<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Picard: Der gr&#246;&#223;te Fehler des Journalismus&#8230;</title>
	<atom:link href="http://carta.info/21023/picard-der-groesste-fehler-des-journalismus/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://carta.info/21023/picard-der-groesste-fehler-des-journalismus/</link>
	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 08:58:34 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: Medial Digital&#187; Journalismus Neu &#187; Journalisten als Gründer: Bereiten Journalistenschulen ihre Absolventen darauf vor?</title>
		<link>http://carta.info/21023/picard-der-groesste-fehler-des-journalismus/comment-page-1/#comment-8798</link>
		<dc:creator>Medial Digital&#187; Journalismus Neu &#187; Journalisten als Gründer: Bereiten Journalistenschulen ihre Absolventen darauf vor?</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 12:23:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=21023#comment-8798</guid>
		<description>[...] Carta: Picard: Der gr&#246;&#223;te Fehler des Journalismus… [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Carta: Picard: Der gr&#246;&#223;te Fehler des Journalismus… [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: JF</title>
		<link>http://carta.info/21023/picard-der-groesste-fehler-des-journalismus/comment-page-1/#comment-8577</link>
		<dc:creator>JF</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 12:16:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=21023#comment-8577</guid>
		<description>@Wieviel verdient man beim Zeitunglesen?

Die Selbstdarstellung der Medien in den letzten Jahren bestand zu einem
guten Teil darin, sich als &quot;Reichmacher&quot; zu pr&#228;sentieren. Man musste nur
die Zeitung aufschlagen und schon was man konfrontiert mit totsicheren
Tipps und Gewinnchanchen. Nur Narren, die da nicht mitmachten.
Und zudem garantierten sie so irgendwie die materielle Sicherheit.
Traten auf mit dem Anspruch, alles zu regeln, sich - im Falle, der ohnehin
ausgeschlossen war - um alles zu k&#252;mmern. Sie w&#252;rden sich einfach um alles
k&#252;mmern.
Eigentlich m&#252;ssten sie selber alle (daily) trade - millionaires an der B&#246;rse
geworden sein, sieht man sich mal ein paar drei oder vier Jahre alte Zeitung
oder viele Zeitschriften an.
Und dann musste eben diese Kurve geschafft werden und vergessen werden,
was gestern geschrieben wurde. Und dann gleich auch die Konsumenten
obendrein - als Rechteinhaber - mit Geldforderungen konfrontieren.
Und die Frage nach Schadenersatz wegen mangelhaften Informationen
 erst gar nicht aufkommen lassen.
Auf diese Weise wurde die Bequemlichkeit der Konsumenten gef&#246;rdert.
Es war ja alles scheinbar so einfach. Nur dass sie eben jetzt die Erfahrung
machen, dass sie dann doch auf sich allein gestellt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wieviel verdient man beim Zeitunglesen?</p>
<p>Die Selbstdarstellung der Medien in den letzten Jahren bestand zu einem<br />
guten Teil darin, sich als &#8220;Reichmacher&#8221; zu pr&#228;sentieren. Man musste nur<br />
die Zeitung aufschlagen und schon was man konfrontiert mit totsicheren<br />
Tipps und Gewinnchanchen. Nur Narren, die da nicht mitmachten.<br />
Und zudem garantierten sie so irgendwie die materielle Sicherheit.<br />
Traten auf mit dem Anspruch, alles zu regeln, sich &#8211; im Falle, der ohnehin<br />
ausgeschlossen war &#8211; um alles zu k&#252;mmern. Sie w&#252;rden sich einfach um alles<br />
k&#252;mmern.<br />
Eigentlich m&#252;ssten sie selber alle (daily) trade &#8211; millionaires an der B&#246;rse<br />
geworden sein, sieht man sich mal ein paar drei oder vier Jahre alte Zeitung<br />
oder viele Zeitschriften an.<br />
Und dann musste eben diese Kurve geschafft werden und vergessen werden,<br />
was gestern geschrieben wurde. Und dann gleich auch die Konsumenten<br />
obendrein &#8211; als Rechteinhaber &#8211; mit Geldforderungen konfrontieren.<br />
Und die Frage nach Schadenersatz wegen mangelhaften Informationen<br />
 erst gar nicht aufkommen lassen.<br />
Auf diese Weise wurde die Bequemlichkeit der Konsumenten gef&#246;rdert.<br />
Es war ja alles scheinbar so einfach. Nur dass sie eben jetzt die Erfahrung<br />
machen, dass sie dann doch auf sich allein gestellt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/21023/picard-der-groesste-fehler-des-journalismus/comment-page-1/#comment-8574</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 11:56:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=21023#comment-8574</guid>
		<description>@ JK: &quot;Boshaft gefragt: wieviel verdient man beim Zeitunglesen oder TV gucken?&quot;

Ich habe ihren Beitrag ehrlich gesagt nicht ganz verstanden. Diese Frage aber ist richtig und spannend gestellt.

Die Frage nach der Rationalit&#228;t erheblicher Ausgaben f&#252;r Journalismus sollte man sich stellen. Ich glaube, es gibt darauf gute Antworten. Insbesondere nat&#252;rlich f&#252;r alle, die die Informationationen zus&#228;tzlich auch beruftlich ben&#246;tigen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ JK: &#8220;Boshaft gefragt: wieviel verdient man beim Zeitunglesen oder TV gucken?&#8221;</p>
<p>Ich habe ihren Beitrag ehrlich gesagt nicht ganz verstanden. Diese Frage aber ist richtig und spannend gestellt.</p>
<p>Die Frage nach der Rationalit&#228;t erheblicher Ausgaben f&#252;r Journalismus sollte man sich stellen. Ich glaube, es gibt darauf gute Antworten. Insbesondere nat&#252;rlich f&#252;r alle, die die Informationationen zus&#228;tzlich auch beruftlich ben&#246;tigen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: JF</title>
		<link>http://carta.info/21023/picard-der-groesste-fehler-des-journalismus/comment-page-1/#comment-8565</link>
		<dc:creator>JF</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 11:02:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=21023#comment-8565</guid>
		<description>Journalismus, die Medien, das zeigt sich jetzt immer deutlicher, wurden
ein reiner Selbstzweck, f&#252;r den die Konsumenten dazu zu sein. Wie bei einer
Sekte, die die Hingabe des Lebens und Verm&#246;gens fordern.
Jetzt haben vor allem die Konsumenten ein Problem h&#228;ngen, das sie zu
alimentieren haben. 
Die wirtschaftlichen Aspekte sind deswegen interessant, weil ja eigentlich
jahrelang munter manipuliert wurde, gerade im Bereich Geld und Anlagen.
Man denke nur an die Ackermann - Manie der vergangenen Jahre. Das war
in den USA nicht viel anders. Die Konsumenten haben jetzt vielfach die
Probleme mit dem was ihnen vor einigen Jahren aufgeschwatzt wurde. 
Darunter leiden nun auch die Werbeeinnahmen, logisch. 

Fragen nach dem wirtschaftlichen Nutzen geh&#246;ren eigentlich auf die 
Konsumenten erweitert und die Frage nach deren Nutzen (Schaden) 
gestellt.
Boshaft gefragt: wieviel verdient man beim Zeitunglesen oder TV gucken?
Bzw. an welchen weiteren Kosten darf sich der Konsument (Werbekunde) beteiligen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Journalismus, die Medien, das zeigt sich jetzt immer deutlicher, wurden<br />
ein reiner Selbstzweck, f&#252;r den die Konsumenten dazu zu sein. Wie bei einer<br />
Sekte, die die Hingabe des Lebens und Verm&#246;gens fordern.<br />
Jetzt haben vor allem die Konsumenten ein Problem h&#228;ngen, das sie zu<br />
alimentieren haben.<br />
Die wirtschaftlichen Aspekte sind deswegen interessant, weil ja eigentlich<br />
jahrelang munter manipuliert wurde, gerade im Bereich Geld und Anlagen.<br />
Man denke nur an die Ackermann &#8211; Manie der vergangenen Jahre. Das war<br />
in den USA nicht viel anders. Die Konsumenten haben jetzt vielfach die<br />
Probleme mit dem was ihnen vor einigen Jahren aufgeschwatzt wurde.<br />
Darunter leiden nun auch die Werbeeinnahmen, logisch. </p>
<p>Fragen nach dem wirtschaftlichen Nutzen geh&#246;ren eigentlich auf die<br />
Konsumenten erweitert und die Frage nach deren Nutzen (Schaden)<br />
gestellt.<br />
Boshaft gefragt: wieviel verdient man beim Zeitunglesen oder TV gucken?<br />
Bzw. an welchen weiteren Kosten darf sich der Konsument (Werbekunde) beteiligen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hakaider</title>
		<link>http://carta.info/21023/picard-der-groesste-fehler-des-journalismus/comment-page-1/#comment-8546</link>
		<dc:creator>Hakaider</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 22:16:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=21023#comment-8546</guid>
		<description>Picard macht es sich sehr bequem, wenn er meint, nur den Journalisten an die Nase fassen zu muessen. Und bei aller Provokation deutet er einen Kernpunkt der Ursachen Erloesluecke ja doch nur an: die Vertriebsstrukturen haben sich geaendert, und die Verleger haben es - genau wie die Musik- und Filmindustrien bereits zuvor - verpennt, sich den neuen Bedingungen anzupassen.

Jetzt wird rumgeheult, gejammert und gebissen. Und das sogar gegen die eigene Kundschaft (Stichwort: Raubleser). Ich kenne keine Branche, ausser vielleicht manche Spielarten des horizontalen Gewerbes, die es sich auf Dauer erlauben kann, seine Kunden so zu beschimpfen und zu kriminalisieren.

Fakt ist doch: der Leser hat noch nie ausschliesslich fuer die Inhalte bezahlt, sondern auch dafuer, dass er diese Inhalte jederzeit und ueberall geliefert bekommt. Diese Vertriebsstrukturen waren immer auch ein eintraegliches Geschaeft fuer die Verlage.

Heute ist es so, dass der digitale Leser fuer den Vertrieb ja bereits bezahlt hat (Internetzugang, PC/Lesegeraet und Betrieb all dessen kostet mind. 40.- Euro im Monat). Warum sollte der digitale Leser also dann noch einmal fuer die Inhalte extra bezahlen? Das ist den meisten zu kompliziert.

Warum dann also nicht ein altes, bewaehrtes Konzept ins digitale Zeitalter uebertragen, indem man den qualitaetsgeneigten Lesern eine Kombination aus attraktiver Hardware, attraktiven Inhalten und einem attraktiven Onlinezugang quasi aus einer Hand zur Verfuegung stellt? Wo ist da das Problem?

In der Schweiz haben sich bereits ganz aehnliche Kooperationen aus Mobilfunkbetreibern, Verlagen und Hardwareanbietern gefunden:

&gt; Buchreport Pressemitteilung vom Innovationstag 2009 in Bern (13.11.2009)
&gt; http://is.gd/5NdTD

Auch sehr interessant dazu der Kommentar von Joachim Dreykluft in der FTD vom November:

&gt; http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/50032625.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Picard macht es sich sehr bequem, wenn er meint, nur den Journalisten an die Nase fassen zu muessen. Und bei aller Provokation deutet er einen Kernpunkt der Ursachen Erloesluecke ja doch nur an: die Vertriebsstrukturen haben sich geaendert, und die Verleger haben es &#8211; genau wie die Musik- und Filmindustrien bereits zuvor &#8211; verpennt, sich den neuen Bedingungen anzupassen.</p>
<p>Jetzt wird rumgeheult, gejammert und gebissen. Und das sogar gegen die eigene Kundschaft (Stichwort: Raubleser). Ich kenne keine Branche, ausser vielleicht manche Spielarten des horizontalen Gewerbes, die es sich auf Dauer erlauben kann, seine Kunden so zu beschimpfen und zu kriminalisieren.</p>
<p>Fakt ist doch: der Leser hat noch nie ausschliesslich fuer die Inhalte bezahlt, sondern auch dafuer, dass er diese Inhalte jederzeit und ueberall geliefert bekommt. Diese Vertriebsstrukturen waren immer auch ein eintraegliches Geschaeft fuer die Verlage.</p>
<p>Heute ist es so, dass der digitale Leser fuer den Vertrieb ja bereits bezahlt hat (Internetzugang, PC/Lesegeraet und Betrieb all dessen kostet mind. 40.- Euro im Monat). Warum sollte der digitale Leser also dann noch einmal fuer die Inhalte extra bezahlen? Das ist den meisten zu kompliziert.</p>
<p>Warum dann also nicht ein altes, bewaehrtes Konzept ins digitale Zeitalter uebertragen, indem man den qualitaetsgeneigten Lesern eine Kombination aus attraktiver Hardware, attraktiven Inhalten und einem attraktiven Onlinezugang quasi aus einer Hand zur Verfuegung stellt? Wo ist da das Problem?</p>
<p>In der Schweiz haben sich bereits ganz aehnliche Kooperationen aus Mobilfunkbetreibern, Verlagen und Hardwareanbietern gefunden:</p>
<p>&gt; Buchreport Pressemitteilung vom Innovationstag 2009 in Bern (13.11.2009)<br />
&gt; <a href="http://is.gd/5NdTD" rel="nofollow">http://is.gd/5NdTD</a></p>
<p>Auch sehr interessant dazu der Kommentar von Joachim Dreykluft in der FTD vom November:</p>
<p>&gt; <a href="http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/50032625.html" rel="nofollow">http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/50032625.html</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: gefunden &#38; notiert am 5.1.2010</title>
		<link>http://carta.info/21023/picard-der-groesste-fehler-des-journalismus/comment-page-1/#comment-8545</link>
		<dc:creator>gefunden &#38; notiert am 5.1.2010</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 21:22:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=21023#comment-8545</guid>
		<description>[...] Im Weblog carta.info zitiert Robin Meyer-Lucht den Medien&#246;konomen Robert G. Picard. Dieser nennt den seiner Meinung nach gr&#246;&#223;ten Fehler des Journalismus: &#8220;Indem sich die journalistische Profession systematisch vom gesch&#228;ftlichen Hintergrund ihrer T&#228;tigkeiten abgewandt hat, ist sie nun wenig kompetent, die Krise aktiv zu gestalten.&#8221; Intereessante Argumentation f&#252;r kontroverse Diskussionen. [Link] [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Im Weblog carta.info zitiert Robin Meyer-Lucht den Medien&#246;konomen Robert G. Picard. Dieser nennt den seiner Meinung nach gr&#246;&#223;ten Fehler des Journalismus: &#8220;Indem sich die journalistische Profession systematisch vom gesch&#228;ftlichen Hintergrund ihrer T&#228;tigkeiten abgewandt hat, ist sie nun wenig kompetent, die Krise aktiv zu gestalten.&#8221; Intereessante Argumentation f&#252;r kontroverse Diskussionen. [Link] [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://carta.info/21023/picard-der-groesste-fehler-des-journalismus/comment-page-1/#comment-8540</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 19:54:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=21023#comment-8540</guid>
		<description>Also ich sag mal so,
in meinem Studiengang (Online-Journalismus) lernen wir auch Medien&#246;konomie, Wirtschaftsrecht und &#228;hnliches...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also ich sag mal so,<br />
in meinem Studiengang (Online-Journalismus) lernen wir auch Medien&#246;konomie, Wirtschaftsrecht und &#228;hnliches&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/21023/picard-der-groesste-fehler-des-journalismus/comment-page-1/#comment-8535</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 18:30:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=21023#comment-8535</guid>
		<description>@ Gk &amp; Vera: Interessante Wendung. Tat&#228;schlich k&#246;nnte man den Picard-Text auf gleiche Weise nochmal f&#252;r Verleger schreiben. Um am Ende zu schlie&#223;en, dass sich auch die Mehrheit der Verleger gef&#228;hrlich von den Grundlagen ihres Gesch&#228;fts entfremdet haben - und ihnen daher nun die Kompetenz fehlt, ihr Gesch&#228;ft auf die digitale Welt zu &#252;bertragen.

Okay, damit h&#228;tten wir dann gleich die klassischen Professionsgrenzen des Journalismus und des Verlegens in einem &#252;ber Bord geworfen.

Immer doch...

(Ich ahnte doch, dass Picard irgendwie einseitig ist)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Gk &#038; Vera: Interessante Wendung. Tat&#228;schlich k&#246;nnte man den Picard-Text auf gleiche Weise nochmal f&#252;r Verleger schreiben. Um am Ende zu schlie&#223;en, dass sich auch die Mehrheit der Verleger gef&#228;hrlich von den Grundlagen ihres Gesch&#228;fts entfremdet haben &#8211; und ihnen daher nun die Kompetenz fehlt, ihr Gesch&#228;ft auf die digitale Welt zu &#252;bertragen.</p>
<p>Okay, damit h&#228;tten wir dann gleich die klassischen Professionsgrenzen des Journalismus und des Verlegens in einem &#252;ber Bord geworfen.</p>
<p>Immer doch&#8230;</p>
<p>(Ich ahnte doch, dass Picard irgendwie einseitig ist)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gk</title>
		<link>http://carta.info/21023/picard-der-groesste-fehler-des-journalismus/comment-page-1/#comment-8533</link>
		<dc:creator>Gk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 18:07:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=21023#comment-8533</guid>
		<description>@Vera, ja, stimmt. Der Verleger in der jetzigen Form d&#252;rfte &#252;berholt sein. Die Neuordnung der Branche bietet Journalisten Chancen, wenn sie beweglich sind, sich mit anderen ggf. zusammen schlie&#223;en (Neugr&#252;ndung eines zukunftsorientierten Verlags oder vielmehr Medienunternehmens, (freie) Mitarbeiterbeteiligungen)) oder im Netzwerk kooperieren. Nicht jeder wird der typische Unternehmer sein (wollen). 

Zeit und Cicero legen im klassischen Printgesch&#228;ft derzeit zu, andere Printmedien verlieren Leser. Der Konsument wird entscheiden, ob er analog oder digital zuk&#252;nftig lesen will. Die digitale Entwicklung mit kleineren mobilen Leseger&#228;ten wird wahrscheinlich vieles umkrempeln. Ich finde das ganz spannend. @Matthias Schwenk schreibt was zum E-Reader Skiff. Nettes Teil.

Nicht der Verleger bestimmt zuk&#252;nftig mehr das Printgesch&#228;ft, sondern der Konsument mit der von ihm gew&#228;hlten Art des Konsums und – falls er digital konsumiert – mit der von ihm gew&#228;hlten Hardware! Nicht umsonst gr&#252;nden etablierte Verlage Tochtergesellschaften, um das digitale Printgesch&#228;ft auszulagern, neu zu ordnen.

Ich w&#228;re jedenfalls mit einem neuen Abo bei Spiegel, Wirtschaftswoche oder Zeit dabei, wenn es ein i-Tablet oder Skiff verbilligt geben w&#252;rde. Jaja, so egoistisch denken Konsumenten. ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Vera, ja, stimmt. Der Verleger in der jetzigen Form d&#252;rfte &#252;berholt sein. Die Neuordnung der Branche bietet Journalisten Chancen, wenn sie beweglich sind, sich mit anderen ggf. zusammen schlie&#223;en (Neugr&#252;ndung eines zukunftsorientierten Verlags oder vielmehr Medienunternehmens, (freie) Mitarbeiterbeteiligungen)) oder im Netzwerk kooperieren. Nicht jeder wird der typische Unternehmer sein (wollen). </p>
<p>Zeit und Cicero legen im klassischen Printgesch&#228;ft derzeit zu, andere Printmedien verlieren Leser. Der Konsument wird entscheiden, ob er analog oder digital zuk&#252;nftig lesen will. Die digitale Entwicklung mit kleineren mobilen Leseger&#228;ten wird wahrscheinlich vieles umkrempeln. Ich finde das ganz spannend. @Matthias Schwenk schreibt was zum E-Reader Skiff. Nettes Teil.</p>
<p>Nicht der Verleger bestimmt zuk&#252;nftig mehr das Printgesch&#228;ft, sondern der Konsument mit der von ihm gew&#228;hlten Art des Konsums und – falls er digital konsumiert – mit der von ihm gew&#228;hlten Hardware! Nicht umsonst gr&#252;nden etablierte Verlage Tochtergesellschaften, um das digitale Printgesch&#228;ft auszulagern, neu zu ordnen.</p>
<p>Ich w&#228;re jedenfalls mit einem neuen Abo bei Spiegel, Wirtschaftswoche oder Zeit dabei, wenn es ein i-Tablet oder Skiff verbilligt geben w&#252;rde. Jaja, so egoistisch denken Konsumenten. ;)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: vera</title>
		<link>http://carta.info/21023/picard-der-groesste-fehler-des-journalismus/comment-page-1/#comment-8532</link>
		<dc:creator>vera</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 17:16:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=21023#comment-8532</guid>
		<description>@Gk
das alles aber unter der pr&#228;ferenz, da&#223; der verlag die &#039;&#252;beregeordnete instanz&#039; bleibt. diese art zu denken f&#252;hrt zu einem teil des dilemmas, denn ganz im gegenteil glaube ich, da&#223; der journalist der zukunft viel eher selbst&#228;ndig und unabh&#228;ngig arbeiten wird, auch wenn ihm das allerlei gesch&#228;ftskenntnisse abverlangt. der verleger als mittler, wie wir ihn kennen, ist &#252;berholt. wohlgemerkt: in der form, wie wir ihn kennen, keineswegs als anbieter von neuigkeiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Gk<br />
das alles aber unter der pr&#228;ferenz, da&#223; der verlag die &#8216;&#252;beregeordnete instanz&#8217; bleibt. diese art zu denken f&#252;hrt zu einem teil des dilemmas, denn ganz im gegenteil glaube ich, da&#223; der journalist der zukunft viel eher selbst&#228;ndig und unabh&#228;ngig arbeiten wird, auch wenn ihm das allerlei gesch&#228;ftskenntnisse abverlangt. der verleger als mittler, wie wir ihn kennen, ist &#252;berholt. wohlgemerkt: in der form, wie wir ihn kennen, keineswegs als anbieter von neuigkeiten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gk</title>
		<link>http://carta.info/21023/picard-der-groesste-fehler-des-journalismus/comment-page-1/#comment-8528</link>
		<dc:creator>Gk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 15:46:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=21023#comment-8528</guid>
		<description>Mir erscheint Picard r&#252;ckschrittlich, wenn ich das in vier Worte fassen darf. 

„In den n&#228;chsten Jahren wird es wohl jeder Branche so gehen: man wird sich umstellen und geschlossene Systeme &#246;ffnen m&#252;ssen.“ von Umair Haques zur Qualit&#228;t in der offenen Medienlandschaft unter Carta.info am 27.10.2009. Das finde ich fortschrittlich, aber ich bin nicht vom Fach.

 „Journalismus w&#228;re demnach nicht nur die Kompetenz, Journalismus zu produzieren, sondern auch jene, seine Verbreitungsmechanismen zu gestalten.“, hei&#223;t es u. a. im Posting.

Meine Prognose als Leserin: Der Journalist gestaltet nur dann, wenn er als Unternehmer agiert und Kooperationen eingeht. Die Technik wird den Print-Markt bestimmen (i-Tablet und weitere Reader, dazu wurde hier bereits ausgef&#252;hrt/spekuliert).  Der Konsument kauft Hardware, die ihm gef&#228;llt, vermutlich eher die von Apple, weil sie schon beim iPod gut funktioniert und dann wird aus dem Angebot gew&#228;hlt. 

Zwischen Konsument/Leser und journalistischer Leistung wird immer mehr Hardware zwischengeschaltet sein. Das ist NEU. Der klassische Journalist wird sich mit der technischen H&#252;rde schwer tun, weil sie vom Verlag/Unternehmer zu l&#246;sen ist. Der klassische Qualit&#228;ts-Journalist wird sich immer mehr von den Preisgestaltungen der Verlage dr&#252;cken lassen…</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir erscheint Picard r&#252;ckschrittlich, wenn ich das in vier Worte fassen darf. </p>
<p>„In den n&#228;chsten Jahren wird es wohl jeder Branche so gehen: man wird sich umstellen und geschlossene Systeme &#246;ffnen m&#252;ssen.“ von Umair Haques zur Qualit&#228;t in der offenen Medienlandschaft unter Carta.info am 27.10.2009. Das finde ich fortschrittlich, aber ich bin nicht vom Fach.</p>
<p> „Journalismus w&#228;re demnach nicht nur die Kompetenz, Journalismus zu produzieren, sondern auch jene, seine Verbreitungsmechanismen zu gestalten.“, hei&#223;t es u. a. im Posting.</p>
<p>Meine Prognose als Leserin: Der Journalist gestaltet nur dann, wenn er als Unternehmer agiert und Kooperationen eingeht. Die Technik wird den Print-Markt bestimmen (i-Tablet und weitere Reader, dazu wurde hier bereits ausgef&#252;hrt/spekuliert).  Der Konsument kauft Hardware, die ihm gef&#228;llt, vermutlich eher die von Apple, weil sie schon beim iPod gut funktioniert und dann wird aus dem Angebot gew&#228;hlt. </p>
<p>Zwischen Konsument/Leser und journalistischer Leistung wird immer mehr Hardware zwischengeschaltet sein. Das ist NEU. Der klassische Journalist wird sich mit der technischen H&#252;rde schwer tun, weil sie vom Verlag/Unternehmer zu l&#246;sen ist. Der klassische Qualit&#228;ts-Journalist wird sich immer mehr von den Preisgestaltungen der Verlage dr&#252;cken lassen…</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: vera</title>
		<link>http://carta.info/21023/picard-der-groesste-fehler-des-journalismus/comment-page-1/#comment-8527</link>
		<dc:creator>vera</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 15:15:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=21023#comment-8527</guid>
		<description>&quot;Das Ergebnis war tats&#228;chlich mehr Unabh&#228;ngigkeit von allen Seiten – auch der gesch&#228;ftlichen.&quot; Und der Grund f&#252;r das derzeitige Gef&#252;hl der Journalisten, ihnen schw&#228;mmen die Felle weg.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Das Ergebnis war tats&#228;chlich mehr Unabh&#228;ngigkeit von allen Seiten – auch der gesch&#228;ftlichen.&#8221; Und der Grund f&#252;r das derzeitige Gef&#252;hl der Journalisten, ihnen schw&#228;mmen die Felle weg.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

