Ulrike Langer | 4 Kommentar(e)
Ein Interview mit Jeff Jarvis über die dringend benötigte Startup-Kultur im Journalismus und das Versagen der klassischen journalistischen Institutionen.
03.02.2010 |
Jeff Jarvis: “Das Problem ist: Wir Journalisten haben uns geweigert, die geschäftlichen Mechanismen zu verstehen. Wir haben jetzt die Aufgabe, uns auch um das Geschäftliche zu kümmern, damit wir herausfinden, wie wir den Journalismus erhalten und fördern können. Der Weg, den wir dabei einschlagen müssen, ist unternehmerisch. Journalistische Institutionen hatten seit der Erfindung des Webbrowsers 15 Jahre Zeit um herauszufinden, wie sie ihr Geschäftsmodell verändern müssen. Sie haben es versäumt. Ich habe geglaubt, dass sie es könnten, aber die Kontrollmechanismen und Hürden, die es zu überwinden gilt, um von den riesigen Kostenstrukturen herunterzukommen, sind wohl einfach zu groß. Deshalb glaube ich, dass die Zukunft des Journalismus mehr unternehmerisch als institutionell ist. Wir müssen nicht nur das Mediengeschäft und die dahinterstehenden Prinzipien erlernen, wir müssen auch lernen, wie man Startups gründet.”
Das gesamte Interview als Transkript hier.
Das Video:
Jeff Jarvis über Unternehmer-Journalismus from Ulrike Langer on Vimeo.





Sehr interessantes Interview mit einigen klugen Aussagen. Danke auch für Abschrift und Übersetzung!
Wem obiges Interview etwas zu lang ist, hier zwei etwas kürzere Beiträge von Jeff
Interview:
http://www.theeuropean.de/jeff-jarvis/im-gespraech-mit-jeff-jarvis
Kommentar
http://www.theeuropean.de/jeff-jarvis/bezahlschranken
@ Hannes Klöppner: Ich hoffe, für den European, dass Sie hier keine Eigenwerbung betreiben – und dabei gleichzeitig auch noch nörgeln.
@Hannes Klöpper:
Das Interview mit Jarvis und der Kommentar von Jarvis im European sind zwar interessant, handeln aber von anderen Themen (einmal Google/China und einmal Paid Content). Die Hinweise darauf gehören deshalb eigentlich nicht hierhin. Und die Bemerkung, mit der Sie Ihre Links platzieren, ist stillos.