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	<title>Kommentare zu: Sozialstaatsdebatte: Die Deutschen und ihre Leistungen</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
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		<title>Von: Wie dekadent bist du?</title>
		<link>http://carta.info/23342/die-deutschen-und-ihre-leistungen/comment-page-1/#comment-11660</link>
		<dc:creator>Wie dekadent bist du?</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 06:50:16 +0000</pubDate>
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		<description>[...] meinen eigenen Verh&#228;ltnisse leben &#8211; was hinsichtlich der diagnostizierten Dekadenz in der Sozialdebatte immer mitschwingt &#8211; um mich von den obwaltenden Verh&#228;ltnissen zu [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] meinen eigenen Verh&#228;ltnisse leben &#8211; was hinsichtlich der diagnostizierten Dekadenz in der Sozialdebatte immer mitschwingt &#8211; um mich von den obwaltenden Verh&#228;ltnissen zu [...]</p>
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		<title>Von: Don</title>
		<link>http://carta.info/23342/die-deutschen-und-ihre-leistungen/comment-page-1/#comment-10601</link>
		<dc:creator>Don</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 16:13:11 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube, da will jemand uns verschaukeln. Die Finanzkrise und Hartz4 haben nichts miteinander zu tun. Es geht um ein Ablenkungsman&#246;ver, das publizistisch und politisch breit untermauert ist, damit die &quot;Bankster&quot; und ihre Kreise nicht dran glauben m&#252;ssen, und die Suppe ausl&#246;ffeln, die sie uns eingebrockt haben. In der Tat besteht das Risiko, dass sich Volkszorn bei ihnen entl&#228;dt. Also bastelt man seinen eigenen Volkszorn.

Siehe auch die Tea Party Bewegung in den USA, rekrutiert aus der Unterschicht als paranoid-radikale Ablehner des Sozialstaates, eingepeitscht von den Propagandisten des Kapitals. Nur nicht den Bankern und der Bankerideologie die Schuld geben... Obama ist wohl irgendwie Schuld an der Finanzkrise. Man sollte mal genau die f&#252;r Deutsche extrem krude wirkende Glenn Beck Agitprop anschauen, die Tendenz ist sehr eindeutig, zu verhindern, dass sich der Volkszorn bei den Bankstern entl&#228;dt. http://www.watchglennbeck.com/
Der Tonfall ist bei den Anti-Bank-Paranoiden geklaut.

.... oder horribile dictu, der Schweiz, wo die Diktatoren der Welt das Geld ihres Volkes parken und die Verm&#246;genden anderer L&#228;nder die Gelder verschieben um ihre Steuer zu hinterziehen. Bankgeheimnis ist nicht mehr als ein sch&#246;nes Wort f&#252;r den Freihafen der Steuerhinterziehung und des Blutgelds.

Und auch in Deutschland sei der HartzIV &quot;Schmarotzer&quot; der Feind, der uns in den Untergang gerissen habe, so Herr Westerwelle, der auch wichtige Parteifinanziers in der Bankenkrise verloren hat. Schon klar, Herr Westerwelle. 1929 wurde mit einem neuen Weltkrieg, Rassismus und V&#246;lkermordideologie an Millionen Unschuldigen &quot;bew&#228;ltigt&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, da will jemand uns verschaukeln. Die Finanzkrise und Hartz4 haben nichts miteinander zu tun. Es geht um ein Ablenkungsman&#246;ver, das publizistisch und politisch breit untermauert ist, damit die &#8220;Bankster&#8221; und ihre Kreise nicht dran glauben m&#252;ssen, und die Suppe ausl&#246;ffeln, die sie uns eingebrockt haben. In der Tat besteht das Risiko, dass sich Volkszorn bei ihnen entl&#228;dt. Also bastelt man seinen eigenen Volkszorn.</p>
<p>Siehe auch die Tea Party Bewegung in den USA, rekrutiert aus der Unterschicht als paranoid-radikale Ablehner des Sozialstaates, eingepeitscht von den Propagandisten des Kapitals. Nur nicht den Bankern und der Bankerideologie die Schuld geben&#8230; Obama ist wohl irgendwie Schuld an der Finanzkrise. Man sollte mal genau die f&#252;r Deutsche extrem krude wirkende Glenn Beck Agitprop anschauen, die Tendenz ist sehr eindeutig, zu verhindern, dass sich der Volkszorn bei den Bankstern entl&#228;dt. <a href="http://www.watchglennbeck.com/" rel="nofollow">http://www.watchglennbeck.com/</a><br />
Der Tonfall ist bei den Anti-Bank-Paranoiden geklaut.</p>
<p>&#8230;. oder horribile dictu, der Schweiz, wo die Diktatoren der Welt das Geld ihres Volkes parken und die Verm&#246;genden anderer L&#228;nder die Gelder verschieben um ihre Steuer zu hinterziehen. Bankgeheimnis ist nicht mehr als ein sch&#246;nes Wort f&#252;r den Freihafen der Steuerhinterziehung und des Blutgelds.</p>
<p>Und auch in Deutschland sei der HartzIV &#8220;Schmarotzer&#8221; der Feind, der uns in den Untergang gerissen habe, so Herr Westerwelle, der auch wichtige Parteifinanziers in der Bankenkrise verloren hat. Schon klar, Herr Westerwelle. 1929 wurde mit einem neuen Weltkrieg, Rassismus und V&#246;lkermordideologie an Millionen Unschuldigen &#8220;bew&#228;ltigt&#8221;.</p>
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		<title>Von: Der Schweizer Narr</title>
		<link>http://carta.info/23342/die-deutschen-und-ihre-leistungen/comment-page-1/#comment-10594</link>
		<dc:creator>Der Schweizer Narr</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 09:42:27 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Eine dynamische Wirtschaft lebt vom Wettbewerb, von sich immer wieder in neuen Konstellationen konkurrierenden Leistungen. Und das f&#252;hrt zu Wohlstand.&quot;

Wer noch immer an diese Raubsaurier-Philosophie glaubt, muss schwer krank sein. Banker haben eine 25 fach h&#246;here Wertsch&#246;pfung als das Gewerbe welches Lebensmittel produziert. Alleine dies zeigt, dass alleine Leistung nicht unbedingt zu Wohlstand f&#252;hren muss, vielmehr bringt es Wohlstand wenn man dort arbeitet wo Menschen Schulden machen m&#252;ssen. 

Der Wohlstand, welcher mittels &#039;freiem Wettbewerb&#039; geschaffen wurde, befindet sich Heutzutage vornehmlich in der Hand von weltweit ca. 58000 Superreicher. Treibender Faktor des bescheidenen Wohlstands der Mittelschicht in den vergangenen Jahrzehnten beruhte auf einer global asymetrischen wirtschaftlichen Machtverteilung, welcher noch auf den Kolonialismus zur&#252;ckzuf&#252;hren ist. Mit dem Aufstieg Chinas und Indiens geht diese Epoche (f&#252;r die westliche Mittelschicht) zu Ende. 
Ein weiterer Grund, weshalb im Westen einigermassen breit abgest&#252;tzter Wohlstand entstanden war, ist der billige Rohstoff Erd&#246;l, welcher nun aber langsam zur Neige geht. Der &#039;freie Wettbewerb&#039; beruht auch was die Ressourcen der Erde anbetrifft nicht auf Nachhaltigkeit, sondern auf Raubbau. 

PS: Die Schweiz verwaltet (noch) 30% des weltweiten Privatverm&#246;gens welches im Ausland angelegt ist.

Laut einer Untersuchung von Merrill Lynch und Gemini Consulting betrug das Anlagevolumen verm&#246;gender Privatpersonen Ende 2002 weltweit sch&#228;tzungsweise 27 Billionen USD.
Verm&#246;gende Privatpersonen werden definiert als jene, die &#252;ber ein  Nettofinanzverm&#246;gen von mehr als 1 Mio. USD verf&#252;gen. 

Davon soll es weltweit knapp 7 Mio. Personen geben; 2,2 Mio. leben in Nordamerika, 2,6 Mio. in Europa (inkl. Osteuropa), 1,8 Mio. in Asien und 0,3 Mio. in Lateinamerika.

In der Schweiz wurden Ende 2002 gem&#228;ss der Studie insgesamt rund 175 000 verm&#246;gende Privatpersonen verzeichnet. Fast ein Drittel der weltweiten Privatverm&#246;gen, n&#228;mlich rund 8 Billionen  USD, entfielen auf Personen mit Nettofinanzverm&#246;gen von je mindestens 30 Mio. USD; davon sollen weltweit sch&#228;tzungsweise 58 000 Personen existieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Eine dynamische Wirtschaft lebt vom Wettbewerb, von sich immer wieder in neuen Konstellationen konkurrierenden Leistungen. Und das f&#252;hrt zu Wohlstand.&#8221;</p>
<p>Wer noch immer an diese Raubsaurier-Philosophie glaubt, muss schwer krank sein. Banker haben eine 25 fach h&#246;here Wertsch&#246;pfung als das Gewerbe welches Lebensmittel produziert. Alleine dies zeigt, dass alleine Leistung nicht unbedingt zu Wohlstand f&#252;hren muss, vielmehr bringt es Wohlstand wenn man dort arbeitet wo Menschen Schulden machen m&#252;ssen. </p>
<p>Der Wohlstand, welcher mittels &#8216;freiem Wettbewerb&#8217; geschaffen wurde, befindet sich Heutzutage vornehmlich in der Hand von weltweit ca. 58000 Superreicher. Treibender Faktor des bescheidenen Wohlstands der Mittelschicht in den vergangenen Jahrzehnten beruhte auf einer global asymetrischen wirtschaftlichen Machtverteilung, welcher noch auf den Kolonialismus zur&#252;ckzuf&#252;hren ist. Mit dem Aufstieg Chinas und Indiens geht diese Epoche (f&#252;r die westliche Mittelschicht) zu Ende.<br />
Ein weiterer Grund, weshalb im Westen einigermassen breit abgest&#252;tzter Wohlstand entstanden war, ist der billige Rohstoff Erd&#246;l, welcher nun aber langsam zur Neige geht. Der &#8216;freie Wettbewerb&#8217; beruht auch was die Ressourcen der Erde anbetrifft nicht auf Nachhaltigkeit, sondern auf Raubbau. </p>
<p>PS: Die Schweiz verwaltet (noch) 30% des weltweiten Privatverm&#246;gens welches im Ausland angelegt ist.</p>
<p>Laut einer Untersuchung von Merrill Lynch und Gemini Consulting betrug das Anlagevolumen verm&#246;gender Privatpersonen Ende 2002 weltweit sch&#228;tzungsweise 27 Billionen USD.<br />
Verm&#246;gende Privatpersonen werden definiert als jene, die &#252;ber ein  Nettofinanzverm&#246;gen von mehr als 1 Mio. USD verf&#252;gen. </p>
<p>Davon soll es weltweit knapp 7 Mio. Personen geben; 2,2 Mio. leben in Nordamerika, 2,6 Mio. in Europa (inkl. Osteuropa), 1,8 Mio. in Asien und 0,3 Mio. in Lateinamerika.</p>
<p>In der Schweiz wurden Ende 2002 gem&#228;ss der Studie insgesamt rund 175 000 verm&#246;gende Privatpersonen verzeichnet. Fast ein Drittel der weltweiten Privatverm&#246;gen, n&#228;mlich rund 8 Billionen  USD, entfielen auf Personen mit Nettofinanzverm&#246;gen von je mindestens 30 Mio. USD; davon sollen weltweit sch&#228;tzungsweise 58 000 Personen existieren.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: André</title>
		<link>http://carta.info/23342/die-deutschen-und-ihre-leistungen/comment-page-1/#comment-10552</link>
		<dc:creator>André</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 15:57:40 +0000</pubDate>
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		<description>Westerwelle wurde daf&#252;r kritisiert, dass er a) Hartz IV Empf&#228;nger in die N&#228;he &quot;sp&#228;tr&#246;mischer Dekadenz&quot; setzt, dass er b) versucht, die &#196;rmsten der Armen gegeneinandere auszuspielen und schlie&#223;lich dass er c) au&#223;er eben dieser dummen Polemik nichts anzubieten hat und sich dabei noch als Tabubrecher geriert.

Er polemisiert ganz bewu&#223;t gegen eine Gesellschaftsschicht, die sich nicht wehren kann und die praktisch &#252;ber keinerlei Lobby verf&#252;gt. Er bedient schlicht das Bed&#252;rfnis der &quot;arbeitenden&quot; Bev&#246;lkerung, nach unten zu treten und es &quot;diesen faulen Arbeitslosen mal zu zeigen&quot;. Teile und herrsche; wie immer eben.

Deine restlichen Ausf&#252;hrungen will ich nicht gro&#223; kommentieren, denn sie sind &#228;hnlich polemisch wie Westerwelles Ausw&#252;rfe. Du benutzt Einzelf&#228;lle um das System zu kritisieren. Das mag sich gut anh&#246;ren, ist aber nicht diskutabel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Westerwelle wurde daf&#252;r kritisiert, dass er a) Hartz IV Empf&#228;nger in die N&#228;he &#8220;sp&#228;tr&#246;mischer Dekadenz&#8221; setzt, dass er b) versucht, die &#196;rmsten der Armen gegeneinandere auszuspielen und schlie&#223;lich dass er c) au&#223;er eben dieser dummen Polemik nichts anzubieten hat und sich dabei noch als Tabubrecher geriert.</p>
<p>Er polemisiert ganz bewu&#223;t gegen eine Gesellschaftsschicht, die sich nicht wehren kann und die praktisch &#252;ber keinerlei Lobby verf&#252;gt. Er bedient schlicht das Bed&#252;rfnis der &#8220;arbeitenden&#8221; Bev&#246;lkerung, nach unten zu treten und es &#8220;diesen faulen Arbeitslosen mal zu zeigen&#8221;. Teile und herrsche; wie immer eben.</p>
<p>Deine restlichen Ausf&#252;hrungen will ich nicht gro&#223; kommentieren, denn sie sind &#228;hnlich polemisch wie Westerwelles Ausw&#252;rfe. Du benutzt Einzelf&#228;lle um das System zu kritisieren. Das mag sich gut anh&#246;ren, ist aber nicht diskutabel.</p>
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	<item>
		<title>Von: andere</title>
		<link>http://carta.info/23342/die-deutschen-und-ihre-leistungen/comment-page-1/#comment-10496</link>
		<dc:creator>andere</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 17:04:38 +0000</pubDate>
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		<description>@Ronnie Grob
Leider ist das nicht selbstverst&#228;ndlich, aber sch&#246;n dass du es auch als Ausnahme siehst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Ronnie Grob<br />
Leider ist das nicht selbstverst&#228;ndlich, aber sch&#246;n dass du es auch als Ausnahme siehst.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Kwoff.com</title>
		<link>http://carta.info/23342/die-deutschen-und-ihre-leistungen/comment-page-1/#comment-10492</link>
		<dc:creator>Kwoff.com</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 14:41:05 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Sozialstaatsdebatte: Die Deutschen und ihre Leistungen — CARTA...&lt;/strong&gt;

Was ist populistischer: Westerwelles Mahnruf oder der Aufschrei dagegen? Ein Schweizer Blick auf eine deutsche Debatte....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sozialstaatsdebatte: Die Deutschen und ihre Leistungen — CARTA&#8230;</strong></p>
<p>Was ist populistischer: Westerwelles Mahnruf oder der Aufschrei dagegen? Ein Schweizer Blick auf eine deutsche Debatte&#8230;.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Hyperboreas</title>
		<link>http://carta.info/23342/die-deutschen-und-ihre-leistungen/comment-page-1/#comment-10487</link>
		<dc:creator>Hyperboreas</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 11:44:39 +0000</pubDate>
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		<description>Die Welle der Emp&#246;rung, die dir hier entgegenschl&#228;gt, spricht daf&#252;r, da&#223; du einen wunden Punkt getroffen hast. Seltsam aber, da&#223; die meisten Kommentatoren sich mit Westerwelle und den Hartz4-Betr&#252;gern auseinandersetzen statt mit dem, was du geschrieben hast. Ja, die Deutschen sind staatsgl&#228;ubig und wollen den Status Quo beibehalten, und ja, die Deutschen ertragen es nicht gut, wenn Menschen ihrem Schicksal &#252;berlassen werden sollen. Es ist f&#252;r uns eben nicht jeder seines Gl&#252;ckes Schmied, sondern wir verlangen, da&#223; die Gesellschaft bitte der Gl&#252;cksschmied f&#252;r alle sein soll.

Und ja, wir mi&#223;trauen auch grunds&#228;tzlich der Wirtschaft und sind schnell dabei, nur noch zwischen Anzugtr&#228;ger und Unterschicht zu unterscheiden, weil wir gereizt reagieren, wenn es bei Menschen krasse Unterschiede im Wohlstand gibt. Und wir sehen den Menschen gerne als Menschen und nicht als Humankapital und m&#246;gen es nicht, wenn man diesen Aspekt betont. Wir lieben die Gerechtigkeit und die Gleichheit, was f&#252;r uns so ziemlich dasselbe ist.

Das kann durchaus gute Seiten haben, aber ich gebe dir recht darin, da&#223; es auch zu Stillstand und paradoxerweise zu Ungerechtigkeit f&#252;hren kann, wenn etwa stets prek&#228;re Zeitarbeiter mit deutlich reduziertem Lohn die sicheren und gutbezahlten Stellen der Festangestellten quersubventionieren. Es freut mich, da&#223; du diese Dinge mal ausgesprochen hast, und wie gesagt, die Reaktion hier in den Kommentaren zeigt, da&#223; du einen Treffer gelandet hast. 

Und @andere Kommentatoren: oder was gibt es an diesen Beobachtungen auszusetzen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Welle der Emp&#246;rung, die dir hier entgegenschl&#228;gt, spricht daf&#252;r, da&#223; du einen wunden Punkt getroffen hast. Seltsam aber, da&#223; die meisten Kommentatoren sich mit Westerwelle und den Hartz4-Betr&#252;gern auseinandersetzen statt mit dem, was du geschrieben hast. Ja, die Deutschen sind staatsgl&#228;ubig und wollen den Status Quo beibehalten, und ja, die Deutschen ertragen es nicht gut, wenn Menschen ihrem Schicksal &#252;berlassen werden sollen. Es ist f&#252;r uns eben nicht jeder seines Gl&#252;ckes Schmied, sondern wir verlangen, da&#223; die Gesellschaft bitte der Gl&#252;cksschmied f&#252;r alle sein soll.</p>
<p>Und ja, wir mi&#223;trauen auch grunds&#228;tzlich der Wirtschaft und sind schnell dabei, nur noch zwischen Anzugtr&#228;ger und Unterschicht zu unterscheiden, weil wir gereizt reagieren, wenn es bei Menschen krasse Unterschiede im Wohlstand gibt. Und wir sehen den Menschen gerne als Menschen und nicht als Humankapital und m&#246;gen es nicht, wenn man diesen Aspekt betont. Wir lieben die Gerechtigkeit und die Gleichheit, was f&#252;r uns so ziemlich dasselbe ist.</p>
<p>Das kann durchaus gute Seiten haben, aber ich gebe dir recht darin, da&#223; es auch zu Stillstand und paradoxerweise zu Ungerechtigkeit f&#252;hren kann, wenn etwa stets prek&#228;re Zeitarbeiter mit deutlich reduziertem Lohn die sicheren und gutbezahlten Stellen der Festangestellten quersubventionieren. Es freut mich, da&#223; du diese Dinge mal ausgesprochen hast, und wie gesagt, die Reaktion hier in den Kommentaren zeigt, da&#223; du einen Treffer gelandet hast. </p>
<p>Und @andere Kommentatoren: oder was gibt es an diesen Beobachtungen auszusetzen?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ronnie Grob</title>
		<link>http://carta.info/23342/die-deutschen-und-ihre-leistungen/comment-page-1/#comment-10477</link>
		<dc:creator>Ronnie Grob</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 07:54:37 +0000</pubDate>
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		<description>@andere: Mir ging es in diesem Fall rein um den Sinn f&#252;r die Firma, die ihn besch&#228;ftigt. Ein Mitarbeiter, der aufgrund der technischen Entwicklung beim besten Willen aller Beteiligten keinen oder kaum Nutzen mehr f&#252;r die Firma bringt, ist ein Problem f&#252;r die Firma. Nat&#252;rlich sind Umschulungen und Weiterbildungen naheliegend, aber es gibt auch F&#228;lle, in denen alles nichts bringt und ein Jobwechsel die einzige sinnvolle Variante ist. F&#252;r solche F&#228;lle gibt es keine Patentrezepte, sie k&#246;nnen nur im Einzelfall entschieden werden.

Wenn wir jetzt mal einen Fall solcher &#220;berforderung annehmen (es sind nat&#252;rlich nicht alle 58-j&#228;hrigen so, aber das versteht sich von selbst), dann fragt es sich doch tats&#228;chlich, ob der Status Quo das Beste ist. Denn ungl&#252;cklich sind in der Situation alle: Der mit den Neuerungen &#220;berforderte selbst, die Verantwortlichen, also Vorgesetzten und seine Mitarbeiter (die ihn mittragen m&#252;ssen).

@Andreas Grie&#223;: Bin ganz Deiner Meinung, nichts schlimmer als Mitarbeiter, die st&#228;ndig den Eindruck erwecken, &quot;unverzichtbar&quot; zu sein. Solche Leute sind das aber in einer Hire &amp; Fire-Kultur ebenso wie in einer Kultur der faktischen Unk&#252;ndbarkeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@andere: Mir ging es in diesem Fall rein um den Sinn f&#252;r die Firma, die ihn besch&#228;ftigt. Ein Mitarbeiter, der aufgrund der technischen Entwicklung beim besten Willen aller Beteiligten keinen oder kaum Nutzen mehr f&#252;r die Firma bringt, ist ein Problem f&#252;r die Firma. Nat&#252;rlich sind Umschulungen und Weiterbildungen naheliegend, aber es gibt auch F&#228;lle, in denen alles nichts bringt und ein Jobwechsel die einzige sinnvolle Variante ist. F&#252;r solche F&#228;lle gibt es keine Patentrezepte, sie k&#246;nnen nur im Einzelfall entschieden werden.</p>
<p>Wenn wir jetzt mal einen Fall solcher &#220;berforderung annehmen (es sind nat&#252;rlich nicht alle 58-j&#228;hrigen so, aber das versteht sich von selbst), dann fragt es sich doch tats&#228;chlich, ob der Status Quo das Beste ist. Denn ungl&#252;cklich sind in der Situation alle: Der mit den Neuerungen &#220;berforderte selbst, die Verantwortlichen, also Vorgesetzten und seine Mitarbeiter (die ihn mittragen m&#252;ssen).</p>
<p>@Andreas Grie&#223;: Bin ganz Deiner Meinung, nichts schlimmer als Mitarbeiter, die st&#228;ndig den Eindruck erwecken, &#8220;unverzichtbar&#8221; zu sein. Solche Leute sind das aber in einer Hire &amp; Fire-Kultur ebenso wie in einer Kultur der faktischen Unk&#252;ndbarkeit.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Chat Atkins</title>
		<link>http://carta.info/23342/die-deutschen-und-ihre-leistungen/comment-page-1/#comment-10436</link>
		<dc:creator>Chat Atkins</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 22:24:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=23342#comment-10436</guid>
		<description>@ vera: Strau&#223; war immerhin intellektuell wirklich ernst zu nehmen, so&#039;n intellektueller Bockmist wie &#039;sp&#228;tr&#246;mische Dekadenz&#039; w&#228;re dem nie passiert. --- Jaja, ich wei&#223;, ich mache einen Fehler, heutzutage wird ja auch l&#228;ngst M&#252;ll zum Kunstwerk erkl&#228;rt ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ vera: Strau&#223; war immerhin intellektuell wirklich ernst zu nehmen, so&#8217;n intellektueller Bockmist wie &#8216;sp&#228;tr&#246;mische Dekadenz&#8217; w&#228;re dem nie passiert. &#8212; Jaja, ich wei&#223;, ich mache einen Fehler, heutzutage wird ja auch l&#228;ngst M&#252;ll zum Kunstwerk erkl&#228;rt &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: andere</title>
		<link>http://carta.info/23342/die-deutschen-und-ihre-leistungen/comment-page-1/#comment-10435</link>
		<dc:creator>andere</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 21:59:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=23342#comment-10435</guid>
		<description>Im Durchschnitt sind es etwa 1-2% (in Gro&#223;st&#228;dten vielleicht auch schon mal mehr) der HartzIV-Empf&#228;nger, die das System missbrauchen. Ich denke, da hat sich in den letzten Jahren nicht viel getan und auch vor HartzIV waren Diskussionen um den Missbrauch der Sozialhilfe ja nicht un&#252;blich, daher gab es ja die &quot;Hartz-Reformen&quot;.

Gegenfrage: Was machst du mit jemanden Mitte 50, der mit seiner Ausbildung und seiner bisher geleisteten Arbeit nicht mehr in das System passt? Keine Umschulungen? Keine Weiterbildungen?

Was ist dann die Alternative? Zuhause sitzen und Fernsehen schauen. Ich glaube, dass die Umschulungen den meisten Teilnehmern n&#252;tzen, vielleicht l&#228;sst sich nicht immer sofort ein Nutzen erkennen oder daraus ziehen, aber langfristig werden sie besser bedient sein, als jemand der zuhause hockt und D&#228;umchen dreht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im Durchschnitt sind es etwa 1-2% (in Gro&#223;st&#228;dten vielleicht auch schon mal mehr) der HartzIV-Empf&#228;nger, die das System missbrauchen. Ich denke, da hat sich in den letzten Jahren nicht viel getan und auch vor HartzIV waren Diskussionen um den Missbrauch der Sozialhilfe ja nicht un&#252;blich, daher gab es ja die &#8220;Hartz-Reformen&#8221;.</p>
<p>Gegenfrage: Was machst du mit jemanden Mitte 50, der mit seiner Ausbildung und seiner bisher geleisteten Arbeit nicht mehr in das System passt? Keine Umschulungen? Keine Weiterbildungen?</p>
<p>Was ist dann die Alternative? Zuhause sitzen und Fernsehen schauen. Ich glaube, dass die Umschulungen den meisten Teilnehmern n&#252;tzen, vielleicht l&#228;sst sich nicht immer sofort ein Nutzen erkennen oder daraus ziehen, aber langfristig werden sie besser bedient sein, als jemand der zuhause hockt und D&#228;umchen dreht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: vera</title>
		<link>http://carta.info/23342/die-deutschen-und-ihre-leistungen/comment-page-1/#comment-10417</link>
		<dc:creator>vera</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 16:06:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=23342#comment-10417</guid>
		<description>@chat atkins
meckere nicht: wir blogger haben was zu schreiben, die kabarettisten ihren stoff, au&#223;erdem hatte seit strau&#223; kaum ein politiker so hohen direkten unterhaltungswert (jaja, ansonsten hinkt der vergleich...)

@ronnie grob
du greifst die unkenruferei der deutschen auf, tust aber im beitrag nichts anderes. scheint abzuf&#228;rben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@chat atkins<br />
meckere nicht: wir blogger haben was zu schreiben, die kabarettisten ihren stoff, au&#223;erdem hatte seit strau&#223; kaum ein politiker so hohen direkten unterhaltungswert (jaja, ansonsten hinkt der vergleich&#8230;)</p>
<p>@ronnie grob<br />
du greifst die unkenruferei der deutschen auf, tust aber im beitrag nichts anderes. scheint abzuf&#228;rben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Chat Atkins</title>
		<link>http://carta.info/23342/die-deutschen-und-ihre-leistungen/comment-page-1/#comment-10395</link>
		<dc:creator>Chat Atkins</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 08:16:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=23342#comment-10395</guid>
		<description>@ groo: Der Begriff leitete sich von einem aufschneidenden Hohlkopfhelden, dem Herrn Rodomonte, in fr&#252;hmittelalterlichen Erz&#228;hlungen ab (z. B. in Ariosts Roland-Epen). Bei n&#228;herem Nachdenken finde ich, dass hansw&#252;rstelnde &#039;Harlekinaden&#039; vielleicht der bessere Ausdruck gewesen w&#228;re. Das trifft auf die gr&#246;&#223;te Politmarionette aller Zeiten (Gr&#246;Patz), die zum Gaudium des staunenden Publikums st&#228;ndig &#252;ber ihre Strippen f&#228;llt, noch exakter zu. Auch deshalb, weil sie nie etwas Eigenes zu sagen wei&#223;, sondern stets der &#252;bergeordnete Pole Poppenspeeler wirtschaftlicher Interessen aus ihr spricht ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ groo: Der Begriff leitete sich von einem aufschneidenden Hohlkopfhelden, dem Herrn Rodomonte, in fr&#252;hmittelalterlichen Erz&#228;hlungen ab (z. B. in Ariosts Roland-Epen). Bei n&#228;herem Nachdenken finde ich, dass hansw&#252;rstelnde &#8216;Harlekinaden&#8217; vielleicht der bessere Ausdruck gewesen w&#228;re. Das trifft auf die gr&#246;&#223;te Politmarionette aller Zeiten (Gr&#246;Patz), die zum Gaudium des staunenden Publikums st&#228;ndig &#252;ber ihre Strippen f&#228;llt, noch exakter zu. Auch deshalb, weil sie nie etwas Eigenes zu sagen wei&#223;, sondern stets der &#252;bergeordnete Pole Poppenspeeler wirtschaftlicher Interessen aus ihr spricht &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas Grieß</title>
		<link>http://carta.info/23342/die-deutschen-und-ihre-leistungen/comment-page-1/#comment-10389</link>
		<dc:creator>Andreas Grieß</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 22:25:55 +0000</pubDate>
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		<description>Man kann sich nat&#252;rlich die zwei drei S&#228;tze Westerwelles rauspicken, die Stimmen. Nat&#252;rlich soll sich z.B. Leistung lohnen- soweit richtig.
Westerwelles Ansatz ist es aber, dass sie sich lohnt, weil jeder der nicht leistet (resp. leisten kann), nicht mals mehr das notwendigste bekommt. Wenn er seinen Ansatz ernst und menschenw&#252;rdig meinen w&#252;rde, m&#252;sste er an den Niedriglohnsektor, nicht an die Sozialhilfe-Empf&#228;nger.
Sein Vorschlag mit dem Schnee schippen ist eher eine Art Zwangsarbeit - denn pikanter Weise geht es um Bereiche, die normal der Grundbesitzer r&#228;umen m&#252;sste. Aber wof&#252;r, wir haben ja eine Unterschicht, die den Bordstein f&#252;r die Anzugtr&#228;ger freir&#228;umt...

Den Punkt mit dem - laut Text - unprofitablen &#228;lterem Arbeiter kann man so sehen, ich w&#252;rde dem jedoch stark widersprechen. Eine &quot;hire and fire&quot; Gesellschaft degradiert Menschen ebenfalls zu Maschinen. Und ob ein Unternehmen wirklich profitabler ist, in dem jeder versucht &quot;unverzichtbarer&quot; als andere zu sein, bezweifel ich. Ich habe lieber Firmen, in denen die Besch&#228;ftigten befreundet sind...

Und das auf Profit ausgelegte Gesellschaften Finanzkrisen oder Staatsschulden stoppen, halte ich auch f&#252;r falsch. Ebenso die Aussage, dass das fehlende Geld ausgerechnet beim sozialen - hier z&#228;hlt auch der wichtigste Rohstoff Bildung neben der blanken Existenzsicherung dazu - eingespart werden muss. Nur angemerkt: Die Neuverschuldung 09 (nagelt mich nicht auf das Jah fest) betrug ziemlich genau dem Wehretat...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann sich nat&#252;rlich die zwei drei S&#228;tze Westerwelles rauspicken, die Stimmen. Nat&#252;rlich soll sich z.B. Leistung lohnen- soweit richtig.<br />
Westerwelles Ansatz ist es aber, dass sie sich lohnt, weil jeder der nicht leistet (resp. leisten kann), nicht mals mehr das notwendigste bekommt. Wenn er seinen Ansatz ernst und menschenw&#252;rdig meinen w&#252;rde, m&#252;sste er an den Niedriglohnsektor, nicht an die Sozialhilfe-Empf&#228;nger.<br />
Sein Vorschlag mit dem Schnee schippen ist eher eine Art Zwangsarbeit &#8211; denn pikanter Weise geht es um Bereiche, die normal der Grundbesitzer r&#228;umen m&#252;sste. Aber wof&#252;r, wir haben ja eine Unterschicht, die den Bordstein f&#252;r die Anzugtr&#228;ger freir&#228;umt&#8230;</p>
<p>Den Punkt mit dem &#8211; laut Text &#8211; unprofitablen &#228;lterem Arbeiter kann man so sehen, ich w&#252;rde dem jedoch stark widersprechen. Eine &#8220;hire and fire&#8221; Gesellschaft degradiert Menschen ebenfalls zu Maschinen. Und ob ein Unternehmen wirklich profitabler ist, in dem jeder versucht &#8220;unverzichtbarer&#8221; als andere zu sein, bezweifel ich. Ich habe lieber Firmen, in denen die Besch&#228;ftigten befreundet sind&#8230;</p>
<p>Und das auf Profit ausgelegte Gesellschaften Finanzkrisen oder Staatsschulden stoppen, halte ich auch f&#252;r falsch. Ebenso die Aussage, dass das fehlende Geld ausgerechnet beim sozialen &#8211; hier z&#228;hlt auch der wichtigste Rohstoff Bildung neben der blanken Existenzsicherung dazu &#8211; eingespart werden muss. Nur angemerkt: Die Neuverschuldung 09 (nagelt mich nicht auf das Jah fest) betrug ziemlich genau dem Wehretat&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Groo</title>
		<link>http://carta.info/23342/die-deutschen-und-ihre-leistungen/comment-page-1/#comment-10388</link>
		<dc:creator>Groo</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 22:01:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=23342#comment-10388</guid>
		<description>Werter Chat,

als Hyperstilist &#252;beforderst Du den &#039;Plebs&#039; mal wieder.
(und auch mich)
---Rodomontaden ---
...
Aufschneiden hei&#223;t eigentlich, etwas zum Genusse bei Tische zurecht schneiden, z. B. Fleisch aufschneiden, Brot aufschneiden also: etwas schneiden und dann auftischen. Urspr&#252;nglich lautete die volle, auch jetzt zuweilen noch &#252;bliche Wendung: mit dem gro&#223;en Messer aufschneiden, wobei an das Weidmesser der J&#228;ger zu denken ist, die bei ihren Gastm&#228;hlern gern &#252;bertreibende Jagdgeschichten zum besten gaben. Die Redensart wurde nun auf &#252;bertreibende Erz&#228;hlungen &#252;berhaupt angewandt; man sagte von einem, der beim Erz&#228;hlen die Dinge vergr&#246;&#223;erte: er schneide mit dem gro&#223;en Messer auf (n&#228;mlich wie die J&#228;ger); daraus wurde gek&#252;rzt; er schneidet auf. Man sagt daf&#252;r wohl auch: das gro&#223;e Messer f&#252;hren.
...
Du hast ja recht.
Aber bring das mal einem Schweizer bei.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Werter Chat,</p>
<p>als Hyperstilist &#252;beforderst Du den &#8216;Plebs&#8217; mal wieder.<br />
(und auch mich)<br />
&#8212;Rodomontaden &#8212;<br />
&#8230;<br />
Aufschneiden hei&#223;t eigentlich, etwas zum Genusse bei Tische zurecht schneiden, z. B. Fleisch aufschneiden, Brot aufschneiden also: etwas schneiden und dann auftischen. Urspr&#252;nglich lautete die volle, auch jetzt zuweilen noch &#252;bliche Wendung: mit dem gro&#223;en Messer aufschneiden, wobei an das Weidmesser der J&#228;ger zu denken ist, die bei ihren Gastm&#228;hlern gern &#252;bertreibende Jagdgeschichten zum besten gaben. Die Redensart wurde nun auf &#252;bertreibende Erz&#228;hlungen &#252;berhaupt angewandt; man sagte von einem, der beim Erz&#228;hlen die Dinge vergr&#246;&#223;erte: er schneide mit dem gro&#223;en Messer auf (n&#228;mlich wie die J&#228;ger); daraus wurde gek&#252;rzt; er schneidet auf. Man sagt daf&#252;r wohl auch: das gro&#223;e Messer f&#252;hren.<br />
&#8230;<br />
Du hast ja recht.<br />
Aber bring das mal einem Schweizer bei.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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		<title>Von: David</title>
		<link>http://carta.info/23342/die-deutschen-und-ihre-leistungen/comment-page-1/#comment-10387</link>
		<dc:creator>David</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 19:45:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=23342#comment-10387</guid>
		<description>Den Schuldenberg mit Schneeschippen abtragen. Westerwelles Beitr&#228;ge zur Sozialstaatsdebatte sind immerhin originell.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Den Schuldenberg mit Schneeschippen abtragen. Westerwelles Beitr&#228;ge zur Sozialstaatsdebatte sind immerhin originell.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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