Netzlese
admin | 4 Kommentar(e)
David Gelernter hat nach zehn Jahren für die F.A.S. ein Update seinen “The Second Coming”-Manifests geschrieben.
01.03.2010 |
David Gelernter hat für die F.A.S. ein neues Internetmanifest in 19 Punkten geschrieben (hier das alte). Zumindest heute hat der neue Text wohl noch nicht die Brillanz, die der alte nachträglich hat. Eine gute, sehr gelernterige Stelle im neuen Text ist auf jeden Fall diese:
Die Zukunft des Internet liegt nicht im Web 2.0 oder 200.0, sondern im Postweb, einem Internet, in dem nicht mehr der Raum, sondern die Zeit das grundlegende Organisationsprinzip darstellt. Statt vieler Buntglasfenster aus vielen einzelnen Glasflächen, statt Informationen, die im Raum ausgebreitet sind wie Gemüse auf dem Marktstand, werden wir zahlreiche Informationsströme haben, die durch die Zeit fließen, Ströme, die sich leicht vereinigen lassen. Das Internet als Ganzes ist so, als wären alle Ströme der Cybersphäre zu einem verschmolzen, als erzählte die ganze Welt ihre Geschichte. Nur dass die Geschichte der Welt voller privater Informationen ist, und deshalb darf sie leider kein Mensch lesen.
David Gelerner und Frank Schirrmacher haben ja bekanntlich auf dem DLD 2010 miteinander diskutiert.


[...] Medienblog CARTA wird hierzu mit Hintergrund berichtet (mit Hinweis auf sein 10 Jahre altes ursprüngliches Manifest [...]
[...] Medienblog CARTA wird hierzu mit Hintergrund berichtet (mit Hinweis auf sein 10 Jahre altes ursprüngliches Manifest [...]
dazu aus der TAZ: Warum wir Gelernter und Schirrmacher noch dankbar sein werden:
http://www.taz.de/1/netz/netzpolitik/artikel/1/die-angst-ein-werkzeug-zu-sein/
Einen interessanten Beitrag von David Gelernter zum Thema “Lifestream” habe ich heute auf “The European” gelesen:
http://theeuropean.de/david-gelernter/2744-lifestreams