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	<title>Kommentare zu: Was ist denn blo&#223; beim Freitag los?</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 01:08:11 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/24526/was-ist-denn-bloss-beim-freitag-los/comment-page-1/#comment-11440</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 09:56:22 +0000</pubDate>
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		<description>Hier bekennt sich Augstein zum Liberalismus und meint, dass die Gesellschaft bei den Medien nichts mitzureden habe. Ob man mit solchen Zu- und Abneigungen ein linkes Blatt machen kann? 
http://www.freitag.de/community/blogs/streifzug/leistungsschutzrecht-als-herrschaftsmodell

Was das Blattmachen generell angeht, w&#252;rde ich &quot;Aufmerksamkeit&quot; (Kommentar 24) zustimmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hier bekennt sich Augstein zum Liberalismus und meint, dass die Gesellschaft bei den Medien nichts mitzureden habe. Ob man mit solchen Zu- und Abneigungen ein linkes Blatt machen kann?<br />
<a href="http://www.freitag.de/community/blogs/streifzug/leistungsschutzrecht-als-herrschaftsmodell" rel="nofollow">http://www.freitag.de/community/blogs/streifzug/leistungsschutzrecht-als-herrschaftsmodell</a></p>
<p>Was das Blattmachen generell angeht, w&#252;rde ich &#8220;Aufmerksamkeit&#8221; (Kommentar 24) zustimmen.</p>
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	<item>
		<title>Von: André Rebentisch</title>
		<link>http://carta.info/24526/was-ist-denn-bloss-beim-freitag-los/comment-page-1/#comment-11435</link>
		<dc:creator>André Rebentisch</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 02:43:39 +0000</pubDate>
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		<description>Da liegt dann wohl unsere Differenz, ich mag das politische Spektrum in der ganzen Breite. Sympathien werden themenbezogen verteilt. Auf europ&#228;ischer Ebene habe ich es mit der quirligen Breite von sehr unabh&#228;ngigen Abgeordneten aus ganz Europa zu tun, das macht indifferent gegen&#252;ber parteipolitischen K&#228;stchen. Es scheint mir aber doch erschreckend wie wenig &quot;links&quot; denkenden Geistern zu der Bew&#228;ltigung der Wirtschaftskrise einf&#228;llt. Die spannende Frage ist, was die &quot;progressive&quot; Agenda unserer Zeit ist, konservativ sind wir alle auf unsere Art ohnehin. Auch die genannte SPD steht wie alle sozialdemokratischen Parteien in Europa vor einer programmatischen Besinnung, das ist herausfordernd. Die FDP hat &#252;ber Jahre gezeigt, wie mit einer sehr intensiven und professionellen Programmdebatte die Entwicklung unseres Landes beeinflusst werden kann. Die Piratenpartei zeigt wie eine Basis mit Offenheit und der M&#246;glichkeit zur Mitarbeit mobilisiert werden kann, davon k&#246;nnen die mitgliederst&#228;rkeren Parteien mit ihrem Wahlkampf aus der Agentur nur tr&#228;umen. Die Linkspartei verlegt sich auf Populismus, nicht intellektuelle F&#252;hrung, was die frustrierte Basis der Sozialdemokratie absorbiert. Das Beeindruckende an der sich links verortenden Zeitung Freitag finde ich das eigensinnige Profil, das mit Liebe gepflegt wird. Und zum Thema Feuilleton, da w&#228;re ich sehr f&#252;r einen neuen Zeitungremix, der nur aus dem Feuilleton von FAZ, Sueddeutsche usw. besteht, so wie die Herald Tribune die Washington Post und die New York Times remixt. 

@Jan
Was die besagte &quot;kommunistische Weltanschaung&quot; betrifft, so ist jedenfalls meine Generation noch von der Ostzone gepr&#228;gt und ihren 5. Kolonnen im Westen. Sie hat neben anderen Weltanschaungen ihren Platz gefunden. Warum gerade ihre negativen Aspekte publizistisch tradiert werden m&#252;ssen, n&#228;mlich Agitation, Feindbilder und Denunziation, das will mir nicht einleuchten. Marx war wie Luther ein &#228;tzender Polemiker. Die Schw&#228;che schon bei ihm liegt in der Praxis des Kommenden, das was Kurz so herrlich als &quot;Keimform&quot; bezeichnete, die in der Gegenwart bereits angelegt sein m&#252;sse. So wie Freiheit und Demokratie nicht in einer Jakobinerherrschaft m&#252;nden m&#252;ssen, mag man das vielleicht als zweite Chance begreifen. Notwendig ist dann ein Bruch mit eben den Denkfiguren und Praktiken, die den Diskurs vergiften und zu Unfreiheit f&#252;hren. Ich habe da so meine Zweifel, ob jemand, der die Pr&#228;missen dieser Weltanschauung teilt, von diesem Medium gut bedient wird. Es fehlt mir der konstruktive Beitrag, der sich selbst in der Arena zu beweisen hat. Der Giftzwerg sucht sich immer seine Chim&#228;re, grad scheint es der Islam zu sein, morgen die Hecke des Nachbarn oder die &quot;Banker&quot;. Solche Leser sollte sich niemand heranz&#252;chten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da liegt dann wohl unsere Differenz, ich mag das politische Spektrum in der ganzen Breite. Sympathien werden themenbezogen verteilt. Auf europ&#228;ischer Ebene habe ich es mit der quirligen Breite von sehr unabh&#228;ngigen Abgeordneten aus ganz Europa zu tun, das macht indifferent gegen&#252;ber parteipolitischen K&#228;stchen. Es scheint mir aber doch erschreckend wie wenig &#8220;links&#8221; denkenden Geistern zu der Bew&#228;ltigung der Wirtschaftskrise einf&#228;llt. Die spannende Frage ist, was die &#8220;progressive&#8221; Agenda unserer Zeit ist, konservativ sind wir alle auf unsere Art ohnehin. Auch die genannte SPD steht wie alle sozialdemokratischen Parteien in Europa vor einer programmatischen Besinnung, das ist herausfordernd. Die FDP hat &#252;ber Jahre gezeigt, wie mit einer sehr intensiven und professionellen Programmdebatte die Entwicklung unseres Landes beeinflusst werden kann. Die Piratenpartei zeigt wie eine Basis mit Offenheit und der M&#246;glichkeit zur Mitarbeit mobilisiert werden kann, davon k&#246;nnen die mitgliederst&#228;rkeren Parteien mit ihrem Wahlkampf aus der Agentur nur tr&#228;umen. Die Linkspartei verlegt sich auf Populismus, nicht intellektuelle F&#252;hrung, was die frustrierte Basis der Sozialdemokratie absorbiert. Das Beeindruckende an der sich links verortenden Zeitung Freitag finde ich das eigensinnige Profil, das mit Liebe gepflegt wird. Und zum Thema Feuilleton, da w&#228;re ich sehr f&#252;r einen neuen Zeitungremix, der nur aus dem Feuilleton von FAZ, Sueddeutsche usw. besteht, so wie die Herald Tribune die Washington Post und die New York Times remixt. </p>
<p>@Jan<br />
Was die besagte &#8220;kommunistische Weltanschaung&#8221; betrifft, so ist jedenfalls meine Generation noch von der Ostzone gepr&#228;gt und ihren 5. Kolonnen im Westen. Sie hat neben anderen Weltanschaungen ihren Platz gefunden. Warum gerade ihre negativen Aspekte publizistisch tradiert werden m&#252;ssen, n&#228;mlich Agitation, Feindbilder und Denunziation, das will mir nicht einleuchten. Marx war wie Luther ein &#228;tzender Polemiker. Die Schw&#228;che schon bei ihm liegt in der Praxis des Kommenden, das was Kurz so herrlich als &#8220;Keimform&#8221; bezeichnete, die in der Gegenwart bereits angelegt sein m&#252;sse. So wie Freiheit und Demokratie nicht in einer Jakobinerherrschaft m&#252;nden m&#252;ssen, mag man das vielleicht als zweite Chance begreifen. Notwendig ist dann ein Bruch mit eben den Denkfiguren und Praktiken, die den Diskurs vergiften und zu Unfreiheit f&#252;hren. Ich habe da so meine Zweifel, ob jemand, der die Pr&#228;missen dieser Weltanschauung teilt, von diesem Medium gut bedient wird. Es fehlt mir der konstruktive Beitrag, der sich selbst in der Arena zu beweisen hat. Der Giftzwerg sucht sich immer seine Chim&#228;re, grad scheint es der Islam zu sein, morgen die Hecke des Nachbarn oder die &#8220;Banker&#8221;. Solche Leser sollte sich niemand heranz&#252;chten.</p>
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	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/24526/was-ist-denn-bloss-beim-freitag-los/comment-page-1/#comment-11326</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 11:08:27 +0000</pubDate>
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		<description>Danke erst mal, dass die Diskussion hier so engagiert verl&#228;uft. Ich muss dazu eine kleine Geschichte erz&#228;hlen (und frage mich, wie die wohl zu bewerten ist): Am vergangenen Freitag fuhr ich im Zug nach Frankfurt, und ich hatte (wie oben beschrieben) den &quot;Freitag&quot; dabei. Ich las ihn, nach FAZ und Spiegel, als Letztes. Ich war gerade beim Ressort &quot;Alltag&quot; angelangt (Aufmacher: Nana Mouskouri). Kurz vor Frankfurt beugt sich eine Frau in meine aufgeschlagene Zeitung und fl&#252;stert: &quot;Entschuldigen Sie, w&#252;rden Sie mir sagen, welche Zeitung Sie da lesen?&quot; - &quot;Den Freitag&quot;. - Ihr Gesicht bildete ein Fragezeichen. &quot;Und wo erscheint die?&quot; - &quot;In Berlin&quot;. - &quot;W&#252;rde es Ihnen was ausmachen, mir die Zeitung zu &#252;berlassen, wenn Sie sie ausgelesen haben?&quot; Ich schaute die Frau fragend an. &quot;Ach wissen Sie&quot;, sagte sie dann, &quot;ich bin ein Fan von Nana Mouskouri, ich fahre extra wegen ihr nach Frankfurt, sie singt morgen in der Oper (zu Fritz Rau&#039;s 80.!). Ich sammle alles &#252;ber sie.&quot; &quot;Okaaaay&quot;, sagte ich. Dann setzte sich die Frau wieder auf ihren Platz und begann, ihre Freundinnen in Berlin anzurufen (wahrscheinlich die Mitglieder der Nana-Mouskouri-Fangruppe). &quot;Lauf zum n&#228;chsten Kiosk und kauf den Freitag!&quot; sagte sie ihren Freundinnen. Ich wei&#223; nicht, wie hoch ich die Auflage des Freitag im Einzelverkauf an diesem Freitag getrieben habe. Und ob es den Freitag an Berliner Kiosken &#252;berhaupt noch gibt. Aber ich hatte die leise Hoffnung, die Ressortleiterin des &quot;Alltags&quot; - die nach meiner Blattkritik sehr ungehalten reagierte - mit diesem Erlebnis ein wenig tr&#246;sten zu k&#246;nnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke erst mal, dass die Diskussion hier so engagiert verl&#228;uft. Ich muss dazu eine kleine Geschichte erz&#228;hlen (und frage mich, wie die wohl zu bewerten ist): Am vergangenen Freitag fuhr ich im Zug nach Frankfurt, und ich hatte (wie oben beschrieben) den &#8220;Freitag&#8221; dabei. Ich las ihn, nach FAZ und Spiegel, als Letztes. Ich war gerade beim Ressort &#8220;Alltag&#8221; angelangt (Aufmacher: Nana Mouskouri). Kurz vor Frankfurt beugt sich eine Frau in meine aufgeschlagene Zeitung und fl&#252;stert: &#8220;Entschuldigen Sie, w&#252;rden Sie mir sagen, welche Zeitung Sie da lesen?&#8221; &#8211; &#8220;Den Freitag&#8221;. &#8211; Ihr Gesicht bildete ein Fragezeichen. &#8220;Und wo erscheint die?&#8221; &#8211; &#8220;In Berlin&#8221;. &#8211; &#8220;W&#252;rde es Ihnen was ausmachen, mir die Zeitung zu &#252;berlassen, wenn Sie sie ausgelesen haben?&#8221; Ich schaute die Frau fragend an. &#8220;Ach wissen Sie&#8221;, sagte sie dann, &#8220;ich bin ein Fan von Nana Mouskouri, ich fahre extra wegen ihr nach Frankfurt, sie singt morgen in der Oper (zu Fritz Rau&#8217;s 80.!). Ich sammle alles &#252;ber sie.&#8221; &#8220;Okaaaay&#8221;, sagte ich. Dann setzte sich die Frau wieder auf ihren Platz und begann, ihre Freundinnen in Berlin anzurufen (wahrscheinlich die Mitglieder der Nana-Mouskouri-Fangruppe). &#8220;Lauf zum n&#228;chsten Kiosk und kauf den Freitag!&#8221; sagte sie ihren Freundinnen. Ich wei&#223; nicht, wie hoch ich die Auflage des Freitag im Einzelverkauf an diesem Freitag getrieben habe. Und ob es den Freitag an Berliner Kiosken &#252;berhaupt noch gibt. Aber ich hatte die leise Hoffnung, die Ressortleiterin des &#8220;Alltags&#8221; &#8211; die nach meiner Blattkritik sehr ungehalten reagierte &#8211; mit diesem Erlebnis ein wenig tr&#246;sten zu k&#246;nnen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://carta.info/24526/was-ist-denn-bloss-beim-freitag-los/comment-page-1/#comment-11304</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 18:19:33 +0000</pubDate>
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		<description>@ André Rebentisch: &quot;Auseinandersetzung mit dem Zeitgeist? Teilnahme an gegenw&#228;rtigen Debatten, Visionen, Pl&#228;ne, Agenden, Projekten, Reformideen?&quot; Von wegen Fehlanzeige: Konkret setzt sich Monat f&#252;r Monat in diversen Kolumnen und Artikeln zu aktuellen Debatten mit dem &quot;Zeitgeist&quot; auseinander und hat eigene Visionen, Pl&#228;ne, Reformideen - und darf sich auch als links bezeichnen, denn das Gesamtbild baut auf einer sozialistischen, nein kommunistischen Weltanschauung auf.

Der Freitag liefert zum Teil sehr interessante und spannende Artikel, das m&#246;chte man gar nicht abstreiten, aber &quot;irgendwie links&quot; kann jeder sein, auch ein SPD-W&#228;hler. Diese Bezeichnung w&#228;re nicht notwendig gewesen, passte man sich da nicht der Mode an. Man ist heutzutage schon &quot;irgendwie links&quot;, wenn man auch nur gegen rechts ist (trotz alledem will ich gar nicht zum Ausdruck bringen, der Freitag sei kein lesenswertes Blatt).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ André Rebentisch: &#8220;Auseinandersetzung mit dem Zeitgeist? Teilnahme an gegenw&#228;rtigen Debatten, Visionen, Pl&#228;ne, Agenden, Projekten, Reformideen?&#8221; Von wegen Fehlanzeige: Konkret setzt sich Monat f&#252;r Monat in diversen Kolumnen und Artikeln zu aktuellen Debatten mit dem &#8220;Zeitgeist&#8221; auseinander und hat eigene Visionen, Pl&#228;ne, Reformideen &#8211; und darf sich auch als links bezeichnen, denn das Gesamtbild baut auf einer sozialistischen, nein kommunistischen Weltanschauung auf.</p>
<p>Der Freitag liefert zum Teil sehr interessante und spannende Artikel, das m&#246;chte man gar nicht abstreiten, aber &#8220;irgendwie links&#8221; kann jeder sein, auch ein SPD-W&#228;hler. Diese Bezeichnung w&#228;re nicht notwendig gewesen, passte man sich da nicht der Mode an. Man ist heutzutage schon &#8220;irgendwie links&#8221;, wenn man auch nur gegen rechts ist (trotz alledem will ich gar nicht zum Ausdruck bringen, der Freitag sei kein lesenswertes Blatt).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: zoom &#187; Umleitung: u.a preachers who don&#8217;t believe what they preach, der Freitag im Strudel und die Hagener Grünen gegen Elena &#8230;&#160;&#171;</title>
		<link>http://carta.info/24526/was-ist-denn-bloss-beim-freitag-los/comment-page-1/#comment-11292</link>
		<dc:creator>zoom &#187; Umleitung: u.a preachers who don&#8217;t believe what they preach, der Freitag im Strudel und die Hagener Grünen gegen Elena &#8230;&#160;&#171;</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 01:11:45 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Sonntag, 21. M&#228;rz 2010&#160;&#124;&#160; Autor: zoom Medien: Was ist blo&#223; beim Freitag los? &#8230;  carta [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Sonntag, 21. M&auml;rz 2010&nbsp;|&nbsp; Autor: zoom Medien: Was ist blo&#223; beim Freitag los? &#8230;  carta [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Aufmerksamkeit!</title>
		<link>http://carta.info/24526/was-ist-denn-bloss-beim-freitag-los/comment-page-1/#comment-11291</link>
		<dc:creator>Aufmerksamkeit!</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 22:18:08 +0000</pubDate>
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		<description>@André Rebentisch 
&quot;Wenn etwas fade ist, dann der Mangel an Widerspruch und Breite und Anregung.&quot; Das sehe ich auch so. Deshalb lese ich z.B. die FAZ so gerne, weil man sich hie und da so sch&#246;n aufregen kann. Aber sie bietet in vielen Teilen fundierten Journalismus. Ich stimme den Inhalten oft nicht zu, aber die Beitr&#228;ge erm&#246;glichen es einem, dass man angeregt wird, f&#252;r die eigene Meinung gute Gegenargumente zu formulieren. Das bieten auch ein paar andere, aber nicht allzu viele.
Deshalb kann ich den Beitrag von @Wolfgang Michal gut verstehen. Wir brauchen den Freitag!!! Ich &quot;f&#252;rchte&quot; mich davor, dass immer mehr Zeitungen wegbrechen und dieser ganze &quot;Mainstreambrei&quot; sich weiter Bahn bricht.
Es geht nicht darum, ob wir die Meinung einer Zeitung teilen, sondern darum, ob wir substantielle Auswahl haben , um eine fundierte Gegenmeinung zu bilden. Nur dann ist konstruktives Streiten m&#246;glich und das ist Demokratie!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@André Rebentisch<br />
&#8220;Wenn etwas fade ist, dann der Mangel an Widerspruch und Breite und Anregung.&#8221; Das sehe ich auch so. Deshalb lese ich z.B. die FAZ so gerne, weil man sich hie und da so sch&#246;n aufregen kann. Aber sie bietet in vielen Teilen fundierten Journalismus. Ich stimme den Inhalten oft nicht zu, aber die Beitr&#228;ge erm&#246;glichen es einem, dass man angeregt wird, f&#252;r die eigene Meinung gute Gegenargumente zu formulieren. Das bieten auch ein paar andere, aber nicht allzu viele.<br />
Deshalb kann ich den Beitrag von @Wolfgang Michal gut verstehen. Wir brauchen den Freitag!!! Ich &#8220;f&#252;rchte&#8221; mich davor, dass immer mehr Zeitungen wegbrechen und dieser ganze &#8220;Mainstreambrei&#8221; sich weiter Bahn bricht.<br />
Es geht nicht darum, ob wir die Meinung einer Zeitung teilen, sondern darum, ob wir substantielle Auswahl haben , um eine fundierte Gegenmeinung zu bilden. Nur dann ist konstruktives Streiten m&#246;glich und das ist Demokratie!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Es gibt keinen „irgendwie“ aufrechten Gang &#171; schneeschmelze &#124; texte</title>
		<link>http://carta.info/24526/was-ist-denn-bloss-beim-freitag-los/comment-page-1/#comment-11290</link>
		<dc:creator>Es gibt keinen „irgendwie“ aufrechten Gang &#171; schneeschmelze &#124; texte</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 19:59:24 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Die ist Augstein offenbar zu wenig mainstreamig, und das ist gerade das Problem, das weit &#252;ber die Querelen rund um die Zeitung hinausweist: „Links“ ist es jedenfalls, einen kritischen Ansatz zu dem jeweiligen Gegenstand zu [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Die ist Augstein offenbar zu wenig mainstreamig, und das ist gerade das Problem, das weit &#252;ber die Querelen rund um die Zeitung hinausweist: „Links“ ist es jedenfalls, einen kritischen Ansatz zu dem jeweiligen Gegenstand zu [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Magda Geisler</title>
		<link>http://carta.info/24526/was-ist-denn-bloss-beim-freitag-los/comment-page-1/#comment-11284</link>
		<dc:creator>Magda Geisler</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 16:25:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=24526#comment-11284</guid>
		<description>&quot;Das Highlight des „Alltags“ ist aber die Gartenkolumne des Verlegers. Zum einen, weil man sie im Freitag nicht erwartet, zum anderen, weil man von einem Zeitungsmacher bestenfalls einen Cabrio-Testbericht erwartet (wie bei der ZEIT), zum dritten, weil man so viel verlegerische Kompetenz &amp; Leidenschaft am ehesten auf den vorderen Seiten sehen m&#246;chte. In dieser wunderbaren Kolumne spiegelt sich das ganze Drama des begabten Blattes.&quot;


So ist es. Das ist eine Kostbarkeit. Ich schreibe das lieber hier, weil ich - die ich ja auch beim &quot;Freitag&quot; blogge - ihm dort nicht hinterhersteigen mag. Aber, diese Kolumnen sind Preziosen ohne jedes Getue und Gemache. 
Wenn es einen &quot;Nachweis&quot; gibt, dass da ein Menschenfreund links zugange ist, dann sp&#252;rt man das an dieser Kolumne. 

Alles andere ist - wie ich finde - sehr vom allgemeinen Bem&#252;hen und auch dem Bestreben,  nicht zu dicht und nicht zu weit vom Mainstream zu schwimmen bestimmt und manchmal auch gest&#246;rt. Aber ich wei&#223; schon, dass der gute Wille nicht das Kriterium sein kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Das Highlight des „Alltags“ ist aber die Gartenkolumne des Verlegers. Zum einen, weil man sie im Freitag nicht erwartet, zum anderen, weil man von einem Zeitungsmacher bestenfalls einen Cabrio-Testbericht erwartet (wie bei der ZEIT), zum dritten, weil man so viel verlegerische Kompetenz &amp; Leidenschaft am ehesten auf den vorderen Seiten sehen m&#246;chte. In dieser wunderbaren Kolumne spiegelt sich das ganze Drama des begabten Blattes.&#8221;</p>
<p>So ist es. Das ist eine Kostbarkeit. Ich schreibe das lieber hier, weil ich &#8211; die ich ja auch beim &#8220;Freitag&#8221; blogge &#8211; ihm dort nicht hinterhersteigen mag. Aber, diese Kolumnen sind Preziosen ohne jedes Getue und Gemache.<br />
Wenn es einen &#8220;Nachweis&#8221; gibt, dass da ein Menschenfreund links zugange ist, dann sp&#252;rt man das an dieser Kolumne. </p>
<p>Alles andere ist &#8211; wie ich finde &#8211; sehr vom allgemeinen Bem&#252;hen und auch dem Bestreben,  nicht zu dicht und nicht zu weit vom Mainstream zu schwimmen bestimmt und manchmal auch gest&#246;rt. Aber ich wei&#223; schon, dass der gute Wille nicht das Kriterium sein kann.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: André Rebentisch</title>
		<link>http://carta.info/24526/was-ist-denn-bloss-beim-freitag-los/comment-page-1/#comment-11282</link>
		<dc:creator>André Rebentisch</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 14:24:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=24526#comment-11282</guid>
		<description>Nur als Fu&#223;note, der Text, den ich meinte: http://bit.ly/EbXKq

Die Werbephrase des &quot;Undogmatischen&quot; hat in diesen Kreisen eine dogmatische Bedeutung, n&#228;mlich alles was einstmals nicht direkt &quot;aus Moskau&quot; kam, und wo man sich mal kreativ, abseitig und abstrus &#252;ber etwas auslassen durfte. Das kann je nach Diskurs durchaus befreiend sein.

Der Freitag sieht sich als &quot;irgendwie links&quot;, was eine praktische Formel f&#252;r den Garten ist. Konkret bekennt sich als &quot;links&quot; ohne einen Beleg daf&#252;r erbracht zu haben. Und sie zieht mittlerweile auch das Klientel an, das den &quot;rechten&quot; Kleinkriminellen in der Nachbarschaft hinterher spioniert im Sinne eines &quot;linken&quot; Projektes. Der &quot;fruchtbaren Scho&#223;&quot; zielte wohl von Anfang an auf die puritanisch wachende Nachbarschaft. Oder es wird einfach alles h&#252;bsch negiert, was auf der Rechten an unzeitgem&#228;&#223;er Folklore gepflegt wird. Die Debatten versteht man nat&#252;rlich nur, wenn man die genauso intensiv zur Kenntnis nimmt statt ignoriert. 

Auseinandersetzung mit dem Zeitgeist? Teilnahme an gegenw&#228;rtigen Debatten, Visionen, Pl&#228;ne, Agenden, Projekten, Reformideen? Mitgestaltung? - Fehlanzeige. 

Ich wollt ja nun gar nie &quot;links&quot; sein, aber mir gefallen ungemein die Formeln von Robert Kurz, wie er mit scharfer Analyse seinen Anh&#228;ngern ihren Sermon um die Ohren haut, wie das ein Gegner nie hingekriegt h&#228;tte. Das ist gro&#223;e Unterhaltung, und f&#252;r einen Nicht-Gl&#228;ubigen intellektuell sehr anregend. Im Freitag f&#252;llt er manchmal die L&#252;cke, die realexistierende Wirtschaft zu beacken. FTD bedient da nat&#252;rlich den Leser besser und kenntnisreicher als ein fantastischer Theoretiker.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nur als Fu&#223;note, der Text, den ich meinte: <a href="http://bit.ly/EbXKq" rel="nofollow">http://bit.ly/EbXKq</a></p>
<p>Die Werbephrase des &#8220;Undogmatischen&#8221; hat in diesen Kreisen eine dogmatische Bedeutung, n&#228;mlich alles was einstmals nicht direkt &#8220;aus Moskau&#8221; kam, und wo man sich mal kreativ, abseitig und abstrus &#252;ber etwas auslassen durfte. Das kann je nach Diskurs durchaus befreiend sein.</p>
<p>Der Freitag sieht sich als &#8220;irgendwie links&#8221;, was eine praktische Formel f&#252;r den Garten ist. Konkret bekennt sich als &#8220;links&#8221; ohne einen Beleg daf&#252;r erbracht zu haben. Und sie zieht mittlerweile auch das Klientel an, das den &#8220;rechten&#8221; Kleinkriminellen in der Nachbarschaft hinterher spioniert im Sinne eines &#8220;linken&#8221; Projektes. Der &#8220;fruchtbaren Scho&#223;&#8221; zielte wohl von Anfang an auf die puritanisch wachende Nachbarschaft. Oder es wird einfach alles h&#252;bsch negiert, was auf der Rechten an unzeitgem&#228;&#223;er Folklore gepflegt wird. Die Debatten versteht man nat&#252;rlich nur, wenn man die genauso intensiv zur Kenntnis nimmt statt ignoriert. </p>
<p>Auseinandersetzung mit dem Zeitgeist? Teilnahme an gegenw&#228;rtigen Debatten, Visionen, Pl&#228;ne, Agenden, Projekten, Reformideen? Mitgestaltung? &#8211; Fehlanzeige. </p>
<p>Ich wollt ja nun gar nie &#8220;links&#8221; sein, aber mir gefallen ungemein die Formeln von Robert Kurz, wie er mit scharfer Analyse seinen Anh&#228;ngern ihren Sermon um die Ohren haut, wie das ein Gegner nie hingekriegt h&#228;tte. Das ist gro&#223;e Unterhaltung, und f&#252;r einen Nicht-Gl&#228;ubigen intellektuell sehr anregend. Im Freitag f&#252;llt er manchmal die L&#252;cke, die realexistierende Wirtschaft zu beacken. FTD bedient da nat&#252;rlich den Leser besser und kenntnisreicher als ein fantastischer Theoretiker.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://carta.info/24526/was-ist-denn-bloss-beim-freitag-los/comment-page-1/#comment-11277</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 11:07:27 +0000</pubDate>
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		<description>Man kann doch nicht von einer sektenhaften Zeitschrift reden, wenn es &#252;ber die Konkret geht - hier schimmern scheinbar noch alte Vorurteile gegen &#252;ber den &quot;linksextremen Dogmatikern&quot; durch. Konkret ist provokativ, sprachlich sehr ausgefeilt, anspruchsvoll und nat&#252;rlich stark politisch, wenn auch zum Teil kontrovers. Da kann man der Behauptung, dass Menschen nicht gern Medien ihrer Meinung lesen, gewisserma&#223;en doch zustimmen. Beispiel Nah-Ost-Konflikt: Die Haltung von Konkret gegen&#252;ber Israel wird wohl bekannt sein, ich lese die kritischen Kommentare zu aktuellen Ereignissen diesbez&#252;glich trotz meiner nicht entsprechenden Ansichten sehr gerne. Konkret bezeichnet sich als &quot;undogmatisch&quot; und wirkt nicht so, als beanspruchte sie eine Meinungshoheit &#252;ber &quot;das echte Linke&quot;. Was hier nun richtig links, zu links, nicht links genug oder - schenkt man den Vorw&#252;rfen glauben - sogar antideutsch ist, soll der Leser selbst entscheiden. Ich kann nur sagen: Es handelt sich um ein Medium, mit dem ich mich zumindest teilweise identifizieren kann, und zwar so weit, dass ich es gern lese und immer wieder nachdenken muss. Deshalb verstehe ich nicht, woher man die Aussage nimmt, dass die Menschen normalerweise nicht lesen, was ihrer eigenen Meinung entspricht. Wer soundso drauf ist, liest taz, nicht FAZ, oder? Und warum? Weil er sich damit identifizieren kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann doch nicht von einer sektenhaften Zeitschrift reden, wenn es &#252;ber die Konkret geht &#8211; hier schimmern scheinbar noch alte Vorurteile gegen &#252;ber den &#8220;linksextremen Dogmatikern&#8221; durch. Konkret ist provokativ, sprachlich sehr ausgefeilt, anspruchsvoll und nat&#252;rlich stark politisch, wenn auch zum Teil kontrovers. Da kann man der Behauptung, dass Menschen nicht gern Medien ihrer Meinung lesen, gewisserma&#223;en doch zustimmen. Beispiel Nah-Ost-Konflikt: Die Haltung von Konkret gegen&#252;ber Israel wird wohl bekannt sein, ich lese die kritischen Kommentare zu aktuellen Ereignissen diesbez&#252;glich trotz meiner nicht entsprechenden Ansichten sehr gerne. Konkret bezeichnet sich als &#8220;undogmatisch&#8221; und wirkt nicht so, als beanspruchte sie eine Meinungshoheit &#252;ber &#8220;das echte Linke&#8221;. Was hier nun richtig links, zu links, nicht links genug oder &#8211; schenkt man den Vorw&#252;rfen glauben &#8211; sogar antideutsch ist, soll der Leser selbst entscheiden. Ich kann nur sagen: Es handelt sich um ein Medium, mit dem ich mich zumindest teilweise identifizieren kann, und zwar so weit, dass ich es gern lese und immer wieder nachdenken muss. Deshalb verstehe ich nicht, woher man die Aussage nimmt, dass die Menschen normalerweise nicht lesen, was ihrer eigenen Meinung entspricht. Wer soundso drauf ist, liest taz, nicht FAZ, oder? Und warum? Weil er sich damit identifizieren kann.</p>
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		<title>Von: André Rebentisch</title>
		<link>http://carta.info/24526/was-ist-denn-bloss-beim-freitag-los/comment-page-1/#comment-11273</link>
		<dc:creator>André Rebentisch</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 10:08:21 +0000</pubDate>
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		<description>Der war gut! Die wenigsten Menschen in unserem Lande sind Sektier, die Konkret lesen und nachbeten. Sumpfen im eigenen Safte, ausgestattet mit fremden kruden Feindbildern zur Welterkl&#228;rung, nein danke. Ja, es gibt Personen, die Hetz- und Hatzkreationen als Treppenwitz ostzonaler Volksbildung an der unsichtbaren Front auch nach 1989 als ihr Hobbyprojekt fortf&#252;hren, weil sie das so sehr lieben.

 Das ist manchmal unterhaltsam aber auch irgendwie &quot;anstrengend&quot;, und es hat so irre wenig mit unserem Leben zu tun. Sie erk&#228;mpfen ihre private Meinungshoheit dar&#252;ber, was ihrer Ansicht nach &quot;links&quot; sei und erz&#228;hlen Chim&#228;rchen. 

Warum soll ich zum Beispiel ausgerechnet einen Schm&#228;hartikel aus der konkret gegen das BVerfG mit dem geballten Halbwissen des Verfassers lesen? Das BVerfG hat die VDS gekippt, dieses Blatt k&#252;belt seinen &#252;belsten Sermon. Nun, Chim&#228;rchen sind ja manchmal auch unterhaltsam. Aber es gibt so viel Wettbewerb im Bereich der schlecht recherchierten Medien, dass dieses Blatt einfach nicht bestehen kann.

Die Konkret bricht die Regel &quot;Es ist doch gar nicht so, dass Menschen gerne Medien ihrer Meinung lesen wollen&quot; nicht, sondern best&#228;tigt sie. Denn solche Meinungen kann niemand aus eigener Anschauung gewinnen, es bleibt eine fremde Meinung einer Politsektenpriesterkaste f&#252;r die Hartgesottenen, die sich durch die abgestandenen Freund-Feind-Schemata manipulieren lassen. Irgendwie faszinierend, dass der alte Drache noch faucht trotz alledem.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der war gut! Die wenigsten Menschen in unserem Lande sind Sektier, die Konkret lesen und nachbeten. Sumpfen im eigenen Safte, ausgestattet mit fremden kruden Feindbildern zur Welterkl&#228;rung, nein danke. Ja, es gibt Personen, die Hetz- und Hatzkreationen als Treppenwitz ostzonaler Volksbildung an der unsichtbaren Front auch nach 1989 als ihr Hobbyprojekt fortf&#252;hren, weil sie das so sehr lieben.</p>
<p> Das ist manchmal unterhaltsam aber auch irgendwie &#8220;anstrengend&#8221;, und es hat so irre wenig mit unserem Leben zu tun. Sie erk&#228;mpfen ihre private Meinungshoheit dar&#252;ber, was ihrer Ansicht nach &#8220;links&#8221; sei und erz&#228;hlen Chim&#228;rchen. </p>
<p>Warum soll ich zum Beispiel ausgerechnet einen Schm&#228;hartikel aus der konkret gegen das BVerfG mit dem geballten Halbwissen des Verfassers lesen? Das BVerfG hat die VDS gekippt, dieses Blatt k&#252;belt seinen &#252;belsten Sermon. Nun, Chim&#228;rchen sind ja manchmal auch unterhaltsam. Aber es gibt so viel Wettbewerb im Bereich der schlecht recherchierten Medien, dass dieses Blatt einfach nicht bestehen kann.</p>
<p>Die Konkret bricht die Regel &#8220;Es ist doch gar nicht so, dass Menschen gerne Medien ihrer Meinung lesen wollen&#8221; nicht, sondern best&#228;tigt sie. Denn solche Meinungen kann niemand aus eigener Anschauung gewinnen, es bleibt eine fremde Meinung einer Politsektenpriesterkaste f&#252;r die Hartgesottenen, die sich durch die abgestandenen Freund-Feind-Schemata manipulieren lassen. Irgendwie faszinierend, dass der alte Drache noch faucht trotz alledem.</p>
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		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://carta.info/24526/was-ist-denn-bloss-beim-freitag-los/comment-page-1/#comment-11266</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 00:09:29 +0000</pubDate>
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		<description>FR ist erw&#228;hnenswerte &quot;linke Presse&quot;? Na ja. Konkret schon viel eindeutiger.

&lt;blockquote&gt;Es ist doch gar nicht so, dass Menschen gerne Medien ihrer Meinung lesen wollen.&lt;/blockquote&gt;

Ach, nein? Was denn dann? Ich f&#252;r meinen Teil lese nicht gerne konservative Zeitungen oder Klatschpresse; da lese ich doch viel lieber die fundierten, kenntnisreichen und vor allem informativen Hintergrundberichte, Analysen und Kritiken in der Konkret, die auf Ansichten aufbauen bzw. solche als &quot;selbstverst&#228;ndliche&quot; Grundlage transportieren, mit denen ich (zumindest gr&#246;&#223;tenteils) &#252;bereinstimme.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>FR ist erw&#228;hnenswerte &#8220;linke Presse&#8221;? Na ja. Konkret schon viel eindeutiger.</p>
<blockquote><p>Es ist doch gar nicht so, dass Menschen gerne Medien ihrer Meinung lesen wollen.</p></blockquote>
<p>Ach, nein? Was denn dann? Ich f&#252;r meinen Teil lese nicht gerne konservative Zeitungen oder Klatschpresse; da lese ich doch viel lieber die fundierten, kenntnisreichen und vor allem informativen Hintergrundberichte, Analysen und Kritiken in der Konkret, die auf Ansichten aufbauen bzw. solche als &#8220;selbstverst&#228;ndliche&#8221; Grundlage transportieren, mit denen ich (zumindest gr&#246;&#223;tenteils) &#252;bereinstimme.</p>
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		<title>Von: André Rebentisch</title>
		<link>http://carta.info/24526/was-ist-denn-bloss-beim-freitag-los/comment-page-1/#comment-11260</link>
		<dc:creator>André Rebentisch</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 19:33:20 +0000</pubDate>
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		<description>Klingt vielleicht merkw&#252;rdig, aber mich interessiert gar nicht die Ausrichtung eines Blattes. Die wird allenfalls durch eine Themenauswahl und die Autoren hergestellt. Es ist doch gar nicht so, dass Menschen gerne Medien ihrer Meinung lesen wollen. Wenn etwas fade ist, dann der Mangel an Widerspruch und Breite und Anregung.

Das Wichtigste bei einer Zeitung oder einem Onlinemedium oder einem technischen Ger&#228;t f&#252;r mich ist: Es muss &quot;responsive&quot; und praktisch sein. Das Meinungsmedium des Netzes ist und bleibt deshalb Heise.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klingt vielleicht merkw&#252;rdig, aber mich interessiert gar nicht die Ausrichtung eines Blattes. Die wird allenfalls durch eine Themenauswahl und die Autoren hergestellt. Es ist doch gar nicht so, dass Menschen gerne Medien ihrer Meinung lesen wollen. Wenn etwas fade ist, dann der Mangel an Widerspruch und Breite und Anregung.</p>
<p>Das Wichtigste bei einer Zeitung oder einem Onlinemedium oder einem technischen Ger&#228;t f&#252;r mich ist: Es muss &#8220;responsive&#8221; und praktisch sein. Das Meinungsmedium des Netzes ist und bleibt deshalb Heise.</p>
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		<title>Von: Jürgen</title>
		<link>http://carta.info/24526/was-ist-denn-bloss-beim-freitag-los/comment-page-1/#comment-11258</link>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 19:17:16 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn die Bl&#228;tter, Jungle World, taz und FR als Beispiele f&#252;r die noch lesenswerte linke Presse erw&#228;hnt werden, sollte man auch auf Konkret, Ossietzky und auf das Bl&#228;ttchen http://das-blaettchen.de/ hinweisen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Bl&#228;tter, Jungle World, taz und FR als Beispiele f&#252;r die noch lesenswerte linke Presse erw&#228;hnt werden, sollte man auch auf Konkret, Ossietzky und auf das Bl&#228;ttchen <a href="http://das-blaettchen.de/" rel="nofollow">http://das-blaettchen.de/</a> hinweisen.</p>
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		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://carta.info/24526/was-ist-denn-bloss-beim-freitag-los/comment-page-1/#comment-11254</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 16:56:37 +0000</pubDate>
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		<description>@ M. R. Genz: Du bringst auf den Punkt, was ich nicht in die richtigen Worte fassen konnte. Sch&#246;n scharfz&#252;ngig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ M. R. Genz: Du bringst auf den Punkt, was ich nicht in die richtigen Worte fassen konnte. Sch&#246;n scharfz&#252;ngig.</p>
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