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	<title>Kommentare zu: Auf dem Sprung zur digitalen Selbstbestimmung</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Wed, 23 May 2012 21:29:00 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: Die spontane digitale Evolution at Ibrahim Evsan</title>
		<link>http://carta.info/20488/auf-dem-sprung-zur-digitalen-selbstbestimmung/comment-page-1/#comment-9241</link>
		<dc:creator>Die spontane digitale Evolution at Ibrahim Evsan</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 19:02:29 +0000</pubDate>
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		<description>[...] auch auf carta.info: Hier geht es zu http://carta.info Share this on del.icio.usShare this on FacebookTweet This!Email this to a friend?Add this to Google [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] auch auf carta.info: Hier geht es zu <a href="http://carta.info" rel="nofollow">http://carta.info</a> Share this on del.icio.usShare this on FacebookTweet This!Email this to a friend?Add this to Google [...]</p>
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		<title>Von: Mike P.</title>
		<link>http://carta.info/20488/auf-dem-sprung-zur-digitalen-selbstbestimmung/comment-page-1/#comment-9240</link>
		<dc:creator>Mike P.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 19:00:33 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr spannend geschrieben. Ich gebe Evsan recht. Wir ver&#228;ndern uns. Die Gesellschaft ver&#228;ndert sich. Schnell, leise und gef&#228;hrlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr spannend geschrieben. Ich gebe Evsan recht. Wir ver&#228;ndern uns. Die Gesellschaft ver&#228;ndert sich. Schnell, leise und gef&#228;hrlich.</p>
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	<item>
		<title>Von: Alexander</title>
		<link>http://carta.info/20488/auf-dem-sprung-zur-digitalen-selbstbestimmung/comment-page-1/#comment-8549</link>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 23:24:12 +0000</pubDate>
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		<description>Es gibt immer zwei Seiten. Die Leser werden lernen m&#252;ssen, aus den Informationsflut jene Infos herauszufischen, die sie ben&#246;tigen und diejenigen die Schreiben m&#252;ssen schauen, dass sie gefunden werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt immer zwei Seiten. Die Leser werden lernen m&#252;ssen, aus den Informationsflut jene Infos herauszufischen, die sie ben&#246;tigen und diejenigen die Schreiben m&#252;ssen schauen, dass sie gefunden werden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Links: Über Medienkompetenz ist schon eine Menge gesagt worden &#8211; auch über Informationskompetenz? &#8211; Hartmut Ulrich - Randbetrachtungen</title>
		<link>http://carta.info/20488/auf-dem-sprung-zur-digitalen-selbstbestimmung/comment-page-1/#comment-8525</link>
		<dc:creator>Links: Über Medienkompetenz ist schon eine Menge gesagt worden &#8211; auch über Informationskompetenz? &#8211; Hartmut Ulrich - Randbetrachtungen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 13:58:43 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Auf dem Sprung zur digitalen Selbstbestimmung — CARTA &#8220;Es ist zu einfach, der digitalen Welt oder gar den digitalen Superm&#228;chten die Schuld daran zu geben, dass wir mit Informationen &#252;berflutet werden.&#8221; &#8220;Die Informationen, die das Internet bietet, sind ein ungeheurer Wissenszuwachs – doch das un&#252;berschaubare Informationsangebot macht es auch erforderlich, neue (Datenverarbeitungs-)Strukturen und Strategien zu entwickeln. Resignation oder die Angst vor “zu schnellem Eisenbahnfahren” bringt uns an dieser Stelle nicht weiter.&#8221; Von Ibrahim Evsan. (tags: Internet Gesellschaft) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Auf dem Sprung zur digitalen Selbstbestimmung — CARTA &#8220;Es ist zu einfach, der digitalen Welt oder gar den digitalen Superm&#228;chten die Schuld daran zu geben, dass wir mit Informationen &#252;berflutet werden.&#8221; &#8220;Die Informationen, die das Internet bietet, sind ein ungeheurer Wissenszuwachs – doch das un&#252;berschaubare Informationsangebot macht es auch erforderlich, neue (Datenverarbeitungs-)Strukturen und Strategien zu entwickeln. Resignation oder die Angst vor “zu schnellem Eisenbahnfahren” bringt uns an dieser Stelle nicht weiter.&#8221; Von Ibrahim Evsan. (tags: Internet Gesellschaft) [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Beginnt ein neues Spiel?&#160;&#124;&#160;:macsushi:</title>
		<link>http://carta.info/20488/auf-dem-sprung-zur-digitalen-selbstbestimmung/comment-page-1/#comment-8263</link>
		<dc:creator>Beginnt ein neues Spiel?&#160;&#124;&#160;:macsushi:</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 12:14:50 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Evsan thematisierte in seinem Artikel Auf dem Sprung zur digitalen Selbstbestimmung unter anderem auch die Spielsucht, welche meiner Meinung nach eine gro&#223;e Gefahr zu werden droht. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Evsan thematisierte in seinem Artikel Auf dem Sprung zur digitalen Selbstbestimmung unter anderem auch die Spielsucht, welche meiner Meinung nach eine gro&#223;e Gefahr zu werden droht. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ibrahim Evsan</title>
		<link>http://carta.info/20488/auf-dem-sprung-zur-digitalen-selbstbestimmung/comment-page-1/#comment-8244</link>
		<dc:creator>Ibrahim Evsan</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 18:23:44 +0000</pubDate>
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		<description>Vielen lieben Dank f&#252;r die geistreichen Kommentare. Ich nehme davon vieles mit. Es erfreut mich, dass dieses Thema viele Menschen ber&#252;hrt.

Kritik ist jederzeit gew&#252;nscht und freue mich. Ich werde nach meinem Urlaub auf einige Kommentare eingehen.

Bis dahin weiter sch&#246;n diskutieren und vielleicht das Wort naiv ein bisschen weniger verwenden :)

Beste Gr&#252;&#223;e

Ibrahim Evsan</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen lieben Dank f&#252;r die geistreichen Kommentare. Ich nehme davon vieles mit. Es erfreut mich, dass dieses Thema viele Menschen ber&#252;hrt.</p>
<p>Kritik ist jederzeit gew&#252;nscht und freue mich. Ich werde nach meinem Urlaub auf einige Kommentare eingehen.</p>
<p>Bis dahin weiter sch&#246;n diskutieren und vielleicht das Wort naiv ein bisschen weniger verwenden :)</p>
<p>Beste Gr&#252;&#223;e</p>
<p>Ibrahim Evsan</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan II</title>
		<link>http://carta.info/20488/auf-dem-sprung-zur-digitalen-selbstbestimmung/comment-page-1/#comment-8243</link>
		<dc:creator>Stefan II</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 16:40:28 +0000</pubDate>
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		<description>@James Brown: ach, das entscheidest du? Bist Du der Besitzer vom Internet?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@James Brown: ach, das entscheidest du? Bist Du der Besitzer vom Internet?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: James Braouw</title>
		<link>http://carta.info/20488/auf-dem-sprung-zur-digitalen-selbstbestimmung/comment-page-1/#comment-8242</link>
		<dc:creator>James Braouw</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 16:36:59 +0000</pubDate>
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		<description>@ Stefan II = Stefan ?

Dies ist ein Essay &#252;ber die spontane digitale Evolution, also &#252;ber einen Gedanken, den Ibrahim Evsan &#228;u&#223;ert. 

Wenn Du &#252;ber Pay-back schreiben m&#246;chtest, dann solltest Du Dir &#039;mal Gedanken machen, an welche Stelle Dein Post besser passt. Ich wei&#223;, es ist nicht leicht, sein Geld oder seinen Ruhm zu verdienen oder zu ernten, dennoch sollte man es mit Anstand tun.

Wenn Du Herrn Schirrmachers Namen richtig schreiben kannst, dann solltest Du auch Herr Evsan oder Ibo schreiben und Dir nicht selbst einen Nicknamen ausdenken. Das ist einfach nur peinlich und spricht nicht gerade von Respekt. Zum Gl&#252;ck hast Du Dich hier selbst aus der Diskussion geschossen.

Viel Erfolg auf Deinem weiteren Lebensweg.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Stefan II = Stefan ?</p>
<p>Dies ist ein Essay &#252;ber die spontane digitale Evolution, also &#252;ber einen Gedanken, den Ibrahim Evsan &#228;u&#223;ert. </p>
<p>Wenn Du &#252;ber Pay-back schreiben m&#246;chtest, dann solltest Du Dir &#8216;mal Gedanken machen, an welche Stelle Dein Post besser passt. Ich wei&#223;, es ist nicht leicht, sein Geld oder seinen Ruhm zu verdienen oder zu ernten, dennoch sollte man es mit Anstand tun.</p>
<p>Wenn Du Herrn Schirrmachers Namen richtig schreiben kannst, dann solltest Du auch Herr Evsan oder Ibo schreiben und Dir nicht selbst einen Nicknamen ausdenken. Das ist einfach nur peinlich und spricht nicht gerade von Respekt. Zum Gl&#252;ck hast Du Dich hier selbst aus der Diskussion geschossen.</p>
<p>Viel Erfolg auf Deinem weiteren Lebensweg.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan II</title>
		<link>http://carta.info/20488/auf-dem-sprung-zur-digitalen-selbstbestimmung/comment-page-1/#comment-8241</link>
		<dc:creator>Stefan II</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 15:47:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=20488#comment-8241</guid>
		<description>Ich habe jetzt beide B&#252;cher gelesen. &quot;Payback&quot; und den &quot;Fixierungscode&quot;. In ganz vielen Kernbereichen stimmen die beiden &#252;berein. Nur Ibi ist viel naiver weil er glaubt, die digitale Selbsterm&#228;chtigung sei eine Manifestation des freien Willens. Schirrmacher beschreibt eine Matrix, in der dieser freie Wille - von der Hirnforschung bis zur predictive search - keiner des Indviduums mehr ist. Dieses ganze Schirrmacher-Bashing ist auf dem Hintergrund dessen, was wirklich in diesem Buch steht, vielleicht wirklich ein Beweis daf&#252;r, dass nicht mehr gelesen wird. Von Carta-Intellektuellen h&#228;tte ich mir mehr erwartet. Payback ist alles andere als technikfeindlich und ein ganzes Kapitel bringt alle diese Vergleiche mit Fernsehen und Eisenbahn und beschreibt sie als technikaverse Nostalgie. Genau darum geht es in dem Buch eben gar nicht. Da steht &quot;Der Computer ist die letzte Metapher. Es wird keine mehr geben&quot; (kein Satz von Schirrmacher sondern ein Zitat aus der Neurobiologie). Und das sind die faszinierendsten Teile dieses Buches, das danach fragt, was es heisst, wenn das Werkzeug, dass wir bedienen uns bedient und gleichzeitig die REALIT&#196;T des menschlichen Geistes abbildet - eine Art Matrix-Echtzeiutlaboratorium. Vielleicht liegt das Missverst&#228;ndnis darin, dass Payback gar nicht vom Internet sondern von Computern redet. Vielleicht sollte man da mal genauer hinh&#246;ren. Was nutzt digitale Autonomie, wenn &#252;ber spread activation l&#228;ngst menschliche Assoziationen berechnet werden k&#246;nnen, einfach auf der Basis des gigantisch totalen anonymen t&#228;glichen Inputs: als w&#252;rden t&#228;glich 10 Milliarden Laborm&#228;use in allen ihrern Lebens&#228;ui&#223;erungen aufgezeichnet. Da braucht man keine Hermeneutik mehr, da gen&#252;gt es Korrelationen herzustellen, da gen&#252;gt Google.
Ich finde die Debatte ziemlich &#228;rmlich. Im Kern ist &quot;Payback&quot; bei allen M&#228;ngeln - zum Beispiel der verk&#252;rzte Debatte um Herb Simon und die Aufmerksamkeits&#246;konomie - ein Grundtext f&#252;r k&#252;nftigen Piraten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe jetzt beide B&#252;cher gelesen. &#8220;Payback&#8221; und den &#8220;Fixierungscode&#8221;. In ganz vielen Kernbereichen stimmen die beiden &#252;berein. Nur Ibi ist viel naiver weil er glaubt, die digitale Selbsterm&#228;chtigung sei eine Manifestation des freien Willens. Schirrmacher beschreibt eine Matrix, in der dieser freie Wille &#8211; von der Hirnforschung bis zur predictive search &#8211; keiner des Indviduums mehr ist. Dieses ganze Schirrmacher-Bashing ist auf dem Hintergrund dessen, was wirklich in diesem Buch steht, vielleicht wirklich ein Beweis daf&#252;r, dass nicht mehr gelesen wird. Von Carta-Intellektuellen h&#228;tte ich mir mehr erwartet. Payback ist alles andere als technikfeindlich und ein ganzes Kapitel bringt alle diese Vergleiche mit Fernsehen und Eisenbahn und beschreibt sie als technikaverse Nostalgie. Genau darum geht es in dem Buch eben gar nicht. Da steht &#8220;Der Computer ist die letzte Metapher. Es wird keine mehr geben&#8221; (kein Satz von Schirrmacher sondern ein Zitat aus der Neurobiologie). Und das sind die faszinierendsten Teile dieses Buches, das danach fragt, was es heisst, wenn das Werkzeug, dass wir bedienen uns bedient und gleichzeitig die REALIT&#196;T des menschlichen Geistes abbildet &#8211; eine Art Matrix-Echtzeiutlaboratorium. Vielleicht liegt das Missverst&#228;ndnis darin, dass Payback gar nicht vom Internet sondern von Computern redet. Vielleicht sollte man da mal genauer hinh&#246;ren. Was nutzt digitale Autonomie, wenn &#252;ber spread activation l&#228;ngst menschliche Assoziationen berechnet werden k&#246;nnen, einfach auf der Basis des gigantisch totalen anonymen t&#228;glichen Inputs: als w&#252;rden t&#228;glich 10 Milliarden Laborm&#228;use in allen ihrern Lebens&#228;ui&#223;erungen aufgezeichnet. Da braucht man keine Hermeneutik mehr, da gen&#252;gt es Korrelationen herzustellen, da gen&#252;gt Google.<br />
Ich finde die Debatte ziemlich &#228;rmlich. Im Kern ist &#8220;Payback&#8221; bei allen M&#228;ngeln &#8211; zum Beispiel der verk&#252;rzte Debatte um Herb Simon und die Aufmerksamkeits&#246;konomie &#8211; ein Grundtext f&#252;r k&#252;nftigen Piraten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: vera</title>
		<link>http://carta.info/20488/auf-dem-sprung-zur-digitalen-selbstbestimmung/comment-page-1/#comment-8233</link>
		<dc:creator>vera</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 11:39:39 +0000</pubDate>
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		<description>vorausgesetzt, es gibt strom...
vorausgesetzt, die gesetzgeber schr&#228;nken uns nicht ein...
vorausgesetzt, du bist ausreichend gebildet, um mit dem angebot etwas anzufangen...
und was ist mit der durch h&#228;ndigebrauch deformierten daumenwurzel?
aber sonst h&#228;tte ich ohne das internet schwerste entzugserscheinungen. sicher.

@anntheres
ich lese immer noch sehr viel, habe aber ein grosses st&#252;ck von der lesezeit auch durch bloggen ersetzt. und toll, was du machst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>vorausgesetzt, es gibt strom&#8230;<br />
vorausgesetzt, die gesetzgeber schr&#228;nken uns nicht ein&#8230;<br />
vorausgesetzt, du bist ausreichend gebildet, um mit dem angebot etwas anzufangen&#8230;<br />
und was ist mit der durch h&#228;ndigebrauch deformierten daumenwurzel?<br />
aber sonst h&#228;tte ich ohne das internet schwerste entzugserscheinungen. sicher.</p>
<p>@anntheres<br />
ich lese immer noch sehr viel, habe aber ein grosses st&#252;ck von der lesezeit auch durch bloggen ersetzt. und toll, was du machst.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://carta.info/20488/auf-dem-sprung-zur-digitalen-selbstbestimmung/comment-page-1/#comment-8223</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 00:14:51 +0000</pubDate>
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		<description>Wer oder was ich bin ist f&#252;r meinen Standpunkt absolut nicht erheblich, ich w&#252;rde mir meine Pseudonymit&#228;t gerne Bewahren und stelle deshalb meine E-mail Adresse gern zur Verf&#252;gung. Ich finde die Haltung die Ibrahim (auch in seinem Blog) an den Tag legt
im Hinblick auf informationelle Selbstbestimmung sehr kritisch und teilweise sehr naiv.

Dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung wird nicht dadruch gen&#252;ge getan, das wenn ich z.B. meinen Browser nicht richtig konfiguriere, ich dieses Recht nicht in Anspruch nehme.

Informationelle Selbstbestimmung heisst auch, das ich im Rahmen meiner M&#246;glichkeiten pseudonym bleiben kann, ich erachte meinen Standpunkt wichtiger als meine Person.

Ich w&#228;re z.B. an Punkten interessiert in denen wir nicht einer Meinung sind, vielleicht finden wir im Dialog oder im Diskurs interessante M&#246;glichkeiten das sich viele Menschen mehr mit diesem Thema besch&#228;ftigen, gern auch per E-mail.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer oder was ich bin ist f&#252;r meinen Standpunkt absolut nicht erheblich, ich w&#252;rde mir meine Pseudonymit&#228;t gerne Bewahren und stelle deshalb meine E-mail Adresse gern zur Verf&#252;gung. Ich finde die Haltung die Ibrahim (auch in seinem Blog) an den Tag legt<br />
im Hinblick auf informationelle Selbstbestimmung sehr kritisch und teilweise sehr naiv.</p>
<p>Dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung wird nicht dadruch gen&#252;ge getan, das wenn ich z.B. meinen Browser nicht richtig konfiguriere, ich dieses Recht nicht in Anspruch nehme.</p>
<p>Informationelle Selbstbestimmung heisst auch, das ich im Rahmen meiner M&#246;glichkeiten pseudonym bleiben kann, ich erachte meinen Standpunkt wichtiger als meine Person.</p>
<p>Ich w&#228;re z.B. an Punkten interessiert in denen wir nicht einer Meinung sind, vielleicht finden wir im Dialog oder im Diskurs interessante M&#246;glichkeiten das sich viele Menschen mehr mit diesem Thema besch&#228;ftigen, gern auch per E-mail.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael März</title>
		<link>http://carta.info/20488/auf-dem-sprung-zur-digitalen-selbstbestimmung/comment-page-1/#comment-8220</link>
		<dc:creator>Michael März</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 22:39:41 +0000</pubDate>
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		<description>Toller Artikel. Ich pers&#246;nlich gebe viel zu viele Daten von mir Preis. Das macht mir Sorge. Besonders auch deshalb, weil ich nicht wei&#223;, was man mit meinen Daten macht.

Stefan, deine Ausf&#252;hrung ist auch sehr gut, wobei ich Dir in vielen Dingen nicht Recht gebe. Was mich jedoch interessiert: Wer steckt hinter Stefan? Willst Du uns Deinen Namen nicht Preis geben?

Angst vor der digitalen Selbstbestimmung?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Toller Artikel. Ich pers&#246;nlich gebe viel zu viele Daten von mir Preis. Das macht mir Sorge. Besonders auch deshalb, weil ich nicht wei&#223;, was man mit meinen Daten macht.</p>
<p>Stefan, deine Ausf&#252;hrung ist auch sehr gut, wobei ich Dir in vielen Dingen nicht Recht gebe. Was mich jedoch interessiert: Wer steckt hinter Stefan? Willst Du uns Deinen Namen nicht Preis geben?</p>
<p>Angst vor der digitalen Selbstbestimmung?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://carta.info/20488/auf-dem-sprung-zur-digitalen-selbstbestimmung/comment-page-1/#comment-8218</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 22:01:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=20488#comment-8218</guid>
		<description>Es gibt keine digitale Selbstbestimmung, Ibrahim spricht &#252;ber informationelle Selbstbestimmung und der Ohnmacht des Individuums gegen&#252;ber der Informationsflut und Immersion. 

Informatielle Selbstbestimmung und der richtige Umgang mit Informationen wird ausschlie&#223;lich durch Kenntniss von Technologien bestimmt, vom Verst&#228;ndniss wie diese Technologie auf allen Schichten funktioniert und welche Daten emittieren. Nat&#252;rlich versucht man uns seit 10 Jahren mehr oder weniger erfolgreich einzureden, das diese Selbstbestimmung durch die richtigen Werkzeuge und Aggregation f&#252;r das Individuum duchsetzbar ist, das halte ich allerdings f&#252;r illusorisch, daran wird auch der Gesetzgeber nichts &#228;ndern.

Sind Daten erhoben, ist es bereits zu sp&#228;t, der Aufwand seine Daten l&#246;schen zu lassen steht im diametralen Gegensatz zu den Mitteln mit dem dieses Daten erhoben und zu Informationen verarbeitet werden.

Dieses soziale Problem ist durch Technik und Werkzeuge nur teilweise l&#246;sbar, und auch nicht umbedingt gew&#252;nscht, es entsteht dabei der rechtsfreie Raum, und in diesem rechtsfreien Raum haben alle Teilnehmer die gleichen Rechte und M&#246;glichkeiten und sind auch gleichberechtigt. Man k&#246;nnte diesen Zustand als ideal bezeichnen, auf der anderen Seite bedarf es wohl Reglementierung, Kontrolle und/oder &#220;berwachung damit dieser Raum kommerziell von Organisationen erschlossen werden kann, dem Individuum f&#228;llt die
Rolle des Konsumenten zu.

F&#252;r Organisationen die &#252;ber mehr Rechte verf&#252;gen als das Individuum (Exekutive, Legislative, Organisationen denen mehr Rechte durch die Legislative zugestanden wurden), ist dieser rechtsfreie Raum nicht mehr ohne weiteres tragbar (wie wir das bei der Vorratsdatenspeicherung erleben).

Erhobene Daten werden zur Information und sind seit geraumer Zeit die W&#228;hrung mit der wir Dienste, oft unbewusst verg&#252;ten. Wenn wir diese Dienste zur Information oder Zerstreuung nutzen entsteht kein wirkliches Verst&#228;ndnis der verwendeten Technologie. Nicht auf diesem Weg, dazwischen steht Abstraktion oder deine Metapher, oft auch die eigene Unf&#228;higkeit oder Bequemlichkeit sich mit dieser Technologie kritisch oder kreativ auseinanderzusetzen.

Dieses Verst&#228;ndnis ist wichtig m&#246;chte man in diesem Medium f&#252;r sein Tun und Handeln Verantwortung &#252;bernehmen und f&#252;r sich selbst Entscheidungen treffen m&#246;chte, sein Recht auf informationelle Selbstbestimmung wahrnehmen m&#246;chte.

Es liegt auf der Hand die Exekutive oder Legislative um Hilfe bitten, mit der Feststellung, das sie den Problemen &#228;hnlich hilflos gegen&#252;ber stehen.

Selbstbestimmung, wie sie Ibrahim beschriebt wird, wird erst durch Medienkompetenz m&#246;glich, und wer Medienkompetenz hat, stellt fest das zwischen Selbstbestimmung im Leben und Selbstbestimmung im Internet kein signifikanter Unterschied besteht. Dazu bedarf es keiner Strategie, denn das Individuum ist des Nutzens und der Risiken bewusst, kann sie einsch&#228;tzen und sich entsprechend angemessen verhalten und reagieren.

Insofern ist die &#220;berschrift schon ein Hinweis auf das Missverst&#228;ndnis dem der Autor erliegt.

Ibrahim hat z.B. nicht verstanden das Multitasking keine Frage der Werkzeuge ist, sondern eine technische Illusion, man l&#246;st konkurrente Aufgaben gleichzeitig langsamer oder Ibrahim hat nicht verstanden das er asynchron kommuniziert und zusammenarbeitet, d.h. am Telefon wo Zeit verstreicht w&#228;hrend der Gespr&#228;chspartner spricht, kann man im Textchat sich anderen (unwichtigen) Dingen zuwenden, damit wird die Kommunikation allerdings auch unwichtiger, denn sonst w&#252;rde man die notwendige Aufmerksamkeit aufbringen.

Medienkompetenz bedeutet einzusch&#228;tzen, ob es sich um relevante Kommunikation, relevante Informationen handelt oder nicht, damit ist die Entscheidung ob diese Kommunikation relevant ist durchf&#252;hrbar, und unrelevante Kommunikation ist als Zerstreuung im Sinne von Unterhaltung oder Bespassung zu verstehen oder zu unterlassen. Diese Einsch&#228;tzung sollte man selbst treffen k&#246;nnen, dazu bedarf es keiner Strategie, denn die Entscheidung ob diese Information f&#252;r das Individuum wichtig ist, kann es nur selbst treffen.

Strategien adaptieren oft nicht schnell genug und k&#246;nnen unterwandert oder gegen den Stragtegen gewendet werden, das mussten Menschen und Organisationen bereits festgestellen.

Unsere Kreativit&#228;t wird nicht erweitert oder verbessert, wir verf&#252;gen seit geraumer Zeit lediglich &#252;ber einen weiteren Weg uns inspirieren zu lassen. Wir werden
auch nicht leistungsf&#228;higer, sondern wir verf&#252;gen &#252;ber mehr Resourcen f&#252;r wesentliche Dinge wenn wir gelernt haben diese Technologie zu verstehen und deshalb einsetzen und Folgen einsch&#228;tzen k&#246;nnen. Es ist illusorisch zu behaupten, das Menschen leistungsf&#228;higer werden, wenn ihnen erm&#246;glicht wird an paketvermittelten Netzen teilzunehmen. Wir bekommen dadurch die M&#246;glichkeit Zeit f&#252;r andere Dinge aufzuwenden, weil mir Informationen in millisekundenschnelle abrufen k&#246;nnen, und zwar an jedem Ort und zu jeder Zeit.

Das ist ideal um sich unterhalten zu lassen oder Zerstreuung im t&#228;glichen Einerlei der Arbeit zu finden.

Dazu geh&#246;rt auch die Kompetenz zu wissen wann mein sein Recht privat und ungest&#246;rt zu sein, und frei von Verpflichtungen zu sein, um beurteilen zu k&#246;nnen
das man sein Mobiltelefon guten Gewissens ausschalten kann, weil Technologie die Nachricht aufzeichnet und man sich dem Anrufer zu gegebener Zeit die
notwendige Aufmerksamkeit entgegen bringen kann.

Verbleibende Zeit nutzen wir nahezu ausschlie&#223;lich zur Unterhaltung und zum Konsum, auch von Informationen und bleiben in Bereitschaft, was oft unn&#246;tig ist.

Die Feststellung das Fortschritt rasant ist, ist falsch und zeugt davon das der Autor ein Opfer seines bisher nicht selbstbestimmten Lebens ist, das
Internet hat sich &#252;ber Dekaden zu dem entwickelt was es jetzt ist, und mittlerweile unterliegt der unbegrenzte Zugriff auf Informationen vielerlei Restriktionen oder Vereinbarungen die wir schlicht und ergreifend nicht wahrnehmen, weil wir nicht ausreichend sensibilisiert sind.

Informationen und Zusammenh&#228;nge in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft erschlie&#223;en sich oft nicht, weil Informationen einer Reglementierung unterliegen oder der Zugang zu ihnen aufgrund monet&#228;rer Interessen nicht gew&#252;nscht ist oder nicht gew&#252;nscht wird.

W&#228;re es anders, w&#228;ren Projekte wie Cryptome und Wikileaks sinnfrei.

Menschen l&#246;sen sich auch nicht auf, sondern verlieren den Fokus aufgrund von Immersion oder &#220;berinformation. Unsere Bildunggsysteme und -institutionen
erm&#246;glichen keine F&#246;rderung individueller Talente, diese F&#246;rderung ist mittlerweile reine Privatangelegenheit, und diese F&#246;rderung erreicht man auch
nicht durch Informationszugriff. Uns nachfolgenden Generationen werden Chancen und Risiken des Mediums nicht vermittelt, von wem auch, Bildungsinstitutionen
haben nicht die Mittel oder ausgebildetes Personal das Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln kann. Wir haben bisher nicht mal ein Schulfach f&#252;r
dieses Medium, noch ist dieses Medium in den Schulen angekommen, das es im Unterricht genutzt werden k&#246;nnte. Es werden Informationen oder Wissen
vermittelt, eine kritische Betrachtung entf&#228;llt, Kompetenzen werden nicht vermittelt oder wahrgenommen.

Um diesen Seiteneffekten nicht zu erliegen muss man sich nicht kontrollieren lassen, oder sich selbst kontrollieren geschweige denn Strategien entwickeln.
Es reicht aus sich selbst zu beobachten und sein Tun und Handeln zu hinterfragen.

Besonders deutlich wird das im Interview, in dem Ibrahim Immersion beschreibt und erlebt hat, allerdings nicht selbst benennt, Immersion allerdings nur &#252;ber seine Mitmenschen reflektiert bekommt, Spiele ohne Immersion sind f&#252;r den Spieler weitaus weniger interessant. Diese Technolgie z.B. f&#252;r Wissenvermittlung einzusetzen, und darin eigene Erfahrungen zu sammeln, halte ich zum Beispiel f&#252;r eine sehr spannende Idee, warum sollte das ausschliesslich dem Milit&#228;r oder World of Warcraft vorbehalten sein?

Ibrahim nimmt Immersion in World of Warcraft als etwas wahr, das negativ ist.
F&#252;r mich stellt es sich dar, das Ibrahim nicht in der Lage ist World of Warcraft sein Verhalten zu hinterfragen, noch die technischen Hilfsmittel von Blizzard einsetzt.

Immersion durch Twitter und Kommunikation beschreibt er als positiv, weil
er gelernt hat mit Twitter umzugehen.

Ist man sich der unterschiedlichen Form der Immersion bewusst, entwickelt man eine komplett andere Sichtweise auf diese Form der Immersion und kann sich negativen Seiteneffekten entziehen.

Kann ein Teilnehmer sein Tun und Handeln nicht selbst reflektieren und hinterfragen, werden Methoden wie Immersion nicht erkannt, das Individuum erliegt der Immersion und das ist im Fall von Unterhaltungssoftware und Unterhaltungmedien ein tolles Erlebnis, dem man sich aussetzen auch gern aussetzen m&#246;chte, weil man sich der Risiken bewusst ist und es an sich selbst feststellen kann und sich zudem diesem Zustand nicht permanent aussetzt. Darin kann und sollte man seine Kinder &#252;brigens auch unterst&#252;tzen.

So bleibt der beschriebene Amputationsschmerz aus, der Verlust von Konnektivit&#228;t, des Notebooks oder Mobiltelefons ist weitaus weniger tragisch oder intensiv, da diese G&#252;ter mittlerweile ersetzbar sind und Bandbreite f&#252;r jede gesellschaftliche Schicht verf&#252;gbar und erschwinglich ist.

Von Menschen die in diese Welt geboren werden ist Immersion etwas selbstverst&#228;ndliches. F&#252;r Menschen die diese Form der Immersion viel sp&#228;ter oder garnicht kennenlernen ist es wohl befremdlich und die Folgen werden zwar erkannt und benannt, die problematische Komponente von Immersion bleibt erhalten.

Als selbstbestimmter Mensch sollte kann man pathologisches Verhalten an sich selbst diagnostizieren oder feststellen k&#246;nnen. Es ist viel mehr Multitasking (als Ibrahim im Interview beschreibt), festzustellen das man der Immersion (von Facebook, Twitter, World of Warcraft usw.) erliegt w&#228;hrend man partizipiert und die Entscheidung trifft ob man weiterhin in diesem Zustand bleiben m&#246;chte oder nicht, und inwiefern es gut und sinnvoll oder sinnfrei f&#252;r die eigene Person oder den eigenen Verpflichtungen anderen Menschen gegen&#252;ber ist.

Diese Erfahrungen sollte man keinem Menschen vorenthalten, denn sie f&#228;llt sehr unterschiedlich aus.

F&#252;r Selbstbestimmung und Medienkompetenz bedeutet das, f&#252;r relevante Kommunikation das richtige Medium zu w&#228;hlen, sich den Unterschied zwischen synchroner und asynchroner Kommunikation, Wissensvermittlung, Information und Daten bewusst zu sein. Immersion z.B. zu erkennen und sich hinreichend zu strukturieren um eigene Grenzen und Defizite an sich zu erkennen, und sich damit auseinanderzusetzen, anstatt Selbstbestimmung digital neu auf dem Sprung zu propagieren, der Begriff informelle Selbstbestimmung existiert seit der Volksz&#228;hlung 1983, und ist ein Grundrecht. Bei Rechten ist es wichtig, das
man sie wahrnimmt.

Dazu geh&#246;rt der selbstverst&#228;ndliche Einsatz von Kryptografie, um seine eigenen Pers&#246;nlichkeitsrechte, und die unserer Gespr&#228;chspartner im Hinblick auf private
Kommunikation und Telekommunikationsgeheimnisse technisch umzusetzen und einzufordern. Wir haben die M&#246;glichkeiten die uns diese Technologie in positiver wie in negativer Hinsicht bieten bestenfalls erst zum Teil erfasst.

Das sind sehr hohe Anspr&#252;che, und es ist nicht einfach sich selbst in diesem Dingen gerecht zu werden, aber man sollte das Problem bei und f&#252;r sich l&#246;sen, anstatt etwas versuchen durch eine Strategie (die erkannt und deren externe Parameter umgangen oder manipuliert werden k&#246;nnen), oder externe Reglementierung zu steuern.

Das gilt ganz besonders im Hinblick auf die Daten die wir emittieren und die Informationen die wir rezipieren, der scheinbaren Ohnmacht des Einzelnen Organisationen gegen&#252;ber. Wer Weizenbaum verstanden hat, versteht das die Ohmacht des Individuums das Ende vom Anfang ist, und versteht auch das man als Individuum Zust&#228;nde f&#252;r sich, in seiner Umwelt zum positiven f&#252;r sich und seine Mitmenschen ver&#228;ndern kann. Das Technologie die Werte annimmt, die ihr von der Gesellschaft entgegengebracht werden, sollte
sich mittledweile von selbst verstehen.

Die Entscheidung, ob die Gesellschaft an dieser Technologie teilnimmt ist l&#228;ngst getroffen, wer ein Medium nicht nutzt schlie&#223;t sich mittlerweile aus, verf&#252;gt nicht
&#252;ber die Kenntnisse wie diese Technologie funktioniert und zu seinem Vorteil eingesetzt werden kann. Er ist nicht (mehr) in der Lage informationelle Selbstbestimmung auszu&#252;ben.

Der Versuch Probleme im Internet zu l&#246;sen, oder auf Probleme zu reagieren, das man sich dem Medium entzieht ist keine dauerhafte L&#246;sung. Durch &#220;berinformation, Zugangserschwerung, Datenspeicherung entstehen nur neue Probleme, es gilt die Probleme in der wirklichen Welt zu l&#246;sen,
Aufmerksamkeit, Ethik und Gerechtigkeit f&#252;r diese neue Weltordnung zu diskutieren und zu lernen mit diesem nicht mehr neuem Medium umzugehen,
nicht als Konsument, sondern als gleichberechtigter Kommunikationspartner.

Das sich Handwerk mit Informationstechnologie nicht sonderlich von traditionellem Handwerk unterschiedet erachte ich als selbstverst&#228;ndlich, denn Werkzeuge wie Computer, Compiler und Software sind mittlerweile frei erh&#228;ltlich. Damit stehen dem Individuum M&#246;glichkeiten offen, die wir leider und bestenfalls ansatzweise aussch&#246;pfen. Was sich ver&#228;ndert hat, ist die Reichweite und die M&#246;glichkeit mein Handwerk einem interessiertem Publikum zug&#228;nglich zu machen.

Ich finde es am&#252;sant dass Carta Adify, Facebook Connect, Google Adsense und Wordpress Stats einsetzt, w&#228;hrend der Autor sein Missverst&#228;ndnis von Selbstbestimmung, synchroner und asynchroner Kommunikation und Immersion darlegt, und in Sachen Restriktionen oder Rechtemanagment sich der
Reglementierungen die bereits entstanden sind, nicht mal im Ansatz bewusst ist.

Informationelle Selbstbestimmung muss man als Recht wahrnehmen, das Carta eine Plattform wie jede andere ist, in der Vermeidung empfolen wird, und aus nicht ersichtlichen Gr&#252;nden Daten von informationell selbstbestimmten Lesern versucht wird zu erheben und weiterzugeben, kommt einer Entm&#252;digung gleich und
zeigt fehlendes Bewusstsein bei Betreibern und Redakteuren auf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt keine digitale Selbstbestimmung, Ibrahim spricht &#252;ber informationelle Selbstbestimmung und der Ohnmacht des Individuums gegen&#252;ber der Informationsflut und Immersion. </p>
<p>Informatielle Selbstbestimmung und der richtige Umgang mit Informationen wird ausschlie&#223;lich durch Kenntniss von Technologien bestimmt, vom Verst&#228;ndniss wie diese Technologie auf allen Schichten funktioniert und welche Daten emittieren. Nat&#252;rlich versucht man uns seit 10 Jahren mehr oder weniger erfolgreich einzureden, das diese Selbstbestimmung durch die richtigen Werkzeuge und Aggregation f&#252;r das Individuum duchsetzbar ist, das halte ich allerdings f&#252;r illusorisch, daran wird auch der Gesetzgeber nichts &#228;ndern.</p>
<p>Sind Daten erhoben, ist es bereits zu sp&#228;t, der Aufwand seine Daten l&#246;schen zu lassen steht im diametralen Gegensatz zu den Mitteln mit dem dieses Daten erhoben und zu Informationen verarbeitet werden.</p>
<p>Dieses soziale Problem ist durch Technik und Werkzeuge nur teilweise l&#246;sbar, und auch nicht umbedingt gew&#252;nscht, es entsteht dabei der rechtsfreie Raum, und in diesem rechtsfreien Raum haben alle Teilnehmer die gleichen Rechte und M&#246;glichkeiten und sind auch gleichberechtigt. Man k&#246;nnte diesen Zustand als ideal bezeichnen, auf der anderen Seite bedarf es wohl Reglementierung, Kontrolle und/oder &#220;berwachung damit dieser Raum kommerziell von Organisationen erschlossen werden kann, dem Individuum f&#228;llt die<br />
Rolle des Konsumenten zu.</p>
<p>F&#252;r Organisationen die &#252;ber mehr Rechte verf&#252;gen als das Individuum (Exekutive, Legislative, Organisationen denen mehr Rechte durch die Legislative zugestanden wurden), ist dieser rechtsfreie Raum nicht mehr ohne weiteres tragbar (wie wir das bei der Vorratsdatenspeicherung erleben).</p>
<p>Erhobene Daten werden zur Information und sind seit geraumer Zeit die W&#228;hrung mit der wir Dienste, oft unbewusst verg&#252;ten. Wenn wir diese Dienste zur Information oder Zerstreuung nutzen entsteht kein wirkliches Verst&#228;ndnis der verwendeten Technologie. Nicht auf diesem Weg, dazwischen steht Abstraktion oder deine Metapher, oft auch die eigene Unf&#228;higkeit oder Bequemlichkeit sich mit dieser Technologie kritisch oder kreativ auseinanderzusetzen.</p>
<p>Dieses Verst&#228;ndnis ist wichtig m&#246;chte man in diesem Medium f&#252;r sein Tun und Handeln Verantwortung &#252;bernehmen und f&#252;r sich selbst Entscheidungen treffen m&#246;chte, sein Recht auf informationelle Selbstbestimmung wahrnehmen m&#246;chte.</p>
<p>Es liegt auf der Hand die Exekutive oder Legislative um Hilfe bitten, mit der Feststellung, das sie den Problemen &#228;hnlich hilflos gegen&#252;ber stehen.</p>
<p>Selbstbestimmung, wie sie Ibrahim beschriebt wird, wird erst durch Medienkompetenz m&#246;glich, und wer Medienkompetenz hat, stellt fest das zwischen Selbstbestimmung im Leben und Selbstbestimmung im Internet kein signifikanter Unterschied besteht. Dazu bedarf es keiner Strategie, denn das Individuum ist des Nutzens und der Risiken bewusst, kann sie einsch&#228;tzen und sich entsprechend angemessen verhalten und reagieren.</p>
<p>Insofern ist die &#220;berschrift schon ein Hinweis auf das Missverst&#228;ndnis dem der Autor erliegt.</p>
<p>Ibrahim hat z.B. nicht verstanden das Multitasking keine Frage der Werkzeuge ist, sondern eine technische Illusion, man l&#246;st konkurrente Aufgaben gleichzeitig langsamer oder Ibrahim hat nicht verstanden das er asynchron kommuniziert und zusammenarbeitet, d.h. am Telefon wo Zeit verstreicht w&#228;hrend der Gespr&#228;chspartner spricht, kann man im Textchat sich anderen (unwichtigen) Dingen zuwenden, damit wird die Kommunikation allerdings auch unwichtiger, denn sonst w&#252;rde man die notwendige Aufmerksamkeit aufbringen.</p>
<p>Medienkompetenz bedeutet einzusch&#228;tzen, ob es sich um relevante Kommunikation, relevante Informationen handelt oder nicht, damit ist die Entscheidung ob diese Kommunikation relevant ist durchf&#252;hrbar, und unrelevante Kommunikation ist als Zerstreuung im Sinne von Unterhaltung oder Bespassung zu verstehen oder zu unterlassen. Diese Einsch&#228;tzung sollte man selbst treffen k&#246;nnen, dazu bedarf es keiner Strategie, denn die Entscheidung ob diese Information f&#252;r das Individuum wichtig ist, kann es nur selbst treffen.</p>
<p>Strategien adaptieren oft nicht schnell genug und k&#246;nnen unterwandert oder gegen den Stragtegen gewendet werden, das mussten Menschen und Organisationen bereits festgestellen.</p>
<p>Unsere Kreativit&#228;t wird nicht erweitert oder verbessert, wir verf&#252;gen seit geraumer Zeit lediglich &#252;ber einen weiteren Weg uns inspirieren zu lassen. Wir werden<br />
auch nicht leistungsf&#228;higer, sondern wir verf&#252;gen &#252;ber mehr Resourcen f&#252;r wesentliche Dinge wenn wir gelernt haben diese Technologie zu verstehen und deshalb einsetzen und Folgen einsch&#228;tzen k&#246;nnen. Es ist illusorisch zu behaupten, das Menschen leistungsf&#228;higer werden, wenn ihnen erm&#246;glicht wird an paketvermittelten Netzen teilzunehmen. Wir bekommen dadurch die M&#246;glichkeit Zeit f&#252;r andere Dinge aufzuwenden, weil mir Informationen in millisekundenschnelle abrufen k&#246;nnen, und zwar an jedem Ort und zu jeder Zeit.</p>
<p>Das ist ideal um sich unterhalten zu lassen oder Zerstreuung im t&#228;glichen Einerlei der Arbeit zu finden.</p>
<p>Dazu geh&#246;rt auch die Kompetenz zu wissen wann mein sein Recht privat und ungest&#246;rt zu sein, und frei von Verpflichtungen zu sein, um beurteilen zu k&#246;nnen<br />
das man sein Mobiltelefon guten Gewissens ausschalten kann, weil Technologie die Nachricht aufzeichnet und man sich dem Anrufer zu gegebener Zeit die<br />
notwendige Aufmerksamkeit entgegen bringen kann.</p>
<p>Verbleibende Zeit nutzen wir nahezu ausschlie&#223;lich zur Unterhaltung und zum Konsum, auch von Informationen und bleiben in Bereitschaft, was oft unn&#246;tig ist.</p>
<p>Die Feststellung das Fortschritt rasant ist, ist falsch und zeugt davon das der Autor ein Opfer seines bisher nicht selbstbestimmten Lebens ist, das<br />
Internet hat sich &#252;ber Dekaden zu dem entwickelt was es jetzt ist, und mittlerweile unterliegt der unbegrenzte Zugriff auf Informationen vielerlei Restriktionen oder Vereinbarungen die wir schlicht und ergreifend nicht wahrnehmen, weil wir nicht ausreichend sensibilisiert sind.</p>
<p>Informationen und Zusammenh&#228;nge in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft erschlie&#223;en sich oft nicht, weil Informationen einer Reglementierung unterliegen oder der Zugang zu ihnen aufgrund monet&#228;rer Interessen nicht gew&#252;nscht ist oder nicht gew&#252;nscht wird.</p>
<p>W&#228;re es anders, w&#228;ren Projekte wie Cryptome und Wikileaks sinnfrei.</p>
<p>Menschen l&#246;sen sich auch nicht auf, sondern verlieren den Fokus aufgrund von Immersion oder &#220;berinformation. Unsere Bildunggsysteme und -institutionen<br />
erm&#246;glichen keine F&#246;rderung individueller Talente, diese F&#246;rderung ist mittlerweile reine Privatangelegenheit, und diese F&#246;rderung erreicht man auch<br />
nicht durch Informationszugriff. Uns nachfolgenden Generationen werden Chancen und Risiken des Mediums nicht vermittelt, von wem auch, Bildungsinstitutionen<br />
haben nicht die Mittel oder ausgebildetes Personal das Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln kann. Wir haben bisher nicht mal ein Schulfach f&#252;r<br />
dieses Medium, noch ist dieses Medium in den Schulen angekommen, das es im Unterricht genutzt werden k&#246;nnte. Es werden Informationen oder Wissen<br />
vermittelt, eine kritische Betrachtung entf&#228;llt, Kompetenzen werden nicht vermittelt oder wahrgenommen.</p>
<p>Um diesen Seiteneffekten nicht zu erliegen muss man sich nicht kontrollieren lassen, oder sich selbst kontrollieren geschweige denn Strategien entwickeln.<br />
Es reicht aus sich selbst zu beobachten und sein Tun und Handeln zu hinterfragen.</p>
<p>Besonders deutlich wird das im Interview, in dem Ibrahim Immersion beschreibt und erlebt hat, allerdings nicht selbst benennt, Immersion allerdings nur &#252;ber seine Mitmenschen reflektiert bekommt, Spiele ohne Immersion sind f&#252;r den Spieler weitaus weniger interessant. Diese Technolgie z.B. f&#252;r Wissenvermittlung einzusetzen, und darin eigene Erfahrungen zu sammeln, halte ich zum Beispiel f&#252;r eine sehr spannende Idee, warum sollte das ausschliesslich dem Milit&#228;r oder World of Warcraft vorbehalten sein?</p>
<p>Ibrahim nimmt Immersion in World of Warcraft als etwas wahr, das negativ ist.<br />
F&#252;r mich stellt es sich dar, das Ibrahim nicht in der Lage ist World of Warcraft sein Verhalten zu hinterfragen, noch die technischen Hilfsmittel von Blizzard einsetzt.</p>
<p>Immersion durch Twitter und Kommunikation beschreibt er als positiv, weil<br />
er gelernt hat mit Twitter umzugehen.</p>
<p>Ist man sich der unterschiedlichen Form der Immersion bewusst, entwickelt man eine komplett andere Sichtweise auf diese Form der Immersion und kann sich negativen Seiteneffekten entziehen.</p>
<p>Kann ein Teilnehmer sein Tun und Handeln nicht selbst reflektieren und hinterfragen, werden Methoden wie Immersion nicht erkannt, das Individuum erliegt der Immersion und das ist im Fall von Unterhaltungssoftware und Unterhaltungmedien ein tolles Erlebnis, dem man sich aussetzen auch gern aussetzen m&#246;chte, weil man sich der Risiken bewusst ist und es an sich selbst feststellen kann und sich zudem diesem Zustand nicht permanent aussetzt. Darin kann und sollte man seine Kinder &#252;brigens auch unterst&#252;tzen.</p>
<p>So bleibt der beschriebene Amputationsschmerz aus, der Verlust von Konnektivit&#228;t, des Notebooks oder Mobiltelefons ist weitaus weniger tragisch oder intensiv, da diese G&#252;ter mittlerweile ersetzbar sind und Bandbreite f&#252;r jede gesellschaftliche Schicht verf&#252;gbar und erschwinglich ist.</p>
<p>Von Menschen die in diese Welt geboren werden ist Immersion etwas selbstverst&#228;ndliches. F&#252;r Menschen die diese Form der Immersion viel sp&#228;ter oder garnicht kennenlernen ist es wohl befremdlich und die Folgen werden zwar erkannt und benannt, die problematische Komponente von Immersion bleibt erhalten.</p>
<p>Als selbstbestimmter Mensch sollte kann man pathologisches Verhalten an sich selbst diagnostizieren oder feststellen k&#246;nnen. Es ist viel mehr Multitasking (als Ibrahim im Interview beschreibt), festzustellen das man der Immersion (von Facebook, Twitter, World of Warcraft usw.) erliegt w&#228;hrend man partizipiert und die Entscheidung trifft ob man weiterhin in diesem Zustand bleiben m&#246;chte oder nicht, und inwiefern es gut und sinnvoll oder sinnfrei f&#252;r die eigene Person oder den eigenen Verpflichtungen anderen Menschen gegen&#252;ber ist.</p>
<p>Diese Erfahrungen sollte man keinem Menschen vorenthalten, denn sie f&#228;llt sehr unterschiedlich aus.</p>
<p>F&#252;r Selbstbestimmung und Medienkompetenz bedeutet das, f&#252;r relevante Kommunikation das richtige Medium zu w&#228;hlen, sich den Unterschied zwischen synchroner und asynchroner Kommunikation, Wissensvermittlung, Information und Daten bewusst zu sein. Immersion z.B. zu erkennen und sich hinreichend zu strukturieren um eigene Grenzen und Defizite an sich zu erkennen, und sich damit auseinanderzusetzen, anstatt Selbstbestimmung digital neu auf dem Sprung zu propagieren, der Begriff informelle Selbstbestimmung existiert seit der Volksz&#228;hlung 1983, und ist ein Grundrecht. Bei Rechten ist es wichtig, das<br />
man sie wahrnimmt.</p>
<p>Dazu geh&#246;rt der selbstverst&#228;ndliche Einsatz von Kryptografie, um seine eigenen Pers&#246;nlichkeitsrechte, und die unserer Gespr&#228;chspartner im Hinblick auf private<br />
Kommunikation und Telekommunikationsgeheimnisse technisch umzusetzen und einzufordern. Wir haben die M&#246;glichkeiten die uns diese Technologie in positiver wie in negativer Hinsicht bieten bestenfalls erst zum Teil erfasst.</p>
<p>Das sind sehr hohe Anspr&#252;che, und es ist nicht einfach sich selbst in diesem Dingen gerecht zu werden, aber man sollte das Problem bei und f&#252;r sich l&#246;sen, anstatt etwas versuchen durch eine Strategie (die erkannt und deren externe Parameter umgangen oder manipuliert werden k&#246;nnen), oder externe Reglementierung zu steuern.</p>
<p>Das gilt ganz besonders im Hinblick auf die Daten die wir emittieren und die Informationen die wir rezipieren, der scheinbaren Ohnmacht des Einzelnen Organisationen gegen&#252;ber. Wer Weizenbaum verstanden hat, versteht das die Ohmacht des Individuums das Ende vom Anfang ist, und versteht auch das man als Individuum Zust&#228;nde f&#252;r sich, in seiner Umwelt zum positiven f&#252;r sich und seine Mitmenschen ver&#228;ndern kann. Das Technologie die Werte annimmt, die ihr von der Gesellschaft entgegengebracht werden, sollte<br />
sich mittledweile von selbst verstehen.</p>
<p>Die Entscheidung, ob die Gesellschaft an dieser Technologie teilnimmt ist l&#228;ngst getroffen, wer ein Medium nicht nutzt schlie&#223;t sich mittlerweile aus, verf&#252;gt nicht<br />
&#252;ber die Kenntnisse wie diese Technologie funktioniert und zu seinem Vorteil eingesetzt werden kann. Er ist nicht (mehr) in der Lage informationelle Selbstbestimmung auszu&#252;ben.</p>
<p>Der Versuch Probleme im Internet zu l&#246;sen, oder auf Probleme zu reagieren, das man sich dem Medium entzieht ist keine dauerhafte L&#246;sung. Durch &#220;berinformation, Zugangserschwerung, Datenspeicherung entstehen nur neue Probleme, es gilt die Probleme in der wirklichen Welt zu l&#246;sen,<br />
Aufmerksamkeit, Ethik und Gerechtigkeit f&#252;r diese neue Weltordnung zu diskutieren und zu lernen mit diesem nicht mehr neuem Medium umzugehen,<br />
nicht als Konsument, sondern als gleichberechtigter Kommunikationspartner.</p>
<p>Das sich Handwerk mit Informationstechnologie nicht sonderlich von traditionellem Handwerk unterschiedet erachte ich als selbstverst&#228;ndlich, denn Werkzeuge wie Computer, Compiler und Software sind mittlerweile frei erh&#228;ltlich. Damit stehen dem Individuum M&#246;glichkeiten offen, die wir leider und bestenfalls ansatzweise aussch&#246;pfen. Was sich ver&#228;ndert hat, ist die Reichweite und die M&#246;glichkeit mein Handwerk einem interessiertem Publikum zug&#228;nglich zu machen.</p>
<p>Ich finde es am&#252;sant dass Carta Adify, Facebook Connect, Google Adsense und WordPress Stats einsetzt, w&#228;hrend der Autor sein Missverst&#228;ndnis von Selbstbestimmung, synchroner und asynchroner Kommunikation und Immersion darlegt, und in Sachen Restriktionen oder Rechtemanagment sich der<br />
Reglementierungen die bereits entstanden sind, nicht mal im Ansatz bewusst ist.</p>
<p>Informationelle Selbstbestimmung muss man als Recht wahrnehmen, das Carta eine Plattform wie jede andere ist, in der Vermeidung empfolen wird, und aus nicht ersichtlichen Gr&#252;nden Daten von informationell selbstbestimmten Lesern versucht wird zu erheben und weiterzugeben, kommt einer Entm&#252;digung gleich und<br />
zeigt fehlendes Bewusstsein bei Betreibern und Redakteuren auf.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Werner Friebel</title>
		<link>http://carta.info/20488/auf-dem-sprung-zur-digitalen-selbstbestimmung/comment-page-1/#comment-8217</link>
		<dc:creator>Werner Friebel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 21:59:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=20488#comment-8217</guid>
		<description>Die digitale bzw. informationelle Selbstbestimmung mag zwar f&#252;r den &#039;Netoyen&#039; mit kritischem Differenzierungsverm&#246;gen und reflektierter Mediennutzung Teil seiner individuellen Lebensrealit&#228;t werden, geh&#246;rt kulturphilosophisch aber wohl ins Reich der sch&#246;nen Gesellschafts-Utopien, solang das Gros der User im Web bei den unterkomplexen Fun-, Konsum- und Selbstdarstellungs-Angeboten h&#228;ngen bleibt. 
Hinsichtlixch der &#039;Selbstbestimmung&#039; hatte wohl der alte Hegel ausnahmsweise Recht, als er h&#252;bsch dialektisch explizierte, wie der Grad der Freiheit des Menschen vom Grad seiner Bewusstheit abh&#228;ngt. 
____________________________

&quot;Solche neuentwickelten Muster werden nicht in den Genen, sondern im Verhalten der Menschen kodiert. Ich nenne solche Muster Fixierungscode.&quot;
Kann man doch auch nach wie vor &#039;Meme&#039; nennen - die Diskussion um epigentische Weitergabe von erlernten Verhaltensmustern steht noch ziemlich am Anfang  und es ist f&#252;r viele Neurowissenschaftler schon denkbar, dass Anpassungen unseres Gehirns an neue Kulturfertigkeiten durch Ver&#228;nderung der Methylisierunsprozesse auch &#039;vererbt&#039; werden k&#246;nnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die digitale bzw. informationelle Selbstbestimmung mag zwar f&#252;r den &#8216;Netoyen&#8217; mit kritischem Differenzierungsverm&#246;gen und reflektierter Mediennutzung Teil seiner individuellen Lebensrealit&#228;t werden, geh&#246;rt kulturphilosophisch aber wohl ins Reich der sch&#246;nen Gesellschafts-Utopien, solang das Gros der User im Web bei den unterkomplexen Fun-, Konsum- und Selbstdarstellungs-Angeboten h&#228;ngen bleibt.<br />
Hinsichtlixch der &#8216;Selbstbestimmung&#8217; hatte wohl der alte Hegel ausnahmsweise Recht, als er h&#252;bsch dialektisch explizierte, wie der Grad der Freiheit des Menschen vom Grad seiner Bewusstheit abh&#228;ngt.<br />
____________________________</p>
<p>&#8220;Solche neuentwickelten Muster werden nicht in den Genen, sondern im Verhalten der Menschen kodiert. Ich nenne solche Muster Fixierungscode.&#8221;<br />
Kann man doch auch nach wie vor &#8216;Meme&#8217; nennen &#8211; die Diskussion um epigentische Weitergabe von erlernten Verhaltensmustern steht noch ziemlich am Anfang  und es ist f&#252;r viele Neurowissenschaftler schon denkbar, dass Anpassungen unseres Gehirns an neue Kulturfertigkeiten durch Ver&#228;nderung der Methylisierunsprozesse auch &#8216;vererbt&#8217; werden k&#246;nnen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Television</title>
		<link>http://carta.info/20488/auf-dem-sprung-zur-digitalen-selbstbestimmung/comment-page-1/#comment-8215</link>
		<dc:creator>Thomas Television</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 21:49:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=20488#comment-8215</guid>
		<description>&quot;Wir haben die freie Wahl, uns das zu nehmen, was uns voranbringt. Es liegt an jedem Einzelnen, wie weit er sich mit welchen Strategien und Zielsetzungen in die digitale Welt hineinwagt. Die digitale Selbstbestimmung wird in naher Zukunft wohl das wichtigste Sicherheitssystem zum Schutz unserer Pers&#246;nlichkeit sein.&quot;

Die FAZ schreib im Zusammenhang mit dem Wahlprogramm der Piratenpartei mal:

&quot;Der Widerspruch, dass gerade ihre netzbegeisterten Anh&#228;nger durch die Verwendung ihrer Daten im Netz ihre Privatheit freiwillig aufgeben, ist bisher nicht thematisiert worden.&quot; (http://tinyurl.com/l3245r)

Ich habe damals versucht f&#252;r diesen Teilaspekt der digitalen Selbstbestimmung eine Aufl&#246;sung de vermeintlichen Widerspruchs zu formulieren: http://tinyurl.com/lwudt4

Es ist meiner Meinung nach so, dass es beides geben wird: Digital aktive Meschen, die ihr Daten, ihr Auftreten, ihre &#196;u&#223;erungen selbstbewusst kontrollieren. Und auch das Gegenteil - jene die nicht &#252;ber sich selbst bestimmen k&#246;nnen. Ibrahim Evsans Buch leistet sicher eine Beitrag dazu, ein Bewusstsein daf&#252;r zu schaffen, dass wir genau das tun m&#252;ssen im Internet: selbst Verantwortung zu &#252;bernehmen.

Gleichwohl sollte die Forderung nicht daf&#252;r missbraucht werden, die aktive Ausnutzung derer zu legitimieren (oder entsprechende Hilfe oder Restriktionen zu unterlassen), die nicht in der Lage sind, selbst Verantwortung im Netz zu &#252;bernehmen. Im Falle der im Video angesprochenen &quot;World of Warcraft&quot;-Sucht w&#228;re etwa eine h&#246;here Altersbeschr&#228;nkung denkbar, so dass Jugendliche gesch&#252;tzt sind. Strikte Datenschutzrichtlinien, die unabh&#228;ngig vom vermeintlichen Bem&#252;hen von Social Network-Betreibern vorgeschrieben werden, halte ich ebenfalls f&#252;r sinnvoll.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wir haben die freie Wahl, uns das zu nehmen, was uns voranbringt. Es liegt an jedem Einzelnen, wie weit er sich mit welchen Strategien und Zielsetzungen in die digitale Welt hineinwagt. Die digitale Selbstbestimmung wird in naher Zukunft wohl das wichtigste Sicherheitssystem zum Schutz unserer Pers&#246;nlichkeit sein.&#8221;</p>
<p>Die FAZ schreib im Zusammenhang mit dem Wahlprogramm der Piratenpartei mal:</p>
<p>&#8220;Der Widerspruch, dass gerade ihre netzbegeisterten Anh&#228;nger durch die Verwendung ihrer Daten im Netz ihre Privatheit freiwillig aufgeben, ist bisher nicht thematisiert worden.&#8221; (<a href="http://tinyurl.com/l3245r" rel="nofollow">http://tinyurl.com/l3245r</a>)</p>
<p>Ich habe damals versucht f&#252;r diesen Teilaspekt der digitalen Selbstbestimmung eine Aufl&#246;sung de vermeintlichen Widerspruchs zu formulieren: <a href="http://tinyurl.com/lwudt4" rel="nofollow">http://tinyurl.com/lwudt4</a></p>
<p>Es ist meiner Meinung nach so, dass es beides geben wird: Digital aktive Meschen, die ihr Daten, ihr Auftreten, ihre &#196;u&#223;erungen selbstbewusst kontrollieren. Und auch das Gegenteil &#8211; jene die nicht &#252;ber sich selbst bestimmen k&#246;nnen. Ibrahim Evsans Buch leistet sicher eine Beitrag dazu, ein Bewusstsein daf&#252;r zu schaffen, dass wir genau das tun m&#252;ssen im Internet: selbst Verantwortung zu &#252;bernehmen.</p>
<p>Gleichwohl sollte die Forderung nicht daf&#252;r missbraucht werden, die aktive Ausnutzung derer zu legitimieren (oder entsprechende Hilfe oder Restriktionen zu unterlassen), die nicht in der Lage sind, selbst Verantwortung im Netz zu &#252;bernehmen. Im Falle der im Video angesprochenen &#8220;World of Warcraft&#8221;-Sucht w&#228;re etwa eine h&#246;here Altersbeschr&#228;nkung denkbar, so dass Jugendliche gesch&#252;tzt sind. Strikte Datenschutzrichtlinien, die unabh&#228;ngig vom vermeintlichen Bem&#252;hen von Social Network-Betreibern vorgeschrieben werden, halte ich ebenfalls f&#252;r sinnvoll.</p>
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