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	<title>Kommentare zu: Gedanken zu Google Street View</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
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		<title>Von: Bonnie</title>
		<link>http://carta.info/23941/gedanken-zu-google-street-view/comment-page-1/#comment-12500</link>
		<dc:creator>Bonnie</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 15:21:58 +0000</pubDate>
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		<description>Dazu m&#252;sst Ihr erst mal das hier lesen, da stehen einem die Haare zu Berge, aber nicht wegen Google, sondern wegen der Datensch&#252;tzer: http://www.presseanzeiger.de/meldungen/politik/336487.php</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dazu m&#252;sst Ihr erst mal das hier lesen, da stehen einem die Haare zu Berge, aber nicht wegen Google, sondern wegen der Datensch&#252;tzer: <a href="http://www.presseanzeiger.de/meldungen/politik/336487.php" rel="nofollow">http://www.presseanzeiger.de/meldungen/politik/336487.php</a></p>
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		<title>Von: Christoph Kappes</title>
		<link>http://carta.info/23941/gedanken-zu-google-street-view/comment-page-1/#comment-12499</link>
		<dc:creator>Christoph Kappes</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 15:15:15 +0000</pubDate>
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		<description>Da dieser Artikel immer noch gern gelesen wird:
Bundesdatenschutzbeauftragter kritisiert Erfassung von WLANs durch Street View-Fahrzeuge:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Datenschuetzer-Street-View-Autos-scannen-private-Funknetze-Update-984118.html

Anmerkungen:
1. Das Scannen von WLANs ist ein alter Hut. Firmen wie http://www.navizon.com/ bieten seit Jahren Datenbanken an, mit dennen aus WLAN-Signalpegeln, GPS-Daten und Mobilfunkzellen-Daten/Pegeln Geokoordinaten ermittelt werden. Partner wie Microsoft, Yahoo und Google nutzen diese. Im &#252;brigen auch jeder station&#228;re Browser, bei dem Geolocation eingeschaltet ist.

2. Ob &#252;ber die eindeutige MAC-Adresse von Endger&#228;ten &quot;personenbezogene&quot; Daten erhooben werden, d&#252;rfte umstritten sein. Die Lage ist nicht anders als bei IP-Adressen, wo seit langem unterschiedliche Rechtsprechung existiert. Die Frage ist, ob mit der MAC-Adresse eine Person &quot;bestimmbar&quot; ist.

3. Wer in WLANs personenbezogene Daten eingibt, darf sich nicht wundern, wenn diese Daten von WLAN-Scannern gesehen werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da dieser Artikel immer noch gern gelesen wird:<br />
Bundesdatenschutzbeauftragter kritisiert Erfassung von WLANs durch Street View-Fahrzeuge:<br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Datenschuetzer-Street-View-Autos-scannen-private-Funknetze-Update-984118.html" rel="nofollow">http://www.heise.de/newsticker/meldung/Datenschuetzer-Street-View-Autos-scannen-private-Funknetze-Update-984118.html</a></p>
<p>Anmerkungen:<br />
1. Das Scannen von WLANs ist ein alter Hut. Firmen wie <a href="http://www.navizon.com/" rel="nofollow">http://www.navizon.com/</a> bieten seit Jahren Datenbanken an, mit dennen aus WLAN-Signalpegeln, GPS-Daten und Mobilfunkzellen-Daten/Pegeln Geokoordinaten ermittelt werden. Partner wie Microsoft, Yahoo und Google nutzen diese. Im &#252;brigen auch jeder station&#228;re Browser, bei dem Geolocation eingeschaltet ist.</p>
<p>2. Ob &#252;ber die eindeutige MAC-Adresse von Endger&#228;ten &#8220;personenbezogene&#8221; Daten erhooben werden, d&#252;rfte umstritten sein. Die Lage ist nicht anders als bei IP-Adressen, wo seit langem unterschiedliche Rechtsprechung existiert. Die Frage ist, ob mit der MAC-Adresse eine Person &#8220;bestimmbar&#8221; ist.</p>
<p>3. Wer in WLANs personenbezogene Daten eingibt, darf sich nicht wundern, wenn diese Daten von WLAN-Scannern gesehen werden.</p>
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	<item>
		<title>Von: Wer hat Angst vor Google Street View? &#171; Bruchköbel Blog</title>
		<link>http://carta.info/23941/gedanken-zu-google-street-view/comment-page-1/#comment-12412</link>
		<dc:creator>Wer hat Angst vor Google Street View? &#171; Bruchköbel Blog</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 14:27:29 +0000</pubDate>
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		<description>[...] BBB) zus&#228;tzlich gesch&#252;rt werden? Ich habe dazu einen sehr interessanten, sachlichen Artikel bei Carta gefunden, in dem die rechtlichen Probleme und m&#246;glichen Gefahren ausf&#252;hrlich beleuchtet werden. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] BBB) zus&#228;tzlich gesch&#252;rt werden? Ich habe dazu einen sehr interessanten, sachlichen Artikel bei Carta gefunden, in dem die rechtlichen Probleme und m&#246;glichen Gefahren ausf&#252;hrlich beleuchtet werden. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Debik M.A.</title>
		<link>http://carta.info/23941/gedanken-zu-google-street-view/comment-page-1/#comment-11705</link>
		<dc:creator>Peter Debik M.A.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 20:06:20 +0000</pubDate>
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		<description>Was man vielleicht auch noch ber&#252;cksichtigen sollte ist, dass es neben Streetview heute in Deutschland schon andere Projekte gibt, die H&#228;userfotos zeigen - und die daf&#252;r &#252;berhaupt nicht kritisiert werden. Ich betreibe eines davon, und wir haben mit Nutzern durchweg nur positive Erfahrungen gemacht.

Wir haben au&#223;erdem in mehreren deutschen St&#228;dten viele tausend Fotos selbst angefertigt. Zwar be&#228;ugen Passanten das gelegentlich, aber nur die wenigsten sprachen uns dazu an. Und diejenigen, die uns ansprachen, hatten &#252;berhaupt nichts mehr gegen die Fotos, nachdem wir erkl&#228;rt hatten, was mit den Daten passieren wird. Dazu haben wir eine Postkarte sowie ein Merkblatt immer dabei und informieren auf der Website auch &#252;ber vier ma&#223;gebliche und wegweisende Gerichtsurteile.

In einem Fall in Frankfurt am Main hatte mich ein Einfamlienhaus-Besitzer sogar ausdr&#252;cklich dazu aufgefordert, unbedingt auch sein Haus zu fotografieren, als er merkte, dass wir nur selektiv nach Licht/Kontrast H&#228;user als repr&#228;sentativen Querschnitt ausgew&#228;hlt hatten. Als ich ihm erkl&#228;rte, was wir da f&#252;r Fotos machen, wollte er unbedingt auch mit drauf und bat sogar noch an, extra Fenster zu &#246;ffnen oder zu schlie&#223;en, so wie wir es haben wollten (wir brauchten da aber gar nichts Spezielles).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was man vielleicht auch noch ber&#252;cksichtigen sollte ist, dass es neben Streetview heute in Deutschland schon andere Projekte gibt, die H&#228;userfotos zeigen &#8211; und die daf&#252;r &#252;berhaupt nicht kritisiert werden. Ich betreibe eines davon, und wir haben mit Nutzern durchweg nur positive Erfahrungen gemacht.</p>
<p>Wir haben au&#223;erdem in mehreren deutschen St&#228;dten viele tausend Fotos selbst angefertigt. Zwar be&#228;ugen Passanten das gelegentlich, aber nur die wenigsten sprachen uns dazu an. Und diejenigen, die uns ansprachen, hatten &#252;berhaupt nichts mehr gegen die Fotos, nachdem wir erkl&#228;rt hatten, was mit den Daten passieren wird. Dazu haben wir eine Postkarte sowie ein Merkblatt immer dabei und informieren auf der Website auch &#252;ber vier ma&#223;gebliche und wegweisende Gerichtsurteile.</p>
<p>In einem Fall in Frankfurt am Main hatte mich ein Einfamlienhaus-Besitzer sogar ausdr&#252;cklich dazu aufgefordert, unbedingt auch sein Haus zu fotografieren, als er merkte, dass wir nur selektiv nach Licht/Kontrast H&#228;user als repr&#228;sentativen Querschnitt ausgew&#228;hlt hatten. Als ich ihm erkl&#228;rte, was wir da f&#252;r Fotos machen, wollte er unbedingt auch mit drauf und bat sogar noch an, extra Fenster zu &#246;ffnen oder zu schlie&#223;en, so wie wir es haben wollten (wir brauchten da aber gar nichts Spezielles).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christoph Kappes</title>
		<link>http://carta.info/23941/gedanken-zu-google-street-view/comment-page-1/#comment-11289</link>
		<dc:creator>Christoph Kappes</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 19:44:24 +0000</pubDate>
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		<description>Der Kommentar von Bassing (Nr. 26) ist m.E. unangebracht, da Google ganz &#252;berwiegend nur alte Einzelfotos in StreetView bereitstellt. Ein solches Einzelfoto kann auch heute schon jeder &quot;Stalker&quot; aufnehmen.
Man sollte allerdings mal als Gedankenspiel die Funktionsweise von StreetView auf die Spitze treiben: Was w&#228;re, wenn StreetView als Umsatztr&#228;ger f&#252;r lokale Anzeigen genug Geld abwirft f&#252;r aktuelle Fotos, dh x Google-Autos fahren st&#228;ndig aufnehmend durch´s Land? Was w&#228;re, wenn jedermann gegen geringes Entgelt sich eine solche Apparatur auf das Auto schrauben k&#246;nnte und derartige Daten liefert?
&#196;ndert sich dann die Bewertung (vorausgesetzt, Gesichter werden weiterhin verwischt) ?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kommentar von Bassing (Nr. 26) ist m.E. unangebracht, da Google ganz &#252;berwiegend nur alte Einzelfotos in StreetView bereitstellt. Ein solches Einzelfoto kann auch heute schon jeder &#8220;Stalker&#8221; aufnehmen.<br />
Man sollte allerdings mal als Gedankenspiel die Funktionsweise von StreetView auf die Spitze treiben: Was w&#228;re, wenn StreetView als Umsatztr&#228;ger f&#252;r lokale Anzeigen genug Geld abwirft f&#252;r aktuelle Fotos, dh x Google-Autos fahren st&#228;ndig aufnehmend durch´s Land? Was w&#228;re, wenn jedermann gegen geringes Entgelt sich eine solche Apparatur auf das Auto schrauben k&#246;nnte und derartige Daten liefert?<br />
&#196;ndert sich dann die Bewertung (vorausgesetzt, Gesichter werden weiterhin verwischt) ?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Bassing</title>
		<link>http://carta.info/23941/gedanken-zu-google-street-view/comment-page-1/#comment-11229</link>
		<dc:creator>Bassing</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 10:11:12 +0000</pubDate>
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		<description>Google hat f&#252;r mich schon genug Monopol auf dem Datenmarkt. Wenn Sie mit ihrer Google Street View - Aktion in Deutschland durchkommen, habe ich ernsthaft Angst vor Stalkern! Gr&#252;&#223;e</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Google hat f&#252;r mich schon genug Monopol auf dem Datenmarkt. Wenn Sie mit ihrer Google Street View &#8211; Aktion in Deutschland durchkommen, habe ich ernsthaft Angst vor Stalkern! Gr&#252;&#223;e</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Laune</title>
		<link>http://carta.info/23941/gedanken-zu-google-street-view/comment-page-1/#comment-11165</link>
		<dc:creator>Laune</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 07:54:23 +0000</pubDate>
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		<description>Aus Urlaub zur&#252;ck.

@ Reiner/SB &amp; @ Paul

Ich wei&#223; nicht ob ihr es mitbekommen habt, aber diese Diskussion lebt durch fachhaltige Aussagen (teils juristisch), nicht durch emotionale Polemik. Es geht hier nicht um &quot;gefallen&quot; oder &quot;nichtgefallen&quot;.
Verfolgt den Thread bitte genau und dann werdet ihr sehen, dass der Dienst durch die gegebene rechtliche Situation in Deutschland mehr als zweifelhaft ist. Meines Erachtens und aus den geschilderten Gr&#252;nden ist er in seiner aktuellen Ausf&#252;hrung nicht legal. 
&quot;ttm&quot; hat dies in seiner datenschutz-moralischen Betrachtung aus Unternehmerseite auch noch einmal sch&#246;n von der anderen Seite dargelegt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aus Urlaub zur&#252;ck.</p>
<p>@ Reiner/SB &amp; @ Paul</p>
<p>Ich wei&#223; nicht ob ihr es mitbekommen habt, aber diese Diskussion lebt durch fachhaltige Aussagen (teils juristisch), nicht durch emotionale Polemik. Es geht hier nicht um &#8220;gefallen&#8221; oder &#8220;nichtgefallen&#8221;.<br />
Verfolgt den Thread bitte genau und dann werdet ihr sehen, dass der Dienst durch die gegebene rechtliche Situation in Deutschland mehr als zweifelhaft ist. Meines Erachtens und aus den geschilderten Gr&#252;nden ist er in seiner aktuellen Ausf&#252;hrung nicht legal.<br />
&#8220;ttm&#8221; hat dies in seiner datenschutz-moralischen Betrachtung aus Unternehmerseite auch noch einmal sch&#246;n von der anderen Seite dargelegt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Paul</title>
		<link>http://carta.info/23941/gedanken-zu-google-street-view/comment-page-1/#comment-11058</link>
		<dc:creator>Paul</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 12:35:27 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kann wohl ohne Zweifel sagen, dass ich noch nie einen so intelligenten, gut recherchierten und interessanten Beitrag &#252;ber Google Streetview gelesen habe. Danke f&#252;r dich vielen Argumente gegen die ewig n&#246;rgelnden Skeptiker und den grandiosen Lesespass. lg</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann wohl ohne Zweifel sagen, dass ich noch nie einen so intelligenten, gut recherchierten und interessanten Beitrag &#252;ber Google Streetview gelesen habe. Danke f&#252;r dich vielen Argumente gegen die ewig n&#246;rgelnden Skeptiker und den grandiosen Lesespass. lg</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ttm</title>
		<link>http://carta.info/23941/gedanken-zu-google-street-view/comment-page-1/#comment-10953</link>
		<dc:creator>ttm</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 09:32:57 +0000</pubDate>
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		<description>Ich m&#246;chte mal Ihren transalantischen Diskurs mit vier Thesen zum Datenschutz aufnehmen, die ich schon Mitte Februar in meinem eigenen Blog ver&#246;ffentlich habe, aber sie passen exakt zu dem hier diskutierten Thema und sind auch nur ein Versuch, ein wenig Ordnung in das Diskussionget&#252;mmel zu bringen (wird jetzt etwas l&#228;nger):

    * Datenschutz ist Grundrechtsschutz – nicht mehr und nicht weniger

Das klingt banal, m&#246;chte ich aber gleich zu Beginn nochmal in Erinnerung rufen. Es geht nicht um die Daten, es geht um das Recht jedes Einzelnen, Informationen &#252;ber sich kontrollieren zu k&#246;nnen.

    * Die Definition des Einzelnen f&#252;r Privatheit, kann nicht der Ma&#223;stab des Datenschutzes sein

Das klingen nur auf den ersten Blick &#252;berraschend, doch dies muss gelten, wil man &#252;berhaupt so etwas wie einen gesellschaftlichen Konsens zum Thema Datenschutz finden. Denn darum geht es: Eine &#220;bereinkunft zu finden, wo die &#214;ffentlichkeit beginnt, die der Einzelne eben nicht mehr kontrollieren kann und wo die Privatsph&#228;re endet, f&#252;r die der einzelne jedes Recht hat, diese zu kontrollieren. Und das kann sich notwendigerweise nicht nach subjektiven Befindlichkeiten richten.

Nicht nach der Befindlichkeit von Hauseigent&#252;mern, die die Ablichtung ihrer Besitzt&#252;mer als Eingriff in die Privatsph&#228;re empfinden (was aufgrund einer Klage gegen das Angebot www.bilderbuch-koeln.de das Landgericht K&#246;ln &#252;brigens verneint hat, ein mit Blick auf Google Streetview interessantes Urteil), nicht nach der Befindlichkeit einzelner F&#252;rstinnen und F&#252;rsten, die mit dem Hinweis auf dem Recht am eigenen Bild ihre Privatsph&#228;re sehr weit in den &#246;ffentlichen Raum ausdehnen m&#246;chten, und nicht nach der Befindlichkeit des Facebook-Bloggers, der ausf&#252;hrlich seinen j&#252;ngsten Besuch beim Proktologen bebildert und den &#246;ffentlichen Raum sehr weit in sein Privatleben hinein l&#228;sst. Grundrechte k&#252;mmern sich nicht um Befindlichkeiten und nur weil in sozialen Netzwerken zahlreiche personengebundene Informationen von den Personen selbst hinterlegt werden, l&#228;sst sich daraus noch keine Rechtfertigung ableiten, massenhafte Datensammlungen an dritten Stellen zu beginnen.

    * Wenn Unternehmen von Datenschutz reden, haben sie stets ein kommerzielles Interesse

Und abh&#228;ngig von diesem Interesse suchen und finden sie Argumente f&#252;r oder gegen detaillierte Regelungen, die ihr jeweilliges Gesch&#228;ftsmodell ber&#252;hren. Regelungen die sie nicht betreffen, interessieren sie auch nicht. Unternehmen sind schlicht keine moralischen Instanzen und sie haben kein Rechtsempfinden – auch wenn ihre Gesch&#228;ftsf&#252;hrer, Eigent&#252;mer und Vorst&#228;nde das nat&#252;rlich jederzeit und ganz besonders am Sonntag abstreiten. Um Missverst&#228;ndnissen vorzubeugen: Ich finde diese moralfreie, interessengeleitete Grundhaltung nicht verwerflich, sondern im Sinne der Unternehmen hochgradig n&#252;tzlich. Man sollte sich diese Haltung nur stets vergegenw&#228;rtigen, wenn von Unternehmensseite mal ein strengeres Urheberrecht und dann wieder ein lascherer Datenschutz gefordert wird. Man kann es auch ganz kurz sagen: Die Argumente von Unternehmen sind bei Fragen des Datenschutzes keinen Pfifferling wert, weil der Schutz der Grundrechte nur dann ein prim&#228;res unternehmerisches Interesse ist, wenn das Gesch&#228;ftsmodell auf deren Existenz beruht. Das ist h&#246;chst selten der Fall.

    * Das entscheidende Problem ist die gro&#223;e Datengl&#228;ubigkeit

Entschiedene Datensch&#252;tzer wie begeisterte Bef&#252;rworter staatlicher und privater Vorratsdatenspeicherei eint der Glaube an die Daten. Die einen f&#252;rchten den gl&#228;sernenen B&#252;rger, die anderen wollen ihn – doch beide glauben, dass es ihn geben k&#246;nnte. Dabei ist das Bild vom gl&#228;sernen B&#252;rger mindestens irref&#252;hrend. Man kann auch mit noch so vielen Daten nicht in den individuellen Kopf hinein schauen. Es gibt nur Wahrscheinlichkeiten. Daten machen den Einzelnen nicht durchschaubar, sie produzieren nur einen mehr oder weniger scharfen Schatten der Person. Aus diesem Schatten versuchen die Nutzer der Daten, R&#252;ckschl&#252;sse auf die Person zu ziehen – und gerade das ist gef&#228;hrlich, weil diese Schl&#252;sse so f&#252;rchterlich falsch sein k&#246;nnen, wie jeder Schattenspieler wei&#223;.

Bislang wecken gro&#223;e Datensammlungen stets Begehrlichkeiten, weil darin neue Erkennntnisse funkeln. F&#252;r denjenigen, der die Grenzen dieser Erkenntnisse erkennt, verliert das Funkeln jedoch schnell an Glanz. Wer aber, wie die Verbrauchschutzministerin Ilse Aigner in Google StreetView eine „millionenfache Verletzung der Privatsp&#228;hre“ erkennt, betont noch den Glanz, den er ( in diesem Fall „sie“) dann als verf&#252;hrerisch brandmarken kann. Das ist aber nur moralinsaures Gew&#228;sch – Aufkl&#228;rung sieht anders aus. Das Problem sind eben nicht (allein) die Bilder, sondern der Glaube daran, dass sich daraus in Kombination mit vielen anderen Daten eine 1:1 Abbildung der Wirklichkeit erstellen l&#228;sst. Tats&#228;chlich wird die Wirklichkeit in Daten immer nur modelliert – das gilt insbesondere f&#252;r Geodaten. Und der Versuch die Komplexit&#228;t der Realit&#228;t in einen Modell vollst&#228;ndig abzubilden ist noch stets gescheitert.

Das gesamte Geomarketing beruht auf Annahmen und Wahrscheinlichkeiten. Es funktioniert in der Masse und versagt im Einzelfall. Man kann durch gute Adressqualifizierungen vielleicht Ums&#228;tze erh&#246;hen – aber ob ein einzelner Mensch kreditw&#252;rdig ist, sagen die Daten nicht. Und abseits statistischer Modelle und ausgebufften Data-Minings k&#246;nnen Daten auch schlicht falsch sein. Das gilt f&#252;r Schufa-Eintr&#228;ge, das gilt f&#252;r Mobilfunk-Verbindunsgdaten und das gilt f&#252;r Katasterkarten. Der Datenschatten mag dann einen scharfen Umriss haben, aber er ist in Wirklichkeit ungemein verzerrt. Trotzdem kann aus falschen Daten irgendwann Realit&#228;t werden, getreu dem j&#252;dischen Sprichwort: Wenn Hundert Leute sagen, dass du pleite bist, dann bist Du auch irgendwann pleite. Darin liegt die eigentliche Gefahr.

    * Was ist die Konsequenz aus diesen &#220;berlegungen?

Datenschutz ist als Grundrechtsschutz notwendig. Der Staat als H&#252;ter der Grundrechte versagt, wenn er selbst zum Datensammler wird. Insofern z&#228;hlt Datenschutz oder das vom Verfassungsgericht postulierte „Recht auf die informationelle Selbstbestimmung“ in den Kanon der klassischen Abwehrrechte des B&#252;rgers gegen&#252;ber dem allzu forschen Eingriff des Staates in das Leben seiner B&#252;rger. Auf der anderen Seite sollten gerade jene Teile von Politik und Gesellschaft, die sich gegen die fortw&#228;hrenden private und staatliche Datensammelei wehren, nicht zugleich fortlaufend den Glauben der Datensammler an ihren heiligen Gral best&#228;tigen. Viel zu viele Entscheidungen gr&#252;nden sich auf Datenanalysen, deren Fundamente lediglich auf einer Kette von Annahmen und Wahrscheinlichkeiten ruhen. Die Errungenschaft des westlichen Wertesystems ist das Individuum. Es gibt keinen Grund die Vorstellung vom Wert des Einzelnen, in Massendaten zu begraben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich m&#246;chte mal Ihren transalantischen Diskurs mit vier Thesen zum Datenschutz aufnehmen, die ich schon Mitte Februar in meinem eigenen Blog ver&#246;ffentlich habe, aber sie passen exakt zu dem hier diskutierten Thema und sind auch nur ein Versuch, ein wenig Ordnung in das Diskussionget&#252;mmel zu bringen (wird jetzt etwas l&#228;nger):</p>
<p>    * Datenschutz ist Grundrechtsschutz – nicht mehr und nicht weniger</p>
<p>Das klingt banal, m&#246;chte ich aber gleich zu Beginn nochmal in Erinnerung rufen. Es geht nicht um die Daten, es geht um das Recht jedes Einzelnen, Informationen &#252;ber sich kontrollieren zu k&#246;nnen.</p>
<p>    * Die Definition des Einzelnen f&#252;r Privatheit, kann nicht der Ma&#223;stab des Datenschutzes sein</p>
<p>Das klingen nur auf den ersten Blick &#252;berraschend, doch dies muss gelten, wil man &#252;berhaupt so etwas wie einen gesellschaftlichen Konsens zum Thema Datenschutz finden. Denn darum geht es: Eine &#220;bereinkunft zu finden, wo die &#214;ffentlichkeit beginnt, die der Einzelne eben nicht mehr kontrollieren kann und wo die Privatsph&#228;re endet, f&#252;r die der einzelne jedes Recht hat, diese zu kontrollieren. Und das kann sich notwendigerweise nicht nach subjektiven Befindlichkeiten richten.</p>
<p>Nicht nach der Befindlichkeit von Hauseigent&#252;mern, die die Ablichtung ihrer Besitzt&#252;mer als Eingriff in die Privatsph&#228;re empfinden (was aufgrund einer Klage gegen das Angebot <a href="http://www.bilderbuch-koeln.de" rel="nofollow">http://www.bilderbuch-koeln.de</a> das Landgericht K&#246;ln &#252;brigens verneint hat, ein mit Blick auf Google Streetview interessantes Urteil), nicht nach der Befindlichkeit einzelner F&#252;rstinnen und F&#252;rsten, die mit dem Hinweis auf dem Recht am eigenen Bild ihre Privatsph&#228;re sehr weit in den &#246;ffentlichen Raum ausdehnen m&#246;chten, und nicht nach der Befindlichkeit des Facebook-Bloggers, der ausf&#252;hrlich seinen j&#252;ngsten Besuch beim Proktologen bebildert und den &#246;ffentlichen Raum sehr weit in sein Privatleben hinein l&#228;sst. Grundrechte k&#252;mmern sich nicht um Befindlichkeiten und nur weil in sozialen Netzwerken zahlreiche personengebundene Informationen von den Personen selbst hinterlegt werden, l&#228;sst sich daraus noch keine Rechtfertigung ableiten, massenhafte Datensammlungen an dritten Stellen zu beginnen.</p>
<p>    * Wenn Unternehmen von Datenschutz reden, haben sie stets ein kommerzielles Interesse</p>
<p>Und abh&#228;ngig von diesem Interesse suchen und finden sie Argumente f&#252;r oder gegen detaillierte Regelungen, die ihr jeweilliges Gesch&#228;ftsmodell ber&#252;hren. Regelungen die sie nicht betreffen, interessieren sie auch nicht. Unternehmen sind schlicht keine moralischen Instanzen und sie haben kein Rechtsempfinden – auch wenn ihre Gesch&#228;ftsf&#252;hrer, Eigent&#252;mer und Vorst&#228;nde das nat&#252;rlich jederzeit und ganz besonders am Sonntag abstreiten. Um Missverst&#228;ndnissen vorzubeugen: Ich finde diese moralfreie, interessengeleitete Grundhaltung nicht verwerflich, sondern im Sinne der Unternehmen hochgradig n&#252;tzlich. Man sollte sich diese Haltung nur stets vergegenw&#228;rtigen, wenn von Unternehmensseite mal ein strengeres Urheberrecht und dann wieder ein lascherer Datenschutz gefordert wird. Man kann es auch ganz kurz sagen: Die Argumente von Unternehmen sind bei Fragen des Datenschutzes keinen Pfifferling wert, weil der Schutz der Grundrechte nur dann ein prim&#228;res unternehmerisches Interesse ist, wenn das Gesch&#228;ftsmodell auf deren Existenz beruht. Das ist h&#246;chst selten der Fall.</p>
<p>    * Das entscheidende Problem ist die gro&#223;e Datengl&#228;ubigkeit</p>
<p>Entschiedene Datensch&#252;tzer wie begeisterte Bef&#252;rworter staatlicher und privater Vorratsdatenspeicherei eint der Glaube an die Daten. Die einen f&#252;rchten den gl&#228;sernenen B&#252;rger, die anderen wollen ihn – doch beide glauben, dass es ihn geben k&#246;nnte. Dabei ist das Bild vom gl&#228;sernen B&#252;rger mindestens irref&#252;hrend. Man kann auch mit noch so vielen Daten nicht in den individuellen Kopf hinein schauen. Es gibt nur Wahrscheinlichkeiten. Daten machen den Einzelnen nicht durchschaubar, sie produzieren nur einen mehr oder weniger scharfen Schatten der Person. Aus diesem Schatten versuchen die Nutzer der Daten, R&#252;ckschl&#252;sse auf die Person zu ziehen – und gerade das ist gef&#228;hrlich, weil diese Schl&#252;sse so f&#252;rchterlich falsch sein k&#246;nnen, wie jeder Schattenspieler wei&#223;.</p>
<p>Bislang wecken gro&#223;e Datensammlungen stets Begehrlichkeiten, weil darin neue Erkennntnisse funkeln. F&#252;r denjenigen, der die Grenzen dieser Erkenntnisse erkennt, verliert das Funkeln jedoch schnell an Glanz. Wer aber, wie die Verbrauchschutzministerin Ilse Aigner in Google StreetView eine „millionenfache Verletzung der Privatsp&#228;hre“ erkennt, betont noch den Glanz, den er ( in diesem Fall „sie“) dann als verf&#252;hrerisch brandmarken kann. Das ist aber nur moralinsaures Gew&#228;sch – Aufkl&#228;rung sieht anders aus. Das Problem sind eben nicht (allein) die Bilder, sondern der Glaube daran, dass sich daraus in Kombination mit vielen anderen Daten eine 1:1 Abbildung der Wirklichkeit erstellen l&#228;sst. Tats&#228;chlich wird die Wirklichkeit in Daten immer nur modelliert – das gilt insbesondere f&#252;r Geodaten. Und der Versuch die Komplexit&#228;t der Realit&#228;t in einen Modell vollst&#228;ndig abzubilden ist noch stets gescheitert.</p>
<p>Das gesamte Geomarketing beruht auf Annahmen und Wahrscheinlichkeiten. Es funktioniert in der Masse und versagt im Einzelfall. Man kann durch gute Adressqualifizierungen vielleicht Ums&#228;tze erh&#246;hen – aber ob ein einzelner Mensch kreditw&#252;rdig ist, sagen die Daten nicht. Und abseits statistischer Modelle und ausgebufften Data-Minings k&#246;nnen Daten auch schlicht falsch sein. Das gilt f&#252;r Schufa-Eintr&#228;ge, das gilt f&#252;r Mobilfunk-Verbindunsgdaten und das gilt f&#252;r Katasterkarten. Der Datenschatten mag dann einen scharfen Umriss haben, aber er ist in Wirklichkeit ungemein verzerrt. Trotzdem kann aus falschen Daten irgendwann Realit&#228;t werden, getreu dem j&#252;dischen Sprichwort: Wenn Hundert Leute sagen, dass du pleite bist, dann bist Du auch irgendwann pleite. Darin liegt die eigentliche Gefahr.</p>
<p>    * Was ist die Konsequenz aus diesen &#220;berlegungen?</p>
<p>Datenschutz ist als Grundrechtsschutz notwendig. Der Staat als H&#252;ter der Grundrechte versagt, wenn er selbst zum Datensammler wird. Insofern z&#228;hlt Datenschutz oder das vom Verfassungsgericht postulierte „Recht auf die informationelle Selbstbestimmung“ in den Kanon der klassischen Abwehrrechte des B&#252;rgers gegen&#252;ber dem allzu forschen Eingriff des Staates in das Leben seiner B&#252;rger. Auf der anderen Seite sollten gerade jene Teile von Politik und Gesellschaft, die sich gegen die fortw&#228;hrenden private und staatliche Datensammelei wehren, nicht zugleich fortlaufend den Glauben der Datensammler an ihren heiligen Gral best&#228;tigen. Viel zu viele Entscheidungen gr&#252;nden sich auf Datenanalysen, deren Fundamente lediglich auf einer Kette von Annahmen und Wahrscheinlichkeiten ruhen. Die Errungenschaft des westlichen Wertesystems ist das Individuum. Es gibt keinen Grund die Vorstellung vom Wert des Einzelnen, in Massendaten zu begraben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christoph Kappes</title>
		<link>http://carta.info/23941/gedanken-zu-google-street-view/comment-page-1/#comment-10948</link>
		<dc:creator>Christoph Kappes</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 21:33:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=23941#comment-10948</guid>
		<description>Weiter geht´s ;-)
Vorbemerkung: Es ging mir urspr&#252;nglich darum, Streetview eben nicht juristisch, sondern materiell-inhaltlich zu diskutieren, weil ich glaube, dass das nicht viel bringen kann, weil der Fall StreetView in verschiedener Hinsicht von den bisherigen F&#228;llen abweicht, die der Gesetzgeber im Auge haben konnte und den die Rechtsprechung entschieden hat. Wenn wir juristisch argumentieren, dann m&#252;ssen wir versuchen, die Wertungen dahinter zu erfassen und anzuwenden. Am Ende steht dann eine Wertung, die moralisch Unerw&#252;nschtes von verbotenem abgrenzt und auch zu einer neuen Regelung f&#252;hren kann. (Nichts anders sagt auch der Innenminister von RP, nur wird das - weil flapsig formuliert - als Drohung wahrgenommen.)

Die Abweichung ist a) massenhafte, fl&#228;chendeckende Fotografie, b) in kommerzieller Absicht und c) kostenloser Bereitstellung d) an alle B&#252;rger (plus ggf e) durch eine Maschine).

@Laune: Habe nicht gesagt oder sagen wollen, dass 201a StGB nicht greifen kann. Habe bestritten, dass Google StreetView derartige Sachverhalte produziert. Bei unserem Finnen ist die Frage, ob das &quot;h&#246;chstpers&#246;nlicher Lebensbereich&quot; ist. Juristisch wohl umstritten, meine Meinung - sofern Hose unten - nein, sofern onaniert, ja. Muss ggf die Rechtsprechung kl&#228;ren, hat sich der Gesetzgeber ja auch sch&#246;n einfach gemacht. Insbesondere im Strafrecht auch nicht die feine Art. Im Zweifel eng auszulegen. Prototyp sind heimliche Sex-Aufnahmen sowie &quot;un-heimliche&quot; von Ex-Partnern mit anschliessender Verbreitung.
Zweitens: Google haftet f&#252;r etwaige F&#228;lle strafrechtlich. Konsens.
Drittens: GF Google Germany GmbH sollte, wenn er die Welt nicht nur mit Google Earth bereisen will, die Bilder manuell sichten lassen. Dagegen w&#228;re die Situation in China eine Petitesse, weswegen ich ehrlich gesagt davon ausgehe, dass Google ein Budget f&#252;r ein paar Studenten hat.

@Pro-Kombattanten: Der Nutzen von StreetView und dessen Nutzung sind m.E. schwierige Argumente; die kann man n&#228;mlich ebenso beliebig bestreiten - bisher drehte sich die Welt auch ohne Streetview und ob der Zugang kostenlos bleibt, ist in der Hand von Google. Letzteres spielt also, auch wenn es absurd klingt, f&#252;r meine Argumentationswelt keine Rolle - schon der in der Web-Welt typische Switch auf kostenpflichtigen Premium-Dienst l&#228;sst die Argumentation wie ein Kartenhaus zusammenbrechen. Wenn 99 Nutzen haben und einmal die Privatsph&#228;re essentiell verletzt wird, muss man das abw&#228;gen. Abzuw&#228;gen ist gegen die Informationsfreiheit, auf die sich Google berufen kann; das ist das st&#228;rkste Argument.

@namename: Sie bejahen auch Eventualvorsatz, wenn ein Lkw-Fahrer losf&#228;hrt, wohlwissend, dass er statistisch auf einem von einer Milliarde Strassenkilometern einen Menschen anfahren wird? Hm. W&#252;rde hier, wenn, dann auf Unterlassen von Sicherungsmassnahmen eines Organs abzielen. Aber, da sind wir uns ja einig, das w&#252;rde Vollendung voraussetzen. Siehe @Lau.

@Scholl. Das ist eine harte Nuss :-). In §59 UrhG steht nichts von &quot;ohne Hilfsmittel&quot;, das ist eine Auslegung der Rechtsprechung. Ma&#223;geblich ist, ob das fotografierte Objekt &quot;&#246;ffentlich&quot; ist, dh. von jedermann ungehindert wahrnehmbar ist. Bei 2m H&#246;he wohl unstreitig. Bei 2,90 Auslegungsfrage: Von einem Lkw oder einem Bus aus kann man diese H&#246;he erreichen, beim Doppeldecker oben ebenso - Doppeldecker als &quot;Hilfsmittel&quot;? W&#252;rde daran messen, ob das erzielte Foto einem solchen entspricht. Dabei zu ber&#252;cksichtigen, dass Streetview - weil inmitten der Strasse positioniert - einer geringeren H&#246;he auf dem Fussweg entspricht. Pythagoras...

Pers&#246;nliche Bemerkung: Ich betone nochmals, dass ich mich nicht als &quot;Pro&quot; oder &quot;Contra&quot;-Google sehe. Hinter einer Reihe von neuen Technologien kommen Grundsatzfragen zum Vorschein, die es auch ohne Google gibt. Im &#252;brigen habe ich nach 25 Jahren IT auch zu viele Stars wieder gehen sehen (zuletzt Sun), um mir um einen einzigen Gedanken zu machen. Zum Beispiel sollte man diskutieren, was &#252;berhaupt das Konzept von &quot;Privatsph&#228;re&quot; ist, was es von &quot;Intimsph&#228;re&quot; unterscheidet, wieviel Offensivit&#228;t man Unternehmen zugestehen will etc - das ist der notwendige transatlantische Diskurs.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Weiter geht´s ;-)<br />
Vorbemerkung: Es ging mir urspr&#252;nglich darum, Streetview eben nicht juristisch, sondern materiell-inhaltlich zu diskutieren, weil ich glaube, dass das nicht viel bringen kann, weil der Fall StreetView in verschiedener Hinsicht von den bisherigen F&#228;llen abweicht, die der Gesetzgeber im Auge haben konnte und den die Rechtsprechung entschieden hat. Wenn wir juristisch argumentieren, dann m&#252;ssen wir versuchen, die Wertungen dahinter zu erfassen und anzuwenden. Am Ende steht dann eine Wertung, die moralisch Unerw&#252;nschtes von verbotenem abgrenzt und auch zu einer neuen Regelung f&#252;hren kann. (Nichts anders sagt auch der Innenminister von RP, nur wird das &#8211; weil flapsig formuliert &#8211; als Drohung wahrgenommen.)</p>
<p>Die Abweichung ist a) massenhafte, fl&#228;chendeckende Fotografie, b) in kommerzieller Absicht und c) kostenloser Bereitstellung d) an alle B&#252;rger (plus ggf e) durch eine Maschine).</p>
<p>@Laune: Habe nicht gesagt oder sagen wollen, dass 201a StGB nicht greifen kann. Habe bestritten, dass Google StreetView derartige Sachverhalte produziert. Bei unserem Finnen ist die Frage, ob das &#8220;h&#246;chstpers&#246;nlicher Lebensbereich&#8221; ist. Juristisch wohl umstritten, meine Meinung &#8211; sofern Hose unten &#8211; nein, sofern onaniert, ja. Muss ggf die Rechtsprechung kl&#228;ren, hat sich der Gesetzgeber ja auch sch&#246;n einfach gemacht. Insbesondere im Strafrecht auch nicht die feine Art. Im Zweifel eng auszulegen. Prototyp sind heimliche Sex-Aufnahmen sowie &#8220;un-heimliche&#8221; von Ex-Partnern mit anschliessender Verbreitung.<br />
Zweitens: Google haftet f&#252;r etwaige F&#228;lle strafrechtlich. Konsens.<br />
Drittens: GF Google Germany GmbH sollte, wenn er die Welt nicht nur mit Google Earth bereisen will, die Bilder manuell sichten lassen. Dagegen w&#228;re die Situation in China eine Petitesse, weswegen ich ehrlich gesagt davon ausgehe, dass Google ein Budget f&#252;r ein paar Studenten hat.</p>
<p>@Pro-Kombattanten: Der Nutzen von StreetView und dessen Nutzung sind m.E. schwierige Argumente; die kann man n&#228;mlich ebenso beliebig bestreiten &#8211; bisher drehte sich die Welt auch ohne Streetview und ob der Zugang kostenlos bleibt, ist in der Hand von Google. Letzteres spielt also, auch wenn es absurd klingt, f&#252;r meine Argumentationswelt keine Rolle &#8211; schon der in der Web-Welt typische Switch auf kostenpflichtigen Premium-Dienst l&#228;sst die Argumentation wie ein Kartenhaus zusammenbrechen. Wenn 99 Nutzen haben und einmal die Privatsph&#228;re essentiell verletzt wird, muss man das abw&#228;gen. Abzuw&#228;gen ist gegen die Informationsfreiheit, auf die sich Google berufen kann; das ist das st&#228;rkste Argument.</p>
<p>@namename: Sie bejahen auch Eventualvorsatz, wenn ein Lkw-Fahrer losf&#228;hrt, wohlwissend, dass er statistisch auf einem von einer Milliarde Strassenkilometern einen Menschen anfahren wird? Hm. W&#252;rde hier, wenn, dann auf Unterlassen von Sicherungsmassnahmen eines Organs abzielen. Aber, da sind wir uns ja einig, das w&#252;rde Vollendung voraussetzen. Siehe @Lau.</p>
<p>@Scholl. Das ist eine harte Nuss :-). In §59 UrhG steht nichts von &#8220;ohne Hilfsmittel&#8221;, das ist eine Auslegung der Rechtsprechung. Ma&#223;geblich ist, ob das fotografierte Objekt &#8220;&#246;ffentlich&#8221; ist, dh. von jedermann ungehindert wahrnehmbar ist. Bei 2m H&#246;he wohl unstreitig. Bei 2,90 Auslegungsfrage: Von einem Lkw oder einem Bus aus kann man diese H&#246;he erreichen, beim Doppeldecker oben ebenso &#8211; Doppeldecker als &#8220;Hilfsmittel&#8221;? W&#252;rde daran messen, ob das erzielte Foto einem solchen entspricht. Dabei zu ber&#252;cksichtigen, dass Streetview &#8211; weil inmitten der Strasse positioniert &#8211; einer geringeren H&#246;he auf dem Fussweg entspricht. Pythagoras&#8230;</p>
<p>Pers&#246;nliche Bemerkung: Ich betone nochmals, dass ich mich nicht als &#8220;Pro&#8221; oder &#8220;Contra&#8221;-Google sehe. Hinter einer Reihe von neuen Technologien kommen Grundsatzfragen zum Vorschein, die es auch ohne Google gibt. Im &#252;brigen habe ich nach 25 Jahren IT auch zu viele Stars wieder gehen sehen (zuletzt Sun), um mir um einen einzigen Gedanken zu machen. Zum Beispiel sollte man diskutieren, was &#252;berhaupt das Konzept von &#8220;Privatsph&#228;re&#8221; ist, was es von &#8220;Intimsph&#228;re&#8221; unterscheidet, wieviel Offensivit&#228;t man Unternehmen zugestehen will etc &#8211; das ist der notwendige transatlantische Diskurs.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Reiner/SB</title>
		<link>http://carta.info/23941/gedanken-zu-google-street-view/comment-page-1/#comment-10941</link>
		<dc:creator>Reiner/SB</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 18:19:34 +0000</pubDate>
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		<description>Frage an die zahlreichen GSV-Gegner, die sich hier versammelt haben: &quot;Benutzen Sie eigentlich diesen Dienst?“ Oder legen Sie sich gewisse freiwillige Selbstbeschr&#228;nkungen auf?

Eigentlich d&#252;rften Sie GSV guten Gewissens ja selbst nicht benutzen. Es w&#228;re doch geradezu unmoralisch GSV zu benutzen, um etwa virtuell die Golden-Gate-Bridge zu befahren oder den Champs Elysee. Oder die Reeperbahn oder die bayrischen K&#246;nigsschl&#246;sser? Oder die Street 66? Oder um die Oma in Th&#252;ringen mal virtuell zu besuchen?

Wie k&#246;nnte denn Google daf&#252;r sorgen, dass die GSV-Gegner auch niemals in Versuchung geraten diesen doch so unmoralischen und verdammensw&#252;rdigen Dienst zu benutzen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Frage an die zahlreichen GSV-Gegner, die sich hier versammelt haben: &#8220;Benutzen Sie eigentlich diesen Dienst?“ Oder legen Sie sich gewisse freiwillige Selbstbeschr&#228;nkungen auf?</p>
<p>Eigentlich d&#252;rften Sie GSV guten Gewissens ja selbst nicht benutzen. Es w&#228;re doch geradezu unmoralisch GSV zu benutzen, um etwa virtuell die Golden-Gate-Bridge zu befahren oder den Champs Elysee. Oder die Reeperbahn oder die bayrischen K&#246;nigsschl&#246;sser? Oder die Street 66? Oder um die Oma in Th&#252;ringen mal virtuell zu besuchen?</p>
<p>Wie k&#246;nnte denn Google daf&#252;r sorgen, dass die GSV-Gegner auch niemals in Versuchung geraten diesen doch so unmoralischen und verdammensw&#252;rdigen Dienst zu benutzen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Blubb</title>
		<link>http://carta.info/23941/gedanken-zu-google-street-view/comment-page-1/#comment-10935</link>
		<dc:creator>Blubb</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 16:40:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=23941#comment-10935</guid>
		<description>Interessanter Artikel, da muss man als Laie erst mal durchblicken, aber es war trotzdem aufschlussreich. Was ich allerdings immer noch nicht so recht verstehe, warum man pauschal Google die gleichen Rechte zugesteht wie Privatpersonen.

Es besteht doch wohl ein Unterschied zwischen der Privatperson, deren Aufnahmen beispielsweise durch die Panoramafreiheit gesch&#252;tzt sind und Google, welches automatisiert alle H&#228;user abfotografiert. Vom Ma&#223;stab her ist das doch gar nicht zu vergleichen. (Ist vermutlich auch noch nie dagewesen)
Die &quot;Anonymisierung&quot;, also das Verwischen der Gesichter, halte ich auch nur f&#252;r eine Geste. Aber das wurde ja auch schon gesagt.

Was passiert &#252;brigens, wenn man widerspricht? Verschwindet dann das Foto aus StreetView?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessanter Artikel, da muss man als Laie erst mal durchblicken, aber es war trotzdem aufschlussreich. Was ich allerdings immer noch nicht so recht verstehe, warum man pauschal Google die gleichen Rechte zugesteht wie Privatpersonen.</p>
<p>Es besteht doch wohl ein Unterschied zwischen der Privatperson, deren Aufnahmen beispielsweise durch die Panoramafreiheit gesch&#252;tzt sind und Google, welches automatisiert alle H&#228;user abfotografiert. Vom Ma&#223;stab her ist das doch gar nicht zu vergleichen. (Ist vermutlich auch noch nie dagewesen)<br />
Die &#8220;Anonymisierung&#8221;, also das Verwischen der Gesichter, halte ich auch nur f&#252;r eine Geste. Aber das wurde ja auch schon gesagt.</p>
<p>Was passiert &#252;brigens, wenn man widerspricht? Verschwindet dann das Foto aus StreetView?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: name name</title>
		<link>http://carta.info/23941/gedanken-zu-google-street-view/comment-page-1/#comment-10921</link>
		<dc:creator>name name</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 12:20:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=23941#comment-10921</guid>
		<description>@Christoph Kappes: Nach m.E. ist Vorsatz von Googles Fahrer bzgl. Aufnahmen wie bei dem Finnen sehr gut vertretbar, und zwar in der Form des Eventualvorsatzes, was ausreichend ist, Absicht ist nicht erforderlich. Denn aus einer solch massenhafter Anfertigung von Aufnahmen l&#228;sst sich der Schluss ziehen, dass Googles Fahrer die Gefahr entsprechender Einzelaufnahmen erkannte (weil es extrem unwahrscheinlich ist, unterer 1.000.000.000 Milliarde Bildern kein einziges h&#246;chstpers&#246;nliches zu finden), sie ernst nahm, aber lieber alle Fotos aufnahm anstatt kein einziges Foto aufzunehmen. Begrifflich liegt bei allen anderen 999.999.999 Bildern danach ein Versuch des §201a Abs. 1 StGB vor, der mangels Verbrechenscharakters nur nicht unter Strafe gestellt ist.

Wie Sie darauf kommen, der Fahrzeugf&#252;hrer habe keine Kontrolle &#252;ber die &quot;autonome Fotografiermaschiene&quot;, erschlie&#223;t sich mir nicht. Vermutlich ist im Wagen ein Knopf, der die Anlage aktiviert. Aber selbst wenn die Anlage rund um die Uhr vollautomatisch Bilder erstellen sollte (was lebensfremd ist), erm&#246;glicht der Fahrzeugf&#252;hrer der Anlage durch Bet&#228;tigen des Gaspedals und dem dadurch erzeugten vors&#228;tzlichen Ortswechsel erst die Aufnahmen an bestimmten Stellen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Christoph Kappes: Nach m.E. ist Vorsatz von Googles Fahrer bzgl. Aufnahmen wie bei dem Finnen sehr gut vertretbar, und zwar in der Form des Eventualvorsatzes, was ausreichend ist, Absicht ist nicht erforderlich. Denn aus einer solch massenhafter Anfertigung von Aufnahmen l&#228;sst sich der Schluss ziehen, dass Googles Fahrer die Gefahr entsprechender Einzelaufnahmen erkannte (weil es extrem unwahrscheinlich ist, unterer 1.000.000.000 Milliarde Bildern kein einziges h&#246;chstpers&#246;nliches zu finden), sie ernst nahm, aber lieber alle Fotos aufnahm anstatt kein einziges Foto aufzunehmen. Begrifflich liegt bei allen anderen 999.999.999 Bildern danach ein Versuch des §201a Abs. 1 StGB vor, der mangels Verbrechenscharakters nur nicht unter Strafe gestellt ist.</p>
<p>Wie Sie darauf kommen, der Fahrzeugf&#252;hrer habe keine Kontrolle &#252;ber die &#8220;autonome Fotografiermaschiene&#8221;, erschlie&#223;t sich mir nicht. Vermutlich ist im Wagen ein Knopf, der die Anlage aktiviert. Aber selbst wenn die Anlage rund um die Uhr vollautomatisch Bilder erstellen sollte (was lebensfremd ist), erm&#246;glicht der Fahrzeugf&#252;hrer der Anlage durch Bet&#228;tigen des Gaspedals und dem dadurch erzeugten vors&#228;tzlichen Ortswechsel erst die Aufnahmen an bestimmten Stellen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christoph Kappes</title>
		<link>http://carta.info/23941/gedanken-zu-google-street-view/comment-page-1/#comment-10916</link>
		<dc:creator>Christoph Kappes</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 11:04:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=23941#comment-10916</guid>
		<description>@Laune:
Der Finne ist ein Volltreffer. Schon heute unzulaessige Aufnahme und Einwilligung erforderlich. Eventuell auch strafbar. Google ist zu raten, Bilder vorher zu kontrollieren.
Nur: was lernen wir daraus? Einzelfall, nicht vorsaetzlich fotografiert, sondern durch eine Fotografiermaschine (falls der Fahrzeugfuehrer nicht kontrollieren kann).
Fotografiermaschine hat Finnen &quot;erwischt&quot; wie ein autonomer M&#228;hdrescher ein Reh.
Es ist nicht die Absicht von Google, seine Nutzer zu kompromittieren
Jetzt bitte meinen letzten Satz des Artikels lesen -&gt; Betriebsrisiko nicht eines Autos, sondern einer Fotografiermaschine.
Ich wuerde ernsthaft darueber nachdenken, fuer das Betriebsrisiko (mehr oder weniger) autonomer Maschinen, Roboter, mashup-Mechanismen gesonderte Ueberwachungs- und Haftungsregelungen einzuf&#252;hren.

@Scholler: guter Hinweis. Muss nachdenken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Laune:<br />
Der Finne ist ein Volltreffer. Schon heute unzulaessige Aufnahme und Einwilligung erforderlich. Eventuell auch strafbar. Google ist zu raten, Bilder vorher zu kontrollieren.<br />
Nur: was lernen wir daraus? Einzelfall, nicht vorsaetzlich fotografiert, sondern durch eine Fotografiermaschine (falls der Fahrzeugfuehrer nicht kontrollieren kann).<br />
Fotografiermaschine hat Finnen &#8220;erwischt&#8221; wie ein autonomer M&#228;hdrescher ein Reh.<br />
Es ist nicht die Absicht von Google, seine Nutzer zu kompromittieren<br />
Jetzt bitte meinen letzten Satz des Artikels lesen -&gt; Betriebsrisiko nicht eines Autos, sondern einer Fotografiermaschine.<br />
Ich wuerde ernsthaft darueber nachdenken, fuer das Betriebsrisiko (mehr oder weniger) autonomer Maschinen, Roboter, mashup-Mechanismen gesonderte Ueberwachungs- und Haftungsregelungen einzuf&#252;hren.</p>
<p>@Scholler: guter Hinweis. Muss nachdenken.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Bauer</title>
		<link>http://carta.info/23941/gedanken-zu-google-street-view/comment-page-1/#comment-10912</link>
		<dc:creator>Wolfgang Bauer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 09:11:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=23941#comment-10912</guid>
		<description>Denken wir mal 100 Jahre in die Zukunft. 
Unsere Nachfahren werden sich gl&#252;cklich sch&#228;tzen, dass sie &#252;ber die Aufnahmen von &quot;google Street View&quot; verf&#252;gen. 
Auch die Museen und die Historiker werden sich um die google &quot;Street  View&quot; Bilder &quot;pr&#252;geln&quot;. 

Irgendwie sollte man doch froh sein, dass es eine Firma gibt, die das kostenlos f&#252;r uns erledigt. Wann hat es jemal schon so eine umfassende Bestandsaufnahme eine Ortes, einer Region ja eines Landes gegeben? 

Also, wir sollten alles tun, damit google seine Arbeit bestens erledigen kann. Sie dabei unterst&#252;tzen und motivieren auch noch den &quot;letzten Winkel&quot; zu erfassen. 
Jeder Ort, jede Touristen-Metropole sollte doch betteln darum, dass goole sein &quot;Street View&quot; Auto vorbei schickt.

Mit &quot;Street View&quot; schafft google wirklich was Epochales, auf das unsere Enkel stolz sein werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Denken wir mal 100 Jahre in die Zukunft.<br />
Unsere Nachfahren werden sich gl&#252;cklich sch&#228;tzen, dass sie &#252;ber die Aufnahmen von &#8220;google Street View&#8221; verf&#252;gen.<br />
Auch die Museen und die Historiker werden sich um die google &#8220;Street  View&#8221; Bilder &#8220;pr&#252;geln&#8221;. </p>
<p>Irgendwie sollte man doch froh sein, dass es eine Firma gibt, die das kostenlos f&#252;r uns erledigt. Wann hat es jemal schon so eine umfassende Bestandsaufnahme eine Ortes, einer Region ja eines Landes gegeben? </p>
<p>Also, wir sollten alles tun, damit google seine Arbeit bestens erledigen kann. Sie dabei unterst&#252;tzen und motivieren auch noch den &#8220;letzten Winkel&#8221; zu erfassen.<br />
Jeder Ort, jede Touristen-Metropole sollte doch betteln darum, dass goole sein &#8220;Street View&#8221; Auto vorbei schickt.</p>
<p>Mit &#8220;Street View&#8221; schafft google wirklich was Epochales, auf das unsere Enkel stolz sein werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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