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	<title>Kommentare zu: Das unbestimmte Leistungsschutzrecht: Auf dem Weg zur PC-Geb&#252;hr</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 07:19:02 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Mal wieder ein wenig Blogflaute &#124; GHEED</title>
		<link>http://carta.info/24211/das-unbestimmte-leistungsschutzrecht-auf-dem-weg-zur-pc-gebuehr/comment-page-1/#comment-11462</link>
		<dc:creator>Mal wieder ein wenig Blogflaute &#124; GHEED</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 18:18:55 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Leistungsschutzrecht [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Leistungsschutzrecht [...]</p>
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	</item>
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		<title>Von: Die wunderbare Welt von Isotopp</title>
		<link>http://carta.info/24211/das-unbestimmte-leistungsschutzrecht-auf-dem-weg-zur-pc-gebuehr/comment-page-1/#comment-11070</link>
		<dc:creator>Die wunderbare Welt von Isotopp</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 17:14:22 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;GEZ-Abgaben f&#252;r Qualit&#228;tsjournalismus...&lt;/strong&gt;

Eine kurze Medienlinksammlung, die nacheinander gelesen ihre eigene Geschichte erz&#228;hlt. Da ist einmal ein Techdirt-Artikel Print Mindset vs. Internet Mindset, der sehr sch&#246;n erkl&#228;rt auf welche unterschiedliche Weise Zeitungen und Blogs Stories von ande...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>GEZ-Abgaben f&#252;r Qualit&#228;tsjournalismus&#8230;</strong></p>
<p>Eine kurze Medienlinksammlung, die nacheinander gelesen ihre eigene Geschichte erz&#228;hlt. Da ist einmal ein Techdirt-Artikel Print Mindset vs. Internet Mindset, der sehr sch&#246;n erkl&#228;rt auf welche unterschiedliche Weise Zeitungen und Blogs Stories von ande&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ebertus</title>
		<link>http://carta.info/24211/das-unbestimmte-leistungsschutzrecht-auf-dem-weg-zur-pc-gebuehr/comment-page-1/#comment-11031</link>
		<dc:creator>ebertus</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 19:32:07 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, so sehe ich das auch. Paywall aufstellen und dann so richtig kassieren; f&#252;r die auch so tollen Inhalte. Und sich nicht davon irritieren lassen, dass es noch kein, zumindest kein standardisiertes, allgemein akzeptiertes und relativ einfaches Micropayment f&#252;r den Content gibt. Die Begr&#252;ndung w&#228;re lediglich ein Placebo. Ansonsten, hier k&#246;nnte sich ja der Staat mal so richtig austoben, ganz formal die saubere, sichere Bezahlung entsprechend sicherstellen; die Erhebung der zwangsl&#228;ufig notwendigen Nutzerdaten im Einklang mit dem j&#252;ngsten Urteil des BVerfG halten.

Ich, ich, ich (frei nach Wolfgang Michal) will entscheiden, wen ich wof&#252;r und nat&#252;rlich m&#246;glichst anonym bezahle. Daher investiere ich, sorry, wieder zunehmend in Papier, kaufe B&#252;cher eher bar und werde auf absehbare Zeit keinen dieser, mich zur &quot;puppet on a string&quot; machenden E-Book Reader verwenden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, so sehe ich das auch. Paywall aufstellen und dann so richtig kassieren; f&#252;r die auch so tollen Inhalte. Und sich nicht davon irritieren lassen, dass es noch kein, zumindest kein standardisiertes, allgemein akzeptiertes und relativ einfaches Micropayment f&#252;r den Content gibt. Die Begr&#252;ndung w&#228;re lediglich ein Placebo. Ansonsten, hier k&#246;nnte sich ja der Staat mal so richtig austoben, ganz formal die saubere, sichere Bezahlung entsprechend sicherstellen; die Erhebung der zwangsl&#228;ufig notwendigen Nutzerdaten im Einklang mit dem j&#252;ngsten Urteil des BVerfG halten.</p>
<p>Ich, ich, ich (frei nach Wolfgang Michal) will entscheiden, wen ich wof&#252;r und nat&#252;rlich m&#246;glichst anonym bezahle. Daher investiere ich, sorry, wieder zunehmend in Papier, kaufe B&#252;cher eher bar und werde auf absehbare Zeit keinen dieser, mich zur &#8220;puppet on a string&#8221; machenden E-Book Reader verwenden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulrike Langer</title>
		<link>http://carta.info/24211/das-unbestimmte-leistungsschutzrecht-auf-dem-weg-zur-pc-gebuehr/comment-page-1/#comment-11027</link>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 16:15:17 +0000</pubDate>
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		<description>@Robin  
1) Wenn Christoph Keese von netzpolitik korrekt zitiert wird: &quot;Wir sehen, dass die Abonnements von Zeitungen und Zeitschriften in den meisten Unternehmen zur&#252;ckgehen – das h&#228;ngt nat&#252;rlich auch damit zusammen, dass wir so gute Webseiten machen” (Quelle oben im Text verlinkt), dann ist in der Tat unverst&#228;ndlich, dass die Verlage (oder vielleicht ist ja nur Springer gemeint?) nicht konsequenter auf Paid Content setzen. Wenn die Inhalte tats&#228;chlich so attraktiv sind, wie Keese sagt, dann gibt es doch keinen Grund sie freiwillig im Netz zu verschenken. Paywall aufstellen und schon gibt es eine marktwirtschaftlich saubere L&#246;sung. 
2) Eine VG Presse ist keine marktwirtschaftliche L&#246;sung. Marktwirtschaftlich w&#228;re es, wenn Nutzer nur f&#252;r Inhalte, die sie auch tats&#228;chlich nutzen wollen, zur Kasse zu bitten, und nicht eine Flatrate f&#252;r die Online-Angebote aller Verlage, die der VG Presse beitreten, zu erheben. Damit kein Missverst&#228;ndnis entsteht: Ich habe nicht die VG Presse - die es ja noch gar nicht gibt - mit der GEZ verglichen, sondern das Gemauschel im Vorfeld der Einf&#252;hrung eines Leistungsschutzrechts mit dem Gemauschel vor der PC-Geb&#252;hr. 
3) Ich bin auch skeptisch gegen&#252;ber der Kulturflatrate, weil ich dabei enorme Abgrenzungsprobleme sehe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Robin<br />
1) Wenn Christoph Keese von netzpolitik korrekt zitiert wird: &#8220;Wir sehen, dass die Abonnements von Zeitungen und Zeitschriften in den meisten Unternehmen zur&#252;ckgehen – das h&#228;ngt nat&#252;rlich auch damit zusammen, dass wir so gute Webseiten machen” (Quelle oben im Text verlinkt), dann ist in der Tat unverst&#228;ndlich, dass die Verlage (oder vielleicht ist ja nur Springer gemeint?) nicht konsequenter auf Paid Content setzen. Wenn die Inhalte tats&#228;chlich so attraktiv sind, wie Keese sagt, dann gibt es doch keinen Grund sie freiwillig im Netz zu verschenken. Paywall aufstellen und schon gibt es eine marktwirtschaftlich saubere L&#246;sung.<br />
2) Eine VG Presse ist keine marktwirtschaftliche L&#246;sung. Marktwirtschaftlich w&#228;re es, wenn Nutzer nur f&#252;r Inhalte, die sie auch tats&#228;chlich nutzen wollen, zur Kasse zu bitten, und nicht eine Flatrate f&#252;r die Online-Angebote aller Verlage, die der VG Presse beitreten, zu erheben. Damit kein Missverst&#228;ndnis entsteht: Ich habe nicht die VG Presse &#8211; die es ja noch gar nicht gibt &#8211; mit der GEZ verglichen, sondern das Gemauschel im Vorfeld der Einf&#252;hrung eines Leistungsschutzrechts mit dem Gemauschel vor der PC-Geb&#252;hr.<br />
3) Ich bin auch skeptisch gegen&#252;ber der Kulturflatrate, weil ich dabei enorme Abgrenzungsprobleme sehe.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/24211/das-unbestimmte-leistungsschutzrecht-auf-dem-weg-zur-pc-gebuehr/comment-page-1/#comment-11025</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 15:44:30 +0000</pubDate>
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		<description>@ Tharben:

1.) Mich wundert auch, dass die Verlage hier doch recht stark von einer marktwirtschaftlichen Linie abzuweichen scheinen ... Ich bin nicht &#252;berzeugt, dass die Presseverlage schon genug bei Paid Content und neuen Angebotsmodellen versucht haben, um jetzt diese regulatorische Ma&#223;nahme mit vollem Recht einzufordern.

2.) Die Lizenz der gewerblichen Anbieter an die VG Presse (LEZ) f&#252;r den Zugang zu Online-Verlagsmedien w&#228;re freiwillig: Wer die Angebote nicht nutzen will, m&#252;sste auch nicht zahlen. Auch w&#228;re der Zugang zur VG Presse alle Anbietern, die bestimme Kriterien erf&#252;llen, offen. So geschehen unterscheiden sich GEZ und LEZ ganz erheblich. Die LEZ w&#228;re im weitesten Sinne, zumindest nach Verst&#228;ndnis der Verlage, eine marktwirtschaftliche L&#246;sung. Die GEZ ist keine marktwirtschaftliche L&#246;sung.

Man kann die Frage auch mal anders herum stellen, warum sind diejenigen, die sich sonst f&#252;r Pauschalverg&#252;tungen á la Kulturflatrate einsetzen eigentlich so vehement gegen das LEZ-Modell? Setzt man auf eine 50:50-Verteilung der Einnahmen zwischen Journalisten und Verlagen - hat man schon eine halbe Kulturflatrate f&#252;r Journalismus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Tharben:</p>
<p>1.) Mich wundert auch, dass die Verlage hier doch recht stark von einer marktwirtschaftlichen Linie abzuweichen scheinen &#8230; Ich bin nicht &#252;berzeugt, dass die Presseverlage schon genug bei Paid Content und neuen Angebotsmodellen versucht haben, um jetzt diese regulatorische Ma&#223;nahme mit vollem Recht einzufordern.</p>
<p>2.) Die Lizenz der gewerblichen Anbieter an die VG Presse (LEZ) f&#252;r den Zugang zu Online-Verlagsmedien w&#228;re freiwillig: Wer die Angebote nicht nutzen will, m&#252;sste auch nicht zahlen. Auch w&#228;re der Zugang zur VG Presse alle Anbietern, die bestimme Kriterien erf&#252;llen, offen. So geschehen unterscheiden sich GEZ und LEZ ganz erheblich. Die LEZ w&#228;re im weitesten Sinne, zumindest nach Verst&#228;ndnis der Verlage, eine marktwirtschaftliche L&#246;sung. Die GEZ ist keine marktwirtschaftliche L&#246;sung.</p>
<p>Man kann die Frage auch mal anders herum stellen, warum sind diejenigen, die sich sonst f&#252;r Pauschalverg&#252;tungen á la Kulturflatrate einsetzen eigentlich so vehement gegen das LEZ-Modell? Setzt man auf eine 50:50-Verteilung der Einnahmen zwischen Journalisten und Verlagen &#8211; hat man schon eine halbe Kulturflatrate f&#252;r Journalismus.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tharben</title>
		<link>http://carta.info/24211/das-unbestimmte-leistungsschutzrecht-auf-dem-weg-zur-pc-gebuehr/comment-page-1/#comment-11023</link>
		<dc:creator>Tharben</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 12:53:04 +0000</pubDate>
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		<description>@robin (#9)

K&#246;nnen Sie den Widerspruch aufl&#246;sen, der darin liegt, dass von Seiten der &#252;blichen Verd&#228;chtigen - allen voran Springer - unerm&#252;dlich der &#246;ffentlich-rechtliche Journalismus und seine solidarische Finanzierung durch die GEZ sturmreif geschossen wird, andererseits aber eben dieses Finanzierungsmodell von den &#252;blichen Verd&#228;chtigen - allen voran Springer - f&#252;r sich selbst eingefordert wird?

Sie w&#252;nschen sich eine ehrliche Diskussion. Vielleicht geh&#246;rt zur Ehrlichkeit dazu, deutlich zu sagen, dass man im Grunde die Abschaffung der &#246;ffentlich-rechtlichen Sender fordert, &lt;a href=&quot;http://www.stefan-niggemeier.de/blog/das-elend-der-debatte-um-ard-und-zdf/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;wie Stefan Niggemeier nahelegt&lt;/a&gt;.

Aber darum geht es nicht allein. Man m&#246;chte die GEZ f&#252;r &#246;ffentlich-rechtliche Sender gegen eine Zeitschriften-GEZ f&#252;r privatwirtschaftlich betreibenen und nah an (Eigen-) PR gebauten Journalismus austauschen. Obwohl - privatwirtschaftlich ist das falsche Wort. Denn es g&#228;be keinen Markt. Die Einnahmen w&#252;rden durch eine Zeitschriften-GEZ gesichert. Was will man aber dann? Will man ganz ehrlich und ganz grunds&#228;tzlich den Austausch des streng regulierten, &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunks durch einen kaum regulierten, PR-gesteuerten Sch&#246;nwetter-&quot;Journalismus&quot;?

Diese Gedanken schwirren durch meinen Kopf und ich m&#246;chte jeden bitten, der diese Debatte aufmerksam verfolgt, Licht ins Dunkel zu bringen. Ehrlich und aufrichtig. Denn diese Debatte ist mittlerweile derma&#223;en absurd, dass sich bei mir ein Gehirn-Volvulus bilden m&#246;chte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@robin (#9)</p>
<p>K&#246;nnen Sie den Widerspruch aufl&#246;sen, der darin liegt, dass von Seiten der &#252;blichen Verd&#228;chtigen &#8211; allen voran Springer &#8211; unerm&#252;dlich der &#246;ffentlich-rechtliche Journalismus und seine solidarische Finanzierung durch die GEZ sturmreif geschossen wird, andererseits aber eben dieses Finanzierungsmodell von den &#252;blichen Verd&#228;chtigen &#8211; allen voran Springer &#8211; f&#252;r sich selbst eingefordert wird?</p>
<p>Sie w&#252;nschen sich eine ehrliche Diskussion. Vielleicht geh&#246;rt zur Ehrlichkeit dazu, deutlich zu sagen, dass man im Grunde die Abschaffung der &#246;ffentlich-rechtlichen Sender fordert, <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/das-elend-der-debatte-um-ard-und-zdf/" rel="nofollow">wie Stefan Niggemeier nahelegt</a>.</p>
<p>Aber darum geht es nicht allein. Man m&#246;chte die GEZ f&#252;r &#246;ffentlich-rechtliche Sender gegen eine Zeitschriften-GEZ f&#252;r privatwirtschaftlich betreibenen und nah an (Eigen-) PR gebauten Journalismus austauschen. Obwohl &#8211; privatwirtschaftlich ist das falsche Wort. Denn es g&#228;be keinen Markt. Die Einnahmen w&#252;rden durch eine Zeitschriften-GEZ gesichert. Was will man aber dann? Will man ganz ehrlich und ganz grunds&#228;tzlich den Austausch des streng regulierten, &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunks durch einen kaum regulierten, PR-gesteuerten Sch&#246;nwetter-&#8221;Journalismus&#8221;?</p>
<p>Diese Gedanken schwirren durch meinen Kopf und ich m&#246;chte jeden bitten, der diese Debatte aufmerksam verfolgt, Licht ins Dunkel zu bringen. Ehrlich und aufrichtig. Denn diese Debatte ist mittlerweile derma&#223;en absurd, dass sich bei mir ein Gehirn-Volvulus bilden m&#246;chte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: robin</title>
		<link>http://carta.info/24211/das-unbestimmte-leistungsschutzrecht-auf-dem-weg-zur-pc-gebuehr/comment-page-1/#comment-11019</link>
		<dc:creator>robin</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 08:12:06 +0000</pubDate>
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		<description>@ Ulrike:

Der skizzierte Vorschlag von Keese ist aus meine Sicht klar ein taktisches Man&#246;ver. Es geht nicht um ein bestimmtes Verwertungsmodell - wie hier etwa eine PC-Lizenzpflicht f&#252;r gewerbliche Nutzer, die Verlagsinhalte nutzenn wollen - sondern um das Leistungsschutzrecht an sich.

Das politische Ziel ist, dass die Preseverlage das Leistungsschutzrecht erhalten. Dieses sichert ihnen ein ganz diffuses Feld von m&#246;glichen Einfluss- und Einnahmem&#246;glichkeiten - auch in der Causa Snippets/Google etwa. Mit dem Leistungsschutzrecht w&#252;rde die urheberrechtliche Stellung der Verlage in ganz vielen Aspekten gest&#228;rkt.

Keeses Vorschlag hier ist nur ein m&#246;glichst konsensf&#228;higes Beispiel, um die Politik von der Notwendigkeit eines Leistungsschutzrechts (das man f&#252;r die geschilderte Ma&#223;nahme evtl. gar nicht braucht und das noch viel mehr kann) zu &#252;berzeugen. Sein Vorschlag hat politisch zwei Vorteile: Er nimmt den Google/Link-&#214;konomie-Konflikt und die Endnutzer aus der Schusslinie. Viele Politiker werden denken: Gut, wenn die Verleger ein bisschen Geld bei den gewerblichen Nutzern einsammeln wollen und sie daf&#252;r ein Leistungsschutzrecht brauchen - dann sollen sie es doch bekommen.

Aber beim Leistungsschutzrecht f&#252;r Presseverlage geht es eben um sehr viel mehr: Es geht um einen zus&#228;tzlich verankertes Anspruchsrecht einer Branche im Urheberrecht.

Dass hei&#223;t &#252;brigens auch nicht, dass ich vollst&#228;ndig gegen das Leistungsschutzrecht f&#252;r Presseverlage w&#228;re (Schlie&#223;lich sehe ich eine gro&#223;e N&#228;he zur von Wolfgang vorgeschlagenen Kulturflatrate f&#252;r Journalismus). Es wird aber darum gehen, &#252;ber die Schranken eines solchen Rechts zu reden - und ehrlich dar&#252;ber zu reden, warum es eigentlich geht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Ulrike:</p>
<p>Der skizzierte Vorschlag von Keese ist aus meine Sicht klar ein taktisches Man&#246;ver. Es geht nicht um ein bestimmtes Verwertungsmodell &#8211; wie hier etwa eine PC-Lizenzpflicht f&#252;r gewerbliche Nutzer, die Verlagsinhalte nutzenn wollen &#8211; sondern um das Leistungsschutzrecht an sich.</p>
<p>Das politische Ziel ist, dass die Preseverlage das Leistungsschutzrecht erhalten. Dieses sichert ihnen ein ganz diffuses Feld von m&#246;glichen Einfluss- und Einnahmem&#246;glichkeiten &#8211; auch in der Causa Snippets/Google etwa. Mit dem Leistungsschutzrecht w&#252;rde die urheberrechtliche Stellung der Verlage in ganz vielen Aspekten gest&#228;rkt.</p>
<p>Keeses Vorschlag hier ist nur ein m&#246;glichst konsensf&#228;higes Beispiel, um die Politik von der Notwendigkeit eines Leistungsschutzrechts (das man f&#252;r die geschilderte Ma&#223;nahme evtl. gar nicht braucht und das noch viel mehr kann) zu &#252;berzeugen. Sein Vorschlag hat politisch zwei Vorteile: Er nimmt den Google/Link-&#214;konomie-Konflikt und die Endnutzer aus der Schusslinie. Viele Politiker werden denken: Gut, wenn die Verleger ein bisschen Geld bei den gewerblichen Nutzern einsammeln wollen und sie daf&#252;r ein Leistungsschutzrecht brauchen &#8211; dann sollen sie es doch bekommen.</p>
<p>Aber beim Leistungsschutzrecht f&#252;r Presseverlage geht es eben um sehr viel mehr: Es geht um einen zus&#228;tzlich verankertes Anspruchsrecht einer Branche im Urheberrecht.</p>
<p>Dass hei&#223;t &#252;brigens auch nicht, dass ich vollst&#228;ndig gegen das Leistungsschutzrecht f&#252;r Presseverlage w&#228;re (Schlie&#223;lich sehe ich eine gro&#223;e N&#228;he zur von Wolfgang vorgeschlagenen Kulturflatrate f&#252;r Journalismus). Es wird aber darum gehen, &#252;ber die Schranken eines solchen Rechts zu reden &#8211; und ehrlich dar&#252;ber zu reden, warum es eigentlich geht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lesenswerte Artikel &#8211; 13. March 2010</title>
		<link>http://carta.info/24211/das-unbestimmte-leistungsschutzrecht-auf-dem-weg-zur-pc-gebuehr/comment-page-1/#comment-11018</link>
		<dc:creator>Lesenswerte Artikel &#8211; 13. March 2010</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 08:00:58 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Das unbestimmte Leistungsschutzrecht: Auf dem Weg zur PC-Geb&#252;hr [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Das unbestimmte Leistungsschutzrecht: Auf dem Weg zur PC-Geb&#252;hr [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gk</title>
		<link>http://carta.info/24211/das-unbestimmte-leistungsschutzrecht-auf-dem-weg-zur-pc-gebuehr/comment-page-1/#comment-11012</link>
		<dc:creator>Gk</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 22:50:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=24211#comment-11012</guid>
		<description>„Halten wir fest: F&#252;r 20 Millionen schwer definierbare gewerblich genutzte PCs soll also k&#252;nftig eine Abgabe in unbestimmter H&#246;he f&#252;r eine unbestimmte Leistung entrichtet werden, wenn es ein Leistungsschutzrecht gibt.“

V&#246;llig absurd. Die Wenigsten, die einen &#039;gewerblichen PC&#039; nutzen, &#039;surfen&#039; mit dem im Internet, um sich die Verlagsangebote w&#228;hrend ihrer Arbeitszeit durchzulesen. Sie stehen n&#228;mlich i.d.R. in einem abh&#228;ngigen Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnis, sind weisungsgebunden, arbeiten. Selten habe ich derart realit&#228;tsferne Zitate/Vorschl&#228;ge gelesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>„Halten wir fest: F&#252;r 20 Millionen schwer definierbare gewerblich genutzte PCs soll also k&#252;nftig eine Abgabe in unbestimmter H&#246;he f&#252;r eine unbestimmte Leistung entrichtet werden, wenn es ein Leistungsschutzrecht gibt.“</p>
<p>V&#246;llig absurd. Die Wenigsten, die einen &#8216;gewerblichen PC&#8217; nutzen, &#8216;surfen&#8217; mit dem im Internet, um sich die Verlagsangebote w&#228;hrend ihrer Arbeitszeit durchzulesen. Sie stehen n&#228;mlich i.d.R. in einem abh&#228;ngigen Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnis, sind weisungsgebunden, arbeiten. Selten habe ich derart realit&#228;tsferne Zitate/Vorschl&#228;ge gelesen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Neue Windungen beim Leistungsschutzrecht &#187; Engeln.de</title>
		<link>http://carta.info/24211/das-unbestimmte-leistungsschutzrecht-auf-dem-weg-zur-pc-gebuehr/comment-page-1/#comment-11010</link>
		<dc:creator>Neue Windungen beim Leistungsschutzrecht &#187; Engeln.de</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 19:23:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=24211#comment-11010</guid>
		<description>[...] bildete selbstverst&#228;ndlich die Debatte um das Leistungsschutzrecht f&#252;r Verleger. Heise und auch Carta berichteten bereits. Thomas Kn&#252;wer hat auf Indiskretion Ehrensache erwidert. Interessant war [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] bildete selbstverst&#228;ndlich die Debatte um das Leistungsschutzrecht f&#252;r Verleger. Heise und auch Carta berichteten bereits. Thomas Kn&#252;wer hat auf Indiskretion Ehrensache erwidert. Interessant war [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ritterobert</title>
		<link>http://carta.info/24211/das-unbestimmte-leistungsschutzrecht-auf-dem-weg-zur-pc-gebuehr/comment-page-1/#comment-11005</link>
		<dc:creator>ritterobert</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 16:30:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=24211#comment-11005</guid>
		<description>Abgesehen von der hier an vielen Stellen ja bereits ausf&#252;hrlich diskutierten Frage des &quot;ob&quot; und &quot;wie&quot; halte ich folgendes Zitat aus der gestrigen Veranstaltung f&#252;r erw&#228;hnenswert (heise.de):

Die Einf&#252;hrung eines Leistungsschutzrechts sei aber aus praktischer Sicht notwendig: 

&quot;In jedem Einzelfall die Rechtekette nachzuweisen ist unsagbar aufw&#228;ndig, dass sich das gesamte Modell nicht mehr lohnen w&#252;rde&quot;, sagte Keese. So seien alleine bei der Welt Texte von &#252;ber 30.000 Autoren erschienen, die oftmals keinen expliziten Vertrag unterschrieben h&#228;tten.

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, redet es doch nicht f&#252;r das Google Opt-Out Modell bei der Archivierung von B&#252;chern, sondern f&#252;r ein freies Bedienen der Verlage dort, &quot;wo es oftmals keinen expliziten Vertrag&quot; und damit auch keine (angemessene) Verg&#252;tung des Urhebers gibt. Wo das abseits der Handshake-Deals sein wird, kann sich jeder selbst ausmalen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Abgesehen von der hier an vielen Stellen ja bereits ausf&#252;hrlich diskutierten Frage des &#8220;ob&#8221; und &#8220;wie&#8221; halte ich folgendes Zitat aus der gestrigen Veranstaltung f&#252;r erw&#228;hnenswert (heise.de):</p>
<p>Die Einf&#252;hrung eines Leistungsschutzrechts sei aber aus praktischer Sicht notwendig: </p>
<p>&#8220;In jedem Einzelfall die Rechtekette nachzuweisen ist unsagbar aufw&#228;ndig, dass sich das gesamte Modell nicht mehr lohnen w&#252;rde&#8221;, sagte Keese. So seien alleine bei der Welt Texte von &#252;ber 30.000 Autoren erschienen, die oftmals keinen expliziten Vertrag unterschrieben h&#228;tten.</p>
<p>Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, redet es doch nicht f&#252;r das Google Opt-Out Modell bei der Archivierung von B&#252;chern, sondern f&#252;r ein freies Bedienen der Verlage dort, &#8220;wo es oftmals keinen expliziten Vertrag&#8221; und damit auch keine (angemessene) Verg&#252;tung des Urhebers gibt. Wo das abseits der Handshake-Deals sein wird, kann sich jeder selbst ausmalen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: K R E K K S O U P</title>
		<link>http://carta.info/24211/das-unbestimmte-leistungsschutzrecht-auf-dem-weg-zur-pc-gebuehr/comment-page-1/#comment-11004</link>
		<dc:creator>K R E K K S O U P</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 15:16:08 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;&quot;F&#252;r 20 Millionen schwer definierbare gewerblich genutzte PCs soll also k&#252;nfti...&quot;...&lt;/strong&gt;

F&#252;r 20 Millionen schwer definierbare gewerblich genutzte PCs soll also k&#252;nftig eine Abgabe in unbestimmter H&#246;he f&#252;r eine unbestimmte Leistung entrichtet werden, wenn es ein Leistungsschutzrecht gibt....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;F&#252;r 20 Millionen schwer definierbare gewerblich genutzte PCs soll also k&#252;nfti&#8230;&#8221;&#8230;</strong></p>
<p>F&#252;r 20 Millionen schwer definierbare gewerblich genutzte PCs soll also k&#252;nftig eine Abgabe in unbestimmter H&#246;he f&#252;r eine unbestimmte Leistung entrichtet werden, wenn es ein Leistungsschutzrecht gibt&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Müller</title>
		<link>http://carta.info/24211/das-unbestimmte-leistungsschutzrecht-auf-dem-weg-zur-pc-gebuehr/comment-page-1/#comment-11000</link>
		<dc:creator>Müller</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 14:16:19 +0000</pubDate>
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		<description>Ja da kommt wohl mal wieder eine Petition. Leistungsschutzrecht widerspricht der Marktwirtschaft. Wer eine gute Leistung erbringt kann daf&#252;r auch Geld verlangen. Jedoch ist der Gesetzgeber nicht daf&#252;r verantwortlich, dem Leistungserbringer einen bestimmten Erl&#246;s zu garantieren. Aber ein Staat der die Banken rettet aber die B&#252;rger melkt der macht auch so einen Unsinn.


Ob es verfassungswidrig ist kann ich nicht beurteilen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja da kommt wohl mal wieder eine Petition. Leistungsschutzrecht widerspricht der Marktwirtschaft. Wer eine gute Leistung erbringt kann daf&#252;r auch Geld verlangen. Jedoch ist der Gesetzgeber nicht daf&#252;r verantwortlich, dem Leistungserbringer einen bestimmten Erl&#246;s zu garantieren. Aber ein Staat der die Banken rettet aber die B&#252;rger melkt der macht auch so einen Unsinn.</p>
<p>Ob es verfassungswidrig ist kann ich nicht beurteilen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Knitterbart</title>
		<link>http://carta.info/24211/das-unbestimmte-leistungsschutzrecht-auf-dem-weg-zur-pc-gebuehr/comment-page-1/#comment-10998</link>
		<dc:creator>Knitterbart</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 12:41:54 +0000</pubDate>
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		<description>Warum man sich hier nur wieder den gewerblichen Teil der Gesellschaft als Melkkuh ausgesucht hat, wo doch gerade am Arbeitsplatz in der Regel eher nicht Nachrichten und Feuilletonistisches recherchiert werden - - eigentlich m&#252;ssten doch die privaten Nutzer ihre eigenen Hits auf den Seiten der Zeitungsverlage bezahlen. Aber vermutlich kann man die nicht so leicht melken und der Aufruhr dagegen w&#228;re gr&#246;&#223;er.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum man sich hier nur wieder den gewerblichen Teil der Gesellschaft als Melkkuh ausgesucht hat, wo doch gerade am Arbeitsplatz in der Regel eher nicht Nachrichten und Feuilletonistisches recherchiert werden &#8211; - eigentlich m&#252;ssten doch die privaten Nutzer ihre eigenen Hits auf den Seiten der Zeitungsverlage bezahlen. Aber vermutlich kann man die nicht so leicht melken und der Aufruhr dagegen w&#228;re gr&#246;&#223;er.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tharben</title>
		<link>http://carta.info/24211/das-unbestimmte-leistungsschutzrecht-auf-dem-weg-zur-pc-gebuehr/comment-page-1/#comment-10996</link>
		<dc:creator>Tharben</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 12:31:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=24211#comment-10996</guid>
		<description>Eine Zeitschriften-GEZ fordern diejenigen, die die Rundfunk-GEZ in den schrillsten T&#246;nen kritisieren und mittels Rundfunk&#228;nderungsstaatsvertr&#228;gen die Geb&#252;hrenzahler alt aussehen lassen. Ist das nicht verr&#252;ckt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Zeitschriften-GEZ fordern diejenigen, die die Rundfunk-GEZ in den schrillsten T&#246;nen kritisieren und mittels Rundfunk&#228;nderungsstaatsvertr&#228;gen die Geb&#252;hrenzahler alt aussehen lassen. Ist das nicht verr&#252;ckt?</p>
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