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	<title>Kommentare zu: Monopoly im E-Book-Markt: Amazon gegen Apple und die Rolle der Verlage</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
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		<title>Von: recipient</title>
		<link>http://carta.info/22453/amazon-apple-ebooks/comment-page-1/#comment-9707</link>
		<dc:creator>recipient</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 14:46:38 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn ich die gemeinte Bedeutung eines „kleinteiligen Marktes“ in diesem Zusammenhang richtig verstehe, dann gibt es diesen ja bereits. Ich kaufe jedenfalls schon seit Jahren immer wieder mal elektronische Ausgaben von Fachb&#252;chern bei verschiedenen Anbietern im Internet, teilweise bei den Verlagen selbst (f&#252;r die Krimis warte ich aufs iPad).

Davon abgesehen liegt der Trend zur Konzentration im Wesen des Internet und betrifft praktisch alle relevanten Lebensbereiche. Favorisierte man fr&#252;her den besten Laden der Stadt, so ist es jetzt halt der beste Shop im Internet. Und der beste ist f&#252;r viele nun mal der mit dem gr&#246;&#223;ten Angebot oder den g&#252;nstigsten Preisen (was &#252;brigens f&#252;r eine Beibehaltung der Buchpreisbindung spricht). Man muss das nicht gut finden, wird es &#252;ber seinen pers&#246;nlichen Einflussbereich hinaus aber kaum &#228;ndern k&#246;nnen.

F&#252;r Verlage ist die Rechnung einfach: Kann ich &#252;ber Vertriebskanal X nennenswerte Ums&#228;tze generieren oder nicht? &#220;berwiegen die Chancen die Risiken? Wenn ja, nutze ich ihn, ansonsten lass ich‘s. Und der technische Aufwand, ein Buch bei Bedarf in unterschiedliche Formate zu konvertieren, sollte &#252;berschaubar sein.

Insofern werden die Verlage einen Apple-Bookstore von Apple gerne als Vertriebsplattform nutzen. Nicht trotz, sondern wegen seines vermuteten Erfolges und einer sich daraus m&#246;glicherweise ergebenden Marktf&#252;hrerschaft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich die gemeinte Bedeutung eines „kleinteiligen Marktes“ in diesem Zusammenhang richtig verstehe, dann gibt es diesen ja bereits. Ich kaufe jedenfalls schon seit Jahren immer wieder mal elektronische Ausgaben von Fachb&#252;chern bei verschiedenen Anbietern im Internet, teilweise bei den Verlagen selbst (f&#252;r die Krimis warte ich aufs iPad).</p>
<p>Davon abgesehen liegt der Trend zur Konzentration im Wesen des Internet und betrifft praktisch alle relevanten Lebensbereiche. Favorisierte man fr&#252;her den besten Laden der Stadt, so ist es jetzt halt der beste Shop im Internet. Und der beste ist f&#252;r viele nun mal der mit dem gr&#246;&#223;ten Angebot oder den g&#252;nstigsten Preisen (was &#252;brigens f&#252;r eine Beibehaltung der Buchpreisbindung spricht). Man muss das nicht gut finden, wird es &#252;ber seinen pers&#246;nlichen Einflussbereich hinaus aber kaum &#228;ndern k&#246;nnen.</p>
<p>F&#252;r Verlage ist die Rechnung einfach: Kann ich &#252;ber Vertriebskanal X nennenswerte Ums&#228;tze generieren oder nicht? &#220;berwiegen die Chancen die Risiken? Wenn ja, nutze ich ihn, ansonsten lass ich‘s. Und der technische Aufwand, ein Buch bei Bedarf in unterschiedliche Formate zu konvertieren, sollte &#252;berschaubar sein.</p>
<p>Insofern werden die Verlage einen Apple-Bookstore von Apple gerne als Vertriebsplattform nutzen. Nicht trotz, sondern wegen seines vermuteten Erfolges und einer sich daraus m&#246;glicherweise ergebenden Marktf&#252;hrerschaft.</p>
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		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/22453/amazon-apple-ebooks/comment-page-1/#comment-9696</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 12:31:14 +0000</pubDate>
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		<description>@_Flin_: Dass genau ist einer der springenden Punkte bei der Sache. Ich kann nur vermuten, dass man aus R&#252;cksicht gegen&#252;ber dem traditionellen Buchhandel hier nicht mehr unternimmt. Denn w&#252;rden sich E-Books als direkte Downloads von den Webseiten der Verlage gut verkaufen, h&#228;tte dies Umsatzeinbussen beim Handel zur Folge und w&#252;rde die Beziehung zwischen Verlagen und Buchhandel nicht gerade st&#228;rken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@_Flin_: Dass genau ist einer der springenden Punkte bei der Sache. Ich kann nur vermuten, dass man aus R&#252;cksicht gegen&#252;ber dem traditionellen Buchhandel hier nicht mehr unternimmt. Denn w&#252;rden sich E-Books als direkte Downloads von den Webseiten der Verlage gut verkaufen, h&#228;tte dies Umsatzeinbussen beim Handel zur Folge und w&#252;rde die Beziehung zwischen Verlagen und Buchhandel nicht gerade st&#228;rken.</p>
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	<item>
		<title>Von: _Flin_</title>
		<link>http://carta.info/22453/amazon-apple-ebooks/comment-page-1/#comment-9689</link>
		<dc:creator>_Flin_</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 09:56:04 +0000</pubDate>
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		<description>Ich verstehe nicht, wieso die Verlage nicht schon lange auf ihren Seiten eBook Downloads anbieten. Bei den Musikverlagen hat mich das genauso gewundert.

Da wird &#252;ber 70:30 und 30:70 geredet, statt &#252;ber 100:0.

Letzten Endes m&#252;ssen doch die Verlage eine m&#246;glichst weite Verbreitung ihrer B&#252;cher sicherstellen, das heisst: Alle Formate, alle H&#228;ndler. Apples Walled Garden, Amazons Walled Garden und dazu offene Formate wie ePub f&#252;r die Reader von Sony / Txtr / Bokeen etc. Gepaart mit Entlohnungsmechanism wie Affiliate-Programmen, bei denen f&#252;r Buchverk&#228;ufe nennenswerte Anteile ( z.B. 30% ) gezahlt werden. Somit w&#252;rden auch wieder Erl&#246;smodelle f&#252;r Online-Publizisten / Verlage geschaffen. Das Ganze muss nat&#252;rlich mit einer sinnvollen Preispolitik gepaart sein, die nicht daf&#252;r sorgt, dass sich der Kunde den Inhalt lieber klaut, weil er sich bei 29,95.- EUR f&#252;r ein eBook auf den Arm genommen f&#252;hlt.

Die Werkzeuge und M&#246;glichkeiten dazu gibt es schon alle seit Jahren.

Und die Angst vor dem kopierten Werk wird einen nicht weiterbringen. Man sollte lieber davon ausgehen, dass jedes Werk kopiert wird, man den Lesern es aber so einfach macht, an nicht kopierte Werke zu kommen, dass er den Diebstahl gar nicht begehen m&#246;chte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe nicht, wieso die Verlage nicht schon lange auf ihren Seiten eBook Downloads anbieten. Bei den Musikverlagen hat mich das genauso gewundert.</p>
<p>Da wird &#252;ber 70:30 und 30:70 geredet, statt &#252;ber 100:0.</p>
<p>Letzten Endes m&#252;ssen doch die Verlage eine m&#246;glichst weite Verbreitung ihrer B&#252;cher sicherstellen, das heisst: Alle Formate, alle H&#228;ndler. Apples Walled Garden, Amazons Walled Garden und dazu offene Formate wie ePub f&#252;r die Reader von Sony / Txtr / Bokeen etc. Gepaart mit Entlohnungsmechanism wie Affiliate-Programmen, bei denen f&#252;r Buchverk&#228;ufe nennenswerte Anteile ( z.B. 30% ) gezahlt werden. Somit w&#252;rden auch wieder Erl&#246;smodelle f&#252;r Online-Publizisten / Verlage geschaffen. Das Ganze muss nat&#252;rlich mit einer sinnvollen Preispolitik gepaart sein, die nicht daf&#252;r sorgt, dass sich der Kunde den Inhalt lieber klaut, weil er sich bei 29,95.- EUR f&#252;r ein eBook auf den Arm genommen f&#252;hlt.</p>
<p>Die Werkzeuge und M&#246;glichkeiten dazu gibt es schon alle seit Jahren.</p>
<p>Und die Angst vor dem kopierten Werk wird einen nicht weiterbringen. Man sollte lieber davon ausgehen, dass jedes Werk kopiert wird, man den Lesern es aber so einfach macht, an nicht kopierte Werke zu kommen, dass er den Diebstahl gar nicht begehen m&#246;chte.</p>
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	<item>
		<title>Von: Joscha Bach</title>
		<link>http://carta.info/22453/amazon-apple-ebooks/comment-page-1/#comment-9677</link>
		<dc:creator>Joscha Bach</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 00:02:01 +0000</pubDate>
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		<description>@JoSch: Da sind Sie einem Mi&#223;verst&#228;ndnis aufgesessen. Die gel&#246;schten Texte waren alle legal &#252;ber Amazon gekauft. Der entsprechende Verlag besa&#223; aber die Rechte nicht. Als die Klagedrohung kam, hat Amazon sie aus den Online-Bookshelves gel&#246;scht, und beim n&#228;chsten Sync verschwanden sie dann auch von den Ger&#228;ten. Raubkopien von &quot;1984&quot; waren nicht betroffen, sondern bl&#246;derweise eben nur legal gekaufte, aber illegal verkaufte Kopien. Die Daten lie&#223;en sich auch nicht wieder zur Verf&#252;gung stellen, z.B. waren Lesezeichen und Annotationen weg.

Jeff Bezos hat sich dann s&#228;ckeweise Asche aufs Haupt gestreut und &#246;ffentlich geschworen, dass sowas nie vorgesehen war, nie wieder geschieht und das System nun ge&#228;ndert sei. Das PR-Desaster war aber perfekt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@JoSch: Da sind Sie einem Mi&#223;verst&#228;ndnis aufgesessen. Die gel&#246;schten Texte waren alle legal &#252;ber Amazon gekauft. Der entsprechende Verlag besa&#223; aber die Rechte nicht. Als die Klagedrohung kam, hat Amazon sie aus den Online-Bookshelves gel&#246;scht, und beim n&#228;chsten Sync verschwanden sie dann auch von den Ger&#228;ten. Raubkopien von &#8220;1984&#8243; waren nicht betroffen, sondern bl&#246;derweise eben nur legal gekaufte, aber illegal verkaufte Kopien. Die Daten lie&#223;en sich auch nicht wieder zur Verf&#252;gung stellen, z.B. waren Lesezeichen und Annotationen weg.</p>
<p>Jeff Bezos hat sich dann s&#228;ckeweise Asche aufs Haupt gestreut und &#246;ffentlich geschworen, dass sowas nie vorgesehen war, nie wieder geschieht und das System nun ge&#228;ndert sei. Das PR-Desaster war aber perfekt.</p>
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	<item>
		<title>Von: JoSch</title>
		<link>http://carta.info/22453/amazon-apple-ebooks/comment-page-1/#comment-9674</link>
		<dc:creator>JoSch</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 21:33:35 +0000</pubDate>
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		<description>Amazon hat im vergangenen Jahr mit dem Kindle einen schwerwiegenden Fehler gemacht. Als Reaktion auf illegale Kopien der Romans 1984 von George Orwell, die auf mehreren Ger&#228;ten aufgetaucht sind, wollte es diese Daten l&#246;schen. Durch ein versehen wurden aber auch legal gekaufte Kopien gel&#246;scht.
Nat&#252;rlich hat sich Amazon entschuldigt und die Daten wieder zur Verf&#252;gung gestellt.
Aber den bestehenden und vor allem den potentiellen Kunden wurde dadurch vor allem eines klar:
Amazon kann sehen was auf dem Kindle gelesen wird.
Amazon kann die Daten auf dem Kindle ver&#228;ndern und l&#246;schen.
Amazon scheut nicht davor zur&#252;ck, von dieser M&#246;glichkeit Gebrauch zu machen.
F&#252;r mich kommt schon deshalb ein Kindle nicht in Frage.
Wenn ich nicht Herr &#252;ber die Daten auf meinem Ger&#228;t bin, dann ziehe ich immer ein Netbook vor.
Wie die &#220;berwachungs und Manipulationsm&#246;glichkeiten beim iPad sind weiss ich noch nicht, aber ich lege dort den gleichen Ma&#223;stab an.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Amazon hat im vergangenen Jahr mit dem Kindle einen schwerwiegenden Fehler gemacht. Als Reaktion auf illegale Kopien der Romans 1984 von George Orwell, die auf mehreren Ger&#228;ten aufgetaucht sind, wollte es diese Daten l&#246;schen. Durch ein versehen wurden aber auch legal gekaufte Kopien gel&#246;scht.<br />
Nat&#252;rlich hat sich Amazon entschuldigt und die Daten wieder zur Verf&#252;gung gestellt.<br />
Aber den bestehenden und vor allem den potentiellen Kunden wurde dadurch vor allem eines klar:<br />
Amazon kann sehen was auf dem Kindle gelesen wird.<br />
Amazon kann die Daten auf dem Kindle ver&#228;ndern und l&#246;schen.<br />
Amazon scheut nicht davor zur&#252;ck, von dieser M&#246;glichkeit Gebrauch zu machen.<br />
F&#252;r mich kommt schon deshalb ein Kindle nicht in Frage.<br />
Wenn ich nicht Herr &#252;ber die Daten auf meinem Ger&#228;t bin, dann ziehe ich immer ein Netbook vor.<br />
Wie die &#220;berwachungs und Manipulationsm&#246;glichkeiten beim iPad sind weiss ich noch nicht, aber ich lege dort den gleichen Ma&#223;stab an.</p>
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	<item>
		<title>Von: Gisela Schmalz</title>
		<link>http://carta.info/22453/amazon-apple-ebooks/comment-page-1/#comment-9662</link>
		<dc:creator>Gisela Schmalz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 15:11:50 +0000</pubDate>
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		<description>@ Robin M. Lucht

Kunterbunte Mikrom&#228;rkte fordere ich z. B. hier: http://www.yeseconomy.net/?p=343. Ich kann nichts Gutes daran finden, wenn die meisten Mikropayments f&#252;r digitale Inhalte (und Apps) an einen Gro&#223;anbieter flie&#223;en und die meisten Anbieter und Nachfrager dieser Inhalte &#252;ber eine geschlossene Plattform wie Apple´s Garten, statt &#252;ber die offene Plattform WWW Handel treiben. Das Netz erlaubt den Direktaustausch zwischen Urhebern und Nutzern und andere Umwege/Zwischenh&#228;ndler als immer nur den &#252;ber den iTunes Store. Klar: es bedarf neuer Modelle à la iPhone-iTunes Store oder iPad-App Store, aber eben mehrere davon. Wom&#246;glich sind andere G&#228;rtner einfach (noch....) zu lahm und zu wenig kreativ, und die Nutzer kennen nichts Andreres und Besseres als das Applesystem. Ich hoffe auf Gegenmodelle, auf Vielfalt bei der Monetarisierung, damit keiner ein Inhalteverkaufsmonopol aufbaut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Robin M. Lucht</p>
<p>Kunterbunte Mikrom&#228;rkte fordere ich z. B. hier: <a href="http://www.yeseconomy.net/?p=343" rel="nofollow">http://www.yeseconomy.net/?p=343</a>. Ich kann nichts Gutes daran finden, wenn die meisten Mikropayments f&#252;r digitale Inhalte (und Apps) an einen Gro&#223;anbieter flie&#223;en und die meisten Anbieter und Nachfrager dieser Inhalte &#252;ber eine geschlossene Plattform wie Apple´s Garten, statt &#252;ber die offene Plattform WWW Handel treiben. Das Netz erlaubt den Direktaustausch zwischen Urhebern und Nutzern und andere Umwege/Zwischenh&#228;ndler als immer nur den &#252;ber den iTunes Store. Klar: es bedarf neuer Modelle à la iPhone-iTunes Store oder iPad-App Store, aber eben mehrere davon. Wom&#246;glich sind andere G&#228;rtner einfach (noch&#8230;.) zu lahm und zu wenig kreativ, und die Nutzer kennen nichts Andreres und Besseres als das Applesystem. Ich hoffe auf Gegenmodelle, auf Vielfalt bei der Monetarisierung, damit keiner ein Inhalteverkaufsmonopol aufbaut.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin J. Landis</title>
		<link>http://carta.info/22453/amazon-apple-ebooks/comment-page-1/#comment-9657</link>
		<dc:creator>Martin J. Landis</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 12:13:12 +0000</pubDate>
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		<description>Augenwischerei? Ich glaube, viele, die ein tiefgreifendes Bed&#252;rfnis versp&#252;ren, sich dem Hype entgegenzustemmen, haben immer noch nicht begriffen, was hier eigentlich gerade passiert. Wir erleben die Geburtswehen eines Medienwechsels, vergleichbar mit der Erfindung des Papyros gegen&#252;ber dem bisher praktizierten Weiterz&#228;hlen von Neuigkeiten und Legenden durch wandernde Geschichtenerz&#228;hler. 

Wer h&#228;tte vor zehn Jahren gedacht, dass das exklusive Musikdistributionsmedium CD durch kleine digitale Dateien, dank globaler Vernetztung sofort verf&#252;gbar, universell abspielbar auf einem daumengro&#223;en Playern, einen urpl&#246;tzlich stattfindenden apokalyptischen Niedergang erlebt? Das Gleiche erlebt die Zeitungsbranche - zun&#228;chst schleichend, aber nun auch hierzulande immer schneller - ohne dass ein vergleichbares Medium, welches den Niedergang zumindest teilweise aufhalten konnte, in Sicht war. Das hat sich nun fundamental ge&#228;ndert.

Sp&#228;testens dann, wenn an jedem gr&#246;&#223;eren Lidl-Markt Abowerber iPads &amp; Co. mit dem Online-Jahresabo des Lokalblatts plus Spiegel/Zeit/Foto&amp;Video/TVTomorrow &quot;verschenken&quot; (siehe Handyvertr&#228;ge), d&#252;rfte auch der letzte Kritiker merken, dass es sich bei den taktischen Themen, die zur Zeit die Blogs dominieren, lediglich um belanglose Begleiterscheinungen handelt, wie sie die Distributionsbranche nach Gutenberg erlebte. 

Wen interessieren heute noch die Jobverluste in kl&#246;sterlichen Kopierstuben und der tiefgreifende Umbruch in der Contentindustrie? Wen wird es in f&#252;nfzig Jahren, wenn die meisten der im Moment noch angeregt &#252;ber die oberfl&#228;chlichen Eintauchwellen des Strukturwandels Diskutierenden l&#228;ngst in einem heruntergekommenen Pflegeheim das Zeitliche gesegnet haben, &#252;ber das Ende der Druckindustrie und des klassichen Zeitungsboten? Vermutlich konnte man dann die Todesanzeige nur noch in der Online-Ausgabe des Lokalblattes auf 3D-Schirm eines iPad-Nachfolgers lesen - sofern es sentimentale Angeh&#246;rige geben sollte, mit Handy-Video vom letzten Besuch und Link zur Grablegung auf Youtube.

Aus diesem Blickwinkel wird verst&#228;ndlich, warum Steve Jobs das iPad als die Kr&#246;nung seines Lebenswerks feiert. Vermutlich wird man bereits in wenigen Jahren den letzten Mittwoch als Urknall des Online-Medienkonsums feiern, auch wenn die daf&#252;r notwendigen Fundamente viel fr&#252;her gelegt wurden. Wie bei iPhone und iPod zuvor wurden hier im Gegensatz zu den bisher erfolglosen Versuchen erstmalig sehr komplexe Sachen zu einem scheinbar einfachen Konglomerat verschmolzen, wobei sich das Ergebnis auch hier als wesentlich gr&#246;&#223;er als die Summe der Teile erweisen wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Augenwischerei? Ich glaube, viele, die ein tiefgreifendes Bed&#252;rfnis versp&#252;ren, sich dem Hype entgegenzustemmen, haben immer noch nicht begriffen, was hier eigentlich gerade passiert. Wir erleben die Geburtswehen eines Medienwechsels, vergleichbar mit der Erfindung des Papyros gegen&#252;ber dem bisher praktizierten Weiterz&#228;hlen von Neuigkeiten und Legenden durch wandernde Geschichtenerz&#228;hler. </p>
<p>Wer h&#228;tte vor zehn Jahren gedacht, dass das exklusive Musikdistributionsmedium CD durch kleine digitale Dateien, dank globaler Vernetztung sofort verf&#252;gbar, universell abspielbar auf einem daumengro&#223;en Playern, einen urpl&#246;tzlich stattfindenden apokalyptischen Niedergang erlebt? Das Gleiche erlebt die Zeitungsbranche &#8211; zun&#228;chst schleichend, aber nun auch hierzulande immer schneller &#8211; ohne dass ein vergleichbares Medium, welches den Niedergang zumindest teilweise aufhalten konnte, in Sicht war. Das hat sich nun fundamental ge&#228;ndert.</p>
<p>Sp&#228;testens dann, wenn an jedem gr&#246;&#223;eren Lidl-Markt Abowerber iPads &amp; Co. mit dem Online-Jahresabo des Lokalblatts plus Spiegel/Zeit/Foto&amp;Video/TVTomorrow &#8220;verschenken&#8221; (siehe Handyvertr&#228;ge), d&#252;rfte auch der letzte Kritiker merken, dass es sich bei den taktischen Themen, die zur Zeit die Blogs dominieren, lediglich um belanglose Begleiterscheinungen handelt, wie sie die Distributionsbranche nach Gutenberg erlebte. </p>
<p>Wen interessieren heute noch die Jobverluste in kl&#246;sterlichen Kopierstuben und der tiefgreifende Umbruch in der Contentindustrie? Wen wird es in f&#252;nfzig Jahren, wenn die meisten der im Moment noch angeregt &#252;ber die oberfl&#228;chlichen Eintauchwellen des Strukturwandels Diskutierenden l&#228;ngst in einem heruntergekommenen Pflegeheim das Zeitliche gesegnet haben, &#252;ber das Ende der Druckindustrie und des klassichen Zeitungsboten? Vermutlich konnte man dann die Todesanzeige nur noch in der Online-Ausgabe des Lokalblattes auf 3D-Schirm eines iPad-Nachfolgers lesen &#8211; sofern es sentimentale Angeh&#246;rige geben sollte, mit Handy-Video vom letzten Besuch und Link zur Grablegung auf Youtube.</p>
<p>Aus diesem Blickwinkel wird verst&#228;ndlich, warum Steve Jobs das iPad als die Kr&#246;nung seines Lebenswerks feiert. Vermutlich wird man bereits in wenigen Jahren den letzten Mittwoch als Urknall des Online-Medienkonsums feiern, auch wenn die daf&#252;r notwendigen Fundamente viel fr&#252;her gelegt wurden. Wie bei iPhone und iPod zuvor wurden hier im Gegensatz zu den bisher erfolglosen Versuchen erstmalig sehr komplexe Sachen zu einem scheinbar einfachen Konglomerat verschmolzen, wobei sich das Ergebnis auch hier als wesentlich gr&#246;&#223;er als die Summe der Teile erweisen wird.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: robin</title>
		<link>http://carta.info/22453/amazon-apple-ebooks/comment-page-1/#comment-9656</link>
		<dc:creator>robin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 10:44:18 +0000</pubDate>
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		<description>@ Gisela Schmalz: 

Liebe Gisela,

in Yeseconomy hast Du doch noch Mikropayments f&#252;r Inhalte gefordert. Eine Infrastruktur f&#252;r Bezahlinhalte ist dabei - wenn es keine offene Branchenl&#246;sung gibt, wozu offenbar keiner in der Lage ist - notwendigerweise auch vermachtet. Wer Bezahlinhalte ruft, muss auch zugeben, dass es daf&#252;r hermetischerer Systeme bedarf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Gisela Schmalz: </p>
<p>Liebe Gisela,</p>
<p>in Yeseconomy hast Du doch noch Mikropayments f&#252;r Inhalte gefordert. Eine Infrastruktur f&#252;r Bezahlinhalte ist dabei &#8211; wenn es keine offene Branchenl&#246;sung gibt, wozu offenbar keiner in der Lage ist &#8211; notwendigerweise auch vermachtet. Wer Bezahlinhalte ruft, muss auch zugeben, dass es daf&#252;r hermetischerer Systeme bedarf.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gisela Schmalz</title>
		<link>http://carta.info/22453/amazon-apple-ebooks/comment-page-1/#comment-9649</link>
		<dc:creator>Gisela Schmalz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 22:15:46 +0000</pubDate>
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		<description>Wer im Digitalzeitalter das iPad als Wundermaschine feiert, ist reaktion&#228;r. Dass Steve Jobs den iPad als beste Leistung seiner Karriere hinstellt, verwundert nicht, er ist schlie&#223;lich kein genuiner Onliner, sondern ein Ger&#228;tehersteller. Eigenartig ist blo&#223;, dass auch Liebhaber des Internet und des WWW den iPad fetischisieren, der sie an den Ballast der physischen Welt zur&#252;ckbindet.

Der Augenwischerei-Pad-Hype verdankt sich zwei Ph&#228;nomenen und verst&#228;rkt sie:

1. Das Physische wird &#252;berbewertet, obwohl immaterielle G&#252;ter wie Software, Bilder, T&#246;ne, Filme und Texte auch Wundern wie dem iPod oder dem iPad &#252;berhaupt erst ihr Leben einhauchen. 

2. Viele Urheber und Mittler geistigen Eigentums sind blind daf&#252;r, dass Apple Inc. sich zum W&#228;chter &#252;ber (deren) digitale Inhalte entwickelt. Apple erschafft mit seinen Hardware-Software-Packungen iPod-iTunes, iPhone-App Store, iPad-iTunes- und iPad-App Store sogenannte Walled Gardens, ummauerte G&#228;rten, in denen digitale Inhalte mit Apple-Ger&#228;ten und -Downloadplattformen verbunden werden. Apple bootet damit nicht nur konkurrierende Plattformanbieter, sondern auch Urheber aus, die ihre Werke zu eigenen Konditionen direkt zu den Nutzern bringen wollen. 
Schlie&#223;t Apple deren Fans in seine G&#228;rten ein, k&#246;nnen Kreative die Monetarisierungschancen, die ihnen der eigentlich ja offene Garten WWW bietet, nicht wahrnehmen. Obendrein schl&#228;ft ihre Kreativit&#228;t ein, sich eigene Kommunikations- und Distributionsmuster zu &#252;berlegen. Wozu sich abm&#252;hen, wenn doch der iTunes Store schon da ist. Geschlossene Systeme, f&#252;r die das iPad prototypisch stehen, entspringen alter, fauler Offline-Denke, der offenbar die vielen Webnutzer anh&#228;ngen, die gem&#228;&#223; der Apple-Konditionen den iTunes und App Store blindlings f&#252;ttern oder sich dort bedienen. Mehr zur &#252;berfl&#252;ssigen Renaissance des Physischen: http://www.yeseconomy.net/?p=1948.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer im Digitalzeitalter das iPad als Wundermaschine feiert, ist reaktion&#228;r. Dass Steve Jobs den iPad als beste Leistung seiner Karriere hinstellt, verwundert nicht, er ist schlie&#223;lich kein genuiner Onliner, sondern ein Ger&#228;tehersteller. Eigenartig ist blo&#223;, dass auch Liebhaber des Internet und des WWW den iPad fetischisieren, der sie an den Ballast der physischen Welt zur&#252;ckbindet.</p>
<p>Der Augenwischerei-Pad-Hype verdankt sich zwei Ph&#228;nomenen und verst&#228;rkt sie:</p>
<p>1. Das Physische wird &#252;berbewertet, obwohl immaterielle G&#252;ter wie Software, Bilder, T&#246;ne, Filme und Texte auch Wundern wie dem iPod oder dem iPad &#252;berhaupt erst ihr Leben einhauchen. </p>
<p>2. Viele Urheber und Mittler geistigen Eigentums sind blind daf&#252;r, dass Apple Inc. sich zum W&#228;chter &#252;ber (deren) digitale Inhalte entwickelt. Apple erschafft mit seinen Hardware-Software-Packungen iPod-iTunes, iPhone-App Store, iPad-iTunes- und iPad-App Store sogenannte Walled Gardens, ummauerte G&#228;rten, in denen digitale Inhalte mit Apple-Ger&#228;ten und -Downloadplattformen verbunden werden. Apple bootet damit nicht nur konkurrierende Plattformanbieter, sondern auch Urheber aus, die ihre Werke zu eigenen Konditionen direkt zu den Nutzern bringen wollen.<br />
Schlie&#223;t Apple deren Fans in seine G&#228;rten ein, k&#246;nnen Kreative die Monetarisierungschancen, die ihnen der eigentlich ja offene Garten WWW bietet, nicht wahrnehmen. Obendrein schl&#228;ft ihre Kreativit&#228;t ein, sich eigene Kommunikations- und Distributionsmuster zu &#252;berlegen. Wozu sich abm&#252;hen, wenn doch der iTunes Store schon da ist. Geschlossene Systeme, f&#252;r die das iPad prototypisch stehen, entspringen alter, fauler Offline-Denke, der offenbar die vielen Webnutzer anh&#228;ngen, die gem&#228;&#223; der Apple-Konditionen den iTunes und App Store blindlings f&#252;ttern oder sich dort bedienen. Mehr zur &#252;berfl&#252;ssigen Renaissance des Physischen: <a href="http://www.yeseconomy.net/?p=1948" rel="nofollow">http://www.yeseconomy.net/?p=1948</a>.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: steffenmeier</title>
		<link>http://carta.info/22453/amazon-apple-ebooks/comment-page-1/#comment-9648</link>
		<dc:creator>steffenmeier</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 21:43:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=22453#comment-9648</guid>
		<description>@Joscha Bach Die Kleinteiligkeit des deutschen Buchhandels schwindet aber ebenfalls immer mehr, man sehe sich nur die Thalias und Hugendubels an - und einen der gr&#246;&#223;ten Sortimenter/Zwischenh&#228;ndler, der interessanterweise jetzt schon Amazon ist.
Auch die direkte Beziehung zwischen Produzent (=Autor) und Vertrieb/Endkunde unter Umgehung eines Verlages wird auf absehbare Zeit f&#252;r mein Gef&#252;hl eher eine Nebenrolle spielen, dazu erbringen Verlage (noch) zu viele Leistungen (Lektorat, Marketing, Markenname, Technik). Wie dies allerdings in 10 Jahren aussieht, l&#228;&#223;t sich wirklich nur vermuten, aber auch hier ist ein Gebiet, auf dem Verlage sehr aufpassen m&#252;ssen. Dies wird sich klar auf die zuk&#252;nftige Honorierung von Autoren (und kleinere Verlagsmargen) niederschlagen.
Und ob es am Ende wirklich Apple ist, oder Amazon, oder eben jemand anderes (ist ja schon bezeichnend genug, dass dies keine klassischen Medienakteure sind) - dem traditionellen Sortimenter und Verleger droht ziemliches Ungemach. Und dies gr&#246;&#223;tenteils nicht einmal unverschuldet, Libreka hin oder her.
Zumindest k&#246;nnte man zynisch anf&#252;gen, dass keiner ungewarnt in die n&#228;chste Dekade geht...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Joscha Bach Die Kleinteiligkeit des deutschen Buchhandels schwindet aber ebenfalls immer mehr, man sehe sich nur die Thalias und Hugendubels an &#8211; und einen der gr&#246;&#223;ten Sortimenter/Zwischenh&#228;ndler, der interessanterweise jetzt schon Amazon ist.<br />
Auch die direkte Beziehung zwischen Produzent (=Autor) und Vertrieb/Endkunde unter Umgehung eines Verlages wird auf absehbare Zeit f&#252;r mein Gef&#252;hl eher eine Nebenrolle spielen, dazu erbringen Verlage (noch) zu viele Leistungen (Lektorat, Marketing, Markenname, Technik). Wie dies allerdings in 10 Jahren aussieht, l&#228;&#223;t sich wirklich nur vermuten, aber auch hier ist ein Gebiet, auf dem Verlage sehr aufpassen m&#252;ssen. Dies wird sich klar auf die zuk&#252;nftige Honorierung von Autoren (und kleinere Verlagsmargen) niederschlagen.<br />
Und ob es am Ende wirklich Apple ist, oder Amazon, oder eben jemand anderes (ist ja schon bezeichnend genug, dass dies keine klassischen Medienakteure sind) &#8211; dem traditionellen Sortimenter und Verleger droht ziemliches Ungemach. Und dies gr&#246;&#223;tenteils nicht einmal unverschuldet, Libreka hin oder her.<br />
Zumindest k&#246;nnte man zynisch anf&#252;gen, dass keiner ungewarnt in die n&#228;chste Dekade geht&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ebertus</title>
		<link>http://carta.info/22453/amazon-apple-ebooks/comment-page-1/#comment-9642</link>
		<dc:creator>ebertus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 18:21:13 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;...in Verbindung mit hinreichend offenen Standards und kompatiblen Dateiformaten...&quot;

Das prim&#228;re, nein einzige Kriterium dieser, meiner m&#246;glichen Kaufentscheidung; irgendwann in den n&#228;chsten Jahren. Ala den drei Kriterien f&#252;r eine wertige Immobilie: &quot;1. die Lage, 2. die Lage, 3. die Lage&quot;. Insofern und ob Amazon oder Apple, so ist das heute lediglich ein &quot;nice to have&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;&#8230;in Verbindung mit hinreichend offenen Standards und kompatiblen Dateiformaten&#8230;&#8221;</p>
<p>Das prim&#228;re, nein einzige Kriterium dieser, meiner m&#246;glichen Kaufentscheidung; irgendwann in den n&#228;chsten Jahren. Ala den drei Kriterien f&#252;r eine wertige Immobilie: &#8220;1. die Lage, 2. die Lage, 3. die Lage&#8221;. Insofern und ob Amazon oder Apple, so ist das heute lediglich ein &#8220;nice to have&#8221;.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/22453/amazon-apple-ebooks/comment-page-1/#comment-9637</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 17:14:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=22453#comment-9637</guid>
		<description>@Adrian E.: Sie haben schon recht, f&#252;r E-Books ist die E-Ink-Bildschirmtechnologie viel besser als das herk&#246;mmliche (Computer-) Display des iPad. Daf&#252;r hat Apple den Coolness-Faktor auf seiner Seite - ob das reichen wird, werden wir sehen.

@Joscha Bach: Sehr gute Erg&#228;nzungen. Um so mehr sollten Verlage zusehen, wie sie sich von Amazon oder auch Apple unabh&#228;ngig machen k&#246;nnen. Die Kleinteiligkeit des E-Book-Marktes k&#246;nnte dadurch entstehen, dass beispielsweise Blogs einen Bookshop auf ihre Seiten implementieren k&#246;nnen, der von Verlagen bzw. Verb&#228;nden entwickelt und unentgeltlich zur Verf&#252;gung gestellt wird. 

Warum sollte etwa Carta nicht B&#252;cher besprechen (was wir hin und wieder schon tun) und dazu dann auch gleich den Download des E-Books vermitteln k&#246;nnen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Adrian E.: Sie haben schon recht, f&#252;r E-Books ist die E-Ink-Bildschirmtechnologie viel besser als das herk&#246;mmliche (Computer-) Display des iPad. Daf&#252;r hat Apple den Coolness-Faktor auf seiner Seite &#8211; ob das reichen wird, werden wir sehen.</p>
<p>@Joscha Bach: Sehr gute Erg&#228;nzungen. Um so mehr sollten Verlage zusehen, wie sie sich von Amazon oder auch Apple unabh&#228;ngig machen k&#246;nnen. Die Kleinteiligkeit des E-Book-Marktes k&#246;nnte dadurch entstehen, dass beispielsweise Blogs einen Bookshop auf ihre Seiten implementieren k&#246;nnen, der von Verlagen bzw. Verb&#228;nden entwickelt und unentgeltlich zur Verf&#252;gung gestellt wird. </p>
<p>Warum sollte etwa Carta nicht B&#252;cher besprechen (was wir hin und wieder schon tun) und dazu dann auch gleich den Download des E-Books vermitteln k&#246;nnen?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Joscha Bach</title>
		<link>http://carta.info/22453/amazon-apple-ebooks/comment-page-1/#comment-9633</link>
		<dc:creator>Joscha Bach</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 16:19:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=22453#comment-9633</guid>
		<description>Eine ganze Reihe von Punkten kann man auch ganz anders interpretieren.

- Es ist z.B. noch nicht ausgemacht, ob das iPad ein &quot;Kindle-Killer&quot; ist - die Einsatzzwecke (Sofa vs. unterwegs) sind doch recht verschieden.
- Auf den iPad l&#228;uft eine Kindle-Applikation. Wenn die Preise bei Amazon niedriger sind, werden die Kunden nicht bei Apple kaufen. Amazon hat bewiesen, dass sie in Einzelf&#228;llen auch negative Margen akzeptieren, um eine Niedrigpreisstruktur durchzusetzen. Aus Amazons Sicht k&#246;nnen eBooks nur mit niedrigen Preisen funktionieren.
- Das neue Verg&#252;tungsmodell Amazons wurde vor dem iPad angek&#252;ndigt, und ist an die niedrigeren Preise gebunden.
- Apple hat sich dazu bekannt, keine h&#246;heren Preise als Amazon haben zu wollen. Und warum auch? Ist Apple daf&#252;r bekannt, die Musikindustrie mit Samthandschuhen anzufassen? Warum sollte das bei Verlagen anders sein? Das Geld kommt schlie&#223;lich von den Kunden, nicht von den Contentlieferanten.

Auf der anderen Seite stehen die traditionellen Papierbuch-Preismodelle der Verlage. Diese Gesch&#228;fte funktionieren gut und werden durch eBooks bedroht, insbesondere, weil Amazon deutlich gemacht hat, dass sie die Autoren auch gern direkt, also ohne einen Verlag als Zwischenglied, bezahlen - und zwar nicht, wie MacMillan, mit 4-12% vom Endverkaufspreis, sondern mit 70%. Darin liegt die Hauptbedrohung f&#252;r Verlage: wenn sie sich auf Amazons Preisvorstellungen einlassen, so k&#246;nnte die Abw&#228;rtsspirale bei den Buchpreisen sie ruinieren. Wenn sie es aber nicht tun, dann wird Amazon sie aus dem Markt werfen. 

&#220;brigens ist mir nicht klar, wie im Internet die Kleinteiligkeit des heutigen Buchhandels abgebildet werden soll - die entsteht ja nur dadurch, dass Leute physische G&#252;ter lokal einkaufen. Sie haben aber selbstverst&#228;ndlich recht damit, dass Amazon schlagkr&#228;ftige Konkurrenz braucht. Als eBook-Monopolist w&#252;rde Amazon (wie auch Apple) den Verlagen die Luft abdr&#252;cken. Verlage und Autoren m&#252;ssen auch in f&#252;nf Jahren noch die Wahl haben, welchen Online-H&#228;ndler sie beliefern, wenn sie bei der Preisgestaltung mitreden wollen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine ganze Reihe von Punkten kann man auch ganz anders interpretieren.</p>
<p>- Es ist z.B. noch nicht ausgemacht, ob das iPad ein &#8220;Kindle-Killer&#8221; ist &#8211; die Einsatzzwecke (Sofa vs. unterwegs) sind doch recht verschieden.<br />
- Auf den iPad l&#228;uft eine Kindle-Applikation. Wenn die Preise bei Amazon niedriger sind, werden die Kunden nicht bei Apple kaufen. Amazon hat bewiesen, dass sie in Einzelf&#228;llen auch negative Margen akzeptieren, um eine Niedrigpreisstruktur durchzusetzen. Aus Amazons Sicht k&#246;nnen eBooks nur mit niedrigen Preisen funktionieren.<br />
- Das neue Verg&#252;tungsmodell Amazons wurde vor dem iPad angek&#252;ndigt, und ist an die niedrigeren Preise gebunden.<br />
- Apple hat sich dazu bekannt, keine h&#246;heren Preise als Amazon haben zu wollen. Und warum auch? Ist Apple daf&#252;r bekannt, die Musikindustrie mit Samthandschuhen anzufassen? Warum sollte das bei Verlagen anders sein? Das Geld kommt schlie&#223;lich von den Kunden, nicht von den Contentlieferanten.</p>
<p>Auf der anderen Seite stehen die traditionellen Papierbuch-Preismodelle der Verlage. Diese Gesch&#228;fte funktionieren gut und werden durch eBooks bedroht, insbesondere, weil Amazon deutlich gemacht hat, dass sie die Autoren auch gern direkt, also ohne einen Verlag als Zwischenglied, bezahlen &#8211; und zwar nicht, wie MacMillan, mit 4-12% vom Endverkaufspreis, sondern mit 70%. Darin liegt die Hauptbedrohung f&#252;r Verlage: wenn sie sich auf Amazons Preisvorstellungen einlassen, so k&#246;nnte die Abw&#228;rtsspirale bei den Buchpreisen sie ruinieren. Wenn sie es aber nicht tun, dann wird Amazon sie aus dem Markt werfen. </p>
<p>&#220;brigens ist mir nicht klar, wie im Internet die Kleinteiligkeit des heutigen Buchhandels abgebildet werden soll &#8211; die entsteht ja nur dadurch, dass Leute physische G&#252;ter lokal einkaufen. Sie haben aber selbstverst&#228;ndlich recht damit, dass Amazon schlagkr&#228;ftige Konkurrenz braucht. Als eBook-Monopolist w&#252;rde Amazon (wie auch Apple) den Verlagen die Luft abdr&#252;cken. Verlage und Autoren m&#252;ssen auch in f&#252;nf Jahren noch die Wahl haben, welchen Online-H&#228;ndler sie beliefern, wenn sie bei der Preisgestaltung mitreden wollen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Links des Tages vom 01.02.2010 &#187; Ausverkauf, Basteln, e-book, gugelhopf, MAD, markt, Monopoly, musikperlen, rose, Trailer &#187; Lifestyle &#38; Medien</title>
		<link>http://carta.info/22453/amazon-apple-ebooks/comment-page-1/#comment-9626</link>
		<dc:creator>Links des Tages vom 01.02.2010 &#187; Ausverkauf, Basteln, e-book, gugelhopf, MAD, markt, Monopoly, musikperlen, rose, Trailer &#187; Lifestyle &#38; Medien</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 13:05:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=22453#comment-9626</guid>
		<description>[...] Monopoly im E-Book-Markt Ich dachte immer der Kunde bestimmt am Ende den Umsatz. Warum sollte jemand freiwillig mehr f&#252;r [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Monopoly im E-Book-Markt Ich dachte immer der Kunde bestimmt am Ende den Umsatz. Warum sollte jemand freiwillig mehr f&#252;r [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Adrian E.</title>
		<link>http://carta.info/22453/amazon-apple-ebooks/comment-page-1/#comment-9625</link>
		<dc:creator>Adrian E.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 12:14:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=22453#comment-9625</guid>
		<description>Apple tritt in den E-Book-Markt ein? Das behauptet vielleicht das Apple-Marketing, eine Tatsache ist aber, dass Apple einen E-Book-Reader weder anbietet noch die Herstellung eines solchen angek&#252;ndigt hat. Nat&#252;rlich kann man auch auf Computerbildschirmen, Handy-Displays oder sogar auf dem Leucht-Display eines funktional abgespeckten Tablet-PCs names iPad B&#252;cher lesen, doch das wird kaum jemand tun, der den Lesekomfort mit einem echten E-Book-Reader mit e-Ink-Technologie kennt. Ein richtiger E-Book-Reader ist f&#252;r die Augen angenehmer, und man ist nicht von spezifischen Lichtverh&#228;ltnissen abh&#228;ngig. Die paar Masochisten, die ganze B&#252;cher auf einem altmodischen Leucht-Display von Apple lesen wollen, kann man getrost vergessen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Apple tritt in den E-Book-Markt ein? Das behauptet vielleicht das Apple-Marketing, eine Tatsache ist aber, dass Apple einen E-Book-Reader weder anbietet noch die Herstellung eines solchen angek&#252;ndigt hat. Nat&#252;rlich kann man auch auf Computerbildschirmen, Handy-Displays oder sogar auf dem Leucht-Display eines funktional abgespeckten Tablet-PCs names iPad B&#252;cher lesen, doch das wird kaum jemand tun, der den Lesekomfort mit einem echten E-Book-Reader mit e-Ink-Technologie kennt. Ein richtiger E-Book-Reader ist f&#252;r die Augen angenehmer, und man ist nicht von spezifischen Lichtverh&#228;ltnissen abh&#228;ngig. Die paar Masochisten, die ganze B&#252;cher auf einem altmodischen Leucht-Display von Apple lesen wollen, kann man getrost vergessen.</p>
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	</item>
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