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	<title>Kommentare zu: Christian St&#246;cker: &#8220;Die Vorteile eines freien Netzes &#252;berwiegen seine Nachteile&#8221;</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Wed, 23 May 2012 22:24:13 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Axelotto Toadchill &#8211; update &#171; Nobodygamesashit</title>
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		<dc:creator>Axelotto Toadchill &#8211; update &#171; Nobodygamesashit</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 18:16:17 +0000</pubDate>
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		<description>[...] nicht falls Apple das Internet verapped. Doch das Internet ist ja dumm, was soll uns schon [...]</description>
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	<item>
		<title>Von: Das Internet ist dumm &#8230; und das ist auch gut so - Netzlogbuch</title>
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		<dc:creator>Das Internet ist dumm &#8230; und das ist auch gut so - Netzlogbuch</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 09:04:02 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Carta.info haben sie die sieben Kernthesen St&#246;ckers [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Carta.info haben sie die sieben Kernthesen St&#246;ckers [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: MEDIEN/UMBRUCH &#187; 7 Thesen zum Internet</title>
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		<dc:creator>MEDIEN/UMBRUCH &#187; 7 Thesen zum Internet</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 22:12:32 +0000</pubDate>
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		<description>[...] sehenswerter Vortrag &#252;ber die sieben Thesen zum Internet. Fasst Carta.de hier zusammen. Christian St&#246;cker: “Die Vorteile eines freien Netzes &#252;berwiegen seine [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] sehenswerter Vortrag &#252;ber die sieben Thesen zum Internet. Fasst Carta.de hier zusammen. Christian St&#246;cker: “Die Vorteile eines freien Netzes &#252;berwiegen seine [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: A. Rebentisch</title>
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		<dc:creator>A. Rebentisch</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 17:12:48 +0000</pubDate>
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		<description>Lassen Sie es mich so darstellen, wer professionell mit politischer Kommunikation oder journalistischer Darstellung arbeitet, der kennt bestimmte Schablonen der Argumentation.

Freiheit vs. Sicherheit
David vs. Goliath
usw.

Viele Entscheider denken in solcher strategischer Oberfl&#228;chlichkeit. Es gilt aber immer das &quot;technische&quot; Detail zu beachten. Mein aktuelles Beispiel SWIFT war ein Fall, bei dem zwar individuelle Grundrechte tangiert sind, aber vor allen Dingen auch die nationale Sicherheit bedroht ist, wenn Drittstaaten vollen Zugriff auf unsere Transaktionsdaten haben. Wenn sie als Drittstaat die Kontoausz&#252;ge aller unserer Politiker in Europa haben, dann sind diese politisch erpressbar.  

Geht es denn wirklich darum, den Urheberrechtsschutz mit B&#252;rgerrechten zu &quot;balanzieren&quot;? Ist der Schutz der Urheberschaft denn nicht selbst ein B&#252;rgerrecht? Welche Konflikte gibt es zwischen Verwertern und Urhebern?

Nehmen wir doch einmal folgende praktische Probleme in den Blick: a) Zersplitterung von Rechten, Kl&#228;rung von Rechten und Vertragskosten b) globale &#246;konomische Verschiebungen wie die von mir postulierte Content-Krise c) Knebelung von Autoren durch die Verwerter. 

Das passt nicht in die Schablone. Das Piraterieproblem ist gar nicht die Ursache f&#252;r die Urheberrechtskrise, sondern nur ein ewiges &#196;rgernis. Wenn wir dieses Problem vollst&#228;ndig l&#246;sen, utopisch, bleibt es bei einer Zuspitzung durch die Content-Krise. Es ist der Moloch, dem bestimmte Grundprinzipien geopfert werden. Wie l&#228;sst es sich in den Rahmen &quot;St&#228;rkung/Schw&#228;chung des Urheberrechts&quot; pressen?  

Vieles krankt an der fortgesetzten Unf&#228;higkeit geeignete Zahlungssysteme zu etablieren, und an kleinteiliger Besitzstandswahrung ohne Fantasie. Da es z.B. keine realistischen Lizenzen f&#252;r Webradios in Deutschland gibt, kommen die Streams aus dem Ausland oder es werden lizenzfreie Medien gespielt. Markt kaputt gemacht, Rechte gesichert. Das Potenzial f&#252;r Gesch&#228;ftsmodelle zeigen dagegen die schrecklichen Handyklingelt&#246;ne auf. Wo ist ein Ausweg im schumpeterschen Sinne?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lassen Sie es mich so darstellen, wer professionell mit politischer Kommunikation oder journalistischer Darstellung arbeitet, der kennt bestimmte Schablonen der Argumentation.</p>
<p>Freiheit vs. Sicherheit<br />
David vs. Goliath<br />
usw.</p>
<p>Viele Entscheider denken in solcher strategischer Oberfl&#228;chlichkeit. Es gilt aber immer das &#8220;technische&#8221; Detail zu beachten. Mein aktuelles Beispiel SWIFT war ein Fall, bei dem zwar individuelle Grundrechte tangiert sind, aber vor allen Dingen auch die nationale Sicherheit bedroht ist, wenn Drittstaaten vollen Zugriff auf unsere Transaktionsdaten haben. Wenn sie als Drittstaat die Kontoausz&#252;ge aller unserer Politiker in Europa haben, dann sind diese politisch erpressbar.  </p>
<p>Geht es denn wirklich darum, den Urheberrechtsschutz mit B&#252;rgerrechten zu &#8220;balanzieren&#8221;? Ist der Schutz der Urheberschaft denn nicht selbst ein B&#252;rgerrecht? Welche Konflikte gibt es zwischen Verwertern und Urhebern?</p>
<p>Nehmen wir doch einmal folgende praktische Probleme in den Blick: a) Zersplitterung von Rechten, Kl&#228;rung von Rechten und Vertragskosten b) globale &#246;konomische Verschiebungen wie die von mir postulierte Content-Krise c) Knebelung von Autoren durch die Verwerter. </p>
<p>Das passt nicht in die Schablone. Das Piraterieproblem ist gar nicht die Ursache f&#252;r die Urheberrechtskrise, sondern nur ein ewiges &#196;rgernis. Wenn wir dieses Problem vollst&#228;ndig l&#246;sen, utopisch, bleibt es bei einer Zuspitzung durch die Content-Krise. Es ist der Moloch, dem bestimmte Grundprinzipien geopfert werden. Wie l&#228;sst es sich in den Rahmen &#8220;St&#228;rkung/Schw&#228;chung des Urheberrechts&#8221; pressen?  </p>
<p>Vieles krankt an der fortgesetzten Unf&#228;higkeit geeignete Zahlungssysteme zu etablieren, und an kleinteiliger Besitzstandswahrung ohne Fantasie. Da es z.B. keine realistischen Lizenzen f&#252;r Webradios in Deutschland gibt, kommen die Streams aus dem Ausland oder es werden lizenzfreie Medien gespielt. Markt kaputt gemacht, Rechte gesichert. Das Potenzial f&#252;r Gesch&#228;ftsmodelle zeigen dagegen die schrecklichen Handyklingelt&#246;ne auf. Wo ist ein Ausweg im schumpeterschen Sinne?</p>
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	<item>
		<title>Von: Frank Martini</title>
		<link>http://carta.info/22720/christian-stoecker-die-vorteile-eines-freien-netzes-ueberwiegen-seine-nachteile/comment-page-1/#comment-9945</link>
		<dc:creator>Frank Martini</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 10:04:09 +0000</pubDate>
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		<description>@leser:
Bin zwar nicht André Rebentisch und m&#246;chte mir auch nicht anma&#223;en, f&#252;r ihn zu sprechen, &#228;u&#223;ere mich hier gleichwohl aber deswegen, weil mir Ihre Replik an ihn etwas aufgesto&#223;en ist.

Wenn Sie den legitimen Anspruch einer politischen Diskussionsf&#252;hrung unter Bezug auf Medieninhalte vor dem Hintergrund der von der Verlegerseite initierten Leistungssschutzrechte in Gefahr sehen, ist das eine Sache. Indem Sie dies aber auf die Frage zuspitzen, ob darin nicht ein Konflikt zwischen B&#252;rgerrechten und Urheberrechten zu erkennen sei, erliegen Sie m. E. dem gleichen Irrtum, auf den die Verleger in ihren Bem&#252;hungen um die Einf&#252;hrung eines Leistungsschutzrechtes setzen, n&#228;mlich den, dass es ihnen um die Urheberrechte ginge. 

Eine - dies ist verschiedentlich zu Beginn der Leistungsschutzrechtedebatte herausgestellt worden - h&#246;chst verlogene und irref&#252;hrende Pr&#228;misse. Aber offenbar scheint diese Enttarnung - und das st&#246;rt mich an der inzwischen fortgeschrittenen Entwicklung der LSR-Debatte - nicht h&#228;ufig genug perpetuiert worden zu sein, um mal als zutreffend und ergo Konsens f&#252;r den weiteren Verlauf der Diskussion festgehalten oder aber als unzutreffend und deswegen unbeachtlich verworfen zu werden.

Deswegen hier und in aller Klarheit und Deutlichkeit noch mal was zum Urheberrecht: Wie der Begriff schon beinhaltet, ist dies ein gesetzlicher Schutz f&#252;r die Leistungen von Urhebern - also bspw. Autoren, Malern, Komponisten etc - und damit eben eindeutig nicht ein Rechtsschutz f&#252;r Verlage! Die &#039;kaufen&#039; den Urhebern die &#039;wirtschaftliche Verwertung&#039; ihrer Werke in Gestalt von &#039;Erstver&#246;ffentlichungsrechten&#039; bis zu faktisch knebelnden &#039;Total-Buy-Outs&#039; (leider inzwischen Kraft verlegerischer Marktmacht vielfach faktisch durchgesetzt) ab. Das &#228;ndert aber ausdr&#252;cklich nichts an der Unver&#228;u&#223;erbarkeit von Urheberschaft! Und bereits die TBO&#039;s zeigen, dass die Verlagsinteressen abnehmend geneigt sind, Urheber, deren Leistungen und Rechte zu w&#252;rdigen. Womit schon angedeutet ist, was j&#252;ngste Rechtsgutachten herausstellen, dass n&#228;mlich ein von den Verlagen beabsichtigtes LSR nachgerade urheberrechtsfeindlich w&#228;re. Also bitte nicht das Hirn verkleistern und sich ver&#228;ngstigen lassen von der unzutreffenden Gleichung, LSR sch&#252;tze Urheberrecht - das Gegenteil ist der Fall!

Einen Widerspruch zwischen dem Urheberrecht und der von Ihnen gestellten Frage, wie sich denn eine politische Diskussion unter Bezug selbst auf Medienausschnitte damit vereinbaren lie&#223;e, gibt es aber nicht. Weil das Urheberrecht n&#228;mlich durch das Recht zu zitieren nicht verletzt wird, solange das Werk, in dem zitiert wird, nicht &#252;berwiegend aus der zitierten Quelle besteht, sondern die Zitate eben nur zur Entwicklung eigener Gedanken heranzieht, statt sich auf blo&#223; &#252;berwiegendes Abschreiben fremden Inhalts unter eigenem Namen zu beschr&#228;nken. Und die Zitate nat&#252;rlich als solche kenntlich gemacht und einem Urheber zugewiesen werden.

Sie d&#252;rfen audr&#252;cklich auch in wirtschaftlich genutzten - Werken frei und ordentlich zitieren. Auch und gerade in der &#246;ffentlichen politischen Diskussion. Ohne - bei Einhaltung der angedeuteten &#039;Spielregeln&#039; - mit dem Urheberrecht in Konflikt zu geraten. Mithin ist Ihre an Herrn Rebentisch gerichtete R&#252;ckfrage m. E. eindeutig zu verneinen.

Ob Sie sich in der &#246;ffentlichen Diskussion im Netz dadurch eingeschr&#228;nkt und mithin in ihren B&#252;rgerrechte beschnitten sehen, weil Sie die Quellen Ihrer Zitate eben nicht mehr den Google-Snippets und der auf sie verweisenden Quellen im Internet kostenlos zugreifen k&#246;nnen, weil die Verleger ein LSR als Lizenzrecht - was es letztlich in angestrebter Form w&#228;re - durchsetzen, ist eine vollkommen andere Baustelle. Auf der man aus guten Gr&#252;nden - nur einer ist der von Ihnen beanspruchte - gegen die LSR in die B&#252;tt steigen muss. Das tut man aber nicht, indem man Urheberrecht hinterfragt, LSR aber meint, weil man beides vermischt oder nicht trennscharf auseinanderh&#228;lt. Was durch die Argumentation der initierenden Verlage allerdings auch kaum beg&#252;nstigt wird, und man insofern auch leicht darauf hereinfallen kann. Aber auch das ist letztlich nur ein Mosaikstein in der Beweisf&#252;hrung, wie sehr schon die Diskussion um das LSR geeignet ist, das Urheberrecht in seinem Ansehen als Rechtsgut und seiner Legitimit&#228;t zu besch&#228;digen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@leser:<br />
Bin zwar nicht André Rebentisch und m&#246;chte mir auch nicht anma&#223;en, f&#252;r ihn zu sprechen, &#228;u&#223;ere mich hier gleichwohl aber deswegen, weil mir Ihre Replik an ihn etwas aufgesto&#223;en ist.</p>
<p>Wenn Sie den legitimen Anspruch einer politischen Diskussionsf&#252;hrung unter Bezug auf Medieninhalte vor dem Hintergrund der von der Verlegerseite initierten Leistungssschutzrechte in Gefahr sehen, ist das eine Sache. Indem Sie dies aber auf die Frage zuspitzen, ob darin nicht ein Konflikt zwischen B&#252;rgerrechten und Urheberrechten zu erkennen sei, erliegen Sie m. E. dem gleichen Irrtum, auf den die Verleger in ihren Bem&#252;hungen um die Einf&#252;hrung eines Leistungsschutzrechtes setzen, n&#228;mlich den, dass es ihnen um die Urheberrechte ginge. </p>
<p>Eine &#8211; dies ist verschiedentlich zu Beginn der Leistungsschutzrechtedebatte herausgestellt worden &#8211; h&#246;chst verlogene und irref&#252;hrende Pr&#228;misse. Aber offenbar scheint diese Enttarnung &#8211; und das st&#246;rt mich an der inzwischen fortgeschrittenen Entwicklung der LSR-Debatte &#8211; nicht h&#228;ufig genug perpetuiert worden zu sein, um mal als zutreffend und ergo Konsens f&#252;r den weiteren Verlauf der Diskussion festgehalten oder aber als unzutreffend und deswegen unbeachtlich verworfen zu werden.</p>
<p>Deswegen hier und in aller Klarheit und Deutlichkeit noch mal was zum Urheberrecht: Wie der Begriff schon beinhaltet, ist dies ein gesetzlicher Schutz f&#252;r die Leistungen von Urhebern &#8211; also bspw. Autoren, Malern, Komponisten etc &#8211; und damit eben eindeutig nicht ein Rechtsschutz f&#252;r Verlage! Die &#8216;kaufen&#8217; den Urhebern die &#8216;wirtschaftliche Verwertung&#8217; ihrer Werke in Gestalt von &#8216;Erstver&#246;ffentlichungsrechten&#8217; bis zu faktisch knebelnden &#8216;Total-Buy-Outs&#8217; (leider inzwischen Kraft verlegerischer Marktmacht vielfach faktisch durchgesetzt) ab. Das &#228;ndert aber ausdr&#252;cklich nichts an der Unver&#228;u&#223;erbarkeit von Urheberschaft! Und bereits die TBO&#8217;s zeigen, dass die Verlagsinteressen abnehmend geneigt sind, Urheber, deren Leistungen und Rechte zu w&#252;rdigen. Womit schon angedeutet ist, was j&#252;ngste Rechtsgutachten herausstellen, dass n&#228;mlich ein von den Verlagen beabsichtigtes LSR nachgerade urheberrechtsfeindlich w&#228;re. Also bitte nicht das Hirn verkleistern und sich ver&#228;ngstigen lassen von der unzutreffenden Gleichung, LSR sch&#252;tze Urheberrecht &#8211; das Gegenteil ist der Fall!</p>
<p>Einen Widerspruch zwischen dem Urheberrecht und der von Ihnen gestellten Frage, wie sich denn eine politische Diskussion unter Bezug selbst auf Medienausschnitte damit vereinbaren lie&#223;e, gibt es aber nicht. Weil das Urheberrecht n&#228;mlich durch das Recht zu zitieren nicht verletzt wird, solange das Werk, in dem zitiert wird, nicht &#252;berwiegend aus der zitierten Quelle besteht, sondern die Zitate eben nur zur Entwicklung eigener Gedanken heranzieht, statt sich auf blo&#223; &#252;berwiegendes Abschreiben fremden Inhalts unter eigenem Namen zu beschr&#228;nken. Und die Zitate nat&#252;rlich als solche kenntlich gemacht und einem Urheber zugewiesen werden.</p>
<p>Sie d&#252;rfen audr&#252;cklich auch in wirtschaftlich genutzten &#8211; Werken frei und ordentlich zitieren. Auch und gerade in der &#246;ffentlichen politischen Diskussion. Ohne &#8211; bei Einhaltung der angedeuteten &#8216;Spielregeln&#8217; &#8211; mit dem Urheberrecht in Konflikt zu geraten. Mithin ist Ihre an Herrn Rebentisch gerichtete R&#252;ckfrage m. E. eindeutig zu verneinen.</p>
<p>Ob Sie sich in der &#246;ffentlichen Diskussion im Netz dadurch eingeschr&#228;nkt und mithin in ihren B&#252;rgerrechte beschnitten sehen, weil Sie die Quellen Ihrer Zitate eben nicht mehr den Google-Snippets und der auf sie verweisenden Quellen im Internet kostenlos zugreifen k&#246;nnen, weil die Verleger ein LSR als Lizenzrecht &#8211; was es letztlich in angestrebter Form w&#228;re &#8211; durchsetzen, ist eine vollkommen andere Baustelle. Auf der man aus guten Gr&#252;nden &#8211; nur einer ist der von Ihnen beanspruchte &#8211; gegen die LSR in die B&#252;tt steigen muss. Das tut man aber nicht, indem man Urheberrecht hinterfragt, LSR aber meint, weil man beides vermischt oder nicht trennscharf auseinanderh&#228;lt. Was durch die Argumentation der initierenden Verlage allerdings auch kaum beg&#252;nstigt wird, und man insofern auch leicht darauf hereinfallen kann. Aber auch das ist letztlich nur ein Mosaikstein in der Beweisf&#252;hrung, wie sehr schon die Diskussion um das LSR geeignet ist, das Urheberrecht in seinem Ansehen als Rechtsgut und seiner Legitimit&#228;t zu besch&#228;digen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: robin</title>
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		<dc:creator>robin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 18:31:57 +0000</pubDate>
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		<description>@ CK: Auch wenn Du hier der Jurist bist - ich bin nicht der Meinung, dass man einzelne Rechte absolut setzen sollte. Auch nicht den Jugendschutz. Auch der Jugendschutz findet seine Grenzen, wenn er unangemessen in andere (Grund)Rechte eingegreift.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ CK: Auch wenn Du hier der Jurist bist &#8211; ich bin nicht der Meinung, dass man einzelne Rechte absolut setzen sollte. Auch nicht den Jugendschutz. Auch der Jugendschutz findet seine Grenzen, wenn er unangemessen in andere (Grund)Rechte eingegreift.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Das Internet ist dumm &#8211; und das ist auch gut so &#124; Asynchron</title>
		<link>http://carta.info/22720/christian-stoecker-die-vorteile-eines-freien-netzes-ueberwiegen-seine-nachteile/comment-page-1/#comment-9933</link>
		<dc:creator>Das Internet ist dumm &#8211; und das ist auch gut so &#124; Asynchron</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 17:05:44 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Charta:Christian St&#246;cker: “Die Vorteile eines freien Netzes &#252;berwiegen seine Nachteile” [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Charta:Christian St&#246;cker: “Die Vorteile eines freien Netzes &#252;berwiegen seine Nachteile” [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christoph Kappes</title>
		<link>http://carta.info/22720/christian-stoecker-die-vorteile-eines-freien-netzes-ueberwiegen-seine-nachteile/comment-page-1/#comment-9930</link>
		<dc:creator>Christoph Kappes</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 15:25:22 +0000</pubDate>
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		<description>@Robin: Die Frage war, wer das Internet f&#252;r &#252;berwiegend sch&#228;dlich h&#228;lt. Ich kenne niemanden. Aus meiner Sicht ist das eine Verbalrethorik, die die Problematik kollidierender G&#252;ter nicht l&#246;st.

Nehmen wir das Beispiel Pornografie. Hier wird jeder sagen, dass die Meinungs- und Informationsfreiheit ein Grundrecht und sehr sch&#252;tzenswertes Gut ist. Es ist nun aber seit 60 Jahren im Grundgesetz geregelt - und mE ebenso Konsens - dass diese Rechte ihre Grenzen finden, n&#228;mlich in den Gesetzen zum Schutze der Jugend. Es ist also kein entweder-oder, kein schwarz-weiss, sondern hier gibt es eine sog. Schranke des Grundrechtes.
Die Vertreter der &quot;Internet-Sperren&quot; argumentieren auf dieser Grundlage. Wer sie &#252;berzeugen will, sollte mit Nicht-Eignung der Massnahme, Unverh&#228;ltnism&#228;ssigkeit etc argumentieren. Ein &quot;Ist-Wichtiger-Als&quot; reicht nicht, es ist n&#228;mlich - siehe oben - Konsens, dass Meinungs- und Informationsfreiheit grunds&#228;tzlicher wichtiger ist, als. Und genau deswegen rantele ich, weil Diskussionsbeitr&#228;ge dieser Art der Sache nicht n&#252;tzen.

Disclaimer: Bin auch kein Freund von ZugangsErschwG.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Robin: Die Frage war, wer das Internet f&#252;r &#252;berwiegend sch&#228;dlich h&#228;lt. Ich kenne niemanden. Aus meiner Sicht ist das eine Verbalrethorik, die die Problematik kollidierender G&#252;ter nicht l&#246;st.</p>
<p>Nehmen wir das Beispiel Pornografie. Hier wird jeder sagen, dass die Meinungs- und Informationsfreiheit ein Grundrecht und sehr sch&#252;tzenswertes Gut ist. Es ist nun aber seit 60 Jahren im Grundgesetz geregelt &#8211; und mE ebenso Konsens &#8211; dass diese Rechte ihre Grenzen finden, n&#228;mlich in den Gesetzen zum Schutze der Jugend. Es ist also kein entweder-oder, kein schwarz-weiss, sondern hier gibt es eine sog. Schranke des Grundrechtes.<br />
Die Vertreter der &#8220;Internet-Sperren&#8221; argumentieren auf dieser Grundlage. Wer sie &#252;berzeugen will, sollte mit Nicht-Eignung der Massnahme, Unverh&#228;ltnism&#228;ssigkeit etc argumentieren. Ein &#8220;Ist-Wichtiger-Als&#8221; reicht nicht, es ist n&#228;mlich &#8211; siehe oben &#8211; Konsens, dass Meinungs- und Informationsfreiheit grunds&#228;tzlicher wichtiger ist, als. Und genau deswegen rantele ich, weil Diskussionsbeitr&#228;ge dieser Art der Sache nicht n&#252;tzen.</p>
<p>Disclaimer: Bin auch kein Freund von ZugangsErschwG.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: t3n-Linktipps: Social Media E-Books, Smartphone-Assistent, WP-Android-App, CodeBurner, TED-Konferenz und freies Netz » t3n News</title>
		<link>http://carta.info/22720/christian-stoecker-die-vorteile-eines-freien-netzes-ueberwiegen-seine-nachteile/comment-page-1/#comment-9929</link>
		<dc:creator>t3n-Linktipps: Social Media E-Books, Smartphone-Assistent, WP-Android-App, CodeBurner, TED-Konferenz und freies Netz » t3n News</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 14:59:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=22720#comment-9929</guid>
		<description>[...] (via CARTA) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] (via CARTA) [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: André Rebentisch</title>
		<link>http://carta.info/22720/christian-stoecker-die-vorteile-eines-freien-netzes-ueberwiegen-seine-nachteile/comment-page-1/#comment-9925</link>
		<dc:creator>André Rebentisch</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 14:18:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=22720#comment-9925</guid>
		<description>Grunds&#228;tzlich ist die Idee des Jugendschutzes begr&#252;&#223;enswert. Aber es hakt immer im Detail. Eine Sperrung zum Beispiel geht nur um den Preis, dass Datenstr&#246;me automatisiert gefiltert und nachvollzogen werden. Auf dem Papier sieht es alles einfach und gut aus, im Detail wird es gro&#223;er Unsinn. Mere Conduit, ade. Da gibt es z.B. den Begriff der &quot;sch&#228;dlichen Inhalte&quot; im europ&#228;ischen Recht. Was das sein soll, und welcher Schaden da wirklich auftritt, das kann niemand erz&#228;hlen. Wer bestimmt &#252;ber Sch&#228;dlichkeit etc.

Nebenbei, es gibt ja gerade diese Woche die SWIFT Debatte im Europaparlament. Dieser von den USA gew&#252;nschte Datentransfer von internationalen Finanztransaktionsdaten ist &quot;irre&quot;. Und dann schau ich mir die Tagesschau an, und es wird ahnungslos nach dem Schema Freiheit vs. Sicherheit vor der Folie des Terrorismus erz&#228;hlt. Wie s&#252;&#223;, dem Kaninchen zuzuschauen, wie es auf die Schlange zuhoppelt.

&quot;Freiheit vs. Sicherheit&quot; ist eine Narration einer alten Welt des Datenschutzes. &#220;berhaupt geht es gar nicht mehr um &quot;Datenschutz&quot;, das war mal die Lieblingsausrede des Beamten f&#252;r mangelnde Kooperation f&#252;r den B&#252;rger, das Banner der Volksz&#228;hlungshysterie.

Lasst mich aus dem &lt;a href=&quot;http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+REPORT+A7-2010-0013+0+DOC+XML+V0//DE&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Bericht an das Plenum des Europaparlamentes zitieren, diese Woche Abstimmung, der die Ablehnung empfielt&lt;/a&gt;: 
&quot;SWIFT kann aus technischen Gr&#252;nden und aus Gr&#252;nden der ordnungsgem&#228;&#223;en Verwaltung nicht den „Inhalt“ von Nachrichten suchen und deshalb keine Daten auf der Grundlage von Kriterien, wie z.B. Namen, Adressen und/oder Rechnungsnummer einzelner Personen ermitteln. Wenn deshalb SWIFT ein Ersuchen (Artikel 4, FMDA) um spezifische Daten im Zusammenhang z.B. mit einer Einzelperson erhalten sollte, wird SWIFT aus technischen Gr&#252;nden nicht dazu in der Lage sein, diese spezifischen Daten zu liefern. SWIFT k&#246;nnte dagegen „Daten en bloc“ bereitstellen. Diese Daten k&#246;nnen eventuell spezifische Angaben enthalten (z.B. den Namen oder die Adresse einer Einzelperson), die die Beh&#246;rden f&#252;r die Zwecke der Terrorismusbek&#228;mpfung ben&#246;tigen. So ist es aufgrund der Beschaffenheit von SWIFT nicht m&#246;glich, auf so genannte begrenzte Ersuchen zur&#252;ckzugreifen. Daraus ergibt sich, dass SWIFT alle, oder praktisch alle seine Daten dem US- Finanzministerium &#252;bermitteln muss.&quot;

Was macht SWIFT: Internationale Banktransfers Europas, Wertpapiergesch&#228;fte. Alle diese Daten legal an die Staaten zur Auswertung? Mit der Hoffnung, dass die Staaten sich daran halten, nur nach Terroristen zu suchen? Das Abkommen ist wie eine schier unglaubliche Rechtsgrundlage zur Wirtschaftsspionage, ohne alle Sicherheiten. Dass sich unsere Verhandlungsparter in den Ministerien so haben &#252;ber den Tisch ziehen lassen, ist verr&#252;ckt, aber die sind wahrscheinlich im guten alten &quot;Freiheit vs. Sicherheit&quot; Schema gefangen. 

 Der Text oben ist schockierend f&#252;r den Fachmann, aber man braucht Vorverst&#228;ndnisse. Hier leistet das Netz nat&#252;rlich eine bessere Arbeit als unsere klassischen Medien zur Aufkl&#228;rung, in denen es &#252;ber weite Strecken unter der Wahrnehmungsschwelle bleibt.

Aber es gibt auch das Gegenteil. Und dieses Gegenteil hat Macht. Das Problem so mancher Narration ist, dass die Legende h&#228;ufig unterhaltsamer und st&#228;rker als die seri&#246;se Geschichte ist. Wenn es um Fiktionalit&#228;t geht, dann lassen sich Verschw&#246;rungstheorien sehr gut verfilmen und in Bestseller verwandeln. Wir brauchen Reflexion, kulturelle Puffer, Qualit&#228;tsmedien und Checks&amp;Balances &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/user/TheDailyBeck#p/u/26/n-OrIxIy81A&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;damit wir nicht den ganz gro&#223;en Unsinn in Deutschland bekommen&lt;/a&gt;. Der kleine gro&#223;e Unsinn ist, dass unsere Medien gerade das SWIFT- Abkommen im Schema Freiheit vs. Sicherheit verorten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Grunds&#228;tzlich ist die Idee des Jugendschutzes begr&#252;&#223;enswert. Aber es hakt immer im Detail. Eine Sperrung zum Beispiel geht nur um den Preis, dass Datenstr&#246;me automatisiert gefiltert und nachvollzogen werden. Auf dem Papier sieht es alles einfach und gut aus, im Detail wird es gro&#223;er Unsinn. Mere Conduit, ade. Da gibt es z.B. den Begriff der &#8220;sch&#228;dlichen Inhalte&#8221; im europ&#228;ischen Recht. Was das sein soll, und welcher Schaden da wirklich auftritt, das kann niemand erz&#228;hlen. Wer bestimmt &#252;ber Sch&#228;dlichkeit etc.</p>
<p>Nebenbei, es gibt ja gerade diese Woche die SWIFT Debatte im Europaparlament. Dieser von den USA gew&#252;nschte Datentransfer von internationalen Finanztransaktionsdaten ist &#8220;irre&#8221;. Und dann schau ich mir die Tagesschau an, und es wird ahnungslos nach dem Schema Freiheit vs. Sicherheit vor der Folie des Terrorismus erz&#228;hlt. Wie s&#252;&#223;, dem Kaninchen zuzuschauen, wie es auf die Schlange zuhoppelt.</p>
<p>&#8220;Freiheit vs. Sicherheit&#8221; ist eine Narration einer alten Welt des Datenschutzes. &#220;berhaupt geht es gar nicht mehr um &#8220;Datenschutz&#8221;, das war mal die Lieblingsausrede des Beamten f&#252;r mangelnde Kooperation f&#252;r den B&#252;rger, das Banner der Volksz&#228;hlungshysterie.</p>
<p>Lasst mich aus dem <a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+REPORT+A7-2010-0013+0+DOC+XML+V0//DE" rel="nofollow">Bericht an das Plenum des Europaparlamentes zitieren, diese Woche Abstimmung, der die Ablehnung empfielt</a>:<br />
&#8220;SWIFT kann aus technischen Gr&#252;nden und aus Gr&#252;nden der ordnungsgem&#228;&#223;en Verwaltung nicht den „Inhalt“ von Nachrichten suchen und deshalb keine Daten auf der Grundlage von Kriterien, wie z.B. Namen, Adressen und/oder Rechnungsnummer einzelner Personen ermitteln. Wenn deshalb SWIFT ein Ersuchen (Artikel 4, FMDA) um spezifische Daten im Zusammenhang z.B. mit einer Einzelperson erhalten sollte, wird SWIFT aus technischen Gr&#252;nden nicht dazu in der Lage sein, diese spezifischen Daten zu liefern. SWIFT k&#246;nnte dagegen „Daten en bloc“ bereitstellen. Diese Daten k&#246;nnen eventuell spezifische Angaben enthalten (z.B. den Namen oder die Adresse einer Einzelperson), die die Beh&#246;rden f&#252;r die Zwecke der Terrorismusbek&#228;mpfung ben&#246;tigen. So ist es aufgrund der Beschaffenheit von SWIFT nicht m&#246;glich, auf so genannte begrenzte Ersuchen zur&#252;ckzugreifen. Daraus ergibt sich, dass SWIFT alle, oder praktisch alle seine Daten dem US- Finanzministerium &#252;bermitteln muss.&#8221;</p>
<p>Was macht SWIFT: Internationale Banktransfers Europas, Wertpapiergesch&#228;fte. Alle diese Daten legal an die Staaten zur Auswertung? Mit der Hoffnung, dass die Staaten sich daran halten, nur nach Terroristen zu suchen? Das Abkommen ist wie eine schier unglaubliche Rechtsgrundlage zur Wirtschaftsspionage, ohne alle Sicherheiten. Dass sich unsere Verhandlungsparter in den Ministerien so haben &#252;ber den Tisch ziehen lassen, ist verr&#252;ckt, aber die sind wahrscheinlich im guten alten &#8220;Freiheit vs. Sicherheit&#8221; Schema gefangen. </p>
<p> Der Text oben ist schockierend f&#252;r den Fachmann, aber man braucht Vorverst&#228;ndnisse. Hier leistet das Netz nat&#252;rlich eine bessere Arbeit als unsere klassischen Medien zur Aufkl&#228;rung, in denen es &#252;ber weite Strecken unter der Wahrnehmungsschwelle bleibt.</p>
<p>Aber es gibt auch das Gegenteil. Und dieses Gegenteil hat Macht. Das Problem so mancher Narration ist, dass die Legende h&#228;ufig unterhaltsamer und st&#228;rker als die seri&#246;se Geschichte ist. Wenn es um Fiktionalit&#228;t geht, dann lassen sich Verschw&#246;rungstheorien sehr gut verfilmen und in Bestseller verwandeln. Wir brauchen Reflexion, kulturelle Puffer, Qualit&#228;tsmedien und Checks&amp;Balances <a href="http://www.youtube.com/user/TheDailyBeck#p/u/26/n-OrIxIy81A" rel="nofollow">damit wir nicht den ganz gro&#223;en Unsinn in Deutschland bekommen</a>. Der kleine gro&#223;e Unsinn ist, dass unsere Medien gerade das SWIFT- Abkommen im Schema Freiheit vs. Sicherheit verorten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Heute im Internet &#124; kosmar</title>
		<link>http://carta.info/22720/christian-stoecker-die-vorteile-eines-freien-netzes-ueberwiegen-seine-nachteile/comment-page-1/#comment-9924</link>
		<dc:creator>Heute im Internet &#124; kosmar</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 14:13:42 +0000</pubDate>
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		<description>[...] bei carta [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] bei carta [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: robin</title>
		<link>http://carta.info/22720/christian-stoecker-die-vorteile-eines-freien-netzes-ueberwiegen-seine-nachteile/comment-page-1/#comment-9921</link>
		<dc:creator>robin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 13:12:59 +0000</pubDate>
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		<description>@ Christoph Kappes: Nunja, es gibt ja Leute, die Jugendschutz wichter als B&#252;rgerrechte halten - an die hat sich St&#246;cker gewendet.

Deine Fragen verstehe ich teilweise nicht ganz.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Christoph Kappes: Nunja, es gibt ja Leute, die Jugendschutz wichter als B&#252;rgerrechte halten &#8211; an die hat sich St&#246;cker gewendet.</p>
<p>Deine Fragen verstehe ich teilweise nicht ganz.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christoph Kappes</title>
		<link>http://carta.info/22720/christian-stoecker-die-vorteile-eines-freien-netzes-ueberwiegen-seine-nachteile/comment-page-1/#comment-9919</link>
		<dc:creator>Christoph Kappes</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 13:06:59 +0000</pubDate>
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		<description>Wer h&#228;lt denn das Internet f&#252;r &quot;&#252;berwiegend sch&#228;dlich&quot;? Irgendjemand, wer denn?

/rant/
Und wer hat die Theorie vom Internet als SuperBrain eingef&#252;hrt - war das nicht u.a. jemand aus der Medienwelt, Michael Maier 2008 mit seinen Delphintheorien, unwidersprochen und gefeiert? Wer predigt denn Crowdsourcing mit dem wissenschaftlichen Beleg, dass &gt;100 Menschen mehr Erbsen sch&#228;tzen k&#246;nnen als ein einzelner ? Und was hat Chris Andersons Long Tail mit Demokratie zu tun?
 
Die positiven Internet-Ideologien sind zuerst in der &quot;Internet-Community&quot; entstanden. Da darf man sich nicht wundern, wenn es kritische Stimmen gibt.
/end rant/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer h&#228;lt denn das Internet f&#252;r &#8220;&#252;berwiegend sch&#228;dlich&#8221;? Irgendjemand, wer denn?</p>
<p>/rant/<br />
Und wer hat die Theorie vom Internet als SuperBrain eingef&#252;hrt &#8211; war das nicht u.a. jemand aus der Medienwelt, Michael Maier 2008 mit seinen Delphintheorien, unwidersprochen und gefeiert? Wer predigt denn Crowdsourcing mit dem wissenschaftlichen Beleg, dass &gt;100 Menschen mehr Erbsen sch&#228;tzen k&#246;nnen als ein einzelner ? Und was hat Chris Andersons Long Tail mit Demokratie zu tun?</p>
<p>Die positiven Internet-Ideologien sind zuerst in der &#8220;Internet-Community&#8221; entstanden. Da darf man sich nicht wundern, wenn es kritische Stimmen gibt.<br />
/end rant/</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Die Vorteile eines freien Netzes überwiegen seine Nachteile - Perfect Privacy Support Blog &#38; Knowledgebase</title>
		<link>http://carta.info/22720/christian-stoecker-die-vorteile-eines-freien-netzes-ueberwiegen-seine-nachteile/comment-page-1/#comment-9918</link>
		<dc:creator>Die Vorteile eines freien Netzes überwiegen seine Nachteile - Perfect Privacy Support Blog &#38; Knowledgebase</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 12:32:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=22720#comment-9918</guid>
		<description>[...] &#8220;Christian St&#246;cker von Spiegel-Online hat am Montag auf dem “Bitkom Forum Kommunikations- und Medienpolitik” eine 13-Minuten lange Rede gehalten. Carta hat diese dokumentiert: [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] &#8220;Christian St&#246;cker von Spiegel-Online hat am Montag auf dem “Bitkom Forum Kommunikations- und Medienpolitik” eine 13-Minuten lange Rede gehalten. Carta hat diese dokumentiert: [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Die Vorteile eines freien Netzes überwiegen seine Nachteile &#171; Robert&#39;s Weblog</title>
		<link>http://carta.info/22720/christian-stoecker-die-vorteile-eines-freien-netzes-ueberwiegen-seine-nachteile/comment-page-1/#comment-9917</link>
		<dc:creator>Die Vorteile eines freien Netzes überwiegen seine Nachteile &#171; Robert&#39;s Weblog</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 12:30:25 +0000</pubDate>
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		<description>[...] &#8220;Christian St&#246;cker von Spiegel-Online hat am Montag auf dem “Bitkom Forum Kommunikations- und Medienpolitik” eine 13-Minuten lange Rede gehalten. Carta hat diese dokumentiert: [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] &#8220;Christian St&#246;cker von Spiegel-Online hat am Montag auf dem “Bitkom Forum Kommunikations- und Medienpolitik” eine 13-Minuten lange Rede gehalten. Carta hat diese dokumentiert: [...]</p>
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