<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Finanzkrise Griechenland: Wie die europ&#228;ischen Chef&#228;rzte Sarkozy und Merkel systematisch Behandlungsfehler vertuschen!</title>
	<atom:link href="http://carta.info/24053/finanzkrise-griechenland-wie-die-europaeischen-chefaerzte-sarkozy-und-merkel-systematisch-behandlungsfehler-vertuschen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://carta.info/24053/finanzkrise-griechenland-wie-die-europaeischen-chefaerzte-sarkozy-und-merkel-systematisch-behandlungsfehler-vertuschen/</link>
	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Thu, 24 May 2012 06:38:15 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: Gk</title>
		<link>http://carta.info/24053/finanzkrise-griechenland-wie-die-europaeischen-chefaerzte-sarkozy-und-merkel-systematisch-behandlungsfehler-vertuschen/comment-page-1/#comment-11702</link>
		<dc:creator>Gk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 18:31:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=24053#comment-11702</guid>
		<description>K&#246;nnte Nr. 20 hier bitte gel&#246;scht werden. Danke.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>K&#246;nnte Nr. 20 hier bitte gel&#246;scht werden. Danke.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gk</title>
		<link>http://carta.info/24053/finanzkrise-griechenland-wie-die-europaeischen-chefaerzte-sarkozy-und-merkel-systematisch-behandlungsfehler-vertuschen/comment-page-1/#comment-11700</link>
		<dc:creator>Gk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 18:28:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=24053#comment-11700</guid>
		<description>&lt;em&gt;Auf eigenen Wunsch entfernt, die Redaktion&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><em>Auf eigenen Wunsch entfernt, die Redaktion</em></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: &#8220;Überall Phtalate!&#8221; &#8211; Provinzkind</title>
		<link>http://carta.info/24053/finanzkrise-griechenland-wie-die-europaeischen-chefaerzte-sarkozy-und-merkel-systematisch-behandlungsfehler-vertuschen/comment-page-1/#comment-11030</link>
		<dc:creator>&#8220;Überall Phtalate!&#8221; &#8211; Provinzkind</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 19:18:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=24053#comment-11030</guid>
		<description>[...] Lesen soll ja bilden. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Lesen soll ja bilden. [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tarantoga</title>
		<link>http://carta.info/24053/finanzkrise-griechenland-wie-die-europaeischen-chefaerzte-sarkozy-und-merkel-systematisch-behandlungsfehler-vertuschen/comment-page-1/#comment-10989</link>
		<dc:creator>Tarantoga</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 09:13:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=24053#comment-10989</guid>
		<description>@Steffen Rutter: Welchen Sinn soll bitte Wettbewerb in einer Schicksalsgemeinschaft haben? W&#252;rden Sie mit Ihrer Ehefrau um einen Job konkurrieren, mit schmutzigen Tricks und allem? Wenn man hinterher sowieso f&#252;r den Schaden zahlen muss (und dass muss man in der EU auf die eine oder andere Weise entweder als Transfer oder durch den Schaden einer Pleite), dann bringt es rein gar nichts vorher einen auf Wettbewerb zu machen und damit das Problem &#252;berhaupt erst entstehen zu lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Steffen Rutter: Welchen Sinn soll bitte Wettbewerb in einer Schicksalsgemeinschaft haben? W&#252;rden Sie mit Ihrer Ehefrau um einen Job konkurrieren, mit schmutzigen Tricks und allem? Wenn man hinterher sowieso f&#252;r den Schaden zahlen muss (und dass muss man in der EU auf die eine oder andere Weise entweder als Transfer oder durch den Schaden einer Pleite), dann bringt es rein gar nichts vorher einen auf Wettbewerb zu machen und damit das Problem &#252;berhaupt erst entstehen zu lassen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Max Conzemius</title>
		<link>http://carta.info/24053/finanzkrise-griechenland-wie-die-europaeischen-chefaerzte-sarkozy-und-merkel-systematisch-behandlungsfehler-vertuschen/comment-page-1/#comment-10985</link>
		<dc:creator>Max Conzemius</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 07:33:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=24053#comment-10985</guid>
		<description>F&#252;r eine Harmonisierung (im Sinne einer Gleichschaltung oder Vergemeinschaftung) habe ich mich an keiner Stelle ausgesprochen. Jedoch halte ich es f&#252;r problematisch, wenn in einem gemeinsamen W&#228;hrungsraum eine wirtschaftspolitische Koordinierung systematisch ausgeblendet und zum Tabu erkl&#228;rt wird. Ein fairer und unverzerrter Wettbewerb (f&#252;r den ich ausdr&#252;cklich eintrete) kann nur dann stattfinden, wenn gesunde Rahmenbedingungen vorliegen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r eine Harmonisierung (im Sinne einer Gleichschaltung oder Vergemeinschaftung) habe ich mich an keiner Stelle ausgesprochen. Jedoch halte ich es f&#252;r problematisch, wenn in einem gemeinsamen W&#228;hrungsraum eine wirtschaftspolitische Koordinierung systematisch ausgeblendet und zum Tabu erkl&#228;rt wird. Ein fairer und unverzerrter Wettbewerb (f&#252;r den ich ausdr&#252;cklich eintrete) kann nur dann stattfinden, wenn gesunde Rahmenbedingungen vorliegen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Steffen Rutter</title>
		<link>http://carta.info/24053/finanzkrise-griechenland-wie-die-europaeischen-chefaerzte-sarkozy-und-merkel-systematisch-behandlungsfehler-vertuschen/comment-page-1/#comment-10969</link>
		<dc:creator>Steffen Rutter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 17:45:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=24053#comment-10969</guid>
		<description>@ Max Conzemius: f&#252;r eine positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung in der Europ&#228;ischen Union bedarf es weniger Zentralismus und mehr Systemwettbewerb. Nur so k&#246;nnen die nationalen Rahmenbedingungen und gesellschaftlichen Strukturen als Ressourcen genutzt und nicht als H&#252;rden instrumentalisiert werden. In genauer Umkehrung Ihres Blog-Kommentars bedarf es weniger Harmonisierung in den Bereichen Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik.

Zur Diskussion &#252;ber die Zinspolitik der EZB: die Orientierung der Zinsfestsetzung an der Verbraucherpreisentwicklung scheint mir ungeeignet, um realwirtschaftliche Verwerfungen dauerhaft zu vermeiden; vielmehr bedarf es in der Geldpolitik einer konsequenten Geldmengenorientierung und zus&#228;tzlich einer sp&#252;rbaren Erh&#246;hung der Mindestreserveve f&#252;r Gesch&#228;ftsbanken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Max Conzemius: f&#252;r eine positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung in der Europ&#228;ischen Union bedarf es weniger Zentralismus und mehr Systemwettbewerb. Nur so k&#246;nnen die nationalen Rahmenbedingungen und gesellschaftlichen Strukturen als Ressourcen genutzt und nicht als H&#252;rden instrumentalisiert werden. In genauer Umkehrung Ihres Blog-Kommentars bedarf es weniger Harmonisierung in den Bereichen Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik.</p>
<p>Zur Diskussion &#252;ber die Zinspolitik der EZB: die Orientierung der Zinsfestsetzung an der Verbraucherpreisentwicklung scheint mir ungeeignet, um realwirtschaftliche Verwerfungen dauerhaft zu vermeiden; vielmehr bedarf es in der Geldpolitik einer konsequenten Geldmengenorientierung und zus&#228;tzlich einer sp&#252;rbaren Erh&#246;hung der Mindestreserveve f&#252;r Gesch&#228;ftsbanken.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Max Conzemius</title>
		<link>http://carta.info/24053/finanzkrise-griechenland-wie-die-europaeischen-chefaerzte-sarkozy-und-merkel-systematisch-behandlungsfehler-vertuschen/comment-page-1/#comment-10965</link>
		<dc:creator>Max Conzemius</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 15:18:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=24053#comment-10965</guid>
		<description>Griechenlands Solvenzprobleme alleine auf die &quot;verantwortungslose Zinspolitik&quot; der EZB zur&#252;ckzuf&#252;hren, greift meiner Meinung nach zu kurz. Nicht die europ&#228;ischen Zentralbanker sind Schuld an der griechischen Trag&#246;die. Es handelt sich vielmehr um ein strukturelles Problem der Wirtschafts- und W&#228;hrungsunion, das sich daraus ergibt, dass die EZB ihre Zinspolitik auf 16 zum Teil h&#246;chst unterschiedliche Volkswirtschaften ausrichten muss. Die Gr&#252;nde f&#252;r die Probleme der PIIGS liegen also tiefer, genauer: in den wirtschafts-, fiskal- und sozialpolitische Disparit&#228;ten sowie den makro&#246;konomischen Ungleichgewichten innerhalb der Eurozone. Hier muss eine Politik ansetzen, die nicht nur die Symptome behandeln, sondern das Problem an der Wurzel packen will.

Siehe hierzu auch meinen Blog-Eintrag: http://carta.info/23502/eine-wirtschaftsregierung-fuer-europa-chance-der-griechenland-krise/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Griechenlands Solvenzprobleme alleine auf die &#8220;verantwortungslose Zinspolitik&#8221; der EZB zur&#252;ckzuf&#252;hren, greift meiner Meinung nach zu kurz. Nicht die europ&#228;ischen Zentralbanker sind Schuld an der griechischen Trag&#246;die. Es handelt sich vielmehr um ein strukturelles Problem der Wirtschafts- und W&#228;hrungsunion, das sich daraus ergibt, dass die EZB ihre Zinspolitik auf 16 zum Teil h&#246;chst unterschiedliche Volkswirtschaften ausrichten muss. Die Gr&#252;nde f&#252;r die Probleme der PIIGS liegen also tiefer, genauer: in den wirtschafts-, fiskal- und sozialpolitische Disparit&#228;ten sowie den makro&#246;konomischen Ungleichgewichten innerhalb der Eurozone. Hier muss eine Politik ansetzen, die nicht nur die Symptome behandeln, sondern das Problem an der Wurzel packen will.</p>
<p>Siehe hierzu auch meinen Blog-Eintrag: <a href="http://carta.info/23502/eine-wirtschaftsregierung-fuer-europa-chance-der-griechenland-krise/" rel="nofollow">http://carta.info/23502/eine-wirtschaftsregierung-fuer-europa-chance-der-griechenland-krise/</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: mh</title>
		<link>http://carta.info/24053/finanzkrise-griechenland-wie-die-europaeischen-chefaerzte-sarkozy-und-merkel-systematisch-behandlungsfehler-vertuschen/comment-page-1/#comment-10952</link>
		<dc:creator>mh</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 09:20:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=24053#comment-10952</guid>
		<description>@webmax: dass es f&#252;r die regierung vorteilhaft ist, habe ich nie bestritten. hier sollte es aber gar wirtschaftlich rational sein. und da besteht ein riesen unterschied auf den es zu bestehen gilt, denn da reden wir &#252;ber grunds&#228;tzliches denken und verst&#228;ndnis. wenn bereits in diesem ansatz fehlgedacht wird, dann brauchen wir &#252;ber den rest gar nicht mehr reden. wobei gerade in der politik solcherlei gerne verwischt wird, denn es ist die absolut beste ausrede f&#252;r alles, auch das eigene wirken.

es ist auch nichts falsches daran, darauf zu bestehen falsche dinge als falsch zu brandmarken, va wenn sie dann obendrein auch nochmals mit neuen abstrusen herleitungen bef&#246;rdert werden. 

das beispiel des chinesischen geldes war .. achja, ein beispiel. das wort &quot;war&quot; deutete durchaus auf dessen vergangenheitsbezogenheit hin. vielleicht wei&#223; ich es nicht besser, sondern kann einfach nur besser lesen?

ansonsten gibt es mittlerweile genug herleitungen, aus denen man den schluss ziehen k&#246;nnte, dass die fed selbst mittlerweile einer der gr&#246;&#223;te nstaatsanleihen&quot;zeichner&quot; ist. ich sage herleitungen, weil nichts genaues wei&#223; man nicht.

eines wei&#223; ich aber, selbst wenn die hedgefonds staatsanleihen kaufen sollten, w&#228;re es in der form erstmal nicht verwerflich. zumal ein hedgefonds im eigentlichen sinne ohnehin etwas vollkommen anderes ist als das, was man heute in ihm sieht. ^^

aber wir k&#246;nnen auch noch &#252;ber den eurp. iwf-ersatz reden, den wir schon aus rein politischen gr&#252;nden brauchen. der hier aufgrund einer abstrusen zinstheorie abgelehnt wird, was nun wahrlich daneben ist.

ohnehin .. wer glaubt, dass ein w&#228;hrungsfonds den anreiz dazu bietet schlecht zu haushalten... der m&#252;sste zumindest mal die abschaffung des IWF fordern. im nachgang dann die einlagensicherung. 

zumindest in bezug auf den IWF wird das aber nicht geschehen, denn der IWF ist ein machtinstrument und dem hat europa nichts entgegen zu setzen. die macht im IWF hat die USA. die chinesen brauchen sowas nicht, die sind ihr eigener w&#228;hrungsfonds und helfen flei&#223;ig &#252;berall da, wo sie ein paar rohstoffe u.&#228;. abgreifen k&#246;nnen.

es z&#228;hlt aber nicht nur zum politischen reifeprozess europas, sondern dient auch einfach der absicherung. die schweine haben ihre probs auch ohne w&#228;hrungsfonds bekommen und eurostat ist bisher unsere beste antwort .. das ist zu wenig. &#252;ber einen w&#228;hrungsfonds kann man reingehen, finanzieren, kontrollieren, mitbestimmen.

und das muss sich nicht auf europa beschr&#228;nken.. das ist der punkt.

mfg
mh</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@webmax: dass es f&#252;r die regierung vorteilhaft ist, habe ich nie bestritten. hier sollte es aber gar wirtschaftlich rational sein. und da besteht ein riesen unterschied auf den es zu bestehen gilt, denn da reden wir &#252;ber grunds&#228;tzliches denken und verst&#228;ndnis. wenn bereits in diesem ansatz fehlgedacht wird, dann brauchen wir &#252;ber den rest gar nicht mehr reden. wobei gerade in der politik solcherlei gerne verwischt wird, denn es ist die absolut beste ausrede f&#252;r alles, auch das eigene wirken.</p>
<p>es ist auch nichts falsches daran, darauf zu bestehen falsche dinge als falsch zu brandmarken, va wenn sie dann obendrein auch nochmals mit neuen abstrusen herleitungen bef&#246;rdert werden. </p>
<p>das beispiel des chinesischen geldes war .. achja, ein beispiel. das wort &#8220;war&#8221; deutete durchaus auf dessen vergangenheitsbezogenheit hin. vielleicht wei&#223; ich es nicht besser, sondern kann einfach nur besser lesen?</p>
<p>ansonsten gibt es mittlerweile genug herleitungen, aus denen man den schluss ziehen k&#246;nnte, dass die fed selbst mittlerweile einer der gr&#246;&#223;te nstaatsanleihen&#8221;zeichner&#8221; ist. ich sage herleitungen, weil nichts genaues wei&#223; man nicht.</p>
<p>eines wei&#223; ich aber, selbst wenn die hedgefonds staatsanleihen kaufen sollten, w&#228;re es in der form erstmal nicht verwerflich. zumal ein hedgefonds im eigentlichen sinne ohnehin etwas vollkommen anderes ist als das, was man heute in ihm sieht. ^^</p>
<p>aber wir k&#246;nnen auch noch &#252;ber den eurp. iwf-ersatz reden, den wir schon aus rein politischen gr&#252;nden brauchen. der hier aufgrund einer abstrusen zinstheorie abgelehnt wird, was nun wahrlich daneben ist.</p>
<p>ohnehin .. wer glaubt, dass ein w&#228;hrungsfonds den anreiz dazu bietet schlecht zu haushalten&#8230; der m&#252;sste zumindest mal die abschaffung des IWF fordern. im nachgang dann die einlagensicherung. </p>
<p>zumindest in bezug auf den IWF wird das aber nicht geschehen, denn der IWF ist ein machtinstrument und dem hat europa nichts entgegen zu setzen. die macht im IWF hat die USA. die chinesen brauchen sowas nicht, die sind ihr eigener w&#228;hrungsfonds und helfen flei&#223;ig &#252;berall da, wo sie ein paar rohstoffe u.&#228;. abgreifen k&#246;nnen.</p>
<p>es z&#228;hlt aber nicht nur zum politischen reifeprozess europas, sondern dient auch einfach der absicherung. die schweine haben ihre probs auch ohne w&#228;hrungsfonds bekommen und eurostat ist bisher unsere beste antwort .. das ist zu wenig. &#252;ber einen w&#228;hrungsfonds kann man reingehen, finanzieren, kontrollieren, mitbestimmen.</p>
<p>und das muss sich nicht auf europa beschr&#228;nken.. das ist der punkt.</p>
<p>mfg<br />
mh</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gk</title>
		<link>http://carta.info/24053/finanzkrise-griechenland-wie-die-europaeischen-chefaerzte-sarkozy-und-merkel-systematisch-behandlungsfehler-vertuschen/comment-page-1/#comment-10945</link>
		<dc:creator>Gk</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 19:29:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=24053#comment-10945</guid>
		<description>Im Zeitalter der Globalisierung kann die Krise einzelner Staaten nur global diskutiert werden. Als das FED im Mai 2009 die Druckerpressen anschmiss, wurde tendenziell angezeigt, dass die USA ihre Schuldenkrise &#252;ber eine Inflation ausgleichen werden – und damit auf Kosten der Gl&#228;ubiger(l&#228;nder). In den Medien ging das alles etwas unter, wir hatten immerhin Wahlkampf mit Herzzeichenhandsymbol und dem Wort Vertrauen. 

Beim IWF haben die USA den h&#246;chsten Stimmanteil (  http://www.imf.org/external/np/sec/memdir/eds.htm ) und mit Europa einen hohen Einfluss.

Warum soll ein Europ&#228;ischer W&#228;hrungsfonds gegr&#252;ndet werden, wenn (1) weiterhin die Euro-L&#228;nder an der Wirtschaftsbeziehung zu den USA festhalten und (2) es bereits jetzt M&#246;glichkeiten gibt, Hilfe &#252;ber den IWF zu erhalten? 

Der IWF empfiehlt seit Februar 2010 eine Inflation von 4%. Wenn es keine einheitliche L&#246;sung zwischen Euro-L&#228;ndern und USA im Sinne der Empfehlung des IWF gibt, bef&#252;rchte ich, dass die USA das machen, was sie im Mai 2009 gemacht haben. Niemandem gef&#228;llt eine Entschuldung von Staaten &#252;ber die Inflation auf Kosten der Gl&#228;ubiger(staaten) und auf Kosten der B&#252;rger. Es lohnt sich, sich mit den Hintergr&#252;nden zu befassen, warum eine etwas h&#246;here Inflation sinnvoller erscheint. Dann w&#252;rde eine tiefere Diskussion angesto&#223;en werden, denn von dem sog. neoliberalen Wirtschaftssystem scheinen sich die Herren vom IWF innerlich verabschiedet zu haben; hier wird es hingegen als L&#246;sung gesch&#228;tzt (Wachstum &#252;ber ein, das Wort sagt es, der Inhalt weniger: Wachstumsbeschleunigungsgesetz).

Auf der anderen Seite ist es nicht verkehrt, einen Euro-L&#228;nder-Alleingang nach au&#223;en zu kommunizieren, um einer L&#246;sung i.S.d. Europ&#228;er mehr Gewicht zu verleihen. Taktisch nicht verkehrt, aber die L&#246;sung sollte &#252;ber den IWF gefunden werden. Wenn die USA n&#228;mlich einen Alleingang unternehmen, dann w&#252;rden alle „Wachstumsbeschleuniger“ bl&#246;d dastehen, aber richtig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zeitalter der Globalisierung kann die Krise einzelner Staaten nur global diskutiert werden. Als das FED im Mai 2009 die Druckerpressen anschmiss, wurde tendenziell angezeigt, dass die USA ihre Schuldenkrise &#252;ber eine Inflation ausgleichen werden – und damit auf Kosten der Gl&#228;ubiger(l&#228;nder). In den Medien ging das alles etwas unter, wir hatten immerhin Wahlkampf mit Herzzeichenhandsymbol und dem Wort Vertrauen. </p>
<p>Beim IWF haben die USA den h&#246;chsten Stimmanteil (  <a href="http://www.imf.org/external/np/sec/memdir/eds.htm" rel="nofollow">http://www.imf.org/external/np/sec/memdir/eds.htm</a> ) und mit Europa einen hohen Einfluss.</p>
<p>Warum soll ein Europ&#228;ischer W&#228;hrungsfonds gegr&#252;ndet werden, wenn (1) weiterhin die Euro-L&#228;nder an der Wirtschaftsbeziehung zu den USA festhalten und (2) es bereits jetzt M&#246;glichkeiten gibt, Hilfe &#252;ber den IWF zu erhalten? </p>
<p>Der IWF empfiehlt seit Februar 2010 eine Inflation von 4%. Wenn es keine einheitliche L&#246;sung zwischen Euro-L&#228;ndern und USA im Sinne der Empfehlung des IWF gibt, bef&#252;rchte ich, dass die USA das machen, was sie im Mai 2009 gemacht haben. Niemandem gef&#228;llt eine Entschuldung von Staaten &#252;ber die Inflation auf Kosten der Gl&#228;ubiger(staaten) und auf Kosten der B&#252;rger. Es lohnt sich, sich mit den Hintergr&#252;nden zu befassen, warum eine etwas h&#246;here Inflation sinnvoller erscheint. Dann w&#252;rde eine tiefere Diskussion angesto&#223;en werden, denn von dem sog. neoliberalen Wirtschaftssystem scheinen sich die Herren vom IWF innerlich verabschiedet zu haben; hier wird es hingegen als L&#246;sung gesch&#228;tzt (Wachstum &#252;ber ein, das Wort sagt es, der Inhalt weniger: Wachstumsbeschleunigungsgesetz).</p>
<p>Auf der anderen Seite ist es nicht verkehrt, einen Euro-L&#228;nder-Alleingang nach au&#223;en zu kommunizieren, um einer L&#246;sung i.S.d. Europ&#228;er mehr Gewicht zu verleihen. Taktisch nicht verkehrt, aber die L&#246;sung sollte &#252;ber den IWF gefunden werden. Wenn die USA n&#228;mlich einen Alleingang unternehmen, dann w&#252;rden alle „Wachstumsbeschleuniger“ bl&#246;d dastehen, aber richtig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: webmax</title>
		<link>http://carta.info/24053/finanzkrise-griechenland-wie-die-europaeischen-chefaerzte-sarkozy-und-merkel-systematisch-behandlungsfehler-vertuschen/comment-page-1/#comment-10942</link>
		<dc:creator>webmax</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 18:25:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=24053#comment-10942</guid>
		<description>@mh: S.Rutter hat vollkommen Recht. Und ein &quot;plattes Weissensniveau&quot; ist f&#252;r mich nicht erkennbar - wohl aber eine Hang zur Rechthaberei und Pennschieterei bei Ihrer Replik.
Nur kurz: Selbstverst&#228;ndlich ist es f&#252;r alle Regierungen, die ja stets unter zinseszinsbedingtem Wchstumzswang stehen (&quot;Arbeitspl&#228;tze&quot;!),  bei Niedrigzinsen vorteilhaft,  t e i l s sogar unsinnige kreditfinazierte Projekte in Angriff zu nehmen.

Der Karren ist jedoch schon soweit im Dreck, da&#223; es f&#252;r die Weltwirtschaftskrise und den kommenden Crash keine praktikable L&#246;sung(en)  mehr gibt. Das ist auch nichts Neues, so alle 60-70 Jahre geschieht dieses mit allen zinseszinsbehafteten und damit exponentiellen Geldsystemen, es ist einfach systemimmanent. Das Generationenged&#228;chtnis reicht aber nur ca. 40 Jahre, weshalb immer wieder ein neues, gleiches System mit anfangs niedrigen Zinsen auf die Beine gestellt wird. (H&#228;tte man bei der Weltleitw&#228;hrung Dollar nicht dreimal im letzten Jahrhundert brutalst getrickst, w&#228;re es auch ihm l&#228;ngst so ergangen).

was schreiben Sie hier: Chinesisches Geld flie&#223;t schon lange nicht mehr &quot;in Unmengen&quot; nach USA, im Gegenteil haben die Chinesen l&#228;ngst die Abh&#228;ngigkeit dieser Anlageform erkannt und versuchen seit mehr als drei Jahren, dem durch Industrie- und jetzt Rohstoffaufk&#228;ufe in USA und jetzt Afrika zu entgehen. 

Mittler Weile m&#252;ssen die USA sich unter der Hand schon ihre eigenen Treasuries abkaufen, um die Kurse zu st&#252;tzen. Das l&#228;uft schon l&#228;nger &#252;ber Bahama-Hedge- und Investmentfonds - und ist ein Grund, warum  die von Merkel und Co. gew&#252;nschten internationalen Kontrollen solcher Anlageformen schlicht unterbleiben.

Und hier bringen nationale Alleing&#228;nge &#252;nberhaupt nichts, schon gar nicht die eines abh&#228;ngigne Vasallenstaates.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@mh: S.Rutter hat vollkommen Recht. Und ein &#8220;plattes Weissensniveau&#8221; ist f&#252;r mich nicht erkennbar &#8211; wohl aber eine Hang zur Rechthaberei und Pennschieterei bei Ihrer Replik.<br />
Nur kurz: Selbstverst&#228;ndlich ist es f&#252;r alle Regierungen, die ja stets unter zinseszinsbedingtem Wchstumzswang stehen (&#8220;Arbeitspl&#228;tze&#8221;!),  bei Niedrigzinsen vorteilhaft,  t e i l s sogar unsinnige kreditfinazierte Projekte in Angriff zu nehmen.</p>
<p>Der Karren ist jedoch schon soweit im Dreck, da&#223; es f&#252;r die Weltwirtschaftskrise und den kommenden Crash keine praktikable L&#246;sung(en)  mehr gibt. Das ist auch nichts Neues, so alle 60-70 Jahre geschieht dieses mit allen zinseszinsbehafteten und damit exponentiellen Geldsystemen, es ist einfach systemimmanent. Das Generationenged&#228;chtnis reicht aber nur ca. 40 Jahre, weshalb immer wieder ein neues, gleiches System mit anfangs niedrigen Zinsen auf die Beine gestellt wird. (H&#228;tte man bei der Weltleitw&#228;hrung Dollar nicht dreimal im letzten Jahrhundert brutalst getrickst, w&#228;re es auch ihm l&#228;ngst so ergangen).</p>
<p>was schreiben Sie hier: Chinesisches Geld flie&#223;t schon lange nicht mehr &#8220;in Unmengen&#8221; nach USA, im Gegenteil haben die Chinesen l&#228;ngst die Abh&#228;ngigkeit dieser Anlageform erkannt und versuchen seit mehr als drei Jahren, dem durch Industrie- und jetzt Rohstoffaufk&#228;ufe in USA und jetzt Afrika zu entgehen. </p>
<p>Mittler Weile m&#252;ssen die USA sich unter der Hand schon ihre eigenen Treasuries abkaufen, um die Kurse zu st&#252;tzen. Das l&#228;uft schon l&#228;nger &#252;ber Bahama-Hedge- und Investmentfonds &#8211; und ist ein Grund, warum  die von Merkel und Co. gew&#252;nschten internationalen Kontrollen solcher Anlageformen schlicht unterbleiben.</p>
<p>Und hier bringen nationale Alleing&#228;nge &#252;nberhaupt nichts, schon gar nicht die eines abh&#228;ngigne Vasallenstaates.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: mh</title>
		<link>http://carta.info/24053/finanzkrise-griechenland-wie-die-europaeischen-chefaerzte-sarkozy-und-merkel-systematisch-behandlungsfehler-vertuschen/comment-page-1/#comment-10939</link>
		<dc:creator>mh</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 17:35:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=24053#comment-10939</guid>
		<description>@steffen rutter: deine antwort hat absolut nichts mit meiner aussage zu tun. es ist und bleibt so, dass unsinnige projekte einfach nicht wirtschaftlich rational sind. 

daran &#228;ndert sich auch nichts, wenn sie immer wieder vorkommen. da hat matthias schwenk durchaus recht und ich will dem auch nicht widersprechen.

worum es mir haupts&#228;chlich in der kritik ging, war aber auch gar nicht mal diese missratene logik, sondern vielmehr das damit einhergehende denken, dass man es als vollkommen normal anzusehen hat, wenn bei niedrigen zinsen viel mehr unsinn mit geld gemacht wird und sich das auch noch irgendwie rechtfertigen l&#228;sst.

wer so denkt, der legitimiert diesen unsinn und das kann f&#252;r mich, als b&#252;rger aber auch in der &#246;konomischen analyse, nicht die zielsetzung sein. hier offenbart sich f&#252;r mich ein denken, das einfach nur abzulehnen ist. wenn das auch noch von politikern so verbreitet wird, umso sch&#228;rfer.

zum 1. punkt der darauf erfolgten antwort:

es ist zwar richtig, dass die staatsschuld durch inflation entwertet wird, doch geht dies zu lasten der generellen kaufkraft. geld wird einfach weniger wert, weil mehr geld da ist. wer sich mit der historie besch&#228;ftigt, wird kein beispiel daf&#252;r finden, dass dies dauerhaft ohne verwerfungen einherging. eine hohe inflation hei&#223;t auch immer, dass der produktive gegenwert abhanden kommt. allein vom geld k&#246;nnen wir nicht leben und ohne produktion kein wachstum substanzielles wachstum generieren. genau das braucht es aber, um reichtum zu schaffen und/oder zu erhalten.

zum 2. punkt der darauf erfolgten antwort:

streite ich nicht ab. der anreiz ist allerdings auch bei hohen zinsen gegeben, denn politiker bedienen oftmals nicht nur ihre klientel, sondern wollen wahlen gewinnen und das geht am besten durch geschenke. was nicht mit einer restriktiven haushaltspolitk einhergehen kann, zumal nebst den wahlgeschenken auch noch die lobbyisten bedient werden m&#252;ssen, die unsere parteien dann wiederum finanzieren und den politikern im anschluss an ihr regieren ein paar ordentliche jobs verschaffen.

das sind aber ganz andere problemfelder, als der leitzins. wobei hier zu ber&#252;cksichtigen ist, dass der leitzins nicht den zinssatz darstellt, der unsere wirtschaft betrifft. im gegenteil, die zinsen die unternehmen und b&#252;rger zahlen sind weit weg vom leitzins. da macht der markt den preis und das ist viel entscheidender als der symbolische akt des leitzinses, der bestenfalls die banken betrifft.

wenn unmengen chinesisches geld nach amerika flie&#223;t und die nachfrage nach us-anleihen anheizt, dann kann der leitzins stehen wo er will, die zinsen f&#252;r us-anleihen werden einfach niedrig sein. so war es ja dann auch und nicht umsonst steigen die zinsen am langen ende zur zeit mehr als die fallen .. da halfen bisher auch die interventionen der fed nichts.

&#252;ber zinsen irgendwelche l&#246;sungen herbei zu f&#252;hren ist mehr als kurzsicht, es verkennt die realit&#228;ten.

was mich doch sehr betr&#252;bt ist, dass ein &quot;Referent f&#252;r Finanzm&#228;rkte&quot; bei der fdp sich auf so einem platten wissensniveau befindet. da wundert es mich jedenfalls nicht mehr, dass die bundesregierung bis heute nicht mal auf die simpelsten aller rezepte kommt ... wenn sie denn wirklich die absicht h&#228;tte, die spekulationen an den finanzm&#228;rkten einzud&#228;mmen. 

aber ja, ich verga&#223;... ihr wollt ja nicht nur eind&#228;mmen, ihr wollt so eind&#228;mmen, dass der staat dran verdient und entsprechend verhunzt sind nahezu alle konzepte die bisher auf dem tisch liegen.

mfg
mh</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@steffen rutter: deine antwort hat absolut nichts mit meiner aussage zu tun. es ist und bleibt so, dass unsinnige projekte einfach nicht wirtschaftlich rational sind. </p>
<p>daran &#228;ndert sich auch nichts, wenn sie immer wieder vorkommen. da hat matthias schwenk durchaus recht und ich will dem auch nicht widersprechen.</p>
<p>worum es mir haupts&#228;chlich in der kritik ging, war aber auch gar nicht mal diese missratene logik, sondern vielmehr das damit einhergehende denken, dass man es als vollkommen normal anzusehen hat, wenn bei niedrigen zinsen viel mehr unsinn mit geld gemacht wird und sich das auch noch irgendwie rechtfertigen l&#228;sst.</p>
<p>wer so denkt, der legitimiert diesen unsinn und das kann f&#252;r mich, als b&#252;rger aber auch in der &#246;konomischen analyse, nicht die zielsetzung sein. hier offenbart sich f&#252;r mich ein denken, das einfach nur abzulehnen ist. wenn das auch noch von politikern so verbreitet wird, umso sch&#228;rfer.</p>
<p>zum 1. punkt der darauf erfolgten antwort:</p>
<p>es ist zwar richtig, dass die staatsschuld durch inflation entwertet wird, doch geht dies zu lasten der generellen kaufkraft. geld wird einfach weniger wert, weil mehr geld da ist. wer sich mit der historie besch&#228;ftigt, wird kein beispiel daf&#252;r finden, dass dies dauerhaft ohne verwerfungen einherging. eine hohe inflation hei&#223;t auch immer, dass der produktive gegenwert abhanden kommt. allein vom geld k&#246;nnen wir nicht leben und ohne produktion kein wachstum substanzielles wachstum generieren. genau das braucht es aber, um reichtum zu schaffen und/oder zu erhalten.</p>
<p>zum 2. punkt der darauf erfolgten antwort:</p>
<p>streite ich nicht ab. der anreiz ist allerdings auch bei hohen zinsen gegeben, denn politiker bedienen oftmals nicht nur ihre klientel, sondern wollen wahlen gewinnen und das geht am besten durch geschenke. was nicht mit einer restriktiven haushaltspolitk einhergehen kann, zumal nebst den wahlgeschenken auch noch die lobbyisten bedient werden m&#252;ssen, die unsere parteien dann wiederum finanzieren und den politikern im anschluss an ihr regieren ein paar ordentliche jobs verschaffen.</p>
<p>das sind aber ganz andere problemfelder, als der leitzins. wobei hier zu ber&#252;cksichtigen ist, dass der leitzins nicht den zinssatz darstellt, der unsere wirtschaft betrifft. im gegenteil, die zinsen die unternehmen und b&#252;rger zahlen sind weit weg vom leitzins. da macht der markt den preis und das ist viel entscheidender als der symbolische akt des leitzinses, der bestenfalls die banken betrifft.</p>
<p>wenn unmengen chinesisches geld nach amerika flie&#223;t und die nachfrage nach us-anleihen anheizt, dann kann der leitzins stehen wo er will, die zinsen f&#252;r us-anleihen werden einfach niedrig sein. so war es ja dann auch und nicht umsonst steigen die zinsen am langen ende zur zeit mehr als die fallen .. da halfen bisher auch die interventionen der fed nichts.</p>
<p>&#252;ber zinsen irgendwelche l&#246;sungen herbei zu f&#252;hren ist mehr als kurzsicht, es verkennt die realit&#228;ten.</p>
<p>was mich doch sehr betr&#252;bt ist, dass ein &#8220;Referent f&#252;r Finanzm&#228;rkte&#8221; bei der fdp sich auf so einem platten wissensniveau befindet. da wundert es mich jedenfalls nicht mehr, dass die bundesregierung bis heute nicht mal auf die simpelsten aller rezepte kommt &#8230; wenn sie denn wirklich die absicht h&#228;tte, die spekulationen an den finanzm&#228;rkten einzud&#228;mmen. </p>
<p>aber ja, ich verga&#223;&#8230; ihr wollt ja nicht nur eind&#228;mmen, ihr wollt so eind&#228;mmen, dass der staat dran verdient und entsprechend verhunzt sind nahezu alle konzepte die bisher auf dem tisch liegen.</p>
<p>mfg<br />
mh</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Look</title>
		<link>http://carta.info/24053/finanzkrise-griechenland-wie-die-europaeischen-chefaerzte-sarkozy-und-merkel-systematisch-behandlungsfehler-vertuschen/comment-page-1/#comment-10938</link>
		<dc:creator>Look</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 17:20:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=24053#comment-10938</guid>
		<description>Man man, Muss man sich denn zu Klugschei&#223;er Postings rechtfertigen? ;)

das Inflation gemeint war, ist doch offensichtlich. Aber hast dich wirklich hervorragend in Szene gesetzt, Herr Deutschlehrer;) beeindruckend!

Zum Thema: selbstverst&#228;ndlich &#039;reduziert&#039; eine hohe Inflation die Staatsschulden. 
Jedoch zu welchem Preis, und auf den Kosten der zuk&#252;nftigen Generationen, muss  &#252;berlegt sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man man, Muss man sich denn zu Klugschei&#223;er Postings rechtfertigen? ;)</p>
<p>das Inflation gemeint war, ist doch offensichtlich. Aber hast dich wirklich hervorragend in Szene gesetzt, Herr Deutschlehrer;) beeindruckend!</p>
<p>Zum Thema: selbstverst&#228;ndlich &#8216;reduziert&#8217; eine hohe Inflation die Staatsschulden.<br />
Jedoch zu welchem Preis, und auf den Kosten der zuk&#252;nftigen Generationen, muss  &#252;berlegt sein.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tarantoga</title>
		<link>http://carta.info/24053/finanzkrise-griechenland-wie-die-europaeischen-chefaerzte-sarkozy-und-merkel-systematisch-behandlungsfehler-vertuschen/comment-page-1/#comment-10937</link>
		<dc:creator>Tarantoga</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 17:17:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=24053#comment-10937</guid>
		<description>Es ist zwar durchaus richtig, dass Inflation den (Alt-)Schuldnern hilft. Aber es bleibt die Frage, woher die Inflation kommt? Solange man nicht zu unsterilisierten Geldmengenausweitungen greift, geschieht jede Ausweitung der Geldmenge als Ausweitung der Schulden. Damit dr&#252;ckt am Ende vielleicht die einzelne Schuld weniger, gleichzeitig ist aber der Gesamtstand an Schulden ganz am Ende der Inflation am h&#246;chsten. Es ist also falsch der Inflation eine entschuldende Wirkung nachzusagen. 
Wirklich entschuldend wirken dagegen unsterilisierte Geldmengenausweitungen, bisweilen auch als Quantitative Easing bezeichnet. Inflation kann dabei ein Nebeneffekt sein, muss aber nicht wenn gleichzeitig andere Teile der Wirtschaft entschulden (durch Tilgung oder Pleiten).

Der Ausgangstext ist im &#252;brigen ein wunderbares Beispiel f&#252;r die verlorene Wirtschaftskompetenz in der FDP.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist zwar durchaus richtig, dass Inflation den (Alt-)Schuldnern hilft. Aber es bleibt die Frage, woher die Inflation kommt? Solange man nicht zu unsterilisierten Geldmengenausweitungen greift, geschieht jede Ausweitung der Geldmenge als Ausweitung der Schulden. Damit dr&#252;ckt am Ende vielleicht die einzelne Schuld weniger, gleichzeitig ist aber der Gesamtstand an Schulden ganz am Ende der Inflation am h&#246;chsten. Es ist also falsch der Inflation eine entschuldende Wirkung nachzusagen.<br />
Wirklich entschuldend wirken dagegen unsterilisierte Geldmengenausweitungen, bisweilen auch als Quantitative Easing bezeichnet. Inflation kann dabei ein Nebeneffekt sein, muss aber nicht wenn gleichzeitig andere Teile der Wirtschaft entschulden (durch Tilgung oder Pleiten).</p>
<p>Der Ausgangstext ist im &#252;brigen ein wunderbares Beispiel f&#252;r die verlorene Wirtschaftskompetenz in der FDP.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas Grieß</title>
		<link>http://carta.info/24053/finanzkrise-griechenland-wie-die-europaeischen-chefaerzte-sarkozy-und-merkel-systematisch-behandlungsfehler-vertuschen/comment-page-1/#comment-10933</link>
		<dc:creator>Andreas Grieß</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 15:56:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=24053#comment-10933</guid>
		<description>ich bitte den Fehler zu entschuldigen. Buchstabendreher sind bei mir derzeit auch inflation&#228;r, auch aufgrund einer klemmenden Tastatur, aber das betrifft eher das &quot;r&quot;. Von daher war das oben ein &quot;human error&quot;.

Klar, Inflation hilft ein wenig, Schulden abzubauen. Aber erst keine Schulden abbauen m&#252;ssen ist doch trotzdem besser.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich bitte den Fehler zu entschuldigen. Buchstabendreher sind bei mir derzeit auch inflation&#228;r, auch aufgrund einer klemmenden Tastatur, aber das betrifft eher das &#8220;r&#8221;. Von daher war das oben ein &#8220;human error&#8221;.</p>
<p>Klar, Inflation hilft ein wenig, Schulden abzubauen. Aber erst keine Schulden abbauen m&#252;ssen ist doch trotzdem besser.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/24053/finanzkrise-griechenland-wie-die-europaeischen-chefaerzte-sarkozy-und-merkel-systematisch-behandlungsfehler-vertuschen/comment-page-1/#comment-10930</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 15:33:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=24053#comment-10930</guid>
		<description>@Andreas Grie&#223;: Ob das zwei mal von Dir verwendete Wort &quot;Inflaktion&quot; tats&#228;chlich Schulden aufl&#246;sen kann, bezweifle ich ebenso wie Du. Bei der Inflation dagegen ist v&#246;llig klar, dass diese den Schuldnern hilft und den Gl&#228;ubigern tendenziell eher Sorgen macht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Andreas Grie&#223;: Ob das zwei mal von Dir verwendete Wort &#8220;Inflaktion&#8221; tats&#228;chlich Schulden aufl&#246;sen kann, bezweifle ich ebenso wie Du. Bei der Inflation dagegen ist v&#246;llig klar, dass diese den Schuldnern hilft und den Gl&#228;ubigern tendenziell eher Sorgen macht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

