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	<title>Kommentare zu: Entwurf f&#252;r das Leistungsschutzrecht f&#252;r Presseverleger: &#8220;Nie dagewesene Rechtsverwirrung&#8221;</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Thu, 24 May 2012 08:48:04 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: Medial Digital&#187; Linktipps Neu &#187; Linktipps zum Wochenstart: FTC plant auch eine Art Leistungsschutzrecht</title>
		<link>http://carta.info/27043/entwurf-fuer-das-leistungsschutzrecht-fuer-presseverleger-nie-da-gewesene-rechtsverwirrung/comment-page-1/#comment-14413</link>
		<dc:creator>Medial Digital&#187; Linktipps Neu &#187; Linktipps zum Wochenstart: FTC plant auch eine Art Leistungsschutzrecht</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 May 2010 16:46:10 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Erlebnis 1: Auch die US-Medienlandschaft  hat ihr Pendant zur zum deutschen Lobbyismus f&#252;r ein Leistungsschutzrecht f&#252;r Verlage: Jeff Jarvis kritisiert in seinem Blog Buzzmachine einen Plan der US-Medienaufsichtsbeh&#246;rde FCC [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Erlebnis 1: Auch die US-Medienlandschaft  hat ihr Pendant zur zum deutschen Lobbyismus f&#252;r ein Leistungsschutzrecht f&#252;r Verlage: Jeff Jarvis kritisiert in seinem Blog Buzzmachine einen Plan der US-Medienaufsichtsbeh&#246;rde FCC [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: _Flin_</title>
		<link>http://carta.info/27043/entwurf-fuer-das-leistungsschutzrecht-fuer-presseverleger-nie-da-gewesene-rechtsverwirrung/comment-page-1/#comment-13364</link>
		<dc:creator>_Flin_</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 May 2010 08:47:47 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr lustige Ideen, die da zusammenphantasiert werden.
Erste Ma&#223;nahme s&#228;mtlicher Systemadministratoren in Deutschlands Firmen und Beh&#246;rden: 
Alle leistungsgesch&#252;tzten Websites blocken.
W&#228;hrend der Arbeitszeit darf sowieso nicht Zeitung gelesen werden, wenn das jetzt auch noch etwas kosten soll, wird das eben radikal durchgesetzt werden.

Ebenso lustig ist die naive Vorstellung, dass jemand dann tats&#228;chlich noch Zeitung lesen w&#252;rde. Dann lese ich eben nicht mehr Spiegel, SZ, FAZ, Zeit, Welt, Bild, Taz, TZ, Abendzeitung und M&#252;nchener Merkur. Sondern gar nix mehr. Ich soll zahlen? Ich zahle bereits. Mit meiner Zeit, meiner Aufmerksamkeit, meinen Beitr&#228;gen und Kommentaren. Damit, dass ich interessante Artikel bei Twitter oder Facebook verlinke. 

Ihr wollt Geld, liebe Verlage? Na wof&#252;r denn? Daf&#252;r, dass ich einen Suchmaschinenoptimierten Newsfeed lese? Daf&#252;r dass ich unreflektierte Pressemitteilungen lesen muss? Daf&#252;r, dass Ihr Eure Mitarbeiter ausbeutet, die im Akkord die Artikel rausklopfen m&#252;ssen (Oder Klickstrecken anlegen), f&#252;r die sie sich bei anderen Zeitungen haben inspirieren lassen, weil eigene Stories zu bringen nun mal viel l&#228;nger dauert als eine andere einfach umzuformulieren? Was dann wiederum von Euch Qualit&#228;tsjournalismus genannt wird?

Warum kann ich denn nicht zahlen? Warum krieg ich denn alles umsonst? Wieso kann ich denn nicht 0,05.- € f&#252;r einen Artikel zahlen? Wieso muss ich wenn dann ein Abonnement abschliessen? Das andere Cleverles dann einfach umgehen, in dem sie so tun, als k&#228;men sie direkt von Google (siehe Hamburger Abendblatt)? Und das dann auch noch teurer ist als die offline Version (Siehe Spiegel App)?

Fragen &#252;ber Fragen.

Ganz egal was von den Verlagen im Internet angepackt wird, es wird regelm&#228;ssig auf ganzer Linie versagt. Man hinkt der Entwicklung gerne 3-5 Jahre hinterher (unter anderem aufgrund selbstherrlicher Eitelkeiten in den F&#252;hrungsebenen) und will sich das Recht aufs eigene Versagen jetzt gesetzlich sch&#252;tzen lassen.

Dabei ist der Schlu&#223; doch naheliegend und bereits gezogen: Wenn es sich nicht lohnt, die Bev&#246;lkerung zu informieren, dann m&#252;ssen das andere tun. &#214;ffentlich Rechtliche Anstalten zum Beispiel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr lustige Ideen, die da zusammenphantasiert werden.<br />
Erste Ma&#223;nahme s&#228;mtlicher Systemadministratoren in Deutschlands Firmen und Beh&#246;rden:<br />
Alle leistungsgesch&#252;tzten Websites blocken.<br />
W&#228;hrend der Arbeitszeit darf sowieso nicht Zeitung gelesen werden, wenn das jetzt auch noch etwas kosten soll, wird das eben radikal durchgesetzt werden.</p>
<p>Ebenso lustig ist die naive Vorstellung, dass jemand dann tats&#228;chlich noch Zeitung lesen w&#252;rde. Dann lese ich eben nicht mehr Spiegel, SZ, FAZ, Zeit, Welt, Bild, Taz, TZ, Abendzeitung und M&#252;nchener Merkur. Sondern gar nix mehr. Ich soll zahlen? Ich zahle bereits. Mit meiner Zeit, meiner Aufmerksamkeit, meinen Beitr&#228;gen und Kommentaren. Damit, dass ich interessante Artikel bei Twitter oder Facebook verlinke. </p>
<p>Ihr wollt Geld, liebe Verlage? Na wof&#252;r denn? Daf&#252;r, dass ich einen Suchmaschinenoptimierten Newsfeed lese? Daf&#252;r dass ich unreflektierte Pressemitteilungen lesen muss? Daf&#252;r, dass Ihr Eure Mitarbeiter ausbeutet, die im Akkord die Artikel rausklopfen m&#252;ssen (Oder Klickstrecken anlegen), f&#252;r die sie sich bei anderen Zeitungen haben inspirieren lassen, weil eigene Stories zu bringen nun mal viel l&#228;nger dauert als eine andere einfach umzuformulieren? Was dann wiederum von Euch Qualit&#228;tsjournalismus genannt wird?</p>
<p>Warum kann ich denn nicht zahlen? Warum krieg ich denn alles umsonst? Wieso kann ich denn nicht 0,05.- € f&#252;r einen Artikel zahlen? Wieso muss ich wenn dann ein Abonnement abschliessen? Das andere Cleverles dann einfach umgehen, in dem sie so tun, als k&#228;men sie direkt von Google (siehe Hamburger Abendblatt)? Und das dann auch noch teurer ist als die offline Version (Siehe Spiegel App)?</p>
<p>Fragen &#252;ber Fragen.</p>
<p>Ganz egal was von den Verlagen im Internet angepackt wird, es wird regelm&#228;ssig auf ganzer Linie versagt. Man hinkt der Entwicklung gerne 3-5 Jahre hinterher (unter anderem aufgrund selbstherrlicher Eitelkeiten in den F&#252;hrungsebenen) und will sich das Recht aufs eigene Versagen jetzt gesetzlich sch&#252;tzen lassen.</p>
<p>Dabei ist der Schlu&#223; doch naheliegend und bereits gezogen: Wenn es sich nicht lohnt, die Bev&#246;lkerung zu informieren, dann m&#252;ssen das andere tun. &#214;ffentlich Rechtliche Anstalten zum Beispiel.</p>
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	<item>
		<title>Von: Most Tweeted Articles by Berlin Experts</title>
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		<dc:creator>Most Tweeted Articles by Berlin Experts</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 May 2010 14:26:43 +0000</pubDate>
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		<description>[...] in der digitalen Welt - Musik,Video,Filme,Bilder,Texte. Software,Tauschb...         2  Tweets     Entwurf f&#252;r das Leistungsschutzrecht f&#252;r Presseverleger: &#8220;Nie dagewesene Rechtsverwirrung&amp;#...    Die Debatte um ein Leistungsschutzrecht f&#252;r Presseverlage wird seit vielen Monaten intensiv [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] in der digitalen Welt &#8211; Musik,Video,Filme,Bilder,Texte. Software,Tauschb&#8230;         2  Tweets     Entwurf f&#252;r das Leistungsschutzrecht f&#252;r Presseverleger: &#8220;Nie dagewesene Rechtsverwirrung&amp;#&#8230;    Die Debatte um ein Leistungsschutzrecht f&#252;r Presseverlage wird seit vielen Monaten intensiv [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: richter169</title>
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		<dc:creator>richter169</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 May 2010 15:19:59 +0000</pubDate>
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		<description>Nach meinen Gef&#252;hl wird damit die Informationsfreiheit aufgeweicht. Wie sie das gegen das GG Artikel 5 durchsetzen ist mir ein R&#228;tsel.

Bis dann
LG von Richter169</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nach meinen Gef&#252;hl wird damit die Informationsfreiheit aufgeweicht. Wie sie das gegen das GG Artikel 5 durchsetzen ist mir ein R&#228;tsel.</p>
<p>Bis dann<br />
LG von Richter169</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: rml</title>
		<link>http://carta.info/27043/entwurf-fuer-das-leistungsschutzrecht-fuer-presseverleger-nie-da-gewesene-rechtsverwirrung/comment-page-1/#comment-13303</link>
		<dc:creator>rml</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 May 2010 13:29:17 +0000</pubDate>
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		<description>@ Dirk Abe: Eher nicht. Es geht beim Leistungsschutzrecht um aktuelle, periodische Publikationen - der Duden geh&#246;rt wohl eher nicht dazu. 

Interessant aber vielleicht: Was ist mit Wikipedia? Da sehe ich eigentlich ganz gute Chancen ....

Klar d&#252;rfte schon jetzt sein - mit dem Leistungsschutzrecht k&#246;nnte sich Yahoo News zur Gelddruckmaschine entwickeln...

In der n&#228;chsten Woche werden wir weitere Texte zum Leistungsschutzrecht auf Carta pr&#228;sentieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Dirk Abe: Eher nicht. Es geht beim Leistungsschutzrecht um aktuelle, periodische Publikationen &#8211; der Duden geh&#246;rt wohl eher nicht dazu. </p>
<p>Interessant aber vielleicht: Was ist mit Wikipedia? Da sehe ich eigentlich ganz gute Chancen &#8230;.</p>
<p>Klar d&#252;rfte schon jetzt sein &#8211; mit dem Leistungsschutzrecht k&#246;nnte sich Yahoo News zur Gelddruckmaschine entwickeln&#8230;</p>
<p>In der n&#228;chsten Woche werden wir weitere Texte zum Leistungsschutzrecht auf Carta pr&#228;sentieren.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: beim wort genommen &#187; Blog Archiv &#187; Linkempfehlung: Neandertaler und Leistungsschutzrecht</title>
		<link>http://carta.info/27043/entwurf-fuer-das-leistungsschutzrecht-fuer-presseverleger-nie-da-gewesene-rechtsverwirrung/comment-page-1/#comment-13296</link>
		<dc:creator>beim wort genommen &#187; Blog Archiv &#187; Linkempfehlung: Neandertaler und Leistungsschutzrecht</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 May 2010 12:19:04 +0000</pubDate>
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		<description>[...] zu schaffendes Leistungsschutzrecht ver&#246;ffentlicht und kommentiert. (Der Artikel wurde auch bei carta ver&#246;ffentlicht &#8211; dort wird auch in den Kommentaren dar&#252;ber [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] zu schaffendes Leistungsschutzrecht ver&#246;ffentlicht und kommentiert. (Der Artikel wurde auch bei carta ver&#246;ffentlicht &#8211; dort wird auch in den Kommentaren dar&#252;ber [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Chat Atkins</title>
		<link>http://carta.info/27043/entwurf-fuer-das-leistungsschutzrecht-fuer-presseverleger-nie-da-gewesene-rechtsverwirrung/comment-page-1/#comment-13293</link>
		<dc:creator>Chat Atkins</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 May 2010 11:18:36 +0000</pubDate>
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		<description>Dieses omin&#246;se Leistungsschutzrecht ist ein u.a. Versuch zur Expropriation von Urhebern mit ziemlich weltfremden Mitteln. Politisch bedeutet das neue Verlegerschutzgesetz die R&#252;ckkehr zum Feudalismus: Die Grundherren unseres neuen Verlegeradels hocken dann arbeits- und auch denkbefreit auf ihren Raubritterburgen, sie f&#252;hren Kreuzz&#252;ge gegen Googlianer und andere Ungl&#228;ubige, das schreibende Volk im Tal aber soll fronen ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses omin&#246;se Leistungsschutzrecht ist ein u.a. Versuch zur Expropriation von Urhebern mit ziemlich weltfremden Mitteln. Politisch bedeutet das neue Verlegerschutzgesetz die R&#252;ckkehr zum Feudalismus: Die Grundherren unseres neuen Verlegeradels hocken dann arbeits- und auch denkbefreit auf ihren Raubritterburgen, sie f&#252;hren Kreuzz&#252;ge gegen Googlianer und andere Ungl&#228;ubige, das schreibende Volk im Tal aber soll fronen &#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Hannes Klöpper</title>
		<link>http://carta.info/27043/entwurf-fuer-das-leistungsschutzrecht-fuer-presseverleger-nie-da-gewesene-rechtsverwirrung/comment-page-1/#comment-13284</link>
		<dc:creator>Hannes Klöpper</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 May 2010 08:53:36 +0000</pubDate>
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		<description>Das gesamte Ansinnen als Solches ist ja schon ziemlich bizarr, aber ganz besonders am&#252;sant finde ich diesen Aspekt:

&quot;Gleiches gilt f&#252;r die in der bisherigen Diskussion von den Verlagen immer wieder ins Spiel gebrachten „gewerblichen Nutzer“, also Personen, die die frei von den Verlagen ins Netz gestellten „Presseerzeugnisse“ zu beruflichen Zwecken lesen wollen. So d&#252;rften etwa die „Mitarbeiter einer Bank“ (die als Beispiel herangezogen wurden) so lange keine Beitr&#228;ge mehr von FAZ.net oder Spiegel Online lesen, bis sie oder ihr Arbeitgeber mit der Verwertungsgesellschaft einen Vertrag geschlossen haben.&quot;

Ich w&#252;rde zumindest nicht mit der Kl&#228;rung der Abgrenzungsfragen die diese Idee aufwirft beauftragt werden wollen. Bei den wahrscheinlich stark regulierten Firmenrechnern der Deutsche Bank mag das ganze ja noch funktionieren. Aber dass der Trend hin zu dauernder und umfassender Mobilit&#228;t geht, scheint bisher nicht wirklich ber&#252;cksichtigt zu werden. Wie verh&#228;lt es sich denn mit der gewerbsm&#228;&#223;igen Nutzung wenn ein Arbeitnehmer zum Lesen sein privates iPhone oder neuerdings iPad nutzt? Derartige Ger&#228;te k&#246;nnten schnell zum Standardeinstellunggeschenk werden; selbstverst&#228;ndlich f&#252;r die &#039;privaten&#039; Nutzung. Nat&#252;rlich kann man &#252;ber GPS oder die genutzte Mobilfunkzelle pr&#252;fen, ob derjenige sich am Arbeitsplatz befunden hat. Aber das w&#228;re sicher nicht mit dem deutschen Datenschutz vereinbar. Man hat auch noch nichts davon geh&#246;rt wie mit neuen Arbeitszeitmodellen und Selbst&#228;ndigkeit umgegangen werden soll. Wer bin ich, wenn ich von zuhause aus arbeite?

Das ganze Unterfangen scheint schlicht wirklichkeitsfremd.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das gesamte Ansinnen als Solches ist ja schon ziemlich bizarr, aber ganz besonders am&#252;sant finde ich diesen Aspekt:</p>
<p>&#8220;Gleiches gilt f&#252;r die in der bisherigen Diskussion von den Verlagen immer wieder ins Spiel gebrachten „gewerblichen Nutzer“, also Personen, die die frei von den Verlagen ins Netz gestellten „Presseerzeugnisse“ zu beruflichen Zwecken lesen wollen. So d&#252;rften etwa die „Mitarbeiter einer Bank“ (die als Beispiel herangezogen wurden) so lange keine Beitr&#228;ge mehr von FAZ.net oder Spiegel Online lesen, bis sie oder ihr Arbeitgeber mit der Verwertungsgesellschaft einen Vertrag geschlossen haben.&#8221;</p>
<p>Ich w&#252;rde zumindest nicht mit der Kl&#228;rung der Abgrenzungsfragen die diese Idee aufwirft beauftragt werden wollen. Bei den wahrscheinlich stark regulierten Firmenrechnern der Deutsche Bank mag das ganze ja noch funktionieren. Aber dass der Trend hin zu dauernder und umfassender Mobilit&#228;t geht, scheint bisher nicht wirklich ber&#252;cksichtigt zu werden. Wie verh&#228;lt es sich denn mit der gewerbsm&#228;&#223;igen Nutzung wenn ein Arbeitnehmer zum Lesen sein privates iPhone oder neuerdings iPad nutzt? Derartige Ger&#228;te k&#246;nnten schnell zum Standardeinstellunggeschenk werden; selbstverst&#228;ndlich f&#252;r die &#8216;privaten&#8217; Nutzung. Nat&#252;rlich kann man &#252;ber GPS oder die genutzte Mobilfunkzelle pr&#252;fen, ob derjenige sich am Arbeitsplatz befunden hat. Aber das w&#228;re sicher nicht mit dem deutschen Datenschutz vereinbar. Man hat auch noch nichts davon geh&#246;rt wie mit neuen Arbeitszeitmodellen und Selbst&#228;ndigkeit umgegangen werden soll. Wer bin ich, wenn ich von zuhause aus arbeite?</p>
<p>Das ganze Unterfangen scheint schlicht wirklichkeitsfremd.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Heilos</title>
		<link>http://carta.info/27043/entwurf-fuer-das-leistungsschutzrecht-fuer-presseverleger-nie-da-gewesene-rechtsverwirrung/comment-page-1/#comment-13281</link>
		<dc:creator>Robin Heilos</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 May 2010 04:42:07 +0000</pubDate>
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		<description>Ein sehr gut ausgearbeiteter Kommentar! Grunds&#228;tzlich l&#228;sst sich vermuten das die Verleger mit H&#228;nden und F&#252;&#223;en versuchen ein durch die Verfassung definiertes Schutzrecht aufzuweichen und die Demokratie &#252;ber die Hintert&#252;r zu kommerzialisieren. Die Informationsherrschaft m&#246;chte man scheinbar nur in bestimmte H&#228;nden sehen und vor allem dann, wenn dabei m&#246;glichst viel Gewinn f&#252;r den einzelnen Verlag erwirtschaftet werden kann.

Dabei m&#246;chte ich gerne nochmals die treffende Analyse von J. Friedrich zitieren. Er schreibt in seinem Kommentar zurechrecht das es technische M&#246;glichkeiten f&#252;r die Verlage gibt ihre „scheinbar so wertvollen“ Presseerzeugnisse zu sch&#252;tzen: „Kein Verlag wird gezwungen seine Online-Publikation [&#252;ber Google News auf] dieser Welt zur Verf&#252;gung zu stellen. Eine Zeile Code auf einer Website gen&#252;gt um Suchmaschinen [wirkungsvoll] auszuschlie&#223;en.“

Dies ist Fakt.

Die Frage warum die Verlage die Suchdienste wohl absichtlich nicht ausschlie&#223;en liegt wohl nur im Grund eines m&#246;glichen und dann entg&#252;ltigen Untergangs der entsprechenden Verlagsh&#228;user, da diese dann wohl &#252;berhaupt keine Leserschaft, zumindest &#252;ber das Internet, erreichen w&#252;rden.

Jahrelange Defizite im Bereich der Pressearbeit und vor allem durch die arrogante Ignoranz gegen&#252;ber den neuen Medien haben &#252;berhaupt erst zu der heutigen Misere in vielen Verlagsh&#228;usern gef&#252;hrt. Wirtschaftliche Not und die drohende Insolvenz f&#252;r einzelne Verleger f&#252;hren jetzt zu einem Lobbyismus der reichlich fragw&#252;rdig erscheint. Was soll hier eigentlich „gerettet“ werden: Unverm&#246;gen oder unsere Demokratie? Wohl eher „Unverm&#246;gen“.

Wer nicht kostenlos etwas &#252;ber das Internet ver&#246;ffentlichen will besitzt heute jegliche M&#246;glichkeiten dies auch entsprechend mit technischen M&#246;glichkeiten zu erreichen. Das der betroffene jedoch dann keine Leserschaft mehr erreicht kann nicht das Problem unserer Gesellschaft sein. Denn jeder Einzelne muss sich dem kapitalistischen Wettbewerb stellen. Oder soll f&#252;r jeden Berufszweig eine Sonderregelung per Gesetzt definiert werden um das &#220;berleben von bestimmten Unternehmen zu retten? Es scheint so, denn immer &#246;fter greift unserer Demokratie in wirtschaftliche Zusammenh&#228;nge ein welche unn&#246;tig und auch unnachvollziehbar sind.

Aus diesem Grund: Eine Abfragpr&#228;mie f&#252;r Verlagsh&#228;user! Lesen Sie heute den Verlag XY und erhalten Sie vom Staat 0,50 Euro f&#252;r ihre freundliche Unterst&#252;tzung. Na dann...

presse-kostenlos.de</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein sehr gut ausgearbeiteter Kommentar! Grunds&#228;tzlich l&#228;sst sich vermuten das die Verleger mit H&#228;nden und F&#252;&#223;en versuchen ein durch die Verfassung definiertes Schutzrecht aufzuweichen und die Demokratie &#252;ber die Hintert&#252;r zu kommerzialisieren. Die Informationsherrschaft m&#246;chte man scheinbar nur in bestimmte H&#228;nden sehen und vor allem dann, wenn dabei m&#246;glichst viel Gewinn f&#252;r den einzelnen Verlag erwirtschaftet werden kann.</p>
<p>Dabei m&#246;chte ich gerne nochmals die treffende Analyse von J. Friedrich zitieren. Er schreibt in seinem Kommentar zurechrecht das es technische M&#246;glichkeiten f&#252;r die Verlage gibt ihre „scheinbar so wertvollen“ Presseerzeugnisse zu sch&#252;tzen: „Kein Verlag wird gezwungen seine Online-Publikation [&#252;ber Google News auf] dieser Welt zur Verf&#252;gung zu stellen. Eine Zeile Code auf einer Website gen&#252;gt um Suchmaschinen [wirkungsvoll] auszuschlie&#223;en.“</p>
<p>Dies ist Fakt.</p>
<p>Die Frage warum die Verlage die Suchdienste wohl absichtlich nicht ausschlie&#223;en liegt wohl nur im Grund eines m&#246;glichen und dann entg&#252;ltigen Untergangs der entsprechenden Verlagsh&#228;user, da diese dann wohl &#252;berhaupt keine Leserschaft, zumindest &#252;ber das Internet, erreichen w&#252;rden.</p>
<p>Jahrelange Defizite im Bereich der Pressearbeit und vor allem durch die arrogante Ignoranz gegen&#252;ber den neuen Medien haben &#252;berhaupt erst zu der heutigen Misere in vielen Verlagsh&#228;usern gef&#252;hrt. Wirtschaftliche Not und die drohende Insolvenz f&#252;r einzelne Verleger f&#252;hren jetzt zu einem Lobbyismus der reichlich fragw&#252;rdig erscheint. Was soll hier eigentlich „gerettet“ werden: Unverm&#246;gen oder unsere Demokratie? Wohl eher „Unverm&#246;gen“.</p>
<p>Wer nicht kostenlos etwas &#252;ber das Internet ver&#246;ffentlichen will besitzt heute jegliche M&#246;glichkeiten dies auch entsprechend mit technischen M&#246;glichkeiten zu erreichen. Das der betroffene jedoch dann keine Leserschaft mehr erreicht kann nicht das Problem unserer Gesellschaft sein. Denn jeder Einzelne muss sich dem kapitalistischen Wettbewerb stellen. Oder soll f&#252;r jeden Berufszweig eine Sonderregelung per Gesetzt definiert werden um das &#220;berleben von bestimmten Unternehmen zu retten? Es scheint so, denn immer &#246;fter greift unserer Demokratie in wirtschaftliche Zusammenh&#228;nge ein welche unn&#246;tig und auch unnachvollziehbar sind.</p>
<p>Aus diesem Grund: Eine Abfragpr&#228;mie f&#252;r Verlagsh&#228;user! Lesen Sie heute den Verlag XY und erhalten Sie vom Staat 0,50 Euro f&#252;r ihre freundliche Unterst&#252;tzung. Na dann&#8230;</p>
<p>presse-kostenlos.de</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk Abe</title>
		<link>http://carta.info/27043/entwurf-fuer-das-leistungsschutzrecht-fuer-presseverleger-nie-da-gewesene-rechtsverwirrung/comment-page-1/#comment-13280</link>
		<dc:creator>Dirk Abe</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 May 2010 00:26:16 +0000</pubDate>
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		<description>Was f&#252;r M&#246;glichkeiten das Leistungsschutzrecht wohl f&#252;r den Dudenverlag bietet....?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was f&#252;r M&#246;glichkeiten das Leistungsschutzrecht wohl f&#252;r den Dudenverlag bietet&#8230;.?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Joachim Friedrich</title>
		<link>http://carta.info/27043/entwurf-fuer-das-leistungsschutzrecht-fuer-presseverleger-nie-da-gewesene-rechtsverwirrung/comment-page-1/#comment-13277</link>
		<dc:creator>Joachim Friedrich</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 21:36:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=27043#comment-13277</guid>
		<description>Kein Verlag wird gezwungen seine Online-Publikation den Googles dieser Welt zur Verf&#252;gung zu stellen. Eine Zeile Code auf einer Website gen&#252;gt, um Suchmaschinen wirkunsgvoll auszuschlie&#223;en. Das macht bisher keine Publikation weil &#252;ber Google u.a. ein betr&#228;chtlicher Teil der Nutzer auf Online-Produkte kommt. Denjenigen der mir Kunden zuf&#252;hrt daf&#252;r zur Kasse bitten zu wollen finde ich abenteuerlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kein Verlag wird gezwungen seine Online-Publikation den Googles dieser Welt zur Verf&#252;gung zu stellen. Eine Zeile Code auf einer Website gen&#252;gt, um Suchmaschinen wirkunsgvoll auszuschlie&#223;en. Das macht bisher keine Publikation weil &#252;ber Google u.a. ein betr&#228;chtlicher Teil der Nutzer auf Online-Produkte kommt. Denjenigen der mir Kunden zuf&#252;hrt daf&#252;r zur Kasse bitten zu wollen finde ich abenteuerlich.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/27043/entwurf-fuer-das-leistungsschutzrecht-fuer-presseverleger-nie-da-gewesene-rechtsverwirrung/comment-page-1/#comment-13268</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 15:05:07 +0000</pubDate>
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		<description>@ EvaWerner: Vielen Dank.

Anders als in der DJV-Pressemitteilung geht es aber nicht nur um die Urheber, sondern auch um das Internet und die Verlinkung von Informationen.

rml</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ EvaWerner: Vielen Dank.</p>
<p>Anders als in der DJV-Pressemitteilung geht es aber nicht nur um die Urheber, sondern auch um das Internet und die Verlinkung von Informationen.</p>
<p>rml</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: EvaWerner</title>
		<link>http://carta.info/27043/entwurf-fuer-das-leistungsschutzrecht-fuer-presseverleger-nie-da-gewesene-rechtsverwirrung/comment-page-1/#comment-13267</link>
		<dc:creator>EvaWerner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 14:48:53 +0000</pubDate>
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		<description>Die Position des DJV finden Sie hier - Berichtigung des Links: http://www.djv.de/Diskussion.2995+M5255afceb1a.0.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Position des DJV finden Sie hier &#8211; Berichtigung des Links: <a href="http://www.djv.de/Diskussion.2995+M5255afceb1a.0.html" rel="nofollow">http://www.djv.de/Diskussion.2995+M5255afceb1a.0.html</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: jorni</title>
		<link>http://carta.info/27043/entwurf-fuer-das-leistungsschutzrecht-fuer-presseverleger-nie-da-gewesene-rechtsverwirrung/comment-page-1/#comment-13265</link>
		<dc:creator>jorni</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 14:33:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=27043#comment-13265</guid>
		<description>Disclaimer: Diese Version der deutschen Sprache ist lizensiert f&#252;r jorni. Alle Rechte vorbehalten. Obwohl ich die Verwendung der unten angegebenen Einsch&#228;tzung sorgf&#228;ltig gepr&#252;ft habe, &#252;bernehme ich keine Verantwortung f&#252;r deren Erstmaligkeit. 

Finde ich nicht gut, was da so durchsickert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Disclaimer: Diese Version der deutschen Sprache ist lizensiert f&#252;r jorni. Alle Rechte vorbehalten. Obwohl ich die Verwendung der unten angegebenen Einsch&#228;tzung sorgf&#228;ltig gepr&#252;ft habe, &#252;bernehme ich keine Verantwortung f&#252;r deren Erstmaligkeit. </p>
<p>Finde ich nicht gut, was da so durchsickert.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Eva Werner</title>
		<link>http://carta.info/27043/entwurf-fuer-das-leistungsschutzrecht-fuer-presseverleger-nie-da-gewesene-rechtsverwirrung/comment-page-1/#comment-13263</link>
		<dc:creator>Eva Werner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 14:22:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=27043#comment-13263</guid>
		<description>Die Position des DJV dazu finden Sie hier: http://www.djv.de/Diskussion.2995+M5df3e80ec72.0.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Position des DJV dazu finden Sie hier: <a href="http://www.djv.de/Diskussion.2995+M5df3e80ec72.0.html" rel="nofollow">http://www.djv.de/Diskussion.2995+M5df3e80ec72.0.html</a></p>
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