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	<title>Kommentare zu: B&#252;rgerjournalismus? Aber ja doch!</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
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		<title>Von: &#8222;Schwarz-Weiss-Journalismus im Auftrag der Genmafia&#8220; &#171; world-net-news: Weblog</title>
		<link>http://carta.info/25698/buergerjournalismus-aber-ja-doch/comment-page-1/#comment-19802</link>
		<dc:creator>&#8222;Schwarz-Weiss-Journalismus im Auftrag der Genmafia&#8220; &#171; world-net-news: Weblog</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 15:19:11 +0000</pubDate>
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		<description>[...] genau dieses Ideal an autentischem &#8222;Gutmensch&#8220; ist n&#246;tig und braucht gesunden Journalismus, damit der Zirkus auf den Karriere&#228;sten nicht die tollsten Triebe [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] genau dieses Ideal an autentischem &#8222;Gutmensch&#8220; ist n&#246;tig und braucht gesunden Journalismus, damit der Zirkus auf den Karriere&#228;sten nicht die tollsten Triebe [...]</p>
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		<title>Von: Bürger-Journalismus &#8211; Qualität oder lediglich Rauschen? &#124; Citizen Times</title>
		<link>http://carta.info/25698/buergerjournalismus-aber-ja-doch/comment-page-1/#comment-17988</link>
		<dc:creator>Bürger-Journalismus &#8211; Qualität oder lediglich Rauschen? &#124; Citizen Times</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 06:14:36 +0000</pubDate>
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		<description>[...] nittlerweile dazu.[2] Ohne auf die vielen Pros und Contras einzugehen, sei hier auf einen neueren Kommentar zur B&#252;rger-Journalismus-Debatte von Matthias Schwenk bei Carta verwiesen. Er zeigt auf, dass die deutsche Bloggerszene zwar noch [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] nittlerweile dazu.[2] Ohne auf die vielen Pros und Contras einzugehen, sei hier auf einen neueren Kommentar zur B&#252;rger-Journalismus-Debatte von Matthias Schwenk bei Carta verwiesen. Er zeigt auf, dass die deutsche Bloggerszene zwar noch [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Blick in die Welt der Wirtschaftsblogs, die sich nicht rechnen (+ Update Mindmap) &#171; Blick Log</title>
		<link>http://carta.info/25698/buergerjournalismus-aber-ja-doch/comment-page-1/#comment-12787</link>
		<dc:creator>Blick in die Welt der Wirtschaftsblogs, die sich nicht rechnen (+ Update Mindmap) &#171; Blick Log</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 23:58:06 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Carta: Carta: B&#252;rgerjournalismus? Aber ja doch! [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Carta: Carta: B&#252;rgerjournalismus? Aber ja doch! [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: linksmusssexysein</title>
		<link>http://carta.info/25698/buergerjournalismus-aber-ja-doch/comment-page-1/#comment-12392</link>
		<dc:creator>linksmusssexysein</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 09:56:14 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke, dass es sich bei allem was unter &quot;Social Media&quot; l&#228;uft, um so etwas wie einen Teil der Pflicht in einem Wettbewerb handelt, ebenso wie die Bereitstellung einer Software-Infrastruktur. In naher Zukunft werden alle - etablierte wie alternative - Multiplikatoren die Funktionalit&#228;ten von sozialen Netzwerken, Kommentarspalten usw. restlos aussch&#246;pfen. Alle sind dabei ann&#228;hernd auf dem gleichen Stand, man braucht keinen Programmierer mehr um sich die Software zu besorgen. Daher richte ich mein Augenmerk auch gar nicht so sehr auf diese Seite der Online-Medien. 
Mich interessiert mehr die K&#252;r, und das ist der Inhalt. Irgendeinen Inhalt online zu stellen, ohne Qualit&#228;t, Konzept und Perspektiven, wird im Orkus versinken. Content wird die oben erw&#228;hnten K&#228;mpfe entscheiden. Dabei m&#246;chte ich dem &lt;a href=&quot;http://carta.info/25698/buergerjournalismus-aber-ja-doch/#comment-12301&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Kommentar von Wolfgang Wegener&lt;/a&gt; ausdr&#252;cklich zustimmen. Akteure produzieren Nachrichten, Multiplikatoren berichten &#252;ber sie. Das sind doch die Lehren aus Twitter u. Co. Die Lehre aus Twitter ist doch nicht, dass es total sinnvoll und f&#252;r jeden unbedingt notwendig ist, &#252;ber diesen Kanal zu kommunizieren. Sondern die Lehre ist, dass sich das exklusive Recht der Berichterstattung durch etablierte Multiplikatoren qua Technik in Luft aufgel&#246;st hat. 
Ein Teil der K&#252;r wird nun darin bestehen, den Informations&#252;berfluss intelligent abzusch&#246;pfen und daraus ein ansprechendes mediales Format zu gestalten. Ein anderer Teil der K&#252;r wird darin bestehen, v&#246;llig neue Dinge auszuprobieren und bestehende neu miteinander zu verkn&#252;pfen. Hier ist l&#228;ngst noch nicht ausgesch&#246;pft, was der Online-, der B&#252;rger-, der sonstwie-Journalismus an M&#246;glichkeiten bereit h&#228;lt. 
Oben wurde von einigen Kommentatoren gesagt, dass die traditionellen Medien nicht untergehen werden. Ich sag mal, das liegt ja wohl eigentlich auf der Hand. Ich w&#252;rde noch weiter gehen und sagen, dass die ehemaligen &quot;Holzmedien&quot; (oder wie man sie auch immer bezeichnen m&#246;chte) mittel- und langfristig sogar sehr gut aufgestellt sind. Ihre Infrastruktur und die Breite ihrer M&#246;glichkeiten sind konkurrenzlos. Aber sie sind keine Avantgarde, auch wenn sie das in missverstehender Erinnerung an ihren Gr&#252;ndungsmythos (b&#252;rgerliche Revolution, Zeitungsschwemme des 19. Jh., etc., oder die glorreiche Gr&#252;nderzeit des Fernsehens...) vielleicht selbst bisweilen noch denken. Sie m&#252;ssen sich heute der Avantgarde im Netz anpassen bzw. ihr hinterher laufen, und die wird bestimmt noch f&#252;r f&#252;nf oder zehn Jahre das Tempo und die Richtung vorgeben. Vielleicht sogar noch etwas l&#228;nger, weil nun mehrere Net-Natives-Generationen als Verst&#228;rkung der relevanten Zielgruppe nachr&#252;cken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, dass es sich bei allem was unter &#8220;Social Media&#8221; l&#228;uft, um so etwas wie einen Teil der Pflicht in einem Wettbewerb handelt, ebenso wie die Bereitstellung einer Software-Infrastruktur. In naher Zukunft werden alle &#8211; etablierte wie alternative &#8211; Multiplikatoren die Funktionalit&#228;ten von sozialen Netzwerken, Kommentarspalten usw. restlos aussch&#246;pfen. Alle sind dabei ann&#228;hernd auf dem gleichen Stand, man braucht keinen Programmierer mehr um sich die Software zu besorgen. Daher richte ich mein Augenmerk auch gar nicht so sehr auf diese Seite der Online-Medien.<br />
Mich interessiert mehr die K&#252;r, und das ist der Inhalt. Irgendeinen Inhalt online zu stellen, ohne Qualit&#228;t, Konzept und Perspektiven, wird im Orkus versinken. Content wird die oben erw&#228;hnten K&#228;mpfe entscheiden. Dabei m&#246;chte ich dem <a href="http://carta.info/25698/buergerjournalismus-aber-ja-doch/#comment-12301" rel="nofollow">Kommentar von Wolfgang Wegener</a> ausdr&#252;cklich zustimmen. Akteure produzieren Nachrichten, Multiplikatoren berichten &#252;ber sie. Das sind doch die Lehren aus Twitter u. Co. Die Lehre aus Twitter ist doch nicht, dass es total sinnvoll und f&#252;r jeden unbedingt notwendig ist, &#252;ber diesen Kanal zu kommunizieren. Sondern die Lehre ist, dass sich das exklusive Recht der Berichterstattung durch etablierte Multiplikatoren qua Technik in Luft aufgel&#246;st hat.<br />
Ein Teil der K&#252;r wird nun darin bestehen, den Informations&#252;berfluss intelligent abzusch&#246;pfen und daraus ein ansprechendes mediales Format zu gestalten. Ein anderer Teil der K&#252;r wird darin bestehen, v&#246;llig neue Dinge auszuprobieren und bestehende neu miteinander zu verkn&#252;pfen. Hier ist l&#228;ngst noch nicht ausgesch&#246;pft, was der Online-, der B&#252;rger-, der sonstwie-Journalismus an M&#246;glichkeiten bereit h&#228;lt.<br />
Oben wurde von einigen Kommentatoren gesagt, dass die traditionellen Medien nicht untergehen werden. Ich sag mal, das liegt ja wohl eigentlich auf der Hand. Ich w&#252;rde noch weiter gehen und sagen, dass die ehemaligen &#8220;Holzmedien&#8221; (oder wie man sie auch immer bezeichnen m&#246;chte) mittel- und langfristig sogar sehr gut aufgestellt sind. Ihre Infrastruktur und die Breite ihrer M&#246;glichkeiten sind konkurrenzlos. Aber sie sind keine Avantgarde, auch wenn sie das in missverstehender Erinnerung an ihren Gr&#252;ndungsmythos (b&#252;rgerliche Revolution, Zeitungsschwemme des 19. Jh., etc., oder die glorreiche Gr&#252;nderzeit des Fernsehens&#8230;) vielleicht selbst bisweilen noch denken. Sie m&#252;ssen sich heute der Avantgarde im Netz anpassen bzw. ihr hinterher laufen, und die wird bestimmt noch f&#252;r f&#252;nf oder zehn Jahre das Tempo und die Richtung vorgeben. Vielleicht sogar noch etwas l&#228;nger, weil nun mehrere Net-Natives-Generationen als Verst&#228;rkung der relevanten Zielgruppe nachr&#252;cken.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/25698/buergerjournalismus-aber-ja-doch/comment-page-1/#comment-12319</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 11:16:52 +0000</pubDate>
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		<description>@egghat: Sehr interessante Feststellung, dass auch die Massenmedien heute schon stark auf das Feedback (Klickverhalten) der Leser achten und sich dadurch in der Auswahl und Platzierung von Artikeln leiten lassen.

Ich denke &#252;brigens auch, dass Don Alphonso richtig liegt. Die Massenmedien konnten in der Vergangenheit Feedback der Leser (oder Zuschauer) nur in hom&#246;opathischen Dosen bekommen und verarbeiten, so dass sie die Offenheit im Netz offenbar wie einen Kulturschock erleben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@egghat: Sehr interessante Feststellung, dass auch die Massenmedien heute schon stark auf das Feedback (Klickverhalten) der Leser achten und sich dadurch in der Auswahl und Platzierung von Artikeln leiten lassen.</p>
<p>Ich denke &#252;brigens auch, dass Don Alphonso richtig liegt. Die Massenmedien konnten in der Vergangenheit Feedback der Leser (oder Zuschauer) nur in hom&#246;opathischen Dosen bekommen und verarbeiten, so dass sie die Offenheit im Netz offenbar wie einen Kulturschock erleben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: egghat</title>
		<link>http://carta.info/25698/buergerjournalismus-aber-ja-doch/comment-page-1/#comment-12314</link>
		<dc:creator>egghat</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 10:31:47 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde den Weissgarnix Artikel vergleichsweise schwach. DonAlphonso gibt mir zu diesem Thema deutlich mehr.

Weissgarnix macht IMHO nicht mehr als eine passende Zustandsbeschreibung. Was relevant ist, entscheiden heute noch die Massenmedien. Wird ein Thema aus der Blogosph&#228;re dort nicht aufgenommen, ist es nicht relevant. Punkt. Allerdings &#252;bersieht er, dass auch in heutige Massenmedien bereits viel mehr Feedback eingebaut wird, als vielleicht von au&#223;en ersichtlich ist. Jedes erfolgreiche Online-Angebot beobachtet, welche Themen kommentiert, diskutiert, retweetet, etc. werden. Das beeinflusst die Anzahl der Artikel zu diesem Thema deutlich. Auch welche Artikel auf die Startseite kommen, bestimmt heute nicht mehr allein der Chef, sondern der User, indem er bestimmte Artikel liest und andere nicht.

Au&#223;erdem vergisst weissgarnix die gro&#223;en finanziellen Probleme, die Teile der Presse heute schon haben. Sp&#228;testens wenn sich die Mainstreampresse hinter Paywalls verzieht (oder vom Markt verschwindet), schl&#228;gt die gro&#223;e Stunde der B&#252;rgerjournalisten/Blogger. Das heisst aber auch, dass ich nicht glaube, dass die B&#252;rgerjournalisten/Blogger die klassische Presse verdr&#228;ngen, sondern ich glaube vielmehr, dass die Blogger die L&#252;cken auff&#252;llen, die die Medien hinterlassen werden. Das geht also weniger auf die St&#228;rke der Blogger/B&#252;rgerjournalisten oder des Modells B&#252;rgerjournalismus zur&#252;ck, sondern eher auf die Schw&#228;che der Mainstreammedien zur&#252;ck ...

DonAlphonso hat &#252;brigens - auch wenn es hart formuliert - IMHO Recht, wenn er schreibt, dass die Mainstreampresse von der &quot;Verachtung des Lesers und des Kommentars&quot; gezeichnet ist. Da steckt man immer noch fest im Denken des Leserbriefs. Das Maximum an Reaktion, das man da verlangen kann, ist offenbar die Ver&#246;ffentlichung ... Was aber in einem interaktiven Kommunikationsmedium viel zu wenig ist ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde den Weissgarnix Artikel vergleichsweise schwach. DonAlphonso gibt mir zu diesem Thema deutlich mehr.</p>
<p>Weissgarnix macht IMHO nicht mehr als eine passende Zustandsbeschreibung. Was relevant ist, entscheiden heute noch die Massenmedien. Wird ein Thema aus der Blogosph&#228;re dort nicht aufgenommen, ist es nicht relevant. Punkt. Allerdings &#252;bersieht er, dass auch in heutige Massenmedien bereits viel mehr Feedback eingebaut wird, als vielleicht von au&#223;en ersichtlich ist. Jedes erfolgreiche Online-Angebot beobachtet, welche Themen kommentiert, diskutiert, retweetet, etc. werden. Das beeinflusst die Anzahl der Artikel zu diesem Thema deutlich. Auch welche Artikel auf die Startseite kommen, bestimmt heute nicht mehr allein der Chef, sondern der User, indem er bestimmte Artikel liest und andere nicht.</p>
<p>Au&#223;erdem vergisst weissgarnix die gro&#223;en finanziellen Probleme, die Teile der Presse heute schon haben. Sp&#228;testens wenn sich die Mainstreampresse hinter Paywalls verzieht (oder vom Markt verschwindet), schl&#228;gt die gro&#223;e Stunde der B&#252;rgerjournalisten/Blogger. Das heisst aber auch, dass ich nicht glaube, dass die B&#252;rgerjournalisten/Blogger die klassische Presse verdr&#228;ngen, sondern ich glaube vielmehr, dass die Blogger die L&#252;cken auff&#252;llen, die die Medien hinterlassen werden. Das geht also weniger auf die St&#228;rke der Blogger/B&#252;rgerjournalisten oder des Modells B&#252;rgerjournalismus zur&#252;ck, sondern eher auf die Schw&#228;che der Mainstreammedien zur&#252;ck &#8230;</p>
<p>DonAlphonso hat &#252;brigens &#8211; auch wenn es hart formuliert &#8211; IMHO Recht, wenn er schreibt, dass die Mainstreampresse von der &#8220;Verachtung des Lesers und des Kommentars&#8221; gezeichnet ist. Da steckt man immer noch fest im Denken des Leserbriefs. Das Maximum an Reaktion, das man da verlangen kann, ist offenbar die Ver&#246;ffentlichung &#8230; Was aber in einem interaktiven Kommunikationsmedium viel zu wenig ist &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Wegener</title>
		<link>http://carta.info/25698/buergerjournalismus-aber-ja-doch/comment-page-1/#comment-12301</link>
		<dc:creator>Wolfgang Wegener</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 16:34:05 +0000</pubDate>
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		<description>Die Aussage von Thomas Strobl finde ich schon bemerkenswert: &quot;Die Massenmedien sind aber keine Distributeure, sondern Produzenten. Produzenten von Nachrichten, Produzenten von “Wahrheit”, Produzenten von &#214;ffentlicher Meinung, Produzenten von Stabilit&#228;t in den Erwartungen.&quot;

&quot;Produzenten von Nachrichten&quot; sind Leute, die Banken &#252;berfallen, Menschen ermorden oder in politischen Gremien Antr&#228;ge stellen und Entscheidungen treffen. Print, TV und Radio berichten nur (Neutral, einseitig oder sie lassen weg). F&#252;r mehr habe die dort Besch&#228;ftigten  auch von niemandem ein Mandat, sie sind ja lediglich Angestellte eines Wirtschaftsunternehmens. Sie sind nicht &quot;Produzenten von Meinung&quot;, sie sollen lediglich dem Leser die Bildung einer eigenen Meinung erm&#246;glichen. Und zwar in aller Bescheidenheit.

Ich mache hier in meiner (kleinen) Stadt seit 15 Jahren Kommunalpolitik, seit 10 Jahren habe ich ( anfangs auch aus Frust &#252;ber die Lokalzeitung) meine eigene Website. Die Stadt ist klein, ich denke, dass ich alle Akteure, deren Motive und Interessenkollisionen ganz gut kenne. Die Zeitung habe ich im Laufe der Jahre von Tag zu Tag  schneller durchgebl&#228;ttert und schlie&#223;lich abbestellt. Auf nationaler Ebene halte ich mir u. a. die FAZ. Da lese ich die &#220;berschriften, und wenn mich was interessiert, bekomme ich eine ganz ordentliche, vertiefte Darstellung. Davon sauber getrennt auch Kommentare. Ich denke mal, auf nationaler Ebene sind Zeitungen unverzichtbar. So als kurzgefasste Zusammenschau.

Entscheidend daf&#252;r, ob ich bereit bin, f&#252;r Infos  zu bezahlen, ist die Glaubw&#252;rdigkeit des Presseorgans (nur bei Frau Wiedemeyer bin ich leider gezwungen). Stehen die Autoren auf Seiten ihrer Leser, oder verfolgen sie eigene Interessen, sind also m&#246;glicherweise  im weitesten Sinn korrupt?

Ich denke, es wird immer schwieriger, einseitig oder falsch zu berichten, oder Wichtiges wegzulassen. Daf&#252;r bejubele ich das Netz. Und wenn jetzt noch alle Aufrechten in allen Medien gegen Zensur, Zensursula und Censilia k&#228;mpfen, dann m&#252;sste es doch eigentlich immer besser werden mit unserer Erkenntnis der &quot;Wahrheit&quot;, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Aussage von Thomas Strobl finde ich schon bemerkenswert: &#8220;Die Massenmedien sind aber keine Distributeure, sondern Produzenten. Produzenten von Nachrichten, Produzenten von “Wahrheit”, Produzenten von &#214;ffentlicher Meinung, Produzenten von Stabilit&#228;t in den Erwartungen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Produzenten von Nachrichten&#8221; sind Leute, die Banken &#252;berfallen, Menschen ermorden oder in politischen Gremien Antr&#228;ge stellen und Entscheidungen treffen. Print, TV und Radio berichten nur (Neutral, einseitig oder sie lassen weg). F&#252;r mehr habe die dort Besch&#228;ftigten  auch von niemandem ein Mandat, sie sind ja lediglich Angestellte eines Wirtschaftsunternehmens. Sie sind nicht &#8220;Produzenten von Meinung&#8221;, sie sollen lediglich dem Leser die Bildung einer eigenen Meinung erm&#246;glichen. Und zwar in aller Bescheidenheit.</p>
<p>Ich mache hier in meiner (kleinen) Stadt seit 15 Jahren Kommunalpolitik, seit 10 Jahren habe ich ( anfangs auch aus Frust &#252;ber die Lokalzeitung) meine eigene Website. Die Stadt ist klein, ich denke, dass ich alle Akteure, deren Motive und Interessenkollisionen ganz gut kenne. Die Zeitung habe ich im Laufe der Jahre von Tag zu Tag  schneller durchgebl&#228;ttert und schlie&#223;lich abbestellt. Auf nationaler Ebene halte ich mir u. a. die FAZ. Da lese ich die &#220;berschriften, und wenn mich was interessiert, bekomme ich eine ganz ordentliche, vertiefte Darstellung. Davon sauber getrennt auch Kommentare. Ich denke mal, auf nationaler Ebene sind Zeitungen unverzichtbar. So als kurzgefasste Zusammenschau.</p>
<p>Entscheidend daf&#252;r, ob ich bereit bin, f&#252;r Infos  zu bezahlen, ist die Glaubw&#252;rdigkeit des Presseorgans (nur bei Frau Wiedemeyer bin ich leider gezwungen). Stehen die Autoren auf Seiten ihrer Leser, oder verfolgen sie eigene Interessen, sind also m&#246;glicherweise  im weitesten Sinn korrupt?</p>
<p>Ich denke, es wird immer schwieriger, einseitig oder falsch zu berichten, oder Wichtiges wegzulassen. Daf&#252;r bejubele ich das Netz. Und wenn jetzt noch alle Aufrechten in allen Medien gegen Zensur, Zensursula und Censilia k&#228;mpfen, dann m&#252;sste es doch eigentlich immer besser werden mit unserer Erkenntnis der &#8220;Wahrheit&#8221;, oder?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Android</title>
		<link>http://carta.info/25698/buergerjournalismus-aber-ja-doch/comment-page-1/#comment-12279</link>
		<dc:creator>Android</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 16:32:28 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Matthias Schwenk

Ein sehr richtiger Text!

Und trotz allem, was Sie &quot;komplexer werdende Gesellschaft&quot; nennen - nennen Wir eine &quot;heterogene Gesellschaft&quot;.

Was Sie,Herr Matthias Schwenk,&quot;B&#252;rgerjournalismus&quot; nennen - nennen Wir &quot;Menschen mit journalistischem Sachverstand&quot;.

Was Sie &quot;konstruierte Relevanz&quot; nennen - nennen Wir &quot;Relevanz aus der Retorte&quot;



Also was sollte der seri&#246;se Journalismus neben seiner Hauptfunktion der Recherche\Gegenrecherche auch noch tun?

Ganz Einfach! Menschen in die Lage versetzen, seri&#246;sen Journalismus von unseri&#246;sen Journalismus zu unterscheiden!


Monopoly + Monopole + Monokulturen = System Instabilit&#228;t!

&lt;a title=&#039;ImageShack - Image And Video Hosting&#039; href=&#039;http://img682.imageshack.us/i/datafreakout.gif/&#039; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Das visualisierte System versagen! &lt;/a&gt; 

Auch mit &quot;M&quot;!

Multipoly + Multipole + Multikulturen = System Stabilit&#228;t!


&lt;a title=&#039;ImageShack - Image And Video Hosting&#039; href=&#039;http://img249.imageshack.us/i/bruegelschlaraffenland.jpg/&#039; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Der weg ist das Ziel&lt;/a&gt;



Hier ein Beleg f&#252;r die Gef&#228;hrlichkeit der Resonanz (Selbstresonanz):

In extremen F&#228;llen kann die „Aufschaukelung“ zur Zerst&#246;rung des Systems f&#252;hren (Resonanzkatastrophe). Quelle:Wiki -Physik

Beispiel: WesterwelLLLLle!



Off topic:

Ach, Herr Wolfgang Michal Sie denken an Trolle und Wir,die R... - ihr wisst schon wer, wissen das die &quot;ASCHE&quot; ist die die Welt bewegt(oder auch nicht)!


MfG

Money-Money-Money makes the world go around

Roboter</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Matthias Schwenk</p>
<p>Ein sehr richtiger Text!</p>
<p>Und trotz allem, was Sie &#8220;komplexer werdende Gesellschaft&#8221; nennen &#8211; nennen Wir eine &#8220;heterogene Gesellschaft&#8221;.</p>
<p>Was Sie,Herr Matthias Schwenk,&#8221;B&#252;rgerjournalismus&#8221; nennen &#8211; nennen Wir &#8220;Menschen mit journalistischem Sachverstand&#8221;.</p>
<p>Was Sie &#8220;konstruierte Relevanz&#8221; nennen &#8211; nennen Wir &#8220;Relevanz aus der Retorte&#8221;</p>
<p>Also was sollte der seri&#246;se Journalismus neben seiner Hauptfunktion der Recherche\Gegenrecherche auch noch tun?</p>
<p>Ganz Einfach! Menschen in die Lage versetzen, seri&#246;sen Journalismus von unseri&#246;sen Journalismus zu unterscheiden!</p>
<p>Monopoly + Monopole + Monokulturen = System Instabilit&#228;t!</p>
<p><a title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img682.imageshack.us/i/datafreakout.gif/' rel="nofollow">Das visualisierte System versagen! </a> </p>
<p>Auch mit &#8220;M&#8221;!</p>
<p>Multipoly + Multipole + Multikulturen = System Stabilit&#228;t!</p>
<p><a title='ImageShack - Image And Video Hosting' href='http://img249.imageshack.us/i/bruegelschlaraffenland.jpg/' rel="nofollow">Der weg ist das Ziel</a></p>
<p>Hier ein Beleg f&#252;r die Gef&#228;hrlichkeit der Resonanz (Selbstresonanz):</p>
<p>In extremen F&#228;llen kann die „Aufschaukelung“ zur Zerst&#246;rung des Systems f&#252;hren (Resonanzkatastrophe). Quelle:Wiki -Physik</p>
<p>Beispiel: WesterwelLLLLle!</p>
<p>Off topic:</p>
<p>Ach, Herr Wolfgang Michal Sie denken an Trolle und Wir,die R&#8230; &#8211; ihr wisst schon wer, wissen das die &#8220;ASCHE&#8221; ist die die Welt bewegt(oder auch nicht)!</p>
<p>MfG</p>
<p>Money-Money-Money makes the world go around</p>
<p>Roboter</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Detlef Borchers</title>
		<link>http://carta.info/25698/buergerjournalismus-aber-ja-doch/comment-page-1/#comment-12276</link>
		<dc:creator>Detlef Borchers</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 14:14:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=25698#comment-12276</guid>
		<description>Als Journalist finde ich B&#252;rgerjournalismus auch problematisch, aber immer noch viel sympathischer als Qualit&#228;tsjournalismus. Manchmal entstehen so wunderbare Artikel, es ist ja nicht das t&#228;glich Brot des B&#252;rgers. Noch problematischer finde ich allerdings diesen US-Trend, wo sich 52 % der Blogger mittlerweile f&#252;r Journalisten halten, w&#228;hrend ehrbare Presseh&#228;user von den Investoren notgeschlachtet werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als Journalist finde ich B&#252;rgerjournalismus auch problematisch, aber immer noch viel sympathischer als Qualit&#228;tsjournalismus. Manchmal entstehen so wunderbare Artikel, es ist ja nicht das t&#228;glich Brot des B&#252;rgers. Noch problematischer finde ich allerdings diesen US-Trend, wo sich 52 % der Blogger mittlerweile f&#252;r Journalisten halten, w&#228;hrend ehrbare Presseh&#228;user von den Investoren notgeschlachtet werden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Chat Atkins</title>
		<link>http://carta.info/25698/buergerjournalismus-aber-ja-doch/comment-page-1/#comment-12275</link>
		<dc:creator>Chat Atkins</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 14:05:15 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde schon das Wort &#039;Journalismus&#039; problematisch. Denn im Netz sind die Dinge nicht mehr &#039;f&#252;r den Tag&#039; geschrieben - nur um danach im Papierkorb zu landen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde schon das Wort &#8216;Journalismus&#8217; problematisch. Denn im Netz sind die Dinge nicht mehr &#8216;f&#252;r den Tag&#8217; geschrieben &#8211; nur um danach im Papierkorb zu landen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gk</title>
		<link>http://carta.info/25698/buergerjournalismus-aber-ja-doch/comment-page-1/#comment-12274</link>
		<dc:creator>Gk</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 14:02:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=25698#comment-12274</guid>
		<description>„Je mehr Resonanz eine Botschaft erzeugt, desto wichtiger ist sie f&#252;r eine Gesellschaft.“ hei&#223;t es im Posting. Ist das so?

Was hei&#223;t hier „wichtiger“? Was ist denn wichtig f&#252;r die Gesellschaft? Was sind die Kernthemen, die f&#252;r eine Gesellschaft wichtig sind? Das m&#252;ssen doch nicht unbedingt die im Web, in etlichen Blogs diskutierten Themen sein.

Kernfragen: (1) Was ist wichtig f&#252;r unsere Gesellschaft? Und (2) wie kann das Thema zu einem &#246;ffentlichen werden, zur &#246;ffentlichen Meinungsbildung beitragen?

Hiermit haben sich Journalisten, ob Print oder Web ist unerheblich, zu befassen, dies m&#252;ssen sie erkennen. Auf die Resonanz k&#246;nnen sie sich hierbei nicht verlassen, die kann lediglich als Indiz f&#252;r die Relevanz eines Themas herangezogen werden. 

Herr Prof. Kruse erw&#228;hnte in seinem Beitrag das Einzelunternehmen Anton Schlecker. Zeitarbeit ist jetzt ein Thema, weil Herr Schlecker es auf die Spitze getrieben hat. Dabei ist denjenigen, die sich in diesem Bereich auskennen, schon seit vielen Jahren klar, dass mit Zeitarbeit Schmu betrieben wird.

Zu erkennen, was f&#252;r die Gesellschaft wichtig ist, ist die gro&#223;e Kunst (f&#252;r Journalisten neben der reinen Nachricht). Dies ergibt sich nicht aus der Resonanz im Web.

Im Zusammenhang mit der Neudefinition von Begriffen k&#246;nnte die Frage nach dem, was f&#252;r die Gesellschaft wichtig ist, Relevanz bekommen(, ganz ohne Resonanz).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>„Je mehr Resonanz eine Botschaft erzeugt, desto wichtiger ist sie f&#252;r eine Gesellschaft.“ hei&#223;t es im Posting. Ist das so?</p>
<p>Was hei&#223;t hier „wichtiger“? Was ist denn wichtig f&#252;r die Gesellschaft? Was sind die Kernthemen, die f&#252;r eine Gesellschaft wichtig sind? Das m&#252;ssen doch nicht unbedingt die im Web, in etlichen Blogs diskutierten Themen sein.</p>
<p>Kernfragen: (1) Was ist wichtig f&#252;r unsere Gesellschaft? Und (2) wie kann das Thema zu einem &#246;ffentlichen werden, zur &#246;ffentlichen Meinungsbildung beitragen?</p>
<p>Hiermit haben sich Journalisten, ob Print oder Web ist unerheblich, zu befassen, dies m&#252;ssen sie erkennen. Auf die Resonanz k&#246;nnen sie sich hierbei nicht verlassen, die kann lediglich als Indiz f&#252;r die Relevanz eines Themas herangezogen werden. </p>
<p>Herr Prof. Kruse erw&#228;hnte in seinem Beitrag das Einzelunternehmen Anton Schlecker. Zeitarbeit ist jetzt ein Thema, weil Herr Schlecker es auf die Spitze getrieben hat. Dabei ist denjenigen, die sich in diesem Bereich auskennen, schon seit vielen Jahren klar, dass mit Zeitarbeit Schmu betrieben wird.</p>
<p>Zu erkennen, was f&#252;r die Gesellschaft wichtig ist, ist die gro&#223;e Kunst (f&#252;r Journalisten neben der reinen Nachricht). Dies ergibt sich nicht aus der Resonanz im Web.</p>
<p>Im Zusammenhang mit der Neudefinition von Begriffen k&#246;nnte die Frage nach dem, was f&#252;r die Gesellschaft wichtig ist, Relevanz bekommen(, ganz ohne Resonanz).</p>
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	<item>
		<title>Von: Aufmerksamkeit!</title>
		<link>http://carta.info/25698/buergerjournalismus-aber-ja-doch/comment-page-1/#comment-12271</link>
		<dc:creator>Aufmerksamkeit!</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 12:51:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=25698#comment-12271</guid>
		<description>@Matthias Schwenk 13:19
Ich hatte bei meinem ersten Eintrag nur einen Aspekt herausgegriffen. Also jetzt nochmal etwas ausf&#252;hrlicher.
Ich stimme Ihnen zu, dass es einen Unterschied gibt zwischen echter Relevanz und der Konstruktion von Relevanz. Das geht mit der Frage einher, die ja hier auch schon &#246;fter aufgetaucht ist: Was ist Qualit&#228;tsjournalismus? Oder besser: Sie sollte damit einhergehen!
Guter, informativer Journalismus ist m.E. grunds&#228;tzlich vom Kommunikationsweg unabh&#228;ngig. Um Leser zu erreichen, braucht es allerdings Bekanntheit/Verbreitung.
(Wenn ich es richtig verstanden habe, dann war dies auch das Thema von @Ulrike Langer, was freie Journalisten und Marke betrifft). 
Das &quot;Verbreitungsmonopol&quot; f&#252;r die relevanten Themen haben bisher noch - das Internet hat in der &quot;Normalgesellschaft&quot; nicht die Durchdringung - die etablierten Medien. Diese brechen zunehmend weg und werden zum Teil qualitativ schlechter. Trotzdem glaube ich, dass sie das Bild der Medienlandschaft weiterhin pr&#228;gen.
Im Netz, und hier rede ich jetzt mal nur von - im weitesten Sinne - journalistischen Blogs, bewegt sich viel, aber, speziell im Vergleich zum englischsprachigen Raum, zu wenig.
Ist das Netz also dauerhaft in der Lage das Relevanzvakuum zu f&#252;llen, das die etablierten Medien hinterlassen?
Im Moment, so mein Eindruck : Nein!
Ob das, wie Thomas Strobl es schrieb, noch sehr lange so sein wird, vermag ich nicht zu beurteilen. 
Was ich f&#252;r mich feststelle, von &quot;Perlen&quot; auf der einen wie der anderen Seite abgesehen, dass die Qualit&#228;t insgesamt abnimmt.
Wenn Relevanz also nur bedeutet, wer im skandaltr&#228;chtigen Sinne die meiste Aufmerksamkeit (um meinem ironischen Namen mal die Ehre zu geben :-)) auf sich zieht, dann ist mir Relevanz v&#246;llig egal.
Wenn Relevanz jounalistische Qualit&#228;t bedeutet, dann ist es mir erstmal nur egal wo sie stattfindet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Matthias Schwenk 13:19<br />
Ich hatte bei meinem ersten Eintrag nur einen Aspekt herausgegriffen. Also jetzt nochmal etwas ausf&#252;hrlicher.<br />
Ich stimme Ihnen zu, dass es einen Unterschied gibt zwischen echter Relevanz und der Konstruktion von Relevanz. Das geht mit der Frage einher, die ja hier auch schon &#246;fter aufgetaucht ist: Was ist Qualit&#228;tsjournalismus? Oder besser: Sie sollte damit einhergehen!<br />
Guter, informativer Journalismus ist m.E. grunds&#228;tzlich vom Kommunikationsweg unabh&#228;ngig. Um Leser zu erreichen, braucht es allerdings Bekanntheit/Verbreitung.<br />
(Wenn ich es richtig verstanden habe, dann war dies auch das Thema von @Ulrike Langer, was freie Journalisten und Marke betrifft).<br />
Das &#8220;Verbreitungsmonopol&#8221; f&#252;r die relevanten Themen haben bisher noch &#8211; das Internet hat in der &#8220;Normalgesellschaft&#8221; nicht die Durchdringung &#8211; die etablierten Medien. Diese brechen zunehmend weg und werden zum Teil qualitativ schlechter. Trotzdem glaube ich, dass sie das Bild der Medienlandschaft weiterhin pr&#228;gen.<br />
Im Netz, und hier rede ich jetzt mal nur von &#8211; im weitesten Sinne &#8211; journalistischen Blogs, bewegt sich viel, aber, speziell im Vergleich zum englischsprachigen Raum, zu wenig.<br />
Ist das Netz also dauerhaft in der Lage das Relevanzvakuum zu f&#252;llen, das die etablierten Medien hinterlassen?<br />
Im Moment, so mein Eindruck : Nein!<br />
Ob das, wie Thomas Strobl es schrieb, noch sehr lange so sein wird, vermag ich nicht zu beurteilen.<br />
Was ich f&#252;r mich feststelle, von &#8220;Perlen&#8221; auf der einen wie der anderen Seite abgesehen, dass die Qualit&#228;t insgesamt abnimmt.<br />
Wenn Relevanz also nur bedeutet, wer im skandaltr&#228;chtigen Sinne die meiste Aufmerksamkeit (um meinem ironischen Namen mal die Ehre zu geben :-)) auf sich zieht, dann ist mir Relevanz v&#246;llig egal.<br />
Wenn Relevanz jounalistische Qualit&#228;t bedeutet, dann ist es mir erstmal nur egal wo sie stattfindet.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: vera</title>
		<link>http://carta.info/25698/buergerjournalismus-aber-ja-doch/comment-page-1/#comment-12269</link>
		<dc:creator>vera</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 12:32:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=25698#comment-12269</guid>
		<description>B&#252;rgerjournalismus ist ein doofes Wort; ich m&#246;chte so nicht bezeichnet werden. Und wieso soll ich mich nicht mehr Bloggerin nennen? Ich finde das Wort treffend, denn es beschreibt genau, was ich mache. Die inflation&#228;re Benutzung des Worts bloggen stammt von den Sendeanstalten, die, um hip zu erscheinen, jeden auf ihre &#039;Blogs&#039; zum &#039;Bloggen&#039; einluden. H&#246;rte sich einfach schicker an als &#039;Webseite&#039; und &#039;kommentieren&#039;. Unfug.

&#220;berhaupt ist die schwarz-wei&#223;-Einteilung Quali&#228;ts-/B&#252;rger-Journalismus kurzsichtig. In unserer rasant sich ver&#228;ndernden Medienwelt sollte doch bitte erst mal diskutiert werden, wohin es geht, welche Optionen, welche Chancen es gibt, ehe das Kind einen Namen bekommt. Die blo&#223;e Einordnung in Schubladen stellt noch keinen Konsens her.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>B&#252;rgerjournalismus ist ein doofes Wort; ich m&#246;chte so nicht bezeichnet werden. Und wieso soll ich mich nicht mehr Bloggerin nennen? Ich finde das Wort treffend, denn es beschreibt genau, was ich mache. Die inflation&#228;re Benutzung des Worts bloggen stammt von den Sendeanstalten, die, um hip zu erscheinen, jeden auf ihre &#8216;Blogs&#8217; zum &#8216;Bloggen&#8217; einluden. H&#246;rte sich einfach schicker an als &#8216;Webseite&#8217; und &#8216;kommentieren&#8217;. Unfug.</p>
<p>&#220;berhaupt ist die schwarz-wei&#223;-Einteilung Quali&#228;ts-/B&#252;rger-Journalismus kurzsichtig. In unserer rasant sich ver&#228;ndernden Medienwelt sollte doch bitte erst mal diskutiert werden, wohin es geht, welche Optionen, welche Chancen es gibt, ehe das Kind einen Namen bekommt. Die blo&#223;e Einordnung in Schubladen stellt noch keinen Konsens her.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/25698/buergerjournalismus-aber-ja-doch/comment-page-1/#comment-12267</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 12:07:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=25698#comment-12267</guid>
		<description>@Robin: Distanzierungsbewegung? Bei Don Alphonso ja, aber bei Thomas Strobl doch eher nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Robin: Distanzierungsbewegung? Bei Don Alphonso ja, aber bei Thomas Strobl doch eher nicht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: robin</title>
		<link>http://carta.info/25698/buergerjournalismus-aber-ja-doch/comment-page-1/#comment-12265</link>
		<dc:creator>robin</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 11:27:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=25698#comment-12265</guid>
		<description>Lustig finde ich, dass ich Strobl sich auf einen Carta-Text bezieht, in dem insbesondere nicht von B&#252;rgerjournalismus und auch nicht vom Ende der Massenmedien die Rede ist - und dann darauf seinen Text aufbaut.

Ich finde das Wort B&#252;rgerjournalismus genauso problematisch wie Qualit&#228;tsjournalismus, weil ich nie so genau weiss, warum es geht - und die Begriffe doch normativ und definitorisch sehr unscharf scheinen.

Wirklich bemerkenswert finde ich, wie Strobl die &#220;berkapazit&#228;ten in der Journalismuswirtschaft herausarbeitet und Don Alphonso dr&#252;ben von der &quot;Arroganz alter Printk&#246;pfe&quot; spricht. Das sind Distanzierungsbewegungen, wo ich sie gar nicht erwartet h&#228;tte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lustig finde ich, dass ich Strobl sich auf einen Carta-Text bezieht, in dem insbesondere nicht von B&#252;rgerjournalismus und auch nicht vom Ende der Massenmedien die Rede ist &#8211; und dann darauf seinen Text aufbaut.</p>
<p>Ich finde das Wort B&#252;rgerjournalismus genauso problematisch wie Qualit&#228;tsjournalismus, weil ich nie so genau weiss, warum es geht &#8211; und die Begriffe doch normativ und definitorisch sehr unscharf scheinen.</p>
<p>Wirklich bemerkenswert finde ich, wie Strobl die &#220;berkapazit&#228;ten in der Journalismuswirtschaft herausarbeitet und Don Alphonso dr&#252;ben von der &#8220;Arroganz alter Printk&#246;pfe&#8221; spricht. Das sind Distanzierungsbewegungen, wo ich sie gar nicht erwartet h&#228;tte.</p>
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