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	<title>Kommentare zu: Rot-rot-gr&#252;ne Perspektiven</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 00:47:22 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Themenseite Crossover &#124; Lafontaines Linke</title>
		<link>http://carta.info/22637/rot-rot-gruen/comment-page-1/#comment-10748</link>
		<dc:creator>Themenseite Crossover &#124; Lafontaines Linke</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 17:28:41 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Linksb&#252;rgerliche Pressure Group 4. Februar: Wolfgang Michal &#252;ber rot-rot-gr&#252;ne Perspektiven, die humanistische Mischung aus Attac, Transparency International, Frankfurter Interventionismus und Eurosolar, das Institut Solidarische Moderne und Crossover (weiterlesen) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Linksb&#252;rgerliche Pressure Group 4. Februar: Wolfgang Michal &#252;ber rot-rot-gr&#252;ne Perspektiven, die humanistische Mischung aus Attac, Transparency International, Frankfurter Interventionismus und Eurosolar, das Institut Solidarische Moderne und Crossover (weiterlesen) [...]</p>
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		<title>Von: A. Rebentisch</title>
		<link>http://carta.info/22637/rot-rot-gruen/comment-page-1/#comment-9964</link>
		<dc:creator>A. Rebentisch</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 19:24:09 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin &#220;berzeugungst&#228;ter des besagten Ordnungsliberalismus, aber finde es sehr gut, dass inhaltliche Profilbildung auf der Linken angefangen wird. H&#246;chste Zeit. Der Begriff &quot;neoliberal&quot; ist nur eine leere Schm&#228;hphrase der linken Folklore. Neoliberale Theoretiker sind die intelligentesten Kritiker genau der Verh&#228;ltnisse, die angeprangert werden. Und sie haben die besten L&#246;sungen.

Substanzlose Feindbilder sind gef&#228;hrlich. Der Blick nach Amerika zeigt, welchen Schaden eine Demokratie nimmt, wenn die Rechte ihr intellektuelles Fundament verliert. Wie neulich im Cicero treffend der Gore Vidal polemisiert: &quot;Wenn Ausl&#228;nder das Wort „konservativ“ h&#246;ren, denken sie an nette alte M&#228;nner, die F&#252;chse jagen. Doch so sind die Republikaner nicht...&quot;. Man schaue sich die verhetzten Tea Party Aktivisten an, auch da das &quot;Feindbild&quot;. Wie werden sich die sozialen Verwerfungen durch die Finanzkrise ventilieren? Wie k&#246;nnen die Risiken f&#252;r ein moderates demokratisches Gemeinwesen abgefedert werden im Zeichen der Krise?

Intellektuelle Aufbauarbeit und Bildung von Institutionen lohnt sich. Die FDP war mir immer Vorbild mit ihrer Programmarbeit. In der j&#252;ngsten Vergangenheit hat ja gerade die Linkspartei darunter gelitten, dass auf der einen Seite ein dumpfer Populismus betrieben wird, auf der anderen Seite sich respektable Intellektuelle entfalten wollen, die ein St&#252;ck zu klug f&#252;r die SED-Nachfolgepartei sind. Und die Sozialdemokratie braucht nun in ganz Europa eine ganz neue Orientierung. Da kommt das Institut wie gerufen und risikofrei. Die Solidarische Moderne &#252;bernimmt zwar das Feindbild &quot;Neoliberalismus&quot;, aber schickt sich an, L&#246;sungen zu entwickeln. Das finde ich spannend. Das ist konstruktiv. Das ist sympathisch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin &#220;berzeugungst&#228;ter des besagten Ordnungsliberalismus, aber finde es sehr gut, dass inhaltliche Profilbildung auf der Linken angefangen wird. H&#246;chste Zeit. Der Begriff &#8220;neoliberal&#8221; ist nur eine leere Schm&#228;hphrase der linken Folklore. Neoliberale Theoretiker sind die intelligentesten Kritiker genau der Verh&#228;ltnisse, die angeprangert werden. Und sie haben die besten L&#246;sungen.</p>
<p>Substanzlose Feindbilder sind gef&#228;hrlich. Der Blick nach Amerika zeigt, welchen Schaden eine Demokratie nimmt, wenn die Rechte ihr intellektuelles Fundament verliert. Wie neulich im Cicero treffend der Gore Vidal polemisiert: &#8220;Wenn Ausl&#228;nder das Wort „konservativ“ h&#246;ren, denken sie an nette alte M&#228;nner, die F&#252;chse jagen. Doch so sind die Republikaner nicht&#8230;&#8221;. Man schaue sich die verhetzten Tea Party Aktivisten an, auch da das &#8220;Feindbild&#8221;. Wie werden sich die sozialen Verwerfungen durch die Finanzkrise ventilieren? Wie k&#246;nnen die Risiken f&#252;r ein moderates demokratisches Gemeinwesen abgefedert werden im Zeichen der Krise?</p>
<p>Intellektuelle Aufbauarbeit und Bildung von Institutionen lohnt sich. Die FDP war mir immer Vorbild mit ihrer Programmarbeit. In der j&#252;ngsten Vergangenheit hat ja gerade die Linkspartei darunter gelitten, dass auf der einen Seite ein dumpfer Populismus betrieben wird, auf der anderen Seite sich respektable Intellektuelle entfalten wollen, die ein St&#252;ck zu klug f&#252;r die SED-Nachfolgepartei sind. Und die Sozialdemokratie braucht nun in ganz Europa eine ganz neue Orientierung. Da kommt das Institut wie gerufen und risikofrei. Die Solidarische Moderne &#252;bernimmt zwar das Feindbild &#8220;Neoliberalismus&#8221;, aber schickt sich an, L&#246;sungen zu entwickeln. Das finde ich spannend. Das ist konstruktiv. Das ist sympathisch.</p>
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		<title>Von: Sebastian</title>
		<link>http://carta.info/22637/rot-rot-gruen/comment-page-1/#comment-9953</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 14:40:11 +0000</pubDate>
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		<description>@Wolfgang Michal

Vielleicht trifft der Begriff &quot;skeptischer Realismus&quot; f&#252;r beide Positionen eher zu, als die Dichotomie von Optimist und Pessimist...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wolfgang Michal</p>
<p>Vielleicht trifft der Begriff &#8220;skeptischer Realismus&#8221; f&#252;r beide Positionen eher zu, als die Dichotomie von Optimist und Pessimist&#8230;</p>
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		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/22637/rot-rot-gruen/comment-page-1/#comment-9952</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 13:43:11 +0000</pubDate>
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		<description>@Sebastian: Ich stimme Ihnen zu, nur &#252;ber die Zuweisung von Optimismus und Pessimismus muss ich noch mal nachdenken</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Sebastian: Ich stimme Ihnen zu, nur &#252;ber die Zuweisung von Optimismus und Pessimismus muss ich noch mal nachdenken</p>
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		<title>Von: Sebastian</title>
		<link>http://carta.info/22637/rot-rot-gruen/comment-page-1/#comment-9915</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 11:40:28 +0000</pubDate>
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		<description>@Wolfgang Michal

Ich schrieb: &quot; (...) werden sie nichts kommunizieren von dem sie DENKEN, dass es der W&#228;hlermarkt nicht nachfragt.&quot; Da liegt eine Diskrepanz in der Wahrnehmung der Parteien sowie ein Problem in der Kommunikation zwischen B&#252;rgern und Parteien. Mit Mut zur Ver&#228;nderung oder Kreativit&#228;t macht (meiner Ansicht nach) zum jetzigen Zeitpunkt keine etablierte Partei Politik.
 
Ich gebe Ihnen in puncto Piratenpartei, neue Soziale Bewegungen usw., jedoch durchaus recht. Nur haben Sie nicht die Bef&#252;rchtung einer Zersplitterung der Parteienlandschaft ge&#228;ussert? 

Anyway, unsere Meinungen unterscheiden sich wahrscheinlich nicht so sehr. Sie sind Optimist und ich Pessimist. Der W&#228;hlermarkt ist in jedem Fall im Wandel und wir werden sehen, wie es in 5 Jahren ausschaut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wolfgang Michal</p>
<p>Ich schrieb: &#8221; (&#8230;) werden sie nichts kommunizieren von dem sie DENKEN, dass es der W&#228;hlermarkt nicht nachfragt.&#8221; Da liegt eine Diskrepanz in der Wahrnehmung der Parteien sowie ein Problem in der Kommunikation zwischen B&#252;rgern und Parteien. Mit Mut zur Ver&#228;nderung oder Kreativit&#228;t macht (meiner Ansicht nach) zum jetzigen Zeitpunkt keine etablierte Partei Politik.</p>
<p>Ich gebe Ihnen in puncto Piratenpartei, neue Soziale Bewegungen usw., jedoch durchaus recht. Nur haben Sie nicht die Bef&#252;rchtung einer Zersplitterung der Parteienlandschaft ge&#228;ussert? </p>
<p>Anyway, unsere Meinungen unterscheiden sich wahrscheinlich nicht so sehr. Sie sind Optimist und ich Pessimist. Der W&#228;hlermarkt ist in jedem Fall im Wandel und wir werden sehen, wie es in 5 Jahren ausschaut.</p>
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		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/22637/rot-rot-gruen/comment-page-1/#comment-9911</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 10:44:57 +0000</pubDate>
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		<description>@Sebastian: Einerseits sagen Sie: &quot;Ich sehe in der jetzigen Situation eher den B&#252;rger am Werk, der die Politik dazu zwingt, neue Mehrheiten zu finden&quot;. 

Andererseits sagen Sie: &quot;Die Parteien werden nichts kommunizieren, was der W&#228;hlermarkt nicht nachfragt.&quot;

Es bewegt sich aber doch was: Es gibt die neue Piratenpartei, es gibt NGOs, es gibt die hier genannten Crossover-Projekte. Ich w&#252;rde nicht so schematisch trennen in: B&#252;rger = gut, Partei = b&#246;se.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Sebastian: Einerseits sagen Sie: &#8220;Ich sehe in der jetzigen Situation eher den B&#252;rger am Werk, der die Politik dazu zwingt, neue Mehrheiten zu finden&#8221;. </p>
<p>Andererseits sagen Sie: &#8220;Die Parteien werden nichts kommunizieren, was der W&#228;hlermarkt nicht nachfragt.&#8221;</p>
<p>Es bewegt sich aber doch was: Es gibt die neue Piratenpartei, es gibt NGOs, es gibt die hier genannten Crossover-Projekte. Ich w&#252;rde nicht so schematisch trennen in: B&#252;rger = gut, Partei = b&#246;se.</p>
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		<title>Von: Sebastian</title>
		<link>http://carta.info/22637/rot-rot-gruen/comment-page-1/#comment-9901</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 08:45:12 +0000</pubDate>
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		<description>@Wolfgang Michal

Ich w&#252;nsche mir eben keine neue Lagerbildung. Dann h&#228;tten wir ja die selbe Situation wie eh und je. Ich frage mich viel mehr, woher kommen die Ideen und L&#246;sungen f&#252;r die n&#228;chsten Jahrzehnte? Die Vertreter der reinen Lehren, links wie rechts, werden keine gangbaren Wege auftun. 

In einer unorthodoxen und kreativen Herangehensweise an die Probleme dieses Landes liegt die L&#246;sung. Da jedoch die gr&#246;&#223;te Motivation der meisten Berufspolitiker in ihrer Wiederwahl liegt, werden sie nichts kommunizieren von dem sie denken, dass es der W&#228;hlermarkt nicht nachfragt. Man stelle sich die Kampagne B. Obamas in Deutschland vor, mit dem Claim &quot;Ver&#228;nderung, Ver&#228;nderung, Ver&#228;nderung&quot; - wird man hier sicherlich keine Wahlen gewinnen. 

Bei genauer Betrachtung muss man feststellen, dass beide Lager (SPDGR&#220;NELINKE vs. CDUFDPCSU) letztlich strukturkonservativ sind, im Sinne der Erhaltung ihrer eigenen Machtbasis. Ein Aufbrechen dieser konservativen Haltung, der Angst vor dem &quot;nicht-wieder-gew&#228;hlt-werden&quot;, dass w&#252;rde ich mir w&#252;nschen.

Ob &quot;Jamaika&quot; in diesem Punkt nicht eigentlich eine Beleidigung dieser sch&#246;nen Karibikinsel ist?!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wolfgang Michal</p>
<p>Ich w&#252;nsche mir eben keine neue Lagerbildung. Dann h&#228;tten wir ja die selbe Situation wie eh und je. Ich frage mich viel mehr, woher kommen die Ideen und L&#246;sungen f&#252;r die n&#228;chsten Jahrzehnte? Die Vertreter der reinen Lehren, links wie rechts, werden keine gangbaren Wege auftun. </p>
<p>In einer unorthodoxen und kreativen Herangehensweise an die Probleme dieses Landes liegt die L&#246;sung. Da jedoch die gr&#246;&#223;te Motivation der meisten Berufspolitiker in ihrer Wiederwahl liegt, werden sie nichts kommunizieren von dem sie denken, dass es der W&#228;hlermarkt nicht nachfragt. Man stelle sich die Kampagne B. Obamas in Deutschland vor, mit dem Claim &#8220;Ver&#228;nderung, Ver&#228;nderung, Ver&#228;nderung&#8221; &#8211; wird man hier sicherlich keine Wahlen gewinnen. </p>
<p>Bei genauer Betrachtung muss man feststellen, dass beide Lager (SPDGR&#220;NELINKE vs. CDUFDPCSU) letztlich strukturkonservativ sind, im Sinne der Erhaltung ihrer eigenen Machtbasis. Ein Aufbrechen dieser konservativen Haltung, der Angst vor dem &#8220;nicht-wieder-gew&#228;hlt-werden&#8221;, dass w&#252;rde ich mir w&#252;nschen.</p>
<p>Ob &#8220;Jamaika&#8221; in diesem Punkt nicht eigentlich eine Beleidigung dieser sch&#246;nen Karibikinsel ist?!</p>
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	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/22637/rot-rot-gruen/comment-page-1/#comment-9887</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 18:19:46 +0000</pubDate>
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		<description>@Sebastian: Ich vermute mal, Sie sind ein Anh&#228;nger von Jamaika. Es w&#228;re nat&#252;rlich schade, wenn die ganzen Lockerungs&#252;bungen der Parteien nur darauf hinausliefen, in welches &quot;Lager&quot; die Gr&#252;nen gezogen werden k&#246;nnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Sebastian: Ich vermute mal, Sie sind ein Anh&#228;nger von Jamaika. Es w&#228;re nat&#252;rlich schade, wenn die ganzen Lockerungs&#252;bungen der Parteien nur darauf hinausliefen, in welches &#8220;Lager&#8221; die Gr&#252;nen gezogen werden k&#246;nnen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sebastian</title>
		<link>http://carta.info/22637/rot-rot-gruen/comment-page-1/#comment-9880</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 16:47:53 +0000</pubDate>
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		<description>@Wolfgang Michal

Eine berechtigte Frage. 

Die zu der Frage weiterleitet, was ist das richtige Wahlsystem f&#252;r eine Demokratie?! Weimarer Zust&#228;nde mit 20 Splitterparteien sind das Letzte, was ein B&#252;rger wollen k&#246;nnte. Allerdings sehe ich in der jetzigen Situation eher den B&#252;rger am Werk, der die Politik dazu zwingt neue Mehrheiten zu finden (s. Saarland oder HH). Das m&#246;gen die politischen Akteure nicht und sprechen von Zersplitterung. Wo sie doch eigentlich nur alte Scheuklappen ablegen m&#252;ssten. 

Aus diesem Grund bin ich auch bei einem Projekt SPD/GR&#220;NE/LINKE skeptisch. &quot;Jenseits alter Gr&#228;ben und leerer Schlagw&#246;rter&quot; - das w&#228;re f&#252;r mich, wenn GR&#220;NE Umweltpolitiker mit FDP (soweit vorhanden) Umweltpolitikern reden. Oder die Arbeitskreise Au&#223;enpolitik der CDU und der LINKEN mit einander debattieren und einen Think Tank gr&#252;nden (ich wei&#223; utopisch). So lange in den klassischen Lagern gedacht wird, werden wir doch auch wieder bei klassischen L&#246;sungen landen - oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wolfgang Michal</p>
<p>Eine berechtigte Frage. </p>
<p>Die zu der Frage weiterleitet, was ist das richtige Wahlsystem f&#252;r eine Demokratie?! Weimarer Zust&#228;nde mit 20 Splitterparteien sind das Letzte, was ein B&#252;rger wollen k&#246;nnte. Allerdings sehe ich in der jetzigen Situation eher den B&#252;rger am Werk, der die Politik dazu zwingt neue Mehrheiten zu finden (s. Saarland oder HH). Das m&#246;gen die politischen Akteure nicht und sprechen von Zersplitterung. Wo sie doch eigentlich nur alte Scheuklappen ablegen m&#252;ssten. </p>
<p>Aus diesem Grund bin ich auch bei einem Projekt SPD/GR&#220;NE/LINKE skeptisch. &#8220;Jenseits alter Gr&#228;ben und leerer Schlagw&#246;rter&#8221; &#8211; das w&#228;re f&#252;r mich, wenn GR&#220;NE Umweltpolitiker mit FDP (soweit vorhanden) Umweltpolitikern reden. Oder die Arbeitskreise Au&#223;enpolitik der CDU und der LINKEN mit einander debattieren und einen Think Tank gr&#252;nden (ich wei&#223; utopisch). So lange in den klassischen Lagern gedacht wird, werden wir doch auch wieder bei klassischen L&#246;sungen landen &#8211; oder?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/22637/rot-rot-gruen/comment-page-1/#comment-9875</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 15:18:14 +0000</pubDate>
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		<description>@Sebastian
Wo endet die positive Differenzierung und wo f&#228;ngt die negative Zersplitterung an? Bei 10 Parteien im Parlament? Bei 20?

&quot;Jenseits alter Gr&#228;ben und leerer Schlagworte&quot; hei&#223;t nat&#252;rlich auch, dass Sie als Skeptiker Ihre alten Gr&#228;ben zusch&#252;tten...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Sebastian<br />
Wo endet die positive Differenzierung und wo f&#228;ngt die negative Zersplitterung an? Bei 10 Parteien im Parlament? Bei 20?</p>
<p>&#8220;Jenseits alter Gr&#228;ben und leerer Schlagworte&#8221; hei&#223;t nat&#252;rlich auch, dass Sie als Skeptiker Ihre alten Gr&#228;ben zusch&#252;tten&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sebastian</title>
		<link>http://carta.info/22637/rot-rot-gruen/comment-page-1/#comment-9864</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 10:52:28 +0000</pubDate>
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		<description>@Wolfgang Michal

Ich stimme Ihnen zu. 

Das Ablegen von Mythen ist ein notwendiger und positiver Prozess, weil er Politik wieder in einen realistischen Rahmen r&#252;ckt. Dort wo bspw. die LINKE in Regierungsverantwortung steht, verantwortet sie Realpolitik auf Basis des GG und der sehr wirklichen Verschuldungslage von L&#228;ndern und Kommunen. 

H&#246;rt man jedoch (teilweise) ihren Bundespolitikern zu, dann wird einem schon etwas mulmig. Wenn diese etwa &#252;ber Umverteilung und andere linke Mythen sprechen, als ob wir im Jahr 1919 leben w&#252;rden (s. http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/02/01/dlf_20100201_1010_45bd74a0.mp3).

Insgesamt w&#252;rde ich nicht von einer Zersplitterung der Parteienlandschaft sprechen, sondern einem Pluralismus in dem jeder B&#252;rger seine eigene Position bei den Parteien suchen kann (und sollte). Die Zersplitterung existiert doch eigentlich besonders als Angst in den K&#246;pfen der &quot;Volksparteien&quot;, die um ihre langfristige Machtbasis f&#252;rchten. 

Die SPD sucht nach neuen (linken) Mythen. Den GR&#220;NEN f&#228;llt als Kampagnenthema nur die alte Fratze Atomkraft ein. Die LINKE existiert im Westen als Sammelbecken all Jener, die irgendwie dieses System (welches auch immer) schlecht finden. Wie soll aus dieser diffusen Menge eine fundierte Theorie entwickelt werden? Politik in Deutschland muss sich jenseits alter Gr&#228;ben und leeren Schlagw&#246;rter neu definieren. Die alten Gr&#228;ben durch neue Institute und deren Studien weiter zu betonieren, treibt die B&#252;rger nur weiter in die Politikverdrossenheit und das ist schlecht f&#252;r alle Parteien.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wolfgang Michal</p>
<p>Ich stimme Ihnen zu. </p>
<p>Das Ablegen von Mythen ist ein notwendiger und positiver Prozess, weil er Politik wieder in einen realistischen Rahmen r&#252;ckt. Dort wo bspw. die LINKE in Regierungsverantwortung steht, verantwortet sie Realpolitik auf Basis des GG und der sehr wirklichen Verschuldungslage von L&#228;ndern und Kommunen. </p>
<p>H&#246;rt man jedoch (teilweise) ihren Bundespolitikern zu, dann wird einem schon etwas mulmig. Wenn diese etwa &#252;ber Umverteilung und andere linke Mythen sprechen, als ob wir im Jahr 1919 leben w&#252;rden (s. <a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/02/01/dlf_20100201_1010_45bd74a0.mp3" rel="nofollow">http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/02/01/dlf_20100201_1010_45bd74a0.mp3</a>).</p>
<p>Insgesamt w&#252;rde ich nicht von einer Zersplitterung der Parteienlandschaft sprechen, sondern einem Pluralismus in dem jeder B&#252;rger seine eigene Position bei den Parteien suchen kann (und sollte). Die Zersplitterung existiert doch eigentlich besonders als Angst in den K&#246;pfen der &#8220;Volksparteien&#8221;, die um ihre langfristige Machtbasis f&#252;rchten. </p>
<p>Die SPD sucht nach neuen (linken) Mythen. Den GR&#220;NEN f&#228;llt als Kampagnenthema nur die alte Fratze Atomkraft ein. Die LINKE existiert im Westen als Sammelbecken all Jener, die irgendwie dieses System (welches auch immer) schlecht finden. Wie soll aus dieser diffusen Menge eine fundierte Theorie entwickelt werden? Politik in Deutschland muss sich jenseits alter Gr&#228;ben und leeren Schlagw&#246;rter neu definieren. Die alten Gr&#228;ben durch neue Institute und deren Studien weiter zu betonieren, treibt die B&#252;rger nur weiter in die Politikverdrossenheit und das ist schlecht f&#252;r alle Parteien.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/22637/rot-rot-gruen/comment-page-1/#comment-9863</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 09:30:49 +0000</pubDate>
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		<description>Die Ideologie der FDP ist marktidealistisch. Die Praxis aber...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ideologie der FDP ist marktidealistisch. Die Praxis aber&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tim</title>
		<link>http://carta.info/22637/rot-rot-gruen/comment-page-1/#comment-9854</link>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 22:25:09 +0000</pubDate>
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		<description>@ Wolfgang Michal

Wo sehen Sie denn &quot;marktidealistische&quot; Parteien in Deutschland? Die FDP ist ja wohl vor allem &quot;P&quot;, weniger &quot;F&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Wolfgang Michal</p>
<p>Wo sehen Sie denn &#8220;marktidealistische&#8221; Parteien in Deutschland? Die FDP ist ja wohl vor allem &#8220;P&#8221;, weniger &#8220;F&#8221;.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Chat Atkins</title>
		<link>http://carta.info/22637/rot-rot-gruen/comment-page-1/#comment-9853</link>
		<dc:creator>Chat Atkins</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 17:36:57 +0000</pubDate>
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		<description>Realistisch ist es, zu sagen: Der Kommunismus ging dem Kapitalismus mit gutem Beispiel voran.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Realistisch ist es, zu sagen: Der Kommunismus ging dem Kapitalismus mit gutem Beispiel voran.</p>
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		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/22637/rot-rot-gruen/comment-page-1/#comment-9852</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 16:49:59 +0000</pubDate>
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		<description>Dass die Parteien der Linken und der linken Mitte nach dem Zusammenbruch des real existierenden Sozialismus und dem Niedergang der westeurop&#228;ischen Sozialdemokratien eine neue Perspektive suchen (und dabei - da haben Sie Recht - auch &quot;mit ihren Mythen aufr&#228;umen&quot; m&#252;ssen), ist zun&#228;chst mal zu begr&#252;&#223;en. Diese Parteien - wenn sie es wirklich ernst meinen - &#246;ffnen sich. 

Die konservativen und marktidealistischen Parteien sind noch nicht so weit. Sie scheinen noch nicht bemerkt zu haben, dass auch ihr altes Modell nichts mehr taugt. 

Der Zersplitterung der Parteienlandschaft so genannte Crossover-Gespr&#228;che entgegen zu setzen, ist doch ein Zeichen von Reform- und Gestaltungswillen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass die Parteien der Linken und der linken Mitte nach dem Zusammenbruch des real existierenden Sozialismus und dem Niedergang der westeurop&#228;ischen Sozialdemokratien eine neue Perspektive suchen (und dabei &#8211; da haben Sie Recht &#8211; auch &#8220;mit ihren Mythen aufr&#228;umen&#8221; m&#252;ssen), ist zun&#228;chst mal zu begr&#252;&#223;en. Diese Parteien &#8211; wenn sie es wirklich ernst meinen &#8211; &#246;ffnen sich. </p>
<p>Die konservativen und marktidealistischen Parteien sind noch nicht so weit. Sie scheinen noch nicht bemerkt zu haben, dass auch ihr altes Modell nichts mehr taugt. </p>
<p>Der Zersplitterung der Parteienlandschaft so genannte Crossover-Gespr&#228;che entgegen zu setzen, ist doch ein Zeichen von Reform- und Gestaltungswillen.</p>
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