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	<title>Kommentare zu: Leutheusser-Schnarrenberger: Das Leistungsschutzrecht nicht &#252;bers Knie brechen</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Thu, 24 May 2012 06:38:15 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: 06.03.: Fundstücke der Woche : ByteFM Magazin</title>
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		<dc:creator>06.03.: Fundstücke der Woche : ByteFM Magazin</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 14:43:15 +0000</pubDate>
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		<description>[...] trockener geht es zu bei carta.info: Privatkopie, Internetpiratie, die Kulturflatrate und die Politik. Ein ausf&#252;hrliches Interview mit [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] trockener geht es zu bei carta.info: Privatkopie, Internetpiratie, die Kulturflatrate und die Politik. Ein ausf&#252;hrliches Interview mit [...]</p>
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		<title>Von: Gk</title>
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		<dc:creator>Gk</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 19:44:20 +0000</pubDate>
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		<description>@Dominic, v&#246;llig richtig, was Sie schreiben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Dominic, v&#246;llig richtig, was Sie schreiben.</p>
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		<title>Von: Tharben</title>
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		<dc:creator>Tharben</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 16:09:33 +0000</pubDate>
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		<description>Dominic, es gibt dieses Klischee von der Zahn&#228;rzte- und Rechtsanw&#228;lte-Partei FDP. Wenn man sich gewahr wird, dass sogar Unbeteiligte mittlerweile Opfer des eintr&#228;glichen Abmahngesch&#228;ftes werden (siehe &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/ct-tv/artikel/Video-Vorsicht-Kunde-834225.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;dieses CTTV-Video&lt;/a&gt; ab Minute 0:48), k&#246;nnte man denken, Leutheusser-Schnarrenbergers Formulierung sei kein Versehen.

Aber es wird eher daran liegen, dass Leutheusser-Schnarrenberger, wie viele ihrer Kollegen, bis hin zu den Gr&#252;nen (siehe &lt;a href=&quot;http://carta.info/23192/kulturflatrate/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Carta.info-Interview mit Helgan Tr&#252;mpel&lt;/a&gt;), die Konzequenzen der Digitalisierung nicht begreift. Und da die FDP der Wirtschaft sehr nahe steht, wird sie auch nichts anderes als die Forderungen der Wirtschaft umsetzen, inklusive der Kriminalisierung der Schulh&#246;fe. Kriminalit&#228;t schaffen kann ein gutes Gesch&#228;ft sein, wie das obige Beispiel zeigt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dominic, es gibt dieses Klischee von der Zahn&#228;rzte- und Rechtsanw&#228;lte-Partei FDP. Wenn man sich gewahr wird, dass sogar Unbeteiligte mittlerweile Opfer des eintr&#228;glichen Abmahngesch&#228;ftes werden (siehe <a href="http://www.heise.de/ct-tv/artikel/Video-Vorsicht-Kunde-834225.html" rel="nofollow">dieses CTTV-Video</a> ab Minute 0:48), k&#246;nnte man denken, Leutheusser-Schnarrenbergers Formulierung sei kein Versehen.</p>
<p>Aber es wird eher daran liegen, dass Leutheusser-Schnarrenberger, wie viele ihrer Kollegen, bis hin zu den Gr&#252;nen (siehe <a href="http://carta.info/23192/kulturflatrate/" rel="nofollow">Carta.info-Interview mit Helgan Tr&#252;mpel</a>), die Konzequenzen der Digitalisierung nicht begreift. Und da die FDP der Wirtschaft sehr nahe steht, wird sie auch nichts anderes als die Forderungen der Wirtschaft umsetzen, inklusive der Kriminalisierung der Schulh&#246;fe. Kriminalit&#228;t schaffen kann ein gutes Gesch&#228;ft sein, wie das obige Beispiel zeigt.</p>
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		<title>Von: Dominic</title>
		<link>http://carta.info/23749/leutheusser-schnarrenberger-das-leistungsschutzrecht-nicht-uebers-knie-brechen/comment-page-1/#comment-10719</link>
		<dc:creator>Dominic</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 15:36:25 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Leutheusser-Schnarrenberger: Kreativit&#228;t muss sich auch lohnen. Das geltende Recht garantiert dem Urheber einen Anspruch auf angemessene Verg&#252;tung, wenn seine gesch&#252;tzten Werke genutzt werden.&lt;/blockquote&gt;
War es nicht (nur) ein exklusives Recht zur (kommerziellen) Verwertung, welches dort garantiert wird? Ich halte diese Interpretation der Frau Justizministerin f&#252;r bedenklich, denn das l&#228;uft auf einen staatlichen Protektionismus von Gesch&#228;ftsmodellen hinaus, die durch den technischen Fortschritt bedingt einem starken Innovationssdruck ausgesetzt sind. Es kann nicht Aufgabe der Politik sein, bestimmte wirtschaftliche Bereiche vor diesem &quot;Zwang zur Ver&#228;nderung/Anpassung&quot; zu sch&#252;tzen, schon gar nicht Aufgabe einer Regierung, die sich als &quot;wirtschaftsliberal&quot; bezeichnet. In einer Umgebung, wo nichts so selbstverst&#228;ndlich, allgegenw&#228;rtig und f&#252;r jedes Kind (daheim oder auf dem Schulhof) ohne besonderen Aufwand zu realisieren ist, wie eine digitale Kopie von einer beliebigen Information anzufertigen, muss der Versuch, dieses Verhalten per Gesetz einzuschr&#228;nken, zwangsl&#228;ufig scheitern bzw. zu enormen Spannungen zwischen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Interessenlagen f&#252;hren, die letztlich durch die normative Kraft des Faktischen bereinigt werden. Meint: Irgendwann wird die Industrie den unproduktiven, ressourcenfressenden und imagesch&#228;digenden Kampf gegen die neuen Verh&#228;ltnisse aufgeben, sich anpassen und trotzdem bzw wieder erfolgreich wirtschaften, obwohl &quot;Hinz und Kunz&quot; weiterhin munter kopieren, was das Zeug h&#228;lt. Letztlich bleiben Gesetze bestehen, die keinen mehr interessieren, von niemanden beachtet werden und dennoch G&#252;ltigkeit besitzen. Wem ist damit geholfen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Leutheusser-Schnarrenberger: Kreativit&#228;t muss sich auch lohnen. Das geltende Recht garantiert dem Urheber einen Anspruch auf angemessene Verg&#252;tung, wenn seine gesch&#252;tzten Werke genutzt werden.</p></blockquote>
<p>War es nicht (nur) ein exklusives Recht zur (kommerziellen) Verwertung, welches dort garantiert wird? Ich halte diese Interpretation der Frau Justizministerin f&#252;r bedenklich, denn das l&#228;uft auf einen staatlichen Protektionismus von Gesch&#228;ftsmodellen hinaus, die durch den technischen Fortschritt bedingt einem starken Innovationssdruck ausgesetzt sind. Es kann nicht Aufgabe der Politik sein, bestimmte wirtschaftliche Bereiche vor diesem &#8220;Zwang zur Ver&#228;nderung/Anpassung&#8221; zu sch&#252;tzen, schon gar nicht Aufgabe einer Regierung, die sich als &#8220;wirtschaftsliberal&#8221; bezeichnet. In einer Umgebung, wo nichts so selbstverst&#228;ndlich, allgegenw&#228;rtig und f&#252;r jedes Kind (daheim oder auf dem Schulhof) ohne besonderen Aufwand zu realisieren ist, wie eine digitale Kopie von einer beliebigen Information anzufertigen, muss der Versuch, dieses Verhalten per Gesetz einzuschr&#228;nken, zwangsl&#228;ufig scheitern bzw. zu enormen Spannungen zwischen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Interessenlagen f&#252;hren, die letztlich durch die normative Kraft des Faktischen bereinigt werden. Meint: Irgendwann wird die Industrie den unproduktiven, ressourcenfressenden und imagesch&#228;digenden Kampf gegen die neuen Verh&#228;ltnisse aufgeben, sich anpassen und trotzdem bzw wieder erfolgreich wirtschaften, obwohl &#8220;Hinz und Kunz&#8221; weiterhin munter kopieren, was das Zeug h&#228;lt. Letztlich bleiben Gesetze bestehen, die keinen mehr interessieren, von niemanden beachtet werden und dennoch G&#252;ltigkeit besitzen. Wem ist damit geholfen?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tharben</title>
		<link>http://carta.info/23749/leutheusser-schnarrenberger-das-leistungsschutzrecht-nicht-uebers-knie-brechen/comment-page-1/#comment-10717</link>
		<dc:creator>Tharben</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 12:00:17 +0000</pubDate>
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		<description>Leutheusser-Schnarrenberger:

&lt;blockquote&gt;erstens, ob man die Privatkopien auf Originale beschr&#228;nken sollte&lt;/blockquote&gt;

Was sind in diesem Sinne Originale? Worin unterscheiden sich Bits und Bytes, die &quot;original&quot; sind, gegen&#252;ber Bits und Bytes, die eine Kopie sind?

Digitale Kopien zeichnet aus, dass sie dem &quot;Original&quot; 1:1 entsprechen. Davon abgesehen ist es das Designziel von Rechner, zu kopieren. Ob von der Festplatte in den RAM, vom RAM in das Swap File (Festplatte), von der Tastatur in den RAM usw. Sogar ein ordin&#228;rer Musik-CD-Spieler macht nichts anderes. Kopieren ist das Wesen digitaler Datenverarbeitung. Ohne Kopieren sind digitale Daten nicht nutzbar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leutheusser-Schnarrenberger:</p>
<blockquote><p>erstens, ob man die Privatkopien auf Originale beschr&#228;nken sollte</p></blockquote>
<p>Was sind in diesem Sinne Originale? Worin unterscheiden sich Bits und Bytes, die &#8220;original&#8221; sind, gegen&#252;ber Bits und Bytes, die eine Kopie sind?</p>
<p>Digitale Kopien zeichnet aus, dass sie dem &#8220;Original&#8221; 1:1 entsprechen. Davon abgesehen ist es das Designziel von Rechner, zu kopieren. Ob von der Festplatte in den RAM, vom RAM in das Swap File (Festplatte), von der Tastatur in den RAM usw. Sogar ein ordin&#228;rer Musik-CD-Spieler macht nichts anderes. Kopieren ist das Wesen digitaler Datenverarbeitung. Ohne Kopieren sind digitale Daten nicht nutzbar.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Will Bundesregierung die Privatkopie weiter bescheiden? : netzpolitik.org</title>
		<link>http://carta.info/23749/leutheusser-schnarrenberger-das-leistungsschutzrecht-nicht-uebers-knie-brechen/comment-page-1/#comment-10712</link>
		<dc:creator>Will Bundesregierung die Privatkopie weiter bescheiden? : netzpolitik.org</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 21:38:29 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Carta ist ein interesantes Interview mit unserer Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger erschienen. Vor allem beim Punkt Privatkopie ist das sehe interessant: Zu den umstrittenen Entscheidungen des [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Carta ist ein interesantes Interview mit unserer Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger erschienen. Vor allem beim Punkt Privatkopie ist das sehe interessant: Zu den umstrittenen Entscheidungen des [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Kwoff.com</title>
		<link>http://carta.info/23749/leutheusser-schnarrenberger-das-leistungsschutzrecht-nicht-uebers-knie-brechen/comment-page-1/#comment-10701</link>
		<dc:creator>Kwoff.com</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 12:59:44 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Leutheusser-Schnarrenberger: Das Leistungsschutzrecht nicht &#252;bers Knie brechen — CARTA...&lt;/strong&gt;

Die Justizministerin im Interview: &#220;ber die Zukunft der Privatkopie, M&#246;glichkeiten der Piraterie-Bek&#228;mpfung, die Zwangskollektivierung durch die Kulturflatrate, das Leistungsschutzrecht f&#252;r Presseverleger und die Bedeutung des Selbstdatenschutzes....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leutheusser-Schnarrenberger: Das Leistungsschutzrecht nicht &#252;bers Knie brechen — CARTA&#8230;</strong></p>
<p>Die Justizministerin im Interview: &#220;ber die Zukunft der Privatkopie, M&#246;glichkeiten der Piraterie-Bek&#228;mpfung, die Zwangskollektivierung durch die Kulturflatrate, das Leistungsschutzrecht f&#252;r Presseverleger und die Bedeutung des Selbstdatenschutzes&#8230;.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gk</title>
		<link>http://carta.info/23749/leutheusser-schnarrenberger-das-leistungsschutzrecht-nicht-uebers-knie-brechen/comment-page-1/#comment-10684</link>
		<dc:creator>Gk</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 15:43:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=23749#comment-10684</guid>
		<description>„Wie dringend ist eine solche Regelung?
Leutheusser-Schnarrenberger: Dass die Frage des neuen Leistungsschutzrechts einen hohen Stellenwert hat, k&#246;nnen Sie schon daran erkennen, dass dieses Ziel im Koalitionsvertrag ausdr&#252;cklich vereinbart ist.“

Die Antwort klingt zun&#228;chst logisch. Aber ist sie das wirklich?

Wenn eine neu zu schaffende gesetzliche Regelung damit rechtfertigt wird, dass sie im Koalitionsvertrag steht, dann m&#252;sste der Koalitionsvertrag (1) rechtsverbindlich sein. Das ist er nicht. Er beinhaltet lediglich eine Absichtserkl&#228;rung. Unstrittig wird der Absichtserkl&#228;rung einer Regierungskoalition gro&#223;e Bedeutung beigemessen. Hier schlie&#223;t sich die Frage an, (2) wie denn die Absichtserkl&#228;rung &#252;ber die Schaffung des Leistungsschutzrechts in den Koalitionsvertrag gekommen ist.

So etwa? http://www.bdzv.de/bdzv_intern+M52d3f6358b1.html
&#220;ber Interessenvertreter? Oder &#252;ber Studien, Gutachten, B&#252;rgervorschl&#228;ge?

Ich verstehe nicht, wie ohne konkrete inhaltliche Ausformung (s. Hamburger Erkl&#228;rung) ein Leistungsschutzrecht schlagwortartig Einzug in einen Koalitionsvertrag &#252;berhaupt finden konnte. Absichtserkl&#228;rungen der Regierungsparteien ohne Substanz darf es nicht geben. Bei der Koalitionsverhandlung w&#228;re genug Zeit gewesen, Begriffe zu definieren, um Rechtsklarheit zu schaffen. 

Wie kann also eine Idee, ein Wunsch von Wirtschaftsvertretern derart starken Einfluss haben, dass die Idee/der Wunsch in den Koalitionsvertrag aufgenommen wurde und die Bundesjustizministerin meint, dass ein Gesetz deshalb geschaffen werden muss, gar „einen hohen Stellenwert hat“? 

Aber vielleicht t&#228;usche ich mich, vielleicht gibt es doch Studien/Gutachten, in welchen umfassend er&#246;rtert wurde, warum ein Leistungsschutzrecht geschaffen werden muss. Hat jemand freundlicherweise den Link parat?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>„Wie dringend ist eine solche Regelung?<br />
Leutheusser-Schnarrenberger: Dass die Frage des neuen Leistungsschutzrechts einen hohen Stellenwert hat, k&#246;nnen Sie schon daran erkennen, dass dieses Ziel im Koalitionsvertrag ausdr&#252;cklich vereinbart ist.“</p>
<p>Die Antwort klingt zun&#228;chst logisch. Aber ist sie das wirklich?</p>
<p>Wenn eine neu zu schaffende gesetzliche Regelung damit rechtfertigt wird, dass sie im Koalitionsvertrag steht, dann m&#252;sste der Koalitionsvertrag (1) rechtsverbindlich sein. Das ist er nicht. Er beinhaltet lediglich eine Absichtserkl&#228;rung. Unstrittig wird der Absichtserkl&#228;rung einer Regierungskoalition gro&#223;e Bedeutung beigemessen. Hier schlie&#223;t sich die Frage an, (2) wie denn die Absichtserkl&#228;rung &#252;ber die Schaffung des Leistungsschutzrechts in den Koalitionsvertrag gekommen ist.</p>
<p>So etwa? <a href="http://www.bdzv.de/bdzv_intern+M52d3f6358b1.html" rel="nofollow">http://www.bdzv.de/bdzv_intern+M52d3f6358b1.html</a><br />
&#220;ber Interessenvertreter? Oder &#252;ber Studien, Gutachten, B&#252;rgervorschl&#228;ge?</p>
<p>Ich verstehe nicht, wie ohne konkrete inhaltliche Ausformung (s. Hamburger Erkl&#228;rung) ein Leistungsschutzrecht schlagwortartig Einzug in einen Koalitionsvertrag &#252;berhaupt finden konnte. Absichtserkl&#228;rungen der Regierungsparteien ohne Substanz darf es nicht geben. Bei der Koalitionsverhandlung w&#228;re genug Zeit gewesen, Begriffe zu definieren, um Rechtsklarheit zu schaffen. </p>
<p>Wie kann also eine Idee, ein Wunsch von Wirtschaftsvertretern derart starken Einfluss haben, dass die Idee/der Wunsch in den Koalitionsvertrag aufgenommen wurde und die Bundesjustizministerin meint, dass ein Gesetz deshalb geschaffen werden muss, gar „einen hohen Stellenwert hat“? </p>
<p>Aber vielleicht t&#228;usche ich mich, vielleicht gibt es doch Studien/Gutachten, in welchen umfassend er&#246;rtert wurde, warum ein Leistungsschutzrecht geschaffen werden muss. Hat jemand freundlicherweise den Link parat?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Timo Ehmann</title>
		<link>http://carta.info/23749/leutheusser-schnarrenberger-das-leistungsschutzrecht-nicht-uebers-knie-brechen/comment-page-1/#comment-10680</link>
		<dc:creator>Timo Ehmann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 14:19:05 +0000</pubDate>
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		<description>Sch&#246;n, dass die Lehre vom Interessenausgleich in der Politik angekommen ist! Das macht Hoffnung auf interessengerechte Regelungen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sch&#246;n, dass die Lehre vom Interessenausgleich in der Politik angekommen ist! Das macht Hoffnung auf interessengerechte Regelungen.</p>
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