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	<title>Kommentare zu: Tr&#252;pel: &#8216;Digital rights fair trade&#8217; ist vielleicht die bessere Kulturflatrate</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 00:47:22 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Konferenz: Kulturfinanzierung im digitalen Zeitalter : netzpolitik.org</title>
		<link>http://carta.info/23192/kulturflatrate/comment-page-1/#comment-15010</link>
		<dc:creator>Konferenz: Kulturfinanzierung im digitalen Zeitalter : netzpolitik.org</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 13:55:24 +0000</pubDate>
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		<description>[...] wie z.B. Flattr, die Idee des „digital rights fair trade“ (siehe hierzu auch das Interview mit MdEP Tr&#252;pel bei Carta) und alternative Lizenzen wie Creative Commons diskutiert. Es wurde ganz klar unterstrichen, dass [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] wie z.B. Flattr, die Idee des „digital rights fair trade“ (siehe hierzu auch das Interview mit MdEP Tr&#252;pel bei Carta) und alternative Lizenzen wie Creative Commons diskutiert. Es wurde ganz klar unterstrichen, dass [...]</p>
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		<title>Von: Konferenz: Kulturfinanzierung im digitalen Zeitalter &#171; vasistas?</title>
		<link>http://carta.info/23192/kulturflatrate/comment-page-1/#comment-15008</link>
		<dc:creator>Konferenz: Kulturfinanzierung im digitalen Zeitalter &#171; vasistas?</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 13:44:38 +0000</pubDate>
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		<description>[...] wie z.B. Flattr, die Idee des „digital rights fair trade“ (siehe hierzu auch das Interview mit MdEP Tr&#252;pel bei Carta)  und alternative Lizenzen wie Creative Commons diskutiert. Es wurde ganz klar [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] wie z.B. Flattr, die Idee des „digital rights fair trade“ (siehe hierzu auch das Interview mit MdEP Tr&#252;pel bei Carta)  und alternative Lizenzen wie Creative Commons diskutiert. Es wurde ganz klar [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Webmaster</title>
		<link>http://carta.info/23192/kulturflatrate/comment-page-1/#comment-11978</link>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 17:10:09 +0000</pubDate>
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		<description>Politik versucht allem Grenzen zu geben, das Internet ist im Moment noch frei - Ich hoffe das bleibt auch so.
Die sollten erst das Internet Netz weiter ausbauen. Kenne noch genug Ortschafte, da l&#228;uft DSL nur mit Modem Geschwindigkeit...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Politik versucht allem Grenzen zu geben, das Internet ist im Moment noch frei &#8211; Ich hoffe das bleibt auch so.<br />
Die sollten erst das Internet Netz weiter ausbauen. Kenne noch genug Ortschafte, da l&#228;uft DSL nur mit Modem Geschwindigkeit&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Nicole Haase</title>
		<link>http://carta.info/23192/kulturflatrate/comment-page-1/#comment-10518</link>
		<dc:creator>Nicole Haase</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 12:00:28 +0000</pubDate>
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		<description>Die Ans&#228;tze, Entw&#252;rfe und Argument (nicht nur von Frau Tr&#252;pel) &#252;berzeugen mich noch nicht und hinterlassen bei mir eher den Eindruck, dass man sich noch nicht ausreichend mit der Materie und den Vorgehensweisen oder Abl&#228;ufen besch&#228;ftigt hat.

@Peter: Das System macht schon einen durchdachteren Eindruck.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ans&#228;tze, Entw&#252;rfe und Argument (nicht nur von Frau Tr&#252;pel) &#252;berzeugen mich noch nicht und hinterlassen bei mir eher den Eindruck, dass man sich noch nicht ausreichend mit der Materie und den Vorgehensweisen oder Abl&#228;ufen besch&#228;ftigt hat.</p>
<p>@Peter: Das System macht schon einen durchdachteren Eindruck.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://carta.info/23192/kulturflatrate/comment-page-1/#comment-10391</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 22:50:53 +0000</pubDate>
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		<description>F&#252;r jedes Werk gibt es so etwas wie einen &quot;ersten Preis&quot;. Der bemi&#223;t sich nach den anteiligen Aufwendungen des Autoren f&#252;r seine Lebensf&#252;hrung in der Zeit der Werkentstehung und direkt aus der Werkerstellung resultierenden Kosten, Reisekosten beispielsweise. Diesen Preis kann jeder Autor sch&#228;tzen. Wer nun ein digitalisierbares Werk erstellt hat, sollte es gut verschl&#252;sselt und mit eben diesem Preis versehen im Netz ablegen k&#246;nnen. Nur wer diesen Preis gezahlt hat (per Kreditkarte, Click&amp;buy oder &#228;hnlichem), kann sich die Datei, die das Werk repr&#228;sentiert, herunter laden. Sollte sich niemand finden, der bereit ist, das Werk auf diese Weise zu bezahlen, wird der Autor kein weiteres Mal in dieser Weise t&#228;tig werden, denn er konnte sich nicht refinanzieren. 
Ein solches System zu schaffen, erledigt alle Diskussionen um Kulturflatrate, Leistungsschutzrechte f&#252;r Verlage usw., usf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r jedes Werk gibt es so etwas wie einen &#8220;ersten Preis&#8221;. Der bemi&#223;t sich nach den anteiligen Aufwendungen des Autoren f&#252;r seine Lebensf&#252;hrung in der Zeit der Werkentstehung und direkt aus der Werkerstellung resultierenden Kosten, Reisekosten beispielsweise. Diesen Preis kann jeder Autor sch&#228;tzen. Wer nun ein digitalisierbares Werk erstellt hat, sollte es gut verschl&#252;sselt und mit eben diesem Preis versehen im Netz ablegen k&#246;nnen. Nur wer diesen Preis gezahlt hat (per Kreditkarte, Click&amp;buy oder &#228;hnlichem), kann sich die Datei, die das Werk repr&#228;sentiert, herunter laden. Sollte sich niemand finden, der bereit ist, das Werk auf diese Weise zu bezahlen, wird der Autor kein weiteres Mal in dieser Weise t&#228;tig werden, denn er konnte sich nicht refinanzieren.<br />
Ein solches System zu schaffen, erledigt alle Diskussionen um Kulturflatrate, Leistungsschutzrechte f&#252;r Verlage usw., usf.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: B²</title>
		<link>http://carta.info/23192/kulturflatrate/comment-page-1/#comment-10384</link>
		<dc:creator>B²</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 18:38:45 +0000</pubDate>
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		<description>Enteignung des Internetanschlusses ist also ein &quot;Eingriff in das Grundrecht auf Informationsfreiheit&quot;. Was ist mit denen, die keinen (vern&#252;nftigen) Internetanschluss bekommen, weil sich die TK-Konzerne quer stellen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Enteignung des Internetanschlusses ist also ein &#8220;Eingriff in das Grundrecht auf Informationsfreiheit&#8221;. Was ist mit denen, die keinen (vern&#252;nftigen) Internetanschluss bekommen, weil sich die TK-Konzerne quer stellen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: robin</title>
		<link>http://carta.info/23192/kulturflatrate/comment-page-1/#comment-10365</link>
		<dc:creator>robin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 11:05:37 +0000</pubDate>
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		<description>@ Skoobidoo: Wenn der Remixer zwar an den Ursprungsautor zahlen muss, aber niemand f&#252;r den Remix, ist das nat&#252;rlich auch noch ein verbesserungsf&#228;higes System.

Der Wettbewerb bei k&#252;nstlerischen Produkten ist sicher ein anderer als bei Auto- oder Marmeladen-Herstellern. Trotzdem gibt es ihn. Ich schaue mal, ob es daf&#252;r irgendwo sch&#246;ne Subbegriffe gibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Skoobidoo: Wenn der Remixer zwar an den Ursprungsautor zahlen muss, aber niemand f&#252;r den Remix, ist das nat&#252;rlich auch noch ein verbesserungsf&#228;higes System.</p>
<p>Der Wettbewerb bei k&#252;nstlerischen Produkten ist sicher ein anderer als bei Auto- oder Marmeladen-Herstellern. Trotzdem gibt es ihn. Ich schaue mal, ob es daf&#252;r irgendwo sch&#246;ne Subbegriffe gibt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Skoobidoo</title>
		<link>http://carta.info/23192/kulturflatrate/comment-page-1/#comment-10360</link>
		<dc:creator>Skoobidoo</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 09:29:46 +0000</pubDate>
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		<description>H&#246;rt sich sehr kompatibel an zu den Interessen von Rechtverwertern. Nicht meine Linie. Au&#223;erdem verh&#228;rtet der &quot;marktkonforme&quot; Ansatz, die philosophische N&#228;he zu Vertragsstrukturen, bisherige Machtverh&#228;ltnisse.

Die Vorstellung von produktivem &quot;Wettbewerb&quot; in diesem Bereich ist aus meiner Sicht unsinnig. Wettbewerb kann es zwischen gleichartigen Produkten geben, die um ein m&#246;glichst gutes Kosten-/Nutzen-Verh&#228;ltnis im Sinne des K&#228;ufers konkurrieren. Nicht aber bei Kunst und Musik, bei denen Wettbewerb kein Instrument f&#252;r bessere Filme ist, sondern lediglich Beiprodukt, Zwangsumgebung f&#252;r Kreative, die st&#228;ndig Kompromisse zwischen Selbstversorgung und Selbstverwirklichung schlie&#223;en m&#252;ssen.

Wieso kann man da nicht andere Wege beschreiten?

Zwei unorthodoxe Sto&#223;richtungen:

Das H&#246;ren ist kostenlos. Das Produzieren von Remixes kostet. D.h., wer ein sch&#246;nes Artefakt herstellt, das gerne geh&#246;rt wird, eine gewisse Popularit&#228;t erreicht oder sonstwie in anderen St&#252;cken geremixt wird, der muss vom Remixer bezahlt werden. Damit werden nicht mehr die Kunden &#252;berwacht (Datenschutz usw.), sondern die Produktionsseite, die viel kleiner ist.

Es gibt eine Art &quot;Gilde&quot; f&#252;r Musik und Kunst, &#228;hnlich der Wissenschaft, &#252;ber die K&#252;nstler sich selbst organisieren (m&#252;ssen?).

Alles nicht so einfach...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>H&#246;rt sich sehr kompatibel an zu den Interessen von Rechtverwertern. Nicht meine Linie. Au&#223;erdem verh&#228;rtet der &#8220;marktkonforme&#8221; Ansatz, die philosophische N&#228;he zu Vertragsstrukturen, bisherige Machtverh&#228;ltnisse.</p>
<p>Die Vorstellung von produktivem &#8220;Wettbewerb&#8221; in diesem Bereich ist aus meiner Sicht unsinnig. Wettbewerb kann es zwischen gleichartigen Produkten geben, die um ein m&#246;glichst gutes Kosten-/Nutzen-Verh&#228;ltnis im Sinne des K&#228;ufers konkurrieren. Nicht aber bei Kunst und Musik, bei denen Wettbewerb kein Instrument f&#252;r bessere Filme ist, sondern lediglich Beiprodukt, Zwangsumgebung f&#252;r Kreative, die st&#228;ndig Kompromisse zwischen Selbstversorgung und Selbstverwirklichung schlie&#223;en m&#252;ssen.</p>
<p>Wieso kann man da nicht andere Wege beschreiten?</p>
<p>Zwei unorthodoxe Sto&#223;richtungen:</p>
<p>Das H&#246;ren ist kostenlos. Das Produzieren von Remixes kostet. D.h., wer ein sch&#246;nes Artefakt herstellt, das gerne geh&#246;rt wird, eine gewisse Popularit&#228;t erreicht oder sonstwie in anderen St&#252;cken geremixt wird, der muss vom Remixer bezahlt werden. Damit werden nicht mehr die Kunden &#252;berwacht (Datenschutz usw.), sondern die Produktionsseite, die viel kleiner ist.</p>
<p>Es gibt eine Art &#8220;Gilde&#8221; f&#252;r Musik und Kunst, &#228;hnlich der Wissenschaft, &#252;ber die K&#252;nstler sich selbst organisieren (m&#252;ssen?).</p>
<p>Alles nicht so einfach&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: KoopTech &#187; KoopTech empfiehlt ... &#187; Helga Trüpel über Vor- und Nachteile der Kulturflatrate</title>
		<link>http://carta.info/23192/kulturflatrate/comment-page-1/#comment-10326</link>
		<dc:creator>KoopTech &#187; KoopTech empfiehlt ... &#187; Helga Trüpel über Vor- und Nachteile der Kulturflatrate</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 15:28:59 +0000</pubDate>
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		<description>[...] hat direkt bei der gr&#252;nen MEP Helga Tr&#252;pel nachgefragt, warum die Kulturflatrate juristisch zwar machbar, aber politisch nicht empfehlenswert ist. Ein [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] hat direkt bei der gr&#252;nen MEP Helga Tr&#252;pel nachgefragt, warum die Kulturflatrate juristisch zwar machbar, aber politisch nicht empfehlenswert ist. Ein [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/23192/kulturflatrate/comment-page-1/#comment-10304</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 17:49:56 +0000</pubDate>
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		<description>@ Tharben: Danke f&#252;r den Hinweis auf den Netzpolitik-Text. Den hatte ich gar nicht gesehen und fand schade, dass Netzpolitik dazu gar nichts gemacht zu haben schien.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Tharben: Danke f&#252;r den Hinweis auf den Netzpolitik-Text. Den hatte ich gar nicht gesehen und fand schade, dass Netzpolitik dazu gar nichts gemacht zu haben schien.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tharben</title>
		<link>http://carta.info/23192/kulturflatrate/comment-page-1/#comment-10301</link>
		<dc:creator>Tharben</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 17:31:29 +0000</pubDate>
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		<description>Helga Tr&#252;pel macht zumindest einen entscheidenden Fehler.

Sie sagt:
&lt;blockquote&gt;Nach allen Umsatzzahlen der Musik- und Filmindustrie sowie des Buchmarkts habe ich nicht den Eindruck, dass man mit einer geringen Geb&#252;hr von 5 oder 10 Euro f&#252;r bisher illegale Downloads die entstehenden Kosten angemessen bezahlen k&#246;nnte.&lt;/blockquote&gt;

und weiter:
&lt;blockquote&gt;Offensichtlich w&#252;rde [...] die Summe, die man f&#252;r alle Breitband-Besitzer festlegen w&#252;rde, viel h&#246;her sein, so dass ich die politische Akzeptanz von einer gesetzlich geregelten Kulturflatrate nicht sehe.&lt;/blockquote&gt;

Im Klartext heisst das nichts anderes, als dass Frau Tr&#252;pel alte Verteilungsmuster - wenn schon nicht alte Gesch&#228;ftsmodelle - auf das neue, digitale Netz &#252;bertragen will. Ein elementarer Fehler.

Wie wir alle wissen, besteht ein grundlegender Unterschied zwischen immateriellen G&#252;tern (so genanntes &quot;geistiges Eigentum&quot; - ein v&#246;llig irref&#252;hrender und unsinniger Begriff) und materiellen G&#252;tern. Kein Musikproduzent, sei es Frank Farian oder Ralph Siegel, und kein K&#252;nstler, sei es Madonna oder Paul McCartney, haben ein Recht auf Reichtum. Dieses Recht gibt es nicht.

Die Gatekeeper in der analogen Welt waren die Distributoren, deren Notwendigkeit in der digitalen Welt entf&#228;llt. Somit kann die Musikindustrie einen Tontr&#228;ger, der, sobald das auf ihm gespeicherte Werk einmal erstellt ist, praktisch keinerlei Produktionskosten verursacht, nicht mehr f&#252;r unversch&#228;mte Summen verkaufen.

Diesen einfachen Fakt blendet Helga Tr&#252;pel komplett aus. Dabei m&#252;sste Sie sehr genau wissen, dass man immaterielle G&#252;ter nicht mit materiellen G&#252;tern, die man St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck immer wieder aufs neue produzieren muss, vergleichen kann wie Sie es offenbar tut.

Im &#220;brigen wurde Tr&#252;pels wundersame Wende auf &lt;a href=&quot;http://www.netzpolitik.org/2010/wir-haben-kein-piraterie-problem/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;netzpolitik.org besprochen&lt;/a&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Helga Tr&#252;pel macht zumindest einen entscheidenden Fehler.</p>
<p>Sie sagt:</p>
<blockquote><p>Nach allen Umsatzzahlen der Musik- und Filmindustrie sowie des Buchmarkts habe ich nicht den Eindruck, dass man mit einer geringen Geb&#252;hr von 5 oder 10 Euro f&#252;r bisher illegale Downloads die entstehenden Kosten angemessen bezahlen k&#246;nnte.</p></blockquote>
<p>und weiter:</p>
<blockquote><p>Offensichtlich w&#252;rde [...] die Summe, die man f&#252;r alle Breitband-Besitzer festlegen w&#252;rde, viel h&#246;her sein, so dass ich die politische Akzeptanz von einer gesetzlich geregelten Kulturflatrate nicht sehe.</p></blockquote>
<p>Im Klartext heisst das nichts anderes, als dass Frau Tr&#252;pel alte Verteilungsmuster &#8211; wenn schon nicht alte Gesch&#228;ftsmodelle &#8211; auf das neue, digitale Netz &#252;bertragen will. Ein elementarer Fehler.</p>
<p>Wie wir alle wissen, besteht ein grundlegender Unterschied zwischen immateriellen G&#252;tern (so genanntes &#8220;geistiges Eigentum&#8221; &#8211; ein v&#246;llig irref&#252;hrender und unsinniger Begriff) und materiellen G&#252;tern. Kein Musikproduzent, sei es Frank Farian oder Ralph Siegel, und kein K&#252;nstler, sei es Madonna oder Paul McCartney, haben ein Recht auf Reichtum. Dieses Recht gibt es nicht.</p>
<p>Die Gatekeeper in der analogen Welt waren die Distributoren, deren Notwendigkeit in der digitalen Welt entf&#228;llt. Somit kann die Musikindustrie einen Tontr&#228;ger, der, sobald das auf ihm gespeicherte Werk einmal erstellt ist, praktisch keinerlei Produktionskosten verursacht, nicht mehr f&#252;r unversch&#228;mte Summen verkaufen.</p>
<p>Diesen einfachen Fakt blendet Helga Tr&#252;pel komplett aus. Dabei m&#252;sste Sie sehr genau wissen, dass man immaterielle G&#252;ter nicht mit materiellen G&#252;tern, die man St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck immer wieder aufs neue produzieren muss, vergleichen kann wie Sie es offenbar tut.</p>
<p>Im &#220;brigen wurde Tr&#252;pels wundersame Wende auf <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/wir-haben-kein-piraterie-problem/" rel="nofollow">netzpolitik.org besprochen</a>.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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