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	<title>Kommentare zu: Journalisten sollen nicht f&#252;r Leistungsschutzrechte zahlen m&#252;ssen</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
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		<title>Von: Leistungsschutzrecht: Schutz vor wem eigentlich? &#171; kathi woitas</title>
		<link>http://carta.info/23481/journalisten-sollen-nicht-fuer-leistungsschutzrechte-zahlen-muessen/comment-page-1/#comment-26307</link>
		<dc:creator>Leistungsschutzrecht: Schutz vor wem eigentlich? &#171; kathi woitas</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 12:55:38 +0000</pubDate>
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		<description>[...] forcierte Schaffung eines Leistungsschutzrechts f&#252;r Presseverleger hat laut Robin Meyer-Lucht (bei CARTA) mal wieder eine neue, absurde Wendung genommen. Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat mit einem [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] forcierte Schaffung eines Leistungsschutzrechts f&#252;r Presseverleger hat laut Robin Meyer-Lucht (bei CARTA) mal wieder eine neue, absurde Wendung genommen. Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat mit einem [...]</p>
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		<title>Von: Leistungsschutzrecht &#8211; Wieso sind die deutschen Verleger eigentlich gegen die Meinungsfreiheit? &#171; Large Neuron Collider</title>
		<link>http://carta.info/23481/journalisten-sollen-nicht-fuer-leistungsschutzrechte-zahlen-muessen/comment-page-1/#comment-11062</link>
		<dc:creator>Leistungsschutzrecht &#8211; Wieso sind die deutschen Verleger eigentlich gegen die Meinungsfreiheit? &#171; Large Neuron Collider</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 14:56:54 +0000</pubDate>
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		<description>[...] f&#252;r das Setzen von Links (auch Snippets genannt) bezahlen m&#252;ssen (vgl. Ausnahmeregeln f&#252;r die Branche). Damit verhindert das Leistungsschutzrecht die [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] f&#252;r das Setzen von Links (auch Snippets genannt) bezahlen m&#252;ssen (vgl. Ausnahmeregeln f&#252;r die Branche). Damit verhindert das Leistungsschutzrecht die [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Es gibt so vieles &#8230; &#187; blog.frei!</title>
		<link>http://carta.info/23481/journalisten-sollen-nicht-fuer-leistungsschutzrechte-zahlen-muessen/comment-page-1/#comment-10537</link>
		<dc:creator>Es gibt so vieles &#8230; &#187; blog.frei!</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 11:57:31 +0000</pubDate>
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		<description>[...] ganz einig, ob das Leistungsschutzrecht f&#252;r Verleger nun halbtot (Netzpolitik) * oder nahezu in trockenen T&#252;chern ist, mit staatskulturministeriellem Segen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] ganz einig, ob das Leistungsschutzrecht f&#252;r Verleger nun halbtot (Netzpolitik) * oder nahezu in trockenen T&#252;chern ist, mit staatskulturministeriellem Segen [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Gk</title>
		<link>http://carta.info/23481/journalisten-sollen-nicht-fuer-leistungsschutzrechte-zahlen-muessen/comment-page-1/#comment-10536</link>
		<dc:creator>Gk</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 09:29:04 +0000</pubDate>
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		<description>Herr Kauder sieht es offenbar anders als sein Kollege:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Schlagabtausch-zwischen-Axel-Springer-und-Google-941187.html 
Ein Fortschritt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Kauder sieht es offenbar anders als sein Kollege:<br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Schlagabtausch-zwischen-Axel-Springer-und-Google-941187.html" rel="nofollow">http://www.heise.de/newsticker/meldung/Schlagabtausch-zwischen-Axel-Springer-und-Google-941187.html</a><br />
Ein Fortschritt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Leistungsschutzrecht: Schutz vor wem eigentlich? &#171; web-kultur-blog-ffo</title>
		<link>http://carta.info/23481/journalisten-sollen-nicht-fuer-leistungsschutzrechte-zahlen-muessen/comment-page-1/#comment-10528</link>
		<dc:creator>Leistungsschutzrecht: Schutz vor wem eigentlich? &#171; web-kultur-blog-ffo</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 15:13:57 +0000</pubDate>
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		<description>[...] forcierte Schaffung eines Leistungsschutzrechts f&#252;r Presseverleger hat laut Robin Meyer-Lucht (bei CARTA) mal wieder eine neue, absurde Wendung genommen. Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat mit einem [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] forcierte Schaffung eines Leistungsschutzrechts f&#252;r Presseverleger hat laut Robin Meyer-Lucht (bei CARTA) mal wieder eine neue, absurde Wendung genommen. Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat mit einem [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: vera</title>
		<link>http://carta.info/23481/journalisten-sollen-nicht-fuer-leistungsschutzrechte-zahlen-muessen/comment-page-1/#comment-10526</link>
		<dc:creator>vera</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 14:49:11 +0000</pubDate>
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		<description>Was f&#252;r ein Unfug. Journalisten: Aufwachen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was f&#252;r ein Unfug. Journalisten: Aufwachen!</p>
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		<title>Von: Neues vom Leistungsschutzrecht : netzpolitik.org</title>
		<link>http://carta.info/23481/journalisten-sollen-nicht-fuer-leistungsschutzrechte-zahlen-muessen/comment-page-1/#comment-10525</link>
		<dc:creator>Neues vom Leistungsschutzrecht : netzpolitik.org</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 14:27:56 +0000</pubDate>
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		<description>[...] ein Treffen von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) mit Vertretern der Presseverb&#228;nde, wor&#252;ber Carta berichtet. Dabei kam u.a. folgende Konkretisierung heraus: 2. Ausnahme-Regel f&#252;r die Branche: [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] ein Treffen von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) mit Vertretern der Presseverb&#228;nde, wor&#252;ber Carta berichtet. Dabei kam u.a. folgende Konkretisierung heraus: 2. Ausnahme-Regel f&#252;r die Branche: [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Leistungsschutzrecht: Schutz vor wem eigentlich? &#171; Donutpiraten Blog</title>
		<link>http://carta.info/23481/journalisten-sollen-nicht-fuer-leistungsschutzrechte-zahlen-muessen/comment-page-1/#comment-10521</link>
		<dc:creator>Leistungsschutzrecht: Schutz vor wem eigentlich? &#171; Donutpiraten Blog</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 12:50:51 +0000</pubDate>
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		<description>[...] forcierte Schaffung eines Leistungsschutzrechts f&#252;r Presseverleger hat lautRobin Meyer-Lucht (CARTA) mal wieder eine neue, absurde Wendung genommen. Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat mit einem [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] forcierte Schaffung eines Leistungsschutzrechts f&#252;r Presseverleger hat lautRobin Meyer-Lucht (CARTA) mal wieder eine neue, absurde Wendung genommen. Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat mit einem [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Gk</title>
		<link>http://carta.info/23481/journalisten-sollen-nicht-fuer-leistungsschutzrechte-zahlen-muessen/comment-page-1/#comment-10520</link>
		<dc:creator>Gk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 12:30:05 +0000</pubDate>
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		<description>Interessant.

„Im Gegensatz zu anderen Vermittlern urheberrechtlich gesch&#252;tzter Werke wie Tontr&#228;gerherstellern, Sendeunternehmern, Filmproduzenten oder Konzertveranstaltern sind die organisatorischen, technischen und unternehmerischen Leistungen der Presseverleger bislang nicht gesch&#252;tzt.“ hei&#223;t es in der Pressemitteilung der Bundesregierung vom 24.02.2010 w&#246;rtlich.

Interessant, weil ein Vergleich u. a. zur Musikbranche hergestellt wird. Ich verstehe diesen Vergleich nur nicht. Wie sind denn die Tontr&#228;gerhersteller, Sendeunternehmern, Filmproduzenten oder Konzertveranstalter gesch&#252;tzt? Die GEMA rechnet mit Urhebern und Musikverlag ab. Der Musikverlag wird in dem obigen Zitat nicht einmal erw&#228;hnt. Die Tontr&#228;gerhersteller beispielsweise, die f&#252;r Zweitverwertung in der Musikbranche zust&#228;ndig sind (Leistungsschutzrechte) k&#246;nnen grunds&#228;tzlich mit der GVL (https://www.gvl.de/) abrechnen, wenn sie dies w&#252;nschen. 

Es bleibt der Printbranche unbenommen, Institutionen zu schaffen, &#252;ber welche Leistungsschutzrechte abgewickelt, sprich verg&#252;tet werden. Dazu bedarf es eines Verlagsleistungsschutzrechts nicht. 

„Die Bedeutung der Presse f&#252;r die Demokratie kann nicht hoch genug eingesch&#228;tzt werden.“ hei&#223;t es im Posting. Richtig. Aber die Schlussfolgerung passt nicht: „Deshalb ist es wichtig, die Leistungen von Presseverlegern wie die anderer Werkmittler angemessen zu sch&#252;tzen.“

Was sind die Leistungen der Presseverlage bei einer Webver&#246;ffentlichung? Eine Webseite mit Inhalten kann heutzutage jeder Sch&#252;ler betreiben. 

Wenn ein Verlagsleistungsschutz kommen sollte, vermute ich, dass immer mehr Journalisten dazu &#252;bergehen werden, neben ihrer freiberuflichen T&#228;tigkeit einen Verlag (ggf. mit mehreren) zu gr&#252;nden. Ob das sinnvoll ist, bezweifle ich. Nach wie vor halte ich es f&#252;r sachgerechter, wenn die Printverlagsbranche beginnt, ihre eigenen Probleme zu l&#246;sen. Die gro&#223;en Verlage k&#246;nnten sich zusammentun und &#252;ber eine GVL-&#228;hnliche Verwertungsgesellschaft den Webnutzer zur Kasse bitten. Die Einnahmen sind nach Abzug der Verwaltungskosten aufzuteilen. So w&#252;rde die Vertriebsleistung der Verlage im Web verg&#252;tungspflichtig werden. Technisch lie&#223;e sich l&#246;sen, dass Suchmaschinen nur in der gew&#252;nschten Form die Inhalte auswerfen. Insoweit k&#246;nnte auch Google als Zahlungspflichtiger gewonnen werden. Wozu ein Gesetz, wenn es anders geht?

Mit einem Verlagsleistungsschutzrecht w&#252;rden neue Unternehmensmodelle gehemmt werden. Es mag sein, dass dies politisch gewollt ist und ein Verlagsleistungsschutzrecht eher dem Schutz der alten Verlagsstrukturen dient. Das kann’s nicht sein, wirklich nicht. Die Zeiten haben sich ge&#228;ndert. Neue Vertriebsm&#246;glichkeiten sind verantwortungsvoll und wettbewerbsfreundlich zu analysieren und entsprechend offene, b&#252;rgerfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Wenn der Informationsanspruch des B&#252;rgers bedient werden soll, dann w&#228;re es naheliegend den k&#252;rzesten Weg zwischen Urheber und Empf&#228;nger zu st&#228;rken und nicht den Umweg &#252;ber einen Verlagsverwerter, der im Web weitgehend &#252;berfl&#252;ssig geworden ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant.</p>
<p>„Im Gegensatz zu anderen Vermittlern urheberrechtlich gesch&#252;tzter Werke wie Tontr&#228;gerherstellern, Sendeunternehmern, Filmproduzenten oder Konzertveranstaltern sind die organisatorischen, technischen und unternehmerischen Leistungen der Presseverleger bislang nicht gesch&#252;tzt.“ hei&#223;t es in der Pressemitteilung der Bundesregierung vom 24.02.2010 w&#246;rtlich.</p>
<p>Interessant, weil ein Vergleich u. a. zur Musikbranche hergestellt wird. Ich verstehe diesen Vergleich nur nicht. Wie sind denn die Tontr&#228;gerhersteller, Sendeunternehmern, Filmproduzenten oder Konzertveranstalter gesch&#252;tzt? Die GEMA rechnet mit Urhebern und Musikverlag ab. Der Musikverlag wird in dem obigen Zitat nicht einmal erw&#228;hnt. Die Tontr&#228;gerhersteller beispielsweise, die f&#252;r Zweitverwertung in der Musikbranche zust&#228;ndig sind (Leistungsschutzrechte) k&#246;nnen grunds&#228;tzlich mit der GVL (<a href="https://www.gvl.de/" rel="nofollow">https://www.gvl.de/</a>) abrechnen, wenn sie dies w&#252;nschen. </p>
<p>Es bleibt der Printbranche unbenommen, Institutionen zu schaffen, &#252;ber welche Leistungsschutzrechte abgewickelt, sprich verg&#252;tet werden. Dazu bedarf es eines Verlagsleistungsschutzrechts nicht. </p>
<p>„Die Bedeutung der Presse f&#252;r die Demokratie kann nicht hoch genug eingesch&#228;tzt werden.“ hei&#223;t es im Posting. Richtig. Aber die Schlussfolgerung passt nicht: „Deshalb ist es wichtig, die Leistungen von Presseverlegern wie die anderer Werkmittler angemessen zu sch&#252;tzen.“</p>
<p>Was sind die Leistungen der Presseverlage bei einer Webver&#246;ffentlichung? Eine Webseite mit Inhalten kann heutzutage jeder Sch&#252;ler betreiben. </p>
<p>Wenn ein Verlagsleistungsschutz kommen sollte, vermute ich, dass immer mehr Journalisten dazu &#252;bergehen werden, neben ihrer freiberuflichen T&#228;tigkeit einen Verlag (ggf. mit mehreren) zu gr&#252;nden. Ob das sinnvoll ist, bezweifle ich. Nach wie vor halte ich es f&#252;r sachgerechter, wenn die Printverlagsbranche beginnt, ihre eigenen Probleme zu l&#246;sen. Die gro&#223;en Verlage k&#246;nnten sich zusammentun und &#252;ber eine GVL-&#228;hnliche Verwertungsgesellschaft den Webnutzer zur Kasse bitten. Die Einnahmen sind nach Abzug der Verwaltungskosten aufzuteilen. So w&#252;rde die Vertriebsleistung der Verlage im Web verg&#252;tungspflichtig werden. Technisch lie&#223;e sich l&#246;sen, dass Suchmaschinen nur in der gew&#252;nschten Form die Inhalte auswerfen. Insoweit k&#246;nnte auch Google als Zahlungspflichtiger gewonnen werden. Wozu ein Gesetz, wenn es anders geht?</p>
<p>Mit einem Verlagsleistungsschutzrecht w&#252;rden neue Unternehmensmodelle gehemmt werden. Es mag sein, dass dies politisch gewollt ist und ein Verlagsleistungsschutzrecht eher dem Schutz der alten Verlagsstrukturen dient. Das kann’s nicht sein, wirklich nicht. Die Zeiten haben sich ge&#228;ndert. Neue Vertriebsm&#246;glichkeiten sind verantwortungsvoll und wettbewerbsfreundlich zu analysieren und entsprechend offene, b&#252;rgerfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Wenn der Informationsanspruch des B&#252;rgers bedient werden soll, dann w&#228;re es naheliegend den k&#252;rzesten Weg zwischen Urheber und Empf&#228;nger zu st&#228;rken und nicht den Umweg &#252;ber einen Verlagsverwerter, der im Web weitgehend &#252;berfl&#252;ssig geworden ist.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ilja Braun</title>
		<link>http://carta.info/23481/journalisten-sollen-nicht-fuer-leistungsschutzrechte-zahlen-muessen/comment-page-1/#comment-10519</link>
		<dc:creator>Ilja Braun</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 12:25:14 +0000</pubDate>
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		<description>@Robin, @Ulrike: Urheberrechtlich wird meines Wissens zwischen privater und gewerblicher Nutzung sowieso nicht unterschieden. Eine Nutzung ist grunds&#228;tzlich lizenz- und damit potenziell verg&#252;tungspflichtig, sonst ist es keine Nutzung. (Lesen oder Musikh&#246;ren zum Beispiel ist keine Nutzung, aber das wird sich ja vielleicht noch &#228;ndern.) F&#252;r rein private Nutzungen gibt es in Einzelf&#228;llen Ausnahmen (Privatkopie), und es gibt Zwangslizenzen, die nicht genehmigungs-, aber durchaus verg&#252;tungspflichtig sind (GEMA). Die Verleger sagen jetzt, sie wollen nur f&#252;r gewerbliche Nutzungen Geld, aber mehr als eine Goodwill-Erkl&#228;rung ist das aus meiner Sicht nicht. Wie eine Regelung aussehen sollte, die nicht auch private Nutzungen grunds&#228;tzlich lizenzpflichtig macht, w&#252;sste ich nicht, es sei denn, es gibt ein Umdenken im Urheberrecht, und private Nutzungen sollen in Zukunft grunds&#228;tzlich frei sein. Aber das ist wohl kaum gemeint.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Robin, @Ulrike: Urheberrechtlich wird meines Wissens zwischen privater und gewerblicher Nutzung sowieso nicht unterschieden. Eine Nutzung ist grunds&#228;tzlich lizenz- und damit potenziell verg&#252;tungspflichtig, sonst ist es keine Nutzung. (Lesen oder Musikh&#246;ren zum Beispiel ist keine Nutzung, aber das wird sich ja vielleicht noch &#228;ndern.) F&#252;r rein private Nutzungen gibt es in Einzelf&#228;llen Ausnahmen (Privatkopie), und es gibt Zwangslizenzen, die nicht genehmigungs-, aber durchaus verg&#252;tungspflichtig sind (GEMA). Die Verleger sagen jetzt, sie wollen nur f&#252;r gewerbliche Nutzungen Geld, aber mehr als eine Goodwill-Erkl&#228;rung ist das aus meiner Sicht nicht. Wie eine Regelung aussehen sollte, die nicht auch private Nutzungen grunds&#228;tzlich lizenzpflichtig macht, w&#252;sste ich nicht, es sei denn, es gibt ein Umdenken im Urheberrecht, und private Nutzungen sollen in Zukunft grunds&#228;tzlich frei sein. Aber das ist wohl kaum gemeint.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/23481/journalisten-sollen-nicht-fuer-leistungsschutzrechte-zahlen-muessen/comment-page-1/#comment-10516</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 11:21:24 +0000</pubDate>
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		<description>@ Ulrike Langer: &quot;Ich lese aus diesem Satz “Eine gesetzliche Regelung darf aber keine Nachteile f&#252;r Journalisten und andere Urheber bringen” nicht unbedingt heraus, dass Journalisten von der Leistungsschutzabgabe befreit sein sollen.&quot;

Stimmt. So genau kann man das nicht aus dem Satz lesen. Aus Verhandlungskreisen ist aber zu verfahren, dass es eine Freistellung der Branche geben soll, die Neumann mit der Pressemitteilung nun indirekt begr&#252;sst.

Wer zur Branche Journalist/Verlag geh&#246;rt, soll keine Leistungsschutzabgaben zahlen, das ist der Plan. Darauf bestehen die Journalistengewerkschaften, die sicherstellen wollen, dass ihre selbst&#228;ndigen Mitglieder nicht etwa zu Einzahlern im neuen Leistungsschutzsystem werden.

Wie genau das im Gesetz formuliert sein soll, weiss ich nat&#252;rlich noch nicht. Ein solcher Ausschluss der eigenen Branche ist aber offenbar nicht ganz untypisch f&#252;r urheberrechtliche Regelungen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Ulrike Langer: &#8220;Ich lese aus diesem Satz “Eine gesetzliche Regelung darf aber keine Nachteile f&#252;r Journalisten und andere Urheber bringen” nicht unbedingt heraus, dass Journalisten von der Leistungsschutzabgabe befreit sein sollen.&#8221;</p>
<p>Stimmt. So genau kann man das nicht aus dem Satz lesen. Aus Verhandlungskreisen ist aber zu verfahren, dass es eine Freistellung der Branche geben soll, die Neumann mit der Pressemitteilung nun indirekt begr&#252;sst.</p>
<p>Wer zur Branche Journalist/Verlag geh&#246;rt, soll keine Leistungsschutzabgaben zahlen, das ist der Plan. Darauf bestehen die Journalistengewerkschaften, die sicherstellen wollen, dass ihre selbst&#228;ndigen Mitglieder nicht etwa zu Einzahlern im neuen Leistungsschutzsystem werden.</p>
<p>Wie genau das im Gesetz formuliert sein soll, weiss ich nat&#252;rlich noch nicht. Ein solcher Ausschluss der eigenen Branche ist aber offenbar nicht ganz untypisch f&#252;r urheberrechtliche Regelungen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulrike Langer</title>
		<link>http://carta.info/23481/journalisten-sollen-nicht-fuer-leistungsschutzrechte-zahlen-muessen/comment-page-1/#comment-10515</link>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 11:14:11 +0000</pubDate>
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		<description>Ich lese aus diesem Satz “Eine gesetzliche Regelung darf aber keine Nachteile f&#252;r Journalisten und andere Urheber bringen&quot; nicht unbedingt heraus, dass Journalisten von der Leistungsschutzabgabe befreit sein sollen. Wahrscheinlicher scheint mir ein Verrechnungskonstrukt, bei dem das Geld am Ende doch nur in den Kassen der Verlage landet.

Denn eine Ausnahmeregelung w&#252;rde schnell ganz viele Fragen aufwerfen: Wer ist Journalist? Nur jemand, der f&#252;r ein Verlagsportal schreibt? Nur Redakteure oder auch freie Journalisten, die f&#252;r Verlagsportale schreiben? Was ist mit journalistischen Inhalten bei Yahoo, T-Online etc.?  Gilt die Regelung nur f&#252;r hauptberufliche freie Journalisten? Nur solche mit DJV/verdi/BDZV/VDZ-Presseausweis? Gilt die Ausnahmeregelung auch dann, wenn ein Journalist ein eigenes Blog betreibt? Wie journalistisch muss das Blog dann sein? Darf es auch ab zu private oder nicht-journalistische Eintr&#228;ge enthalten? Wenn ja, wie hoch darf der Anteil sein? Was ist mit Texten z.B. auf der B&#252;rgerreporterplattform myheimat.de, die von Amateuren erstellt werden, von denen aber einige auch auf Verlagsportalen landen und dadurch quasi zu Journalismus &quot;veredelt&quot; werden? 

Man muss kein Zyniker sein, um zu mutma&#223;en, dass es am Ende darauf hinauslaufen soll, dass nur Leistungsschutzempfangsberechtigte davon befreit sein sollen, sich gegenseitig mit Abgaben zu belasten...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lese aus diesem Satz “Eine gesetzliche Regelung darf aber keine Nachteile f&#252;r Journalisten und andere Urheber bringen&#8221; nicht unbedingt heraus, dass Journalisten von der Leistungsschutzabgabe befreit sein sollen. Wahrscheinlicher scheint mir ein Verrechnungskonstrukt, bei dem das Geld am Ende doch nur in den Kassen der Verlage landet.</p>
<p>Denn eine Ausnahmeregelung w&#252;rde schnell ganz viele Fragen aufwerfen: Wer ist Journalist? Nur jemand, der f&#252;r ein Verlagsportal schreibt? Nur Redakteure oder auch freie Journalisten, die f&#252;r Verlagsportale schreiben? Was ist mit journalistischen Inhalten bei Yahoo, T-Online etc.?  Gilt die Regelung nur f&#252;r hauptberufliche freie Journalisten? Nur solche mit DJV/verdi/BDZV/VDZ-Presseausweis? Gilt die Ausnahmeregelung auch dann, wenn ein Journalist ein eigenes Blog betreibt? Wie journalistisch muss das Blog dann sein? Darf es auch ab zu private oder nicht-journalistische Eintr&#228;ge enthalten? Wenn ja, wie hoch darf der Anteil sein? Was ist mit Texten z.B. auf der B&#252;rgerreporterplattform myheimat.de, die von Amateuren erstellt werden, von denen aber einige auch auf Verlagsportalen landen und dadurch quasi zu Journalismus &#8220;veredelt&#8221; werden? </p>
<p>Man muss kein Zyniker sein, um zu mutma&#223;en, dass es am Ende darauf hinauslaufen soll, dass nur Leistungsschutzempfangsberechtigte davon befreit sein sollen, sich gegenseitig mit Abgaben zu belasten&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: pikarl</title>
		<link>http://carta.info/23481/journalisten-sollen-nicht-fuer-leistungsschutzrechte-zahlen-muessen/comment-page-1/#comment-10514</link>
		<dc:creator>pikarl</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 11:08:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=23481#comment-10514</guid>
		<description>Neumann: &quot;Ohne die vielf&#228;ltige Presselandschaft mit anspruchsvollen journalistischen Inhalten w&#228;re das politische, gesellschaftliche und kulturelle Leben in Deutschland deutlich &#228;rmer.&quot;

Das ist f&#252;r mich der Kern der Dummheit. Sicher brauchen wir die vierte Gewalt. Aber brauchen wir Zeitungen, die zum Teil Parteien geh&#246;ren? Brauchen wir Bl&#228;tter, die sich &#252;berwiegend &#252;ber Anzeigen &#252;ber Wasser halten k&#246;nnen? Wie kritisch ist so eine vierte Gewalt?

Ich denke, die vierte Gewalt sind wir alle. Jeder kann Presse sein, wenn er will. Entweder durch eigene Recherchen oder Blogs - oder durch die selektive Verteilung der eigenen Aufmerksamkeit. Das machen schon viele - und u.a. darum geht es den Bl&#228;ttern so schlecht, die Herrn Neumann so einf&#228;ltig umgarnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Neumann: &#8220;Ohne die vielf&#228;ltige Presselandschaft mit anspruchsvollen journalistischen Inhalten w&#228;re das politische, gesellschaftliche und kulturelle Leben in Deutschland deutlich &#228;rmer.&#8221;</p>
<p>Das ist f&#252;r mich der Kern der Dummheit. Sicher brauchen wir die vierte Gewalt. Aber brauchen wir Zeitungen, die zum Teil Parteien geh&#246;ren? Brauchen wir Bl&#228;tter, die sich &#252;berwiegend &#252;ber Anzeigen &#252;ber Wasser halten k&#246;nnen? Wie kritisch ist so eine vierte Gewalt?</p>
<p>Ich denke, die vierte Gewalt sind wir alle. Jeder kann Presse sein, wenn er will. Entweder durch eigene Recherchen oder Blogs &#8211; oder durch die selektive Verteilung der eigenen Aufmerksamkeit. Das machen schon viele &#8211; und u.a. darum geht es den Bl&#228;ttern so schlecht, die Herrn Neumann so einf&#228;ltig umgarnen.</p>
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		<title>Von: DiesDas</title>
		<link>http://carta.info/23481/journalisten-sollen-nicht-fuer-leistungsschutzrechte-zahlen-muessen/comment-page-1/#comment-10513</link>
		<dc:creator>DiesDas</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 11:04:11 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;&quot;&quot;Die digitale Revolution stellt die Presseverleger vor gro&#223;e
Herausforderunge...&quot;...&lt;/strong&gt;

&quot;Die digitale Revolution stellt die Presseverleger vor gro&#223;e
Herausforderungen. Die Bedeutung der Presse f&#252;r die Demokratie kann
nicht hoch genug eingesch&#228;tzt werden. Ohne die vielf&#228;ltige Presselandschaft mit anspruchsvollen journalistischen Inhalten ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;&#8221;Die digitale Revolution stellt die Presseverleger vor gro&#223;e<br />
Herausforderunge&#8230;&#8221;&#8230;</strong></p>
<p>&#8220;Die digitale Revolution stellt die Presseverleger vor gro&#223;e<br />
Herausforderungen. Die Bedeutung der Presse f&#252;r die Demokratie kann<br />
nicht hoch genug eingesch&#228;tzt werden. Ohne die vielf&#228;ltige Presselandschaft mit anspruchsvollen journalistischen Inhalten &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/23481/journalisten-sollen-nicht-fuer-leistungsschutzrechte-zahlen-muessen/comment-page-1/#comment-10512</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 10:48:23 +0000</pubDate>
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		<description>@ Myself: Sehr guter Hinweis. Damit ist nun v&#246;llig klar, warum 1und1 ein Blog betreibt:
http://blog.1und1.de/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Myself: Sehr guter Hinweis. Damit ist nun v&#246;llig klar, warum 1und1 ein Blog betreibt:<br />
<a href="http://blog.1und1.de/" rel="nofollow">http://blog.1und1.de/</a></p>
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