Netzlese
Matthias Schwenk | 6 Kommentar(e)
Als gäbe es das Internet nicht, lassen Verlagshäuser derzeit Konzepte für die digitale Zeitschrift der Zukunft entwickeln. Der Mag+, der im Auftrag von Bonnier (Schweden) entwickelt wurde, sieht sehr gut aus, wirkt aber wie eine (weitere) Insellösung.
17.12.2009 |
Sieht so die Zukunft der Zeitschrift aus? Auf den ersten Blick wirkt der Mag+ interessant. Beim näheren Hinsehen ist es ein Konzept mehr, das uns das Internet vergessen lassen und die Leser in der Tradition des passiven Konsums halten möchte, weil interaktive Elemente im Bedienkonzept nur zweitrangig erscheinen.
Bei PaidContent ist man deshalb skeptisch, ob dieses von der Agentur BERG im Auftrag von Bonnier entwickelte Konzept für einen Reader und seine Inhalte am Markt wird überzeugen können.


schönes video!
hmm – soo theoretische Videos im Netz ^überzeugen mich nich mehr wirklich. Für den kurzen Unterhaltungswert ganz nett – aber ich will was zum anfassen im Laden oder wenigstens auf einer Messe (IFA what ever ….)
Aber entweder ich hab nen Knick in den Kontaktlinsen oder kann mir grad nich helfen ^ Für mich sah alles auf nem weißen Brett drauf animiert aus. Wenigstens war das Video in HD ;-) is ja schon ma was ^
mfg Dirk
@Dirk: Ich denke auch, dass es nur ein “Brett” ist, auf das man die Inhalte dann in der digitalen Nachbearbeitung drauf- bzw. hineinmontiert hat. Einen positiven Punkt sehe ich mittlerweile daran doch: Das Konstrukt zeigt uns die Sehnsucht nach einem sehr einfach zu handhabenden Reader, der nicht erst lange hochgefahren werden muss (wie der typische Windows-Rechner) und wo man sich auch nicht erst durch Programme und Menüs hangeln muss, bis man bei den Inhalten ankommt.
Die Bedienungsansätze überzeugen mich als Designer auf jeden Fall. Das einzige was mal wieder vergessen wurde: Ich geb keine paar hundert Euro für ein Brett aus, auch wenn es mit Elektronik vollgestopft ist. Das ist mir zu arg an einen Zweck gebunden. Wenn ich eine Tastatur/Maus ranhängen könnte, jederzeit. So aber eher nicht.
Vielleicht will man aber ab und zu einfach mal “passiv lesen”. Mich überzeugt die intuitive Benutzerführung auf jeden Fall erst einmal.
@Matthias Schwenk
“[...]Einen positiven Punkt sehe ich mittlerweile daran doch: Das Konstrukt zeigt uns die Sehnsucht nach einem sehr einfach zu handhabenden Reader, der nicht erst lange hochgefahren werden muss (wie der typische Windows-Rechner) und wo man sich auch nicht erst durch Programme und Menüs hangeln muss, bis man bei den Inhalten ankommt.”
jo – stümmt – die Theorie is durchaus haltbar ^^