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	<title>Kommentare zu: Der berechenbare Pop</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
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		<title>Von: Frank Krings</title>
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		<dc:creator>Frank Krings</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 23:43:07 +0000</pubDate>
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		<description>wenn man mit der anvisierten mainstream-musik eh kein geld mehr macht: genau jetzt sollte die musikindustrie sich endlich von zahlen und &quot;berechenbaren&quot; musik-acts l&#246;sen. und im sinne des longtail-angebots mehr auf individuelle acts setzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wenn man mit der anvisierten mainstream-musik eh kein geld mehr macht: genau jetzt sollte die musikindustrie sich endlich von zahlen und &#8220;berechenbaren&#8221; musik-acts l&#246;sen. und im sinne des longtail-angebots mehr auf individuelle acts setzen.</p>
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		<title>Von: Meeresbiologe</title>
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		<dc:creator>Meeresbiologe</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 14:01:43 +0000</pubDate>
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		<description>Berechenbar, genauer gesagt langweilig und profillos sind nicht prim&#228;r die Popbranche, sondern die Musik und Musiker selbst geworden. F&#252;r sogenannte Haltungen sind n&#228;mlich weniger die Musikindustrie, sondern Musiker, S&#228;nger usw. zust&#228;ndig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Berechenbar, genauer gesagt langweilig und profillos sind nicht prim&#228;r die Popbranche, sondern die Musik und Musiker selbst geworden. F&#252;r sogenannte Haltungen sind n&#228;mlich weniger die Musikindustrie, sondern Musiker, S&#228;nger usw. zust&#228;ndig.</p>
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		<title>Von: Mauerblümch.en</title>
		<link>http://carta.info/22590/der-berechenbare-pop/comment-page-1/#comment-9801</link>
		<dc:creator>Mauerblümch.en</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 09:20:09 +0000</pubDate>
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		<description>Tim, Du wei&#223;t doch wie schwierig und schwerg&#228;ngig der deutsche Apparat an sich ist. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, mehrere zusammen eine noch viel schlimmere Gewohnheitsherde. Ich glaube die br&#228;uchten dich nach wie vor an der Spitze, damit es ihnen einer klipp und klar sagt bzw. aufzeigt.
Kommt mir vor als existieren alte Kartell Regeln, die es nicht zu brechen gilt.
Aber sicher, wer sich nicht umstellt, bleibt zur&#252;ck. Das hat die Popkomm 09 erlebt.
Passiert das dem Echo auch ?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tim, Du wei&#223;t doch wie schwierig und schwerg&#228;ngig der deutsche Apparat an sich ist. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, mehrere zusammen eine noch viel schlimmere Gewohnheitsherde. Ich glaube die br&#228;uchten dich nach wie vor an der Spitze, damit es ihnen einer klipp und klar sagt bzw. aufzeigt.<br />
Kommt mir vor als existieren alte Kartell Regeln, die es nicht zu brechen gilt.<br />
Aber sicher, wer sich nicht umstellt, bleibt zur&#252;ck. Das hat die Popkomm 09 erlebt.<br />
Passiert das dem Echo auch ?</p>
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		<title>Von: Mauerblümch.en</title>
		<link>http://carta.info/22590/der-berechenbare-pop/comment-page-1/#comment-9792</link>
		<dc:creator>Mauerblümch.en</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 22:27:09 +0000</pubDate>
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		<description>Tim, Du wei&#223;t doch wie schwierig und schwerg&#228;ngig der deutsche Apparat an sich ist. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, mehrere zusammen eine noch viel schlimmere Gewohnheitsherde. Ich glaube die br&#228;uchten dich nach wie vor an der Spitze, damit es ihnen einer klipp und klar sagt. Aufzeigen.
Kommt mir vor als existieren alte Kartell Regeln, die es nicht zu brechen gilt.
Aber sicher, wer sich nicht umstellt, bleibt zur&#252;ck. Das hat die Popkomm 09 erlebt.
Passiert das dem Echo auch ?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tim, Du wei&#223;t doch wie schwierig und schwerg&#228;ngig der deutsche Apparat an sich ist. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, mehrere zusammen eine noch viel schlimmere Gewohnheitsherde. Ich glaube die br&#228;uchten dich nach wie vor an der Spitze, damit es ihnen einer klipp und klar sagt. Aufzeigen.<br />
Kommt mir vor als existieren alte Kartell Regeln, die es nicht zu brechen gilt.<br />
Aber sicher, wer sich nicht umstellt, bleibt zur&#252;ck. Das hat die Popkomm 09 erlebt.<br />
Passiert das dem Echo auch ?</p>
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		<title>Von: tim renner</title>
		<link>http://carta.info/22590/der-berechenbare-pop/comment-page-1/#comment-9791</link>
		<dc:creator>tim renner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 21:30:25 +0000</pubDate>
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		<description>Nat&#252;rlich ist die Krise der Musikwirtschaft ein globales Ph&#228;nomen, welches jedes Territorium einholt, teils nur mit Zeitverzug wegen schlechterer, technischer Voraussetzungen. Am Ende des Tages geht es um ein sich radikal wandelndes Gesch&#228;ftsmodel und eine Industrie, die damit nicht zurecht kommt. Eingetreten ist dieser Wandel durch einen Technologiesprung der die Emanzipation des K&#252;nstlers und des Konsumenten mit sich brachte. Das alles hat aber nichts mit dem lokalen Dilemma zu tun, welches sich die deutsche Musikwirtschaft on top mit Veranstaltungen wie dem Echo und der Popkomm im alten Gewand geschaffen hat. Gro&#223;e Inszenierungen dazu gedacht Branche und K&#252;nstler zu st&#228;rken, trivialisieren sie ob ihrer Mechanik und bewirken somit das genau Gegenteil. Das heisst nicht, das mit einer Jury statt mit reinen (Chart) Zahlen automatisch alles Gut wird (wie die Bemerkungen zum Grammy hier zeigen) aber auf jeden Fall wird es glaubw&#252;rdiger. Wovor also hat die Industrie Angst? Wieso stellt sie die selbst geschaffenen Regeln nicht um? Hat es vielleicht doch mit der Angst vor Meinung und Haltung zu tun?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nat&#252;rlich ist die Krise der Musikwirtschaft ein globales Ph&#228;nomen, welches jedes Territorium einholt, teils nur mit Zeitverzug wegen schlechterer, technischer Voraussetzungen. Am Ende des Tages geht es um ein sich radikal wandelndes Gesch&#228;ftsmodel und eine Industrie, die damit nicht zurecht kommt. Eingetreten ist dieser Wandel durch einen Technologiesprung der die Emanzipation des K&#252;nstlers und des Konsumenten mit sich brachte. Das alles hat aber nichts mit dem lokalen Dilemma zu tun, welches sich die deutsche Musikwirtschaft on top mit Veranstaltungen wie dem Echo und der Popkomm im alten Gewand geschaffen hat. Gro&#223;e Inszenierungen dazu gedacht Branche und K&#252;nstler zu st&#228;rken, trivialisieren sie ob ihrer Mechanik und bewirken somit das genau Gegenteil. Das heisst nicht, das mit einer Jury statt mit reinen (Chart) Zahlen automatisch alles Gut wird (wie die Bemerkungen zum Grammy hier zeigen) aber auf jeden Fall wird es glaubw&#252;rdiger. Wovor also hat die Industrie Angst? Wieso stellt sie die selbst geschaffenen Regeln nicht um? Hat es vielleicht doch mit der Angst vor Meinung und Haltung zu tun?</p>
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	<item>
		<title>Von: RadioPi</title>
		<link>http://carta.info/22590/der-berechenbare-pop/comment-page-1/#comment-9787</link>
		<dc:creator>RadioPi</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 17:25:36 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn &#252;berhaupt noch CDs verkauft werden, ist die Branche nat&#252;rlich gl&#252;cklich. Aber eben sowenig wie die Musikindustrie den ver&#228;nderten Kundenverhalten gerecht wird, hat sie ihre Preise entstaubt. Malen nach Zahlen. da kann man nix falsch machen.
Aber das ist kein Deutsches &quot;Hurra&quot;-Problem. Jeder, der den Auftritt der Mit Grammys totgeschmissenen Taylor Swift, die bei einem Duett mit Stevie Nicks j&#228;mmerlich versagte, gesehen (und durchlitten) hat, wei&#223;, dass diese Krise global ist. Und dass blo&#223;es Marketing keine Kreativit&#228;t ersetzt, eben weil es so beklemmend berechenbar ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn &#252;berhaupt noch CDs verkauft werden, ist die Branche nat&#252;rlich gl&#252;cklich. Aber eben sowenig wie die Musikindustrie den ver&#228;nderten Kundenverhalten gerecht wird, hat sie ihre Preise entstaubt. Malen nach Zahlen. da kann man nix falsch machen.<br />
Aber das ist kein Deutsches &#8220;Hurra&#8221;-Problem. Jeder, der den Auftritt der Mit Grammys totgeschmissenen Taylor Swift, die bei einem Duett mit Stevie Nicks j&#228;mmerlich versagte, gesehen (und durchlitten) hat, wei&#223;, dass diese Krise global ist. Und dass blo&#223;es Marketing keine Kreativit&#228;t ersetzt, eben weil es so beklemmend berechenbar ist.</p>
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	<item>
		<title>Von: Sara</title>
		<link>http://carta.info/22590/der-berechenbare-pop/comment-page-1/#comment-9781</link>
		<dc:creator>Sara</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 14:52:34 +0000</pubDate>
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		<description>Es hat auch etwas teufelskreis&#228;hnliches, wenn sich deutsche Musiker gar nicht mehr in der Lage sehen, irgendwo einzusteigen- und damit nur den Status Quo best&#228;rken... 

... eine traurige Entwicklung, vielleicht aber auch notwendig: entweder, wir werden in Schlager-Fernsehen versinken, oder es wird sich zwangsweise etwas &#228;ndern, wenn Pop als wirtschaftlicher Faktor noch bestehen bleiben soll.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es hat auch etwas teufelskreis&#228;hnliches, wenn sich deutsche Musiker gar nicht mehr in der Lage sehen, irgendwo einzusteigen- und damit nur den Status Quo best&#228;rken&#8230; </p>
<p>&#8230; eine traurige Entwicklung, vielleicht aber auch notwendig: entweder, wir werden in Schlager-Fernsehen versinken, oder es wird sich zwangsweise etwas &#228;ndern, wenn Pop als wirtschaftlicher Faktor noch bestehen bleiben soll.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Werner Friebel</title>
		<link>http://carta.info/22590/der-berechenbare-pop/comment-page-1/#comment-9773</link>
		<dc:creator>Werner Friebel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 12:32:55 +0000</pubDate>
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		<description>Das Musik-Bizz als Teil der Kulturindustrie legitimiert sich nat&#252;rlich &#252;ber ihren selbstgep&#228;ppelten Warenfetischismus, der sich bisher ja vor allem in der Sparte Pop als massenmedienmanipulierte kassenklingelnde Emotion ausschlachten lie&#223;.
Allerdings, lieber Tim, ist es eine haneb&#252;chene Assoziation, nun im Niedergang die vermeintliche Angst vor einer subjektiven Haltung der &#039;Preisvergabe-Verantwortlichen&#039; mit der Erinnerung an das deutsche Kriegs-Hurra-Geschrei zu verquicken - bei der Grammy-Verleihung lassen sich ja die gleichen selbstreferenziellen Symptome eines im Zerfall noch zuckenden Regimes beobachten.
Mir scheinen eher grundlegende &#196;nderungen des bisherigen Kulturverwertungssystems verantwortlich f&#252;r diesen durchaus erfreulichen Reinigungsprozess - eine derartige kulturreaktion&#228;re Selbstbeweihr&#228;ucherungsmesse nebst ihrer Mitl&#228;ufer-Preisauszeichnungen braucht in Zukunft niemand mehr...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Musik-Bizz als Teil der Kulturindustrie legitimiert sich nat&#252;rlich &#252;ber ihren selbstgep&#228;ppelten Warenfetischismus, der sich bisher ja vor allem in der Sparte Pop als massenmedienmanipulierte kassenklingelnde Emotion ausschlachten lie&#223;.<br />
Allerdings, lieber Tim, ist es eine haneb&#252;chene Assoziation, nun im Niedergang die vermeintliche Angst vor einer subjektiven Haltung der &#8216;Preisvergabe-Verantwortlichen&#8217; mit der Erinnerung an das deutsche Kriegs-Hurra-Geschrei zu verquicken &#8211; bei der Grammy-Verleihung lassen sich ja die gleichen selbstreferenziellen Symptome eines im Zerfall noch zuckenden Regimes beobachten.<br />
Mir scheinen eher grundlegende &#196;nderungen des bisherigen Kulturverwertungssystems verantwortlich f&#252;r diesen durchaus erfreulichen Reinigungsprozess &#8211; eine derartige kulturreaktion&#228;re Selbstbeweihr&#228;ucherungsmesse nebst ihrer Mitl&#228;ufer-Preisauszeichnungen braucht in Zukunft niemand mehr&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: motorblog</title>
		<link>http://carta.info/22590/der-berechenbare-pop/comment-page-1/#comment-9768</link>
		<dc:creator>motorblog</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 11:40:01 +0000</pubDate>
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		<description>Dass die ganze Selbstbeweihr&#228;ucherung der Musikindustrie im Rahmen der zig Verleihungen keinen Pfifferling wert ist, kann man auch der aktuellen Augsburg-Kolumne sehr anschaulich entnehmen: http://motor.de/s/fOI7R</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass die ganze Selbstbeweihr&#228;ucherung der Musikindustrie im Rahmen der zig Verleihungen keinen Pfifferling wert ist, kann man auch der aktuellen Augsburg-Kolumne sehr anschaulich entnehmen: <a href="http://motor.de/s/fOI7R" rel="nofollow">http://motor.de/s/fOI7R</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Niko</title>
		<link>http://carta.info/22590/der-berechenbare-pop/comment-page-1/#comment-9766</link>
		<dc:creator>Niko</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 11:07:37 +0000</pubDate>
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		<description>Guter Artikel, diese Entwicklung empfinde ich pers&#246;nlich genauso. 

Immerw&#228;hrend aber das Henne-Ei-Problem der Musikwirtschaft: Ist ein monet&#228;r erfolgreicher K&#252;nstler nicht einfach nur Ausdruck eines begeisterten Publikums? Ist die Musikwirtschaft so wie sie ist, einfach weil sie sich dem Markt anpasst, Nachfrage bedient? 

Und dann die Frage nach dem &quot;Pop&quot;: Wenn der Erfolg nicht mehr durch den K&#252;nstler, sondern durch das Marketingbudget des Labels bestimmt ist: Ist das dann &#252;berhaupt noch &quot;Pop&quot;, ist das dann noch Musik? Ist das noch Emotion? Sicherlich kann man auch Waren als Tr&#228;ger von Emotionen sehen, siehe z.B. Apple.

Ich finde, dass man die genannten Musikpreise einfach nicht mehr anhand ihrer musikalischen Qualit&#228;t bewerten kann, da sie sich definitorisch weit von ihrem eigentlichen Gegenstand entfernt haben. Die sind Schnee von gestern.

Empfehle mal einen Blick auf www.initiative-musik.de und deren Ansatz. Ist wieder angekurbelt von der Industrie, aber die gef&#246;rderten K&#252;nstler finde ich recht unkonventionell ausgew&#228;hlt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guter Artikel, diese Entwicklung empfinde ich pers&#246;nlich genauso. </p>
<p>Immerw&#228;hrend aber das Henne-Ei-Problem der Musikwirtschaft: Ist ein monet&#228;r erfolgreicher K&#252;nstler nicht einfach nur Ausdruck eines begeisterten Publikums? Ist die Musikwirtschaft so wie sie ist, einfach weil sie sich dem Markt anpasst, Nachfrage bedient? </p>
<p>Und dann die Frage nach dem &#8220;Pop&#8221;: Wenn der Erfolg nicht mehr durch den K&#252;nstler, sondern durch das Marketingbudget des Labels bestimmt ist: Ist das dann &#252;berhaupt noch &#8220;Pop&#8221;, ist das dann noch Musik? Ist das noch Emotion? Sicherlich kann man auch Waren als Tr&#228;ger von Emotionen sehen, siehe z.B. Apple.</p>
<p>Ich finde, dass man die genannten Musikpreise einfach nicht mehr anhand ihrer musikalischen Qualit&#228;t bewerten kann, da sie sich definitorisch weit von ihrem eigentlichen Gegenstand entfernt haben. Die sind Schnee von gestern.</p>
<p>Empfehle mal einen Blick auf <a href="http://www.initiative-musik.de" rel="nofollow">http://www.initiative-musik.de</a> und deren Ansatz. Ist wieder angekurbelt von der Industrie, aber die gef&#246;rderten K&#252;nstler finde ich recht unkonventionell ausgew&#228;hlt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mauerblümch.en</title>
		<link>http://carta.info/22590/der-berechenbare-pop/comment-page-1/#comment-9765</link>
		<dc:creator>Mauerblümch.en</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 10:37:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=22590#comment-9765</guid>
		<description>Ja sehr sch&#246;n gesagt und erkannt.
Da das altbekannte Popregime nun ENDLICH f&#228;llt bzw. gefallen ist, entsteht bei uns hier endlich was neues, vergleichbar mit dem englischen Beispiel.
Wird ja auch Zeit. Deutschland spiegelt sich schon VIEL zu lange in Staaten-Hits.
Wo h&#228;tte das hinf&#252;hren sollen ? 
Andererseits sind die US Sachen eben doch hochprofessionell produziert; die K&#252;nstler sind einfach motiviert. Aber das geht hier auch.
Bisher war das in Deutschland eine entfremdete Abbildung vom oversea, selbst dort exitiert das Image und die Haltung in keinster Weise so.
Lasst uns endlich Musik exportieren wie vorher Autos !</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja sehr sch&#246;n gesagt und erkannt.<br />
Da das altbekannte Popregime nun ENDLICH f&#228;llt bzw. gefallen ist, entsteht bei uns hier endlich was neues, vergleichbar mit dem englischen Beispiel.<br />
Wird ja auch Zeit. Deutschland spiegelt sich schon VIEL zu lange in Staaten-Hits.<br />
Wo h&#228;tte das hinf&#252;hren sollen ?<br />
Andererseits sind die US Sachen eben doch hochprofessionell produziert; die K&#252;nstler sind einfach motiviert. Aber das geht hier auch.<br />
Bisher war das in Deutschland eine entfremdete Abbildung vom oversea, selbst dort exitiert das Image und die Haltung in keinster Weise so.<br />
Lasst uns endlich Musik exportieren wie vorher Autos !</p>
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