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	<title>Kommentare zu: &#214;ffentlich-Rechtliche: Ein Reformvorschlag in Form eines Rundfunkfonds</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 08:29:58 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: Jürgen Gundlach</title>
		<link>http://carta.info/21171/reform-oeffentlich-rechtlicher-rundfunk/comment-page-1/#comment-27015</link>
		<dc:creator>Jürgen Gundlach</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 18:43:29 +0000</pubDate>
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		<description>In seinem Blog Ententeich kritisiert Thierry Chervel vom perlentaucher die Klage von SZ, FAZ und anderen Printmedien gegen die Tagesschau-App. Er sagt, dies ist die Betonierung des staus quo. Bei der Gelegenheit hinterfragt er auch die Strukturen und Abl&#228;ufe beiden &#214;ffentlichen: 

„Warum braucht jede &#246;ffentlich-rechtliche Anstalt jeweils ein eigenes Gesundheitsmagazin, wo doch alle Sender heutzutage &#252;berall zu sehen sind? Am F&#246;deralismus kann&#039;s nicht liegen: In Bayern ist man nicht anders krank als in Bremen. W&#228;re nicht zum Beispiel eine &#246;ffentlich-rechtliches Gesundheitsportal im Netz viel sinnvoller, das seri&#246;se und gepr&#252;fte Informationen bietet und in das die Sender ihre Inhalte einspeisen k&#246;nnten?“

Das ist der Punkt. Wenn ich nur ans Hybrid-TV denke, dann ist klar, dass sich zuk&#252;nftige Formate von Sendungen &#228;ndern. Kein fester Sendeplatz, eher ein Portal, welches regelm&#228;&#223;ig mit Reportagen, Berichten und Sendungen best&#252;ckt wird.

Das wird aber die Diskussion sein: Welche Themen gen&#252;gen dem Pr&#228;dikat „&#246;ffentlich-rechtlicher Auftrag“?  Wer schreibt Themen/Sendungen aus? Wer vergibt nach welchen Kriterien die Mittel aus dem Rundfunkfond? Eine spannende Sache kommt auf uns zu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In seinem Blog Ententeich kritisiert Thierry Chervel vom perlentaucher die Klage von SZ, FAZ und anderen Printmedien gegen die Tagesschau-App. Er sagt, dies ist die Betonierung des staus quo. Bei der Gelegenheit hinterfragt er auch die Strukturen und Abl&#228;ufe beiden &#214;ffentlichen: </p>
<p>„Warum braucht jede &#246;ffentlich-rechtliche Anstalt jeweils ein eigenes Gesundheitsmagazin, wo doch alle Sender heutzutage &#252;berall zu sehen sind? Am F&#246;deralismus kann&#8217;s nicht liegen: In Bayern ist man nicht anders krank als in Bremen. W&#228;re nicht zum Beispiel eine &#246;ffentlich-rechtliches Gesundheitsportal im Netz viel sinnvoller, das seri&#246;se und gepr&#252;fte Informationen bietet und in das die Sender ihre Inhalte einspeisen k&#246;nnten?“</p>
<p>Das ist der Punkt. Wenn ich nur ans Hybrid-TV denke, dann ist klar, dass sich zuk&#252;nftige Formate von Sendungen &#228;ndern. Kein fester Sendeplatz, eher ein Portal, welches regelm&#228;&#223;ig mit Reportagen, Berichten und Sendungen best&#252;ckt wird.</p>
<p>Das wird aber die Diskussion sein: Welche Themen gen&#252;gen dem Pr&#228;dikat „&#246;ffentlich-rechtlicher Auftrag“?  Wer schreibt Themen/Sendungen aus? Wer vergibt nach welchen Kriterien die Mittel aus dem Rundfunkfond? Eine spannende Sache kommt auf uns zu.</p>
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	<item>
		<title>Von: Knitterbart</title>
		<link>http://carta.info/21171/reform-oeffentlich-rechtlicher-rundfunk/comment-page-1/#comment-26942</link>
		<dc:creator>Knitterbart</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jun 2011 16:37:09 +0000</pubDate>
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		<description>@F. Mainberg 

„Wollen wir doch nicht vergessen, da&#223; die geb&#252;hrenbefreite Oma bei ihren Lebensmitteleink&#228;ufen schon l&#228;ngst permanent f&#252;r das Fernsehen bezahlt, n&#228;mlich f&#252;r das werbefinannzierte Kommerzfernsehen.“
- altbekanntes und dennoch nicht richtiges Todschlagargument. Selbstverst&#228;ndlich zahlen wir alle f&#252;r JEDE Form von Werbung (sei es Anzeigenwerbung, Radio- oder Fernsehwerbung, ja sogar f&#252;r Plakatwerbung). Abgesehen davon, da&#223; der aufgekl&#228;rte Kunde durchaus bewu&#223;t auf bestimmte beworbene Artikel verzichten kann, mu&#223; man nat&#252;rlich feststellen, da&#223; ein genereller Verzicht auf Werbung einen in die Vorindustrialisierung f&#252;hrt.

„Da&#223; die Entwicklung der Rundfungeb&#252;hr &#252;ber der der Lohentwicklung liegt, entspricht nicht den Tatsachen und ist auch unergiebig, weil bei dem entscheidenden Vergleich von Printmedien und &#246;ffentlich-rechtlichem Rundfunk in jedem Fall die Preisentwicklung der Printmedien jener des Rundfunks weit voraus ist.“
- Ich halte den Vergleich zwischen Kosten von Printmedien und &#246;ffentlich-rechtlichem Rundfunk nicht f&#252;r zul&#228;ssig (oder &quot;entscheidend&quot;), um zu kl&#228;ren, was teurer geworden ist. Dazu haben beide viel zu unterschiedliche Rahmenbedingungen (und seien es nur die Papierkosten). Vergleicht man dagegen die Rundfunkgeb&#252;hren (z.B. anhand der Zahlen der KEF zwischen 1991 und 2010) mit den Brutto- und Nettoeinkommensteigerungen desselben Zeitraumes, dann f&#228;llt die Rundfunkgeb&#252;hr deutlich zu hoch aus. Im &#252;brigen fehlt den Printmedien die vergleichbare Finanzierung ihrer Internetangebote. Da&#223; &#214;ffentlichrechtliche Zwangsgeb&#252;hren auf das Internet dann Modelle wie &quot;Leistungsschutzrechte&quot; oder &quot;Kulturflatrates&quot; entstehen lassen, ist wenig wunderlich.

„Da&#223; in den letzten Jahren das Angebot der &#246;ffentlich-rechtlichen Anstalten noch ausgeweitet wurde 8arte, Phoenix usw.) sei nur so nebenbei bemerkt.“
-Ebenfalls nebenbei bemerkt haben sich die &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in den letzten Jahren auch immer mehr von ihrem Qualit&#228;tsprogramm verabschiedet und statt dessen immer mehr auf Quantit&#228;t gesetzt. Boulevard- und Unterhaltungssendungen f&#252;llen mehr und mehr das Programm, welches sich kaum noch unterscheidet von der privaten Konkurrenz. Zahlreiche anspruchsvolle und vielgeliebte Sendungen in Radio und Fernsehen wurden gestrichen. Z.B. wurde gerade dieser Tage die Einstellung – angeblich aus Kostengr&#252;nden – der Computersendung c’t verk&#252;ndet, immerhin einer der wenigen Lichtblicke &#246;ffentlich-rechtlichen Qualit&#228;tsfernsehens.
 
Perspektivisch sind unter den Vorgaben von Politik und &#214;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ab 2013 f&#252;r alle verbleibenden Geb&#252;hrenzahler stetig steigende direkte und indirekte Rundfunkgeb&#252;hren zu erwarten, sofern die &#214;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten nicht endlich massive Einsparungen vornehmen. Dies ist unumg&#228;nglich, da bedingt durch die demographische Entwicklung und gleichzeitig durch Altersarmut zunehmende Geb&#252;hrenbefreiungen die Gesamtzahl der Geb&#252;hrenzahler deutlich zur&#252;ckgehen wird. Dessen sind sich auch die Rundfunkanstalten bewu&#223;t. Die Politik reagiert darauf allenfalls mit der Erweiterung der geb&#252;hrenpflichtigen Gruppen und der Ausweitung der versteckten indirekten Rundfunkgeb&#252;hren (indem die Geb&#252;hrenpflicht der Selbstst&#228;ndigen und Gewerbetreibenden ausgeweitet wird). – Hier fehlt es an konsequenten Pl&#228;nen und &#246;ffentlicher Neudiskussion dessen, was &#214;ffentlich-rechtlicher Rundfunk leisten sollte oder auch nicht. Die Rundfunkanstalten selbst sind bedingt durch ihren eigenen Selbsterhaltungstrieb kaum dazu in der Lage, sich auf ihre Kernaufgabe zu besinnen und innovativ eine Erneuerung des &#214;ffentlich-rechtlichen Rundfunks anzugehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@F. Mainberg </p>
<p>„Wollen wir doch nicht vergessen, da&#223; die geb&#252;hrenbefreite Oma bei ihren Lebensmitteleink&#228;ufen schon l&#228;ngst permanent f&#252;r das Fernsehen bezahlt, n&#228;mlich f&#252;r das werbefinannzierte Kommerzfernsehen.“<br />
- altbekanntes und dennoch nicht richtiges Todschlagargument. Selbstverst&#228;ndlich zahlen wir alle f&#252;r JEDE Form von Werbung (sei es Anzeigenwerbung, Radio- oder Fernsehwerbung, ja sogar f&#252;r Plakatwerbung). Abgesehen davon, da&#223; der aufgekl&#228;rte Kunde durchaus bewu&#223;t auf bestimmte beworbene Artikel verzichten kann, mu&#223; man nat&#252;rlich feststellen, da&#223; ein genereller Verzicht auf Werbung einen in die Vorindustrialisierung f&#252;hrt.</p>
<p>„Da&#223; die Entwicklung der Rundfungeb&#252;hr &#252;ber der der Lohentwicklung liegt, entspricht nicht den Tatsachen und ist auch unergiebig, weil bei dem entscheidenden Vergleich von Printmedien und &#246;ffentlich-rechtlichem Rundfunk in jedem Fall die Preisentwicklung der Printmedien jener des Rundfunks weit voraus ist.“<br />
- Ich halte den Vergleich zwischen Kosten von Printmedien und &#246;ffentlich-rechtlichem Rundfunk nicht f&#252;r zul&#228;ssig (oder &#8220;entscheidend&#8221;), um zu kl&#228;ren, was teurer geworden ist. Dazu haben beide viel zu unterschiedliche Rahmenbedingungen (und seien es nur die Papierkosten). Vergleicht man dagegen die Rundfunkgeb&#252;hren (z.B. anhand der Zahlen der KEF zwischen 1991 und 2010) mit den Brutto- und Nettoeinkommensteigerungen desselben Zeitraumes, dann f&#228;llt die Rundfunkgeb&#252;hr deutlich zu hoch aus. Im &#252;brigen fehlt den Printmedien die vergleichbare Finanzierung ihrer Internetangebote. Da&#223; &#214;ffentlichrechtliche Zwangsgeb&#252;hren auf das Internet dann Modelle wie &#8220;Leistungsschutzrechte&#8221; oder &#8220;Kulturflatrates&#8221; entstehen lassen, ist wenig wunderlich.</p>
<p>„Da&#223; in den letzten Jahren das Angebot der &#246;ffentlich-rechtlichen Anstalten noch ausgeweitet wurde 8arte, Phoenix usw.) sei nur so nebenbei bemerkt.“<br />
-Ebenfalls nebenbei bemerkt haben sich die &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in den letzten Jahren auch immer mehr von ihrem Qualit&#228;tsprogramm verabschiedet und statt dessen immer mehr auf Quantit&#228;t gesetzt. Boulevard- und Unterhaltungssendungen f&#252;llen mehr und mehr das Programm, welches sich kaum noch unterscheidet von der privaten Konkurrenz. Zahlreiche anspruchsvolle und vielgeliebte Sendungen in Radio und Fernsehen wurden gestrichen. Z.B. wurde gerade dieser Tage die Einstellung – angeblich aus Kostengr&#252;nden – der Computersendung c’t verk&#252;ndet, immerhin einer der wenigen Lichtblicke &#246;ffentlich-rechtlichen Qualit&#228;tsfernsehens.</p>
<p>Perspektivisch sind unter den Vorgaben von Politik und &#214;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ab 2013 f&#252;r alle verbleibenden Geb&#252;hrenzahler stetig steigende direkte und indirekte Rundfunkgeb&#252;hren zu erwarten, sofern die &#214;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten nicht endlich massive Einsparungen vornehmen. Dies ist unumg&#228;nglich, da bedingt durch die demographische Entwicklung und gleichzeitig durch Altersarmut zunehmende Geb&#252;hrenbefreiungen die Gesamtzahl der Geb&#252;hrenzahler deutlich zur&#252;ckgehen wird. Dessen sind sich auch die Rundfunkanstalten bewu&#223;t. Die Politik reagiert darauf allenfalls mit der Erweiterung der geb&#252;hrenpflichtigen Gruppen und der Ausweitung der versteckten indirekten Rundfunkgeb&#252;hren (indem die Geb&#252;hrenpflicht der Selbstst&#228;ndigen und Gewerbetreibenden ausgeweitet wird). – Hier fehlt es an konsequenten Pl&#228;nen und &#246;ffentlicher Neudiskussion dessen, was &#214;ffentlich-rechtlicher Rundfunk leisten sollte oder auch nicht. Die Rundfunkanstalten selbst sind bedingt durch ihren eigenen Selbsterhaltungstrieb kaum dazu in der Lage, sich auf ihre Kernaufgabe zu besinnen und innovativ eine Erneuerung des &#214;ffentlich-rechtlichen Rundfunks anzugehen.</p>
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	<item>
		<title>Von: F. Mainberg</title>
		<link>http://carta.info/21171/reform-oeffentlich-rechtlicher-rundfunk/comment-page-1/#comment-26941</link>
		<dc:creator>F. Mainberg</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 16:54:08 +0000</pubDate>
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		<description>Wollen wir doch nicht vergessen, da&#223; die geb&#252;hrenbefreite Oma bei ihren Lebensmitteleink&#228;ufen schon l&#228;ngst permanent  f&#252;r das Fernsehen bezahlt, n&#228;mlich f&#252;r das  werbefinannzierte Kommerzfernsehen. 
Da&#223; die Entwicklung der Rundfungeb&#252;hr &#252;ber der der Lohentwicklung liegt, entspricht nicht den Tatsachen und ist auch unergiebig, weil bei dem entscheidenden Vergleich von Printmedien und &#246;ffentlich-rechtlichem Rundfunk in jedem Fall die Preisentwicklung der Printmedien jener des Rundfunks weit voraus ist. 
Zur Grundinformation lohnt sich ein Blick in Wikipedia, wo sich die moderatie Entwicklung der Rundfunkgeb&#252;hren ablesen l&#228;&#223;t Dabei zeigt sich, da&#223; icm Kaufkraftvergleich die Steigerung nahezu minimal ausf&#228;llt. 

Da&#223; in den letzten Jahren das Angebot der &#246;ffentlich-rechtlichen Anstalten noch ausgeweitet wurde 8arte, Phoenix usw.) sei nur so nebenbei bemerkt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wollen wir doch nicht vergessen, da&#223; die geb&#252;hrenbefreite Oma bei ihren Lebensmitteleink&#228;ufen schon l&#228;ngst permanent  f&#252;r das Fernsehen bezahlt, n&#228;mlich f&#252;r das  werbefinannzierte Kommerzfernsehen.<br />
Da&#223; die Entwicklung der Rundfungeb&#252;hr &#252;ber der der Lohentwicklung liegt, entspricht nicht den Tatsachen und ist auch unergiebig, weil bei dem entscheidenden Vergleich von Printmedien und &#246;ffentlich-rechtlichem Rundfunk in jedem Fall die Preisentwicklung der Printmedien jener des Rundfunks weit voraus ist.<br />
Zur Grundinformation lohnt sich ein Blick in Wikipedia, wo sich die moderatie Entwicklung der Rundfunkgeb&#252;hren ablesen l&#228;&#223;t Dabei zeigt sich, da&#223; icm Kaufkraftvergleich die Steigerung nahezu minimal ausf&#228;llt. </p>
<p>Da&#223; in den letzten Jahren das Angebot der &#246;ffentlich-rechtlichen Anstalten noch ausgeweitet wurde 8arte, Phoenix usw.) sei nur so nebenbei bemerkt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Knitterbart</title>
		<link>http://carta.info/21171/reform-oeffentlich-rechtlicher-rundfunk/comment-page-1/#comment-26940</link>
		<dc:creator>Knitterbart</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 12:53:34 +0000</pubDate>
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		<description>@F. Mainberg

Ich w&#252;rde schon von einer &quot;fast&quot; bedenkenlosen Geb&#252;hrenerh&#246;hung sprechen. Denn sie wird ab 2013 durch die Hintert&#252;r kommen: denn jeder Pravathaushalt wird dann neben der Pflicht zu einer vollen privaten Rundfunkgeb&#252;hr au&#223;erdem durch Rundfunkgeb&#252;hren erh&#246;hte Nebenkosten des Gewerbes und der Selbstst&#228;ndigen mit jeder Rechnung und an jeder Kasse bezahlen.
Vergessen haben Sie bei Ihrem Vergleich andererseits, da&#223; man die Tageszeitung noch abbestellen kann - ganz im Gegenteil zur &quot;&#246;ffentlich-rechtlichen Zwangsbegl&#252;ckung&quot;.
Ebenfalls &#252;bersehen Sie, da&#223; bereits die derzeitige Geb&#252;hr von 17,98 EUR / Monat prozentual schon &#252;ber der Entwicklung der Brutto- und erst recht der Nettol&#246;hne in Deutschland liegt.
Ferner wird immer nur vom Finanzbedarf der Rundfunkanstalten gesprochen, nicht aber &#246;ffentlich diskutiert, was &quot;Bedarf&quot; (oder Grundversorgung) einer abnehmenden Bev&#246;lkerung ist. Zudem geht es auch vorbei an der Realit&#228;t einer zur&#252;ckgehender Anzahl an Geb&#252;hrenzahlern (durch Bev&#246;lkerungsr&#252;ckgang oder Geb&#252;hrenbefreiung) - die Politik sucht dann in ihrer Gesetzgebung ausschlie&#223;lich nach neuen Einnahmequellen. Da&#223; dann in der Folge die an sich geb&#252;hrenbefreite Oma erh&#246;hte Rundfunkgeb&#252;hrenanteile bei ihren Lebensmitteleink&#228;ufen etc. hat, wird dabei gern unterschlagen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@F. Mainberg</p>
<p>Ich w&#252;rde schon von einer &#8220;fast&#8221; bedenkenlosen Geb&#252;hrenerh&#246;hung sprechen. Denn sie wird ab 2013 durch die Hintert&#252;r kommen: denn jeder Pravathaushalt wird dann neben der Pflicht zu einer vollen privaten Rundfunkgeb&#252;hr au&#223;erdem durch Rundfunkgeb&#252;hren erh&#246;hte Nebenkosten des Gewerbes und der Selbstst&#228;ndigen mit jeder Rechnung und an jeder Kasse bezahlen.<br />
Vergessen haben Sie bei Ihrem Vergleich andererseits, da&#223; man die Tageszeitung noch abbestellen kann &#8211; ganz im Gegenteil zur &#8220;&#246;ffentlich-rechtlichen Zwangsbegl&#252;ckung&#8221;.<br />
Ebenfalls &#252;bersehen Sie, da&#223; bereits die derzeitige Geb&#252;hr von 17,98 EUR / Monat prozentual schon &#252;ber der Entwicklung der Brutto- und erst recht der Nettol&#246;hne in Deutschland liegt.<br />
Ferner wird immer nur vom Finanzbedarf der Rundfunkanstalten gesprochen, nicht aber &#246;ffentlich diskutiert, was &#8220;Bedarf&#8221; (oder Grundversorgung) einer abnehmenden Bev&#246;lkerung ist. Zudem geht es auch vorbei an der Realit&#228;t einer zur&#252;ckgehender Anzahl an Geb&#252;hrenzahlern (durch Bev&#246;lkerungsr&#252;ckgang oder Geb&#252;hrenbefreiung) &#8211; die Politik sucht dann in ihrer Gesetzgebung ausschlie&#223;lich nach neuen Einnahmequellen. Da&#223; dann in der Folge die an sich geb&#252;hrenbefreite Oma erh&#246;hte Rundfunkgeb&#252;hrenanteile bei ihren Lebensmitteleink&#228;ufen etc. hat, wird dabei gern unterschlagen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: F. Mainberg</title>
		<link>http://carta.info/21171/reform-oeffentlich-rechtlicher-rundfunk/comment-page-1/#comment-26933</link>
		<dc:creator>F. Mainberg</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 08:46:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=21171#comment-26933</guid>
		<description>Unabh&#228;ngig von der Idee des Fonds ist ein Blick auf die Einnahmesituation des &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunks zu werfen. Die Bemerkung &quot;steigt kontinuierlich&quot; suggeriert, da&#223; bedenkenlos Geb&#252;hrenerh&#246;hung von der &#246;ffentlich-rechtlichen Anstalten verlangt und gew&#228;hrt wird. Was au&#223;er acht gelassen wird: Die gesamte Preisentwicklung geht nach oben. Dabei bewegen sich die Geb&#252;hrenerh&#246;hungen im Vergleich zu den Preiserh&#246;hungen der Tageszeitungen in relativ gem&#228;&#223;igtem Rahmen. 
Allein zwischen 2008 und 2009 wurden etwa die Abo-Preise ider Tageszeitungen m durchschnitt um 4,6 Prozent und die Einzelverkaufspreise um 6,1 Prozent angehoben. Diese Werte liegen deutlich &#252;ber der allgemeinen Teuerungsrate. (vgl.  &quot;Performance-Analyse Tageszeitungen 2009/2010&quot; bei Kirchner + Robrecht .) Dagegen ist die Geb&#252;hrenentwicklung bei den &#246;ffentlich-rechtlichen (vgl. http://www.kef-online.de/inhalte/entwicklung.html) fast human zu nennen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Unabh&#228;ngig von der Idee des Fonds ist ein Blick auf die Einnahmesituation des &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunks zu werfen. Die Bemerkung &#8220;steigt kontinuierlich&#8221; suggeriert, da&#223; bedenkenlos Geb&#252;hrenerh&#246;hung von der &#246;ffentlich-rechtlichen Anstalten verlangt und gew&#228;hrt wird. Was au&#223;er acht gelassen wird: Die gesamte Preisentwicklung geht nach oben. Dabei bewegen sich die Geb&#252;hrenerh&#246;hungen im Vergleich zu den Preiserh&#246;hungen der Tageszeitungen in relativ gem&#228;&#223;igtem Rahmen.<br />
Allein zwischen 2008 und 2009 wurden etwa die Abo-Preise ider Tageszeitungen m durchschnitt um 4,6 Prozent und die Einzelverkaufspreise um 6,1 Prozent angehoben. Diese Werte liegen deutlich &#252;ber der allgemeinen Teuerungsrate. (vgl.  &#8220;Performance-Analyse Tageszeitungen 2009/2010&#8243; bei Kirchner + Robrecht .) Dagegen ist die Geb&#252;hrenentwicklung bei den &#246;ffentlich-rechtlichen (vgl. <a href="http://www.kef-online.de/inhalte/entwicklung.html" rel="nofollow">http://www.kef-online.de/inhalte/entwicklung.html</a>) fast human zu nennen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gabor Paal</title>
		<link>http://carta.info/21171/reform-oeffentlich-rechtlicher-rundfunk/comment-page-1/#comment-13417</link>
		<dc:creator>Gabor Paal</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 May 2010 12:16:42 +0000</pubDate>
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		<description>Im Fall der Unterhaltung mag das funktionieren, aber sonst scheint das doch sehr unausgegoren:
1. Angenommen, Pro7 bewirbt sich um eine &quot;werbefreies&quot; &quot;&#246;ffentlich-rechtliches&quot; investigatives Magazin. Da der Sender sich ansonsten nach wie vor ausschlie&#223;lich &#252;ber Werbung finanzieren w&#252;rde, w&#228;re die journalistische Unabh&#228;ngigkeit am Ende doch nicht gew&#228;hrleistet. 
2. Jede Sendung beeinflusst das Gesamtprofil eines Senders. Pro 7 w&#252;rde insofern schon darauf achten, dass die &quot;&#214;R&quot; Sendung inhaltlich ins Gesamtkonzept passt und sich nicht mit den anderen werbefinanzierten Angeboten bei&#223;t.
3. Das gleiche bei den Besch&#228;ftigten. Ein Autor/Redakteur beim &#214;RR unterliegt gewissen Selbstverpflichtungen (die bekannten Skandale waren ja deshalb Skandale, weil die Verpflichtungen nicht eingehalten wurden). Bei den Privaten nicht. Da darf man, externe &quot;Produktionshilfen&quot; in Anspruch nehmen und z.B. fremdfinanzierte Beitr&#228;ge senden. Ein System, in dem alle Besch&#228;ftigen st&#228;ndig mit einer Schere zwischen &quot;Jetzt mache ich privat&quot; und &quot;jetzt mache ich &#246;ffentlich-rechtlich&quot; leben, ist kaum vorstellbar.
4. Findet ein Wettbewerb um Fonds-Mittel statt, wird er auch &#252;ber den Preis laufen. Ein Preisdumping bewirkt aber das Gegenteil von journalistischer Qualit&#228;t.
5. Es scheint fraglich, dass das skizzierte Gremienmodell wirklich besser, effizienter und transparenter ist als die - zugegebenerma&#223;en nicht immer befriedigenden - Strukturen der Gegenwart. Wenn B&#252;rger Gremien w&#228;hlen, wie soll das gehen? Alle 4 Jahre Gremienwahl mit Spitzenkandidaten, die irgendwelche Versprechungen machen? Die Gefahr ist gro&#223;, dass das System dadurch noch mehr politisiert w&#252;rde als es ohnehin schon ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im Fall der Unterhaltung mag das funktionieren, aber sonst scheint das doch sehr unausgegoren:<br />
1. Angenommen, Pro7 bewirbt sich um eine &#8220;werbefreies&#8221; &#8220;&#246;ffentlich-rechtliches&#8221; investigatives Magazin. Da der Sender sich ansonsten nach wie vor ausschlie&#223;lich &#252;ber Werbung finanzieren w&#252;rde, w&#228;re die journalistische Unabh&#228;ngigkeit am Ende doch nicht gew&#228;hrleistet.<br />
2. Jede Sendung beeinflusst das Gesamtprofil eines Senders. Pro 7 w&#252;rde insofern schon darauf achten, dass die &#8220;&#214;R&#8221; Sendung inhaltlich ins Gesamtkonzept passt und sich nicht mit den anderen werbefinanzierten Angeboten bei&#223;t.<br />
3. Das gleiche bei den Besch&#228;ftigten. Ein Autor/Redakteur beim &#214;RR unterliegt gewissen Selbstverpflichtungen (die bekannten Skandale waren ja deshalb Skandale, weil die Verpflichtungen nicht eingehalten wurden). Bei den Privaten nicht. Da darf man, externe &#8220;Produktionshilfen&#8221; in Anspruch nehmen und z.B. fremdfinanzierte Beitr&#228;ge senden. Ein System, in dem alle Besch&#228;ftigen st&#228;ndig mit einer Schere zwischen &#8220;Jetzt mache ich privat&#8221; und &#8220;jetzt mache ich &#246;ffentlich-rechtlich&#8221; leben, ist kaum vorstellbar.<br />
4. Findet ein Wettbewerb um Fonds-Mittel statt, wird er auch &#252;ber den Preis laufen. Ein Preisdumping bewirkt aber das Gegenteil von journalistischer Qualit&#228;t.<br />
5. Es scheint fraglich, dass das skizzierte Gremienmodell wirklich besser, effizienter und transparenter ist als die &#8211; zugegebenerma&#223;en nicht immer befriedigenden &#8211; Strukturen der Gegenwart. Wenn B&#252;rger Gremien w&#228;hlen, wie soll das gehen? Alle 4 Jahre Gremienwahl mit Spitzenkandidaten, die irgendwelche Versprechungen machen? Die Gefahr ist gro&#223;, dass das System dadurch noch mehr politisiert w&#252;rde als es ohnehin schon ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tim</title>
		<link>http://carta.info/21171/reform-oeffentlich-rechtlicher-rundfunk/comment-page-1/#comment-8769</link>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 08:24:17 +0000</pubDate>
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		<description>Sicher sind auch bei diesem Ansatz noch viele Fallstricke verborgen, aber in die Richtung mu&#223; es ganz eindeutig gehen. Vielen Dank f&#252;r einen ausgezeichneten Diskussionsbeitrag!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sicher sind auch bei diesem Ansatz noch viele Fallstricke verborgen, aber in die Richtung mu&#223; es ganz eindeutig gehen. Vielen Dank f&#252;r einen ausgezeichneten Diskussionsbeitrag!</p>
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		<title>Von: links for 2010-01-08 &#171; Sikks Weblog</title>
		<link>http://carta.info/21171/reform-oeffentlich-rechtlicher-rundfunk/comment-page-1/#comment-8757</link>
		<dc:creator>links for 2010-01-08 &#171; Sikks Weblog</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 00:09:48 +0000</pubDate>
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		<description>[...] &#214;ffentlich-Rechtliche: Ein Reformvorschlag in Form eines Rundfunkfonds — CARTA Hanno Beck und Andrea Beyer haben schimpfen zun&#228;chst &#252;ber das was die letzten Jahre bei den &#246;ffentlich-rechtlichen Sendern so schiefgelaufen ist, haben aber auch einen Alternativvorschlag ausgearbeitet, den man sich mal n&#228;her anschauen sollte. Rundfunkfonds k&#246;nnten die Finanzierung der &#246;ffentlich rechtlichen Inhalte &#252;bernehmen, liefern k&#246;nnten diese aber auch andere Sender. Das h&#228;tte einige Vorteile und lie&#223;e sich relativ einfach umsetzen. (tags: wrb Rundfunkfreiheit) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] &#214;ffentlich-Rechtliche: Ein Reformvorschlag in Form eines Rundfunkfonds — CARTA Hanno Beck und Andrea Beyer haben schimpfen zun&#228;chst &#252;ber das was die letzten Jahre bei den &#246;ffentlich-rechtlichen Sendern so schiefgelaufen ist, haben aber auch einen Alternativvorschlag ausgearbeitet, den man sich mal n&#228;her anschauen sollte. Rundfunkfonds k&#246;nnten die Finanzierung der &#246;ffentlich rechtlichen Inhalte &#252;bernehmen, liefern k&#246;nnten diese aber auch andere Sender. Das h&#228;tte einige Vorteile und lie&#223;e sich relativ einfach umsetzen. (tags: wrb Rundfunkfreiheit) [...]</p>
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