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	<title>Kommentare zu: Lobbykratie: Das Outsourcing der Politik</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 08:29:58 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: Knox</title>
		<link>http://carta.info/24154/lobbykratie-das-outsourcing-der-politik/comment-page-1/#comment-22930</link>
		<dc:creator>Knox</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 12:31:35 +0000</pubDate>
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		<description>Das klassische Problem der Ungleichverteilung der Finanziellen Mittel.
Es stimmt, dass es nur wenige M&#246;glichkeiten gibt diesen Problem in den Griff zu bekommen.

Die beiden zuvor genannten M&#246;glichkeiten:

* Gesetze zu schaffen, mit denen Einflussnahme auf Medien mit Geldmitteln verboten wird (was auch ein Totalverbot von Werbung in den Medien bedeuten w&#252;rde), oder

* Verm&#246;gens- und Einkommensungleichheit aktiv zu bek&#228;mpfen. 

Nat&#252;rlich ist die erste m&#246;glichkeit wohl eher weniger zu empfehlen und nat&#252;rlich sollte man die Verm&#246;gens- und Einkommensungleichheit aktiv bek&#228;mpfen, allerdings wird man ein gewisses Ungleichgewicht kaum verhindern k&#246;nnen. Das Geld einfach den Reichen weg zu nehmen ist allerdings schwierig und zumindest ein fragw&#252;rdiger Weg um das zu erreichen. Bek&#228;mpfung des Niedriglohnsektors und wom&#246;glich Mindestl&#246;hne w&#228;ren aber zumindest erste Schritte in die richtige Richtung, auch wenn das Problem auf diese Weise wohl kaum gel&#246;st wird. Gewisse Kontrollen am Finanzmarkt und Verbote von Pr&#228;mienzahlungen ohne Sinnvolle Leistungen w&#228;ren eine weitere M&#246;glichkeit.
Au&#223;erdem m&#252;sste eine Kontrolle f&#252;r Parteispenden existieren, die nicht allzu leicht auszuhebeln ist.
Dass Politiker nach ihrer Politischen Karriere wichtige und gut bezahlte Stellen in der Wirtschaft besetzen sollte auch einer gewissen Kontrolle unterliegen. Die Frage ist nur wie (ohne, dass die Rechte der Politiker eingeschr&#228;nkt werden) und nat&#252;rlich wie sich das durchsetzen lie&#223;e, denn eine solche Kontrolle m&#252;sste durch die Politik beschlossen werden und w&#228;re demnach eine Art selbstkontrolle...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das klassische Problem der Ungleichverteilung der Finanziellen Mittel.<br />
Es stimmt, dass es nur wenige M&#246;glichkeiten gibt diesen Problem in den Griff zu bekommen.</p>
<p>Die beiden zuvor genannten M&#246;glichkeiten:</p>
<p>* Gesetze zu schaffen, mit denen Einflussnahme auf Medien mit Geldmitteln verboten wird (was auch ein Totalverbot von Werbung in den Medien bedeuten w&#252;rde), oder</p>
<p>* Verm&#246;gens- und Einkommensungleichheit aktiv zu bek&#228;mpfen. </p>
<p>Nat&#252;rlich ist die erste m&#246;glichkeit wohl eher weniger zu empfehlen und nat&#252;rlich sollte man die Verm&#246;gens- und Einkommensungleichheit aktiv bek&#228;mpfen, allerdings wird man ein gewisses Ungleichgewicht kaum verhindern k&#246;nnen. Das Geld einfach den Reichen weg zu nehmen ist allerdings schwierig und zumindest ein fragw&#252;rdiger Weg um das zu erreichen. Bek&#228;mpfung des Niedriglohnsektors und wom&#246;glich Mindestl&#246;hne w&#228;ren aber zumindest erste Schritte in die richtige Richtung, auch wenn das Problem auf diese Weise wohl kaum gel&#246;st wird. Gewisse Kontrollen am Finanzmarkt und Verbote von Pr&#228;mienzahlungen ohne Sinnvolle Leistungen w&#228;ren eine weitere M&#246;glichkeit.<br />
Au&#223;erdem m&#252;sste eine Kontrolle f&#252;r Parteispenden existieren, die nicht allzu leicht auszuhebeln ist.<br />
Dass Politiker nach ihrer Politischen Karriere wichtige und gut bezahlte Stellen in der Wirtschaft besetzen sollte auch einer gewissen Kontrolle unterliegen. Die Frage ist nur wie (ohne, dass die Rechte der Politiker eingeschr&#228;nkt werden) und nat&#252;rlich wie sich das durchsetzen lie&#223;e, denn eine solche Kontrolle m&#252;sste durch die Politik beschlossen werden und w&#228;re demnach eine Art selbstkontrolle&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Glanzlichter 4 &#171; &#8230;Kaffee bei mir?</title>
		<link>http://carta.info/24154/lobbykratie-das-outsourcing-der-politik/comment-page-1/#comment-11253</link>
		<dc:creator>Glanzlichter 4 &#171; &#8230;Kaffee bei mir?</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 16:06:38 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Kim Otto Lobbykratie: Das Outsourcing der Politik [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Kim Otto Lobbykratie: Das Outsourcing der Politik [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Arne Babenhauserheide</title>
		<link>http://carta.info/24154/lobbykratie-das-outsourcing-der-politik/comment-page-1/#comment-11237</link>
		<dc:creator>Arne Babenhauserheide</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 12:22:21 +0000</pubDate>
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		<description>Die Entwicklung ist in jeder Demokratie zu erwarten, in der es zu starke Geldkonzentrationen gibt. 

Wenn 10% der Bev&#246;lkerung 66% des Geldes haben[¹][], werden die Medien zu 66% von diesen 10% bezahlt, so dass die Wahlentscheidung der Mehrheit im Interesse der 10% beeinflusst wird. 

[¹]: http://www.diw.de/de/diw_01.c.79508.de/themen_nachrichten/demographie_und_haushalte/demographie_und_haushalte.html?id=diw_01.c.344434.de

Das Ergebnis ist, dass Politiker gew&#228;hlt werden, die die Interessen der 10% Reichen vertreten und die wiederum ein Interesse daran haben, den Einfluss der Reichen zu vergr&#246;&#223;ern. 

Effektiv steht und f&#228;llt daher eine Demokratie mit der Frage, ob die Medien im Interesse der Mehrheit handeln. Und da die 10% Reichen sich gute Lobbyisten leisten k&#246;nnen, wird eine zu gro&#223;e Verm&#246;gensungleichheit langfristig jede Demokratie zu einer Farce machen. 

Wenn die Demokratie also erhalten bleiben soll, muss daher eine *&#252;berm&#228;&#223;ige* Geldkonzentration vermieden werden. 

Es ist kein Problem, wenn jemand der mehr oder effizienter arbeitet 10x so viel kriegt wie andere, und es ist auch kein Problem, wenn jemand, der sein Leben lang gespart hat, am Ende 100.000 € auf der hohen Kante hat, w&#228;hrend jemand anders vielleicht nur 10.000 € in Einrichtungsgegenst&#228;nden besitzt. 

Ein Problem wird es, wenn ein Mensch 10.000 mal so viel verdient wie ein anderer (denn niemand ist 10.000 mal so viel wert wie andere Menschen), oder 10.000 mal so viel besitzt. 

Und es wird noch verst&#228;rkt, wenn wir das Einkommen oder Verm&#246;gen in frei nutzbares und gebundenes umrechnen. Jemand, der 800 € im Monat verdient, kann es sich damit nicht leisten, die Politik zu beeinflussen, weil er fast alles f&#252;rs t&#228;gliche Leben braucht. Jemand der 10.000€ verdient hat dagegen recht wahrscheinlich 5.000 € zur freien Verf&#252;gung, und bei noch h&#246;heren Einkommen steigt das noch deutlich an. 

Sobald ein gro&#223;er Teil der Bev&#246;lkerung wirtschaftlich kein Gewicht mehr hat (aktuell haben 2/3 der Bev&#246;lkerung zusammen nur 10% des Verm&#246;gens[^1]) bricht unsere Demokratie auseinander, weil die wirkliche Machtverteilung nicht mehr der Gleichberechtigung entspricht, die eine Demokratie ausmacht. Und die Politik wird nach einer gewissen Zeit diese Ungleichverteilung widerspiegeln, weil Geld leider Macht &#252;ber Medien gibt, und Macht &#252;ber Medien bedeutet, dass ein kleiner Teil stark beeinflussen kann, was ein gro&#223;er Teil denkt. 

Die einzigen Wege, die ich sehe, um das zu verhindern sind, entweder

* Gesetze zu schaffen, mit denen Einflussnahme auf Medien mit Geldmitteln verboten wird (was auch ein Totalverbot von Werbung in den Medien bedeuten w&#252;rde), oder

* Verm&#246;gens- und Einkommensungleichheit aktiv zu bek&#228;mpfen. 

Die erste M&#246;glichkeit ist kaum durchf&#252;hrbar, da mit genug Geld immer wieder Wege zur Einflussnahme geschaffen werden k&#246;nnen (und ich auch keine nur vom Staat kontrollierten Medien will). 

Die zweite M&#246;glichkeit dagegen w&#252;rde nat&#252;rlich bedeuten, dass niemand mehr Superreich werden k&#246;nnte. Aber daf&#252;r k&#246;nnte auch niemand mehr bettelarm werden. Stattdessen w&#252;rden die Extreme verhindert und jemand Reiches h&#228;tte z.B. h&#246;chstens das 100-fache Einkommen von jemand Armem. Wenn sein Einkommen w&#228;chst, k&#246;nnte er entweder jemand weiteres einstellen oder von dem was dr&#252;ber geht den Gro&#223;teil dem Staat geben. 

Ein anderes Beispiel w&#228;re, dass jemand, der mehr als den 20-fachen Median des Verm&#246;gens hat (aktuell w&#228;ren das etwa 300.000€[^2]) von allem, was &#252;ber diesen Wert geht jedes Jahr einen Teil abgeben muss, der deutlich &#252;ber der Rendite von Kapitalanlagen liegt (z.B. 10%), oder einen Teil seines Verm&#246;gens jemand anderem geben kann, so dass Verm&#246;gen breiter gestreut wird. Zum Beispiel w&#228;re es so f&#252;r einen Unternehmer wirtschaftlich sinnvoll, seinen Besch&#228;ftigten Besitzrechte an einem Teil der Firma zu geben. 

Als Zahlenwert f&#252;r Deutschland: Die oberen 10% haben aktuell im Durchschnitt jeder 540.000€ Nettoverm&#246;gen[^1]. Die unteren 25% gar nichts. 

[^1]: [DIW Berlin: Erstellung und Analyse einer konsistenten Verm&#246;gensverteilungsrechnung f&#252;r Personen und Haushalte 2002 und 2007 unter Ber&#252;cksichtigung der personellen Einkommensverteilung](http://www.diw.de/de/diw_01.c.79508.de/themen_nachrichten/demographie_und_haushalte/demographie_und_haushalte.html?id=diw_01.c.344434.de)

[^2]: [DIW Berlin: Verm&#246;gensverteilung](http://www.diw.de/de/diw_01.c.74800.de/themen_nachrichten/vermoegensverteilung.html)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Entwicklung ist in jeder Demokratie zu erwarten, in der es zu starke Geldkonzentrationen gibt. </p>
<p>Wenn 10% der Bev&#246;lkerung 66% des Geldes haben[¹][], werden die Medien zu 66% von diesen 10% bezahlt, so dass die Wahlentscheidung der Mehrheit im Interesse der 10% beeinflusst wird. </p>
<p>[¹]: <a href="http://www.diw.de/de/diw_01.c.79508.de/themen_nachrichten/demographie_und_haushalte/demographie_und_haushalte.html?id=diw_01.c.344434.de" rel="nofollow">http://www.diw.de/de/diw_01.c.79508.de/themen_nachrichten/demographie_und_haushalte/demographie_und_haushalte.html?id=diw_01.c.344434.de</a></p>
<p>Das Ergebnis ist, dass Politiker gew&#228;hlt werden, die die Interessen der 10% Reichen vertreten und die wiederum ein Interesse daran haben, den Einfluss der Reichen zu vergr&#246;&#223;ern. </p>
<p>Effektiv steht und f&#228;llt daher eine Demokratie mit der Frage, ob die Medien im Interesse der Mehrheit handeln. Und da die 10% Reichen sich gute Lobbyisten leisten k&#246;nnen, wird eine zu gro&#223;e Verm&#246;gensungleichheit langfristig jede Demokratie zu einer Farce machen. </p>
<p>Wenn die Demokratie also erhalten bleiben soll, muss daher eine *&#252;berm&#228;&#223;ige* Geldkonzentration vermieden werden. </p>
<p>Es ist kein Problem, wenn jemand der mehr oder effizienter arbeitet 10x so viel kriegt wie andere, und es ist auch kein Problem, wenn jemand, der sein Leben lang gespart hat, am Ende 100.000 € auf der hohen Kante hat, w&#228;hrend jemand anders vielleicht nur 10.000 € in Einrichtungsgegenst&#228;nden besitzt. </p>
<p>Ein Problem wird es, wenn ein Mensch 10.000 mal so viel verdient wie ein anderer (denn niemand ist 10.000 mal so viel wert wie andere Menschen), oder 10.000 mal so viel besitzt. </p>
<p>Und es wird noch verst&#228;rkt, wenn wir das Einkommen oder Verm&#246;gen in frei nutzbares und gebundenes umrechnen. Jemand, der 800 € im Monat verdient, kann es sich damit nicht leisten, die Politik zu beeinflussen, weil er fast alles f&#252;rs t&#228;gliche Leben braucht. Jemand der 10.000€ verdient hat dagegen recht wahrscheinlich 5.000 € zur freien Verf&#252;gung, und bei noch h&#246;heren Einkommen steigt das noch deutlich an. </p>
<p>Sobald ein gro&#223;er Teil der Bev&#246;lkerung wirtschaftlich kein Gewicht mehr hat (aktuell haben 2/3 der Bev&#246;lkerung zusammen nur 10% des Verm&#246;gens[^1]) bricht unsere Demokratie auseinander, weil die wirkliche Machtverteilung nicht mehr der Gleichberechtigung entspricht, die eine Demokratie ausmacht. Und die Politik wird nach einer gewissen Zeit diese Ungleichverteilung widerspiegeln, weil Geld leider Macht &#252;ber Medien gibt, und Macht &#252;ber Medien bedeutet, dass ein kleiner Teil stark beeinflussen kann, was ein gro&#223;er Teil denkt. </p>
<p>Die einzigen Wege, die ich sehe, um das zu verhindern sind, entweder</p>
<p>* Gesetze zu schaffen, mit denen Einflussnahme auf Medien mit Geldmitteln verboten wird (was auch ein Totalverbot von Werbung in den Medien bedeuten w&#252;rde), oder</p>
<p>* Verm&#246;gens- und Einkommensungleichheit aktiv zu bek&#228;mpfen. </p>
<p>Die erste M&#246;glichkeit ist kaum durchf&#252;hrbar, da mit genug Geld immer wieder Wege zur Einflussnahme geschaffen werden k&#246;nnen (und ich auch keine nur vom Staat kontrollierten Medien will). </p>
<p>Die zweite M&#246;glichkeit dagegen w&#252;rde nat&#252;rlich bedeuten, dass niemand mehr Superreich werden k&#246;nnte. Aber daf&#252;r k&#246;nnte auch niemand mehr bettelarm werden. Stattdessen w&#252;rden die Extreme verhindert und jemand Reiches h&#228;tte z.B. h&#246;chstens das 100-fache Einkommen von jemand Armem. Wenn sein Einkommen w&#228;chst, k&#246;nnte er entweder jemand weiteres einstellen oder von dem was dr&#252;ber geht den Gro&#223;teil dem Staat geben. </p>
<p>Ein anderes Beispiel w&#228;re, dass jemand, der mehr als den 20-fachen Median des Verm&#246;gens hat (aktuell w&#228;ren das etwa 300.000€[^2]) von allem, was &#252;ber diesen Wert geht jedes Jahr einen Teil abgeben muss, der deutlich &#252;ber der Rendite von Kapitalanlagen liegt (z.B. 10%), oder einen Teil seines Verm&#246;gens jemand anderem geben kann, so dass Verm&#246;gen breiter gestreut wird. Zum Beispiel w&#228;re es so f&#252;r einen Unternehmer wirtschaftlich sinnvoll, seinen Besch&#228;ftigten Besitzrechte an einem Teil der Firma zu geben. </p>
<p>Als Zahlenwert f&#252;r Deutschland: Die oberen 10% haben aktuell im Durchschnitt jeder 540.000€ Nettoverm&#246;gen[^1]. Die unteren 25% gar nichts. </p>
<p>[^1]: [DIW Berlin: Erstellung und Analyse einer konsistenten Verm&#246;gensverteilungsrechnung f&#252;r Personen und Haushalte 2002 und 2007 unter Ber&#252;cksichtigung der personellen Einkommensverteilung](http://www.diw.de/de/diw_01.c.79508.de/themen_nachrichten/demographie_und_haushalte/demographie_und_haushalte.html?id=diw_01.c.344434.de)</p>
<p>[^2]: [DIW Berlin: Verm&#246;gensverteilung](http://www.diw.de/de/diw_01.c.74800.de/themen_nachrichten/vermoegensverteilung.html)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://carta.info/24154/lobbykratie-das-outsourcing-der-politik/comment-page-1/#comment-11022</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 11:54:10 +0000</pubDate>
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		<description>Der Beitrag ist gut geschrieben, an manchen Stellen jedoch ein wenig zu polemisch und einseitig. Zudem ist die Behauptung, Rot-Gr&#252;n habe das System des Personaltauschs erfunden, ebenso wie die daraus abgeleitete drastische Ver&#228;nderung der Verhaltensweisen, schlicht falsch.

Das zeigen zumindest die entsprechenden Bundestagsdrucksachen: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/13/105/1310503.pdf (Antwort auf Kleine Anfrage der Gr&#252;nen 1998): &quot;Abgesehen von einzelnen kurzen Informationsaufenthalten gibt es seit 1995 auch einen l&#228;ngerfristigen Personalaustausch zwischen dem Bundesministerium f&#252;r Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie (BMBF) und Unternehmen der privaten Wirtschaft.&quot;

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/037/1603727.pdf (Antwort auf Kleine Anfrage der Gr&#252;nen 2006 - Bezug zur Darstellung bei Monitor in der ARD): &quot;Die Darstellung ist einseitig und stellt die Motive f&#252;r den Informations- und Erfahrungsaustausch nicht zutreffend dar. Das Bundesministerium f&#252;r Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ist bei spezifisch technischen Fragestellungen und im Bereich der Weiterentwicklung von Finanzierungsm&#246;glichkeiten im Zusammenhang mit Public Private Partnership auf eine intensive Kommunikation mit Vertretern der Wirtschaft angewiesen. Ebenso erfordern die Aufgaben des Bundesministeriums f&#252;r Wirtschaft und Technologie auf allen Ebenen einen Kontakt zu Unternehmen und Verb&#228;nden. Aus diesem Grund praktiziert das Ministerium seit mehr als 30 Jahren einen Personaltausch mit Wirtschaftsunternehmen und Verb&#228;nden.&quot;

Man mag die Praxis kritisieren und &#196;nderungen fordern - insbesondere eine &#246;ffentliche Diskussion &#252;ber Vorz&#252;ge und Gefahren des Lobbying scheint derzeit n&#246;tiger denn je. Im Sinne einer sachlichen Auseinandersetzung sollte man aber nicht den Eindruck erwecken, wir h&#228;tten es mit ganz neuen Entwicklungen und erstmaligen S&#252;ndenf&#228;llen zu tun - auch fr&#252;her war nicht alles besser.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag ist gut geschrieben, an manchen Stellen jedoch ein wenig zu polemisch und einseitig. Zudem ist die Behauptung, Rot-Gr&#252;n habe das System des Personaltauschs erfunden, ebenso wie die daraus abgeleitete drastische Ver&#228;nderung der Verhaltensweisen, schlicht falsch.</p>
<p>Das zeigen zumindest die entsprechenden Bundestagsdrucksachen: <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/13/105/1310503.pdf" rel="nofollow">http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/13/105/1310503.pdf</a> (Antwort auf Kleine Anfrage der Gr&#252;nen 1998): &#8220;Abgesehen von einzelnen kurzen Informationsaufenthalten gibt es seit 1995 auch einen l&#228;ngerfristigen Personalaustausch zwischen dem Bundesministerium f&#252;r Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie (BMBF) und Unternehmen der privaten Wirtschaft.&#8221;</p>
<p><a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/037/1603727.pdf" rel="nofollow">http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/037/1603727.pdf</a> (Antwort auf Kleine Anfrage der Gr&#252;nen 2006 &#8211; Bezug zur Darstellung bei Monitor in der ARD): &#8220;Die Darstellung ist einseitig und stellt die Motive f&#252;r den Informations- und Erfahrungsaustausch nicht zutreffend dar. Das Bundesministerium f&#252;r Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ist bei spezifisch technischen Fragestellungen und im Bereich der Weiterentwicklung von Finanzierungsm&#246;glichkeiten im Zusammenhang mit Public Private Partnership auf eine intensive Kommunikation mit Vertretern der Wirtschaft angewiesen. Ebenso erfordern die Aufgaben des Bundesministeriums f&#252;r Wirtschaft und Technologie auf allen Ebenen einen Kontakt zu Unternehmen und Verb&#228;nden. Aus diesem Grund praktiziert das Ministerium seit mehr als 30 Jahren einen Personaltausch mit Wirtschaftsunternehmen und Verb&#228;nden.&#8221;</p>
<p>Man mag die Praxis kritisieren und &#196;nderungen fordern &#8211; insbesondere eine &#246;ffentliche Diskussion &#252;ber Vorz&#252;ge und Gefahren des Lobbying scheint derzeit n&#246;tiger denn je. Im Sinne einer sachlichen Auseinandersetzung sollte man aber nicht den Eindruck erwecken, wir h&#228;tten es mit ganz neuen Entwicklungen und erstmaligen S&#252;ndenf&#228;llen zu tun &#8211; auch fr&#252;her war nicht alles besser.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://carta.info/24154/lobbykratie-das-outsourcing-der-politik/comment-page-1/#comment-11014</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 23:44:58 +0000</pubDate>
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		<description>Es gibt Lobbyismus und Lobbyismus. Zun&#228;chst einmal ist Lobbyismus nicht mehr als  Meinungs&#228;usserung. Die kann einzeln oder kollektiv erfolgen, das ist grundgesetzlich garantiert. Auch in den Gesetzgebungsprozess kann Lobbyismus damit involviert sein - anstatt zigtausende Handwerker einzeln zu befragen befragt man die betroffenen Verb&#228;nde, wenn man &#252;ber Gesetze ber&#228;t, die bestimmte Handwerker betreffen. Und umgekehrt die anderen Interessensverb&#228;nde auch.  Problematisch wird das ganze erst dann wenn einer einzigen Seite der ganze Einfluss zugeschustert wird, und insbesondere dann, wenn das nicht wegen derer &#252;berzeugenden Argumente sondern wegen &quot;lukrativerer Argumente&quot; passiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Lobbyismus und Lobbyismus. Zun&#228;chst einmal ist Lobbyismus nicht mehr als  Meinungs&#228;usserung. Die kann einzeln oder kollektiv erfolgen, das ist grundgesetzlich garantiert. Auch in den Gesetzgebungsprozess kann Lobbyismus damit involviert sein &#8211; anstatt zigtausende Handwerker einzeln zu befragen befragt man die betroffenen Verb&#228;nde, wenn man &#252;ber Gesetze ber&#228;t, die bestimmte Handwerker betreffen. Und umgekehrt die anderen Interessensverb&#228;nde auch.  Problematisch wird das ganze erst dann wenn einer einzigen Seite der ganze Einfluss zugeschustert wird, und insbesondere dann, wenn das nicht wegen derer &#252;berzeugenden Argumente sondern wegen &#8220;lukrativerer Argumente&#8221; passiert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tharben</title>
		<link>http://carta.info/24154/lobbykratie-das-outsourcing-der-politik/comment-page-1/#comment-11009</link>
		<dc:creator>Tharben</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 18:45:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=24154#comment-11009</guid>
		<description>Bravo, Herr Otto! Dieser Text ruft Erinnerungen an die vermaledeite Schr&#246;der-Fischer- und Merkel-Steinmeier-Regierungen hervor. Dass es immer noch schlimmer geht - man schaue sich nur die aktuelle Regierung an.

Wir m&#252;ssen allerdings vorsichtig sein:

&lt;blockquote&gt;Die Schwelle, die ein politischer Skandal heute &#252;berspringen muss, ist offenbar erheblich h&#246;her geworden. Das wiederum spricht f&#252;r eine erheblich „tiefer geh&#228;ngte“ politische Kultur.&lt;/blockquote&gt;

Wie oft erwische ich mich dabei, zu denken: &quot;Ach, die [negatives Attribut] Politiker!&quot;? Emp&#246;rung in kleinen Dosen. Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. Nein, so einfach sollten wir es uns nicht machen. Wir m&#252;ssen die Politik fordern, wir m&#252;ssen unsere Abgeordneten anschreiben und f&#252;r einen schonungslosen und unabh&#228;ngigen Journalismus k&#228;mpfen. Ich weigere mich, unsere Demokratie aufzugeben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bravo, Herr Otto! Dieser Text ruft Erinnerungen an die vermaledeite Schr&#246;der-Fischer- und Merkel-Steinmeier-Regierungen hervor. Dass es immer noch schlimmer geht &#8211; man schaue sich nur die aktuelle Regierung an.</p>
<p>Wir m&#252;ssen allerdings vorsichtig sein:</p>
<blockquote><p>Die Schwelle, die ein politischer Skandal heute &#252;berspringen muss, ist offenbar erheblich h&#246;her geworden. Das wiederum spricht f&#252;r eine erheblich „tiefer geh&#228;ngte“ politische Kultur.</p></blockquote>
<p>Wie oft erwische ich mich dabei, zu denken: &#8220;Ach, die [negatives Attribut] Politiker!&#8221;? Emp&#246;rung in kleinen Dosen. Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. Nein, so einfach sollten wir es uns nicht machen. Wir m&#252;ssen die Politik fordern, wir m&#252;ssen unsere Abgeordneten anschreiben und f&#252;r einen schonungslosen und unabh&#228;ngigen Journalismus k&#228;mpfen. Ich weigere mich, unsere Demokratie aufzugeben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Android</title>
		<link>http://carta.info/24154/lobbykratie-das-outsourcing-der-politik/comment-page-1/#comment-11008</link>
		<dc:creator>Android</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 18:17:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=24154#comment-11008</guid>
		<description>@ vera:

Kopf hoch! Ver&#228;nderungen kommen in kleinen Schritten.
Ver&#228;nderungen sind nun mal keine Westerwellen.(Westerwellen kommen und VERgehen!Ver&#228;nderungen kommen um zu bleiben!)

Sie sollten das Internet nicht untersch&#228;tzen!


MfG

Den outgesourceten Mensch nennt man auch ROBOTER</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ vera:</p>
<p>Kopf hoch! Ver&#228;nderungen kommen in kleinen Schritten.<br />
Ver&#228;nderungen sind nun mal keine Westerwellen.(Westerwellen kommen und VERgehen!Ver&#228;nderungen kommen um zu bleiben!)</p>
<p>Sie sollten das Internet nicht untersch&#228;tzen!</p>
<p>MfG</p>
<p>Den outgesourceten Mensch nennt man auch ROBOTER</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang W.</title>
		<link>http://carta.info/24154/lobbykratie-das-outsourcing-der-politik/comment-page-1/#comment-11007</link>
		<dc:creator>Wolfgang W.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 18:14:43 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr gute Zusammenfassung, wie Deutschland in ein von der Lobby kontrollierte Region umgewandelt wurde. Vor allem ist gerade Berlin auch f&#252;r seine Justiz ber&#252;chtigt, wie der Visa Skandal um die Deutsche Botschaft Tirana zeigt, das trotz Beweise der Bundes Grenzschutz Beh&#246;rde man nur eine Reaktion hatte: Alle Unterlagen, &#252;ber die Visa Beschaffung f&#252;r 3.000 Drogen H&#228;ndler verschwinden zu lassen, was Lobbyisten und Diplomaten in Tirana drehten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr gute Zusammenfassung, wie Deutschland in ein von der Lobby kontrollierte Region umgewandelt wurde. Vor allem ist gerade Berlin auch f&#252;r seine Justiz ber&#252;chtigt, wie der Visa Skandal um die Deutsche Botschaft Tirana zeigt, das trotz Beweise der Bundes Grenzschutz Beh&#246;rde man nur eine Reaktion hatte: Alle Unterlagen, &#252;ber die Visa Beschaffung f&#252;r 3.000 Drogen H&#228;ndler verschwinden zu lassen, was Lobbyisten und Diplomaten in Tirana drehten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: vera</title>
		<link>http://carta.info/24154/lobbykratie-das-outsourcing-der-politik/comment-page-1/#comment-11001</link>
		<dc:creator>vera</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 14:19:31 +0000</pubDate>
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		<description>brillante zusammenfassung.
&#228;ndern wird sich nichts, weil der gemeine b&#252;rger lieber s&#228;ue durch d&#246;rfer getrieben sieht, als sich &#252;ber l&#228;stige hintergr&#252;nde - oder &#252;berhaupt - gedanken zu machen. solange ein thema nicht auf stammtischniveau heruntergebrochen ist, ist es keines.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>brillante zusammenfassung.<br />
&#228;ndern wird sich nichts, weil der gemeine b&#252;rger lieber s&#228;ue durch d&#246;rfer getrieben sieht, als sich &#252;ber l&#228;stige hintergr&#252;nde &#8211; oder &#252;berhaupt &#8211; gedanken zu machen. solange ein thema nicht auf stammtischniveau heruntergebrochen ist, ist es keines.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Impactsuspect &#187; Erst die Linksammlung aufessen!</title>
		<link>http://carta.info/24154/lobbykratie-das-outsourcing-der-politik/comment-page-1/#comment-10994</link>
		<dc:creator>Impactsuspect &#187; Erst die Linksammlung aufessen!</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 12:21:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=24154#comment-10994</guid>
		<description>[...] Hier bei Carta l&#228;sst man die gesammten Ereignisse nochmal Revue passieren: Link! [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Hier bei Carta l&#228;sst man die gesammten Ereignisse nochmal Revue passieren: Link! [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Otmar S</title>
		<link>http://carta.info/24154/lobbykratie-das-outsourcing-der-politik/comment-page-1/#comment-10992</link>
		<dc:creator>Otmar S</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 11:19:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=24154#comment-10992</guid>
		<description>Ist auch bei Obama regelm&#228;&#223;ig der Fall. Der Top Adviser von Obama ist Lobbyist von Pfizer, im Justizministerium sitzt inzw. Tom Pirelli, Ex-Chef-Ankl&#228;ger der RIAA (k&#252;mmert sich um Copyright-Angelegenh., worum sonst) und das Monsanto-Leute munter zwischen Ministerien und Mutterkonzern hin- und her switchen ist auch hinl&#228;nglich bekannt, geschweige denn die R&#252;stungsindustrie. 

Fr&#252;her hat man (un)heimlich bestochen. Heute schreibt man gleich die Gesetzte selbst. Das ist &quot;legal&quot;(er).

Das Problem &quot;echter&quot; Politiker ist dabei immanent. Sie haben n&#228;mlich von der oft komplexen Materie so viel Ahnung wie Guttenberg von Wirtschaft oder Banken -- n&#228;mlich &#252;berhaupt keine. Da man die eigenen Ministerien so &quot;schlank&quot; h&#228;lt das von ein paar unabk&#246;mmlichen Beratern wie dem Herrn Asmussen keine &quot;fachlich kompetente Hilfe&quot; zu erwarten ist muss man nahezu zwangsweise auslagern. Da l&#228;sst man sich doch gerne &quot;helfen&quot;. Wenn es denn hilft, dann ist es ja gut - man hat ja selbst keine Ahnung was helfen *k&#246;nnte* und verkehrt ja in den Kreisen derjenigen welche sich die permanente Politik-N&#228;he leisten k&#246;nnen. Da trifft man sich schon Mal zur Charity-Veranstaltung bei Hardenberg-Concept. Wobei - man soll nicht zu viel interpretieren. Demnach h&#228;tte n&#228;mlich nicht Linklaters sondern KPMG die Gesetze schreiben m&#252;ssen. Aber vielleicht haben die von Banken zu wenig Ahnung.

Outsourcing w&#228;re ja kein Problem. Wenn es denn &quot;Out&quot;-Sourcing w&#228;re mit einer Nachkontrolle im &quot;In&quot;neren. Womit wir wieder bei der Kompetenz und der Personaldecke w&#228;ren.

Vielleicht ist das das Sparmodell der Politk. Wozu Fachleute - die Kosten nur eine Menge Geld im &quot;Unterhalt&quot;. 

Gr&#252;&#223;e
ALOA</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist auch bei Obama regelm&#228;&#223;ig der Fall. Der Top Adviser von Obama ist Lobbyist von Pfizer, im Justizministerium sitzt inzw. Tom Pirelli, Ex-Chef-Ankl&#228;ger der RIAA (k&#252;mmert sich um Copyright-Angelegenh., worum sonst) und das Monsanto-Leute munter zwischen Ministerien und Mutterkonzern hin- und her switchen ist auch hinl&#228;nglich bekannt, geschweige denn die R&#252;stungsindustrie. </p>
<p>Fr&#252;her hat man (un)heimlich bestochen. Heute schreibt man gleich die Gesetzte selbst. Das ist &#8220;legal&#8221;(er).</p>
<p>Das Problem &#8220;echter&#8221; Politiker ist dabei immanent. Sie haben n&#228;mlich von der oft komplexen Materie so viel Ahnung wie Guttenberg von Wirtschaft oder Banken &#8212; n&#228;mlich &#252;berhaupt keine. Da man die eigenen Ministerien so &#8220;schlank&#8221; h&#228;lt das von ein paar unabk&#246;mmlichen Beratern wie dem Herrn Asmussen keine &#8220;fachlich kompetente Hilfe&#8221; zu erwarten ist muss man nahezu zwangsweise auslagern. Da l&#228;sst man sich doch gerne &#8220;helfen&#8221;. Wenn es denn hilft, dann ist es ja gut &#8211; man hat ja selbst keine Ahnung was helfen *k&#246;nnte* und verkehrt ja in den Kreisen derjenigen welche sich die permanente Politik-N&#228;he leisten k&#246;nnen. Da trifft man sich schon Mal zur Charity-Veranstaltung bei Hardenberg-Concept. Wobei &#8211; man soll nicht zu viel interpretieren. Demnach h&#228;tte n&#228;mlich nicht Linklaters sondern KPMG die Gesetze schreiben m&#252;ssen. Aber vielleicht haben die von Banken zu wenig Ahnung.</p>
<p>Outsourcing w&#228;re ja kein Problem. Wenn es denn &#8220;Out&#8221;-Sourcing w&#228;re mit einer Nachkontrolle im &#8220;In&#8221;neren. Womit wir wieder bei der Kompetenz und der Personaldecke w&#228;ren.</p>
<p>Vielleicht ist das das Sparmodell der Politk. Wozu Fachleute &#8211; die Kosten nur eine Menge Geld im &#8220;Unterhalt&#8221;. </p>
<p>Gr&#252;&#223;e<br />
ALOA</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christoph Kappes</title>
		<link>http://carta.info/24154/lobbykratie-das-outsourcing-der-politik/comment-page-1/#comment-10988</link>
		<dc:creator>Christoph Kappes</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 08:27:51 +0000</pubDate>
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		<description>Parteispenden und andere - vor allem unsichtbarere - Einflu&#223;nahmen der Wirtschaft in die Politik sind das eine.
Das andere aber, das Sie hier in einem Atemzug nennen, sind Know-How-Austausch und &quot;Nebenjobs&quot; sowie T&#228;tigkeiten im Anschlu&#223; an ein politisches Amt.
Aus meiner Sicht - und ich sehe mich, das gebe ich gern zu, eher als Unternehmer - geschieht beides aus letzterer Gruppe aus guten Gr&#252;nden: in der politischen Sph&#228;re fehlt es gelegentlich an Fachwissen und an Steuerungswissen &#252;ber Branchenzusammenh&#228;nge. In meiner Dom&#228;ne &quot;IT/Internet&quot; ganz besonders. Ich w&#252;nsche mir - mit meiner M&#252;tze als B&#252;rger - geradezu, dass hier mehr Austausch stattfindet, sofern dabei Spielregeln eingehalten werden.
Und was Nebent&#228;tigkeiten angeht, muss man schon die Frage stellen, warum diese gern angenommen werden. H&#228;ngt das nicht kausal mit der unterschiedlichen Verg&#252;tung f&#252;r gleiche Leistung und Verantwortung in beiden Sph&#228;ren zusammen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Parteispenden und andere &#8211; vor allem unsichtbarere &#8211; Einflu&#223;nahmen der Wirtschaft in die Politik sind das eine.<br />
Das andere aber, das Sie hier in einem Atemzug nennen, sind Know-How-Austausch und &#8220;Nebenjobs&#8221; sowie T&#228;tigkeiten im Anschlu&#223; an ein politisches Amt.<br />
Aus meiner Sicht &#8211; und ich sehe mich, das gebe ich gern zu, eher als Unternehmer &#8211; geschieht beides aus letzterer Gruppe aus guten Gr&#252;nden: in der politischen Sph&#228;re fehlt es gelegentlich an Fachwissen und an Steuerungswissen &#252;ber Branchenzusammenh&#228;nge. In meiner Dom&#228;ne &#8220;IT/Internet&#8221; ganz besonders. Ich w&#252;nsche mir &#8211; mit meiner M&#252;tze als B&#252;rger &#8211; geradezu, dass hier mehr Austausch stattfindet, sofern dabei Spielregeln eingehalten werden.<br />
Und was Nebent&#228;tigkeiten angeht, muss man schon die Frage stellen, warum diese gern angenommen werden. H&#228;ngt das nicht kausal mit der unterschiedlichen Verg&#252;tung f&#252;r gleiche Leistung und Verantwortung in beiden Sph&#228;ren zusammen?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: mediaclinique &#124; ralf schwartz</title>
		<link>http://carta.info/24154/lobbykratie-das-outsourcing-der-politik/comment-page-1/#comment-10986</link>
		<dc:creator>mediaclinique &#124; ralf schwartz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 07:36:15 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Schluckimpfung: Lobbykratie, R&#252;ttgerwelle, Social Media, Mi&#223;brauch, Konservative...&lt;/strong&gt;

Schluckimpfung ist s&#252;&#223;, die Wahrheit bitter: 01 Politik: &quot;Lobbykratie: Das Outsourcing der Politik&quot;, CARTA. 02 Westerwelle: &quot;... verteidigt Mitreise seines Freundes&quot;, HB, &quot;Firma des Bruders an Bord&quot;, s&#252;ddeutsche, &quot;... spendiert K&#252;nstlerin Luxusr...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schluckimpfung: Lobbykratie, R&#252;ttgerwelle, Social Media, Mi&#223;brauch, Konservative&#8230;</strong></p>
<p>Schluckimpfung ist s&#252;&#223;, die Wahrheit bitter: 01 Politik: &#8220;Lobbykratie: Das Outsourcing der Politik&#8221;, CARTA. 02 Westerwelle: &#8220;&#8230; verteidigt Mitreise seines Freundes&#8221;, HB, &#8220;Firma des Bruders an Bord&#8221;, s&#252;ddeutsche, &#8220;&#8230; spendiert K&#252;nstlerin Luxusr&#8230;</p>
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