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	<title>Kommentare zu: Stellenausschreibung: Ein Internetminister f&#252;r die Bundesrepublik Deutschland</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 01:08:11 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Was wenn das Internet voll ist? &#171; Notizen</title>
		<link>http://carta.info/23653/stellenausschreibung-internetminister/comment-page-1/#comment-26775</link>
		<dc:creator>Was wenn das Internet voll ist? &#171; Notizen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 May 2011 09:08:18 +0000</pubDate>
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		<description>[...] f&#252;r Internet-Staatsminister [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] f&#252;r Internet-Staatsminister [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Brauchen wir einen Internet Minister? &#124; Cirquent Blog</title>
		<link>http://carta.info/23653/stellenausschreibung-internetminister/comment-page-1/#comment-11098</link>
		<dc:creator>Brauchen wir einen Internet Minister? &#124; Cirquent Blog</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 10:02:07 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Carta.info gab es dazu dann spa&#223;eshalber eine Ausschreibung f&#252;r die entsprechende ministerielle Planstelle. Zeitlich auf ein Jahr befristet. Daraus ergab sich [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Carta.info gab es dazu dann spa&#223;eshalber eine Ausschreibung f&#252;r die entsprechende ministerielle Planstelle. Zeitlich auf ein Jahr befristet. Daraus ergab sich [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jens Best</title>
		<link>http://carta.info/23653/stellenausschreibung-internetminister/comment-page-1/#comment-10794</link>
		<dc:creator>Jens Best</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 13:10:49 +0000</pubDate>
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		<description>Die Antwort von Frau Merkel zeigt ihre konservative Ignoranz gegen &#252;ber der gesellschaftlichen Bedeutung des Internets. Sie sagte auf der CeBIT, dass es keinen Internetminister geben m&#252;sse, den die IT-Wirtschaft habe ja den Herrn Br&#252;derle als Ansprechpartner. Solange das, diese Offenbarung falscher Verbindungen in den Synapsen der Kanzlerin, die Realit&#228;t der politischen Kaste darstellt, brauchen wir mehr als nur einen Lobbyverband f&#252;r die digitale Wirtschaft

Und es ist auch falsch, dass diese berechtigte Forderung aus den Kreisen der bitkom kommt. Es fehlt eine Lobbygruppe f&#252;r die digitale Gesellschaft. An dieser unpassenden Stelle will ich mich entschuldigen, dass meine angestossene &quot;Initiative Digitale Gesellschaft (IDG)&quot; in den letzten Wochen wenig &#246;ffentlich t&#228;tig war, aber sie kommt.

Die erste Aufgabe eines Internetbeauftragten sollte nachwievor eine Bundestags-interne Schulung der MdBs sein. Kenner der Szene wissen um die immer noch hahneb&#252;chenen Vorstellungen der Abgeordneten &#252;ber &quot;dieses Internet&quot; - da &#228;ndert auch eine Enquete-Kommission nichts dran.
Aus gut informierten Kreisen wurde ich aber informiert, dass unsere Volksvertreter selbst&#228;ndig atmen. Immerhin.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Antwort von Frau Merkel zeigt ihre konservative Ignoranz gegen &#252;ber der gesellschaftlichen Bedeutung des Internets. Sie sagte auf der CeBIT, dass es keinen Internetminister geben m&#252;sse, den die IT-Wirtschaft habe ja den Herrn Br&#252;derle als Ansprechpartner. Solange das, diese Offenbarung falscher Verbindungen in den Synapsen der Kanzlerin, die Realit&#228;t der politischen Kaste darstellt, brauchen wir mehr als nur einen Lobbyverband f&#252;r die digitale Wirtschaft</p>
<p>Und es ist auch falsch, dass diese berechtigte Forderung aus den Kreisen der bitkom kommt. Es fehlt eine Lobbygruppe f&#252;r die digitale Gesellschaft. An dieser unpassenden Stelle will ich mich entschuldigen, dass meine angestossene &#8220;Initiative Digitale Gesellschaft (IDG)&#8221; in den letzten Wochen wenig &#246;ffentlich t&#228;tig war, aber sie kommt.</p>
<p>Die erste Aufgabe eines Internetbeauftragten sollte nachwievor eine Bundestags-interne Schulung der MdBs sein. Kenner der Szene wissen um die immer noch hahneb&#252;chenen Vorstellungen der Abgeordneten &#252;ber &#8220;dieses Internet&#8221; &#8211; da &#228;ndert auch eine Enquete-Kommission nichts dran.<br />
Aus gut informierten Kreisen wurde ich aber informiert, dass unsere Volksvertreter selbst&#228;ndig atmen. Immerhin.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christoph Kappes</title>
		<link>http://carta.info/23653/stellenausschreibung-internetminister/comment-page-1/#comment-10704</link>
		<dc:creator>Christoph Kappes</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 13:58:36 +0000</pubDate>
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		<description>Nachtrag:
Als Autor bin ich vielfach au&#223;erhalb von Carta angesprochen worden, ob ich den Vorschlag ernst meine, da der letzte Absatz des Stellenangebotes unterhaltsame Elemente hat.

Die Antwort lautet: ja. Wobei ich mir dar&#252;ber im Klaren bin, dass man derartige Struktur&#228;nderungen nicht &#252;ber´s Knie brechen kann, da die Kompetenzordnung des Bundes betroffen ist. Daher die &quot;Befristung&quot; als nicht ernst gemeinter Vorschlag.

Es ist ein langfristiger Ansatz, der mehrere Gr&#252;nde hat:

1. Das Vorausdenken der Politik von heute schon erkennbaren Problemlagen; da die M&#252;hlen in Berlin naturgem&#228;ss langsamer als die technologisch-konzeptionelle Entwicklung sind, bedarf es einer &quot;Kopfstelle&quot;. Das k&#246;nnte freilich auch ein Staatsminister sein. (Im Google-Bashing-Artikel auf carta habe ich davor gewarnt, Google &#252;ber die Ma&#223;en zu kritisieren; im zweiten Teil des Artikels finden sich aber sehr wohl Bedenken in Bezug auf die k&#252;nftige Entwicklung des gesamten Internet-Segmentes. D.h. ein Wirtschaftsunternehmen kritisiere ich &#246;ffentlich nur f&#252;r das IST. Die Politik muss vorausschauend kl&#228;ren was werden SOLL.)
2. Die wirtschaftspolitische Bedeutung ist ein weiterer Faktor. Stefan Gl&#228;nzer hat in der FAZ auf diesen Problemkreis hingewiesen. Stichwort u.a. Clusterbildung und disruptive Gesch&#228;ftsmodelle. Dies ist nat&#252;rlich Aufgabe des BMWi. Das Ergebnis ist jedoch, aus welchen Gr&#252;nden auch immer, unbefriedigend - und es bedarf der Diskussion, ob es &#252;berhaupt durch die &#246;ffentliche Hand l&#246;sbar ist bzw sein soll.
3. Die Digitalisierung des Bundes ist ein weiteres Thema im Text der Stellenausschreibung. Das Thema liegt derzeit beim &quot;Bundes-CIO&quot;. Ihm geb&#252;hrt jedoch mE. eine h&#246;here Stellung, da es auch um Kosten und Prozesse geht.
4. Der vereinzelte Vorwurf des &quot;IT-Lobbyismus&quot; t&#228;uscht. Mir geht es, im Gegenteil, um das Primat der Politik. Dazu braucht es eher starke als schwache Strukturen.
5. Wir erleben in einigen Bereichen den Anfang eines Paradigmenwechsels, bei dem bestehende Konzepte und Wertungssystem nicht immer passen. Dies betrifft insbesondere ver&#228;nderte Privatsph&#228;re-Einstellungen eines Bev&#246;lkerungsteils und Br&#252;che in den Schutzkonzepten zwischen Daten in staatlicher und denen in privater Hand. Beispielsweise wird der &quot;Datenbrief&quot; als Instrument gegen Internetanbieter gesehen, trifft jedoch vornehmlich die Old Economy und w&#228;re noch vor einem Jahr indiskutabel gewesen. Warum akzeptieren wir, dass Maschinen von Dienstleistern in Vertrauensstellungen Inhalte von Mails auswerten, wenn wir das Briefgeheimnis hoch halten? Ist Kommunikation in sozialen Netzwerken in gleicher Weise sch&#252;tzenswert? Etc.
6. Es fehlt an innovativen Konzepten im Leistungsbereich des Bundes. Was spr&#228;che zB gegen eine Plattform, die &#246;ffentlich zug&#228;ngliche Daten von B&#252;rgern sammelt und diesen bei autorisiertem Zugriff zeigt, sofern diese Plattform in einer unabh&#228;ngigen Rechtsform wie einer Stiftung betrieben wird? Warum treiben wir das Konzept einer &#246;ffentlichen, digitalen Leihbibliothek nicht voran? Etc.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag:<br />
Als Autor bin ich vielfach au&#223;erhalb von Carta angesprochen worden, ob ich den Vorschlag ernst meine, da der letzte Absatz des Stellenangebotes unterhaltsame Elemente hat.</p>
<p>Die Antwort lautet: ja. Wobei ich mir dar&#252;ber im Klaren bin, dass man derartige Struktur&#228;nderungen nicht &#252;ber´s Knie brechen kann, da die Kompetenzordnung des Bundes betroffen ist. Daher die &#8220;Befristung&#8221; als nicht ernst gemeinter Vorschlag.</p>
<p>Es ist ein langfristiger Ansatz, der mehrere Gr&#252;nde hat:</p>
<p>1. Das Vorausdenken der Politik von heute schon erkennbaren Problemlagen; da die M&#252;hlen in Berlin naturgem&#228;ss langsamer als die technologisch-konzeptionelle Entwicklung sind, bedarf es einer &#8220;Kopfstelle&#8221;. Das k&#246;nnte freilich auch ein Staatsminister sein. (Im Google-Bashing-Artikel auf carta habe ich davor gewarnt, Google &#252;ber die Ma&#223;en zu kritisieren; im zweiten Teil des Artikels finden sich aber sehr wohl Bedenken in Bezug auf die k&#252;nftige Entwicklung des gesamten Internet-Segmentes. D.h. ein Wirtschaftsunternehmen kritisiere ich &#246;ffentlich nur f&#252;r das IST. Die Politik muss vorausschauend kl&#228;ren was werden SOLL.)<br />
2. Die wirtschaftspolitische Bedeutung ist ein weiterer Faktor. Stefan Gl&#228;nzer hat in der FAZ auf diesen Problemkreis hingewiesen. Stichwort u.a. Clusterbildung und disruptive Gesch&#228;ftsmodelle. Dies ist nat&#252;rlich Aufgabe des BMWi. Das Ergebnis ist jedoch, aus welchen Gr&#252;nden auch immer, unbefriedigend &#8211; und es bedarf der Diskussion, ob es &#252;berhaupt durch die &#246;ffentliche Hand l&#246;sbar ist bzw sein soll.<br />
3. Die Digitalisierung des Bundes ist ein weiteres Thema im Text der Stellenausschreibung. Das Thema liegt derzeit beim &#8220;Bundes-CIO&#8221;. Ihm geb&#252;hrt jedoch mE. eine h&#246;here Stellung, da es auch um Kosten und Prozesse geht.<br />
4. Der vereinzelte Vorwurf des &#8220;IT-Lobbyismus&#8221; t&#228;uscht. Mir geht es, im Gegenteil, um das Primat der Politik. Dazu braucht es eher starke als schwache Strukturen.<br />
5. Wir erleben in einigen Bereichen den Anfang eines Paradigmenwechsels, bei dem bestehende Konzepte und Wertungssystem nicht immer passen. Dies betrifft insbesondere ver&#228;nderte Privatsph&#228;re-Einstellungen eines Bev&#246;lkerungsteils und Br&#252;che in den Schutzkonzepten zwischen Daten in staatlicher und denen in privater Hand. Beispielsweise wird der &#8220;Datenbrief&#8221; als Instrument gegen Internetanbieter gesehen, trifft jedoch vornehmlich die Old Economy und w&#228;re noch vor einem Jahr indiskutabel gewesen. Warum akzeptieren wir, dass Maschinen von Dienstleistern in Vertrauensstellungen Inhalte von Mails auswerten, wenn wir das Briefgeheimnis hoch halten? Ist Kommunikation in sozialen Netzwerken in gleicher Weise sch&#252;tzenswert? Etc.<br />
6. Es fehlt an innovativen Konzepten im Leistungsbereich des Bundes. Was spr&#228;che zB gegen eine Plattform, die &#246;ffentlich zug&#228;ngliche Daten von B&#252;rgern sammelt und diesen bei autorisiertem Zugriff zeigt, sofern diese Plattform in einer unabh&#228;ngigen Rechtsform wie einer Stiftung betrieben wird? Warum treiben wir das Konzept einer &#246;ffentlichen, digitalen Leihbibliothek nicht voran? Etc.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Komptenzzentrum Internetgesellschaft &#124; Internet Gesellschaft</title>
		<link>http://carta.info/23653/stellenausschreibung-internetminister/comment-page-1/#comment-10697</link>
		<dc:creator>Komptenzzentrum Internetgesellschaft &#124; Internet Gesellschaft</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 07:01:36 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Stilbl&#252;te am Rande &#8211; eine Stellenauschreibung! F&#252;hlt sich jemand berufen? (Quelle:  carta.info) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Stilbl&#252;te am Rande &#8211; eine Stellenauschreibung! F&#252;hlt sich jemand berufen? (Quelle:  carta.info) [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Internetexperte</title>
		<link>http://carta.info/23653/stellenausschreibung-internetminister/comment-page-1/#comment-10641</link>
		<dc:creator>Internetexperte</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 19:22:46 +0000</pubDate>
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		<description>Hier noch ein Artikel &#252;ber die Internetpolitik von Schwarz-Gelb: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,680981,00.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hier noch ein Artikel &#252;ber die Internetpolitik von Schwarz-Gelb: <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,680981,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,680981,00.html</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Internetexperte</title>
		<link>http://carta.info/23653/stellenausschreibung-internetminister/comment-page-1/#comment-10640</link>
		<dc:creator>Internetexperte</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 18:38:29 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bef&#252;rworte auch einen Internetminister. Er sollte eine vergleichbaren Status haben wie die Staatsminister f&#252;r Kultur oder f&#252;r Integration haben.
Deren Kernaufgabe ist auch eine ressort&#252;bergreifende Koordinierung der Regierungsarbeit . 
Die haben eigene St&#228;be und Mitarbeiter im Kanzleramt. Auch wenn der Kulturstaatsminister, offiziell heisst er ja &quot;Beauftragter der Bundesregierung f&#252;r Kultur und Medien&quot; ( http://de.wikipedia.org/wiki/Beauftragter_der_Bundesregierung_f%C3%BCr_Kultur_und_Medien ) ein verh&#228;ltnissm&#228;&#223;ig stark representatives Amt hat, und sie vor allem bei Filmfester&#246;ffnungen, Museumseinweihungen oder auf unz&#228;hligen roten Teppichen sichtbar sind, kann man den bisherigen Kulturstaatsministern wohl keine Inkompetenz vorwerfen.
Der Internetminister sollte vor aber auch neben seiner Internetkompetenz auch medienpolitische Kompetenz haben, und z.B. unn&#246;tiger Expansionswut der &#246;ffentlich-rechtlichen Medien einen Riegel vorschieben. Debatten wie die um das Leistungsschutzrecht sollte er auch f&#252;hren k&#246;nnen. Das Internet hat dem klassichen linearen Fernsehen und vielen Printtiteln bei der jungen Generation zurecht den Rang abgelaufen. 
Bei der Regierung redet derzeit jeder Minister nur aus seinem Ressortinteresse heraus (Br&#252;derle: Internet als Jobmotor; I.Aigner: pro Datenschutz, pro Verbraucherschutz, anti Google, etc. ; Kristina Schr&#246;der: pro Familienschutz, etc. ; 
de Maiziere: Internet als Bedrohung, die gleiche Leier wie bei allen Innenministern)
Da ist nichts abgestimmt, und niemand diskutiert das Internet als gesellschaftliche Ver&#228;nderung. Ausser der Kanzlerin in Ihren super&#252;berzeugenden Podcasts.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bef&#252;rworte auch einen Internetminister. Er sollte eine vergleichbaren Status haben wie die Staatsminister f&#252;r Kultur oder f&#252;r Integration haben.<br />
Deren Kernaufgabe ist auch eine ressort&#252;bergreifende Koordinierung der Regierungsarbeit .<br />
Die haben eigene St&#228;be und Mitarbeiter im Kanzleramt. Auch wenn der Kulturstaatsminister, offiziell heisst er ja &#8220;Beauftragter der Bundesregierung f&#252;r Kultur und Medien&#8221; ( <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Beauftragter_der_Bundesregierung_f%C3%BCr_Kultur_und_Medien" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Beauftragter_der_Bundesregierung_f%C3%BCr_Kultur_und_Medien</a> ) ein verh&#228;ltnissm&#228;&#223;ig stark representatives Amt hat, und sie vor allem bei Filmfester&#246;ffnungen, Museumseinweihungen oder auf unz&#228;hligen roten Teppichen sichtbar sind, kann man den bisherigen Kulturstaatsministern wohl keine Inkompetenz vorwerfen.<br />
Der Internetminister sollte vor aber auch neben seiner Internetkompetenz auch medienpolitische Kompetenz haben, und z.B. unn&#246;tiger Expansionswut der &#246;ffentlich-rechtlichen Medien einen Riegel vorschieben. Debatten wie die um das Leistungsschutzrecht sollte er auch f&#252;hren k&#246;nnen. Das Internet hat dem klassichen linearen Fernsehen und vielen Printtiteln bei der jungen Generation zurecht den Rang abgelaufen.<br />
Bei der Regierung redet derzeit jeder Minister nur aus seinem Ressortinteresse heraus (Br&#252;derle: Internet als Jobmotor; I.Aigner: pro Datenschutz, pro Verbraucherschutz, anti Google, etc. ; Kristina Schr&#246;der: pro Familienschutz, etc. ;<br />
de Maiziere: Internet als Bedrohung, die gleiche Leier wie bei allen Innenministern)<br />
Da ist nichts abgestimmt, und niemand diskutiert das Internet als gesellschaftliche Ver&#228;nderung. Ausser der Kanzlerin in Ihren super&#252;berzeugenden Podcasts.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Harper Hill</title>
		<link>http://carta.info/23653/stellenausschreibung-internetminister/comment-page-1/#comment-10639</link>
		<dc:creator>Harper Hill</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 17:49:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=23653#comment-10639</guid>
		<description>Das BSI hat einige Leute die ganz brauchbar sind. Aber auf die h&#246;rt kaum jemand, weil sie wohl eher zur unauff&#228;lligen Sorte geh&#246;ren. Die gehen dann halt in der Schar der &quot;nicht so Internet Affinen&quot; unter.

Immerhin haben sie ein bis zwei Ratschl&#228;ge in letzter Zeit rausgegeben, auf die man wirklich h&#246;ren sollte. Zum Beispiel die Warnung im Januar vor dem IE.

Aber sollte wirklich ein &quot;Internetminister&quot; eingesetzt werden, bringen die es sicherlich noch fertig und geben den Job dem ehrenwerten Herr Sch&#228;uble. W&#252;rde mich nicht &#252;berraschen.

So far, wird wohl ein Wunsch bleiben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das BSI hat einige Leute die ganz brauchbar sind. Aber auf die h&#246;rt kaum jemand, weil sie wohl eher zur unauff&#228;lligen Sorte geh&#246;ren. Die gehen dann halt in der Schar der &#8220;nicht so Internet Affinen&#8221; unter.</p>
<p>Immerhin haben sie ein bis zwei Ratschl&#228;ge in letzter Zeit rausgegeben, auf die man wirklich h&#246;ren sollte. Zum Beispiel die Warnung im Januar vor dem IE.</p>
<p>Aber sollte wirklich ein &#8220;Internetminister&#8221; eingesetzt werden, bringen die es sicherlich noch fertig und geben den Job dem ehrenwerten Herr Sch&#228;uble. W&#252;rde mich nicht &#252;berraschen.</p>
<p>So far, wird wohl ein Wunsch bleiben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christoph Kappes</title>
		<link>http://carta.info/23653/stellenausschreibung-internetminister/comment-page-1/#comment-10637</link>
		<dc:creator>Christoph Kappes</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 17:20:35 +0000</pubDate>
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		<description>@Internetexperte:
Der Datenbrief IST derzeit unausgegoren, weil sich jedenfalls in der Politik augenscheinlich niemand Gedanken macht, WELCHE Daten betroffen sein sollen. Beispiel: Mitschriften von Callcentern, aggregierte Daten bei Finanzdienstleistern, Bonit&#228;tsratings, Daten wie Warenkorbgr&#246;sse (die dem Kunden bekannt, aber noch gespeichert sind)?
Das Problem des mitlesenden Mail-Services sehe ich auch. Das ist aber ein anderes.
Ich w&#252;rde ernsthaft &#252;berlegen, ob man nicht den rechtlichen Komplex &quot;Briefgeheimnis&quot;/&quot;Aussp&#228;hen von Daten&quot; um die maschinelle Auswertung von Inhalten erweitert, wenn die Mail zwar nicht gesondert gesichert ist, jedoch durch eine Stelle mit einer besonderen Vertrauensstellung ausgewertet wird. Entscheidend ist n&#228;mlich nicht, ob der Inhalt (zwischendurch) einem Menschen zur Kenntnis kommt, sondern ob (am Ende) Massnahmen erfolgen, die dem entsprechen. Wenn man dann etwa Werbung = Behavorial Targeting zulassen will, kann man f&#252;r solche Zwecke eine Positiv-Liste festlegen.
Das w&#228;re meine 5-Minuten-L&#246;sung. Kann sein, dass ich morgen eine andere habe.
Ein Internetminister w&#252;rde aber hoffentlich ca. 60 Minuten dar&#252;ber nachdenken k&#246;nnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Internetexperte:<br />
Der Datenbrief IST derzeit unausgegoren, weil sich jedenfalls in der Politik augenscheinlich niemand Gedanken macht, WELCHE Daten betroffen sein sollen. Beispiel: Mitschriften von Callcentern, aggregierte Daten bei Finanzdienstleistern, Bonit&#228;tsratings, Daten wie Warenkorbgr&#246;sse (die dem Kunden bekannt, aber noch gespeichert sind)?<br />
Das Problem des mitlesenden Mail-Services sehe ich auch. Das ist aber ein anderes.<br />
Ich w&#252;rde ernsthaft &#252;berlegen, ob man nicht den rechtlichen Komplex &#8220;Briefgeheimnis&#8221;/&#8221;Aussp&#228;hen von Daten&#8221; um die maschinelle Auswertung von Inhalten erweitert, wenn die Mail zwar nicht gesondert gesichert ist, jedoch durch eine Stelle mit einer besonderen Vertrauensstellung ausgewertet wird. Entscheidend ist n&#228;mlich nicht, ob der Inhalt (zwischendurch) einem Menschen zur Kenntnis kommt, sondern ob (am Ende) Massnahmen erfolgen, die dem entsprechen. Wenn man dann etwa Werbung = Behavorial Targeting zulassen will, kann man f&#252;r solche Zwecke eine Positiv-Liste festlegen.<br />
Das w&#228;re meine 5-Minuten-L&#246;sung. Kann sein, dass ich morgen eine andere habe.<br />
Ein Internetminister w&#252;rde aber hoffentlich ca. 60 Minuten dar&#252;ber nachdenken k&#246;nnen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas Schepers</title>
		<link>http://carta.info/23653/stellenausschreibung-internetminister/comment-page-1/#comment-10633</link>
		<dc:creator>Andreas Schepers</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 16:11:34 +0000</pubDate>
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		<description>Naja, das der Ruf nach einem Staatsminister vom Bitkom kommt, ist wenig &#252;berraschend. Mich w&#252;rde es nicht wundern, wenn Prof. Dr. Dr. hc. mult. August Willhelm Scheer selbst Ambitionen h&#228;tte.

Immerhin war er Chef-Innovationsberater von Ministerpr&#228;sident M&#252;ller im heimischen Saarland und stand als Mitglied des Innovationsrats auch schon Kanzlerin Merkel mit Rat zur Seite.

Sollte er nicht wollen, gibt es in seinem Umfeld (Forschung und SAP-nahe Industrie) mit Sicherheit willige Kandidaten.

Mit anderen Worten: Auf einen Bohème-Minister w&#252;rden wir vergeblich warten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, das der Ruf nach einem Staatsminister vom Bitkom kommt, ist wenig &#252;berraschend. Mich w&#252;rde es nicht wundern, wenn Prof. Dr. Dr. hc. mult. August Willhelm Scheer selbst Ambitionen h&#228;tte.</p>
<p>Immerhin war er Chef-Innovationsberater von Ministerpr&#228;sident M&#252;ller im heimischen Saarland und stand als Mitglied des Innovationsrats auch schon Kanzlerin Merkel mit Rat zur Seite.</p>
<p>Sollte er nicht wollen, gibt es in seinem Umfeld (Forschung und SAP-nahe Industrie) mit Sicherheit willige Kandidaten.</p>
<p>Mit anderen Worten: Auf einen Bohème-Minister w&#252;rden wir vergeblich warten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Internetexperte</title>
		<link>http://carta.info/23653/stellenausschreibung-internetminister/comment-page-1/#comment-10632</link>
		<dc:creator>Internetexperte</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 16:04:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=23653#comment-10632</guid>
		<description>Nachtrag: Ein Datenbrief kann doch m&#246;glicherweise noch mehr Datenkonzentration verursachen. Google liest bei Googlemail meine Mails mit und bietet mir passende Werbung an. Das akzeptiere ich, da diese mir lieber ist, als irgendwelche nervigen und unn&#246;tigen Newsletter von GMX oder Web.de in deren Mailboxen und der Funktionalit&#228;tsumfang und Komfort der Googlemailbox um einiges gr&#246;&#223;er ist als der seiner Konkurrenten. So geht es immer mehr Leuten, die Ihre E-Mails lieber bei Googlemail lesen. 
Was passiert aber , wenn Google meine Datenbriefe in E-Mail Form mitliest, und pl&#246;tzlich weiss, welche j&#228;hrlichen Bestellungen,Suchanfragen oder Kommentare ich bei Amazon, Beate Uhse oder einem Selbsthilfeforum gemacht habe? Das schafft doch noch mehr ungewollte Datenkonzentration an einen Anbieter. 
Das Konzept des Datenbriefes scheint mir da noch sehr unausgegoren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag: Ein Datenbrief kann doch m&#246;glicherweise noch mehr Datenkonzentration verursachen. Google liest bei Googlemail meine Mails mit und bietet mir passende Werbung an. Das akzeptiere ich, da diese mir lieber ist, als irgendwelche nervigen und unn&#246;tigen Newsletter von GMX oder Web.de in deren Mailboxen und der Funktionalit&#228;tsumfang und Komfort der Googlemailbox um einiges gr&#246;&#223;er ist als der seiner Konkurrenten. So geht es immer mehr Leuten, die Ihre E-Mails lieber bei Googlemail lesen.<br />
Was passiert aber , wenn Google meine Datenbriefe in E-Mail Form mitliest, und pl&#246;tzlich weiss, welche j&#228;hrlichen Bestellungen,Suchanfragen oder Kommentare ich bei Amazon, Beate Uhse oder einem Selbsthilfeforum gemacht habe? Das schafft doch noch mehr ungewollte Datenkonzentration an einen Anbieter.<br />
Das Konzept des Datenbriefes scheint mir da noch sehr unausgegoren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Internetexperte</title>
		<link>http://carta.info/23653/stellenausschreibung-internetminister/comment-page-1/#comment-10631</link>
		<dc:creator>Internetexperte</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 15:40:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=23653#comment-10631</guid>
		<description>Eine Frage bez&#252;glich des Datenbriefes: Wie soll das funktionieren? Der Grundgedanke mag ja richtig sein, aber ich sehe da keine praktische Umsetzbarkeit.
Jeder von uns gibt t&#228;glich dutzenden Anbietern seine Daten: Google, Bing, Yahoo, Wemaildiensten, Beh&#246;rden, Onlineshops, Krankenkassen, Banken, Kreditkartenunternehmen, Sozialen Netzwerken, etc. 
Soll jede dieser Institutionen eine j&#228;hrliche E-Mail an uns senden, in der unsere gesammelten Daten drinstehen?
Werden diese Daten evtl. gepoolt, um uns Internetnutzern einen &#252;berschaubareren Datenbrief zu schicken?
Schafft so ein Datenbrief, in dem Daten gesammelt werden, und uns dann geb&#252;ndelt angezeigt wird, nicht neue Missbrauchsm&#246;glichkeiten?
Was passiert wenn sogenannte Datenbriefe von Unberechtigten abgefangen werden? Ich bin da sehr skeptisch.
Ich bevorzuge da eher so eine Art Dashboard wie von Google bereits in Anwendung. Da kann ich genau sehen. Was weiss Google &#252;ber mich? Welche Ihrer Produkte nehme ich bisher in Anspruch?
Diese Funktionalit&#228;t sollten alle Online Shops, und Soziale Netzwerke anbieten. 
Ausserdem sollte jede Internetanwendung , in der man sich mit Benutzername und Passwort einloggt , auch wieder abmeldbar sein. Genauso wie f&#252;r jeden E-Mail Newsletter. Da sollte es mehr Datenschutzrechte geben, die eine totale L&#246;schung der gespeicherten Daten verlangen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Frage bez&#252;glich des Datenbriefes: Wie soll das funktionieren? Der Grundgedanke mag ja richtig sein, aber ich sehe da keine praktische Umsetzbarkeit.<br />
Jeder von uns gibt t&#228;glich dutzenden Anbietern seine Daten: Google, Bing, Yahoo, Wemaildiensten, Beh&#246;rden, Onlineshops, Krankenkassen, Banken, Kreditkartenunternehmen, Sozialen Netzwerken, etc.<br />
Soll jede dieser Institutionen eine j&#228;hrliche E-Mail an uns senden, in der unsere gesammelten Daten drinstehen?<br />
Werden diese Daten evtl. gepoolt, um uns Internetnutzern einen &#252;berschaubareren Datenbrief zu schicken?<br />
Schafft so ein Datenbrief, in dem Daten gesammelt werden, und uns dann geb&#252;ndelt angezeigt wird, nicht neue Missbrauchsm&#246;glichkeiten?<br />
Was passiert wenn sogenannte Datenbriefe von Unberechtigten abgefangen werden? Ich bin da sehr skeptisch.<br />
Ich bevorzuge da eher so eine Art Dashboard wie von Google bereits in Anwendung. Da kann ich genau sehen. Was weiss Google &#252;ber mich? Welche Ihrer Produkte nehme ich bisher in Anspruch?<br />
Diese Funktionalit&#228;t sollten alle Online Shops, und Soziale Netzwerke anbieten.<br />
Ausserdem sollte jede Internetanwendung , in der man sich mit Benutzername und Passwort einloggt , auch wieder abmeldbar sein. Genauso wie f&#252;r jeden E-Mail Newsletter. Da sollte es mehr Datenschutzrechte geben, die eine totale L&#246;schung der gespeicherten Daten verlangen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christoph Kappes</title>
		<link>http://carta.info/23653/stellenausschreibung-internetminister/comment-page-1/#comment-10626</link>
		<dc:creator>Christoph Kappes</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 10:12:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=23653#comment-10626</guid>
		<description>@Robin:
In &quot;meinem&quot; Interviewtext steht, dass Frau Aigner unterst&#252;tzt, dass Unternehmen k&#252;nftig j&#228;hrlich den B&#252;rgern Auskunft &#252;ber gespeicherte Daten geben sollen. Das ist die Datenbrief-Idee des CCC.
Ich halte die Idee f&#252;r bedenkenswert. Die Frage ist jedoch, ob sie sich durchsetzen l&#228;sst, denn wenn Frau Aigner w&#252;sste, was die Old Economy seit Jahrzehnten speichert und schliesst, w&#228;re sie vorsichtiger. Eine aberratio ictus.
Man sollte schon wissen, wovon man redet. Daher der Minister.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Robin:<br />
In &#8220;meinem&#8221; Interviewtext steht, dass Frau Aigner unterst&#252;tzt, dass Unternehmen k&#252;nftig j&#228;hrlich den B&#252;rgern Auskunft &#252;ber gespeicherte Daten geben sollen. Das ist die Datenbrief-Idee des CCC.<br />
Ich halte die Idee f&#252;r bedenkenswert. Die Frage ist jedoch, ob sie sich durchsetzen l&#228;sst, denn wenn Frau Aigner w&#252;sste, was die Old Economy seit Jahrzehnten speichert und schliesst, w&#228;re sie vorsichtiger. Eine aberratio ictus.<br />
Man sollte schon wissen, wovon man redet. Daher der Minister.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christoph Kappes</title>
		<link>http://carta.info/23653/stellenausschreibung-internetminister/comment-page-1/#comment-10625</link>
		<dc:creator>Christoph Kappes</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 09:40:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=23653#comment-10625</guid>
		<description>@Reiner/SB:

Zum Vorgehen von Frau Aigner m&#246;chte ich mich nicht &#228;ussern. Aber wenn Sie mal das Interview in der SZ von heute lesen, sehen Sie durchaus Themen, die nicht so falsch sind: Das &quot;Zusammenf&#252;hren von Daten&quot; ist das, was in der Stellenanzeige als &quot;Profiling&quot; beschrieben ist; um die M&#246;glichkeiten und Folgen des Semantic Web und APIs einsch&#228;tzen zu k&#246;nnen, braucht es tiefe IT-Kenntnisse. Die &quot;v&#246;llig neue Dimension der globalen Digitalisierung&quot;  ist auch unbestritten. Auf diesem Feld ist zum Beispiel die Umsetzung und &#220;berwachung von Safe Harbour ein Thema, ein kompliziertes Feld - und noch dazu eines auf EU-Ebene.

Beide Themen sind f&#252;r Verbrauchersch&#252;tzer - gelinde gesagt - neu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Reiner/SB:</p>
<p>Zum Vorgehen von Frau Aigner m&#246;chte ich mich nicht &#228;ussern. Aber wenn Sie mal das Interview in der SZ von heute lesen, sehen Sie durchaus Themen, die nicht so falsch sind: Das &#8220;Zusammenf&#252;hren von Daten&#8221; ist das, was in der Stellenanzeige als &#8220;Profiling&#8221; beschrieben ist; um die M&#246;glichkeiten und Folgen des Semantic Web und APIs einsch&#228;tzen zu k&#246;nnen, braucht es tiefe IT-Kenntnisse. Die &#8220;v&#246;llig neue Dimension der globalen Digitalisierung&#8221;  ist auch unbestritten. Auf diesem Feld ist zum Beispiel die Umsetzung und &#220;berwachung von Safe Harbour ein Thema, ein kompliziertes Feld &#8211; und noch dazu eines auf EU-Ebene.</p>
<p>Beide Themen sind f&#252;r Verbrauchersch&#252;tzer &#8211; gelinde gesagt &#8211; neu.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/23653/stellenausschreibung-internetminister/comment-page-1/#comment-10624</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 09:31:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=23653#comment-10624</guid>
		<description>@ 11: Zu den j&#252;ngsten &#196;u&#223;erungen von von Aigner kann ich nur sagen: Ups, Ilse did it again. Wieso brennen beim Internet so manchen Politiker eigentlich die ordnunspolitischen Birnen durch? Ich bef&#252;rchte, weil man da profilpr&#228;gend paternalistische Tendenzen mit Ressentiments gegen ausl&#228;ndische Konzerne kombinieren kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ 11: Zu den j&#252;ngsten &#196;u&#223;erungen von von Aigner kann ich nur sagen: Ups, Ilse did it again. Wieso brennen beim Internet so manchen Politiker eigentlich die ordnunspolitischen Birnen durch? Ich bef&#252;rchte, weil man da profilpr&#228;gend paternalistische Tendenzen mit Ressentiments gegen ausl&#228;ndische Konzerne kombinieren kann.</p>
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