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	<title>Kommentare zu: Urheberrecht als k&#252;nstlerischer Bankrott</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
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		<title>Von: Markus Ernst</title>
		<link>http://carta.info/24544/urheberrecht-als-kuenstlerischer-bankrott/comment-page-1/#comment-19709</link>
		<dc:creator>Markus Ernst</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 17:37:15 +0000</pubDate>
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		<description>In dem Sachsenspiegel, das &#228;lteste Rechtsbuch des deutschen Mittelalters, steht im Vorwort, wer dieses Buch abschreibt und ab&#228;ndert, den sollen die b&#246;sen Geister holen. So kann man auch seine Urheberrechte sch&#252;tzen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In dem Sachsenspiegel, das &#228;lteste Rechtsbuch des deutschen Mittelalters, steht im Vorwort, wer dieses Buch abschreibt und ab&#228;ndert, den sollen die b&#246;sen Geister holen. So kann man auch seine Urheberrechte sch&#252;tzen&#8230;</p>
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		<title>Von: Felix Neumann</title>
		<link>http://carta.info/24544/urheberrecht-als-kuenstlerischer-bankrott/comment-page-1/#comment-11365</link>
		<dc:creator>Felix Neumann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 18:53:46 +0000</pubDate>
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		<description>@Knitterbart: Ja, Gro&#223;schriftsteller ist polemisch und auch so gemeint.

Ich m&#246;chte auch, da&#223; Menschen von ihrem Schreiben als Erwerbsarbeit leben k&#246;nnen und nicht auf das Mitleid oder die Gro&#223;z&#252;gigkeit von G&#246;nnern angewiesen sind.

Was ich kritisiere, ist vor allem der unehrliche Ton der Erkl&#228;rung: Der k&#252;nstlerische Aspekt wird vorgeschoben, am Anfang scheint es auch so, als ginge es haupts&#228;chlich darum, da&#223; Hegemann f&#252;r den Preis der Buchmesse nominiert ist, am Ende wird aber deutlich, da&#223; es eigentlich viel mehr um Einnahmeverluste durch digitale Kopien geht. (Dieses Beispiel pa&#223;t im Hegemann-Fall eher nicht: Airen d&#252;rfte &#246;konomisch von dem Plagiat profitiert haben.)

Damit ist die Leipziger Erkl&#228;rung auch nur ein weiterer Teil der Debatte um journalistische und k&#252;nstlerische Gesch&#228;ftsmodelle, und kein origineller. Au&#223;er »es mu&#223; bleiben wie es ist« steht dort nichts drin. Unter den Bedingungen der kostenlosen und beliebigen Vervielf&#228;ltigbarkeit kann es aber nicht bleiben, wie es ist.

Dabei w&#228;re es gerade im Interesse der literarischen Kunsthandwerker und Journalisten, neue, tragf&#228;hige Verwertungsmodelle zu finden. Die Leipziger Erkl&#228;rung ist gerade keine Solidarisierung der Gro&#223;en mit den Kleinen: G&#252;nter Grass wird auch nicht verarmen, wenn alles bleibt wie es ist. Und bei den Zeitungen, die keiner mehr liest, fliegen die Leute raus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Knitterbart: Ja, Gro&#223;schriftsteller ist polemisch und auch so gemeint.</p>
<p>Ich m&#246;chte auch, da&#223; Menschen von ihrem Schreiben als Erwerbsarbeit leben k&#246;nnen und nicht auf das Mitleid oder die Gro&#223;z&#252;gigkeit von G&#246;nnern angewiesen sind.</p>
<p>Was ich kritisiere, ist vor allem der unehrliche Ton der Erkl&#228;rung: Der k&#252;nstlerische Aspekt wird vorgeschoben, am Anfang scheint es auch so, als ginge es haupts&#228;chlich darum, da&#223; Hegemann f&#252;r den Preis der Buchmesse nominiert ist, am Ende wird aber deutlich, da&#223; es eigentlich viel mehr um Einnahmeverluste durch digitale Kopien geht. (Dieses Beispiel pa&#223;t im Hegemann-Fall eher nicht: Airen d&#252;rfte &#246;konomisch von dem Plagiat profitiert haben.)</p>
<p>Damit ist die Leipziger Erkl&#228;rung auch nur ein weiterer Teil der Debatte um journalistische und k&#252;nstlerische Gesch&#228;ftsmodelle, und kein origineller. Au&#223;er »es mu&#223; bleiben wie es ist« steht dort nichts drin. Unter den Bedingungen der kostenlosen und beliebigen Vervielf&#228;ltigbarkeit kann es aber nicht bleiben, wie es ist.</p>
<p>Dabei w&#228;re es gerade im Interesse der literarischen Kunsthandwerker und Journalisten, neue, tragf&#228;hige Verwertungsmodelle zu finden. Die Leipziger Erkl&#228;rung ist gerade keine Solidarisierung der Gro&#223;en mit den Kleinen: G&#252;nter Grass wird auch nicht verarmen, wenn alles bleibt wie es ist. Und bei den Zeitungen, die keiner mehr liest, fliegen die Leute raus.</p>
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		<title>Von: jon doe</title>
		<link>http://carta.info/24544/urheberrecht-als-kuenstlerischer-bankrott/comment-page-1/#comment-11334</link>
		<dc:creator>jon doe</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 14:50:19 +0000</pubDate>
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		<description>d&#252;rer hat schon im 16. jh f&#252;r sein urheberrecht gek&#228;mpft...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>d&#252;rer hat schon im 16. jh f&#252;r sein urheberrecht gek&#228;mpft&#8230;</p>
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		<title>Von: Interessante Postings aus meinem Feedreader - 22. March 2010 &#124; (( echoraum ))</title>
		<link>http://carta.info/24544/urheberrecht-als-kuenstlerischer-bankrott/comment-page-1/#comment-11316</link>
		<dc:creator>Interessante Postings aus meinem Feedreader - 22. March 2010 &#124; (( echoraum ))</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 05:57:43 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Urheberrecht als k&#252;nstlerischer Bankrott [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Urheberrecht als k&#252;nstlerischer Bankrott [...]</p>
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		<title>Von: Knitterbart</title>
		<link>http://carta.info/24544/urheberrecht-als-kuenstlerischer-bankrott/comment-page-1/#comment-11286</link>
		<dc:creator>Knitterbart</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 17:53:25 +0000</pubDate>
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		<description>Unabh&#228;ngig vom Sinn oder Unsinn der Leipziger Erkl&#228;rung liegt mir der Begriff des Gro&#223;schriftstellers schwer in Magen. Gut, die Unterzeichner bezeichnet das wohl richtig. Allerdings ist nicht jeder Schriftsteller, der von seinen literarischen &quot;Leistungen&quot; leben kann, ein Gro&#223;schriftsteller - zumindest nicht das, was ich darunter verstehen w&#252;rde. Nehme ich z.B. so manchen Trivialschriftsteller, der es durch seine Produktivit&#228;t (im Heftroman, als Artikelschreiber, Buchautor etc.) schafft, seinen Lebensunterhalt regelm&#228;&#223;ig zu finanzieren, so w&#252;rde ich so jemanden ungern als Gro&#223;schriftsteller verstanden wissen. Da&#223; aber auch er einen Schutz seiner Werke gesichert wissen will und nicht von irgendeinem M&#228;zen abh&#228;ngig, das ist durchaus verst&#228;ndlich. Diese Art Autor w&#252;rde ich eher als einen literarischen Handwerker beschreiben. Schaut man sich z.B. viele der Urheber an, welche die VG Wort mit Aussch&#252;ttungen bedient, so sind darunter auch viele mehr oder minder wissenschaftliche Autoren, die zumindest auch z.T. von ihren Werken leben. Dazu z&#228;hlen u.a. auch Autoren von Beitr&#228;gen zu Computerzeitschriften. Es gibt auch viele K&#252;nstler, die wohl von ihrem Werk leben, allerdings mehr schlecht als recht. Sie zur&#252;ckdr&#228;ngen zu wollen in Abh&#228;ngigkeiten oder in feste Berufe, in dem man ihre Rechte eher schm&#228;lert denn st&#228;rkt, zeugt nicht von sonderlichem Respekt vor k&#252;nstlerischer Leistung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Unabh&#228;ngig vom Sinn oder Unsinn der Leipziger Erkl&#228;rung liegt mir der Begriff des Gro&#223;schriftstellers schwer in Magen. Gut, die Unterzeichner bezeichnet das wohl richtig. Allerdings ist nicht jeder Schriftsteller, der von seinen literarischen &#8220;Leistungen&#8221; leben kann, ein Gro&#223;schriftsteller &#8211; zumindest nicht das, was ich darunter verstehen w&#252;rde. Nehme ich z.B. so manchen Trivialschriftsteller, der es durch seine Produktivit&#228;t (im Heftroman, als Artikelschreiber, Buchautor etc.) schafft, seinen Lebensunterhalt regelm&#228;&#223;ig zu finanzieren, so w&#252;rde ich so jemanden ungern als Gro&#223;schriftsteller verstanden wissen. Da&#223; aber auch er einen Schutz seiner Werke gesichert wissen will und nicht von irgendeinem M&#228;zen abh&#228;ngig, das ist durchaus verst&#228;ndlich. Diese Art Autor w&#252;rde ich eher als einen literarischen Handwerker beschreiben. Schaut man sich z.B. viele der Urheber an, welche die VG Wort mit Aussch&#252;ttungen bedient, so sind darunter auch viele mehr oder minder wissenschaftliche Autoren, die zumindest auch z.T. von ihren Werken leben. Dazu z&#228;hlen u.a. auch Autoren von Beitr&#228;gen zu Computerzeitschriften. Es gibt auch viele K&#252;nstler, die wohl von ihrem Werk leben, allerdings mehr schlecht als recht. Sie zur&#252;ckdr&#228;ngen zu wollen in Abh&#228;ngigkeiten oder in feste Berufe, in dem man ihre Rechte eher schm&#228;lert denn st&#228;rkt, zeugt nicht von sonderlichem Respekt vor k&#252;nstlerischer Leistung.</p>
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	<item>
		<title>Von: Gründungs- und andere Mythen &#8211; Provinzkind</title>
		<link>http://carta.info/24544/urheberrecht-als-kuenstlerischer-bankrott/comment-page-1/#comment-11283</link>
		<dc:creator>Gründungs- und andere Mythen &#8211; Provinzkind</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 15:52:31 +0000</pubDate>
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		<description>[...] ist erfolgreich, hat ein gefeiertes Romandeb&#252;t (ab)geschrieben und wird vermutlich nicht wenig Kohle damit verdienen. Wozu das [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] ist erfolgreich, hat ein gefeiertes Romandeb&#252;t (ab)geschrieben und wird vermutlich nicht wenig Kohle damit verdienen. Wozu das [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Plagiat oder was</title>
		<link>http://carta.info/24544/urheberrecht-als-kuenstlerischer-bankrott/comment-page-1/#comment-11251</link>
		<dc:creator>Plagiat oder was</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 15:56:19 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Es ist schon einiges schief bei diesem Leipziger Allerlei (Witz komm raus!), aber das haben andere vor mir schon auseinander [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Es ist schon einiges schief bei diesem Leipziger Allerlei (Witz komm raus!), aber das haben andere vor mir schon auseinander [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: vera</title>
		<link>http://carta.info/24544/urheberrecht-als-kuenstlerischer-bankrott/comment-page-1/#comment-11243</link>
		<dc:creator>vera</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 13:49:00 +0000</pubDate>
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		<description>Wieder ein feiner Text. Und das raubkopierte PDF l&#252;gt nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder ein feiner Text. Und das raubkopierte PDF l&#252;gt nicht.</p>
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	<item>
		<title>Von: Felix Neumann</title>
		<link>http://carta.info/24544/urheberrecht-als-kuenstlerischer-bankrott/comment-page-1/#comment-11220</link>
		<dc:creator>Felix Neumann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 08:14:26 +0000</pubDate>
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		<description>@Wolf-Dieter: Ja, und au&#223;erdem verraten die hauptberuflichen K&#252;nstler damit das Ideal einer autonomen Kunst.

… und war es Goethe, der schrieb »Entschuldigen Sie die L&#228;nge des Briefes, ich hatte keine Zeit, mich kurz zu fassen.«?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wolf-Dieter: Ja, und au&#223;erdem verraten die hauptberuflichen K&#252;nstler damit das Ideal einer autonomen Kunst.</p>
<p>… und war es Goethe, der schrieb »Entschuldigen Sie die L&#228;nge des Briefes, ich hatte keine Zeit, mich kurz zu fassen.«?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lesenswerte Artikel &#8211; 19. March 2010</title>
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		<dc:creator>Lesenswerte Artikel &#8211; 19. March 2010</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 08:00:36 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Urheberrecht als k&#252;nstlerischer Bankrott [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Urheberrecht als k&#252;nstlerischer Bankrott [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolf-Dieter</title>
		<link>http://carta.info/24544/urheberrecht-als-kuenstlerischer-bankrott/comment-page-1/#comment-11210</link>
		<dc:creator>Wolf-Dieter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 21:14:54 +0000</pubDate>
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		<description>Meine Zusammenfassung: die &quot;Leipziger Erkl&#228;rung&quot; bedient das Interesse dessen, der von seiner Kunst im Hauptberuf leben kann, jedoch nicht die Interessen der kleinen K&#252;nstler, die auf M&#228;zene angewiesen sind.

Wenn das so richtig verstanden ist, dann haben Sie meine Zustimmung!

(Aber etwas k&#252;rzer h&#228;tte Ihr Text ausfallen d&#252;rfen.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Zusammenfassung: die &#8220;Leipziger Erkl&#228;rung&#8221; bedient das Interesse dessen, der von seiner Kunst im Hauptberuf leben kann, jedoch nicht die Interessen der kleinen K&#252;nstler, die auf M&#228;zene angewiesen sind.</p>
<p>Wenn das so richtig verstanden ist, dann haben Sie meine Zustimmung!</p>
<p>(Aber etwas k&#252;rzer h&#228;tte Ihr Text ausfallen d&#252;rfen.)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Felix Neumann</title>
		<link>http://carta.info/24544/urheberrecht-als-kuenstlerischer-bankrott/comment-page-1/#comment-11194</link>
		<dc:creator>Felix Neumann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 17:59:25 +0000</pubDate>
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		<description>Die Strategie, mit Klassikern zu argumentieren, finde ich auch sehr geschickt. Remixes, Mashups, Intertextualit&#228;t: Das kann man als postmodernen Bl&#246;dsinn abtun.

Gegen Kempowski, Merz-Kunst, Brecht, Thomas Mann und Goethe (beide: Faust), Shakespeare und so weiter wird das schwierig.

(Wobei gerade Faust ja ein prototypisches Mashup ist: Wo man hinschaut, nur Zitate.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Strategie, mit Klassikern zu argumentieren, finde ich auch sehr geschickt. Remixes, Mashups, Intertextualit&#228;t: Das kann man als postmodernen Bl&#246;dsinn abtun.</p>
<p>Gegen Kempowski, Merz-Kunst, Brecht, Thomas Mann und Goethe (beide: Faust), Shakespeare und so weiter wird das schwierig.</p>
<p>(Wobei gerade Faust ja ein prototypisches Mashup ist: Wo man hinschaut, nur Zitate.)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Klaus Graf</title>
		<link>http://carta.info/24544/urheberrecht-als-kuenstlerischer-bankrott/comment-page-1/#comment-11190</link>
		<dc:creator>Klaus Graf</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 16:37:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=24544#comment-11190</guid>
		<description>In meinem Buch &quot;Urheberrechtsfibel&quot; Berlin 2009 http://www.contumax.de f&#252;hre ich in der Einleitung und bei § 24 UrhG aus, dass es k&#252;nstlerische Kreativit&#228;t auch ohne gesetzlichen Schutz geben kann (und gegeben hat). Bertold Brecht bspw. hatte ein sehr laxes Verh&#228;ltnis zum geistigen Eigentum anderer, Shakespeares Werke w&#228;ren heute glatte Urheberrechtsverletzungen. Wir brauchen eine gesetzliche Vorgabe, die die extrem engstirnigen Auslegungen der &quot;freien Benutzung&quot; durch Rechtsprechung und juristischer Literatur an die Erfordernisse kreativen Schaffens anpasst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem Buch &#8220;Urheberrechtsfibel&#8221; Berlin 2009 <a href="http://www.contumax.de" rel="nofollow">http://www.contumax.de</a> f&#252;hre ich in der Einleitung und bei § 24 UrhG aus, dass es k&#252;nstlerische Kreativit&#228;t auch ohne gesetzlichen Schutz geben kann (und gegeben hat). Bertold Brecht bspw. hatte ein sehr laxes Verh&#228;ltnis zum geistigen Eigentum anderer, Shakespeares Werke w&#228;ren heute glatte Urheberrechtsverletzungen. Wir brauchen eine gesetzliche Vorgabe, die die extrem engstirnigen Auslegungen der &#8220;freien Benutzung&#8221; durch Rechtsprechung und juristischer Literatur an die Erfordernisse kreativen Schaffens anpasst.</p>
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	</item>
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