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	<title>Kommentare zu: Mitwirken statt l&#246;schen: Ilse Aigners falsch verstandener Facebook-Datenschutz</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 07:43:33 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Google: Datenkrake und Wardriver? &#171; smolka</title>
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		<dc:creator>Google: Datenkrake und Wardriver? &#171; smolka</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 10:27:12 +0000</pubDate>
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		<description>[...] auch wenn Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) in netzpolitischer Hinsicht bisher nicht immer adequat auf das Thema Datenschutz reagierte, ist ihr Unmut gegenueber dem Internetgiganten in diesem Fall vollkommen nachvollziehbar und [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] auch wenn Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) in netzpolitischer Hinsicht bisher nicht immer adequat auf das Thema Datenschutz reagierte, ist ihr Unmut gegenueber dem Internetgiganten in diesem Fall vollkommen nachvollziehbar und [...]</p>
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		<title>Von: /e-politik.de/blog</title>
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		<dc:creator>/e-politik.de/blog</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 May 2010 08:54:35 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Google: Datenkrake und Wardriver?...&lt;/strong&gt;

Ein typisches Google Street View Auto f&#252;r die Aufnahmen (und mehr). Foto:Uri SharfR&#252;ckblick: Vor knapp einem Monat kritisieren Datensch&#252;tzer &#246;ffentlich und aufgeregt &#252;ber den Umstand, dass Google bei seinen Bemuehungen die Strassen in Deutschland f&#252;r d...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Google: Datenkrake und Wardriver?&#8230;</strong></p>
<p>Ein typisches Google Street View Auto f&#252;r die Aufnahmen (und mehr). Foto:Uri SharfR&#252;ckblick: Vor knapp einem Monat kritisieren Datensch&#252;tzer &#246;ffentlich und aufgeregt &#252;ber den Umstand, dass Google bei seinen Bemuehungen die Strassen in Deutschland f&#252;r d&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Links #4 &#171; nibeblog</title>
		<link>http://carta.info/25187/mitwirken-statt-loeschen-ilse-aigners-falsch-verstandener-facebook-datenschutz/comment-page-1/#comment-12373</link>
		<dc:creator>Links #4 &#171; nibeblog</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 17:01:21 +0000</pubDate>
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		<description>[...] carta.info &#8211; Mitwirken statt l&#246;schen: Ilse Aigners falsch verstandener Facebook-Datenschutz [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] carta.info &#8211; Mitwirken statt l&#246;schen: Ilse Aigners falsch verstandener Facebook-Datenschutz [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Full Moon &#187; Blog-Archiv &#187; Profile is the new ad-word - das Blog von weigertpirouzwolf</title>
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		<dc:creator>Full Moon &#187; Blog-Archiv &#187; Profile is the new ad-word - das Blog von weigertpirouzwolf</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 17:08:56 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Facebook die Vorherrschaft auf dem Werbemarkt sichern soll.   Denn wie Matthias Schwenk in einer Kritik an Frau Aigner skizziert, ist die Zukunft des Targetings in der Werbung auf der Basis von Personenprofilen bei [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Facebook die Vorherrschaft auf dem Werbemarkt sichern soll.   Denn wie Matthias Schwenk in einer Kritik an Frau Aigner skizziert, ist die Zukunft des Targetings in der Werbung auf der Basis von Personenprofilen bei [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/25187/mitwirken-statt-loeschen-ilse-aigners-falsch-verstandener-facebook-datenschutz/comment-page-1/#comment-12007</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 09:59:54 +0000</pubDate>
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		<description>@OH: Das mit der &quot;Ausrede&quot; ist so eine Sache. Denn niemand wird gezwungen, auf Facebook ein Profil zu unterhalten. Mark Zuckerberg macht so gesehen lediglich ein Angebot (zu bestimmten Konditionen) und es ist an uns, es anzunehmen oder auch nicht. 

Was das geltende Recht betrifft, so bin auch ich grunds&#228;tzlich sehr daf&#252;r, dass wir alle unsere Rechtsordnung einhalten. Ich predige hier nicht die Anarchie. Andererseits: Wie soll der Fortschritt ins Leben kommen? Wo w&#228;re etwa der Stra&#223;enverkehr heute, wenn wir noch das Verkehrsrecht aus der Zeit der Pferdekutschen anwenden w&#252;rden, nur weil es &quot;geltendes Recht&quot; ist bzw. war? 

Es liegt also auf der Hand, dass auch die Rechtsordnung immer nur ein Spiegel ihrer Zeit ist und deshalb Ver&#228;nderungen durchmacht. In Grenzbereichen (des technischen Fortschritts) st&#246;&#223;t das Neue deshalb zwangsl&#228;ufig in wenig regulierte Bereiche vor oder trifft auf Regularien, die &#252;berhaupt nicht mehr passen.

Damit aber der Gesetzgeber den Rechtsrahmen ad&#228;quat anpassen kann, bedarf es im Grunde einer &quot;begrenzt tolerierten Anarchie&quot;, um &#252;berhaupt erst feststellen zu k&#246;nnen, was sich zur gesellschaftlichen Norm entwickeln wird. Wie wollte man es anders feststellen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@OH: Das mit der &#8220;Ausrede&#8221; ist so eine Sache. Denn niemand wird gezwungen, auf Facebook ein Profil zu unterhalten. Mark Zuckerberg macht so gesehen lediglich ein Angebot (zu bestimmten Konditionen) und es ist an uns, es anzunehmen oder auch nicht. </p>
<p>Was das geltende Recht betrifft, so bin auch ich grunds&#228;tzlich sehr daf&#252;r, dass wir alle unsere Rechtsordnung einhalten. Ich predige hier nicht die Anarchie. Andererseits: Wie soll der Fortschritt ins Leben kommen? Wo w&#228;re etwa der Stra&#223;enverkehr heute, wenn wir noch das Verkehrsrecht aus der Zeit der Pferdekutschen anwenden w&#252;rden, nur weil es &#8220;geltendes Recht&#8221; ist bzw. war? </p>
<p>Es liegt also auf der Hand, dass auch die Rechtsordnung immer nur ein Spiegel ihrer Zeit ist und deshalb Ver&#228;nderungen durchmacht. In Grenzbereichen (des technischen Fortschritts) st&#246;&#223;t das Neue deshalb zwangsl&#228;ufig in wenig regulierte Bereiche vor oder trifft auf Regularien, die &#252;berhaupt nicht mehr passen.</p>
<p>Damit aber der Gesetzgeber den Rechtsrahmen ad&#228;quat anpassen kann, bedarf es im Grunde einer &#8220;begrenzt tolerierten Anarchie&#8221;, um &#252;berhaupt erst feststellen zu k&#246;nnen, was sich zur gesellschaftlichen Norm entwickeln wird. Wie wollte man es anders feststellen?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: OH</title>
		<link>http://carta.info/25187/mitwirken-statt-loeschen-ilse-aigners-falsch-verstandener-facebook-datenschutz/comment-page-1/#comment-11965</link>
		<dc:creator>OH</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 11:14:42 +0000</pubDate>
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		<description>@Matthias Schwenk

&quot;Kann man in dieser Situation stur das bisher geltende Recht anwenden, oder bedarf es hier nicht eher einer Grundsatzdiskussion und Neuregelung dessen, was im 21. Jahrhundert als Privatsph&#228;re zu gelten hat?&quot;

Die beiden Fragen sind getrennt zu beantworten. Zur ersten  H&#228;lfte: Man kann nicht nur, man muss. Geltendes Recht ist nicht &quot;pick and choose&quot; und wer meint, die Regelungen, die ihm pers&#246;nlich nicht mehr zeitgem&#228;&#223; erscheinen, einfach ignorieren zu k&#246;nnen bewegt sich nicht nur ausserhalb geltenden Rechtes sondern auch ausserhalb des politischen Systems einer Demokratie.

Zur zweiten Frage: Ach Gottchen. Jeder Entwickler glaubt, dass sein neuestes Kind das beste seit der Entwicklung des Rades ist. Tats&#228;chlich sieht die Realit&#228;t meist wesentlich weniger weltbewegend aus. Hier eine &#196;nderung des Rechts zu fordern bis hin zur &#196;nderung der Verfassung ist schon reichlich pomp&#246;s. Insbesondere weil sie g&#228;nzlich unn&#246;tig ist. Ja, vor ein paar Jahren war es unm&#246;glich das zu tun, was Facebook jetzt tun will. Und in ein paar Jahren wird es g&#228;nzlich unn&#246;tig sein. Ich kann das ganze n&#228;mlich auch anders l&#246;sen: Indem die Informationen, die Facebook weitergeben will, lokal auf dem Rechner gespeichert sind und die dargestellten Inhalte lokal angepasst werden indem &#252;bertragene Templates entsprechend angepasst werden und aus mehreren Varianten f&#252;r Text, Animationen und Videos das passende rausgesucht wird. Momentan sicherlich eine unheimliche Verschwendung von Bandbreite. Aber wie heisst es so sch&#246;n in der Werbung &quot;Alles eine Frage der Technik...&quot;

Ja, das Internet hat die weltweite Kommunikation revolutioniert. Aber am Ende ist es doch noch gute alte Kommunikation. Einige Grundparadigmen sind immer noch gegeben und bevor man diese &#252;ber Bord wirft sollte man sich Gedanken machen, ob das tats&#228;chlich n&#246;tig ist oder nur eine Ausrede, damit ein paar Leute auf Kosten anderer Leute m&#246;glichst viel Einnahmen erzielen k&#246;nnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Matthias Schwenk</p>
<p>&#8220;Kann man in dieser Situation stur das bisher geltende Recht anwenden, oder bedarf es hier nicht eher einer Grundsatzdiskussion und Neuregelung dessen, was im 21. Jahrhundert als Privatsph&#228;re zu gelten hat?&#8221;</p>
<p>Die beiden Fragen sind getrennt zu beantworten. Zur ersten  H&#228;lfte: Man kann nicht nur, man muss. Geltendes Recht ist nicht &#8220;pick and choose&#8221; und wer meint, die Regelungen, die ihm pers&#246;nlich nicht mehr zeitgem&#228;&#223; erscheinen, einfach ignorieren zu k&#246;nnen bewegt sich nicht nur ausserhalb geltenden Rechtes sondern auch ausserhalb des politischen Systems einer Demokratie.</p>
<p>Zur zweiten Frage: Ach Gottchen. Jeder Entwickler glaubt, dass sein neuestes Kind das beste seit der Entwicklung des Rades ist. Tats&#228;chlich sieht die Realit&#228;t meist wesentlich weniger weltbewegend aus. Hier eine &#196;nderung des Rechts zu fordern bis hin zur &#196;nderung der Verfassung ist schon reichlich pomp&#246;s. Insbesondere weil sie g&#228;nzlich unn&#246;tig ist. Ja, vor ein paar Jahren war es unm&#246;glich das zu tun, was Facebook jetzt tun will. Und in ein paar Jahren wird es g&#228;nzlich unn&#246;tig sein. Ich kann das ganze n&#228;mlich auch anders l&#246;sen: Indem die Informationen, die Facebook weitergeben will, lokal auf dem Rechner gespeichert sind und die dargestellten Inhalte lokal angepasst werden indem &#252;bertragene Templates entsprechend angepasst werden und aus mehreren Varianten f&#252;r Text, Animationen und Videos das passende rausgesucht wird. Momentan sicherlich eine unheimliche Verschwendung von Bandbreite. Aber wie heisst es so sch&#246;n in der Werbung &#8220;Alles eine Frage der Technik&#8230;&#8221;</p>
<p>Ja, das Internet hat die weltweite Kommunikation revolutioniert. Aber am Ende ist es doch noch gute alte Kommunikation. Einige Grundparadigmen sind immer noch gegeben und bevor man diese &#252;ber Bord wirft sollte man sich Gedanken machen, ob das tats&#228;chlich n&#246;tig ist oder nur eine Ausrede, damit ein paar Leute auf Kosten anderer Leute m&#246;glichst viel Einnahmen erzielen k&#246;nnen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Webnews.de</title>
		<link>http://carta.info/25187/mitwirken-statt-loeschen-ilse-aigners-falsch-verstandener-facebook-datenschutz/comment-page-1/#comment-11964</link>
		<dc:creator>Webnews.de</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 06:12:45 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Mitwirken statt l&#246;schen: Ilse Aigners falsch verstandener Facebook-Datensch...&lt;/strong&gt;

Facebook wandelt sich von einer geschlossenen Spielwiese zum &#246;ffentlichen Raum. Ilse Aigner, die Mi...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mitwirken statt l&#246;schen: Ilse Aigners falsch verstandener Facebook-Datensch&#8230;</strong></p>
<p>Facebook wandelt sich von einer geschlossenen Spielwiese zum &#246;ffentlichen Raum. Ilse Aigner, die Mi&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Interessante Postings aus meinem Feedreader - 11. April 2010 &#124; (( echoraum ))</title>
		<link>http://carta.info/25187/mitwirken-statt-loeschen-ilse-aigners-falsch-verstandener-facebook-datenschutz/comment-page-1/#comment-11963</link>
		<dc:creator>Interessante Postings aus meinem Feedreader - 11. April 2010 &#124; (( echoraum ))</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 04:07:31 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Mitwirken statt l&#246;schen: Ilse Aigners falsch verstandener Facebook-Datenschutz [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Mitwirken statt l&#246;schen: Ilse Aigners falsch verstandener Facebook-Datenschutz [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christoph Kappes</title>
		<link>http://carta.info/25187/mitwirken-statt-loeschen-ilse-aigners-falsch-verstandener-facebook-datenschutz/comment-page-1/#comment-11922</link>
		<dc:creator>Christoph Kappes</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 08:52:47 +0000</pubDate>
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		<description>@RT Hillebrand: Danke, endlich sieht das mal einer. F&#252;r Neumitglieder ist bereits nach Facebook-Vorschlag ein Opt-In.
Ich sehe auch, anders als Frau Aigner, das auch f&#252;r Facebook-Bestandskunden, denn FB wird die &#196;nderungen anzeigen und mit einem &quot;OK&quot; versehen, wie bisher auch. Die Frage ist nur, ob das auf eine Weise geschieht, die verst&#228;ndlich ist und nicht wieder &quot;geschickt versteckt.&quot; HIER ist m.E. das eigentliche Problem, wo evtl. das bestehende Datenschutzrecht nicht mehr gen&#252;gt, weil es in den 70ern f&#252;r Print-Formulare gedacht wurde.
Im &#252;brigen geht es inhaltlich um drei Partner: Yahoo Apps, CNN Streams und AOL-Chat. Alles andere ist ministerielle Spekulation. Siehe http://bit.ly/b63Am6.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@RT Hillebrand: Danke, endlich sieht das mal einer. F&#252;r Neumitglieder ist bereits nach Facebook-Vorschlag ein Opt-In.<br />
Ich sehe auch, anders als Frau Aigner, das auch f&#252;r Facebook-Bestandskunden, denn FB wird die &#196;nderungen anzeigen und mit einem &#8220;OK&#8221; versehen, wie bisher auch. Die Frage ist nur, ob das auf eine Weise geschieht, die verst&#228;ndlich ist und nicht wieder &#8220;geschickt versteckt.&#8221; HIER ist m.E. das eigentliche Problem, wo evtl. das bestehende Datenschutzrecht nicht mehr gen&#252;gt, weil es in den 70ern f&#252;r Print-Formulare gedacht wurde.<br />
Im &#252;brigen geht es inhaltlich um drei Partner: Yahoo Apps, CNN Streams und AOL-Chat. Alles andere ist ministerielle Spekulation. Siehe <a href="http://bit.ly/b63Am6" rel="nofollow">http://bit.ly/b63Am6</a>.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/25187/mitwirken-statt-loeschen-ilse-aigners-falsch-verstandener-facebook-datenschutz/comment-page-1/#comment-11910</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 19:24:16 +0000</pubDate>
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		<description>@RT Hillebrand: Vielen Dank f&#252;r die Pr&#228;zisierung. In der Tat habe ich einen Bogen um die Frage der Nutzungsbedingungen gemacht, weil ich den Artikel nicht zu sehr auf Fragen des derzeit geltenden Rechts lenken wollte. 

Das Problem nur auf der Grundlage der bestehenden Rechtsordnung zu diskutieren, greift mir zu kurz. Das Internet bringt uns, hier am Beispiel von Facebook diskutiert, eine enorme Erweiterung der Generierung, Speicherung und des Transfers von Daten unterschiedlichster Art. 

Was Facebook hier plant, w&#228;re vor 8 bis 10 Jahren technisch noch &#252;berhaupt nicht m&#246;glich gewesen (die Datenweitergabe schon, nicht aber personalisierte Webseiten durch die Empf&#228;nger dieser Daten). Kann man in dieser Situation stur das bisher geltende Recht anwenden, oder bedarf es hier nicht eher einer Grundsatzdiskussion und Neuregelung dessen, was im 21. Jahrhundert als Privatsph&#228;re zu gelten hat?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@RT Hillebrand: Vielen Dank f&#252;r die Pr&#228;zisierung. In der Tat habe ich einen Bogen um die Frage der Nutzungsbedingungen gemacht, weil ich den Artikel nicht zu sehr auf Fragen des derzeit geltenden Rechts lenken wollte. </p>
<p>Das Problem nur auf der Grundlage der bestehenden Rechtsordnung zu diskutieren, greift mir zu kurz. Das Internet bringt uns, hier am Beispiel von Facebook diskutiert, eine enorme Erweiterung der Generierung, Speicherung und des Transfers von Daten unterschiedlichster Art. </p>
<p>Was Facebook hier plant, w&#228;re vor 8 bis 10 Jahren technisch noch &#252;berhaupt nicht m&#246;glich gewesen (die Datenweitergabe schon, nicht aber personalisierte Webseiten durch die Empf&#228;nger dieser Daten). Kann man in dieser Situation stur das bisher geltende Recht anwenden, oder bedarf es hier nicht eher einer Grundsatzdiskussion und Neuregelung dessen, was im 21. Jahrhundert als Privatsph&#228;re zu gelten hat?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: RT Hillebrand</title>
		<link>http://carta.info/25187/mitwirken-statt-loeschen-ilse-aigners-falsch-verstandener-facebook-datenschutz/comment-page-1/#comment-11900</link>
		<dc:creator>RT Hillebrand</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 16:10:53 +0000</pubDate>
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		<description>Schade, dass nicht im Artikel, sondern erst in Kommentar #11 jener Rechtsgrundsatz des Bundesverfassungsgerichts genannt wird, um den es geht. Das geltende deutsche Internetrecht sieht aufgrund dieses Grundsatzes vor, dass man vor der Verwendung von Daten f&#252;r Werbezwecke um Zustimmung gefragt werden muss (siehe §95 Telekommunikationsgesetz http://tinyurl.com/ycnkg2d). Das Problem, das in dem Artikel gar nicht angesprochen wird, ist: Wer Facebook-Mitglied wird, erteilt diese Zustimmung mit der beim Anmeldeprozess obligatorischen Anerkennung der Nutzungsbedingungen. Juristisch ist also (bis auf diverse Praktiken Facebooks, die in der laufenden Debatte nicht im Brennpunkt stehen) alles paletti. Das wird es auch bleiben: Ilse Aigner und viele andere wenden sich ja prim&#228;r nicht dagegen, was Facebook praktiziert, sondern dagegen, was Facebook plant! N&#228;mlich neue Bedingungen (!) f&#252;r die Ausweitung der Nutzung von Userdaten. Jeder Facebook-Benutzer wird demn&#228;chst beim Login die neuen Nutzungsbedingungen anzuerkennen haben, sofern er bei Facebook bleiben m&#246;chte. Alles (oder zumindest das meiste), was Facebook tut, bleibt somit legal. Die einzige M&#246;glichkeit, nicht den neuen Bedingungen unterworfen zu werden, ist zu k&#252;ndigen. Es w&#228;re halbherzig von Ilse Aigner, wenn Sie gegen die Datenschutzrichtlinie protestiert, aber diese Konsequenz nicht zu ziehen bereit w&#228;re (die heute &#252;brigens auch der VZBV empfiehlt: http://tinyurl.com/yjwl79u).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schade, dass nicht im Artikel, sondern erst in Kommentar #11 jener Rechtsgrundsatz des Bundesverfassungsgerichts genannt wird, um den es geht. Das geltende deutsche Internetrecht sieht aufgrund dieses Grundsatzes vor, dass man vor der Verwendung von Daten f&#252;r Werbezwecke um Zustimmung gefragt werden muss (siehe §95 Telekommunikationsgesetz <a href="http://tinyurl.com/ycnkg2d" rel="nofollow">http://tinyurl.com/ycnkg2d</a>). Das Problem, das in dem Artikel gar nicht angesprochen wird, ist: Wer Facebook-Mitglied wird, erteilt diese Zustimmung mit der beim Anmeldeprozess obligatorischen Anerkennung der Nutzungsbedingungen. Juristisch ist also (bis auf diverse Praktiken Facebooks, die in der laufenden Debatte nicht im Brennpunkt stehen) alles paletti. Das wird es auch bleiben: Ilse Aigner und viele andere wenden sich ja prim&#228;r nicht dagegen, was Facebook praktiziert, sondern dagegen, was Facebook plant! N&#228;mlich neue Bedingungen (!) f&#252;r die Ausweitung der Nutzung von Userdaten. Jeder Facebook-Benutzer wird demn&#228;chst beim Login die neuen Nutzungsbedingungen anzuerkennen haben, sofern er bei Facebook bleiben m&#246;chte. Alles (oder zumindest das meiste), was Facebook tut, bleibt somit legal. Die einzige M&#246;glichkeit, nicht den neuen Bedingungen unterworfen zu werden, ist zu k&#252;ndigen. Es w&#228;re halbherzig von Ilse Aigner, wenn Sie gegen die Datenschutzrichtlinie protestiert, aber diese Konsequenz nicht zu ziehen bereit w&#228;re (die heute &#252;brigens auch der VZBV empfiehlt: <a href="http://tinyurl.com/yjwl79u" rel="nofollow">http://tinyurl.com/yjwl79u</a>).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tharben</title>
		<link>http://carta.info/25187/mitwirken-statt-loeschen-ilse-aigners-falsch-verstandener-facebook-datenschutz/comment-page-1/#comment-11832</link>
		<dc:creator>Tharben</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 13:45:58 +0000</pubDate>
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		<description>PS. Wer sich f&#252;r das Thema interessiert, dem sei das Medienradio 21 mit Till Kreutzer ans Herz gelegt: &lt;a href=&quot;http://medienradio.org/mr/mr021-zufallige-doppelschopfung/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Zuf&#228;llige Doppelsch&#246;pfung&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>PS. Wer sich f&#252;r das Thema interessiert, dem sei das Medienradio 21 mit Till Kreutzer ans Herz gelegt: <a href="http://medienradio.org/mr/mr021-zufallige-doppelschopfung/" rel="nofollow">Zuf&#228;llige Doppelsch&#246;pfung</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tharben</title>
		<link>http://carta.info/25187/mitwirken-statt-loeschen-ilse-aigners-falsch-verstandener-facebook-datenschutz/comment-page-1/#comment-11831</link>
		<dc:creator>Tharben</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 13:41:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=25187#comment-11831</guid>
		<description>@Wolfgang Michal

# Texte sind urheberrechtlich relevant, beispielsweise Blogeintr&#228;ge, Zeitungsartikel, Romane, Blogkommentare.
# Informationen sind urheberrechtlich nicht relevant, beispielsweise Nachrichten, Merkmale einer Person oder einer Sache.

Daten - und an dieser Stelle wird es spannend - ist die Obermenge, die sowohl Werke, also auch Texte, sowie Informationen umfasst. Das hei&#223;t, dass Texte in jedem Fall Daten sind, Daten aber nicht zwingend Texte sein m&#252;ssen.

F&#252;r datenverarbeitende Systeme ist ein Datum wie das andere. Das Konzept Urheberrecht spielt f&#252;r Computernetze nicht die geringste Rolle.

Daher sollte man endlich anfangen, dieser Tatsache mit moderner Urheberrechtsgesetzgebung und funktionierenden Verg&#252;tungssystemen Rechnung zu tragen, anstatt r&#252;ckw&#228;rts gewandte, Monopole zementierende und fortschrittshemmende Pl&#228;ne, wie sie ACTA und die dahinter stehende Inhalte-Industrie umzusetzen versuchen, Wirklichkeit werden zu lassen. Wir m&#252;ssen Monopolrechte im Bereich der immateriellen G&#252;ter lockern, anstatt sie zu versch&#228;rfen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wolfgang Michal</p>
<p># Texte sind urheberrechtlich relevant, beispielsweise Blogeintr&#228;ge, Zeitungsartikel, Romane, Blogkommentare.<br />
# Informationen sind urheberrechtlich nicht relevant, beispielsweise Nachrichten, Merkmale einer Person oder einer Sache.</p>
<p>Daten &#8211; und an dieser Stelle wird es spannend &#8211; ist die Obermenge, die sowohl Werke, also auch Texte, sowie Informationen umfasst. Das hei&#223;t, dass Texte in jedem Fall Daten sind, Daten aber nicht zwingend Texte sein m&#252;ssen.</p>
<p>F&#252;r datenverarbeitende Systeme ist ein Datum wie das andere. Das Konzept Urheberrecht spielt f&#252;r Computernetze nicht die geringste Rolle.</p>
<p>Daher sollte man endlich anfangen, dieser Tatsache mit moderner Urheberrechtsgesetzgebung und funktionierenden Verg&#252;tungssystemen Rechnung zu tragen, anstatt r&#252;ckw&#228;rts gewandte, Monopole zementierende und fortschrittshemmende Pl&#228;ne, wie sie ACTA und die dahinter stehende Inhalte-Industrie umzusetzen versuchen, Wirklichkeit werden zu lassen. Wir m&#252;ssen Monopolrechte im Bereich der immateriellen G&#252;ter lockern, anstatt sie zu versch&#228;rfen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/25187/mitwirken-statt-loeschen-ilse-aigners-falsch-verstandener-facebook-datenschutz/comment-page-1/#comment-11817</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 11:50:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=25187#comment-11817</guid>
		<description>@Tharben: 
Matthias sagt oben: &quot;Beim Begriff des Privaten geht es mir nicht nur um Texte, sondern generell um Informationen &#252;ber eine Person.&quot;

Nun sind informationelle Selbstbestimmung und Urheberpers&#246;nlichkeitsrecht (§12 UrhG) durchaus vergleichbar. Die Auslegungsfrage im Sinne von Heiner Wittmann lautet: Sind Daten Texte? (Noch komplizierter: Sind Texte Daten?)

P.S. Oben habe ich Urheberschutz geschrieben, ich meinte Urheberrecht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Tharben:<br />
Matthias sagt oben: &#8220;Beim Begriff des Privaten geht es mir nicht nur um Texte, sondern generell um Informationen &#252;ber eine Person.&#8221;</p>
<p>Nun sind informationelle Selbstbestimmung und Urheberpers&#246;nlichkeitsrecht (§12 UrhG) durchaus vergleichbar. Die Auslegungsfrage im Sinne von Heiner Wittmann lautet: Sind Daten Texte? (Noch komplizierter: Sind Texte Daten?)</p>
<p>P.S. Oben habe ich Urheberschutz geschrieben, ich meinte Urheberrecht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tharben</title>
		<link>http://carta.info/25187/mitwirken-statt-loeschen-ilse-aigners-falsch-verstandener-facebook-datenschutz/comment-page-1/#comment-11815</link>
		<dc:creator>Tharben</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 11:36:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=25187#comment-11815</guid>
		<description>@Wolfgang Michal (#10)

Ist die Frage nicht eher, ob Daten dem verfassungsm&#228;&#223;igem Recht auf informationelle Selbstbestimmung unterliegen?

Beispiel: Wer hat das Urheberrecht an meinen Stammdaten? Diese sind Informationen, die niemand aus den Atomen, aus denen &#252;blicherweise ein Werk besteht, wie Buchstaben oder Noten, zusammengesetzt hat.

Wenn Sie aber unbedingt das Urheberrecht ins Spiel bringen wollen, so w&#252;rde ich sagen, dass man zwischen dem Werk, also die Wortwahl, den Satzbau, die Kreativit&#228;t der Darstellung, und den darin enthaltenen Informationen unterscheiden muss.

Oder noch einfacher: Form = Urheberrecht, Inhalt = kein Urheberrecht. So meinem Rechtsempfinden heraus. IANAL</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wolfgang Michal (#10)</p>
<p>Ist die Frage nicht eher, ob Daten dem verfassungsm&#228;&#223;igem Recht auf informationelle Selbstbestimmung unterliegen?</p>
<p>Beispiel: Wer hat das Urheberrecht an meinen Stammdaten? Diese sind Informationen, die niemand aus den Atomen, aus denen &#252;blicherweise ein Werk besteht, wie Buchstaben oder Noten, zusammengesetzt hat.</p>
<p>Wenn Sie aber unbedingt das Urheberrecht ins Spiel bringen wollen, so w&#252;rde ich sagen, dass man zwischen dem Werk, also die Wortwahl, den Satzbau, die Kreativit&#228;t der Darstellung, und den darin enthaltenen Informationen unterscheiden muss.</p>
<p>Oder noch einfacher: Form = Urheberrecht, Inhalt = kein Urheberrecht. So meinem Rechtsempfinden heraus. IANAL</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
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