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	<title>Kommentare zu: Rundfunkgeb&#252;hr – Staatsferne vs. Realit&#228;tsferne?</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 09:23:07 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Deali</title>
		<link>http://carta.info/23996/gez-rundfunkgebuehr-staatsferne-vs-realitaetsferne/comment-page-1/#comment-11080</link>
		<dc:creator>Deali</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 20:40:57 +0000</pubDate>
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		<description>Alleine die Geh&#228;lter der &#214;RR sagen das dieses System total falsch ist!
Bei fast allen Sendern betr&#228;gt das DURCHSCHNITTSEINKOMMEN fast 100.000 Euro pro Jahr!
Beim Durchschnitts-Bundesb&#252;rger (auch diese Superverdiener mitgez&#228;hlt) liegt das Durschnittseinkommen bei unter 28.000 Euro!

Was sagen denn die Bef&#252;rworter der &#214;RR?

Und bedenkt, ca. 50% aller &quot;Geb&#252;hren&quot; geht f&#252;r die Verwaltung dieser korrupten Masse drauf!
Von den 17,98 Euro im Monat geht 1 Euro f&#252;r die Extra-Rente dieser &quot;Elite&quot; drauf!

Aber ihr zahlt ja gern, kommt ja keine Werbung! Und T.Gottschalk sieht doch so nett aus mit seinen blonden Locken... Dann soll er ruhig 12Mio Einkommen haben.

Ich w&#252;nsche das die GEZ-Geb&#252;hr noch mal kr&#228;ftig erh&#246;ht wird, am besten ums dreifache.

Deali</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Alleine die Geh&#228;lter der &#214;RR sagen das dieses System total falsch ist!<br />
Bei fast allen Sendern betr&#228;gt das DURCHSCHNITTSEINKOMMEN fast 100.000 Euro pro Jahr!<br />
Beim Durchschnitts-Bundesb&#252;rger (auch diese Superverdiener mitgez&#228;hlt) liegt das Durschnittseinkommen bei unter 28.000 Euro!</p>
<p>Was sagen denn die Bef&#252;rworter der &#214;RR?</p>
<p>Und bedenkt, ca. 50% aller &#8220;Geb&#252;hren&#8221; geht f&#252;r die Verwaltung dieser korrupten Masse drauf!<br />
Von den 17,98 Euro im Monat geht 1 Euro f&#252;r die Extra-Rente dieser &#8220;Elite&#8221; drauf!</p>
<p>Aber ihr zahlt ja gern, kommt ja keine Werbung! Und T.Gottschalk sieht doch so nett aus mit seinen blonden Locken&#8230; Dann soll er ruhig 12Mio Einkommen haben.</p>
<p>Ich w&#252;nsche das die GEZ-Geb&#252;hr noch mal kr&#228;ftig erh&#246;ht wird, am besten ums dreifache.</p>
<p>Deali</p>
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		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/23996/gez-rundfunkgebuehr-staatsferne-vs-realitaetsferne/comment-page-1/#comment-11041</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 14:03:36 +0000</pubDate>
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		<description>Obigen Kommentar habe ich nochmal regepostet:
http://carta.info/24288/die-sache-mit-der-unabhaengigkeit/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Obigen Kommentar habe ich nochmal regepostet:<br />
<a href="http://carta.info/24288/die-sache-mit-der-unabhaengigkeit/" rel="nofollow">http://carta.info/24288/die-sache-mit-der-unabhaengigkeit/</a></p>
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	</item>
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		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/23996/gez-rundfunkgebuehr-staatsferne-vs-realitaetsferne/comment-page-1/#comment-11040</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 13:03:52 +0000</pubDate>
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		<description>@ Tharben: Ich h&#228;tte ohnehin fast ein Post zur Niggemeier/Schumacher/Unabh&#228;ngigkeitskiste geschrieben. Da du die Sache jetzt hier ansprichst, gibt mir das den Anlass, das hier nun auch zu tun:

Die Fiktion der Interessenlosigkeit und Unabh&#228;ngigkeit von Journalisten - und daraus abgeleitet die Forderung nach der Interessenlosigkeit und Unabh&#228;ngigkeit m&#246;glichst vieler an der &#246;ffentlichen Kommunikation Beteiligter - erscheint mir wenig hilfreich und zunehmend dysfunktional. 

Journalisten sind - aus einem bestimmten Blickwinkel betrachtet - unabh&#228;ngiger als andere Kommunikatoren.  Aber letztlich sind auch Journalisten von sehr vielen (eigenen und fremden) Interessen abh&#228;ngig. 

Glaubt man habermasianisch an die Kraft des besseren Arguments, dann kann eine Diskussion auch Interessen vertragen. Wichtig ist, dass Interessen hinreichend transparent offen liegen. Bei den hier genannten Personen ist das sicher der Fall.

Im Netz gibt es einen viel intensiveren Austausch zwischen mehr Menschen, die mehr Argumente und mehr Interessen haben - und ich bin mir sicher, dass daraus bessere Diskussionsergebnisse folgen. Interessen sind daher nicht Fremdk&#246;rper in Diskussionen, sondern ihr inh&#228;renter Bestandteil.

Man sollte soviel Abstand haben, um zu erkennen, dass mit Unabh&#228;ngigkeit und angeblicher Interessenlosigkeit auch politische Linien abgegrenzt werden. Die Interessen anderer erscheinen einem - so mein Eindruck - umso gr&#246;&#223;er, je weiter sie von den vermeintlich eigenen entfernt sind. 

Daher neigt man dazu, politisch anders denkenden Interessen vorzuwerfen, w&#228;hrend man selbst nur legitime Anliegen zu haben scheint. Letztlich geht es dabei folglich nicht um die Interessen, sondern um die Inhalte dieser Interessen, die einem nicht gefallen. Statt aber inhaltlich zu argumentieren, wirft man sich ein interessengeleitetes Vorgehen vor. Damit umgeht man die Diskussion und versucht zugleich die andere Person als minder diskussionsteilnahmef&#228;hig zu diskreditieren.

Und das wiederum ist ganz unhabermasianisch: Es setzt nicht auf die Kraft des besseres Arguments, sondern auf die Kraft von aus dem US-Wahlkampf bekannten Diskreditierungs-Techniken.

Ich pers&#246;nlich habe keinen Zweifel daran, dass etwa Hajo Schumacher und Stefan Niggemeier als Pers&#246;nlichkeiten mehr als stark genug sind, einfach ihre eigene Meinung zu vertreten. Dass sie Interessen haben, interessiert mich eher zweitrangig. Was mich vor allem interessiert, sind ihre Argumente und ihre (ordnungs)politische Grundeinstellung.

Daher brauchen wir im Netz eine Kultur der Kraft der Argumente, eine Kultur der hinreichenden Transparenz von Interessen - und keine Unabh&#228;ngigkeitswarte.

(Disclaimer: Stefan Niggemeier und Tharben waren in der Vergangenheit von meiner Unabh&#228;ngigkeit nicht immer ganz &#252;berzeugt).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Tharben: Ich h&#228;tte ohnehin fast ein Post zur Niggemeier/Schumacher/Unabh&#228;ngigkeitskiste geschrieben. Da du die Sache jetzt hier ansprichst, gibt mir das den Anlass, das hier nun auch zu tun:</p>
<p>Die Fiktion der Interessenlosigkeit und Unabh&#228;ngigkeit von Journalisten &#8211; und daraus abgeleitet die Forderung nach der Interessenlosigkeit und Unabh&#228;ngigkeit m&#246;glichst vieler an der &#246;ffentlichen Kommunikation Beteiligter &#8211; erscheint mir wenig hilfreich und zunehmend dysfunktional. </p>
<p>Journalisten sind &#8211; aus einem bestimmten Blickwinkel betrachtet &#8211; unabh&#228;ngiger als andere Kommunikatoren.  Aber letztlich sind auch Journalisten von sehr vielen (eigenen und fremden) Interessen abh&#228;ngig. </p>
<p>Glaubt man habermasianisch an die Kraft des besseren Arguments, dann kann eine Diskussion auch Interessen vertragen. Wichtig ist, dass Interessen hinreichend transparent offen liegen. Bei den hier genannten Personen ist das sicher der Fall.</p>
<p>Im Netz gibt es einen viel intensiveren Austausch zwischen mehr Menschen, die mehr Argumente und mehr Interessen haben &#8211; und ich bin mir sicher, dass daraus bessere Diskussionsergebnisse folgen. Interessen sind daher nicht Fremdk&#246;rper in Diskussionen, sondern ihr inh&#228;renter Bestandteil.</p>
<p>Man sollte soviel Abstand haben, um zu erkennen, dass mit Unabh&#228;ngigkeit und angeblicher Interessenlosigkeit auch politische Linien abgegrenzt werden. Die Interessen anderer erscheinen einem &#8211; so mein Eindruck &#8211; umso gr&#246;&#223;er, je weiter sie von den vermeintlich eigenen entfernt sind. </p>
<p>Daher neigt man dazu, politisch anders denkenden Interessen vorzuwerfen, w&#228;hrend man selbst nur legitime Anliegen zu haben scheint. Letztlich geht es dabei folglich nicht um die Interessen, sondern um die Inhalte dieser Interessen, die einem nicht gefallen. Statt aber inhaltlich zu argumentieren, wirft man sich ein interessengeleitetes Vorgehen vor. Damit umgeht man die Diskussion und versucht zugleich die andere Person als minder diskussionsteilnahmef&#228;hig zu diskreditieren.</p>
<p>Und das wiederum ist ganz unhabermasianisch: Es setzt nicht auf die Kraft des besseres Arguments, sondern auf die Kraft von aus dem US-Wahlkampf bekannten Diskreditierungs-Techniken.</p>
<p>Ich pers&#246;nlich habe keinen Zweifel daran, dass etwa Hajo Schumacher und Stefan Niggemeier als Pers&#246;nlichkeiten mehr als stark genug sind, einfach ihre eigene Meinung zu vertreten. Dass sie Interessen haben, interessiert mich eher zweitrangig. Was mich vor allem interessiert, sind ihre Argumente und ihre (ordnungs)politische Grundeinstellung.</p>
<p>Daher brauchen wir im Netz eine Kultur der Kraft der Argumente, eine Kultur der hinreichenden Transparenz von Interessen &#8211; und keine Unabh&#228;ngigkeitswarte.</p>
<p>(Disclaimer: Stefan Niggemeier und Tharben waren in der Vergangenheit von meiner Unabh&#228;ngigkeit nicht immer ganz &#252;berzeugt).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tharben</title>
		<link>http://carta.info/23996/gez-rundfunkgebuehr-staatsferne-vs-realitaetsferne/comment-page-1/#comment-11038</link>
		<dc:creator>Tharben</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 10:18:17 +0000</pubDate>
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		<description>Stefan Niggemeier und Hajo Schumacher scheinen nicht die engsten Freunde zu sein, wie man aufgrund des &lt;a href=&quot;http://www.stefan-niggemeier.de/blog/hajo-schumacher-raecht-seinen-prometheus/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;ein&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://www.stefan-niggemeier.de/blog/an-hajo-schumacher-waffelkoenig/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;anderen&lt;/a&gt; Textes vermuten k&#246;nnte.

Man kann sich nat&#252;rlich immer fragen, ob man einem verantwortungsvollen, intelligent-humorvollen und analytisch denkenden Autor, oder doch lieber einem oberfl&#228;chlichen, verantwortungslosen und d&#252;mmlich-arroganten Schreihals das Geh&#246;r schenken mag.

Was mich betrifft - ich vertraue Stefan Niggemeier.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stefan Niggemeier und Hajo Schumacher scheinen nicht die engsten Freunde zu sein, wie man aufgrund des <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/hajo-schumacher-raecht-seinen-prometheus/" rel="nofollow">ein</a> oder <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/an-hajo-schumacher-waffelkoenig/" rel="nofollow">anderen</a> Textes vermuten k&#246;nnte.</p>
<p>Man kann sich nat&#252;rlich immer fragen, ob man einem verantwortungsvollen, intelligent-humorvollen und analytisch denkenden Autor, oder doch lieber einem oberfl&#228;chlichen, verantwortungslosen und d&#252;mmlich-arroganten Schreihals das Geh&#246;r schenken mag.</p>
<p>Was mich betrifft &#8211; ich vertraue Stefan Niggemeier.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://carta.info/23996/gez-rundfunkgebuehr-staatsferne-vs-realitaetsferne/comment-page-1/#comment-11033</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 20:59:15 +0000</pubDate>
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		<description>@tharben
Ich bedanke mich auch f&#252;r den Gedankenaustausch. Hier noch eine Anmerkung zu der von Ihnen empfohlenen Lekt&#252;re:    http://newsletter.visdp.de/ViSdP_153.pdf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@tharben<br />
Ich bedanke mich auch f&#252;r den Gedankenaustausch. Hier noch eine Anmerkung zu der von Ihnen empfohlenen Lekt&#252;re:    <a href="http://newsletter.visdp.de/ViSdP_153.pdf" rel="nofollow">http://newsletter.visdp.de/ViSdP_153.pdf</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Tharben</title>
		<link>http://carta.info/23996/gez-rundfunkgebuehr-staatsferne-vs-realitaetsferne/comment-page-1/#comment-11021</link>
		<dc:creator>Tharben</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 11:03:58 +0000</pubDate>
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		<description>Perter (#17), mit viel Am&#252;sement habe ich die von Ihnen verlinkte Website genossen. Falls Ihnen zu diesem Thema einmal der Sinn nach fundierter Argumentation und logischen Schl&#252;ssen steht, empfehle ich die Lekt&#252;re von Stefan Niggemeiers &quot;&lt;a href=&quot;http://www.stefan-niggemeier.de/blog/das-elend-der-debatte-um-ard-und-zdf/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Das Elend der Debatte um ARD und ZDF&lt;/a&gt;&quot;

Da wir beginnen, uns im Kreis zu drehen, darf ich als Gegenargumente zu ihrem Kommentar auf meine anderen Kommentare zu diesem Eintrag verweisen und mich f&#252;r den Gedankenaustausch bedanken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Perter (#17), mit viel Am&#252;sement habe ich die von Ihnen verlinkte Website genossen. Falls Ihnen zu diesem Thema einmal der Sinn nach fundierter Argumentation und logischen Schl&#252;ssen steht, empfehle ich die Lekt&#252;re von Stefan Niggemeiers &#8220;<a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/das-elend-der-debatte-um-ard-und-zdf/" rel="nofollow">Das Elend der Debatte um ARD und ZDF</a>&#8221;</p>
<p>Da wir beginnen, uns im Kreis zu drehen, darf ich als Gegenargumente zu ihrem Kommentar auf meine anderen Kommentare zu diesem Eintrag verweisen und mich f&#252;r den Gedankenaustausch bedanken.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Reiner/SB</title>
		<link>http://carta.info/23996/gez-rundfunkgebuehr-staatsferne-vs-realitaetsferne/comment-page-1/#comment-11020</link>
		<dc:creator>Reiner/SB</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 09:25:08 +0000</pubDate>
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		<description>Passend zu diesem Artikel: die ARD hat gerade &quot;Bilderbuch Deutschland&quot; abgesetzt, eine m.E. der sch&#246;nsten ARD-Sendungen &#252;berhaupt. Und durch welche Sendung wurde &quot;Bilderbuch Deutschland&quot; am sonnt&#228;glichen Sendeplatz um 13 Uhr 45 ersetzt? Durch eine Telenovella. &quot;Reich, sch&#246;n und doof&quot; oder weiss der Geier.

Das nennt man wohl Salami-Taktik. Heimlich, still und leise wird alles was Anspruch hat rausgeschnitten und durch Schund ersetzt. Und alles noch halbwegs Sehenswerte l&#228;uft dann nach Mitternacht, um die quotentr&#228;chtige Primetime nicht allzusehr zu st&#246;ren. Nein danke.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Passend zu diesem Artikel: die ARD hat gerade &#8220;Bilderbuch Deutschland&#8221; abgesetzt, eine m.E. der sch&#246;nsten ARD-Sendungen &#252;berhaupt. Und durch welche Sendung wurde &#8220;Bilderbuch Deutschland&#8221; am sonnt&#228;glichen Sendeplatz um 13 Uhr 45 ersetzt? Durch eine Telenovella. &#8220;Reich, sch&#246;n und doof&#8221; oder weiss der Geier.</p>
<p>Das nennt man wohl Salami-Taktik. Heimlich, still und leise wird alles was Anspruch hat rausgeschnitten und durch Schund ersetzt. Und alles noch halbwegs Sehenswerte l&#228;uft dann nach Mitternacht, um die quotentr&#228;chtige Primetime nicht allzusehr zu st&#246;ren. Nein danke.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://carta.info/23996/gez-rundfunkgebuehr-staatsferne-vs-realitaetsferne/comment-page-1/#comment-11016</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 01:16:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=23996#comment-11016</guid>
		<description>@oliver
Noch eine Bemerkung zu dem freundlichen Pferd, das da zur Tr&#228;nke gef&#252;hrt wird und angeblich nur so ein bissl billiges Wasser s&#228;uft: 
Aus der Geb&#252;hr folgt ein Programm und aus dem Programm folgt eine Geb&#252;hr. 
Aus einer h&#246;heren Geb&#252;hr ( wie wir erleben konnten, es gab eine Erh&#246;hung ) folgt mehr Programm und aus mehr Programm folgt wieder mehr Geb&#252;hr... 
So war bisher die Richtung. Selbst die Lebensmittel im Supermarkt sind hie und da mal zeitweilig billiger geworden, auch real. Aber die Rundfunk- und Fernsehgeb&#252;hren kennen nur eine Richtung: nach oben! 
Jetzt kommt ein neuer Aspekt hinzu: 
Aus einer neuen Verbreitungsm&#246;glichkeit der Programme oder sonstwelcher Inhalte, also zum Beispiel INTERNET, hochaufl&#246;sendes Fernsehen, iphone-Apps - folgt in der Logik der &#246;ffentlich-rechtlichen Anstalten und ihrer Beatmer aus der Politik, die zwingende Notwendigkeit, diese auch zu bespielen ( um nicht &quot;abgekoppelt&quot; zu werden, anders gesagt: Den Menschen keine Ausweichm&#246;glichkeit zu lassen) - Folge: Noch mehr Geb&#252;hren, noch mehr Gr&#252;nde, Geb&#252;hr zu erheben, noch mehr Ger&#228;te, die Geb&#252;hrenpflicht &quot;erzeugen&quot;. Kann man also die H&#246;he der Geb&#252;hr erst mal nicht steigern ( weil es langsam reicht, die Leute werden sauer ), verbreitert man die Bemessungsgrundlage, das trifft dann immer nur eine Minderheit, die aber saftig. 
Und so weiter, und so fort...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@oliver<br />
Noch eine Bemerkung zu dem freundlichen Pferd, das da zur Tr&#228;nke gef&#252;hrt wird und angeblich nur so ein bissl billiges Wasser s&#228;uft:<br />
Aus der Geb&#252;hr folgt ein Programm und aus dem Programm folgt eine Geb&#252;hr.<br />
Aus einer h&#246;heren Geb&#252;hr ( wie wir erleben konnten, es gab eine Erh&#246;hung ) folgt mehr Programm und aus mehr Programm folgt wieder mehr Geb&#252;hr&#8230;<br />
So war bisher die Richtung. Selbst die Lebensmittel im Supermarkt sind hie und da mal zeitweilig billiger geworden, auch real. Aber die Rundfunk- und Fernsehgeb&#252;hren kennen nur eine Richtung: nach oben!<br />
Jetzt kommt ein neuer Aspekt hinzu:<br />
Aus einer neuen Verbreitungsm&#246;glichkeit der Programme oder sonstwelcher Inhalte, also zum Beispiel INTERNET, hochaufl&#246;sendes Fernsehen, iphone-Apps &#8211; folgt in der Logik der &#246;ffentlich-rechtlichen Anstalten und ihrer Beatmer aus der Politik, die zwingende Notwendigkeit, diese auch zu bespielen ( um nicht &#8220;abgekoppelt&#8221; zu werden, anders gesagt: Den Menschen keine Ausweichm&#246;glichkeit zu lassen) &#8211; Folge: Noch mehr Geb&#252;hren, noch mehr Gr&#252;nde, Geb&#252;hr zu erheben, noch mehr Ger&#228;te, die Geb&#252;hrenpflicht &#8220;erzeugen&#8221;. Kann man also die H&#246;he der Geb&#252;hr erst mal nicht steigern ( weil es langsam reicht, die Leute werden sauer ), verbreitert man die Bemessungsgrundlage, das trifft dann immer nur eine Minderheit, die aber saftig.<br />
Und so weiter, und so fort&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://carta.info/23996/gez-rundfunkgebuehr-staatsferne-vs-realitaetsferne/comment-page-1/#comment-11015</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 00:22:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=23996#comment-11015</guid>
		<description>@oliver
Der Druck l&#228;uft genau umgekehrt: Weil es noch eine Handvoll private Presseorgane gibt, die seri&#246;s berichten, kann sich der &#246;ffentliche-rechtliche Rundfunk noch nicht alles erlauben. Aber man arbeitet daran. 
Die gesicherten und weiter steigenden Einnahmen der &#246;ffentlich-rechlichen Anstalten und die sinkende Qualit&#228;t des Programms sind zwei Seiten des selben Prozesses. 
Die m&#252;ssen sich nicht anstrengen. Die bekommen ihr Geld auch so. 
Solange es noch Konkurrenz gibt, bedarf es hin und wieder einer anspruchsvollen Sendung, einer gut recherchierten Geschichte. Als Feigenblatt. Aber wie gesagt: Man arbeitet daran. 
Zum Grundstock vern&#252;nftig informierter B&#252;rger: Konstitution des Bundestages 2009. In allen Hauptprogrammen zur besten Sendezeit Soap Operas im &#214;R. 
Bundestagspr&#228;sident Lammert wagte, dies zu kritisieren. Die &#214;R-Oberen verwiesen darauf, man habe ja in &quot;phoenix&quot; life &#252;bertragen. Wunderbare Ausrede. Wenn man genug Geld hat, kann man immer mehr Spartenkan&#228;le erfinden. Und man hat dann immer f&#252;r jedes Versagen bei der Programmgestaltung eine Ausrede. Dabei w&#228;re es gerade an diesem Abend mal wichtig gewesen, auch dem nicht interessierten zu verdeutlichen, was wichtig ist in dieser Republik. Selbst wenn dies mal ein wenig Quote gekostet h&#228;tte. Soviel zum &quot;Grundstock vern&#252;nftig informierter B&#252;rger&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@oliver<br />
Der Druck l&#228;uft genau umgekehrt: Weil es noch eine Handvoll private Presseorgane gibt, die seri&#246;s berichten, kann sich der &#246;ffentliche-rechtliche Rundfunk noch nicht alles erlauben. Aber man arbeitet daran.<br />
Die gesicherten und weiter steigenden Einnahmen der &#246;ffentlich-rechlichen Anstalten und die sinkende Qualit&#228;t des Programms sind zwei Seiten des selben Prozesses.<br />
Die m&#252;ssen sich nicht anstrengen. Die bekommen ihr Geld auch so.<br />
Solange es noch Konkurrenz gibt, bedarf es hin und wieder einer anspruchsvollen Sendung, einer gut recherchierten Geschichte. Als Feigenblatt. Aber wie gesagt: Man arbeitet daran.<br />
Zum Grundstock vern&#252;nftig informierter B&#252;rger: Konstitution des Bundestages 2009. In allen Hauptprogrammen zur besten Sendezeit Soap Operas im &#214;R.<br />
Bundestagspr&#228;sident Lammert wagte, dies zu kritisieren. Die &#214;R-Oberen verwiesen darauf, man habe ja in &#8220;phoenix&#8221; life &#252;bertragen. Wunderbare Ausrede. Wenn man genug Geld hat, kann man immer mehr Spartenkan&#228;le erfinden. Und man hat dann immer f&#252;r jedes Versagen bei der Programmgestaltung eine Ausrede. Dabei w&#228;re es gerade an diesem Abend mal wichtig gewesen, auch dem nicht interessierten zu verdeutlichen, was wichtig ist in dieser Republik. Selbst wenn dies mal ein wenig Quote gekostet h&#228;tte. Soviel zum &#8220;Grundstock vern&#252;nftig informierter B&#252;rger&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://carta.info/23996/gez-rundfunkgebuehr-staatsferne-vs-realitaetsferne/comment-page-1/#comment-11013</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 23:33:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=23996#comment-11013</guid>
		<description>Die Argumentation gegen den Terminus &quot;Geb&#252;hr&quot; kann so nicht verfangen. Man kann nunmal nicht mehr tun, als das Pferd zur Tr&#228;nke f&#252;hren. Die Kosten f&#252;r die Bereitstellung von Information fallen so oder so an. Ob sie nun tats&#228;chlich abgerufen werden oder nicht &#228;ndert nichts daran, dass das grunds&#228;tzliche Vorhandensein von solide recherchierter Information ein sine qua non f&#252;r eine vern&#252;nftig funktionierende Demokratie ist - damit profitiert sogar auch der davon, der sie nicht nutzt. Dass es eine Handvoll private Presseorgane gibt, die ebenfalls seri&#246;s berichten ist sicher richtig - aber nicht in der Breite des Spektrums und nicht selten auch aufgrund eines entsprechenden Druckes der auch durch das Vorhandensein des &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunks aufgebaut wird. Direkt oder indirekt, die Leistung wird von allen genutzt, und sei es dahingehend, dass sie von einem stabilen Staatsgef&#252;ge mit einem Grundstock vern&#252;nftig informierter B&#252;rger profitieren.

&#220;brigens: Die Geb&#252;hren f&#252;r die M&#252;llabfuhr werden auch f&#228;llig, ob die M&#252;lltonne nun voll oder leer ist - auch wenn einige Pilotprojekte die M&#252;lltonnen tats&#228;chlich auswiegen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Argumentation gegen den Terminus &#8220;Geb&#252;hr&#8221; kann so nicht verfangen. Man kann nunmal nicht mehr tun, als das Pferd zur Tr&#228;nke f&#252;hren. Die Kosten f&#252;r die Bereitstellung von Information fallen so oder so an. Ob sie nun tats&#228;chlich abgerufen werden oder nicht &#228;ndert nichts daran, dass das grunds&#228;tzliche Vorhandensein von solide recherchierter Information ein sine qua non f&#252;r eine vern&#252;nftig funktionierende Demokratie ist &#8211; damit profitiert sogar auch der davon, der sie nicht nutzt. Dass es eine Handvoll private Presseorgane gibt, die ebenfalls seri&#246;s berichten ist sicher richtig &#8211; aber nicht in der Breite des Spektrums und nicht selten auch aufgrund eines entsprechenden Druckes der auch durch das Vorhandensein des &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunks aufgebaut wird. Direkt oder indirekt, die Leistung wird von allen genutzt, und sei es dahingehend, dass sie von einem stabilen Staatsgef&#252;ge mit einem Grundstock vern&#252;nftig informierter B&#252;rger profitieren.</p>
<p>&#220;brigens: Die Geb&#252;hren f&#252;r die M&#252;llabfuhr werden auch f&#228;llig, ob die M&#252;lltonne nun voll oder leer ist &#8211; auch wenn einige Pilotprojekte die M&#252;lltonnen tats&#228;chlich auswiegen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://carta.info/23996/gez-rundfunkgebuehr-staatsferne-vs-realitaetsferne/comment-page-1/#comment-11011</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 22:33:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=23996#comment-11011</guid>
		<description>@Tharben

Lesen sie bitte doch - anstatt hier den Blog mit dicken K&#228;sten zu f&#252;llen  - mal folgendes durch: http://www.gebuehren-igel.de/   !

Hier und anderswo schie&#223;t auch niemand so scharf auf den &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunk, sondern es regt sich Unmut bei Leuten, die aufkommen sollen f&#252;r einen Finanzbedarf, der stetig steigt. 
Die wollen sie erst mal vertr&#246;sten mit irgendwie zu &#228;ndernden rechtlichen und strukturellen Vorraussetzungen. Wer soll die &#228;ndern? Und vor allem wann? 
Der Vergleich mit Zeitungen ist vollkommen daneben. Nie wurde jemand gezwungen, eine Zeitung zu bezahlen. Und trotzdem haben wir dort (noch) die ganze Vielfalt von Bild &#252;ber die Regionalzeitungen bis zur ZEIT. 
In der medialen Massenkommunikation (ein Sender - viele Empf&#228;nger) gelten zwei W&#228;hrungen. Zum einen AUFMERKSAMKEIT (der Nutzer), die dem Anbieter (begrenzt) die M&#246;glichkeit er&#246;ffnet, Werbung zu verkaufen. Zum anderen GELD, also die direkte Bezahlung der Inhalte durch den, der sie zur Kenntnis nehmen will. 
Beides ist eine begrenzte Ressource. Und von beidem nehmen sich die &#246;ffentlich-rechtlichen Anstalten ein beachtliches St&#252;ck, ungefragtund inzwischen auch unabw&#228;hlbar. Man k&#246;nnte dies noch in Details ausf&#252;hren. Aber es gen&#252;gen wohl zwei Beispiele: Selbst wer bis jetzt noch das &quot;Gl&#252;ck&quot; hat, nur um die Rundfunk- und nicht auch noch um die wesentlich h&#246;hrere Rundfunk- und Fernsehgeb&#252;hr geschr&#246;pft zu werden (und sei es durch das Gebrechen, einen Computer oder ein smartphone benutzen zu m&#252;ssen) und es dann nat&#252;rlich auch wagt, da er ja schon einmal zahlen musste, einen Nachrichtensender des &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunks zu h&#246;ren, bleibt nicht verschont. Anstellle von noch mehr Nachrichten bringen die am laufenden Band Werbung f&#252;r Fernsehsendungen im &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunk und Werbung f&#252;r die Webangebote des &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunks. Wer jedoch den Fehler machte, einen Fernseher oder &#228;hnliches zu besitzen, wird inzwischen in einer H&#246;he zur Kasse gebeten, die fast dem Abopreis einer seri&#246;sen Tageszeitung entspricht. Das ist jetzt schon so und k&#252;nftig will man ja auch von den Fernsehverweigerern das &quot;volle Geld&quot;. 
Das Angebot der &#246;ffentlich-rechtlichen hat also in jeder Weise eine Lenkungsfunktion im Markt. Wer schon einmal zahlen musste, nutzt eben, was er schon bezahlt hat und ist wohl nur schwer zu bewegen, f&#252;r ein konkurrierendes Angebot noch einmal in die Tasche zu greifen. Auf die Dauer f&#252;hrt dies zu einem Nischendasein aller anderen Anbieter au&#223;erhalb des &#246;ffentlich-rechtlichen Systems. Wenn dieser Zustand einmal erreicht ist, ist der Inhalt der Programme auch vollkommen egal. Hochbezahlte Volksverbl&#246;dung auf allen Kan&#228;len, Quote, Quote! -  und es gibt niemand mehr, der ihnen auf die Finger hauen k&#246;nnte. So froh k&#246;nnen wir dann sein, die &#246;ffentlich-rechtlichen zu haben! 
Keine noch so ausgekl&#252;gelte &quot;rechtliche und strukturelle Voraussetzung&quot; ( tharben ) kann daran etwas &#228;ndern, denn einf&#252;hren m&#252;ssten diese ja wohl jene, die eben von der &#246;ffentlichen Meinung kontrolliert werden sollten. Und die werden einen Teufel tun. 
Die Katze bei&#223;t sich in den Schwanz. &quot;Disclosure&quot; muss also lauten: Abschaffung der Geb&#252;hr! Unter bestimmten Vorausetzungen war diese einst berechtigt. Das galt Jahrzehnte. Heute aber bestehen diese Vorausetzungen nicht mehr.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Tharben</p>
<p>Lesen sie bitte doch &#8211; anstatt hier den Blog mit dicken K&#228;sten zu f&#252;llen  &#8211; mal folgendes durch: <a href="http://www.gebuehren-igel.de/" rel="nofollow">http://www.gebuehren-igel.de/</a>   !</p>
<p>Hier und anderswo schie&#223;t auch niemand so scharf auf den &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunk, sondern es regt sich Unmut bei Leuten, die aufkommen sollen f&#252;r einen Finanzbedarf, der stetig steigt.<br />
Die wollen sie erst mal vertr&#246;sten mit irgendwie zu &#228;ndernden rechtlichen und strukturellen Vorraussetzungen. Wer soll die &#228;ndern? Und vor allem wann?<br />
Der Vergleich mit Zeitungen ist vollkommen daneben. Nie wurde jemand gezwungen, eine Zeitung zu bezahlen. Und trotzdem haben wir dort (noch) die ganze Vielfalt von Bild &#252;ber die Regionalzeitungen bis zur ZEIT.<br />
In der medialen Massenkommunikation (ein Sender &#8211; viele Empf&#228;nger) gelten zwei W&#228;hrungen. Zum einen AUFMERKSAMKEIT (der Nutzer), die dem Anbieter (begrenzt) die M&#246;glichkeit er&#246;ffnet, Werbung zu verkaufen. Zum anderen GELD, also die direkte Bezahlung der Inhalte durch den, der sie zur Kenntnis nehmen will.<br />
Beides ist eine begrenzte Ressource. Und von beidem nehmen sich die &#246;ffentlich-rechtlichen Anstalten ein beachtliches St&#252;ck, ungefragtund inzwischen auch unabw&#228;hlbar. Man k&#246;nnte dies noch in Details ausf&#252;hren. Aber es gen&#252;gen wohl zwei Beispiele: Selbst wer bis jetzt noch das &#8220;Gl&#252;ck&#8221; hat, nur um die Rundfunk- und nicht auch noch um die wesentlich h&#246;hrere Rundfunk- und Fernsehgeb&#252;hr geschr&#246;pft zu werden (und sei es durch das Gebrechen, einen Computer oder ein smartphone benutzen zu m&#252;ssen) und es dann nat&#252;rlich auch wagt, da er ja schon einmal zahlen musste, einen Nachrichtensender des &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunks zu h&#246;ren, bleibt nicht verschont. Anstellle von noch mehr Nachrichten bringen die am laufenden Band Werbung f&#252;r Fernsehsendungen im &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunk und Werbung f&#252;r die Webangebote des &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunks. Wer jedoch den Fehler machte, einen Fernseher oder &#228;hnliches zu besitzen, wird inzwischen in einer H&#246;he zur Kasse gebeten, die fast dem Abopreis einer seri&#246;sen Tageszeitung entspricht. Das ist jetzt schon so und k&#252;nftig will man ja auch von den Fernsehverweigerern das &#8220;volle Geld&#8221;.<br />
Das Angebot der &#246;ffentlich-rechtlichen hat also in jeder Weise eine Lenkungsfunktion im Markt. Wer schon einmal zahlen musste, nutzt eben, was er schon bezahlt hat und ist wohl nur schwer zu bewegen, f&#252;r ein konkurrierendes Angebot noch einmal in die Tasche zu greifen. Auf die Dauer f&#252;hrt dies zu einem Nischendasein aller anderen Anbieter au&#223;erhalb des &#246;ffentlich-rechtlichen Systems. Wenn dieser Zustand einmal erreicht ist, ist der Inhalt der Programme auch vollkommen egal. Hochbezahlte Volksverbl&#246;dung auf allen Kan&#228;len, Quote, Quote! &#8211;  und es gibt niemand mehr, der ihnen auf die Finger hauen k&#246;nnte. So froh k&#246;nnen wir dann sein, die &#246;ffentlich-rechtlichen zu haben!<br />
Keine noch so ausgekl&#252;gelte &#8220;rechtliche und strukturelle Voraussetzung&#8221; ( tharben ) kann daran etwas &#228;ndern, denn einf&#252;hren m&#252;ssten diese ja wohl jene, die eben von der &#246;ffentlichen Meinung kontrolliert werden sollten. Und die werden einen Teufel tun.<br />
Die Katze bei&#223;t sich in den Schwanz. &#8220;Disclosure&#8221; muss also lauten: Abschaffung der Geb&#252;hr! Unter bestimmten Vorausetzungen war diese einst berechtigt. Das galt Jahrzehnte. Heute aber bestehen diese Vorausetzungen nicht mehr.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tharben</title>
		<link>http://carta.info/23996/gez-rundfunkgebuehr-staatsferne-vs-realitaetsferne/comment-page-1/#comment-10999</link>
		<dc:creator>Tharben</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 13:45:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=23996#comment-10999</guid>
		<description>Knitterbart,

entschuldigen Sie, dass ich Ihren Kommentar auf die folgende Art und Weise zerpfl&#252;cke. Es kommt einem Wortwechsel wohl am n&#228;chsten.

&lt;blockquote&gt;[Die &#214;ffentlisch-Rechtlichen] dr&#228;ngen ins Internet und wissen genau genommen, wie &#252;berfl&#252;ssig sie sind.&lt;/blockquote&gt;

Sie sch&#228;tzen die &#214;ffRen aber sehr selbstkritisch ein. Ich glaube nicht, dass das irgendjemand in den Anstalten denkt. Wozu auch? Die &#214;ffRen sind nicht &#252;berfl&#252;ssig. Sie wurden in der Kohlenstoffwelt ebenso dringend gebraucht wie heute in der digitalen Welt.

&lt;blockquote&gt;haben die Privaten (egal mit welcher Qualit&#228;t) kaum eine Chance gegen das Zwangsgeb&#252;hrensystem der &#214;ffentlichrechtlichen Sender&lt;/blockquote&gt;
Zwangsgeb&#252;hrensystem? Unabh&#228;ngiger Journalismus muss finanziert werden. Es w&#228;re sch&#246;n wenn es anders w&#228;re.

Es ist das Henne-Ei-Problem. Aber Presseverleger sind in den meisten F&#228;llen finanziell so gut ausgestattet, dass sie &#252;ber die Finanzierung tats&#228;chlichen Qualit&#228;tsjournalismus online Geldeier ernten k&#246;nnten. Bedenken Sie, dass eine Zeitung lange Zeit die Lizenz zum Gelddrucken war (&lt;a href=&quot;http://medienradio.org/mr/mr011-robin-meyer-lucht/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;vgl. Robin Meyer-Lucht in Medienradio 11&lt;/a&gt;) und teilweise noch heute ist. 

Wenn die private Presse kein Gesch&#228;ftsmodell / Bezahlmodell f&#252;rs Web findet, dann soll sie bitte weiterhin Papier bedrucken. Dieses Argument ist mindestens genauso fair wie die &#214;ffRen aus dem Web raushalten zu wollen.

&lt;blockquote&gt;Einflussnahme, unter denen die &#214;ffRen leiden.” – Das ist doch wohl der blanke Hohn.&lt;/blockquote&gt;
Ich sage das gern auch ein drittes mal: &lt;i&gt;Wie gesagt, erst m&#252;ssen die rechtlichen und strukturellen Voraussetzungen stimmen.&lt;/i&gt;

&lt;blockquote&gt;da&#223; dieses Konzept [LSR] ausschlie&#223;lich gewerbliche PC-Nutzer treffen soll, nicht den privaten&lt;/blockquote&gt;
Die Zeche zahlt - wie immer - der Verbraucher. In den F&#228;llen, in denen das nicht geht, wird sich die Wirtschaft herzlich bei den Verlegern bedanken, wenn die betroffenen Unternehmen sowieso schon gegen harte Konkurrenz zu k&#228;mpfen haben, so dass sie die zus&#228;tzlichen Kosten nicht an die Verbraucher werden weiterreichen k&#246;nnen.

&lt;blockquote&gt;Letztlich w&#228;re aber auch die Zahl der Hits und ob sich ein journalistisches Angebot f&#252;r den Anbieter rechnet kein Beweis f&#252;r dessen Qualit&#228;t.&lt;/blockquote&gt;
Wollen Sie damit sagen, dass der Markt doch nicht alles selbst regelt? Da k&#246;nnen wir doch froh sein, dass wir einen geb&#252;hrenfinanzierten, &#246;ffentlich-rechtlichen Journalismus haben.

In einer ruhigen Stunde werde ich Ihrem Link gerne folgen. Gemeint ist wohl &lt;a href=&quot;http://www.orh.bayern.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=456&amp;Itemid=145&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;diese PDF-Datei&lt;/a&gt;.

Disclosure: Tats&#228;chlich habe ich pers&#246;nlich einiges an der GEZ, deren Praktiken, den Mitteleinsatz der &#214;ffRen, die Strukturen der &#214;ffRen usw. zu kritisieren. Aber gut, wenn hier so scharf gegen die &#214;ffRen geschossen wird, muss man eben auch einmal die Rollen tauschen. Nur damit keine Missverst&#228;ndnisse entstehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Knitterbart,</p>
<p>entschuldigen Sie, dass ich Ihren Kommentar auf die folgende Art und Weise zerpfl&#252;cke. Es kommt einem Wortwechsel wohl am n&#228;chsten.</p>
<blockquote><p>[Die &#214;ffentlisch-Rechtlichen] dr&#228;ngen ins Internet und wissen genau genommen, wie &#252;berfl&#252;ssig sie sind.</p></blockquote>
<p>Sie sch&#228;tzen die &#214;ffRen aber sehr selbstkritisch ein. Ich glaube nicht, dass das irgendjemand in den Anstalten denkt. Wozu auch? Die &#214;ffRen sind nicht &#252;berfl&#252;ssig. Sie wurden in der Kohlenstoffwelt ebenso dringend gebraucht wie heute in der digitalen Welt.</p>
<blockquote><p>haben die Privaten (egal mit welcher Qualit&#228;t) kaum eine Chance gegen das Zwangsgeb&#252;hrensystem der &#214;ffentlichrechtlichen Sender</p></blockquote>
<p>Zwangsgeb&#252;hrensystem? Unabh&#228;ngiger Journalismus muss finanziert werden. Es w&#228;re sch&#246;n wenn es anders w&#228;re.</p>
<p>Es ist das Henne-Ei-Problem. Aber Presseverleger sind in den meisten F&#228;llen finanziell so gut ausgestattet, dass sie &#252;ber die Finanzierung tats&#228;chlichen Qualit&#228;tsjournalismus online Geldeier ernten k&#246;nnten. Bedenken Sie, dass eine Zeitung lange Zeit die Lizenz zum Gelddrucken war (<a href="http://medienradio.org/mr/mr011-robin-meyer-lucht/" rel="nofollow">vgl. Robin Meyer-Lucht in Medienradio 11</a>) und teilweise noch heute ist. </p>
<p>Wenn die private Presse kein Gesch&#228;ftsmodell / Bezahlmodell f&#252;rs Web findet, dann soll sie bitte weiterhin Papier bedrucken. Dieses Argument ist mindestens genauso fair wie die &#214;ffRen aus dem Web raushalten zu wollen.</p>
<blockquote><p>Einflussnahme, unter denen die &#214;ffRen leiden.” – Das ist doch wohl der blanke Hohn.</p></blockquote>
<p>Ich sage das gern auch ein drittes mal: <i>Wie gesagt, erst m&#252;ssen die rechtlichen und strukturellen Voraussetzungen stimmen.</i></p>
<blockquote><p>da&#223; dieses Konzept [LSR] ausschlie&#223;lich gewerbliche PC-Nutzer treffen soll, nicht den privaten</p></blockquote>
<p>Die Zeche zahlt &#8211; wie immer &#8211; der Verbraucher. In den F&#228;llen, in denen das nicht geht, wird sich die Wirtschaft herzlich bei den Verlegern bedanken, wenn die betroffenen Unternehmen sowieso schon gegen harte Konkurrenz zu k&#228;mpfen haben, so dass sie die zus&#228;tzlichen Kosten nicht an die Verbraucher werden weiterreichen k&#246;nnen.</p>
<blockquote><p>Letztlich w&#228;re aber auch die Zahl der Hits und ob sich ein journalistisches Angebot f&#252;r den Anbieter rechnet kein Beweis f&#252;r dessen Qualit&#228;t.</p></blockquote>
<p>Wollen Sie damit sagen, dass der Markt doch nicht alles selbst regelt? Da k&#246;nnen wir doch froh sein, dass wir einen geb&#252;hrenfinanzierten, &#246;ffentlich-rechtlichen Journalismus haben.</p>
<p>In einer ruhigen Stunde werde ich Ihrem Link gerne folgen. Gemeint ist wohl <a href="http://www.orh.bayern.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=456&amp;Itemid=145" rel="nofollow">diese PDF-Datei</a>.</p>
<p>Disclosure: Tats&#228;chlich habe ich pers&#246;nlich einiges an der GEZ, deren Praktiken, den Mitteleinsatz der &#214;ffRen, die Strukturen der &#214;ffRen usw. zu kritisieren. Aber gut, wenn hier so scharf gegen die &#214;ffRen geschossen wird, muss man eben auch einmal die Rollen tauschen. Nur damit keine Missverst&#228;ndnisse entstehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Knitterbart</title>
		<link>http://carta.info/23996/gez-rundfunkgebuehr-staatsferne-vs-realitaetsferne/comment-page-1/#comment-10995</link>
		<dc:creator>Knitterbart</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 12:30:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=23996#comment-10995</guid>
		<description>@Tharben

&quot;weswegen die Verlage eine Konkurrenz durch die &#214;ffRen scheuen&quot;, hei&#223;t es bei Ihnen. Ist es nicht eher so, da&#223; die sogenannten &#246;ffentlichrechtlichen Sender diese scheuen?! Sie dr&#228;ngen ins Internet und wissen genau genommen, wie &#252;berfl&#252;ssig sie sind. Und solange es keine funktionierenden Bezahlsysteme im Internet gibt, solange haben die Privaten (egal mit welcher Qualit&#228;t) kaum eine Chance gegen das Zwangsgeb&#252;hrensystem der &#214;ffentlichrechtlichen Sender. Dabei legen mittlerweile selbst Verwaltungsgerichte den &#214;ffentlichrechtlichen Sendern nahe, ihr Angebot nur noch mit entsprechender Zugangsberechtigung &#246;ffentlich zu machen.

Ein noch besseres Zitat von Ihnen: &quot;Freilich nicht unter zu strengen Auflagen und der politischen Einflussnahme, unter denen die &#214;ffRen leiden.&quot; - Das ist doch wohl der blanke Hohn. Wir haben heute ein System zwischen &#214;ffentlichrechtlichem Rundfunk und Politik, bei dem man sich gegenseitig Informationen und P&#246;stchen zuschustert. Es ist ein Gef&#252;ge gegenseitiger Abh&#228;ngigkeit, da&#223; allenfalls durch kleine Zwistigkeiten wie im Falle Brender etwas aus den Fugen ger&#228;t.

Und was das beschriebene Leistungsschutzrecht f&#252;r Zeitungsverlage betrifft, so sei kritisch erg&#228;nzt, da&#223; dieses Konzept ausschlie&#223;lich gewerbliche PC-Nutzer treffen soll, nicht den privaten. Dabei ist es doch eher der private Nutzer, der tats&#228;chliche an den Inhalten der Zeitungsverlage interessiert ist. Der gewerbliche Nutzer hingegen hat am Firmen-PC vielmehr seine Arbeit und seine Korrespondenz zu erledigen. Hier fehlt einfach ein geeignetes minipay-System, am besten auch f&#252;r die &#214;ffentlichrechtlichen Sender im Internet, dann h&#228;tten wir Ruhe.

Letztlich w&#228;re aber auch die Zahl der Hits und ob sich ein journalistisches Angebot f&#252;r den Anbieter rechnet kein Beweis f&#252;r dessen Qualit&#228;t. Insofern ist die Qualit&#228;tsdiskussion auch eine Scheindiskussion: vielmehr geht es ums &#220;berleben, um Arbeitspl&#228;tze und gewohnte warme Sessel - und da geht es bei den privaten allemal h&#228;rter daher als im &#246;ffentlichrechtlichen Bereich. Empfehlen kann man dazu z.B. die Lekt&#252;re der Berichte der Landesrechnungsh&#246;fe, z.B. des Bayerischen Obersten . Rechnungshofes (http://www.orh.bayern.de/files/Sonderberichte/BR-Sonderbericht%202009.pdf). Schaut man sich dort z.B. die Seite 58ff an, so wird deutlich, da&#223; die Angestellten des BR in der Regel besser oder sogar deutlich besser gestellt sind als sonst im &#246;ffentlichen Dienst &#252;blich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Tharben</p>
<p>&#8220;weswegen die Verlage eine Konkurrenz durch die &#214;ffRen scheuen&#8221;, hei&#223;t es bei Ihnen. Ist es nicht eher so, da&#223; die sogenannten &#246;ffentlichrechtlichen Sender diese scheuen?! Sie dr&#228;ngen ins Internet und wissen genau genommen, wie &#252;berfl&#252;ssig sie sind. Und solange es keine funktionierenden Bezahlsysteme im Internet gibt, solange haben die Privaten (egal mit welcher Qualit&#228;t) kaum eine Chance gegen das Zwangsgeb&#252;hrensystem der &#214;ffentlichrechtlichen Sender. Dabei legen mittlerweile selbst Verwaltungsgerichte den &#214;ffentlichrechtlichen Sendern nahe, ihr Angebot nur noch mit entsprechender Zugangsberechtigung &#246;ffentlich zu machen.</p>
<p>Ein noch besseres Zitat von Ihnen: &#8220;Freilich nicht unter zu strengen Auflagen und der politischen Einflussnahme, unter denen die &#214;ffRen leiden.&#8221; &#8211; Das ist doch wohl der blanke Hohn. Wir haben heute ein System zwischen &#214;ffentlichrechtlichem Rundfunk und Politik, bei dem man sich gegenseitig Informationen und P&#246;stchen zuschustert. Es ist ein Gef&#252;ge gegenseitiger Abh&#228;ngigkeit, da&#223; allenfalls durch kleine Zwistigkeiten wie im Falle Brender etwas aus den Fugen ger&#228;t.</p>
<p>Und was das beschriebene Leistungsschutzrecht f&#252;r Zeitungsverlage betrifft, so sei kritisch erg&#228;nzt, da&#223; dieses Konzept ausschlie&#223;lich gewerbliche PC-Nutzer treffen soll, nicht den privaten. Dabei ist es doch eher der private Nutzer, der tats&#228;chliche an den Inhalten der Zeitungsverlage interessiert ist. Der gewerbliche Nutzer hingegen hat am Firmen-PC vielmehr seine Arbeit und seine Korrespondenz zu erledigen. Hier fehlt einfach ein geeignetes minipay-System, am besten auch f&#252;r die &#214;ffentlichrechtlichen Sender im Internet, dann h&#228;tten wir Ruhe.</p>
<p>Letztlich w&#228;re aber auch die Zahl der Hits und ob sich ein journalistisches Angebot f&#252;r den Anbieter rechnet kein Beweis f&#252;r dessen Qualit&#228;t. Insofern ist die Qualit&#228;tsdiskussion auch eine Scheindiskussion: vielmehr geht es ums &#220;berleben, um Arbeitspl&#228;tze und gewohnte warme Sessel &#8211; und da geht es bei den privaten allemal h&#228;rter daher als im &#246;ffentlichrechtlichen Bereich. Empfehlen kann man dazu z.B. die Lekt&#252;re der Berichte der Landesrechnungsh&#246;fe, z.B. des Bayerischen Obersten . Rechnungshofes (<a href="http://www.orh.bayern.de/files/Sonderberichte/BR-Sonderbericht%202009.pdf" rel="nofollow">http://www.orh.bayern.de/files/Sonderberichte/BR-Sonderbericht%202009.pdf</a>). Schaut man sich dort z.B. die Seite 58ff an, so wird deutlich, da&#223; die Angestellten des BR in der Regel besser oder sogar deutlich besser gestellt sind als sonst im &#246;ffentlichen Dienst &#252;blich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tharben</title>
		<link>http://carta.info/23996/gez-rundfunkgebuehr-staatsferne-vs-realitaetsferne/comment-page-1/#comment-10993</link>
		<dc:creator>Tharben</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 11:24:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=23996#comment-10993</guid>
		<description>Peter, Sie haben teilweise recht. Die Formulierung &quot;Sie haben recht&quot; ist (1) eine Teilmenge von &quot;Sie haben teilweise recht&quot;. Und (2) in Hinblick auf meinen restlichen Kommentar ein rhetorischer Kniff. Wollen wir diesem Eintrag nicht auch die verdiente Aufmerksamkeit durch eine entsprechende Diskussion zuteil werden lassen?

Sie haben meinen Satz, &quot;&lt;i&gt;Die &#214;ffRen sind die einzigen, die der idealtypischen Unabh&#228;ngigkeit am ehesten entsprechen k&#246;nnen.&lt;/i&gt;&quot; offenbar nicht aufmerksam genug gelesen. Da steht: &lt;i&gt;am ehesten entsprechen k&#246;nnen&lt;/i&gt;, nicht &lt;i&gt;entsprechen&lt;/i&gt;. Wie gesagt, erst m&#252;ssen die rechtlichen und strukturellen Voraussetzungen stimmen.

Wenn es so ist, dass der privatwirtschaftlich finanzierte Journalismus so gut ist, wie Sie sagen, dann sehe ich den Grund daf&#252;r nicht, weswegen die Verlage eine Konkurrenz durch die &#214;ffRen scheuen. Oder ist der Online-Journalismus - denn darauf l&#228;uft schlussendlich alles hinaus - vielleicht gar nicht so gut? Zu falch, zu einf&#228;ltig, zu schlecht recherchiert? Dann h&#228;tte ich als Verleger allerdings auch Angst vor den &#214;ffRen.

Apropos Verleger: Sie haben vielleicht auch von diesem recht omin&#246;sen Leistungsschutzrecht f&#252;r Zeitungsverlage geh&#246;rt. &lt;a href=&quot;http://www.netzpolitik.org/2010/leistungsschutzrecht-wird-konkretisiert/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Wie sich langsam herausstellt&lt;/a&gt;, wird eine Art Zeitungs-GEZ beabsichtigt. Eine Zeitungs-GEZ! So besonders gro&#223; scheint das Vertrauen der Zeitungsverlage in ihre eigenen Inhalte wahrlich nicht zu sein, dass sie es nun den &#246;ffentlich-rechtlichen Sendern gleichtun wollen. Freilich nicht unter zu strengen Auflagen und der politischen Einflussnahme, unter denen die &#214;ffRen leiden. Das ist Ehrensache. Und wer ist als erstes zur Stelle wenn es darum geht, &#252;ber die GEZ zu jammern? Die Privaten! Ist das nicht ganz sch&#246;n verr&#252;ckt?

Seitdem Banken risikofrei operieren k&#246;nnen weil Verluste vom Steuerzahler beglichen werden (&quot;too big to fail&quot;), hat sich in Unternehmerkreisen eine Verantwortungslosigkeit eingeschlichen, wie sie sogar Guido Westerwelle bei den sp&#228;tr&#246;misch dekadenten &#196;rmsten unserer Gesellschaft nicht vermuten d&#252;rfte. Aber dar&#252;ber wollen wir an dieser Stelle schweigen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Peter, Sie haben teilweise recht. Die Formulierung &#8220;Sie haben recht&#8221; ist (1) eine Teilmenge von &#8220;Sie haben teilweise recht&#8221;. Und (2) in Hinblick auf meinen restlichen Kommentar ein rhetorischer Kniff. Wollen wir diesem Eintrag nicht auch die verdiente Aufmerksamkeit durch eine entsprechende Diskussion zuteil werden lassen?</p>
<p>Sie haben meinen Satz, &#8220;<i>Die &#214;ffRen sind die einzigen, die der idealtypischen Unabh&#228;ngigkeit am ehesten entsprechen k&#246;nnen.</i>&#8221; offenbar nicht aufmerksam genug gelesen. Da steht: <i>am ehesten entsprechen k&#246;nnen</i>, nicht <i>entsprechen</i>. Wie gesagt, erst m&#252;ssen die rechtlichen und strukturellen Voraussetzungen stimmen.</p>
<p>Wenn es so ist, dass der privatwirtschaftlich finanzierte Journalismus so gut ist, wie Sie sagen, dann sehe ich den Grund daf&#252;r nicht, weswegen die Verlage eine Konkurrenz durch die &#214;ffRen scheuen. Oder ist der Online-Journalismus &#8211; denn darauf l&#228;uft schlussendlich alles hinaus &#8211; vielleicht gar nicht so gut? Zu falch, zu einf&#228;ltig, zu schlecht recherchiert? Dann h&#228;tte ich als Verleger allerdings auch Angst vor den &#214;ffRen.</p>
<p>Apropos Verleger: Sie haben vielleicht auch von diesem recht omin&#246;sen Leistungsschutzrecht f&#252;r Zeitungsverlage geh&#246;rt. <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/leistungsschutzrecht-wird-konkretisiert/" rel="nofollow">Wie sich langsam herausstellt</a>, wird eine Art Zeitungs-GEZ beabsichtigt. Eine Zeitungs-GEZ! So besonders gro&#223; scheint das Vertrauen der Zeitungsverlage in ihre eigenen Inhalte wahrlich nicht zu sein, dass sie es nun den &#246;ffentlich-rechtlichen Sendern gleichtun wollen. Freilich nicht unter zu strengen Auflagen und der politischen Einflussnahme, unter denen die &#214;ffRen leiden. Das ist Ehrensache. Und wer ist als erstes zur Stelle wenn es darum geht, &#252;ber die GEZ zu jammern? Die Privaten! Ist das nicht ganz sch&#246;n verr&#252;ckt?</p>
<p>Seitdem Banken risikofrei operieren k&#246;nnen weil Verluste vom Steuerzahler beglichen werden (&#8220;too big to fail&#8221;), hat sich in Unternehmerkreisen eine Verantwortungslosigkeit eingeschlichen, wie sie sogar Guido Westerwelle bei den sp&#228;tr&#246;misch dekadenten &#196;rmsten unserer Gesellschaft nicht vermuten d&#252;rfte. Aber dar&#252;ber wollen wir an dieser Stelle schweigen.</p>
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		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://carta.info/23996/gez-rundfunkgebuehr-staatsferne-vs-realitaetsferne/comment-page-1/#comment-10978</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 23:55:41 +0000</pubDate>
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		<description>@tharben
 - &quot; Die &#214;ffRen sind die einzigen, die der idealtypischen Unabh&#228;ngigkeit am ehesten entsprechen k&#246;nnen. &quot; - Diese These hatte ich oben widerlegt. Erst geben sie mir recht, um dann den alten Hut erneut hervor zu zaubern. Wenn sie stimmen w&#252;rde, k&#246;nnten wir ja allen anderen Journalismus abschaffen. &#220;ber die direkte Begegnung auf dem einen Markt, der da heute INTERNET hei&#223;t, zwischen geb&#252;hrenfinanzierten und damit gut gesicherten Angeboten und anderen, die sich privat refinanzieren m&#252;ssen, sind wir ja gerade auf diesem Weg, leider. Denn die gro&#223;en Skandale in der Bundesrepublik hat eben nicht der &#246;ffentlich-rechtliche Rundfunk aufgedeckt, sondern das waren immer private Medienunternehmen, Zeitungen, Zeitschriften, Magazine. 
Wenn sich auf einem Markt Unternehmen mit staatlich garantierten Einnahmen solchen mit vollem Marktrisiko, die der Kunde eben auch &quot;abw&#228;hlen&quot; kann, gegen&#252;ber stehen, verlieren immer letztere. (Niemand kauft eine zweite Haftpfichtversicherung f&#252;r das gleiche Risiko, wenn er schon eine erste zwangsweise abschlie&#223;en musste.)Das streben die &#246;ffentlich-rechtlichen an, um sich selbst unverzichtbar zu machen. Deswegen sind sie so hei&#223; auf Aktivit&#228;ten im Internet. 
Der Tod der anderen ist denen v&#246;llig egal. Der Politik ebenso, wenn sie ihn nicht sogar herbeisehnen. Meine These ist eine ganz andere: Erst wenn es in Deutschland wieder ein Profit bringendes Gesch&#228;ft ist, einen Skandal aufzudecken, eine Schweinerei &#246;ffentlich zu machen, kann die &quot;vierte Gewalt&quot;, die Kontrolle von Politik und Wirtschaft durch die &#246;ffentliche Meinung, wieder funktionieren. Daf&#252;r braucht man funktionierende Bezahlsysteme f&#252;r Autoren (und Autorengruppen) im Internet. Daf&#252;r k&#246;nnte der Staat sorgen, das w&#228;re sinnvoll und vorallem inhaltsneutral (! ! ! ) . &quot;tharben&quot; wird das dann begreifen, wenn die &#252;bern&#228;chste Geb&#252;hrenrunde der &#246;ffentlich-rechtlichen so fett ausf&#228;llt, dass es auch in seiner Geldb&#246;rse weh tut. Und bis jetzt spricht leider alles daf&#252;r, das der Weg in diese Richtung eingeschlagen wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@tharben<br />
 &#8211; &#8221; Die &#214;ffRen sind die einzigen, die der idealtypischen Unabh&#228;ngigkeit am ehesten entsprechen k&#246;nnen. &#8221; &#8211; Diese These hatte ich oben widerlegt. Erst geben sie mir recht, um dann den alten Hut erneut hervor zu zaubern. Wenn sie stimmen w&#252;rde, k&#246;nnten wir ja allen anderen Journalismus abschaffen. &#220;ber die direkte Begegnung auf dem einen Markt, der da heute INTERNET hei&#223;t, zwischen geb&#252;hrenfinanzierten und damit gut gesicherten Angeboten und anderen, die sich privat refinanzieren m&#252;ssen, sind wir ja gerade auf diesem Weg, leider. Denn die gro&#223;en Skandale in der Bundesrepublik hat eben nicht der &#246;ffentlich-rechtliche Rundfunk aufgedeckt, sondern das waren immer private Medienunternehmen, Zeitungen, Zeitschriften, Magazine.<br />
Wenn sich auf einem Markt Unternehmen mit staatlich garantierten Einnahmen solchen mit vollem Marktrisiko, die der Kunde eben auch &#8220;abw&#228;hlen&#8221; kann, gegen&#252;ber stehen, verlieren immer letztere. (Niemand kauft eine zweite Haftpfichtversicherung f&#252;r das gleiche Risiko, wenn er schon eine erste zwangsweise abschlie&#223;en musste.)Das streben die &#246;ffentlich-rechtlichen an, um sich selbst unverzichtbar zu machen. Deswegen sind sie so hei&#223; auf Aktivit&#228;ten im Internet.<br />
Der Tod der anderen ist denen v&#246;llig egal. Der Politik ebenso, wenn sie ihn nicht sogar herbeisehnen. Meine These ist eine ganz andere: Erst wenn es in Deutschland wieder ein Profit bringendes Gesch&#228;ft ist, einen Skandal aufzudecken, eine Schweinerei &#246;ffentlich zu machen, kann die &#8220;vierte Gewalt&#8221;, die Kontrolle von Politik und Wirtschaft durch die &#246;ffentliche Meinung, wieder funktionieren. Daf&#252;r braucht man funktionierende Bezahlsysteme f&#252;r Autoren (und Autorengruppen) im Internet. Daf&#252;r k&#246;nnte der Staat sorgen, das w&#228;re sinnvoll und vorallem inhaltsneutral (! ! ! ) . &#8220;tharben&#8221; wird das dann begreifen, wenn die &#252;bern&#228;chste Geb&#252;hrenrunde der &#246;ffentlich-rechtlichen so fett ausf&#228;llt, dass es auch in seiner Geldb&#246;rse weh tut. Und bis jetzt spricht leider alles daf&#252;r, das der Weg in diese Richtung eingeschlagen wird.</p>
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