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	<title>Kommentare zu: Klares Urteil gegen PC-Geb&#252;hr: Warum Internetnutzer so schnell nicht zu Rundfunkgeb&#252;hrenzahlern gemacht werden k&#246;nnen</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Wed, 23 May 2012 21:29:00 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Warum sich die Bild so sehr über die Öffentlich-Rechtlichen aufregt &#171; TV&#8230; und so</title>
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		<dc:creator>Warum sich die Bild so sehr über die Öffentlich-Rechtlichen aufregt &#171; TV&#8230; und so</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 01:36:08 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Rundfunkanstalten, und deren Versuch ihrem Wettbewerbsnachteil zu entgehen: hier, hier und hier etwa. Auch Medienwissenschaftlerin Miriam Meckel hat schon vor Monaten das intellektuelle Fundament [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Rundfunkanstalten, und deren Versuch ihrem Wettbewerbsnachteil zu entgehen: hier, hier und hier etwa. Auch Medienwissenschaftlerin Miriam Meckel hat schon vor Monaten das intellektuelle Fundament [...]</p>
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		<title>Von: Schon GEZahlt? &#8211; Update - Brainmauke</title>
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		<dc:creator>Schon GEZahlt? &#8211; Update - Brainmauke</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 08:03:27 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Hier noch ein interessanter Kommentar zu einem aktuellen Gerichtsurteil &#252;ber Rundfunkgeb&#252;hren f&#252;r PCs. [...]</description>
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		<title>Von: Hardy Prothmann</title>
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		<dc:creator>Hardy Prothmann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 00:08:14 +0000</pubDate>
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		<description>Guten Tag!

Herr Steiner, ich kann Ihrer Argumentation nicht folgen. Die technische M&#246;glichkeit ist da: Versuchen Sie es. Ich habe es versucht: Ich kann jederzeit das Programm des NDR auf dem Computer empfangen. Das hei&#223;t, ich bin h&#246;chstens der 70.000, denn auf diese Zahl ist Stream k&#252;nstlich begrenzt.

Andersherum wird ein Schuh draus: Dieses Urteil und die Abw&#228;gung der Argumente l&#228;sst die Frage aufkommen, wieso schon heute ein Millionen-Etat f&#252;r die Online-Aktivit&#228;ten der ARD durch die Geb&#252;hrenzahler aufgewendet wird?

Nach diesem Urteil sollte der Online-Etat sofort gestrichen werden. ARD und ZDF sollten sofort nur noch Fernsehen und H&#246;rfunk machen.

Den H&#246;rfunk macht &#252;berwiegend die ARD. Beim Deutschlandfunk koopiert sie mit dem ZDF.

Deutschlandfunk und Deutschlandradio sind die einzigen unverd&#228;chtigen Sender der &#246;ffentlich-rechtlichen Anstalten. Keine Skandale, keine schlechte Besprechung, nur ab und an eine Meldung: Wie der und der auf Deutschlandradio sagte.

Die Meldungen werden weniger: Vielleicht, weil DLR und DLF schw&#228;cheln, vielleicht aber auch, weil relevante Meldungen in immer weniger Sendeformate passen.

Vielleicht, weil es immer mehr &quot;Pass&quot;-Programm gibt. Der letzte Schrei ist der Sound-Teppich unter Reporterberichten, wie bei SWR3. Das ist wie im Spinning-Training, der Beat bestimmt den Puls.

Wie langweilig dagegen DLR und DLF. Ich liebe die unaufgeregte Bed&#228;chtigkeit dieser Sender.

Tats&#228;chlich komme ich mir aber vor wie einer der auf 70.000 Streams reduzierten NDR-H&#246;rer. Ich bin ein DLR und DLF-H&#246;rer, aber offensichtlich h&#246;ren viel mehr Menschen dieses Programm, f&#252;r das ich zahle, dass ich aber nur selten gut im Auto empfangen kann.

Der NDR will eine gute Bezahlung f&#252;r einen schlechten Empfang? Das ist konsequent weiter gedacht in Sachen Internet. Auch hier ein schlechter Empfang, trotzdem oder gerade deswegen, Kohle her.

Die Debatte um die Online-Aktivit&#228;ten von ARD und ZDF ist eine lange und umfangreiche. Das ist auch gut so.

Sie ist aber schon lange langweilig und dabei systementscheidend. ARD und ZDF m&#252;ssen auch im Internet die M&#246;glichkeit haben, ein gutes, geb&#252;hrenfinanziertes Angebot anzubieten. Ein journalistisches. Also eines mit Informationen zur Politik, Wirtschaft, Kultur, zu Sport, Lifestyle und nat&#252;rlich Unterhaltung.

Urspr&#252;nglich ging es nur um Informationen. Alle Erweiterungen sind sinnvoll. Der Ursprung von allem ist aber Information. Und daf&#252;r wird f&#252;r gutes Geld bezahlt.

ARD und ZDF sollen Internetgeb&#252;hren fordern k&#246;nnen. F&#252;r das beste journalistische Angebot, dass man sich vorstellen kann.

Damit w&#228;re ich einverstanden.

Wenn ARD und ZDF aber dibbelschisserige Prozesse f&#252;hren f&#252;r ein solala-journalistisches Angebot, dann ist das nicht in Ordnung.

Ich wei&#223; nicht, ob das Gericht genauso gedacht hat, aber so denke ich das.

Einen sch&#246;nen Tag w&#252;nscht
Hardy Prothmann</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag!</p>
<p>Herr Steiner, ich kann Ihrer Argumentation nicht folgen. Die technische M&#246;glichkeit ist da: Versuchen Sie es. Ich habe es versucht: Ich kann jederzeit das Programm des NDR auf dem Computer empfangen. Das hei&#223;t, ich bin h&#246;chstens der 70.000, denn auf diese Zahl ist Stream k&#252;nstlich begrenzt.</p>
<p>Andersherum wird ein Schuh draus: Dieses Urteil und die Abw&#228;gung der Argumente l&#228;sst die Frage aufkommen, wieso schon heute ein Millionen-Etat f&#252;r die Online-Aktivit&#228;ten der ARD durch die Geb&#252;hrenzahler aufgewendet wird?</p>
<p>Nach diesem Urteil sollte der Online-Etat sofort gestrichen werden. ARD und ZDF sollten sofort nur noch Fernsehen und H&#246;rfunk machen.</p>
<p>Den H&#246;rfunk macht &#252;berwiegend die ARD. Beim Deutschlandfunk koopiert sie mit dem ZDF.</p>
<p>Deutschlandfunk und Deutschlandradio sind die einzigen unverd&#228;chtigen Sender der &#246;ffentlich-rechtlichen Anstalten. Keine Skandale, keine schlechte Besprechung, nur ab und an eine Meldung: Wie der und der auf Deutschlandradio sagte.</p>
<p>Die Meldungen werden weniger: Vielleicht, weil DLR und DLF schw&#228;cheln, vielleicht aber auch, weil relevante Meldungen in immer weniger Sendeformate passen.</p>
<p>Vielleicht, weil es immer mehr &#8220;Pass&#8221;-Programm gibt. Der letzte Schrei ist der Sound-Teppich unter Reporterberichten, wie bei SWR3. Das ist wie im Spinning-Training, der Beat bestimmt den Puls.</p>
<p>Wie langweilig dagegen DLR und DLF. Ich liebe die unaufgeregte Bed&#228;chtigkeit dieser Sender.</p>
<p>Tats&#228;chlich komme ich mir aber vor wie einer der auf 70.000 Streams reduzierten NDR-H&#246;rer. Ich bin ein DLR und DLF-H&#246;rer, aber offensichtlich h&#246;ren viel mehr Menschen dieses Programm, f&#252;r das ich zahle, dass ich aber nur selten gut im Auto empfangen kann.</p>
<p>Der NDR will eine gute Bezahlung f&#252;r einen schlechten Empfang? Das ist konsequent weiter gedacht in Sachen Internet. Auch hier ein schlechter Empfang, trotzdem oder gerade deswegen, Kohle her.</p>
<p>Die Debatte um die Online-Aktivit&#228;ten von ARD und ZDF ist eine lange und umfangreiche. Das ist auch gut so.</p>
<p>Sie ist aber schon lange langweilig und dabei systementscheidend. ARD und ZDF m&#252;ssen auch im Internet die M&#246;glichkeit haben, ein gutes, geb&#252;hrenfinanziertes Angebot anzubieten. Ein journalistisches. Also eines mit Informationen zur Politik, Wirtschaft, Kultur, zu Sport, Lifestyle und nat&#252;rlich Unterhaltung.</p>
<p>Urspr&#252;nglich ging es nur um Informationen. Alle Erweiterungen sind sinnvoll. Der Ursprung von allem ist aber Information. Und daf&#252;r wird f&#252;r gutes Geld bezahlt.</p>
<p>ARD und ZDF sollen Internetgeb&#252;hren fordern k&#246;nnen. F&#252;r das beste journalistische Angebot, dass man sich vorstellen kann.</p>
<p>Damit w&#228;re ich einverstanden.</p>
<p>Wenn ARD und ZDF aber dibbelschisserige Prozesse f&#252;hren f&#252;r ein solala-journalistisches Angebot, dann ist das nicht in Ordnung.</p>
<p>Ich wei&#223; nicht, ob das Gericht genauso gedacht hat, aber so denke ich das.</p>
<p>Einen sch&#246;nen Tag w&#252;nscht<br />
Hardy Prothmann</p>
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		<title>Von: Karl Steiner</title>
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		<dc:creator>Karl Steiner</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 21:36:00 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr spannende Argumentation, aber der Schuss geht nat&#252;rlich nach hinten los:  Hier legt das erkennende Gericht die Definitionsfrage in die Hand des technischen Fortschritts, dessen Dynamik in Sachen Internet ja konsequent untersch&#228;tzt wird (im Gegensatz zu den publizistischen Entwicklungen, die werden nach wie vor &#252;bersch&#228;tzt). M. a.W.: Sobald es die Internet-Architektur, die Serverkapazit&#228;ten, die Verbreitungsinfrastruktur etc. zulassen, ist Internet eben auch Rundfunkverbreitungsmedium, und sp&#228;testens dann muss auch in Braunschweig gezahlt werden. Das wird sicher vor 2013 der Fall sein - und erst dann tritt die Neufassung der Rundfunkgeb&#252;hrenerhebung in Kraft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr spannende Argumentation, aber der Schuss geht nat&#252;rlich nach hinten los:  Hier legt das erkennende Gericht die Definitionsfrage in die Hand des technischen Fortschritts, dessen Dynamik in Sachen Internet ja konsequent untersch&#228;tzt wird (im Gegensatz zu den publizistischen Entwicklungen, die werden nach wie vor &#252;bersch&#228;tzt). M. a.W.: Sobald es die Internet-Architektur, die Serverkapazit&#228;ten, die Verbreitungsinfrastruktur etc. zulassen, ist Internet eben auch Rundfunkverbreitungsmedium, und sp&#228;testens dann muss auch in Braunschweig gezahlt werden. Das wird sicher vor 2013 der Fall sein &#8211; und erst dann tritt die Neufassung der Rundfunkgeb&#252;hrenerhebung in Kraft.</p>
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