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	<title>Kommentare zu: Von vielen Stilen zuviele: Das Ende der feinen Unterschiede</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 01:08:11 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Mauerblümch.en</title>
		<link>http://carta.info/21313/von-vielen-stilen-zuviele/comment-page-1/#comment-8909</link>
		<dc:creator>Mauerblümch.en</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 15:48:39 +0000</pubDate>
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		<description>Ist doch nett zu lesen, der Artikel.
Hat hier wer schlecht geschlafen ?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist doch nett zu lesen, der Artikel.<br />
Hat hier wer schlecht geschlafen ?</p>
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		<title>Von: Pit Schultz</title>
		<link>http://carta.info/21313/von-vielen-stilen-zuviele/comment-page-1/#comment-8857</link>
		<dc:creator>Pit Schultz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 03:20:39 +0000</pubDate>
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		<description>wer einmal eine beliebige woche durch die berliner club kultur tingelt sieht viele der derzeit kursierenden kulturpessimistischen behauptungen schlicht nicht bestaetigt: in einem relativ engen gebiet der elektronischen tanzmusik das von branchenfremden gerne &quot;elektro&quot; genannt wird. hat sich eine weltweit anerkannte und auch wirtschaftlich tragfaehige musikkultur entwickelt, die hochgradig ausdifferenziert ist und konstant genug liebhaber und kunden findet sodass sich davon eine vielzahl der beteiligten unternehmungen tragen kann, der bis in den etablierten kulturbetrieb reicht. einzelne partyserien, clubs, labels, djs, stile, blogs, netzradios und onlineplattformen bieten mehr als genug speziell zugeschnittene auswahl, die alles andere als beliebig ist, und ganz gut das abbildet was derzeit an elektronischer musik international relevant und gefragt ist. 

das kann man fuer den bereich deutsche rockmusik, deutschen hiphop und importierten alternative rock leider nicht so recht behaupten, hier existiert kein wirklich lebendiges oekosystem (ausserhalb bestimmter oasen wie hamburg und grosser festivals im sommer). ohne label promotion und leitartikel in fachmagazinen und im radio und tv laeuft nichts. diese art von massenmedial angetriebenem mini-mainstream produktionen im stil der spaeten 80er und fruehen 90er jahre hat es eben recht schwer, denn  im internet wird mehr und mehr entschieden was heute popkultur ist - auch wenn die auswahl manchmal verwirrdend sein mag. 

spotify, last.fm haben immer wieder probleme den neuerscheinungen nachzukommen, itunes und pandora ohnehin. am ehesten findet man noch auf myspace und youtube ein paar aktuelle demotracks, doch nur ueber speziallaeden wie boomkat, zeroinch, hardwax oder beatport laesst sich der gehobene eigenbedarf decken, auch die rolle von branchenorientierten radios wie rinsefm oder subfm in uk ist nicht zu unterschaetzen. dieser grad an feiner ausdifferenzierung bei ueber jahre gleichbleibenden grundsound wird von rockmusik seit langem leider nicht erreicht. viele orientieren sich darum an klassischem backkatalog material, sprich oldies. 
das heisst die musik ist weiterhin immer nur so gut/bloed wie seine kunden/user bzw. die medien und labels die sie vertreten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wer einmal eine beliebige woche durch die berliner club kultur tingelt sieht viele der derzeit kursierenden kulturpessimistischen behauptungen schlicht nicht bestaetigt: in einem relativ engen gebiet der elektronischen tanzmusik das von branchenfremden gerne &#8220;elektro&#8221; genannt wird. hat sich eine weltweit anerkannte und auch wirtschaftlich tragfaehige musikkultur entwickelt, die hochgradig ausdifferenziert ist und konstant genug liebhaber und kunden findet sodass sich davon eine vielzahl der beteiligten unternehmungen tragen kann, der bis in den etablierten kulturbetrieb reicht. einzelne partyserien, clubs, labels, djs, stile, blogs, netzradios und onlineplattformen bieten mehr als genug speziell zugeschnittene auswahl, die alles andere als beliebig ist, und ganz gut das abbildet was derzeit an elektronischer musik international relevant und gefragt ist. </p>
<p>das kann man fuer den bereich deutsche rockmusik, deutschen hiphop und importierten alternative rock leider nicht so recht behaupten, hier existiert kein wirklich lebendiges oekosystem (ausserhalb bestimmter oasen wie hamburg und grosser festivals im sommer). ohne label promotion und leitartikel in fachmagazinen und im radio und tv laeuft nichts. diese art von massenmedial angetriebenem mini-mainstream produktionen im stil der spaeten 80er und fruehen 90er jahre hat es eben recht schwer, denn  im internet wird mehr und mehr entschieden was heute popkultur ist &#8211; auch wenn die auswahl manchmal verwirrdend sein mag. </p>
<p>spotify, last.fm haben immer wieder probleme den neuerscheinungen nachzukommen, itunes und pandora ohnehin. am ehesten findet man noch auf myspace und youtube ein paar aktuelle demotracks, doch nur ueber speziallaeden wie boomkat, zeroinch, hardwax oder beatport laesst sich der gehobene eigenbedarf decken, auch die rolle von branchenorientierten radios wie rinsefm oder subfm in uk ist nicht zu unterschaetzen. dieser grad an feiner ausdifferenzierung bei ueber jahre gleichbleibenden grundsound wird von rockmusik seit langem leider nicht erreicht. viele orientieren sich darum an klassischem backkatalog material, sprich oldies.<br />
das heisst die musik ist weiterhin immer nur so gut/bloed wie seine kunden/user bzw. die medien und labels die sie vertreten.</p>
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		<title>Von: xconroy</title>
		<link>http://carta.info/21313/von-vielen-stilen-zuviele/comment-page-1/#comment-8825</link>
		<dc:creator>xconroy</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 20:19:27 +0000</pubDate>
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		<description>Ich wei&#223; jetzt nicht genau, wof&#252;r oder wogegen dieser Beitrag nun eigentlich argumentieren soll.

Gegen vielf&#228;ltigen Musikgeschmack? So in Richtung VZ-Gruppe &quot;Eigentlich alles ist kein Geschmack&quot;? Das ist doch K&#228;se. Dann war ich schon als Teenager geschmacklos. Wenn ich mir meine alten Mixtapes aus den 90ern mal anh&#246;re, finde ich da Public Enemy neben Pearl Jam, 2Unlimited neben UB40, Fettes Brot neben G ´n R, The Prodigy neben den &#196;rzten. Alles bunt durcheinander, wie es eben im Radio kam. Ich war nie in erster Linie Fan einer bestimmten Musikrichtung oder auch nur bestimmter K&#252;nstler, sondern v.a. bestimmter Songs. Ob das jetzt &quot;Unkultur&quot; ist wei&#223; ich nicht, ich empfinde das nicht so. Und wenn ich mir heute anh&#246;re, was K&#252;nstler wie N.A.S.A oder Major Lazer (oder hierzulande die Orsons) aus der Allgegenwart aller m&#246;glichen Stile machen (n&#228;mlich etwas tats&#228;chlich Neues, Geniales, jedenfalls in meinen Ohren), dann sehe ich auch keine &quot;Verflachung&quot; oder whatsoever. Im Gegenteil, es entstehen immer neue Verkn&#252;pfungen und gro&#223;artige Musik.

Oder soll es gegen Pers&#246;nlichkeitsabsch&#228;tzung via Musikgeschmack gehen? Da wartet man heutzutage halt nicht, bis der/die Angebetete aufm Klo ist, sondern meistens h&#246;rt man eh gemeinsam, jeder einen St&#246;psel im Ohr (oder auch zwei, geht ja inzwischen auch), und da kriegt man schon mit, was der andere mag (au&#223;erdem steht das heute eh in jedem zweiten Profil beim SocialNetwork deiner Wahl). Und schlu&#223;endlich sollten da auch noch andere Kriterien ausschlaggebend sein als der Musikgeschmack...

Oder soll wider die Massenkultur gewettert werden, mit Seitenhieb auf die &quot;Generation Kostenlos&quot; und fiese Filesharer? Das hatten wir alles schon, mu&#223; nicht nochmal wiedergek&#228;ut werden. 

Irgendein Fazit, Herr Renner? Nee, oder? `tschuldigung, aber sowas ist einfach Murks. &quot;Irgendwie ist das bl&#246;d mit der vielen Musik, weil man kann sich keiner vorgegebenen Kultur mehr zuordnen (ja dann macht man sich eben ne eigene mit seinen Kumpels, oder man verzichtet drauf, sich brav einzuordnen!), und man wei&#223; nicht mehr ob man mit seiner Freundin lange zusammenbleiben wird (als ob man das von Musikgeschmack abh&#228;ngig macht, also bitte) und dann ist man auch so &#252;berfordert, wie damals im Kinderladen (toll, 68erBashing auch noch obendruff... nur ja keine Base auslassen, ja? Au&#223;erdem wurde die &quot;Daten&#252;berflutung&quot; schon anhand von Schirrmacher/Payback zur Ersch&#246;pfung ausdiskutiert, hier wurde dem Thema keinerlei neuer Erkenntnisgewinn zugef&#252;gt, also warum dann der Aufwand?) und dann wertsch&#228;tzen die die Musik auch nicht, weil sie sie nicht bezahlen (und zum Thema &quot;Bezahlen f&#252;r Musik&quot; werde ich mich jetzt nicht weiter &#228;u&#223;ern, da sind bereits Datenberge zu geschrieben worden, die die meisten Musikjournalisten offenbar ebenso &#252;berfordern wie die viele Musik, sonst w&#252;rden sie sich ja mal damit auseinandersetzen) und &#252;berhaupt!&quot; Jop, das ist wohl das Fazit: &quot;Und &#252;berhaupt&quot;. Mehr Inhalt seh ich in diesem Beitrag nicht, tut mir Leid.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wei&#223; jetzt nicht genau, wof&#252;r oder wogegen dieser Beitrag nun eigentlich argumentieren soll.</p>
<p>Gegen vielf&#228;ltigen Musikgeschmack? So in Richtung VZ-Gruppe &#8220;Eigentlich alles ist kein Geschmack&#8221;? Das ist doch K&#228;se. Dann war ich schon als Teenager geschmacklos. Wenn ich mir meine alten Mixtapes aus den 90ern mal anh&#246;re, finde ich da Public Enemy neben Pearl Jam, 2Unlimited neben UB40, Fettes Brot neben G ´n R, The Prodigy neben den &#196;rzten. Alles bunt durcheinander, wie es eben im Radio kam. Ich war nie in erster Linie Fan einer bestimmten Musikrichtung oder auch nur bestimmter K&#252;nstler, sondern v.a. bestimmter Songs. Ob das jetzt &#8220;Unkultur&#8221; ist wei&#223; ich nicht, ich empfinde das nicht so. Und wenn ich mir heute anh&#246;re, was K&#252;nstler wie N.A.S.A oder Major Lazer (oder hierzulande die Orsons) aus der Allgegenwart aller m&#246;glichen Stile machen (n&#228;mlich etwas tats&#228;chlich Neues, Geniales, jedenfalls in meinen Ohren), dann sehe ich auch keine &#8220;Verflachung&#8221; oder whatsoever. Im Gegenteil, es entstehen immer neue Verkn&#252;pfungen und gro&#223;artige Musik.</p>
<p>Oder soll es gegen Pers&#246;nlichkeitsabsch&#228;tzung via Musikgeschmack gehen? Da wartet man heutzutage halt nicht, bis der/die Angebetete aufm Klo ist, sondern meistens h&#246;rt man eh gemeinsam, jeder einen St&#246;psel im Ohr (oder auch zwei, geht ja inzwischen auch), und da kriegt man schon mit, was der andere mag (au&#223;erdem steht das heute eh in jedem zweiten Profil beim SocialNetwork deiner Wahl). Und schlu&#223;endlich sollten da auch noch andere Kriterien ausschlaggebend sein als der Musikgeschmack&#8230;</p>
<p>Oder soll wider die Massenkultur gewettert werden, mit Seitenhieb auf die &#8220;Generation Kostenlos&#8221; und fiese Filesharer? Das hatten wir alles schon, mu&#223; nicht nochmal wiedergek&#228;ut werden. </p>
<p>Irgendein Fazit, Herr Renner? Nee, oder? `tschuldigung, aber sowas ist einfach Murks. &#8220;Irgendwie ist das bl&#246;d mit der vielen Musik, weil man kann sich keiner vorgegebenen Kultur mehr zuordnen (ja dann macht man sich eben ne eigene mit seinen Kumpels, oder man verzichtet drauf, sich brav einzuordnen!), und man wei&#223; nicht mehr ob man mit seiner Freundin lange zusammenbleiben wird (als ob man das von Musikgeschmack abh&#228;ngig macht, also bitte) und dann ist man auch so &#252;berfordert, wie damals im Kinderladen (toll, 68erBashing auch noch obendruff&#8230; nur ja keine Base auslassen, ja? Au&#223;erdem wurde die &#8220;Daten&#252;berflutung&#8221; schon anhand von Schirrmacher/Payback zur Ersch&#246;pfung ausdiskutiert, hier wurde dem Thema keinerlei neuer Erkenntnisgewinn zugef&#252;gt, also warum dann der Aufwand?) und dann wertsch&#228;tzen die die Musik auch nicht, weil sie sie nicht bezahlen (und zum Thema &#8220;Bezahlen f&#252;r Musik&#8221; werde ich mich jetzt nicht weiter &#228;u&#223;ern, da sind bereits Datenberge zu geschrieben worden, die die meisten Musikjournalisten offenbar ebenso &#252;berfordern wie die viele Musik, sonst w&#252;rden sie sich ja mal damit auseinandersetzen) und &#252;berhaupt!&#8221; Jop, das ist wohl das Fazit: &#8220;Und &#252;berhaupt&#8221;. Mehr Inhalt seh ich in diesem Beitrag nicht, tut mir Leid.</p>
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		<title>Von: pyrrhussieg</title>
		<link>http://carta.info/21313/von-vielen-stilen-zuviele/comment-page-1/#comment-8822</link>
		<dc:creator>pyrrhussieg</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 18:39:52 +0000</pubDate>
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		<description>Ein alter Schuh, dieser Beitrag. Denn schlie&#223;lich gibt es schon seit zwei Jahrzehnten oder l&#228;nger Compilations. Als die ersten Bravo Hits ver&#246;ffentlicht wurden, w&#228;re dieser Beitrag sicher ein fresher Einstieg in die apokalyptische Kulturkritik gewesen. Aber wozu jetzt diese Erkenntnisse? Um eigentlich nur Rainer von Vielen zu promoten?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein alter Schuh, dieser Beitrag. Denn schlie&#223;lich gibt es schon seit zwei Jahrzehnten oder l&#228;nger Compilations. Als die ersten Bravo Hits ver&#246;ffentlicht wurden, w&#228;re dieser Beitrag sicher ein fresher Einstieg in die apokalyptische Kulturkritik gewesen. Aber wozu jetzt diese Erkenntnisse? Um eigentlich nur Rainer von Vielen zu promoten?</p>
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		<title>Von: Bewusst leben</title>
		<link>http://carta.info/21313/von-vielen-stilen-zuviele/comment-page-1/#comment-8817</link>
		<dc:creator>Bewusst leben</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 16:40:17 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist schon so , dass man heutzutage jegliche Musik besitzen kann, da Speicherplatz inflation&#228;r da ist. 
Jedes Netbook hat 160 GB Festplatte, jedes normale 500€ Notebook so um die 320 GB und externe Festplatten , MP3 Spieler und Handys/Smartphones mit Mp3 Funktion sind Standard und Ramschware. Ausserdem gibt es &#252;berall Internetradios und Youtube Videos. 
Da geht nat&#252;rlich der urspr&#252;ngliche Reiz einer Plattensammlung wie es sie vor 15 Jahren noch gab verloren, und der bewusste Kauf- und H&#246;rprozess einer Platte bzw. CD geht verloren. Allerdings gibt es mittlerweile fantastische Plattformen wie last.fm, bei denen ich meinen Geschmack vergleichen kann, und ausserdem eine noch nie dagewesene Musikvielfalt. Schlechte Musik wird viel schneller aus dem Markt herausgesp&#252;lt, und viele Newcomer haben es durch virale Empfehlungsmechanismen viel leichter. Alle Dinge , die es im &#220;berfluss gibt , werden nat&#252;rlich beliebig und das gilt auch f&#252;r Musik. Trotzdem ist es f&#252;r Musikliebhaber nie leichter gewesen, seine Lieblingsmusik zu transportieren und zu h&#246;ren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon so , dass man heutzutage jegliche Musik besitzen kann, da Speicherplatz inflation&#228;r da ist.<br />
Jedes Netbook hat 160 GB Festplatte, jedes normale 500€ Notebook so um die 320 GB und externe Festplatten , MP3 Spieler und Handys/Smartphones mit Mp3 Funktion sind Standard und Ramschware. Ausserdem gibt es &#252;berall Internetradios und Youtube Videos.<br />
Da geht nat&#252;rlich der urspr&#252;ngliche Reiz einer Plattensammlung wie es sie vor 15 Jahren noch gab verloren, und der bewusste Kauf- und H&#246;rprozess einer Platte bzw. CD geht verloren. Allerdings gibt es mittlerweile fantastische Plattformen wie last.fm, bei denen ich meinen Geschmack vergleichen kann, und ausserdem eine noch nie dagewesene Musikvielfalt. Schlechte Musik wird viel schneller aus dem Markt herausgesp&#252;lt, und viele Newcomer haben es durch virale Empfehlungsmechanismen viel leichter. Alle Dinge , die es im &#220;berfluss gibt , werden nat&#252;rlich beliebig und das gilt auch f&#252;r Musik. Trotzdem ist es f&#252;r Musikliebhaber nie leichter gewesen, seine Lieblingsmusik zu transportieren und zu h&#246;ren.</p>
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	<item>
		<title>Von: Alex</title>
		<link>http://carta.info/21313/von-vielen-stilen-zuviele/comment-page-1/#comment-8804</link>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 13:32:39 +0000</pubDate>
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		<description>Ich verstehe nicht, wie man es schlecht finden kann, wenn Leute ihren Musikgeschmack breit streuen und dank mp3-Zeitalter auf alles einfacher Zugriff haben. Sektiererisch-elit&#228;res Gehabe, auch wenn man es &quot;Entscheidung des Connaisseurs&quot; nennt, hat die Menschheit ja wohl kulturell noch nie weiter gebracht. 

Aber unter Kulturpessimisten war es ja immer schon beliebt, nur ja nicht &#252;ber den eigenen Tellerrand zu gucken und stattdessen lieber im eigenen Saft zu schmoren.

Abs&#228;tze, die mit &quot;als ich jung war, gab es noch kulturelle Warnsignale&quot; anfangen sollten lieber ihrerseits als kulturelle Warnsignale gelten - f&#252;r nostalgieverbr&#228;mte Nichtaussagen.

Ich empfehle diesen TV-Beitrag:
http://www.thedailyshow.com/watch/tue-january-5-2010/even-better-than-the-real-thing</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe nicht, wie man es schlecht finden kann, wenn Leute ihren Musikgeschmack breit streuen und dank mp3-Zeitalter auf alles einfacher Zugriff haben. Sektiererisch-elit&#228;res Gehabe, auch wenn man es &#8220;Entscheidung des Connaisseurs&#8221; nennt, hat die Menschheit ja wohl kulturell noch nie weiter gebracht. </p>
<p>Aber unter Kulturpessimisten war es ja immer schon beliebt, nur ja nicht &#252;ber den eigenen Tellerrand zu gucken und stattdessen lieber im eigenen Saft zu schmoren.</p>
<p>Abs&#228;tze, die mit &#8220;als ich jung war, gab es noch kulturelle Warnsignale&#8221; anfangen sollten lieber ihrerseits als kulturelle Warnsignale gelten &#8211; f&#252;r nostalgieverbr&#228;mte Nichtaussagen.</p>
<p>Ich empfehle diesen TV-Beitrag:<br />
<a href="http://www.thedailyshow.com/watch/tue-january-5-2010/even-better-than-the-real-thing" rel="nofollow">http://www.thedailyshow.com/watch/tue-january-5-2010/even-better-than-the-real-thing</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Daniel</title>
		<link>http://carta.info/21313/von-vielen-stilen-zuviele/comment-page-1/#comment-8793</link>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 11:55:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=21313#comment-8793</guid>
		<description>Das Interessante ist doch weniger, was sich an Musik in der MP3-Sammlung finden l&#228;sst als vielmehr was davon auch abgespielt und geh&#246;rt wird. Das ist nat&#252;rlich f&#252;r einen Au&#223;enstehenden schwer festzustellen, ganz im Gegenteil zu dem Beispiel mit der Plattensammlung. Da kann man davon ausgehen, dass jede gekaufte Platte zumindest irgendwann mal oft geh&#246;rt wurde. Trotzdem bedeutet eine breite MP3 Sammlung alleine noch keine Beliebigkeit. Diese w&#252;rde ich erst &quot;diagnostizieren&quot; wenn dann eine solche Sammlung praktisch nur noch per &quot;shuffle&quot;, also zuf&#228;llig, abgespielt wird.

Dass &quot;die Spitzen der einzelnen Szenen l&#228;ngst den neuen Mainstream darstellen&quot; ist doch irgendwie tautologisch, oder? &quot;Spitze&quot; meint hier doch die kommerziell erfolgreichsten Vertreter und nat&#252;rlich sind da nur mehr oder weniger Mainstream-tauglichen Vertreter zu finden. Und wenn eine MP3 Sammlung prominente Vertreter verschiedener Genres enth&#228;lt, w&#252;rde ich eine noch nicht Beliebigkeit im Geschmack des Besitzers unterstellen. Interessanter ist doch, was die Sammlung jenseits des Mainstreams enth&#228;lt. Erst wenn die Sammlung in keinem Genre K&#252;nstler/Bands/Projekte enth&#228;lt, die etwas Mainstreamdistanz aufweisen, d.h. man vermuten kann, dass Bekanntheit das einzige Auswahlkriterium ist, dann k&#246;nnte man von &quot;Beliebigkeit&quot; sprechen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Interessante ist doch weniger, was sich an Musik in der MP3-Sammlung finden l&#228;sst als vielmehr was davon auch abgespielt und geh&#246;rt wird. Das ist nat&#252;rlich f&#252;r einen Au&#223;enstehenden schwer festzustellen, ganz im Gegenteil zu dem Beispiel mit der Plattensammlung. Da kann man davon ausgehen, dass jede gekaufte Platte zumindest irgendwann mal oft geh&#246;rt wurde. Trotzdem bedeutet eine breite MP3 Sammlung alleine noch keine Beliebigkeit. Diese w&#252;rde ich erst &#8220;diagnostizieren&#8221; wenn dann eine solche Sammlung praktisch nur noch per &#8220;shuffle&#8221;, also zuf&#228;llig, abgespielt wird.</p>
<p>Dass &#8220;die Spitzen der einzelnen Szenen l&#228;ngst den neuen Mainstream darstellen&#8221; ist doch irgendwie tautologisch, oder? &#8220;Spitze&#8221; meint hier doch die kommerziell erfolgreichsten Vertreter und nat&#252;rlich sind da nur mehr oder weniger Mainstream-tauglichen Vertreter zu finden. Und wenn eine MP3 Sammlung prominente Vertreter verschiedener Genres enth&#228;lt, w&#252;rde ich eine noch nicht Beliebigkeit im Geschmack des Besitzers unterstellen. Interessanter ist doch, was die Sammlung jenseits des Mainstreams enth&#228;lt. Erst wenn die Sammlung in keinem Genre K&#252;nstler/Bands/Projekte enth&#228;lt, die etwas Mainstreamdistanz aufweisen, d.h. man vermuten kann, dass Bekanntheit das einzige Auswahlkriterium ist, dann k&#246;nnte man von &#8220;Beliebigkeit&#8221; sprechen.</p>
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