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	<title>Kommentare zu: Paywalls und Leistungsschutzrecht: Wenn der Leser nicht will, wie die Verlage wollen</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
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		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://carta.info/22502/artenschutz-im-medienwandel/comment-page-1/#comment-11314</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 00:15:22 +0000</pubDate>
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		<description>@Hegelkant - Genau das ist das Problem. Gebraucht wird ein System, in dem Autoren oder Autorengruppen ihre Werke gegen einen von ihnen zu bestimmenden Preis sicher aber dennoch auffindbar hinterlegen k&#246;nnen. Der Preis muss so hoch sein, das das Geld mindestens f&#252;r die n&#228;chste Recherche reicht. Keine Sorge! Einer kauft es garantiert! Und wenn es der ist, der in der Reportage gerade entlarvt wird. 

@Barbarossa - Sich auf den freien Austausch von Nachrichten und Meinungen allein zu verlassen, hei&#223;t die Welt mit einer rosaroten Brille zu sehen. Der ist eine Selbstverst&#228;ndlichkeit f&#252;r eine Gesellschaft, die sich auch morgen noch entwicklen will. 
Aber es muss auch noch m&#246;glich sein, dass f&#252;nf gute aber teuere Leute zehn Tage einer komplizierten Geschichte nachgehen und dadurch die Anwendung z.B. eines miesen Tricks aufdecken und f&#252;r die Zukunft verhindern. Und das muss m&#246;glich sein, weil es ein gutes, profibringendes Gesch&#228;ft ist, immer, und nicht etwa, weil ein paar gottgleiche Entscheider es in dem einen Fall erm&#246;glichen und in dem anderen Fall nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Hegelkant &#8211; Genau das ist das Problem. Gebraucht wird ein System, in dem Autoren oder Autorengruppen ihre Werke gegen einen von ihnen zu bestimmenden Preis sicher aber dennoch auffindbar hinterlegen k&#246;nnen. Der Preis muss so hoch sein, das das Geld mindestens f&#252;r die n&#228;chste Recherche reicht. Keine Sorge! Einer kauft es garantiert! Und wenn es der ist, der in der Reportage gerade entlarvt wird. </p>
<p>@Barbarossa &#8211; Sich auf den freien Austausch von Nachrichten und Meinungen allein zu verlassen, hei&#223;t die Welt mit einer rosaroten Brille zu sehen. Der ist eine Selbstverst&#228;ndlichkeit f&#252;r eine Gesellschaft, die sich auch morgen noch entwicklen will.<br />
Aber es muss auch noch m&#246;glich sein, dass f&#252;nf gute aber teuere Leute zehn Tage einer komplizierten Geschichte nachgehen und dadurch die Anwendung z.B. eines miesen Tricks aufdecken und f&#252;r die Zukunft verhindern. Und das muss m&#246;glich sein, weil es ein gutes, profibringendes Gesch&#228;ft ist, immer, und nicht etwa, weil ein paar gottgleiche Entscheider es in dem einen Fall erm&#246;glichen und in dem anderen Fall nicht.</p>
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	<item>
		<title>Von: Besserwisser</title>
		<link>http://carta.info/22502/artenschutz-im-medienwandel/comment-page-1/#comment-9761</link>
		<dc:creator>Besserwisser</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 09:09:22 +0000</pubDate>
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		<description>Genau. Einfach mal schauen, wie anno dazumal die bestehenden Medien auf das Erscheinen der jeweils neuen (Radio, Fernsehen, Video) reagiert haben. Kann man auch ne Menge draus lernen - u.a. was nicht funktioniert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Genau. Einfach mal schauen, wie anno dazumal die bestehenden Medien auf das Erscheinen der jeweils neuen (Radio, Fernsehen, Video) reagiert haben. Kann man auch ne Menge draus lernen &#8211; u.a. was nicht funktioniert.</p>
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	</item>
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		<title>Von: colorcraze</title>
		<link>http://carta.info/22502/artenschutz-im-medienwandel/comment-page-1/#comment-9754</link>
		<dc:creator>colorcraze</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 20:23:37 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, das Gejammer nervt. Aber das Problem ist wirklich das fehlende Gesch&#228;ftsmodell, das den Journalismus weiterhin tr&#228;gt. Weder ist die Technik wirklich verstanden noch gar der Nutzer. Ich meine schon, da&#223; es zu einem Bezahlmodell kommen mu&#223;, nur wie das aussehen kann, ist noch nicht raus. So wie jetzt eher noch nicht. Das wilde Um-sich-Schlagen mit Regulierung und Kriminalisierung begleitete SIW auch das Aufkommen der Zeitungen, also, irgendwann regelt sich das ein. Aber man hat noch eine ziemliche Durststrecke vor sich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das Gejammer nervt. Aber das Problem ist wirklich das fehlende Gesch&#228;ftsmodell, das den Journalismus weiterhin tr&#228;gt. Weder ist die Technik wirklich verstanden noch gar der Nutzer. Ich meine schon, da&#223; es zu einem Bezahlmodell kommen mu&#223;, nur wie das aussehen kann, ist noch nicht raus. So wie jetzt eher noch nicht. Das wilde Um-sich-Schlagen mit Regulierung und Kriminalisierung begleitete SIW auch das Aufkommen der Zeitungen, also, irgendwann regelt sich das ein. Aber man hat noch eine ziemliche Durststrecke vor sich.</p>
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	<item>
		<title>Von: Barbarossa</title>
		<link>http://carta.info/22502/artenschutz-im-medienwandel/comment-page-1/#comment-9748</link>
		<dc:creator>Barbarossa</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 17:40:14 +0000</pubDate>
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		<description>@Klopfer:

Wieso ist es die Aufgabe der Blogger, ein Gesch&#228;ftsmodell f&#252;r eine (in ihren Augen) sterbende Branche zu finden?
Wenn ich der &#220;berzeugung bin, dass Opel kein vern&#252;nftiges Konzept hat, um am Markt zu bestehen, dann bin ich doch als Wirtschaftsjournalist auch nicht dazu verpflichtet einen fertig ausgearbeiteten Business-Plan zu pr&#228;sentieren.
Die Aufgabe des Journalismus (Bloggers) ist es, kritisch zu beobachten, Missst&#228;nde aufzudecken und Meinungsbildungsprozesse anzusto&#223;en/zu begleiten. Dazu kann auch geh&#246;ren Auswege aus einer momentanen Situation aufzuzeigen. Wenn man aber kein Interesse daran hat, dass die momentane Struktur erhalten bleibt, warum sollte man den Medienunternehmen (die selbst nicht dazu in der Lage sind) die L&#246;sung f&#252;r ihre Probleme frei Haus liefern.

Das Argument, das man immer wieder h&#246;rt/liest, dass, wenn niemand mehr daf&#252;r bezahlt, auch kein guter Jorunalimus mehr m&#246;glich ist (und praktisch die Demokratie in Gefahr ist), teile ich nicht.
Dass man auch neben einer (vielleicht ganz anders gearteten) regul&#228;ren Arbeit sehr wohl qualitativ hochstehende journalistische Erzeugnisse produzieren kann, beweisen viele Blogger.
Wenn dann sollen die Leute doch bitte ehrlich sein und sagen, dass sie nicht die Angst um die Qualit&#228;t im Journalismus umtreibt, sondern die um ihren Job. Das ist dann zwar auch ein Problem, aber eher ein volkswirtschaftliches. Unsere Demokratie stirbt nicht, weil es keine hauptberuflichen Journalisten mehr gibt, sie ist dann in Gefahr, wenn der freie Austausch von Nachrichten und Meinungen eingeschr&#228;nkt wird.

Barbarossa</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Klopfer:</p>
<p>Wieso ist es die Aufgabe der Blogger, ein Gesch&#228;ftsmodell f&#252;r eine (in ihren Augen) sterbende Branche zu finden?<br />
Wenn ich der &#220;berzeugung bin, dass Opel kein vern&#252;nftiges Konzept hat, um am Markt zu bestehen, dann bin ich doch als Wirtschaftsjournalist auch nicht dazu verpflichtet einen fertig ausgearbeiteten Business-Plan zu pr&#228;sentieren.<br />
Die Aufgabe des Journalismus (Bloggers) ist es, kritisch zu beobachten, Missst&#228;nde aufzudecken und Meinungsbildungsprozesse anzusto&#223;en/zu begleiten. Dazu kann auch geh&#246;ren Auswege aus einer momentanen Situation aufzuzeigen. Wenn man aber kein Interesse daran hat, dass die momentane Struktur erhalten bleibt, warum sollte man den Medienunternehmen (die selbst nicht dazu in der Lage sind) die L&#246;sung f&#252;r ihre Probleme frei Haus liefern.</p>
<p>Das Argument, das man immer wieder h&#246;rt/liest, dass, wenn niemand mehr daf&#252;r bezahlt, auch kein guter Jorunalimus mehr m&#246;glich ist (und praktisch die Demokratie in Gefahr ist), teile ich nicht.<br />
Dass man auch neben einer (vielleicht ganz anders gearteten) regul&#228;ren Arbeit sehr wohl qualitativ hochstehende journalistische Erzeugnisse produzieren kann, beweisen viele Blogger.<br />
Wenn dann sollen die Leute doch bitte ehrlich sein und sagen, dass sie nicht die Angst um die Qualit&#228;t im Journalismus umtreibt, sondern die um ihren Job. Das ist dann zwar auch ein Problem, aber eher ein volkswirtschaftliches. Unsere Demokratie stirbt nicht, weil es keine hauptberuflichen Journalisten mehr gibt, sie ist dann in Gefahr, wenn der freie Austausch von Nachrichten und Meinungen eingeschr&#228;nkt wird.</p>
<p>Barbarossa</p>
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	<item>
		<title>Von: Besserwisser</title>
		<link>http://carta.info/22502/artenschutz-im-medienwandel/comment-page-1/#comment-9740</link>
		<dc:creator>Besserwisser</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 11:51:45 +0000</pubDate>
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		<description>Alles Quatsch. Liegt doch gar nicht am Weltbild der Journalisten und Verlagsmitarbeiter. Menschen &#228;ndern sich schneller als die von ihnen geschaffenen Systeme. 

Das Problem ist das viel zitierte Business. Das ist am Ende. Funzt so nicht mehr, kannste in die Tonne kloppen. So will keiner mehr arbeiten und Geld verdienen und das ewige Wachstum ist auch krank. 

Wirtschaft anders denken, das ist die L&#246;sung. Das Netz zeigt uns nur, wo die Hose kneift. Abnehmen m&#252;ssen wir dann schon selbst. Alle.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Alles Quatsch. Liegt doch gar nicht am Weltbild der Journalisten und Verlagsmitarbeiter. Menschen &#228;ndern sich schneller als die von ihnen geschaffenen Systeme. </p>
<p>Das Problem ist das viel zitierte Business. Das ist am Ende. Funzt so nicht mehr, kannste in die Tonne kloppen. So will keiner mehr arbeiten und Geld verdienen und das ewige Wachstum ist auch krank. </p>
<p>Wirtschaft anders denken, das ist die L&#246;sung. Das Netz zeigt uns nur, wo die Hose kneift. Abnehmen m&#252;ssen wir dann schon selbst. Alle.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Alexander Rausch</title>
		<link>http://carta.info/22502/artenschutz-im-medienwandel/comment-page-1/#comment-9726</link>
		<dc:creator>Alexander Rausch</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 06:15:23 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Statt das eigene Weltbild zu ver&#228;ndern, soll die Welt sich den Vorstellungen der Verlage anpassen.&quot;
Wir k&#246;nnen Verlage durch Autoindustrie, Gesundheitsindustrie, Finanzindustrie, Subventionspolitik usw. usf. ersetzen. Ich denke genau das ist der Kern der Sache. Es geht nicht darum, was die Menschen wollen, sondern darum Business zu erhalten - koste es, was es wolle. 
Und f&#252;r mich wird die soziale Marktwirtschaft dann zur sozialen Machtwirtschaft: Wer eine starke Lobby hat, f&#252;r den werden die Weichen gestellt, wer nicht, der kann sehen wo er oder sie bleibt. Schade. Ver&#228;nderung geht anders =)

Wenn die Verlage Bezahlmodelle wollen, dann sollen sie aufh&#246;ren permanent zu jammern, ihre Startseiten mit PayPal und Kreditkarte best&#252;cken und gut ist.
Ich bekomme sonst wirklich ein ungutes Gef&#252;hl, denn irgendwie habe ich das Gef&#252;hl, dass alle immer auf Regulierungen am besten noch mit Gesetzen hoffen (die GEZ f&#252;r Verlage ;-), um das eigene Weltbild nicht verlassen zu m&#252;ssen.

Was ist eigentlich mit Eigenverantwortung?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Statt das eigene Weltbild zu ver&#228;ndern, soll die Welt sich den Vorstellungen der Verlage anpassen.&#8221;<br />
Wir k&#246;nnen Verlage durch Autoindustrie, Gesundheitsindustrie, Finanzindustrie, Subventionspolitik usw. usf. ersetzen. Ich denke genau das ist der Kern der Sache. Es geht nicht darum, was die Menschen wollen, sondern darum Business zu erhalten &#8211; koste es, was es wolle.<br />
Und f&#252;r mich wird die soziale Marktwirtschaft dann zur sozialen Machtwirtschaft: Wer eine starke Lobby hat, f&#252;r den werden die Weichen gestellt, wer nicht, der kann sehen wo er oder sie bleibt. Schade. Ver&#228;nderung geht anders =)</p>
<p>Wenn die Verlage Bezahlmodelle wollen, dann sollen sie aufh&#246;ren permanent zu jammern, ihre Startseiten mit PayPal und Kreditkarte best&#252;cken und gut ist.<br />
Ich bekomme sonst wirklich ein ungutes Gef&#252;hl, denn irgendwie habe ich das Gef&#252;hl, dass alle immer auf Regulierungen am besten noch mit Gesetzen hoffen (die GEZ f&#252;r Verlage ;-), um das eigene Weltbild nicht verlassen zu m&#252;ssen.</p>
<p>Was ist eigentlich mit Eigenverantwortung?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Hegelkant</title>
		<link>http://carta.info/22502/artenschutz-im-medienwandel/comment-page-1/#comment-9722</link>
		<dc:creator>Hegelkant</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 23:54:38 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe von der Medienbranche nicht viel Ahnung, aber mindestens genauso wichtig an dieser ganzen Diskussion finde ich, dass unter den einzelnen Anbietern immer mehr schamlos geklaut und abgeschrieben wird (wie z.B. das Bildblog oftmals nachweist), ohne den urspr&#252;nglichen Autor zu kennzeichnen, bei dem doch die tats&#228;chliche Arbeit und Recherche liegt und der auch das Geld verdient hat.

Wie viele Journalisten arbeiten denn wirklich noch &quot;journalistisch&quot;? Und wie viele sind inzwischen zu so genannten &quot;Content Managern&quot; mutiert, die (gekaufte oder geklaute oder sonstwie beschaffte) Inhalte verwalten (und h&#246;chstens ein bisschen umschreiben, damit es nicht mehr wie ein Plagiat aussieht)?

Als Leser habe ich kein Problem damit, f&#252;r gute Inhalte auch zu zahlen. Aber nicht an jemandem, der sie von einem anderen abgeschrieben hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe von der Medienbranche nicht viel Ahnung, aber mindestens genauso wichtig an dieser ganzen Diskussion finde ich, dass unter den einzelnen Anbietern immer mehr schamlos geklaut und abgeschrieben wird (wie z.B. das Bildblog oftmals nachweist), ohne den urspr&#252;nglichen Autor zu kennzeichnen, bei dem doch die tats&#228;chliche Arbeit und Recherche liegt und der auch das Geld verdient hat.</p>
<p>Wie viele Journalisten arbeiten denn wirklich noch &#8220;journalistisch&#8221;? Und wie viele sind inzwischen zu so genannten &#8220;Content Managern&#8221; mutiert, die (gekaufte oder geklaute oder sonstwie beschaffte) Inhalte verwalten (und h&#246;chstens ein bisschen umschreiben, damit es nicht mehr wie ein Plagiat aussieht)?</p>
<p>Als Leser habe ich kein Problem damit, f&#252;r gute Inhalte auch zu zahlen. Aber nicht an jemandem, der sie von einem anderen abgeschrieben hat.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Klopfer</title>
		<link>http://carta.info/22502/artenschutz-im-medienwandel/comment-page-1/#comment-9700</link>
		<dc:creator>Klopfer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 12:54:48 +0000</pubDate>
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		<description>Der Text sagt nichts, was nicht schon hundert Mal geschrieben wurde, aber er bietet den Verlagen auch keine Perspektive. Einfach nur zu sagen: &quot;Ihr seid alt und verkrustet und seht die neuen M&#246;glichkeiten nicht&quot;, bringt doch nichts, wenn man selbst keine Ahnung hat, ob es tats&#228;chlich neue M&#246;glichkeiten gibt und wie sie aussehen. Wie viele Leute kann z.B. diese Webseite hier ern&#228;hren?
Seien wir ehrlich: Laut Umfragen wollen 80% der Leute ums Verrecken nicht f&#252;r Inhalte bezahlen (gerne mit dem dummen Argument: &quot;Ich zahl doch schon f&#252;r meinen Internetzugang&quot;). Und die Leute, die sagen, sie w&#252;rden f&#252;r Qualit&#228;t bezahlen... ich bin skeptisch, dass die wirklich alle die Brieftasche f&#252;r Qualit&#228;t &#246;ffnen w&#252;rden; einige von denen sagen das sicher auch nur, um ihr Gewissen zu beruhigen.
Werbung reicht f&#252;r die meisten Verlage auch nicht aus, um die Kosten zu begleichen, denn Werbeplatz im Netz gibt&#039;s reichlich und der Erfolg der Werbung kann unmittelbarer festgestellt werden, weswegen die Verdienstm&#246;glichkeiten geringer sind. Okay, und was bleibt dann noch? Irgendwoher muss das Geld kommen, und die Verlage probieren Dinge aus, die sie bisher nicht ausprobiert haben, weil langsam die Einnahmen aus dem Kerngesch&#228;ft (bedrucktes Papier verkaufen) wegbrechen und die Netz-Unternehmungen nicht mehr wie bisher unterst&#252;tzen k&#246;nnen.

Nicht dass wir uns falsch verstehen: Diese Leistungsschutzjammerei der Verlage geht mir auch auf den Sack. Aber ebenso geht mir auf den Geist, wie altklug viele Blogger daherkommen und so tun, als w&#252;ssten sie genau, was die Verlage besser machen sollten.
Wo sind denn endlich mal die konkreten Ideen, wie die Verlage Qualit&#228;t im Netz bieten k&#246;nnen, ohne diese &quot;Paywalls&quot;, dem Missbrauch des Users als Klickhure und mit realistischer Einsch&#228;tzung des Potenzials von Werbeeinnahmen? Wo sind die Blogger, die das vormachen, die also tats&#228;chlich Journalismus im Netz betreiben, ohne f&#252;r ihre Br&#246;tchen nebenbei noch bei den gescholtenen Holzmedien arbeiten zu m&#252;ssen? Selbst das Bildblog konnte nicht mehr als einen Vollzeitarbeitsplatz finanzieren.

Ach ja: &quot;Die Leser sind [...] per cloud computing in der Wolke.&quot; &lt;-- Wer so etwas schreibt, hat keine Ahnung, was Cloud Computing eigentlich ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Text sagt nichts, was nicht schon hundert Mal geschrieben wurde, aber er bietet den Verlagen auch keine Perspektive. Einfach nur zu sagen: &#8220;Ihr seid alt und verkrustet und seht die neuen M&#246;glichkeiten nicht&#8221;, bringt doch nichts, wenn man selbst keine Ahnung hat, ob es tats&#228;chlich neue M&#246;glichkeiten gibt und wie sie aussehen. Wie viele Leute kann z.B. diese Webseite hier ern&#228;hren?<br />
Seien wir ehrlich: Laut Umfragen wollen 80% der Leute ums Verrecken nicht f&#252;r Inhalte bezahlen (gerne mit dem dummen Argument: &#8220;Ich zahl doch schon f&#252;r meinen Internetzugang&#8221;). Und die Leute, die sagen, sie w&#252;rden f&#252;r Qualit&#228;t bezahlen&#8230; ich bin skeptisch, dass die wirklich alle die Brieftasche f&#252;r Qualit&#228;t &#246;ffnen w&#252;rden; einige von denen sagen das sicher auch nur, um ihr Gewissen zu beruhigen.<br />
Werbung reicht f&#252;r die meisten Verlage auch nicht aus, um die Kosten zu begleichen, denn Werbeplatz im Netz gibt&#8217;s reichlich und der Erfolg der Werbung kann unmittelbarer festgestellt werden, weswegen die Verdienstm&#246;glichkeiten geringer sind. Okay, und was bleibt dann noch? Irgendwoher muss das Geld kommen, und die Verlage probieren Dinge aus, die sie bisher nicht ausprobiert haben, weil langsam die Einnahmen aus dem Kerngesch&#228;ft (bedrucktes Papier verkaufen) wegbrechen und die Netz-Unternehmungen nicht mehr wie bisher unterst&#252;tzen k&#246;nnen.</p>
<p>Nicht dass wir uns falsch verstehen: Diese Leistungsschutzjammerei der Verlage geht mir auch auf den Sack. Aber ebenso geht mir auf den Geist, wie altklug viele Blogger daherkommen und so tun, als w&#252;ssten sie genau, was die Verlage besser machen sollten.<br />
Wo sind denn endlich mal die konkreten Ideen, wie die Verlage Qualit&#228;t im Netz bieten k&#246;nnen, ohne diese &#8220;Paywalls&#8221;, dem Missbrauch des Users als Klickhure und mit realistischer Einsch&#228;tzung des Potenzials von Werbeeinnahmen? Wo sind die Blogger, die das vormachen, die also tats&#228;chlich Journalismus im Netz betreiben, ohne f&#252;r ihre Br&#246;tchen nebenbei noch bei den gescholtenen Holzmedien arbeiten zu m&#252;ssen? Selbst das Bildblog konnte nicht mehr als einen Vollzeitarbeitsplatz finanzieren.</p>
<p>Ach ja: &#8220;Die Leser sind [...] per cloud computing in der Wolke.&#8221; &lt;&#8211; Wer so etwas schreibt, hat keine Ahnung, was Cloud Computing eigentlich ist.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: mediaclinique &#124; ralf schwartz</title>
		<link>http://carta.info/22502/artenschutz-im-medienwandel/comment-page-1/#comment-9685</link>
		<dc:creator>mediaclinique &#124; ralf schwartz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 09:46:43 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Ich bin bereit, den Preis zu zahlen, den die Verlage verlangen! Die Verlage auch?...&lt;/strong&gt;

Die Menschen sollen f&#252;r Qualit&#228;tsinhalte im Netz zahlen, fordern die Verlage. Eine interessante Forderung, nachdem sie jahrelang, kostenfrei, in unterdurchschnittlicher Qualit&#228;t alles, was man neben Werbung platzieren konnte, ins Netz (das sie nur f...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich bin bereit, den Preis zu zahlen, den die Verlage verlangen! Die Verlage auch?&#8230;</strong></p>
<p>Die Menschen sollen f&#252;r Qualit&#228;tsinhalte im Netz zahlen, fordern die Verlage. Eine interessante Forderung, nachdem sie jahrelang, kostenfrei, in unterdurchschnittlicher Qualit&#228;t alles, was man neben Werbung platzieren konnte, ins Netz (das sie nur f&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: neunetz.com &#187; Lesenswerte Artikel - 3. February 2010</title>
		<link>http://carta.info/22502/artenschutz-im-medienwandel/comment-page-1/#comment-9682</link>
		<dc:creator>neunetz.com &#187; Lesenswerte Artikel - 3. February 2010</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 07:13:54 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Paywalls und Leistungsschutzrecht: Wenn der Leser nicht will, wie die Verlage wollen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Paywalls und Leistungsschutzrecht: Wenn der Leser nicht will, wie die Verlage wollen [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Benedikt Schmidt</title>
		<link>http://carta.info/22502/artenschutz-im-medienwandel/comment-page-1/#comment-9679</link>
		<dc:creator>Benedikt Schmidt</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 00:45:59 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Nachtigall ick h&#246;r dir trapsen&quot; und zwar so laut das die W&#228;nde wackeln. Sch&#246;ner Artikel. Bin gespannt ob sich die einschl&#228;gig bekannten Parteien f&#252;r ein Leistungsschutzrecht ebenfalls kaufen lassen...

Und zum Medienwandel und der Anpassung an neue Gegebenheiten f&#228;llt mir nur noch der Spruch ein: &quot;Lernen durch Schmerz&quot; , leider.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Nachtigall ick h&#246;r dir trapsen&#8221; und zwar so laut das die W&#228;nde wackeln. Sch&#246;ner Artikel. Bin gespannt ob sich die einschl&#228;gig bekannten Parteien f&#252;r ein Leistungsschutzrecht ebenfalls kaufen lassen&#8230;</p>
<p>Und zum Medienwandel und der Anpassung an neue Gegebenheiten f&#228;llt mir nur noch der Spruch ein: &#8220;Lernen durch Schmerz&#8221; , leider.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Harald</title>
		<link>http://carta.info/22502/artenschutz-im-medienwandel/comment-page-1/#comment-9673</link>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 20:47:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=22502#comment-9673</guid>
		<description>@1 Herr Thomas Schultz-Homberg, ich lese nicht daraus, dass das Recht auf Bezahlcontent bestritten wird im Artikel, ich sehe eher, der Erfolg wird bestritten. Sicher gibt es auch noch Nischen, wo &quot;Paywalls&quot; funktionieren, das erfordert aber eine Spezialisierung. Grunds&#228;tzlich widerspricht das Konzept aber dem querverlinkten Internet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@1 Herr Thomas Schultz-Homberg, ich lese nicht daraus, dass das Recht auf Bezahlcontent bestritten wird im Artikel, ich sehe eher, der Erfolg wird bestritten. Sicher gibt es auch noch Nischen, wo &#8220;Paywalls&#8221; funktionieren, das erfordert aber eine Spezialisierung. Grunds&#228;tzlich widerspricht das Konzept aber dem querverlinkten Internet.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Schultz-Homberg</title>
		<link>http://carta.info/22502/artenschutz-im-medienwandel/comment-page-1/#comment-9672</link>
		<dc:creator>Thomas Schultz-Homberg</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 19:44:43 +0000</pubDate>
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		<description>&#220;ber die Leistungsschutzrechte mag man diskutieren, der Darstellung des Themas &quot;Paywalls&quot; m&#246;chte ich indes widersprechen: Niemand wird zum Bezahlen gezwungen. Der Leser kann frei entscheiden, ob er die Geb&#252;hr entrichten m&#246;chte oder nicht. Diese Freiheit sollte man aber auch dem Anbieter (Verlag) zugestehen, ob er seine Inhalte verschenken m&#246;chte oder nicht.

Richtig, der Leser entscheidet, was Qualit&#228;t ist und was nicht. Wir werden sehen, wem er letztlich folgt. Er hat die freie Wahl.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;ber die Leistungsschutzrechte mag man diskutieren, der Darstellung des Themas &#8220;Paywalls&#8221; m&#246;chte ich indes widersprechen: Niemand wird zum Bezahlen gezwungen. Der Leser kann frei entscheiden, ob er die Geb&#252;hr entrichten m&#246;chte oder nicht. Diese Freiheit sollte man aber auch dem Anbieter (Verlag) zugestehen, ob er seine Inhalte verschenken m&#246;chte oder nicht.</p>
<p>Richtig, der Leser entscheidet, was Qualit&#228;t ist und was nicht. Wir werden sehen, wem er letztlich folgt. Er hat die freie Wahl.</p>
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		<title>Von: Th. Schultz-Homberg</title>
		<link>http://carta.info/22502/artenschutz-im-medienwandel/comment-page-1/#comment-9669</link>
		<dc:creator>Th. Schultz-Homberg</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 18:48:32 +0000</pubDate>
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		<description>&#220;ber die Leistungsschutzrechte mag man diskutieren, der Darstellung des Themas &quot;Bezahlschranken&quot; indes m&#246;chte ich widersprechen. Niemand zwingt den Nutzer zum Bezahlen. Der Markt ist frei wie das Web, es steht dem Leser frei, die Geb&#252;hr zu entrichten oder eben nicht. Die gleiche Freiheit sollte aber auch dem Anbieter (Verlag) zugestanden sein, ob er seine Inhalte verschenken mag oder nicht.

Richtig, der Leser entscheidet, was Qualit&#228;t ist und was nicht. Wir werden sehen, woran er sich am Ende h&#228;lt. Er hat die freie Wahl.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;ber die Leistungsschutzrechte mag man diskutieren, der Darstellung des Themas &#8220;Bezahlschranken&#8221; indes m&#246;chte ich widersprechen. Niemand zwingt den Nutzer zum Bezahlen. Der Markt ist frei wie das Web, es steht dem Leser frei, die Geb&#252;hr zu entrichten oder eben nicht. Die gleiche Freiheit sollte aber auch dem Anbieter (Verlag) zugestanden sein, ob er seine Inhalte verschenken mag oder nicht.</p>
<p>Richtig, der Leser entscheidet, was Qualit&#228;t ist und was nicht. Wir werden sehen, woran er sich am Ende h&#228;lt. Er hat die freie Wahl.</p>
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