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	<title>Kommentare zu: Niedriglohn und Flexibilisierung: Abbau der Mittelschicht à la FDP</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
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		<title>Von: Westerwelle und der Lohnabstand &#171; Reflexionsschicht</title>
		<link>http://carta.info/23135/westerwelle-lohnabstand-arbeitsmarktpolitik/comment-page-1/#comment-10616</link>
		<dc:creator>Westerwelle und der Lohnabstand &#171; Reflexionsschicht</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 23:48:26 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Das Problem des fehlenden Lohnabstands ist aber kein Phantom, sondern Realit&#228;t und hat sich deshalb so versch&#228;rft, weil in den letzten Jahren politisch gewollt und forciert der Niedriglohnsektor ausgebaut wurde und Lohnsteigerungen als Teufelswerk verschrien waren (und immer noch sind). Und tats&#228;chlich sind die Reall&#246;hne in den letzen Jahren entgegen der Tendenz in Europa in Deutschland gesunken. Noch schlimmer sieht das Bild aus, guckt man die Lohnentwicklung nach Einkommensgruppen gestaffelt an: das untere Einkommensviertel &#8211; die Niedrigl&#246;hner &#8211; haben zwischen 1995 und 2006 fast 14% verloren. Das kommt dabei raus, wenn man einen flexiblen Arbeitsmarkt mit einem Niedriglohnsektor schafft. Dann geht er dahin, der Lohnabstand. Dass nun ausgerechnet Westerwelle dieses Ergebnis einer Arbeitsmarktpolitik in seinem Sinne beweint ist gaga. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Das Problem des fehlenden Lohnabstands ist aber kein Phantom, sondern Realit&auml;t und hat sich deshalb so versch&auml;rft, weil in den letzten Jahren politisch gewollt und forciert der Niedriglohnsektor ausgebaut wurde und Lohnsteigerungen als Teufelswerk verschrien waren (und immer noch sind). Und tats&auml;chlich sind die Reall&ouml;hne in den letzen Jahren entgegen der Tendenz in Europa in Deutschland gesunken. Noch schlimmer sieht das Bild aus, guckt man die Lohnentwicklung nach Einkommensgruppen gestaffelt an: das untere Einkommensviertel &#8211; die Niedrigl&ouml;hner &#8211; haben zwischen 1995 und 2006 fast 14% verloren. Das kommt dabei raus, wenn man einen flexiblen Arbeitsmarkt mit einem Niedriglohnsektor schafft. Dann geht er dahin, der Lohnabstand. Dass nun ausgerechnet Westerwelle dieses Ergebnis einer Arbeitsmarktpolitik in seinem Sinne beweint ist gaga. [...]</p>
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		<title>Von: p. weber</title>
		<link>http://carta.info/23135/westerwelle-lohnabstand-arbeitsmarktpolitik/comment-page-1/#comment-10446</link>
		<dc:creator>p. weber</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 07:18:52 +0000</pubDate>
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		<description>hi! danke f&#252;r diesen artikel, war sehr interessant f&#252;r mich und hat mich definitiv zum nachdenken gebracht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hi! danke f&#252;r diesen artikel, war sehr interessant f&#252;r mich und hat mich definitiv zum nachdenken gebracht.</p>
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	<item>
		<title>Von: kopfzeiler.org &#187; Blog Archive &#187; Warum Westerwelle nicht wirkt</title>
		<link>http://carta.info/23135/westerwelle-lohnabstand-arbeitsmarktpolitik/comment-page-1/#comment-10333</link>
		<dc:creator>kopfzeiler.org &#187; Blog Archive &#187; Warum Westerwelle nicht wirkt</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 10:08:56 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Eine weitere Folge ist jedoch, dass der Binnenkonsum bei uns weiter brach liegt und wir inzwischen 6,5 Millionen Menschen im Niedriglohnsektor  [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Eine weitere Folge ist jedoch, dass der Binnenkonsum bei uns weiter brach liegt und wir inzwischen 6,5 Millionen Menschen im Niedriglohnsektor  [...]</p>
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		<title>Von: Daniel Leisegang</title>
		<link>http://carta.info/23135/westerwelle-lohnabstand-arbeitsmarktpolitik/comment-page-1/#comment-10290</link>
		<dc:creator>Daniel Leisegang</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 13:07:59 +0000</pubDate>
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		<description>@Tim: Das stimmt, es lie&#223;en sich noch viele andere Gr&#252;nde auff&#252;hren. Ich w&#252;rde noch die j&#252;ngeren steuerlichen und familienpolitischen Entwicklungen/Reformen anf&#252;hren. 

@André: Ich kann voll zustimmen und 

@Tharben ebenso: Das bringt es auf den Punkt. Es ist tats&#228;chlich zu bef&#252;rchten, das Westerwelles Argumente gerade denen plausibel erscheinen, die bereits Opfer seiner politischen Forderungen sind. Paradox.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Tim: Das stimmt, es lie&#223;en sich noch viele andere Gr&#252;nde auff&#252;hren. Ich w&#252;rde noch die j&#252;ngeren steuerlichen und familienpolitischen Entwicklungen/Reformen anf&#252;hren. </p>
<p>@André: Ich kann voll zustimmen und </p>
<p>@Tharben ebenso: Das bringt es auf den Punkt. Es ist tats&#228;chlich zu bef&#252;rchten, das Westerwelles Argumente gerade denen plausibel erscheinen, die bereits Opfer seiner politischen Forderungen sind. Paradox.</p>
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	<item>
		<title>Von: Tharben</title>
		<link>http://carta.info/23135/westerwelle-lohnabstand-arbeitsmarktpolitik/comment-page-1/#comment-10282</link>
		<dc:creator>Tharben</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 10:07:52 +0000</pubDate>
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		<description>Udo Vetter vom &lt;a href=&quot;http://www.lawblog.de/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Lawblog&lt;/a&gt; hat &#252;brigens einen interessanten Aspekt genannt:

&lt;i&gt;Guido W. sagt &#252;brigens das, was Christian W. und Roland K. nicht sagen d&#252;rfen. Eines Tages werden sie sich bei ihm daf&#252;r erkenntlich zeigen.&lt;/i&gt; (&lt;a href=&quot;http://twitter.com/udovetter/status/9111439419&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Link&lt;/a&gt;)

@Wittkewitz (#4)

Hagen Rether ist in der Tat ein gro&#223;er Kabarettist. Das Zitat, auf das Sie sich beziehen, &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=oKg4PDnT4Tg&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;l&#228;sst sich auf Youtube finden&lt;/a&gt; (ab 3:58 min).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Udo Vetter vom <a href="http://www.lawblog.de/" rel="nofollow">Lawblog</a> hat &#252;brigens einen interessanten Aspekt genannt:</p>
<p><i>Guido W. sagt &#252;brigens das, was Christian W. und Roland K. nicht sagen d&#252;rfen. Eines Tages werden sie sich bei ihm daf&#252;r erkenntlich zeigen.</i> (<a href="http://twitter.com/udovetter/status/9111439419" rel="nofollow">Link</a>)</p>
<p>@Wittkewitz (#4)</p>
<p>Hagen Rether ist in der Tat ein gro&#223;er Kabarettist. Das Zitat, auf das Sie sich beziehen, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=oKg4PDnT4Tg" rel="nofollow">l&#228;sst sich auf Youtube finden</a> (ab 3:58 min).</p>
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	<item>
		<title>Von: Martin J. Landis</title>
		<link>http://carta.info/23135/westerwelle-lohnabstand-arbeitsmarktpolitik/comment-page-1/#comment-10281</link>
		<dc:creator>Martin J. Landis</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 09:57:48 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;„die unteren zwanzig Prozent der Einkommensbezieher in Deutschland real – also unter Ber&#252;cksichtigung der Preissteigerung – etwa zehn Prozent ihres Einkommens verloren. Die einkommensst&#228;rksten zehn Prozent haben demgegen&#252;ber 15 Prozent gewonnen.“

Haben diese zehn Prozent kein demokratisches Recht, eine Partei zuw&#228;hlen und dieser auch flei&#223;ig zu spenden, die ihnen das Angebot macht, diesen Gewinn angesichts ausufernder Sozialtransfers und Schulden vor dem Steuerzugriff des &quot;gierigen&quot; Staates zu bewahren?

Die Tatsache, dass die selbst&#228;ndige und kapitalverm&#246;gende Gewinnerklientel, deren Prozentsatz frappierend mit den Wahlergebnissen der FDP korreliert, ihren monet&#228;ren Wohlstandszuwachs prim&#228;r dem neoliberalen Umbau des deutschen Sozialstaates durch eher links von der FDP angesiedelte Parteien verdankt, ist eine ironische Fu&#223;note der Geschichte, die in zweitausend Jahren nicht unterschlagen werden sollte, wenn &#252;ber sp&#228;tkapitalistische Dekadenz in Respublica Germanii r&#228;sonniert wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;„die unteren zwanzig Prozent der Einkommensbezieher in Deutschland real – also unter Ber&#252;cksichtigung der Preissteigerung – etwa zehn Prozent ihres Einkommens verloren. Die einkommensst&#228;rksten zehn Prozent haben demgegen&#252;ber 15 Prozent gewonnen.“</p>
<p>Haben diese zehn Prozent kein demokratisches Recht, eine Partei zuw&#228;hlen und dieser auch flei&#223;ig zu spenden, die ihnen das Angebot macht, diesen Gewinn angesichts ausufernder Sozialtransfers und Schulden vor dem Steuerzugriff des &#8220;gierigen&#8221; Staates zu bewahren?</p>
<p>Die Tatsache, dass die selbst&#228;ndige und kapitalverm&#246;gende Gewinnerklientel, deren Prozentsatz frappierend mit den Wahlergebnissen der FDP korreliert, ihren monet&#228;ren Wohlstandszuwachs prim&#228;r dem neoliberalen Umbau des deutschen Sozialstaates durch eher links von der FDP angesiedelte Parteien verdankt, ist eine ironische Fu&#223;note der Geschichte, die in zweitausend Jahren nicht unterschlagen werden sollte, wenn &#252;ber sp&#228;tkapitalistische Dekadenz in Respublica Germanii r&#228;sonniert wird.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Chat Atkins</title>
		<link>http://carta.info/23135/westerwelle-lohnabstand-arbeitsmarktpolitik/comment-page-1/#comment-10277</link>
		<dc:creator>Chat Atkins</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 08:30:53 +0000</pubDate>
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		<description>Was ist - aus FDP-Sicht betrachtet - schlimm daran, die Gesellschaft zu spalten?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist &#8211; aus FDP-Sicht betrachtet &#8211; schlimm daran, die Gesellschaft zu spalten?</p>
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	<item>
		<title>Von: Wittkewitz</title>
		<link>http://carta.info/23135/westerwelle-lohnabstand-arbeitsmarktpolitik/comment-page-1/#comment-10272</link>
		<dc:creator>Wittkewitz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 21:31:47 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Those who have been once intoxicated with power and have derived any kind of emolument from it can never willingly abandon it.&quot;

Edmund Burke

Oder um es mit Hagen Rether zu sagen, die FDP ist eine Handpuppe in die jeder Interessenverband mit ausreichend Geld einfach seine Hand reinstecken kann und dann spricht es aus dem Parteivorsitzenden wie es beliebt und wie es bezahlt wurde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Those who have been once intoxicated with power and have derived any kind of emolument from it can never willingly abandon it.&#8221;</p>
<p>Edmund Burke</p>
<p>Oder um es mit Hagen Rether zu sagen, die FDP ist eine Handpuppe in die jeder Interessenverband mit ausreichend Geld einfach seine Hand reinstecken kann und dann spricht es aus dem Parteivorsitzenden wie es beliebt und wie es bezahlt wurde.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tharben</title>
		<link>http://carta.info/23135/westerwelle-lohnabstand-arbeitsmarktpolitik/comment-page-1/#comment-10266</link>
		<dc:creator>Tharben</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 19:19:18 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;wenn [Guido Westerwelle] die Hartz-IV-Bezieher gezielt gegen die Gruppe der Besserverdienenden ausspielt&lt;/blockquote&gt;
Es ist noch viel schlimmer. Westerwelle versucht die Armen gegen die &#196;rmsten auszuspielen, um seine Klientel - Wohlhabende, Reiche und Superreiche - aus der Schusslinie zu nehmen.

Und das Traurigste ist: Vermutlich wird er damit sogar Erfolg haben und gerade Menschen mit geringem Einkommen werden die FDP, die die Interesse dieser Gruppe wie keine andere Partei bek&#228;mpft, w&#228;hlen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>wenn [Guido Westerwelle] die Hartz-IV-Bezieher gezielt gegen die Gruppe der Besserverdienenden ausspielt</p></blockquote>
<p>Es ist noch viel schlimmer. Westerwelle versucht die Armen gegen die &#196;rmsten auszuspielen, um seine Klientel &#8211; Wohlhabende, Reiche und Superreiche &#8211; aus der Schusslinie zu nehmen.</p>
<p>Und das Traurigste ist: Vermutlich wird er damit sogar Erfolg haben und gerade Menschen mit geringem Einkommen werden die FDP, die die Interesse dieser Gruppe wie keine andere Partei bek&#228;mpft, w&#228;hlen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: André Rebentisch</title>
		<link>http://carta.info/23135/westerwelle-lohnabstand-arbeitsmarktpolitik/comment-page-1/#comment-10265</link>
		<dc:creator>André Rebentisch</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 18:50:29 +0000</pubDate>
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		<description>Seine &#196;u&#223;erungen sind &quot;unanst&#228;ndig&quot; und f&#252;r sein Amt &quot;unziemlich&quot;. Sozialneid nach unten und oben hat etwas ganz Peinliches, gerade in der Krise, ausgesprochen situativ taktlos von einer Person, die sozial abgesichert ist. Aber er ist ja nicht wirklich taktlos, sondern er kommuniziert das absichtsvoll, behauptet demonstrativ seine F&#252;hrungsrolle gegen&#252;ber Kritik, spricht eine bestimmte W&#228;hlerpsychologie mit Donnerschlag an. Was bei Kurt Beck vor der Krise bestenfalls hartgesottene Anh&#228;nger verprellte, und Medienaufmerksamkeit und Debatte bescherte (2006: &quot;Waschen und Rasieren&quot;, &quot;an die Besen&quot;) , kann bei Westerwelles Partei nun zu einer veritablen Krise f&#252;hren. Die Liberalen k&#246;nnten leicht zum S&#252;ndenbock der Finanzkrise werden, zumal die zuvor ausgemachten Banker als Zielscheibe zu blasiert sind. Er bietet sich freiwillig mit seinem Kollegen Dr. R&#246;sler dazu an, ins Kreuzfeuer der zuletzt schw&#228;chelnden Parteien mit Sozialprofil genommen zu werden. Westerwelle hat noch nicht verstanden, dass er nicht mehr unten ist, und dass er sich nimmer mehr vorlaut mit kontroversen Thesen den Weg bahnen muss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Seine &#196;u&#223;erungen sind &#8220;unanst&#228;ndig&#8221; und f&#252;r sein Amt &#8220;unziemlich&#8221;. Sozialneid nach unten und oben hat etwas ganz Peinliches, gerade in der Krise, ausgesprochen situativ taktlos von einer Person, die sozial abgesichert ist. Aber er ist ja nicht wirklich taktlos, sondern er kommuniziert das absichtsvoll, behauptet demonstrativ seine F&#252;hrungsrolle gegen&#252;ber Kritik, spricht eine bestimmte W&#228;hlerpsychologie mit Donnerschlag an. Was bei Kurt Beck vor der Krise bestenfalls hartgesottene Anh&#228;nger verprellte, und Medienaufmerksamkeit und Debatte bescherte (2006: &#8220;Waschen und Rasieren&#8221;, &#8220;an die Besen&#8221;) , kann bei Westerwelles Partei nun zu einer veritablen Krise f&#252;hren. Die Liberalen k&#246;nnten leicht zum S&#252;ndenbock der Finanzkrise werden, zumal die zuvor ausgemachten Banker als Zielscheibe zu blasiert sind. Er bietet sich freiwillig mit seinem Kollegen Dr. R&#246;sler dazu an, ins Kreuzfeuer der zuletzt schw&#228;chelnden Parteien mit Sozialprofil genommen zu werden. Westerwelle hat noch nicht verstanden, dass er nicht mehr unten ist, und dass er sich nimmer mehr vorlaut mit kontroversen Thesen den Weg bahnen muss.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tim</title>
		<link>http://carta.info/23135/westerwelle-lohnabstand-arbeitsmarktpolitik/comment-page-1/#comment-10264</link>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 18:19:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=23135#comment-10264</guid>
		<description>&lt;i&gt;Es ist offensichtlich, dass die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes – eine Kernforderung der FDP – ma&#223;geblich f&#252;r den R&#252;ckgang der Mittelschicht verantwortlich ist.&lt;/i&gt;

Oder ein verfehltes Bildungssystem. Oder mangelnde Unternehmensinvestitionen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Es ist offensichtlich, dass die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes – eine Kernforderung der FDP – ma&#223;geblich f&#252;r den R&#252;ckgang der Mittelschicht verantwortlich ist.</i></p>
<p>Oder ein verfehltes Bildungssystem. Oder mangelnde Unternehmensinvestitionen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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