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	<title>Kommentare zu: Die ARD und der unvoreingenommene Blick</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Wed, 23 May 2012 22:24:13 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Die Tagesschau-App und die Pfeife der Verlage &#171; Stefan Niggemeier</title>
		<link>http://carta.info/22810/die-ard-und-der-unvoreingenommene-blick/comment-page-1/#comment-26965</link>
		<dc:creator>Die Tagesschau-App und die Pfeife der Verlage &#171; Stefan Niggemeier</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 12:13:10 +0000</pubDate>
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		<description>[...] vern&#252;nftig informieren k&#246;nnen&#8221; &#8212; warum zeigen sie der &#214;ffentlichkeit und der ARD nicht, was das bedeutet? Warum machen sie sich nicht unangreifbar und lassen &#8212; gerade weil [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] vern&#252;nftig informieren k&#246;nnen&#8221; &#8212; warum zeigen sie der &#214;ffentlichkeit und der ARD nicht, was das bedeutet? Warum machen sie sich nicht unangreifbar und lassen &#8212; gerade weil [...]</p>
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		<title>Von: Das Elend der Debatte um ARD und ZDF &#171; Stefan Niggemeier</title>
		<link>http://carta.info/22810/die-ard-und-der-unvoreingenommene-blick/comment-page-1/#comment-10405</link>
		<dc:creator>Das Elend der Debatte um ARD und ZDF &#171; Stefan Niggemeier</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 12:34:23 +0000</pubDate>
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		<description>[...] KEF-Berichtes anstelle eines journalistischen Beitrages einen PR-Bericht in eigener Sache sendete, war ein Skandal und nicht nur frech, sondern [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] KEF-Berichtes anstelle eines journalistischen Beitrages einen PR-Bericht in eigener Sache sendete, war ein Skandal und nicht nur frech, sondern [...]</p>
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		<title>Von: Gk</title>
		<link>http://carta.info/22810/die-ard-und-der-unvoreingenommene-blick/comment-page-1/#comment-9978</link>
		<dc:creator>Gk</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 11:01:41 +0000</pubDate>
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		<description>Interessant. 

“Gleichwohl h&#228;lt es die Kommission f&#252;r bemerkenswert, dass der geplante Aufwand f&#252;r Telemedien f&#252;r die Jahre 2009-2012 deutlich &#252;ber dem Ist-Aufwand Online f&#252;r die Jahre 2005-2008 liegt. Er hat sich bei der ARD von 206,9 Mio. € auf 442,7 Mio. € mehr als verdoppelt.”

Ob bei den genannten Millionen sparsam mit GEZ-Geb&#252;hren umgegangen wurde, kann anhand des Postings nicht beantwortet werden. Dass aber die Online-Kosten f&#252;r die Jahre 2009-2012 grunds&#228;tzlich steigen sollen, erscheint bei der Verlagerung der Medienangebote ins Web nicht verwunderlich. Die Verlage d&#252;rfte es weniger erfreuen. Das Spannungsverh&#228;ltnis zwischen Onlineangeboten der Verlage und der &#246;ffentlich-rechtlichen Sender ist allgemein bekannt.

Dennoch verwundert es, wenn Rechtsgrundlagen derart senderfreundlich ausgelegt werden und nun das Onlineangebot der &#214;R von uns Geb&#252;hrenzahlern einfach so gesponsert werden soll. Ich verstehe nicht, warum der Gesetzgeber keine eindeutigen Vorschriften fasst. Ebenso verstehe ich den Drei-Stufen-Test nicht, der nicht fassbar ist, einen Markt f&#252;r senderfreundliche Gutachter schafft. Selbstverpflichtungen sind dort fehl am Platz, wo &#252;ber fremdes Geld verf&#252;gt wird. Und – bezogen auf Fernsehsendungen – es ist ja nicht so, dass Fernsehsendungen sparsam und gut (das eine d&#252;rfte das andere nicht ausschlie&#223;en) produziert werden. Vielleicht gibt’s bei den oben zitierten Millionen noch Einsparpotential im Onlinebereich. Immerhin gelingt es vielen anderen Portalbetreibern gute Qualit&#228;t mit geringem Kostenaufwand gratis anzubieten. 

Wie zeitgem&#228;&#223; ist die GEZ eigentlich?
Wie zeitgem&#228;&#223; werden Verlage in den n&#228;chsten 5 Jahren sein? Das Verlagsgesetz stammt aus 1901.
Und umgekehrt: Kann der Informationsanspruch der B&#252;rger nicht anders bedient werden? Sollten sich die Informationsanbieter nicht zusammen tun, wenn denn der Nutzer weiterhin pauschal f&#252;r das Angebot zahlen soll? Die Idee, die k&#252;rzlich verbreitet wurde, dass der „Rundfunkstaatsvertrag“ – oder wie immer man es dann nennen mag – &#252;ber Steuern, die die Finanz&#228;mter zus&#228;tzlich erheben, finanziert werden soll, gefiel mir gut. Diejenigen, die keine Steuern zahlen (k&#246;nnen), k&#246;nnten das Angebot der &#214;R trotzdem nutzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant. </p>
<p>“Gleichwohl h&#228;lt es die Kommission f&#252;r bemerkenswert, dass der geplante Aufwand f&#252;r Telemedien f&#252;r die Jahre 2009-2012 deutlich &#252;ber dem Ist-Aufwand Online f&#252;r die Jahre 2005-2008 liegt. Er hat sich bei der ARD von 206,9 Mio. € auf 442,7 Mio. € mehr als verdoppelt.”</p>
<p>Ob bei den genannten Millionen sparsam mit GEZ-Geb&#252;hren umgegangen wurde, kann anhand des Postings nicht beantwortet werden. Dass aber die Online-Kosten f&#252;r die Jahre 2009-2012 grunds&#228;tzlich steigen sollen, erscheint bei der Verlagerung der Medienangebote ins Web nicht verwunderlich. Die Verlage d&#252;rfte es weniger erfreuen. Das Spannungsverh&#228;ltnis zwischen Onlineangeboten der Verlage und der &#246;ffentlich-rechtlichen Sender ist allgemein bekannt.</p>
<p>Dennoch verwundert es, wenn Rechtsgrundlagen derart senderfreundlich ausgelegt werden und nun das Onlineangebot der &#214;R von uns Geb&#252;hrenzahlern einfach so gesponsert werden soll. Ich verstehe nicht, warum der Gesetzgeber keine eindeutigen Vorschriften fasst. Ebenso verstehe ich den Drei-Stufen-Test nicht, der nicht fassbar ist, einen Markt f&#252;r senderfreundliche Gutachter schafft. Selbstverpflichtungen sind dort fehl am Platz, wo &#252;ber fremdes Geld verf&#252;gt wird. Und – bezogen auf Fernsehsendungen – es ist ja nicht so, dass Fernsehsendungen sparsam und gut (das eine d&#252;rfte das andere nicht ausschlie&#223;en) produziert werden. Vielleicht gibt’s bei den oben zitierten Millionen noch Einsparpotential im Onlinebereich. Immerhin gelingt es vielen anderen Portalbetreibern gute Qualit&#228;t mit geringem Kostenaufwand gratis anzubieten. </p>
<p>Wie zeitgem&#228;&#223; ist die GEZ eigentlich?<br />
Wie zeitgem&#228;&#223; werden Verlage in den n&#228;chsten 5 Jahren sein? Das Verlagsgesetz stammt aus 1901.<br />
Und umgekehrt: Kann der Informationsanspruch der B&#252;rger nicht anders bedient werden? Sollten sich die Informationsanbieter nicht zusammen tun, wenn denn der Nutzer weiterhin pauschal f&#252;r das Angebot zahlen soll? Die Idee, die k&#252;rzlich verbreitet wurde, dass der „Rundfunkstaatsvertrag“ – oder wie immer man es dann nennen mag – &#252;ber Steuern, die die Finanz&#228;mter zus&#228;tzlich erheben, finanziert werden soll, gefiel mir gut. Diejenigen, die keine Steuern zahlen (k&#246;nnen), k&#246;nnten das Angebot der &#214;R trotzdem nutzen.</p>
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	<item>
		<title>Von: hape</title>
		<link>http://carta.info/22810/die-ard-und-der-unvoreingenommene-blick/comment-page-1/#comment-9959</link>
		<dc:creator>hape</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 17:23:38 +0000</pubDate>
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		<description>@1: Es geht nicht um die Boudgoust-Antwort auf die Pressegeschichten, sondern um die anstaltseigene Berichterstattung, die ganz klar selektiv ist. Das kann man bei allen Themen beobachten, bei denen die Sender selbst betroffen sind. Gerade da muss aber die Unterscheidung zwischen geb&#252;hrenfinanzierten Institutionen und werbe-, leserfinanzierten stattfinden. 
Auf objektiv machen, wenn ich nicht selbst betroffen bin, das kann jeder, der das notwendige Handwerkszeug f&#252;r die Berichterstattung mitbringt. Objektivit&#228;t zu versuchen, wenn eigene Interessen betroffen sind, das sollte den &#246;ffentlich-rechtlichen Service vom privaten unterscheiden. 
Wenn eine Zeitung in Kampagne in eigener Sache macht und das passt mir nicht, dann kauf ich sie nicht mehr. Wenn &#246;ffentlich-rechtliche Sender in eigener Sache einseitig berichten, dann muss ich das weiter unterst&#252;tzen. Deshalb haben die Sender eine besondere Verpflichtung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@1: Es geht nicht um die Boudgoust-Antwort auf die Pressegeschichten, sondern um die anstaltseigene Berichterstattung, die ganz klar selektiv ist. Das kann man bei allen Themen beobachten, bei denen die Sender selbst betroffen sind. Gerade da muss aber die Unterscheidung zwischen geb&#252;hrenfinanzierten Institutionen und werbe-, leserfinanzierten stattfinden.<br />
Auf objektiv machen, wenn ich nicht selbst betroffen bin, das kann jeder, der das notwendige Handwerkszeug f&#252;r die Berichterstattung mitbringt. Objektivit&#228;t zu versuchen, wenn eigene Interessen betroffen sind, das sollte den &#246;ffentlich-rechtlichen Service vom privaten unterscheiden.<br />
Wenn eine Zeitung in Kampagne in eigener Sache macht und das passt mir nicht, dann kauf ich sie nicht mehr. Wenn &#246;ffentlich-rechtliche Sender in eigener Sache einseitig berichten, dann muss ich das weiter unterst&#252;tzen. Deshalb haben die Sender eine besondere Verpflichtung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/22810/die-ard-und-der-unvoreingenommene-blick/comment-page-1/#comment-9957</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 16:47:18 +0000</pubDate>
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		<description>@ Rainer Barg: Der Bildblog-Beitrag ist doch im Text verlinkt. Dass Bild hier unm&#246;glich vorgegangen ist, steht im Text. Die Springer-Verfehlungen entbinden die ARD aber nicht von der Pflicht, sich objektiv, unabh&#228;ngig und kritisch mit dem KEF-Bericht zu befassen. Das ist offensichtlich nicht passiert. F&#252;r die ARD gelten als Anstalt ganz besondere normative Anspr&#252;che als f&#252;r Zeitungen, wie das Verfasssungsgericht ja betont.

Gruss,

RML</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Rainer Barg: Der Bildblog-Beitrag ist doch im Text verlinkt. Dass Bild hier unm&#246;glich vorgegangen ist, steht im Text. Die Springer-Verfehlungen entbinden die ARD aber nicht von der Pflicht, sich objektiv, unabh&#228;ngig und kritisch mit dem KEF-Bericht zu befassen. Das ist offensichtlich nicht passiert. F&#252;r die ARD gelten als Anstalt ganz besondere normative Anspr&#252;che als f&#252;r Zeitungen, wie das Verfasssungsgericht ja betont.</p>
<p>Gruss,</p>
<p>RML</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rainer Barg</title>
		<link>http://carta.info/22810/die-ard-und-der-unvoreingenommene-blick/comment-page-1/#comment-9955</link>
		<dc:creator>Rainer Barg</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 15:47:21 +0000</pubDate>
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		<description>Entschuldigung,

aber hatte jemand die &quot;Bild&quot;-Berichterstattung bittesch&#246;n mal auseinander genommen? Ich empfehle die entsprechende Analyse im Bildblog. So etwas von bewusst undifferenziert, bewusst weglassend, sehenden Auges verbiegend rechtfertigt den Boudgoust-Vorwurf ganz sicher. Die Bild-Kampagne ist f&#252;r mich ein Beweissystem in sich, dass man sich auf die privatwirtschaftlichen Medien allein nicht verlassen darf. So offen, wie da im krawallton vollkommen unverh&#252;llt Verlagslobbyismus betrieben wird, rechtfertig f&#252;r sich genommen schon irgendein anderes alternatives Mediensystem. 

Den Satz hier &quot;Motto: Wer nicht f&#252;r die ARD ist, ist voreingenommen&quot; finde ich vor diesem Hintergrund v&#246;llig unangebracht. Man muss nun wirklich nicht auch noch den Kakao trinken, durch den man gezogen wurde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Entschuldigung,</p>
<p>aber hatte jemand die &#8220;Bild&#8221;-Berichterstattung bittesch&#246;n mal auseinander genommen? Ich empfehle die entsprechende Analyse im Bildblog. So etwas von bewusst undifferenziert, bewusst weglassend, sehenden Auges verbiegend rechtfertigt den Boudgoust-Vorwurf ganz sicher. Die Bild-Kampagne ist f&#252;r mich ein Beweissystem in sich, dass man sich auf die privatwirtschaftlichen Medien allein nicht verlassen darf. So offen, wie da im krawallton vollkommen unverh&#252;llt Verlagslobbyismus betrieben wird, rechtfertig f&#252;r sich genommen schon irgendein anderes alternatives Mediensystem. </p>
<p>Den Satz hier &#8220;Motto: Wer nicht f&#252;r die ARD ist, ist voreingenommen&#8221; finde ich vor diesem Hintergrund v&#246;llig unangebracht. Man muss nun wirklich nicht auch noch den Kakao trinken, durch den man gezogen wurde.</p>
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