner Regelm&#228;ssigkeit &#252;berh&#228;ufen,<br />
etwa mit den Pullitzer Preisen. Ein zeitloser Artikel:<br />
<a href="http://www.slate.com/id/2216519" rel="nofollow">http://www.slate.com/id/2216519</a></p>
<p>und hier ein Reihe Artikel der letzten Zeit anhand deren schon beim<br />
blossen Ueberfleigen klar wird, welche banalen Themen den alten Medien<br />
wichtig sind:<br />
<a href="http://www.slate.com/?id=3944&#038;qp=26144" rel="nofollow">http://www.slate.com/?id=3944&#038;qp=26144</a></p>
<p>Dann sind den alten Medien bekanntlich auch celebrity news and gossip<br />
unendlich wichtig. Hier ein paar der &#8220;wichtigsten&#8221; Seiten, jene Quellen, aus<br />
den im alten Europa fleissig gesch&#246;pft wird, etwas umgeschrieben und dgl.<br />
wird. Eine T&#228;tigkeit die Leute mit etwas schnellerer Auffassungsgabe ohne<br />
weiteres selber mal &#8211; nur so zum Zeitvertreib &#8211; wirklich leicht selber auch<br />
k&#246;nnen.<br />
<a href="http://www.people.com/people/" rel="nofollow">http://www.people.com/people/</a><br />
<a href="http://www.lifeandstylemag.com/" rel="nofollow">http://www.lifeandstylemag.com/</a><br />
<a href="http://www.hollywoodreporter.com/hr/index.jsp" rel="nofollow">http://www.hollywoodreporter.com/hr/index.jsp</a><br />
<a href="http://www.tmz.com/" rel="nofollow">http://www.tmz.com/</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mark Schiffhauer</title>
		<link>http://carta.info/27679/future-face-of-media-rettet-lieber-das-altbekannte-eine-nachbetrachtung/comment-page-1/#comment-14114</link>
		<dc:creator>Mark Schiffhauer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 May 2010 09:28:21 +0000</pubDate>
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		<description>Wie gesagt: Vor einem Jahr war ich ehrlich gesagt noch nicht so im Diskurs, wie ich das heute bin. Ich entwickel Konferenzformate von nachhaltiger Stadtplanung &#252;ber Gesundheitsthemen und Integration bis eben zu Medienthemen. Die Ffm Konferenz war ein &quot;first&quot;, da hat man eben beim ersten Mal auch noch Defizite. Ich arbeite aber gerade schon wieder an einem Format zur Zukunft des Schreibens und der Rolle von Autorenschaft und Authentizit&#228;t im Zeitalter von Social Media zur Frankfurter Buchmesse 2010 im Oktober. Da kann ich dann auch die ganzen Anregungen aufnehmen, die jetzt reingekommen sind. Huffington ist nat&#252;rlich ein super Vorschlag, um auch in einem solchen Rahmen aufzutreten. Ich arbeite dran...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gesagt: Vor einem Jahr war ich ehrlich gesagt noch nicht so im Diskurs, wie ich das heute bin. Ich entwickel Konferenzformate von nachhaltiger Stadtplanung &#252;ber Gesundheitsthemen und Integration bis eben zu Medienthemen. Die Ffm Konferenz war ein &#8220;first&#8221;, da hat man eben beim ersten Mal auch noch Defizite. Ich arbeite aber gerade schon wieder an einem Format zur Zukunft des Schreibens und der Rolle von Autorenschaft und Authentizit&#228;t im Zeitalter von Social Media zur Frankfurter Buchmesse 2010 im Oktober. Da kann ich dann auch die ganzen Anregungen aufnehmen, die jetzt reingekommen sind. Huffington ist nat&#252;rlich ein super Vorschlag, um auch in einem solchen Rahmen aufzutreten. Ich arbeite dran&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: mediaclinique &#124; ralf schwartz</title>
		<link>http://carta.info/27679/future-face-of-media-rettet-lieber-das-altbekannte-eine-nachbetrachtung/comment-page-1/#comment-14113</link>
		<dc:creator>mediaclinique &#124; ralf schwartz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 May 2010 08:22:35 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Future Face of Media: Vielleicht haette man doch Arianna Huffington einladen sollen...&lt;/strong&gt;

... denn w&#228;hrend die alten Medien (NYTimes) sich noch lustig machen &#252;ber die Vorgehensweise der HuffPo, macht diese einfach: &quot;The Huffington Post sometimes tests two different headlines in real time to see which the audience is responding to. (“How to...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Future Face of Media: Vielleicht haette man doch Arianna Huffington einladen sollen&#8230;</strong></p>
<p>&#8230; denn w&#228;hrend die alten Medien (NYTimes) sich noch lustig machen &#252;ber die Vorgehensweise der HuffPo, macht diese einfach: &#8220;The Huffington Post sometimes tests two different headlines in real time to see which the audience is responding to. (“How to&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Me and the future face of media &#171; Andreas Grieß // Blog</title>
		<link>http://carta.info/27679/future-face-of-media-rettet-lieber-das-altbekannte-eine-nachbetrachtung/comment-page-1/#comment-14107</link>
		<dc:creator>Me and the future face of media &#171; Andreas Grieß // Blog</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 May 2010 21:31:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=27679#comment-14107</guid>
		<description>[...] Schiffhauer vom Veranstalter hat in den Kommentaren auf CARTA dazu bereits Stellung genommen. Beachtet man seine Ausf&#252;hrung dort, wird zumindest deutlicher, [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Schiffhauer vom Veranstalter hat in den Kommentaren auf CARTA dazu bereits Stellung genommen. Beachtet man seine Ausf&#252;hrung dort, wird zumindest deutlicher, [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas Grieß</title>
		<link>http://carta.info/27679/future-face-of-media-rettet-lieber-das-altbekannte-eine-nachbetrachtung/comment-page-1/#comment-14106</link>
		<dc:creator>Andreas Grieß</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 May 2010 21:04:56 +0000</pubDate>
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		<description>Punkt 2 ist schade, aber ich glaube es mal. Wobei es in meinen Augen durchaus auch ins Format passende Personen mit abweichenden Meinungen gibt. 

Punkt 3 m&#246;chte ich zustimmen. Das Panel war sehr stark (auch wenn die Anmoderation &quot;Frau Pohl ist eine der gro&#223;en Journalistinnen in Deutschland, &#252;ber 1,80m&quot; etwas seltsam war). Der Austausch auf Twitter war interessant, aber eine st&#228;rkere Vermengung von akustischer und gezwitscherter Diskussion w&#228;re sch&#246;n gewesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Punkt 2 ist schade, aber ich glaube es mal. Wobei es in meinen Augen durchaus auch ins Format passende Personen mit abweichenden Meinungen gibt. </p>
<p>Punkt 3 m&#246;chte ich zustimmen. Das Panel war sehr stark (auch wenn die Anmoderation &#8220;Frau Pohl ist eine der gro&#223;en Journalistinnen in Deutschland, &#252;ber 1,80m&#8221; etwas seltsam war). Der Austausch auf Twitter war interessant, aber eine st&#228;rkere Vermengung von akustischer und gezwitscherter Diskussion w&#228;re sch&#246;n gewesen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mark Schiffhauer</title>
		<link>http://carta.info/27679/future-face-of-media-rettet-lieber-das-altbekannte-eine-nachbetrachtung/comment-page-1/#comment-14104</link>
		<dc:creator>Mark Schiffhauer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 May 2010 20:07:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=27679#comment-14104</guid>
		<description>Ich kann die Kommentare und die Kritikpunkte alle nachvollziehen und zum Teil sogar unterstreichen. Allerdings w&#252;rde ich gerne drei Punkte anmerken

1) In meiner Einf&#252;hrung hatte ich gesagt, dass ich die Konferenz heute prinzipiell anders anlegen w&#252;rde, weil ich heute mehr weiss, als vor einem Jahr. So viel Vorlaufzeit braucht man n&#228;mlich, wenn man Leute vom Format Sulzbergers bekommen will. 

2) Mehr Blogger wie die oben genannten auf den Panels zu platzieren ist ein berechtigtes, inhaltlich sinnvolles Anliegen. Allerdings unterliegen Konferenzen auch gewissen Gesetzm&#228;&#223;gikeiten. Wenn man internationale Verleger wie Sulzerberger  in einem Raum zusammen bringen will (und das war das prim&#228;re Anliegen dieser Konferenz), muss die &quot;protokollarische Kleiderodnung&quot; stimmen. Verleger wie Sulzerberger etc. sind von Beratern und Kommunikationsleuten umgeben, die sich die Einladungen und Programme genau anschauen und nur zusagen, wenn die Zusammenstellung auch vom Level her passt. Das mag inhaltlich zum Nachteil sein, ist aber eben nicht zu &#228;ndern, d.h. wenn man Sulzberger haben will, wird es zwangsl&#228;ufig etwas formatiger.

3) Es h&#228;tten mehr Leute zu Panel 4 zum Thema Qualit&#228;tsjournalismus bleiben sollen. Das war definitiv das interaktivste und dort sass ja mit Marc Schieritz von der ZEIT auch definitiv jemand, der beide Welten, alt und neu, vertritt. 

Seltsam finde ich &#252;brigens auch die Feststellung, dass Thomas Kn&#252;wer etc. auf dem Podium wichtig f&#252;r die Konferenz gewesen w&#228;ren. Die genannten Personen waren doch auch so pr&#228;sent und haben den Diskurs per Twitter aktiv mitgesteuert. Ich w&#252;rde die Trennung &quot;auf dem Podium&quot; / &quot;nur gebloggt&quot; so nicht ziehen. Es spricht doch auch f&#252;r die Konferenz, dass es eben auch einen regen Austausch &#252;ber Twitter etc. gab. Ich finde nicht, dass man nur das Gesagte auf den Podien bewerten kann, man muss schon auch die digitale Resonanz einbeziehen. 

Ansonsten: The biggest room is the room for improvement.

In diesem Sinne, bis demn&#228;chst,

Mark</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann die Kommentare und die Kritikpunkte alle nachvollziehen und zum Teil sogar unterstreichen. Allerdings w&#252;rde ich gerne drei Punkte anmerken</p>
<p>1) In meiner Einf&#252;hrung hatte ich gesagt, dass ich die Konferenz heute prinzipiell anders anlegen w&#252;rde, weil ich heute mehr weiss, als vor einem Jahr. So viel Vorlaufzeit braucht man n&#228;mlich, wenn man Leute vom Format Sulzbergers bekommen will. </p>
<p>2) Mehr Blogger wie die oben genannten auf den Panels zu platzieren ist ein berechtigtes, inhaltlich sinnvolles Anliegen. Allerdings unterliegen Konferenzen auch gewissen Gesetzm&#228;&#223;gikeiten. Wenn man internationale Verleger wie Sulzerberger  in einem Raum zusammen bringen will (und das war das prim&#228;re Anliegen dieser Konferenz), muss die &#8220;protokollarische Kleiderodnung&#8221; stimmen. Verleger wie Sulzerberger etc. sind von Beratern und Kommunikationsleuten umgeben, die sich die Einladungen und Programme genau anschauen und nur zusagen, wenn die Zusammenstellung auch vom Level her passt. Das mag inhaltlich zum Nachteil sein, ist aber eben nicht zu &#228;ndern, d.h. wenn man Sulzberger haben will, wird es zwangsl&#228;ufig etwas formatiger.</p>
<p>3) Es h&#228;tten mehr Leute zu Panel 4 zum Thema Qualit&#228;tsjournalismus bleiben sollen. Das war definitiv das interaktivste und dort sass ja mit Marc Schieritz von der ZEIT auch definitiv jemand, der beide Welten, alt und neu, vertritt. </p>
<p>Seltsam finde ich &#252;brigens auch die Feststellung, dass Thomas Kn&#252;wer etc. auf dem Podium wichtig f&#252;r die Konferenz gewesen w&#228;ren. Die genannten Personen waren doch auch so pr&#228;sent und haben den Diskurs per Twitter aktiv mitgesteuert. Ich w&#252;rde die Trennung &#8220;auf dem Podium&#8221; / &#8220;nur gebloggt&#8221; so nicht ziehen. Es spricht doch auch f&#252;r die Konferenz, dass es eben auch einen regen Austausch &#252;ber Twitter etc. gab. Ich finde nicht, dass man nur das Gesagte auf den Podien bewerten kann, man muss schon auch die digitale Resonanz einbeziehen. </p>
<p>Ansonsten: The biggest room is the room for improvement.</p>
<p>In diesem Sinne, bis demn&#228;chst,</p>
<p>Mark</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas Grieß</title>
		<link>http://carta.info/27679/future-face-of-media-rettet-lieber-das-altbekannte-eine-nachbetrachtung/comment-page-1/#comment-14103</link>
		<dc:creator>Andreas Grieß</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 May 2010 20:01:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=27679#comment-14103</guid>
		<description>Wahrlich, den meisten Panels fehlte jemand, der oder die einfach strikt &quot;dagegen&quot; ist. Im letzten Panel hat diese Rolle - meist mit sehr interessanten Punkten - Ines Pohl eingenommen.
Aber zuvor h&#228;tte es kontroverser sein k&#246;nnen, nein m&#252;ssen. Wobei ich gerade &#252;berlege, ob wir uns da teilweise nicht an die eigene Nase fassen m&#252;ssen. Statt nur im Twitter zu kommentieren h&#228;tte man vielleicht doch h&#228;ufiger etwas zu fragen oder kommentieren versuchen sollen, als jugendlicher Journalis-Student, pr&#228;zisiere: Online-Journalismus-Studi.
Andererseits war das von hinten schwer m&#246;glich... :(</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wahrlich, den meisten Panels fehlte jemand, der oder die einfach strikt &#8220;dagegen&#8221; ist. Im letzten Panel hat diese Rolle &#8211; meist mit sehr interessanten Punkten &#8211; Ines Pohl eingenommen.<br />
Aber zuvor h&#228;tte es kontroverser sein k&#246;nnen, nein m&#252;ssen. Wobei ich gerade &#252;berlege, ob wir uns da teilweise nicht an die eigene Nase fassen m&#252;ssen. Statt nur im Twitter zu kommentieren h&#228;tte man vielleicht doch h&#228;ufiger etwas zu fragen oder kommentieren versuchen sollen, als jugendlicher Journalis-Student, pr&#228;zisiere: Online-Journalismus-Studi.<br />
Andererseits war das von hinten schwer m&#246;glich&#8230; :(</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Blog vor etablierten Nachrichtensites: Huffington Post hebt ab</title>
		<link>http://carta.info/27679/future-face-of-media-rettet-lieber-das-altbekannte-eine-nachbetrachtung/comment-page-1/#comment-14099</link>
		<dc:creator>Blog vor etablierten Nachrichtensites: Huffington Post hebt ab</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 May 2010 19:05:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=27679#comment-14099</guid>
		<description>[...] W&#228;hrend in den USA eine erst f&#252;nf Jahre alte Site die alteingesessenen Medien in die Schranken verweist, glauben einige Verleger hierzulande noch daran, dass sich durch das Internet nicht viel ver&#228;ndern wird, wie aktuell wieder auf der “Future Face of Media”-Konferenz diese Woche zu beobachten war. Nachzulesen bei Carta: [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] W&#228;hrend in den USA eine erst f&#252;nf Jahre alte Site die alteingesessenen Medien in die Schranken verweist, glauben einige Verleger hierzulande noch daran, dass sich durch das Internet nicht viel ver&#228;ndern wird, wie aktuell wieder auf der “Future Face of Media”-Konferenz diese Woche zu beobachten war. Nachzulesen bei Carta: [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Joachim Losehand</title>
		<link>http://carta.info/27679/future-face-of-media-rettet-lieber-das-altbekannte-eine-nachbetrachtung/comment-page-1/#comment-14095</link>
		<dc:creator>Joachim Losehand</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 May 2010 18:29:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=27679#comment-14095</guid>
		<description>Ich habe die Diskussionen teil-zeit-weise verfolgen k&#246;nnen - ein herzlicher Dank an Carta daf&#252;r, da&#223; das m&#246;glich war.

Meiner Erfahrung nach geht das Konzept, &quot;namhafte&quot; Vertreter zur Runde zu bitten, jedoch eher selten auf, wenn es sich nicht um engagierte Leute vom Fach mit viel Wissen und Erfahrung in dessen kreativer Anwendung handelt, die &#252;ber ein genau abgestecktes Thema diskutieren und dem Publikum ihre Schatzkisten &#246;ffnen.

Zweifellos ein interessanter Einblick in die Gem&#252;tslage der Teilnehmer auf dem Podium, auch zur Anamnese. Nichtsdestotrotz keine Ausblicke - schon aus unternehmerisch-strategischen Gr&#252;nden - und kaum Inspiration. Man versicherte sich gegenseitig des schon Allbekannten, gab sich leicht k&#228;mpferisch und trotzig und es herrschte zeitweise eine ziemliche &quot;Qualit&#228;tsjournalismus&quot;-Dichte pro Wortspende.

In der Zusammensetzung entsprach das Podium genau dem &#252;berkommenen Selbstbild des Journalismus, das sich in der Tradition der &quot;geistesaristokratisch herausragenden&quot; Leittiere versteht und meint, es reiche, vertikal Parolen auszugeben, die dann ex offo ihre reiche Wirkung nach unten entfalten.

Es ist immer schwierig, sich selbst und die eigenen Koordinaten im Kosmos richtig einzusch&#228;tzen, hier fallibel zu sein ist eine l&#228;&#223;liche S&#252;nde; die Presse (&quot;der Qualit&#228;tsjournalismus&quot;) versteht sich jedoch als St&#252;tze unserer Demokratie - wie wenig es ihr jedoch gelingt, gesellschaftliche Str&#246;munge und auch Umbr&#252;che wahrzunehmen und gestaltend zu begleiten, l&#228;&#223;t die aus ihrer Selbstwahrnehmung heraus zu verstehenden Positionen und Forderungen in einem fahlen Licht sufidisch leuchten.

Eines der wenig g&#252;ltigen Worte war: &quot;Der Markt entscheidet&quot;. Den will die deutsche Presse in Zukunft &#252;ber das Leistungsschutzrecht und die daraus entstehende Verwertungsgesellschaft aber nicht mehr fragen m&#252;ssen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe die Diskussionen teil-zeit-weise verfolgen k&#246;nnen &#8211; ein herzlicher Dank an Carta daf&#252;r, da&#223; das m&#246;glich war.</p>
<p>Meiner Erfahrung nach geht das Konzept, &#8220;namhafte&#8221; Vertreter zur Runde zu bitten, jedoch eher selten auf, wenn es sich nicht um engagierte Leute vom Fach mit viel Wissen und Erfahrung in dessen kreativer Anwendung handelt, die &#252;ber ein genau abgestecktes Thema diskutieren und dem Publikum ihre Schatzkisten &#246;ffnen.</p>
<p>Zweifellos ein interessanter Einblick in die Gem&#252;tslage der Teilnehmer auf dem Podium, auch zur Anamnese. Nichtsdestotrotz keine Ausblicke &#8211; schon aus unternehmerisch-strategischen Gr&#252;nden &#8211; und kaum Inspiration. Man versicherte sich gegenseitig des schon Allbekannten, gab sich leicht k&#228;mpferisch und trotzig und es herrschte zeitweise eine ziemliche &#8220;Qualit&#228;tsjournalismus&#8221;-Dichte pro Wortspende.</p>
<p>In der Zusammensetzung entsprach das Podium genau dem &#252;berkommenen Selbstbild des Journalismus, das sich in der Tradition der &#8220;geistesaristokratisch herausragenden&#8221; Leittiere versteht und meint, es reiche, vertikal Parolen auszugeben, die dann ex offo ihre reiche Wirkung nach unten entfalten.</p>
<p>Es ist immer schwierig, sich selbst und die eigenen Koordinaten im Kosmos richtig einzusch&#228;tzen, hier fallibel zu sein ist eine l&#228;&#223;liche S&#252;nde; die Presse (&#8220;der Qualit&#228;tsjournalismus&#8221;) versteht sich jedoch als St&#252;tze unserer Demokratie &#8211; wie wenig es ihr jedoch gelingt, gesellschaftliche Str&#246;munge und auch Umbr&#252;che wahrzunehmen und gestaltend zu begleiten, l&#228;&#223;t die aus ihrer Selbstwahrnehmung heraus zu verstehenden Positionen und Forderungen in einem fahlen Licht sufidisch leuchten.</p>
<p>Eines der wenig g&#252;ltigen Worte war: &#8220;Der Markt entscheidet&#8221;. Den will die deutsche Presse in Zukunft &#252;ber das Leistungsschutzrecht und die daraus entstehende Verwertungsgesellschaft aber nicht mehr fragen m&#252;ssen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: beim wort genommen &#187; Blog Archiv &#187; Lose Gedanken zur &#8220;Future Face of Media&#8221;-Konferenz</title>
		<link>http://carta.info/27679/future-face-of-media-rettet-lieber-das-altbekannte-eine-nachbetrachtung/comment-page-1/#comment-14094</link>
		<dc:creator>beim wort genommen &#187; Blog Archiv &#187; Lose Gedanken zur &#8220;Future Face of Media&#8221;-Konferenz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 May 2010 18:29:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=27679#comment-14094</guid>
		<description>[...] die Konferenz war: Ich hatte nichts Bahnbrechendes oder wirklich Neues zu sagen, was man nicht auch anderswo schon gelesen haben k&#246;nnte, aber am Ende waren dann doch sieben Stunden vorbei (oder ~ 3000 [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] die Konferenz war: Ich hatte nichts Bahnbrechendes oder wirklich Neues zu sagen, was man nicht auch anderswo schon gelesen haben k&#246;nnte, aber am Ende waren dann doch sieben Stunden vorbei (oder ~ 3000 [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: rml</title>
		<link>http://carta.info/27679/future-face-of-media-rettet-lieber-das-altbekannte-eine-nachbetrachtung/comment-page-1/#comment-14092</link>
		<dc:creator>rml</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 May 2010 17:33:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=27679#comment-14092</guid>
		<description>Stimmt, ohne Thomas Kn&#252;wer, aber auch Ulrike Langer h&#228;tte etwas gefehlt.... Danke f&#252;rs Kommen und Aufmischen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stimmt, ohne Thomas Kn&#252;wer, aber auch Ulrike Langer h&#228;tte etwas gefehlt&#8230;. Danke f&#252;rs Kommen und Aufmischen.</p>
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