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	<title>Kommentare zu: Software-Engineering: Schon bald eine Kernkompetenz f&#252;r Medienunternehmen</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Wed, 23 May 2012 22:24:13 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Nicole Haase</title>
		<link>http://carta.info/21384/software-engineering-schon-bald-eine-kernkompetenz-fuer-medienunternehmen/comment-page-1/#comment-9164</link>
		<dc:creator>Nicole Haase</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 10:15:58 +0000</pubDate>
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		<description>Spannender Artikel und erstklassige Erg&#228;nzung f&#252;r unsere Empfehlungen zum Thema Kernkompetenzen und Technologie:
http://bit.ly/5HFFX5

@Wittkewitz: Ja, der Entwicklungsaufwand kann &#252;berschaubar sein. Und das nicht nur mit den oben erw&#228;hnten M&#246;glichkeiten, die ruby, python, django (...) bieten: 
http://bit.ly/5XV0FL</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Spannender Artikel und erstklassige Erg&#228;nzung f&#252;r unsere Empfehlungen zum Thema Kernkompetenzen und Technologie:<br />
<a href="http://bit.ly/5HFFX5" rel="nofollow">http://bit.ly/5HFFX5</a></p>
<p>@Wittkewitz: Ja, der Entwicklungsaufwand kann &#252;berschaubar sein. Und das nicht nur mit den oben erw&#228;hnten M&#246;glichkeiten, die ruby, python, django (&#8230;) bieten:<br />
<a href="http://bit.ly/5XV0FL" rel="nofollow">http://bit.ly/5XV0FL</a></p>
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		<title>Von: Martin Meyer-Gossner</title>
		<link>http://carta.info/21384/software-engineering-schon-bald-eine-kernkompetenz-fuer-medienunternehmen/comment-page-1/#comment-8853</link>
		<dc:creator>Martin Meyer-Gossner</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 22:48:15 +0000</pubDate>
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		<description>Da&#223; Software-Engineering bald eine Kernkompetenz wird und weitergedacht, sich Medienh&#228;user daraus zuk&#252;nftig monetarisieren k&#246;nnen, ist sicherlich ein spannender Ansatz. Dennoch ist es als zuk&#252;nftige Cash Cow noch in weiter Ferne in meinen Augen. Dies erfordert vor allem bei der Content-Wahrnehmung und -Distribution ein sozio-kulturelles Umdenken und Anerkennung innerhalb der Medienh&#228;user unter dem Motto: &quot;Auch mein Mitbewerber kann was...&quot;. Verwundert es da, da&#223; die Webstrategie der Verlage sich nicht ver&#228;ndert? Wohl kaum... Webstrategie ist ein langfristiger Prozess, der seine Zeit zum Gedeihen braucht. Und je gr&#246;&#223;er der Verlag, umso langwieriger die Erkenntnis, etwas tun zu m&#252;ssen. Da m&#252;ssen Business-Prozesse umgestellt werden, da sind Stellen von betroffen und vor allem ben&#246;tigt man Monetarisierungs-Alternativen. Auch die Page Impression als Vermarktungsmanifest http://bit.ly/15qldo brauchte lange bis sie abgel&#246;st wurde. Aber mit welchem Ergebnis...? Und warum diese Ver&#228;nderung? Hat die PI doch &#252;ber Jahre die Onlinemedien gut finanziert. Klar will der Kunde Transparenz und am liebsten performance-orientierte Abrechnungsmodelle. Aber damit -bei den derzeitigen markt&#252;blichen Performance-Verg&#252;tungsmodellen- finanziert sich vermutlich wohl kein klassischer Verlag in seiner personellen Breite. Die Frage stellt sich eher, ob die Breite nicht in eine neue redaktionelle investigative und aggregative Qualit&#228;t transferiert werden mu&#223;. Dann ist man doch auch als User bereit Paid Service (nicht Paid Content! http://bit.ly/29Ub5C) Modelle zu akzeptieren. Und wenn dann noch die Werbung den (lokal-basierten) behavioral targeting W&#252;nschen des Kunden entspricht und Social Media Content mitliefert, entsteht ein ganz neues Bild der personalisierten Dienstleistung, die... ja richtig, Software Engineering zwangsweise als Kernkompetenz nach sich zieht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da&#223; Software-Engineering bald eine Kernkompetenz wird und weitergedacht, sich Medienh&#228;user daraus zuk&#252;nftig monetarisieren k&#246;nnen, ist sicherlich ein spannender Ansatz. Dennoch ist es als zuk&#252;nftige Cash Cow noch in weiter Ferne in meinen Augen. Dies erfordert vor allem bei der Content-Wahrnehmung und -Distribution ein sozio-kulturelles Umdenken und Anerkennung innerhalb der Medienh&#228;user unter dem Motto: &#8220;Auch mein Mitbewerber kann was&#8230;&#8221;. Verwundert es da, da&#223; die Webstrategie der Verlage sich nicht ver&#228;ndert? Wohl kaum&#8230; Webstrategie ist ein langfristiger Prozess, der seine Zeit zum Gedeihen braucht. Und je gr&#246;&#223;er der Verlag, umso langwieriger die Erkenntnis, etwas tun zu m&#252;ssen. Da m&#252;ssen Business-Prozesse umgestellt werden, da sind Stellen von betroffen und vor allem ben&#246;tigt man Monetarisierungs-Alternativen. Auch die Page Impression als Vermarktungsmanifest <a href="http://bit.ly/15qldo" rel="nofollow">http://bit.ly/15qldo</a> brauchte lange bis sie abgel&#246;st wurde. Aber mit welchem Ergebnis&#8230;? Und warum diese Ver&#228;nderung? Hat die PI doch &#252;ber Jahre die Onlinemedien gut finanziert. Klar will der Kunde Transparenz und am liebsten performance-orientierte Abrechnungsmodelle. Aber damit -bei den derzeitigen markt&#252;blichen Performance-Verg&#252;tungsmodellen- finanziert sich vermutlich wohl kein klassischer Verlag in seiner personellen Breite. Die Frage stellt sich eher, ob die Breite nicht in eine neue redaktionelle investigative und aggregative Qualit&#228;t transferiert werden mu&#223;. Dann ist man doch auch als User bereit Paid Service (nicht Paid Content! <a href="http://bit.ly/29Ub5C" rel="nofollow">http://bit.ly/29Ub5C</a>) Modelle zu akzeptieren. Und wenn dann noch die Werbung den (lokal-basierten) behavioral targeting W&#252;nschen des Kunden entspricht und Social Media Content mitliefert, entsteht ein ganz neues Bild der personalisierten Dienstleistung, die&#8230; ja richtig, Software Engineering zwangsweise als Kernkompetenz nach sich zieht.</p>
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	<item>
		<title>Von: robin</title>
		<link>http://carta.info/21384/software-engineering-schon-bald-eine-kernkompetenz-fuer-medienunternehmen/comment-page-1/#comment-8851</link>
		<dc:creator>robin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 20:41:48 +0000</pubDate>
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		<description>@ Wittkewitz: Ich beziehe mich hier jetzt nicht unbedingt auf den gro&#223;en Shirky, sondern ganz einfach auf algorithmisches Informationsbrokerin - als konkretes Beispiel mag rivva.de gen&#252;gen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Wittkewitz: Ich beziehe mich hier jetzt nicht unbedingt auf den gro&#223;en Shirky, sondern ganz einfach auf algorithmisches Informationsbrokerin &#8211; als konkretes Beispiel mag rivva.de gen&#252;gen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Wittkewitz</title>
		<link>http://carta.info/21384/software-engineering-schon-bald-eine-kernkompetenz-fuer-medienunternehmen/comment-page-1/#comment-8850</link>
		<dc:creator>Wittkewitz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 20:13:16 +0000</pubDate>
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		<description>@rml

Sind Sie sicher, dass sie das algorithmic authority wirklich im Sinne Shirkys auslegen? Denn ihm ging es um einfach Tools, die aus &quot;garbage in, garbage out&quot; ein &quot;garbage in, product out&quot; machen k&#246;nnen sollen, was ich gelinde gesagt bezweifle. Beim PageRank ist ja nicht der gefundene Inhalt, das, was Umsatz bringt, sondern die lukrative Werbeumgebung. 

@Ziegler
&quot;Kundenorientierte Medienunternehmen h&#228;tten schon l&#228;ngst erkannt, dass es zur Erf&#252;llung von Nutzerbed&#252;rfnissen (im Web) mehr bedarf, als eine – mehr oder minder – medienad&#228;quate &#220;bertragung bestehender Angebotsformen ins Web.&quot;

Basiert diese Aussage auf einer Gesch&#228;ftsfeldanalyse oder ist das H&#246;rensagen oder gar Wunschdenken? Bisher sehe ich das einzige Manko der Verleger darin, dass sie zusammen mit den Experten glauben, es g&#228;be ein bis drei Wege zum Gl&#252;ck. Ich glaube sogar, dass es gar kein Manko ist. Es geht den langsamen Weg der Herde mit. Nicht jeder ist f&#252;r die Nische geboren. 

Da es keine Zielgruppen mehr gibt, sondern nur noch Konsumverhalten, das sich st&#228;ndig wandelt unabh&#228;ngig vom Einkommen und dem Sozialmilieu, sollte es doch erlaubt sein, neben den wenigen fluiden Konsumentenprofilen auch die gro&#223;e der Masse der beharrenden und statischen Nutzer mit klassischen Mitteln dort abzuholen, wo sie konsumieren: Am Wochenende am Fr&#252;hst&#252;ckstisch die Printmedien, abends vor oder im Bett das Fernsehen und das Radio auf dem Arbeitsweg sowie bei der Hausarbeit und in den Seniorenheimen und Krankenh&#228;usern. Die Gruppe der mobilen Allesnutzer kann man dann nur noch per &quot;device&quot; bekommen. Aber das ist ja bekanntlich eine Plattformfrage, weshalb ich weiter oben ja auch von frameworks sprach.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@rml</p>
<p>Sind Sie sicher, dass sie das algorithmic authority wirklich im Sinne Shirkys auslegen? Denn ihm ging es um einfach Tools, die aus &#8220;garbage in, garbage out&#8221; ein &#8220;garbage in, product out&#8221; machen k&#246;nnen sollen, was ich gelinde gesagt bezweifle. Beim PageRank ist ja nicht der gefundene Inhalt, das, was Umsatz bringt, sondern die lukrative Werbeumgebung. </p>
<p>@Ziegler<br />
&#8220;Kundenorientierte Medienunternehmen h&#228;tten schon l&#228;ngst erkannt, dass es zur Erf&#252;llung von Nutzerbed&#252;rfnissen (im Web) mehr bedarf, als eine – mehr oder minder – medienad&#228;quate &#220;bertragung bestehender Angebotsformen ins Web.&#8221;</p>
<p>Basiert diese Aussage auf einer Gesch&#228;ftsfeldanalyse oder ist das H&#246;rensagen oder gar Wunschdenken? Bisher sehe ich das einzige Manko der Verleger darin, dass sie zusammen mit den Experten glauben, es g&#228;be ein bis drei Wege zum Gl&#252;ck. Ich glaube sogar, dass es gar kein Manko ist. Es geht den langsamen Weg der Herde mit. Nicht jeder ist f&#252;r die Nische geboren. </p>
<p>Da es keine Zielgruppen mehr gibt, sondern nur noch Konsumverhalten, das sich st&#228;ndig wandelt unabh&#228;ngig vom Einkommen und dem Sozialmilieu, sollte es doch erlaubt sein, neben den wenigen fluiden Konsumentenprofilen auch die gro&#223;e der Masse der beharrenden und statischen Nutzer mit klassischen Mitteln dort abzuholen, wo sie konsumieren: Am Wochenende am Fr&#252;hst&#252;ckstisch die Printmedien, abends vor oder im Bett das Fernsehen und das Radio auf dem Arbeitsweg sowie bei der Hausarbeit und in den Seniorenheimen und Krankenh&#228;usern. Die Gruppe der mobilen Allesnutzer kann man dann nur noch per &#8220;device&#8221; bekommen. Aber das ist ja bekanntlich eine Plattformfrage, weshalb ich weiter oben ja auch von frameworks sprach.</p>
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	<item>
		<title>Von: Marc Ziegler</title>
		<link>http://carta.info/21384/software-engineering-schon-bald-eine-kernkompetenz-fuer-medienunternehmen/comment-page-1/#comment-8849</link>
		<dc:creator>Marc Ziegler</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 18:47:38 +0000</pubDate>
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		<description>@Wittkewitz: Im Kern geht es in meinem Beitrag um den notwendigen Selbstverst&#228;ndniswandel auf Seiten der Medienunternehmen (und nicht um die Aufstockung von IT-Abteilungen nach bisherigen Schnittmuster). Informationstechnologie sollte nicht mehr l&#228;nger als Sekund&#228;rtugend zur Erf&#252;llung vermeintlicher Kernkompetenzen (Inhalte produzieren und distribuieren) verstanden werden, sondern als Nukleus f&#252;r die Entwicklung neue Angebotsformen jenseits journalistischer Produkte. Die IT selbst wird zum Gesch&#228;ftszweck eines Medienunternehmens.
Im &#220;brigen sehe ich keinen Widerspruch zwischen Kunden- und Technologieorientierung. Im Gegenteil: Kundenorientierte Medienunternehmen h&#228;tten schon l&#228;ngst erkannt, dass es zur Erf&#252;llung von Nutzerbed&#252;rfnissen (im Web) mehr bedarf, als eine - mehr oder minder - medienad&#228;quate &#220;bertragung bestehender Angebotsformen ins Web. Und das geht nur mit einem signifikanten Ausbau von Technologiekompetenzen ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wittkewitz: Im Kern geht es in meinem Beitrag um den notwendigen Selbstverst&#228;ndniswandel auf Seiten der Medienunternehmen (und nicht um die Aufstockung von IT-Abteilungen nach bisherigen Schnittmuster). Informationstechnologie sollte nicht mehr l&#228;nger als Sekund&#228;rtugend zur Erf&#252;llung vermeintlicher Kernkompetenzen (Inhalte produzieren und distribuieren) verstanden werden, sondern als Nukleus f&#252;r die Entwicklung neue Angebotsformen jenseits journalistischer Produkte. Die IT selbst wird zum Gesch&#228;ftszweck eines Medienunternehmens.<br />
Im &#220;brigen sehe ich keinen Widerspruch zwischen Kunden- und Technologieorientierung. Im Gegenteil: Kundenorientierte Medienunternehmen h&#228;tten schon l&#228;ngst erkannt, dass es zur Erf&#252;llung von Nutzerbed&#252;rfnissen (im Web) mehr bedarf, als eine &#8211; mehr oder minder &#8211; medienad&#228;quate &#220;bertragung bestehender Angebotsformen ins Web. Und das geht nur mit einem signifikanten Ausbau von Technologiekompetenzen &#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: robin</title>
		<link>http://carta.info/21384/software-engineering-schon-bald-eine-kernkompetenz-fuer-medienunternehmen/comment-page-1/#comment-8848</link>
		<dc:creator>robin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 18:14:27 +0000</pubDate>
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		<description>@ Wittkewitz: Ist doch ganz einfach. Die IT-Abteilungen sollen nicht mehr journalistische Produkte unterst&#252;tzen, sondern eigenst&#228;ndige Informationsprodukte auf den Markt bringen - weil im algorithmischen Infobrokering ein ma&#223;gebliches Zukunftsfeld der Verlage liegt. Die Modelle skalieren so gut, dass man sich &#252;ber Paid Content gar keine Sorgen mehr machen muss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Wittkewitz: Ist doch ganz einfach. Die IT-Abteilungen sollen nicht mehr journalistische Produkte unterst&#252;tzen, sondern eigenst&#228;ndige Informationsprodukte auf den Markt bringen &#8211; weil im algorithmischen Infobrokering ein ma&#223;gebliches Zukunftsfeld der Verlage liegt. Die Modelle skalieren so gut, dass man sich &#252;ber Paid Content gar keine Sorgen mehr machen muss.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wittkewitz</title>
		<link>http://carta.info/21384/software-engineering-schon-bald-eine-kernkompetenz-fuer-medienunternehmen/comment-page-1/#comment-8847</link>
		<dc:creator>Wittkewitz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 17:54:44 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kann diese Argumentation nicht nachvollziehen. Zum Einen haben gro&#223;e Medienh&#228;user schon lange IT-Personal, dass durch diverse CM-Projekte, -Abl&#246;sungen und -Migrationen leidliche Erfahrungen mit den sogenannten Marktf&#252;hrern gemacht haben. Einige entwickeln deshalb auch eigene System inhouse. Dabei werden sie unterst&#252;tzt von diversen Dienstleistern. Warum sollte man diese sehr volatilen F&#228;higkeiten (Hochsprachen, Skriptsprachen, Entwicklungsplattformen) st&#228;ndig vorhalten?  Das gelassen ausgesprochene Wort &quot;technologiegetrieben&quot; kommt aus den Software- und Dienstleistungsh&#228;usern. Es ist eigentlich eher n&#246;tig, kundengetrieben zu arbeiten nach dem Vorbild Apple. Das bedeutet, dass man sehr nahe am Kunden entwickelt und nicht nahe an der neuesten Technologie. Dazwischen liegen im Web 2-3 Jahre. Die Paid Content Debatte zeigt nur, dass man den Werbekunden weniger Reichweite verkaufen kann und hofft, dass man diesen Mangel beim Leser wett macht. Das kann klappen. Allerdings steigt dann der Produktionsaufwand erheblich, da es sich immer exklusiven Inhalt handeln muss. Der ist aber zeit- und personalaufwendig. Insofern argumentieren sie mit den falschen Argumenten f&#252;r das richtige Ziel. Es muss nicht technologiegetrieben sein sondern recherchegetrieben. Nur was ich selbst recherchieren, kann ich auch selbst kontrollieren. Da helfen Software-Architekten, Plattform-Virtuosen und Usability-Experten nur bei der Pr&#228;sentation am Kunden. Und Hand aufs Herz, der Web w&#228;chst ins Handy und in den Fernseher. Beides ist recht &#252;berschaubar vom Entwicklungsaufwand, wenn man sich rechtzeitig f&#252;r ruby, python oder gleich rails bzw. django entscheidet...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann diese Argumentation nicht nachvollziehen. Zum Einen haben gro&#223;e Medienh&#228;user schon lange IT-Personal, dass durch diverse CM-Projekte, -Abl&#246;sungen und -Migrationen leidliche Erfahrungen mit den sogenannten Marktf&#252;hrern gemacht haben. Einige entwickeln deshalb auch eigene System inhouse. Dabei werden sie unterst&#252;tzt von diversen Dienstleistern. Warum sollte man diese sehr volatilen F&#228;higkeiten (Hochsprachen, Skriptsprachen, Entwicklungsplattformen) st&#228;ndig vorhalten?  Das gelassen ausgesprochene Wort &#8220;technologiegetrieben&#8221; kommt aus den Software- und Dienstleistungsh&#228;usern. Es ist eigentlich eher n&#246;tig, kundengetrieben zu arbeiten nach dem Vorbild Apple. Das bedeutet, dass man sehr nahe am Kunden entwickelt und nicht nahe an der neuesten Technologie. Dazwischen liegen im Web 2-3 Jahre. Die Paid Content Debatte zeigt nur, dass man den Werbekunden weniger Reichweite verkaufen kann und hofft, dass man diesen Mangel beim Leser wett macht. Das kann klappen. Allerdings steigt dann der Produktionsaufwand erheblich, da es sich immer exklusiven Inhalt handeln muss. Der ist aber zeit- und personalaufwendig. Insofern argumentieren sie mit den falschen Argumenten f&#252;r das richtige Ziel. Es muss nicht technologiegetrieben sein sondern recherchegetrieben. Nur was ich selbst recherchieren, kann ich auch selbst kontrollieren. Da helfen Software-Architekten, Plattform-Virtuosen und Usability-Experten nur bei der Pr&#228;sentation am Kunden. Und Hand aufs Herz, der Web w&#228;chst ins Handy und in den Fernseher. Beides ist recht &#252;berschaubar vom Entwicklungsaufwand, wenn man sich rechtzeitig f&#252;r ruby, python oder gleich rails bzw. django entscheidet&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Linkdump for 12. Januar 2010 &#124; synapsenschnappsen</title>
		<link>http://carta.info/21384/software-engineering-schon-bald-eine-kernkompetenz-fuer-medienunternehmen/comment-page-1/#comment-8844</link>
		<dc:creator>Linkdump for 12. Januar 2010 &#124; synapsenschnappsen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 15:04:59 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Software-Engineering: Schon bald eine Kernkompetenz f&#252;r Medienunternehmen &#8212; CARTA &#8211; (Tags: Medienkonvergenz )   Posted in from delicious &#124; Tags: Email, Enterprise2.0, medienkonvergenz, Wiki, Workflow   &#171; Linkdump for 11. Januar 2010   You can leave a response, or trackback from your own site. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Software-Engineering: Schon bald eine Kernkompetenz f&uuml;r Medienunternehmen &mdash; CARTA &#8211; (Tags: Medienkonvergenz )   Posted in from delicious | Tags: Email, Enterprise2.0, medienkonvergenz, Wiki, Workflow   &laquo; Linkdump for 11. Januar 2010   You can leave a response, or trackback from your own site. [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin Meyer-Gossner</title>
		<link>http://carta.info/21384/software-engineering-schon-bald-eine-kernkompetenz-fuer-medienunternehmen/comment-page-1/#comment-8843</link>
		<dc:creator>Martin Meyer-Gossner</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 15:00:04 +0000</pubDate>
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		<description>Da&#223; Software-Engineering bald eine Kernkompetenz wird und weitergedacht, sich Medienh&#228;user daraus zuk&#252;nftig monetarisieren k&#246;nnen, ist sicherlich ein spannender Ansatz. Dennoch ist es als zuk&#252;nftige Finanzierungsformat noch in weiter Ferne in meinen Augen. Dies erfordert vor allem bei der Content-Wahrnehmung und -Distribution ein sozio-kulturelles Umdenken und Anerkennung innerhalb der Medienh&#228;user unter dem Motto: &quot;Auch mein Mitbewerber kann was...&quot;. Verwundert es da, da&#223; die Webstrategie der Verlage sich nicht ver&#228;ndert? Wohl kaum... Webstrategie ist ein langfristiger Prozess, der seine Zeit zum Gedeihen braucht. Da m&#252;ssen Business-Prozesse umgestellt werden, da sind Stellen von betroffen und vor allem ben&#246;tigt man Monetarisierungs-Alternativen. Auch die Page Impression als Vermarktungsmanifest http://bit.ly/15qldo brauchte lange bis sie abgel&#246;st wurde. Warum auch? Hat sie doch &#252;ber Jahre die Onlinemedien gut finanziert. Klar will der Kunde Transparenz und am liebsten performance-orientierte Abrechnungsmodelle. Aber damit -bei den derzeitigen markt&#252;blichen Verg&#252;tungsmodellen- finanziert sich vermutlich wohl kein klassischer Verlag in seiner personellen Breite. Die Frage stellt sich eher, ob die Breite nicht in eine neue redaktionelle investigative und aggregative Qualit&#228;t transferiert werden mu&#223;. Dann ist man doch auch als User bereit Paid Service (nicht Paid Content! http://bit.ly/29Ub5C) Modelle zu akzeptieren. Und wenn dann noch die Werbung meinen (lokal-basierten) behavioral targeting W&#252;nschen entspricht und Social Media Content mitliefert, entsteht ein ganz neues Bild der personalisierten, professionellen Monetarisierung. Oder nicht?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da&#223; Software-Engineering bald eine Kernkompetenz wird und weitergedacht, sich Medienh&#228;user daraus zuk&#252;nftig monetarisieren k&#246;nnen, ist sicherlich ein spannender Ansatz. Dennoch ist es als zuk&#252;nftige Finanzierungsformat noch in weiter Ferne in meinen Augen. Dies erfordert vor allem bei der Content-Wahrnehmung und -Distribution ein sozio-kulturelles Umdenken und Anerkennung innerhalb der Medienh&#228;user unter dem Motto: &#8220;Auch mein Mitbewerber kann was&#8230;&#8221;. Verwundert es da, da&#223; die Webstrategie der Verlage sich nicht ver&#228;ndert? Wohl kaum&#8230; Webstrategie ist ein langfristiger Prozess, der seine Zeit zum Gedeihen braucht. Da m&#252;ssen Business-Prozesse umgestellt werden, da sind Stellen von betroffen und vor allem ben&#246;tigt man Monetarisierungs-Alternativen. Auch die Page Impression als Vermarktungsmanifest <a href="http://bit.ly/15qldo" rel="nofollow">http://bit.ly/15qldo</a> brauchte lange bis sie abgel&#246;st wurde. Warum auch? Hat sie doch &#252;ber Jahre die Onlinemedien gut finanziert. Klar will der Kunde Transparenz und am liebsten performance-orientierte Abrechnungsmodelle. Aber damit -bei den derzeitigen markt&#252;blichen Verg&#252;tungsmodellen- finanziert sich vermutlich wohl kein klassischer Verlag in seiner personellen Breite. Die Frage stellt sich eher, ob die Breite nicht in eine neue redaktionelle investigative und aggregative Qualit&#228;t transferiert werden mu&#223;. Dann ist man doch auch als User bereit Paid Service (nicht Paid Content! <a href="http://bit.ly/29Ub5C" rel="nofollow">http://bit.ly/29Ub5C</a>) Modelle zu akzeptieren. Und wenn dann noch die Werbung meinen (lokal-basierten) behavioral targeting W&#252;nschen entspricht und Social Media Content mitliefert, entsteht ein ganz neues Bild der personalisierten, professionellen Monetarisierung. Oder nicht?</p>
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	<item>
		<title>Von: DiesDas</title>
		<link>http://carta.info/21384/software-engineering-schon-bald-eine-kernkompetenz-fuer-medienunternehmen/comment-page-1/#comment-8842</link>
		<dc:creator>DiesDas</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 14:33:10 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;&quot;„Do what you do best and link to the rest“.&quot;...&lt;/strong&gt;

„Do what you do best and link to the rest“....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;„Do what you do best and link to the rest“.&#8221;&#8230;</strong></p>
<p>„Do what you do best and link to the rest“&#8230;.</p>
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