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	<title>Kommentare zu: &#8220;Gottes Werk und Googles Beitrag&#8221;: Dokumentation der Boell-Diskussion mit Christoph Keese</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 07:19:02 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Medial Digital&#187; Journalismus Neu &#187; Das Leistungsschutzrecht nimmt den Weg der PC-Gebühr</title>
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		<dc:creator>Medial Digital&#187; Journalismus Neu &#187; Das Leistungsschutzrecht nimmt den Weg der PC-Gebühr</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 00:18:27 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Weiter w&#228;re zu fragen: Was ist eigentlich eine gewerbliche Nutzung? Keese nannte neulich bei einer Podiumsdiskussion der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung im Januar als typischen Fall einen Bankangestellten, der sich mit Hilfe frei zug&#228;nglicher [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Weiter w&#228;re zu fragen: Was ist eigentlich eine gewerbliche Nutzung? Keese nannte neulich bei einer Podiumsdiskussion der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung im Januar als typischen Fall einen Bankangestellten, der sich mit Hilfe frei zug&#228;nglicher [...]</p>
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		<title>Von: robin</title>
		<link>http://carta.info/21539/carta-livestream-der-diskussion-gottes-werk-und-googles-beitrag/comment-page-1/#comment-9646</link>
		<dc:creator>robin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 20:55:47 +0000</pubDate>
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		<description>@ Frank Martini: Danke f&#252;r den Kommentar. 

Ich w&#252;rde ja sogar tippen, dass das Recht der Suchmaschinen auf kurze Snippets genauso verfassungsrechtlich verb&#252;rgt ist, wie das Recht des Journalismus auf Zitate. Schlie&#223;lich erledigen Suchmaschinen mit der Erschlie&#223;ung von Wissen eine demokratisch ziemlich wichtige Aufgabe - ca. ebenso wichtig wie Journalismus, k&#246;nnte man meinen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Frank Martini: Danke f&#252;r den Kommentar. </p>
<p>Ich w&#252;rde ja sogar tippen, dass das Recht der Suchmaschinen auf kurze Snippets genauso verfassungsrechtlich verb&#252;rgt ist, wie das Recht des Journalismus auf Zitate. Schlie&#223;lich erledigen Suchmaschinen mit der Erschlie&#223;ung von Wissen eine demokratisch ziemlich wichtige Aufgabe &#8211; ca. ebenso wichtig wie Journalismus, k&#246;nnte man meinen.</p>
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		<title>Von: Frank Martini</title>
		<link>http://carta.info/21539/carta-livestream-der-diskussion-gottes-werk-und-googles-beitrag/comment-page-1/#comment-9645</link>
		<dc:creator>Frank Martini</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 19:24:44 +0000</pubDate>
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		<description>Je wiederholter und genauer ich reinh&#246;re, desto entsetzlicher finde ich das Ausma&#223; dessen, was Keese so alles durchging - Vergleich der Werbeeinnahmen Googles mit denen der Verlage - gibt es ein feines Totschlagargument Namens &#039;Sozialneid&#039; dagegen. Etwas feiner: Google verlinkt und wird erst interessant f&#252;r Suchende durch die Snippets - hey, geiles Gesch&#228;ftsmodell, hat sogar super funktioniert - nur leider sind die Verleger nicht drauf gekommen. Ist ja auch ein v&#246;llig anderer Ansatz, als das Verlagsgesch&#228;ft. Trotzdem, &#228;rgerlich das! Aber wie peinlich, sich dann hinzusetzen und rumzujeijern - peinlich vor allem, wenn&#039;s so abgeschluckt statt demaskiert wird!

Lizenzen wollen die Verlage - eben: genau die zum Gelddrucken, in denen sie es sich so kommod eingerichtet haben. So lange ihr Gesch&#228;ftsmodell so blendend alleinstehend funktionierte, dass es keinerlei LSR zu bed&#252;rfen schien, war ja auch alles in Ordnung und lief unter &#039;unternehmerisches Risiko&#039; zur Rechtfertigung der Margen. Nun aber wird es - auf einmal? - zu einer gesellschaftlichen Gro&#223;tat, die rechtlicher Verbotsbefugnisse bedarf.

Das einzige, was die Verlage an Google negativ tangiert, ist der Umstand, dass es ein neues, den Werbekuchen mitfressendes Gesch&#228;ftsmodell qua Suchmaschine gibt. Dabei werden die positiven Aspekte in Gestalt des Traffics f&#252;r die Verlagssites noch unter den Tisch gekehrt. In einem Wort: NEID!

Und wieder wurden - kaum bemerkt, nur viel zu vorsichtig angemerkt - wieder mal enteignet: Snippets tangieren Verlagsrechte? Nee, sie kommen aus den Erzeugnissen der Urheber! Und so lange sie nicht so ausfallen, dass das Zitierrecht verletzt w&#252;rde, haben die Verlage damit null, aber auch nisi was zu tun. Aber mal eben einen schutzw&#252;rdigen Eigentumsanspruch in die Diskussion streuen - man kann&#039;s ja mal versuchen....

Es geht hier also zwangsl&#228;ufig auch sehr schnell ums Diskutieren von so elementaren Rechten wie denen des freien Zitats. So, wie diese Diskussion gef&#252;hrt wird, geht es - zun&#228;chst vielleicht noch versteckt - um richtig elementare Dinge f&#252;r eine freie demokratische Gesellschaft. DAS muss so eine Diskussion herausarbeiten - will sie einem legitimen Anspruch gen&#252;gen. Ansonsten - besser nicht!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Je wiederholter und genauer ich reinh&#246;re, desto entsetzlicher finde ich das Ausma&#223; dessen, was Keese so alles durchging &#8211; Vergleich der Werbeeinnahmen Googles mit denen der Verlage &#8211; gibt es ein feines Totschlagargument Namens &#8216;Sozialneid&#8217; dagegen. Etwas feiner: Google verlinkt und wird erst interessant f&#252;r Suchende durch die Snippets &#8211; hey, geiles Gesch&#228;ftsmodell, hat sogar super funktioniert &#8211; nur leider sind die Verleger nicht drauf gekommen. Ist ja auch ein v&#246;llig anderer Ansatz, als das Verlagsgesch&#228;ft. Trotzdem, &#228;rgerlich das! Aber wie peinlich, sich dann hinzusetzen und rumzujeijern &#8211; peinlich vor allem, wenn&#8217;s so abgeschluckt statt demaskiert wird!</p>
<p>Lizenzen wollen die Verlage &#8211; eben: genau die zum Gelddrucken, in denen sie es sich so kommod eingerichtet haben. So lange ihr Gesch&#228;ftsmodell so blendend alleinstehend funktionierte, dass es keinerlei LSR zu bed&#252;rfen schien, war ja auch alles in Ordnung und lief unter &#8216;unternehmerisches Risiko&#8217; zur Rechtfertigung der Margen. Nun aber wird es &#8211; auf einmal? &#8211; zu einer gesellschaftlichen Gro&#223;tat, die rechtlicher Verbotsbefugnisse bedarf.</p>
<p>Das einzige, was die Verlage an Google negativ tangiert, ist der Umstand, dass es ein neues, den Werbekuchen mitfressendes Gesch&#228;ftsmodell qua Suchmaschine gibt. Dabei werden die positiven Aspekte in Gestalt des Traffics f&#252;r die Verlagssites noch unter den Tisch gekehrt. In einem Wort: NEID!</p>
<p>Und wieder wurden &#8211; kaum bemerkt, nur viel zu vorsichtig angemerkt &#8211; wieder mal enteignet: Snippets tangieren Verlagsrechte? Nee, sie kommen aus den Erzeugnissen der Urheber! Und so lange sie nicht so ausfallen, dass das Zitierrecht verletzt w&#252;rde, haben die Verlage damit null, aber auch nisi was zu tun. Aber mal eben einen schutzw&#252;rdigen Eigentumsanspruch in die Diskussion streuen &#8211; man kann&#8217;s ja mal versuchen&#8230;.</p>
<p>Es geht hier also zwangsl&#228;ufig auch sehr schnell ums Diskutieren von so elementaren Rechten wie denen des freien Zitats. So, wie diese Diskussion gef&#252;hrt wird, geht es &#8211; zun&#228;chst vielleicht noch versteckt &#8211; um richtig elementare Dinge f&#252;r eine freie demokratische Gesellschaft. DAS muss so eine Diskussion herausarbeiten &#8211; will sie einem legitimen Anspruch gen&#252;gen. Ansonsten &#8211; besser nicht!</p>
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		<title>Von: Frank Martini</title>
		<link>http://carta.info/21539/carta-livestream-der-diskussion-gottes-werk-und-googles-beitrag/comment-page-1/#comment-9644</link>
		<dc:creator>Frank Martini</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 18:57:20 +0000</pubDate>
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		<description>@Spielkamp: Ohne Sie angreifen oder Ihre Moderation kritisieren zu wollen - aber Ihre Antwort an Frau Langer m&#252;sste doch eigentlich zu genau der Frage f&#252;hren, auf die sich auch meine obige Kritik an der ganzen Diskussion bezieht!

Wenn Sie hier lapidar feststellen, es l&#228;ge in der Natur solcher Formate, dass mehr nicht drin sei, dann m&#252;ssten Sie sich bittesch&#246;n die Frage selbst stellen - oder schlimmer noch - nun hier stellen lassen, was der K&#228;se dann denn soll! Und das ist jetzt journalistisch nun wirklich kein Ehrenpreis - ein Format f&#252;r ein Thema zu w&#228;hlen, dass diesem eben nicht oder schlecht angemessen ist.

Was dann n&#228;mlich bleibt, ist nur die zweifelhafte Ehre, &#039;mal was dr&#252;ber gemacht zu haben, weil&#039;s ja wichtig war&#039;.....

....nur eben leider, ohne die Folgen f&#252;r die Sache hinreichend zu bedenken: Sich n&#228;mlich an der Weiterentwicklung und damit scheinbaren Legitimit&#228;t einer Diskussion oder eines Diskussionsverlaufs beteiligt zu haben, die schon in seiner Grundpr&#228;misse eben &#039;faul&#039; war. Wer &#039;ein Spiel so laufen l&#228;sst&#039;, statt mal &#039;brutal reinzugr&#228;tschen&#039;, muss hinterher aber auch nicht dumm gucken, wenn dann eben der Gegner das Tor tritt...

Um im Bild und bei meinem Eingangsanspruch zu bleiben - ich werfe Ihnen und den anderen auf dem Podium, die nicht h&#246;chst eigenn&#252;tzige Interessen eines LSR f&#252;r Verwerter vertreten, aus Urhebersicht sicher kein &#039;Eigentor&#039; vor. Aber man kann mit einem TOP-Mittelfeld und einer &#039;guten Abwehr&#039; dem Gegner das Toretreten auch so hochst leicht machen - und genau das ist hier m. E. passiert. 

Sicher sind doch alle Beteiligten gefragt worden, ob sie nicht Lust h&#228;tten, in einer Diskussion zum Thema XYZ diese oder jene Rolle zu spielen. Hat man da nicht bereits bei Abw&#228;gung seiner Zusage genauer nachgefragt - nach Apsekten, Entwicklungen, Schwerpunkten, Inhalten - und sp&#228;testens sich entweder verweigern m&#252;ssen, als die LSR-Nummer als eben - wie hei&#223;t es im Titel so sch&#246;n? &#039;gottgegeben&#039; vorausgesetzt wurde - oder zumindest sagen okay, ich stehe zur Verf&#252;gung, behalte mir aber je nach Verlauf vor, eben &#039;reinzugr&#228;tschen&#039;, wenn intelektuelle Unredlichkeiten mit unschuldsverbr&#228;mter Wissensmiene in die Hirne geschissen werden soll? Und das dann eben auch massivst tun m&#252;ssen?
Aber richtig ans Leder? Wo doch konsens so sch&#246;n und richtiger Zank so &#039;baba&#039; sind...Habe selbst Zweifel, ob sich das nur aufs &#039;Format&#039; schieben l&#228;sst - oder nicht eher auf eine Untersch&#228;tzung oder mangelnde Beherrschung desselben...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Spielkamp: Ohne Sie angreifen oder Ihre Moderation kritisieren zu wollen &#8211; aber Ihre Antwort an Frau Langer m&#252;sste doch eigentlich zu genau der Frage f&#252;hren, auf die sich auch meine obige Kritik an der ganzen Diskussion bezieht!</p>
<p>Wenn Sie hier lapidar feststellen, es l&#228;ge in der Natur solcher Formate, dass mehr nicht drin sei, dann m&#252;ssten Sie sich bittesch&#246;n die Frage selbst stellen &#8211; oder schlimmer noch &#8211; nun hier stellen lassen, was der K&#228;se dann denn soll! Und das ist jetzt journalistisch nun wirklich kein Ehrenpreis &#8211; ein Format f&#252;r ein Thema zu w&#228;hlen, dass diesem eben nicht oder schlecht angemessen ist.</p>
<p>Was dann n&#228;mlich bleibt, ist nur die zweifelhafte Ehre, &#8216;mal was dr&#252;ber gemacht zu haben, weil&#8217;s ja wichtig war&#8217;&#8230;..</p>
<p>&#8230;.nur eben leider, ohne die Folgen f&#252;r die Sache hinreichend zu bedenken: Sich n&#228;mlich an der Weiterentwicklung und damit scheinbaren Legitimit&#228;t einer Diskussion oder eines Diskussionsverlaufs beteiligt zu haben, die schon in seiner Grundpr&#228;misse eben &#8216;faul&#8217; war. Wer &#8216;ein Spiel so laufen l&#228;sst&#8217;, statt mal &#8216;brutal reinzugr&#228;tschen&#8217;, muss hinterher aber auch nicht dumm gucken, wenn dann eben der Gegner das Tor tritt&#8230;</p>
<p>Um im Bild und bei meinem Eingangsanspruch zu bleiben &#8211; ich werfe Ihnen und den anderen auf dem Podium, die nicht h&#246;chst eigenn&#252;tzige Interessen eines LSR f&#252;r Verwerter vertreten, aus Urhebersicht sicher kein &#8216;Eigentor&#8217; vor. Aber man kann mit einem TOP-Mittelfeld und einer &#8216;guten Abwehr&#8217; dem Gegner das Toretreten auch so hochst leicht machen &#8211; und genau das ist hier m. E. passiert. </p>
<p>Sicher sind doch alle Beteiligten gefragt worden, ob sie nicht Lust h&#228;tten, in einer Diskussion zum Thema XYZ diese oder jene Rolle zu spielen. Hat man da nicht bereits bei Abw&#228;gung seiner Zusage genauer nachgefragt &#8211; nach Apsekten, Entwicklungen, Schwerpunkten, Inhalten &#8211; und sp&#228;testens sich entweder verweigern m&#252;ssen, als die LSR-Nummer als eben &#8211; wie hei&#223;t es im Titel so sch&#246;n? &#8216;gottgegeben&#8217; vorausgesetzt wurde &#8211; oder zumindest sagen okay, ich stehe zur Verf&#252;gung, behalte mir aber je nach Verlauf vor, eben &#8216;reinzugr&#228;tschen&#8217;, wenn intelektuelle Unredlichkeiten mit unschuldsverbr&#228;mter Wissensmiene in die Hirne geschissen werden soll? Und das dann eben auch massivst tun m&#252;ssen?<br />
Aber richtig ans Leder? Wo doch konsens so sch&#246;n und richtiger Zank so &#8216;baba&#8217; sind&#8230;Habe selbst Zweifel, ob sich das nur aufs &#8216;Format&#8217; schieben l&#228;sst &#8211; oder nicht eher auf eine Untersch&#228;tzung oder mangelnde Beherrschung desselben&#8230;</p>
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		<title>Von: Frank Martini</title>
		<link>http://carta.info/21539/carta-livestream-der-diskussion-gottes-werk-und-googles-beitrag/comment-page-1/#comment-9641</link>
		<dc:creator>Frank Martini</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 18:20:36 +0000</pubDate>
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		<description>Was mich an der inzwischen h&#246;chst umfangreichen Diskussion erheblich st&#246;rt, dass - zumindest soweit mir bekannt - deren Pr&#228;misse schlicht als gottgegeben hingenommen wird, statt sie selbst zu diskutieren rsp. ad absurdum zu f&#252;hren. Lernen wir denn gar nichts &#252;ber die Sprache als Machtinstrument derer, die die Definitionshoheit an sich rei&#223;en? Haben wir denn alles unverdaut vergessen, was wir ausnahmslos bei Huxley oder Orwell nachlesen konnten?

Zitat gleich zu Beginn der Diskussion: &quot;Es kann nicht sein, dass die Einen, die Verlage, heute mit viel Geld und Aufwand Inhalte schaffen,  und andere, Onlineanbieter und Suchmaschinen bedienen sich f&#252;r lau und vermarkten es.&quot;
Sein L&#246;sungsvorschlag: &quot;Ein gesetzlich zu schaffendes Leistungsschutzrecht muss k&#252;nftig daf&#252;r sorgen, dass die Mehrfachverwertung professionell erstellter Inhalte auch bezahlt wird.&quot;

Dabei w&#228;re es doch schon in den ersten Ans&#228;tzen Keeses Antwort mit der Nennung des Begriffs &#039;Werkmittler&#039; ein Leichtes gewesen, genau das geradezur&#252;cken: Die Verlage schaffen keine Inhalte - das tun Urheber. Sie selbst sind nur Werkmittler, die sich Verwertungsrechte von Urhebern zusichern lassen - und zwar Kraft ihrer Marktmacht zu Konditionen, die die D&#246;pfnerschen &#039;Erschaffer von Inhalten&#039; krass einseitig benachteiligen. Von inzwischen nachgerade &#252;blichen &#039;Total-Buy-Out&#039;-Vertr&#228;gen, die diesen Erschaffern von Inhalten faktisch die M&#246;glichkeit nehmen, genau das zu beanspruchen, wof&#252;r D&#246;pfner sich scheinbar einsetzt: Die (angemessene) Bezahlung &#252;berhaupt auch von (Mehrfach-)Verwertung - aber bitte erst mal bei denen, die diese Inhalte tats&#228;chlich eben erschaffen! Auch dem zweiten Teil seiner Pr&#228;misse ist im &#252;brigen entschieden zu widersprechen: Onlineanbieter rsp. Suchmaschinen vermarkten eben nicht das geistige Eigentum Dritter, sie verlinken lediglich auf die Quellen bzw. Orte im Internet, in denen die Inhalte von anderen - meist den Verlagen selbst - erst eingestellt worden sind. Und die dar&#252;ber - welchen Traffic und ergo welches Argument auch f&#252;r Onlinewerbung h&#228;tten denn die Verlage auf ihren Sites ohne diesen Mechanismus? - ja erst mal gar nicht so &#039;f&#252;r lau&#039; &#252;bervorteilt werden, wie die Verlagsseite es erfolgreich versucht darzustellen rsp. zu beklagen, um daraus eine Forderung nach Rechts&#228;nderung herleiten zu k&#246;nnen.

Dass es vor diesem Hintergrund f&#252;r Keese ein Leichtes gewesen sein mag, sich der Frage, was denn ein Leistungsschutzrecht f&#252;r Auswirkungen h&#228;tte, zu entziehen, war absehbar. Was soll es au&#223;er &#039;Nebelkerzen&#039; auch bringen, eine Diskussion zu f&#252;hren, die sich in die feinsten juristischen, sozialen, medientechnologischen und sonstigen Aspekten entwickelt, wenn bereits der Ansto&#223; der Diskussion, die Pr&#228;misse f&#252;r alles weitere &#039;faul&#039; ist? 

D&#246;pfner hat sich und die von ihm vertretenen Verlagsinteressen mit seiner erst mal ja sehr allgemeinen und daher leicht f&#252;r jedermann einsichtigen und - schlimmer noch - selbstverst&#228;ndlich leicht zustimmungsf&#228;higen!!! - Formulierung h&#246;chst elegant und geschickt vom &#039;Bock&#039; zum &#039;G&#228;rtner&#039; gemacht. Und es ist gen&#252;gend bemerkt worden. Trotzdem dreht man die Diskussion auf Basis seiner Pr&#228;missen weiter!!!!

Die Frage, wohin denn ein Leistungsschutzrecht f&#252;hren soll, wurde dadurch doch schon - unbemerkt???? - in der Einleitung Spielkamps beantwortet, als er die Stellungnahmen Redings und Naumanns zusammenfasste. D&#246;pfners sprachlich geschickte &#039;Initialz&#252;ndung&#039; zu einer h&#246;chst verlogenen Argumentationskette der Verlage bis zur Hamburger Erkl&#228;rung und dar&#252;ber hinaus hat zu einem unhinterfragten &#039;Durchwinken&#039; der Bewertung seines Ansinnes als legitim bis in h&#246;chste politische Kreise gef&#252;hrt - der Rest ist nun nur noch eine Frage der Detailverhandlungen zum &#039;modus operandi&#039; bei einer &#196;nderung des Urheberrechts - zu Lasten genau derer, deren Interessen zu sch&#252;tzen es einmal ersonnen wurde. 

Denn eines ist doch wohl auch leicht antizipierbar: In den Gremien, die dann &#252;ber die genaue juristische Ausgestaltung eines neuen Urheberrechts sitzen, werden diejenigen, die es zuv&#246;rderst angeht, n&#228;mlich die Autoren, die Urheber, kaum allzu wirkungsm&#228;chtig repr&#228;sentiert sein. Wozu auch? Das &#252;bernehmen ja schon deren &#039;starke Partner&#039; hinreichend, n&#228;mlich die ja, wie dieses Thema offenkundig werden l&#228;sst, nicht gerade &#039;lobbyschwachen&#039; Verlage. Und welches &#039;Schutzinteresse&#039; die gegen&#252;ber ihren Urhebern wirklich haben - ein Blick in die zitierten Verg&#252;tungsvereinbarungen zwischen den Verlagen auf der einen, und den dju und DJV auf der anderen Seite spricht hier B&#228;nde. Und deren Legitimit&#228;tsanspruch und Gerechtigkeitsansinnen wird durch Lekt&#252;re der genannten TBO-Vertr&#228;ge selbst f&#252;r den gr&#246;&#223;ten Deppen doch sofort ersichtlich...

Wie war das m&#246;glich? Ganz einfach: Man - hier D&#246;pfner - &#252;bernehme einfach von denen, mit denen man ansonsten eben nicht auf der gleichen, sondern eben genau gegen&#252;berliegenden Seite am Verhandlungstisch sitzt, die Argumente und mache sie sich zu eigen. &#039;B&#228;umchen wechsel Dich&#039; sozusagen. Wichtig f&#252;r das Funktionieren dieses Spielchens ist dabei nur die Klarheit und Konsensf&#228;higkeit sowie Legitimit&#228;t derer Argumente - nicht aber die Frage, ob die, die sie so wirkungsm&#228;chtig vorbringen, tats&#228;chlich auch die sind, die es angeht! Denn strategisch entscheidend ist in diesem Moment erst mal nur, dass der, der es hervorbringt, damit legitime zustimmungsf&#228;hige Interessen vertritt - auch wenn es nur scheinbar eigene sind, die aber erst durch faktisch weitgehende Enteignung anderer werden m&#252;ssen - aber das kriegen wir schon hin. Denn diesen &#039;Rest&#039; kann man dann sp&#228;ter Kraft Einflusses gestalten. So droht eine schleichende Enteignung der Urheber in bevorstehender Rechtssetzung - und hinterher k&#246;nnen sich die Gelackmeierten nicht mal mehr beklagen, weil doch alles nach &#039;Recht und Gesetz&#039; klar geregelt ist!

Das ist der Preis daf&#252;r, wenn man nicht aufpasst und an entscheidender Stelle die Strategie der Gegenseite nicht durchkreuzt - bspw. eben dadurch, dass man dieses &#039;&#214;ffnen des Fasses&#039; im Bem&#252;hen um Konsens mit den anderen nicht einfach weiter fortsetzt, sondern eben erst mal pr&#252;ft, was denn an den Pr&#228;missen, die die nun folgende Diskussion zur Grundlage haben sollen, &#252;berhaupt dran ist.

Deswegen auch mein eingangs ge&#228;u&#223;ertes Unbehagen. Ein weiteres sich Einlassen auf diesen Verlauf der Diskussion ist eine (Un-)Strategie, die der einseitigen judikativen Durchsetzung von Verwerterinteressen zu Lasten der Urheberseite massiv in die H&#228;nde spielt. Und dieser Kreis l&#228;sst sich m. E. nur dann durchbrechen,  wenn man sich zun&#228;chst darauf beschr&#228;nkt, eben die Pr&#228;missen oder die &#039;Initialz&#252;ndung&#039; dieser Diskussion als das zu entlarven, was sie sind. Und zwar - hier mag teils nur viel weniger anregende und spannende Perpetuierung helfen - so lange, bis das mal als allgemein zustimmungs- und konsensf&#228;hig verankert ist. Im g&#252;nstigsten Fall w&#228;re danach eine Diskussion &#252;ber eine Gesetzes&#228;nderung zu Lasten der Urheber ohnehin vom Tisch.

Eines sollte daher m. E. am ganzen bisherigen Verlauf klar geworden sein. Wenn man sich schon von vornherein von der Gegenseite der eigenen Argumente berauben l&#228;sst, gibt man den Anspruch, Interessen wirksam zu vertreten und sie in Diskussionen auch zum Erfolg zu f&#252;hren, bereits im Ansatz Preis.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was mich an der inzwischen h&#246;chst umfangreichen Diskussion erheblich st&#246;rt, dass &#8211; zumindest soweit mir bekannt &#8211; deren Pr&#228;misse schlicht als gottgegeben hingenommen wird, statt sie selbst zu diskutieren rsp. ad absurdum zu f&#252;hren. Lernen wir denn gar nichts &#252;ber die Sprache als Machtinstrument derer, die die Definitionshoheit an sich rei&#223;en? Haben wir denn alles unverdaut vergessen, was wir ausnahmslos bei Huxley oder Orwell nachlesen konnten?</p>
<p>Zitat gleich zu Beginn der Diskussion: &#8220;Es kann nicht sein, dass die Einen, die Verlage, heute mit viel Geld und Aufwand Inhalte schaffen,  und andere, Onlineanbieter und Suchmaschinen bedienen sich f&#252;r lau und vermarkten es.&#8221;<br />
Sein L&#246;sungsvorschlag: &#8220;Ein gesetzlich zu schaffendes Leistungsschutzrecht muss k&#252;nftig daf&#252;r sorgen, dass die Mehrfachverwertung professionell erstellter Inhalte auch bezahlt wird.&#8221;</p>
<p>Dabei w&#228;re es doch schon in den ersten Ans&#228;tzen Keeses Antwort mit der Nennung des Begriffs &#8216;Werkmittler&#8217; ein Leichtes gewesen, genau das geradezur&#252;cken: Die Verlage schaffen keine Inhalte &#8211; das tun Urheber. Sie selbst sind nur Werkmittler, die sich Verwertungsrechte von Urhebern zusichern lassen &#8211; und zwar Kraft ihrer Marktmacht zu Konditionen, die die D&#246;pfnerschen &#8216;Erschaffer von Inhalten&#8217; krass einseitig benachteiligen. Von inzwischen nachgerade &#252;blichen &#8216;Total-Buy-Out&#8217;-Vertr&#228;gen, die diesen Erschaffern von Inhalten faktisch die M&#246;glichkeit nehmen, genau das zu beanspruchen, wof&#252;r D&#246;pfner sich scheinbar einsetzt: Die (angemessene) Bezahlung &#252;berhaupt auch von (Mehrfach-)Verwertung &#8211; aber bitte erst mal bei denen, die diese Inhalte tats&#228;chlich eben erschaffen! Auch dem zweiten Teil seiner Pr&#228;misse ist im &#252;brigen entschieden zu widersprechen: Onlineanbieter rsp. Suchmaschinen vermarkten eben nicht das geistige Eigentum Dritter, sie verlinken lediglich auf die Quellen bzw. Orte im Internet, in denen die Inhalte von anderen &#8211; meist den Verlagen selbst &#8211; erst eingestellt worden sind. Und die dar&#252;ber &#8211; welchen Traffic und ergo welches Argument auch f&#252;r Onlinewerbung h&#228;tten denn die Verlage auf ihren Sites ohne diesen Mechanismus? &#8211; ja erst mal gar nicht so &#8216;f&#252;r lau&#8217; &#252;bervorteilt werden, wie die Verlagsseite es erfolgreich versucht darzustellen rsp. zu beklagen, um daraus eine Forderung nach Rechts&#228;nderung herleiten zu k&#246;nnen.</p>
<p>Dass es vor diesem Hintergrund f&#252;r Keese ein Leichtes gewesen sein mag, sich der Frage, was denn ein Leistungsschutzrecht f&#252;r Auswirkungen h&#228;tte, zu entziehen, war absehbar. Was soll es au&#223;er &#8216;Nebelkerzen&#8217; auch bringen, eine Diskussion zu f&#252;hren, die sich in die feinsten juristischen, sozialen, medientechnologischen und sonstigen Aspekten entwickelt, wenn bereits der Ansto&#223; der Diskussion, die Pr&#228;misse f&#252;r alles weitere &#8216;faul&#8217; ist? </p>
<p>D&#246;pfner hat sich und die von ihm vertretenen Verlagsinteressen mit seiner erst mal ja sehr allgemeinen und daher leicht f&#252;r jedermann einsichtigen und &#8211; schlimmer noch &#8211; selbstverst&#228;ndlich leicht zustimmungsf&#228;higen!!! &#8211; Formulierung h&#246;chst elegant und geschickt vom &#8216;Bock&#8217; zum &#8216;G&#228;rtner&#8217; gemacht. Und es ist gen&#252;gend bemerkt worden. Trotzdem dreht man die Diskussion auf Basis seiner Pr&#228;missen weiter!!!!</p>
<p>Die Frage, wohin denn ein Leistungsschutzrecht f&#252;hren soll, wurde dadurch doch schon &#8211; unbemerkt???? &#8211; in der Einleitung Spielkamps beantwortet, als er die Stellungnahmen Redings und Naumanns zusammenfasste. D&#246;pfners sprachlich geschickte &#8216;Initialz&#252;ndung&#8217; zu einer h&#246;chst verlogenen Argumentationskette der Verlage bis zur Hamburger Erkl&#228;rung und dar&#252;ber hinaus hat zu einem unhinterfragten &#8216;Durchwinken&#8217; der Bewertung seines Ansinnes als legitim bis in h&#246;chste politische Kreise gef&#252;hrt &#8211; der Rest ist nun nur noch eine Frage der Detailverhandlungen zum &#8216;modus operandi&#8217; bei einer &#196;nderung des Urheberrechts &#8211; zu Lasten genau derer, deren Interessen zu sch&#252;tzen es einmal ersonnen wurde. </p>
<p>Denn eines ist doch wohl auch leicht antizipierbar: In den Gremien, die dann &#252;ber die genaue juristische Ausgestaltung eines neuen Urheberrechts sitzen, werden diejenigen, die es zuv&#246;rderst angeht, n&#228;mlich die Autoren, die Urheber, kaum allzu wirkungsm&#228;chtig repr&#228;sentiert sein. Wozu auch? Das &#252;bernehmen ja schon deren &#8216;starke Partner&#8217; hinreichend, n&#228;mlich die ja, wie dieses Thema offenkundig werden l&#228;sst, nicht gerade &#8216;lobbyschwachen&#8217; Verlage. Und welches &#8216;Schutzinteresse&#8217; die gegen&#252;ber ihren Urhebern wirklich haben &#8211; ein Blick in die zitierten Verg&#252;tungsvereinbarungen zwischen den Verlagen auf der einen, und den dju und DJV auf der anderen Seite spricht hier B&#228;nde. Und deren Legitimit&#228;tsanspruch und Gerechtigkeitsansinnen wird durch Lekt&#252;re der genannten TBO-Vertr&#228;ge selbst f&#252;r den gr&#246;&#223;ten Deppen doch sofort ersichtlich&#8230;</p>
<p>Wie war das m&#246;glich? Ganz einfach: Man &#8211; hier D&#246;pfner &#8211; &#252;bernehme einfach von denen, mit denen man ansonsten eben nicht auf der gleichen, sondern eben genau gegen&#252;berliegenden Seite am Verhandlungstisch sitzt, die Argumente und mache sie sich zu eigen. &#8216;B&#228;umchen wechsel Dich&#8217; sozusagen. Wichtig f&#252;r das Funktionieren dieses Spielchens ist dabei nur die Klarheit und Konsensf&#228;higkeit sowie Legitimit&#228;t derer Argumente &#8211; nicht aber die Frage, ob die, die sie so wirkungsm&#228;chtig vorbringen, tats&#228;chlich auch die sind, die es angeht! Denn strategisch entscheidend ist in diesem Moment erst mal nur, dass der, der es hervorbringt, damit legitime zustimmungsf&#228;hige Interessen vertritt &#8211; auch wenn es nur scheinbar eigene sind, die aber erst durch faktisch weitgehende Enteignung anderer werden m&#252;ssen &#8211; aber das kriegen wir schon hin. Denn diesen &#8216;Rest&#8217; kann man dann sp&#228;ter Kraft Einflusses gestalten. So droht eine schleichende Enteignung der Urheber in bevorstehender Rechtssetzung &#8211; und hinterher k&#246;nnen sich die Gelackmeierten nicht mal mehr beklagen, weil doch alles nach &#8216;Recht und Gesetz&#8217; klar geregelt ist!</p>
<p>Das ist der Preis daf&#252;r, wenn man nicht aufpasst und an entscheidender Stelle die Strategie der Gegenseite nicht durchkreuzt &#8211; bspw. eben dadurch, dass man dieses &#8216;&#214;ffnen des Fasses&#8217; im Bem&#252;hen um Konsens mit den anderen nicht einfach weiter fortsetzt, sondern eben erst mal pr&#252;ft, was denn an den Pr&#228;missen, die die nun folgende Diskussion zur Grundlage haben sollen, &#252;berhaupt dran ist.</p>
<p>Deswegen auch mein eingangs ge&#228;u&#223;ertes Unbehagen. Ein weiteres sich Einlassen auf diesen Verlauf der Diskussion ist eine (Un-)Strategie, die der einseitigen judikativen Durchsetzung von Verwerterinteressen zu Lasten der Urheberseite massiv in die H&#228;nde spielt. Und dieser Kreis l&#228;sst sich m. E. nur dann durchbrechen,  wenn man sich zun&#228;chst darauf beschr&#228;nkt, eben die Pr&#228;missen oder die &#8216;Initialz&#252;ndung&#8217; dieser Diskussion als das zu entlarven, was sie sind. Und zwar &#8211; hier mag teils nur viel weniger anregende und spannende Perpetuierung helfen &#8211; so lange, bis das mal als allgemein zustimmungs- und konsensf&#228;hig verankert ist. Im g&#252;nstigsten Fall w&#228;re danach eine Diskussion &#252;ber eine Gesetzes&#228;nderung zu Lasten der Urheber ohnehin vom Tisch.</p>
<p>Eines sollte daher m. E. am ganzen bisherigen Verlauf klar geworden sein. Wenn man sich schon von vornherein von der Gegenseite der eigenen Argumente berauben l&#228;sst, gibt man den Anspruch, Interessen wirksam zu vertreten und sie in Diskussionen auch zum Erfolg zu f&#252;hren, bereits im Ansatz Preis.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Freischreiber bei Podiumsdiskussion über Leistungsschutzrecht &#124; :Freischreiber</title>
		<link>http://carta.info/21539/carta-livestream-der-diskussion-gottes-werk-und-googles-beitrag/comment-page-1/#comment-9546</link>
		<dc:creator>Freischreiber bei Podiumsdiskussion über Leistungsschutzrecht &#124; :Freischreiber</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 16:19:02 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Freischreiber hat die Interessen freier Journalisten in der Diskussion um ein Leistungsschutzrecht f&#252;r Verlage vertreten: Auf einer Podiumsdiskussion der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung am 20.1.2010 in Berlin diskutierte Eva-Maria Schnurr (stellvertretende Freischreiber-Vorsitzende) mit Christoph Keese (Head of Public Affairs, Axel Springer AG), Malte Spitz (Bundesvorstand B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen) und Till J&#228;ger (Fachanwalt f&#252;r Urheber- und Medienrecht). Die Diskussion wurde von carta.info live im Netz gestreamt, man kann sich die Aufzeichnung hier anschauen. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Freischreiber hat die Interessen freier Journalisten in der Diskussion um ein Leistungsschutzrecht f&uuml;r Verlage vertreten: Auf einer Podiumsdiskussion der Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung am 20.1.2010 in Berlin diskutierte Eva-Maria Schnurr (stellvertretende Freischreiber-Vorsitzende) mit Christoph Keese (Head of Public Affairs, Axel Springer AG), Malte Spitz (Bundesvorstand B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen) und Till J&auml;ger (Fachanwalt f&uuml;r Urheber- und Medienrecht). Die Diskussion wurde von carta.info live im Netz gestreamt, man kann sich die Aufzeichnung hier anschauen. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Medial Digital&#187; Linktipps Neu &#187; Linktipps zum Wochenstart (44)</title>
		<link>http://carta.info/21539/carta-livestream-der-diskussion-gottes-werk-und-googles-beitrag/comment-page-1/#comment-9286</link>
		<dc:creator>Medial Digital&#187; Linktipps Neu &#187; Linktipps zum Wochenstart (44)</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 23:50:22 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Matthias Spielkamp zieht in seinem immateriblog ein Fazit als Moderator der Diskussion &#252;ber das Leistungsschutzrecht, eine Veranstaltung der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung (Gottes Werk und Googles Beitrag &#8211; Zeitungsverlage und die Herausforderungen der Link-&#214;konomie). Spielkamp: &#8220;[...] die Frage, ob es ein Leistungsschutzrecht geben soll, welchen Zweck es erf&#252;llen k&#246;nnte und ob es die richtige Antwort auf die richtige Frage ist, kann Verlagsvertreter Christoph Keese leicht abwehren mit der Antwort, dar&#252;ber m&#252;sse man sich nicht mehr unterhalten, der Drops ist gelutscht. Das ist ein gewaltiger Lobbying-Erfolg der Verlage und ein Versagen der Politik.&#8221; Mit Links zu weiteren Analysen der Diskussion. Bei Carta kann man sich die detaillierte (aber keineswegs verzettelte) Debatte noch nachtr&#228;glich als Video ansehen. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Matthias Spielkamp zieht in seinem immateriblog ein Fazit als Moderator der Diskussion &#252;ber das Leistungsschutzrecht, eine Veranstaltung der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung (Gottes Werk und Googles Beitrag &#8211; Zeitungsverlage und die Herausforderungen der Link-&#214;konomie). Spielkamp: &#8220;[...] die Frage, ob es ein Leistungsschutzrecht geben soll, welchen Zweck es erf&#252;llen k&#246;nnte und ob es die richtige Antwort auf die richtige Frage ist, kann Verlagsvertreter Christoph Keese leicht abwehren mit der Antwort, dar&#252;ber m&#252;sse man sich nicht mehr unterhalten, der Drops ist gelutscht. Das ist ein gewaltiger Lobbying-Erfolg der Verlage und ein Versagen der Politik.&#8221; Mit Links zu weiteren Analysen der Diskussion. Bei Carta kann man sich die detaillierte (aber keineswegs verzettelte) Debatte noch nachtr&#228;glich als Video ansehen. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: DIGITALE LINKE</title>
		<link>http://carta.info/21539/carta-livestream-der-diskussion-gottes-werk-und-googles-beitrag/comment-page-1/#comment-9254</link>
		<dc:creator>DIGITALE LINKE</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 11:46:10 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Eine Dokumentation der Veranstaltung findet sich bei Carta. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Eine Dokumentation der Veranstaltung findet sich bei Carta. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Leistungsschutzrecht: Pauschallizenzen und neue Verwertungsgesellschaft » netzwertig.com</title>
		<link>http://carta.info/21539/carta-livestream-der-diskussion-gottes-werk-und-googles-beitrag/comment-page-1/#comment-9242</link>
		<dc:creator>Leistungsschutzrecht: Pauschallizenzen und neue Verwertungsgesellschaft » netzwertig.com</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 19:24:53 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Podiumsdiskussion wurde von Carta.info mitgeschnitten und kann hier angeschaut [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Podiumsdiskussion wurde von Carta.info mitgeschnitten und kann hier angeschaut [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Leistungsschutzrechtdebatte in Spielfilmlänge &#187; blog.frei!</title>
		<link>http://carta.info/21539/carta-livestream-der-diskussion-gottes-werk-und-googles-beitrag/comment-page-1/#comment-9206</link>
		<dc:creator>Leistungsschutzrechtdebatte in Spielfilmlänge &#187; blog.frei!</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 23:39:33 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Werk und Googles Beitrag&#8221; von der B&#246;ll-Stiftung in Berlin ausgerichtet wurde, ist bei Carta in Form zweier Videos [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Werk und Googles Beitrag&#8221; von der B&#246;ll-Stiftung in Berlin ausgerichtet wurde, ist bei Carta in Form zweier Videos [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tharben</title>
		<link>http://carta.info/21539/carta-livestream-der-diskussion-gottes-werk-und-googles-beitrag/comment-page-1/#comment-9201</link>
		<dc:creator>Tharben</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 21:21:18 +0000</pubDate>
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		<description>Ganz herzlichen Dank f&#252;r die Aufzeichnung an Herrn Meyer-Lucht. Wie kann ich das Video auf meinem PC speichern?

Im &#252;brigen schlie&#223;e ich mich Alvar Freunde (#4, #9) vollumf&#228;nglich an. Ich habe nun schon so oft Herrn Christoph Keese gelesen und geh&#246;rt und mein Kopfsch&#252;tteln wird nicht weniger.

Vielleicht sollte Herr Keese R&#252;ckgrat beweisen und seinem Auftraggeber berichten, dass das Vorhaben, ein Recht zum Gelddrucken vom Gesetzgeber ohne Argumente herbeizuf&#252;hren, nicht zu erreichen ist. Die Hotelbranche hat in derlei Angelegenheiten einfach die besseren Argumente, wie man von der FDP h&#246;rt. Daran werden sich Presseverleger mit Sicherheit ein Beispiel nehmen k&#246;nnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz herzlichen Dank f&#252;r die Aufzeichnung an Herrn Meyer-Lucht. Wie kann ich das Video auf meinem PC speichern?</p>
<p>Im &#252;brigen schlie&#223;e ich mich Alvar Freunde (#4, #9) vollumf&#228;nglich an. Ich habe nun schon so oft Herrn Christoph Keese gelesen und geh&#246;rt und mein Kopfsch&#252;tteln wird nicht weniger.</p>
<p>Vielleicht sollte Herr Keese R&#252;ckgrat beweisen und seinem Auftraggeber berichten, dass das Vorhaben, ein Recht zum Gelddrucken vom Gesetzgeber ohne Argumente herbeizuf&#252;hren, nicht zu erreichen ist. Die Hotelbranche hat in derlei Angelegenheiten einfach die besseren Argumente, wie man von der FDP h&#246;rt. Daran werden sich Presseverleger mit Sicherheit ein Beispiel nehmen k&#246;nnen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gk</title>
		<link>http://carta.info/21539/carta-livestream-der-diskussion-gottes-werk-und-googles-beitrag/comment-page-1/#comment-9179</link>
		<dc:creator>Gk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 12:17:04 +0000</pubDate>
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		<description>@Robin Meyer-Lucht: Ihr werdet hier noch Marktf&#252;hrer bei Online-Medien inkl. Web-TV.
Sch&#246;ne Gr&#252;&#223;e zur&#252;ck. :)

@Stefan: „aber wenn mir jemand sagen w&#252;rden, Du musst in Zukunft 5 Euro im Monat f&#252;r spon, sz, faz, tagesspiegel, bild etc. zahlen, sonst gibt es keinen Zugang mehr – ich w&#252;rde dar&#252;ber nachdenken.“
Das ist &#252;berhaupt die beste Idee, finde ich. Vor allem w&#252;rde die Verlegerbranche dann mal vern&#252;nftig anfangen, ihre eigenen Probleme selbst zu l&#246;sen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Robin Meyer-Lucht: Ihr werdet hier noch Marktf&#252;hrer bei Online-Medien inkl. Web-TV.<br />
Sch&#246;ne Gr&#252;&#223;e zur&#252;ck. :)</p>
<p>@Stefan: „aber wenn mir jemand sagen w&#252;rden, Du musst in Zukunft 5 Euro im Monat f&#252;r spon, sz, faz, tagesspiegel, bild etc. zahlen, sonst gibt es keinen Zugang mehr – ich w&#252;rde dar&#252;ber nachdenken.“<br />
Das ist &#252;berhaupt die beste Idee, finde ich. Vor allem w&#252;rde die Verlegerbranche dann mal vern&#252;nftig anfangen, ihre eigenen Probleme selbst zu l&#246;sen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/21539/carta-livestream-der-diskussion-gottes-werk-und-googles-beitrag/comment-page-1/#comment-9178</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 12:10:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=21539#comment-9178</guid>
		<description>@ GK: Jip, die Erfahrung gestern hat gezeigt, das wir beim Thema Kamera aufr&#252;sten m&#252;ssen. Zentral aber ist nat&#252;rlich der Ton - da haben wir sehr drauf geachtet - und damit bin ich echt zufrieden - gerade auch, wenn ich mir das heute noch einmal anschaue.

lg,

robin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ GK: Jip, die Erfahrung gestern hat gezeigt, das wir beim Thema Kamera aufr&#252;sten m&#252;ssen. Zentral aber ist nat&#252;rlich der Ton &#8211; da haben wir sehr drauf geachtet &#8211; und damit bin ich echt zufrieden &#8211; gerade auch, wenn ich mir das heute noch einmal anschaue.</p>
<p>lg,</p>
<p>robin</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gk</title>
		<link>http://carta.info/21539/carta-livestream-der-diskussion-gottes-werk-und-googles-beitrag/comment-page-1/#comment-9172</link>
		<dc:creator>Gk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 12:00:24 +0000</pubDate>
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		<description>@Matthias Spielkamp: Carta-TV eignete sich nicht nur zum Gucken, sondern auch zum H&#246;ren. Weiter so!  :) Das mit der Bildqualit&#228;t wird bestimmt noch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Matthias Spielkamp: Carta-TV eignete sich nicht nur zum Gucken, sondern auch zum H&#246;ren. Weiter so!  :) Das mit der Bildqualit&#228;t wird bestimmt noch.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Die Zahnpasta soll wieder in die Tube « Kulturkampf</title>
		<link>http://carta.info/21539/carta-livestream-der-diskussion-gottes-werk-und-googles-beitrag/comment-page-1/#comment-9167</link>
		<dc:creator>Die Zahnpasta soll wieder in die Tube « Kulturkampf</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 10:47:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=21539#comment-9167</guid>
		<description>[...] Verlagsleistung an dem Gesamtwerk &#8220;Zeitung&#8221; zu kennzeichnen, zeigte sich unter anderem bei einer Veranstaltung der B&#246;ll-Stiftung am [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Verlagsleistung an dem Gesamtwerk &#8220;Zeitung&#8221; zu kennzeichnen, zeigte sich unter anderem bei einer Veranstaltung der B&#246;ll-Stiftung am [...]</p>
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