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	<title>Kommentare zu: Wie Nachrichten auch entstehen: Ein Erfahrungsbericht</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 01:08:11 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: André Rebentisch</title>
		<link>http://carta.info/20937/wie-nachrichten-auch-entstehen-ein-erfahrungsbericht/comment-page-1/#comment-9737</link>
		<dc:creator>André Rebentisch</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 11:24:51 +0000</pubDate>
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		<description>Ich erinnere mich, dass es bei der vorletzten Regierungsbildung einen fast denunziatorischen Artikel gegen Herrn Br&#252;derle im Spiegel gab, wo er als Interessenclown f&#252;r Hinterw&#228;ldler vom Weinberg dargestellt wurde. Irgendwer beim Spiegel mag den Herrn Br&#252;derle nicht.

Als Bedenkentr&#228;ger sind Sie &quot;politisch&quot; gedacht jedenfalls illoyal gegen&#252;ber ihrer Sache. Die Bedenken sind zwar richtig, aber rein akademisch. Praktisch benutzen Sie ihre Position um die Stellung der Ordnungspolitik gegen&#252;ber den anderen Ans&#228;tzen in Deutschland zu schw&#228;chen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich erinnere mich, dass es bei der vorletzten Regierungsbildung einen fast denunziatorischen Artikel gegen Herrn Br&#252;derle im Spiegel gab, wo er als Interessenclown f&#252;r Hinterw&#228;ldler vom Weinberg dargestellt wurde. Irgendwer beim Spiegel mag den Herrn Br&#252;derle nicht.</p>
<p>Als Bedenkentr&#228;ger sind Sie &#8220;politisch&#8221; gedacht jedenfalls illoyal gegen&#252;ber ihrer Sache. Die Bedenken sind zwar richtig, aber rein akademisch. Praktisch benutzen Sie ihre Position um die Stellung der Ordnungspolitik gegen&#252;ber den anderen Ans&#228;tzen in Deutschland zu schw&#228;chen.</p>
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		<title>Von: Chat Atkins</title>
		<link>http://carta.info/20937/wie-nachrichten-auch-entstehen-ein-erfahrungsbericht/comment-page-1/#comment-8497</link>
		<dc:creator>Chat Atkins</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 18:01:16 +0000</pubDate>
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		<description>Der Herr Br&#252;derle ist - allerdings aus mir intellektuell verst&#228;ndlichen Gr&#252;nden - bei Journalistens nicht sehr angesehen. Da kommt er im Kompetenz-Ranking der Regierungsmannschaft ungef&#228;hr gleich nach dem Niebel. Der medialen Mehrheitsmeinung nach sollte der Tresenpolitiker mit dem Freistil-Verbalverhalten wohl nicht ohne assistierendes &#039;Mietmaul&#039; vor ein Mikrofon treten, um schlimmste Dampfplauderei-Ausw&#252;chse gleich sprachnormativ wieder einfangen zu k&#246;nnen. Es bringt ja auch keinen Spa&#223;, nachtr&#228;glich st&#228;ndig Richtigstellungen zu koalition&#228;r unautorisierten Schwadronagen eines missverstandenen Mannes zu verfassen, der alles ist, nur eben kein Teamspieler. 

Prompt zaubern sie Konflikte mit dem Scharping der Schwarzgelben herbei (beides Pf&#228;lzer &#252;brigens), auch dort, wo keine sind. Und die Hauptstadt-Journalisten, die schon l&#228;ngst zu politischen Akteuren ohne verfassungsm&#228;&#223;iges Mandat geworden sind, basteln sich Waffen aus allem, was das wohlsortierte Medienarsenal hergibt, frei nach dem Motto: Wir wollen unseren guten alten Freiherrn wiederhaben! So jedenfalls sehe ich das: Wo keine objektive und sachorientierte Politik gemacht wird, ist auch objektiver Journalismus kaum einzufordern, es bleibt nur Theaterkritik und Kulissendonner. Anders ausgedr&#252;ckt: Wie das Dramolett in Schwarzgelb, so die Berichterstattung dar&#252;ber ... und die Welt ist noch immer kein Weingut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Herr Br&#252;derle ist &#8211; allerdings aus mir intellektuell verst&#228;ndlichen Gr&#252;nden &#8211; bei Journalistens nicht sehr angesehen. Da kommt er im Kompetenz-Ranking der Regierungsmannschaft ungef&#228;hr gleich nach dem Niebel. Der medialen Mehrheitsmeinung nach sollte der Tresenpolitiker mit dem Freistil-Verbalverhalten wohl nicht ohne assistierendes &#8216;Mietmaul&#8217; vor ein Mikrofon treten, um schlimmste Dampfplauderei-Ausw&#252;chse gleich sprachnormativ wieder einfangen zu k&#246;nnen. Es bringt ja auch keinen Spa&#223;, nachtr&#228;glich st&#228;ndig Richtigstellungen zu koalition&#228;r unautorisierten Schwadronagen eines missverstandenen Mannes zu verfassen, der alles ist, nur eben kein Teamspieler. </p>
<p>Prompt zaubern sie Konflikte mit dem Scharping der Schwarzgelben herbei (beides Pf&#228;lzer &#252;brigens), auch dort, wo keine sind. Und die Hauptstadt-Journalisten, die schon l&#228;ngst zu politischen Akteuren ohne verfassungsm&#228;&#223;iges Mandat geworden sind, basteln sich Waffen aus allem, was das wohlsortierte Medienarsenal hergibt, frei nach dem Motto: Wir wollen unseren guten alten Freiherrn wiederhaben! So jedenfalls sehe ich das: Wo keine objektive und sachorientierte Politik gemacht wird, ist auch objektiver Journalismus kaum einzufordern, es bleibt nur Theaterkritik und Kulissendonner. Anders ausgedr&#252;ckt: Wie das Dramolett in Schwarzgelb, so die Berichterstattung dar&#252;ber &#8230; und die Welt ist noch immer kein Weingut.</p>
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		<title>Von: robin</title>
		<link>http://carta.info/20937/wie-nachrichten-auch-entstehen-ein-erfahrungsbericht/comment-page-1/#comment-8493</link>
		<dc:creator>robin</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 17:09:42 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Justus,

legt man die h&#228;ufig verbesserungsf&#228;hige Praxis der Nachrichtenproduktion hierzulande zugrunde, dann erscheint das hier Geschilderte nicht als Ausnahme, sondern als weiterer Beleg f&#252;r eben genau diese.

Das Kernproblem dabei scheint mir dabei zu sein, dass viele Journalisten selbst h&#228;ufig nicht den Bedarf f&#252;r eine grundlegende Verbesserung dieser Praxis sehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Justus,</p>
<p>legt man die h&#228;ufig verbesserungsf&#228;hige Praxis der Nachrichtenproduktion hierzulande zugrunde, dann erscheint das hier Geschilderte nicht als Ausnahme, sondern als weiterer Beleg f&#252;r eben genau diese.</p>
<p>Das Kernproblem dabei scheint mir dabei zu sein, dass viele Journalisten selbst h&#228;ufig nicht den Bedarf f&#252;r eine grundlegende Verbesserung dieser Praxis sehen.</p>
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