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	<title>Kommentare zu: Google und die Telekom: Sind das die neuen Verleger?</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 01:08:11 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/20450/google-und-die-telekom-sind-das-die-neuen-verleger/comment-page-1/#comment-8430</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 21:31:17 +0000</pubDate>
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		<description>Heute meldet meedia: &quot;Telekom will Medienkonzern werden.&quot; 
Na, wer sagt’s denn. Mehr Phantasie, Leute!
http://meedia.de/nc/details-topstory/article/telekom-will-medienkonzern-werden_100025349.html?tx_ttnews[backPid]=23&amp;cHash=10d218c6f4</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Heute meldet meedia: &#8220;Telekom will Medienkonzern werden.&#8221;<br />
Na, wer sagt’s denn. Mehr Phantasie, Leute!<br />
<a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/telekom-will-medienkonzern-werden_100025349.html?tx_ttnewsbackPid=23&#038;cHash=10d218c6f4" rel="nofollow">http://meedia.de/nc/details-topstory/article/telekom-will-medienkonzern-werden_100025349.html?tx_ttnewsbackPid=23&#038;cHash=10d218c6f4</a></p>
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		<title>Von: eParanoid</title>
		<link>http://carta.info/20450/google-und-die-telekom-sind-das-die-neuen-verleger/comment-page-1/#comment-8373</link>
		<dc:creator>eParanoid</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 11:11:03 +0000</pubDate>
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		<description>@Wolfgang Michal (17):

Immerhin habe ich trotz der technikerspezifischen Phantasielosigkeit mit meiner frechen Er&#246;ffnung eine Antwort provoziert. (Ob es auch ohne diese geklappt h&#228;tte, bleibt Spekulation.) :-)


Bei Suchmaschinen bin ich - zumindest teilweise - durchaus bereit, Ihrer Argumentation zu folgen. Nicht in Bezug auf die Verantwortung f&#252;r (im technischen Sinn) indizierte Inhalte (s. u.), zumindest aber, wenn es um die bewu&#223;te Aggregation und Selektion medialer Angebote geht. Die entscheidende Frage wird sein, wer die beste Reputation f&#252;r das Zusammenstellen seri&#246;ser Nachrichten haben wird. Ob das Redaktionen, Algorithmen, organisatorische Konstrukte oder vielleicht Communities sein werden, mu&#223; sich erst zeigen. Schlecht sind Suchmaschinen in diesem Kontext sicher nicht aufgestellt, auch wenn - vielleicht auch, gerade weil - sie nat&#252;rlich mehr machen, als sich nur auf Journalismus zu konzentrieren.


ISPs passen aber aus meiner Sicht weiterhin nicht ins Bild, denn sie bieten ja nicht nur Zugang zum sogenannten Qualit&#228;tsjournalismus, sondern erm&#246;glichen Vieles, was mit Ver&#246;ffentlichung im Mediensinne nichts zu tun hat (Online-Spiele, Diskussionsforen, EMail, Chat, Shopping, ...). Eine nur moderat hinkende Analogie w&#228;re m. E. die des Individualverkehrs. Nat&#252;rlich kann ich mit meinem PKW zu einem Kiosk fahren, um eine Zeitschrift zu kaufen. (Meinetwegen laufe ich auch &#246;kologisch korrekt zu Fu&#223; auf dem &#246;ffentlichen Stra&#223;ennetz zur Verkaufsstelle.) Meist nutze ich die Mobilit&#228;tsinfrastruktur allerdings f&#252;r g&#228;nzlich andere Zwecke. Deshalb w&#252;rde es mich st&#246;ren, sie in erster Linie als Auslieferungsmittel f&#252;r Verlagsdruckwerke anzusehen.

Wenn ich meine eigene Internet-Nutzung betrachte, entf&#228;llt nur ein Bruchteil meiner Zeit auf den &quot;Konsum&quot; von Journalismus. Die meiste Aufmerksamkeit wende ich f&#252;r (zeitversetzte) Kommunikation mit Menschen auf, die bestimmte (unterschiedliche) Interessen mit mir gemeinsam haben, ohne deshalb auch meine Ansichten teilen zu m&#252;ssen. (Sonst k&#246;nnte ich offline Selbstgespr&#228;che f&#252;hren. :-) )

F&#252;r eine Infrastruktur, die mir ausschlie&#223;lich den Zugang zu Nachrichten bereitstellt, w&#252;rde ich wahrscheinlich kein Geld ausgeben, zumal ich &#252;ber GEZ-Geb&#252;hren bereits zwangsweise f&#252;r die gleiche Leistung (plus Nachrichten-&quot;Erstellung&quot;) zahle.

Die &quot;verlegerische Verantwortung f&#252;r transportierte Inhalte&quot; (=Zensur) durch die ISPs lehne ich aus grunds&#228;tzlichen (bzw. grundgesetzlichen) Gr&#252;nden ab und engagiere mich notfalls daf&#252;r, solche Vorhaben zu verhindern. Dies ist f&#252;r mich kein logisch n&#228;chster Schritt, sondern eine bedrohliche Fehlentwicklung, die es zu verhindern gilt. Deswegen bin ich an dieser Stelle auch nicht bereit, Ihrer (die ISPs betreffenden) Logik zu folgen. Also nicht aus technischen, sondern aus gesellschaftlichen Erw&#228;gungen.

eParanoid</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wolfgang Michal (17):</p>
<p>Immerhin habe ich trotz der technikerspezifischen Phantasielosigkeit mit meiner frechen Er&#246;ffnung eine Antwort provoziert. (Ob es auch ohne diese geklappt h&#228;tte, bleibt Spekulation.) :-)</p>
<p>Bei Suchmaschinen bin ich &#8211; zumindest teilweise &#8211; durchaus bereit, Ihrer Argumentation zu folgen. Nicht in Bezug auf die Verantwortung f&#252;r (im technischen Sinn) indizierte Inhalte (s. u.), zumindest aber, wenn es um die bewu&#223;te Aggregation und Selektion medialer Angebote geht. Die entscheidende Frage wird sein, wer die beste Reputation f&#252;r das Zusammenstellen seri&#246;ser Nachrichten haben wird. Ob das Redaktionen, Algorithmen, organisatorische Konstrukte oder vielleicht Communities sein werden, mu&#223; sich erst zeigen. Schlecht sind Suchmaschinen in diesem Kontext sicher nicht aufgestellt, auch wenn &#8211; vielleicht auch, gerade weil &#8211; sie nat&#252;rlich mehr machen, als sich nur auf Journalismus zu konzentrieren.</p>
<p>ISPs passen aber aus meiner Sicht weiterhin nicht ins Bild, denn sie bieten ja nicht nur Zugang zum sogenannten Qualit&#228;tsjournalismus, sondern erm&#246;glichen Vieles, was mit Ver&#246;ffentlichung im Mediensinne nichts zu tun hat (Online-Spiele, Diskussionsforen, EMail, Chat, Shopping, &#8230;). Eine nur moderat hinkende Analogie w&#228;re m. E. die des Individualverkehrs. Nat&#252;rlich kann ich mit meinem PKW zu einem Kiosk fahren, um eine Zeitschrift zu kaufen. (Meinetwegen laufe ich auch &#246;kologisch korrekt zu Fu&#223; auf dem &#246;ffentlichen Stra&#223;ennetz zur Verkaufsstelle.) Meist nutze ich die Mobilit&#228;tsinfrastruktur allerdings f&#252;r g&#228;nzlich andere Zwecke. Deshalb w&#252;rde es mich st&#246;ren, sie in erster Linie als Auslieferungsmittel f&#252;r Verlagsdruckwerke anzusehen.</p>
<p>Wenn ich meine eigene Internet-Nutzung betrachte, entf&#228;llt nur ein Bruchteil meiner Zeit auf den &#8220;Konsum&#8221; von Journalismus. Die meiste Aufmerksamkeit wende ich f&#252;r (zeitversetzte) Kommunikation mit Menschen auf, die bestimmte (unterschiedliche) Interessen mit mir gemeinsam haben, ohne deshalb auch meine Ansichten teilen zu m&#252;ssen. (Sonst k&#246;nnte ich offline Selbstgespr&#228;che f&#252;hren. :-) )</p>
<p>F&#252;r eine Infrastruktur, die mir ausschlie&#223;lich den Zugang zu Nachrichten bereitstellt, w&#252;rde ich wahrscheinlich kein Geld ausgeben, zumal ich &#252;ber GEZ-Geb&#252;hren bereits zwangsweise f&#252;r die gleiche Leistung (plus Nachrichten-&#8221;Erstellung&#8221;) zahle.</p>
<p>Die &#8220;verlegerische Verantwortung f&#252;r transportierte Inhalte&#8221; (=Zensur) durch die ISPs lehne ich aus grunds&#228;tzlichen (bzw. grundgesetzlichen) Gr&#252;nden ab und engagiere mich notfalls daf&#252;r, solche Vorhaben zu verhindern. Dies ist f&#252;r mich kein logisch n&#228;chster Schritt, sondern eine bedrohliche Fehlentwicklung, die es zu verhindern gilt. Deswegen bin ich an dieser Stelle auch nicht bereit, Ihrer (die ISPs betreffenden) Logik zu folgen. Also nicht aus technischen, sondern aus gesellschaftlichen Erw&#228;gungen.</p>
<p>eParanoid</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: mark793</title>
		<link>http://carta.info/20450/google-und-die-telekom-sind-das-die-neuen-verleger/comment-page-1/#comment-8293</link>
		<dc:creator>mark793</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 22:46:04 +0000</pubDate>
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		<description>@Wolfgang Michal:

&lt;i&gt;Bisher hatten die Medienunternehmen die gesamte Produktionskette in der Hand: von der Inhalte-Produktion &#252;ber die Herstellung und die Werbevermarktung bis hin zu Druck und Vertrieb.&lt;/i&gt;

Hm. Nicht jedes Verlagshaus druckt auch selber; den nationalen Vertrieb wickeln Zeitungs- und Zeitschriftenh&#228;user &#252;ber Grossisten ab. Fernsehsendern geh&#246;ren weder die Kabelnetze noch die Astra- und Eutelsat-Erdtrabanten oder die DVB-T-Sender. Das Mediengesch&#228;ft war schon zu analogen Zeiten kein monolithischer Block mit durchg&#228;ngig kontrollierten Wertsch&#246;pfungsketten. Die Fragen, die sich aus Zwitterrollen von Transporteur oder Plattformanbieter und Anbieter eigener Inhalte ergeben, sind ja auch nicht v&#246;llig neu. Da hie&#223; das Stichwort dann halt &quot;diskriminierungsfreier Zugang&quot; statt &quot;Netzneutralit&#228;t&quot;, aber gemeint war etwas &#228;hnliches. 

Ich kann Ihnen zwar folgen, worauf Sie mit Ihrem Beitrag hinauswollen. Aber wie einige Vorredner schon angemerkt haben, ist der Rechtsnachfolger der Reichspost mit T-Online und dem T-Home Entertainment-TV-Paket schon l&#228;ngst ein gro&#223;er Anbieter von eigenen Inhalten. Und die Aneignung von allen m&#246;glichen Inhalten, wie sie Google betreibt, ist ein davon derart verschiedenes Gesch&#228;ftsmodell, dass es nicht sonderlich weit f&#252;hrt, beide Unternehmen hier in einem Atemzug zu nennen. Sicher, ohne ISPs keine Online-Ver&#246;ffentlichung, aber ohne Kabelnetzbetreiber, Astra und Eutelsat w&#228;re Fernsehen auch kein Massenmedium, ohne Grossisten und Postdienste m&#252;ssten die Gro&#223;verlage ihre bunten Bl&#228;ttchen auch selber durch die Republik kariolen. Kurz gesagt, dieses Logistikproblem, das sich so &#228;hnlich nat&#252;rlich auch im Internet stellt, ist gelernt von Medienunternehmen, damit kann man sich irgendwie arrangieren. 

Aber Google spielt in einer ganz anderen Liga. Im Prinzip kann man Google auch heute schon als eine Art Meta-Verlag verstehen. Der Suchalgoritmus, der die Suchtreffer nach irgendwelchen ausgekl&#252;gelten Relevanzparametern sortiert und aus der kontextbezogenen Werbung Erl&#246;se absch&#246;pft, ist doch jetzt schon ein sehr m&#228;chtiger Filter und Aggregator von Aufmerksamkeit. Von daher haftet Versuchen wie beispielsweise von Rupert Murdochs News Corporation, bestimmte Inhalte vor der Suchmaschine zu verstecken, etwas Verzweifeltes an. Es ist ein implizites Eingest&#228;ndnis, dass man in die Defensive gedr&#228;ngt worden ist von diesen Nerds, die selber keine griffigen Schlagzeilen texten k&#246;nnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wolfgang Michal:</p>
<p><i>Bisher hatten die Medienunternehmen die gesamte Produktionskette in der Hand: von der Inhalte-Produktion &#252;ber die Herstellung und die Werbevermarktung bis hin zu Druck und Vertrieb.</i></p>
<p>Hm. Nicht jedes Verlagshaus druckt auch selber; den nationalen Vertrieb wickeln Zeitungs- und Zeitschriftenh&#228;user &#252;ber Grossisten ab. Fernsehsendern geh&#246;ren weder die Kabelnetze noch die Astra- und Eutelsat-Erdtrabanten oder die DVB-T-Sender. Das Mediengesch&#228;ft war schon zu analogen Zeiten kein monolithischer Block mit durchg&#228;ngig kontrollierten Wertsch&#246;pfungsketten. Die Fragen, die sich aus Zwitterrollen von Transporteur oder Plattformanbieter und Anbieter eigener Inhalte ergeben, sind ja auch nicht v&#246;llig neu. Da hie&#223; das Stichwort dann halt &#8220;diskriminierungsfreier Zugang&#8221; statt &#8220;Netzneutralit&#228;t&#8221;, aber gemeint war etwas &#228;hnliches. </p>
<p>Ich kann Ihnen zwar folgen, worauf Sie mit Ihrem Beitrag hinauswollen. Aber wie einige Vorredner schon angemerkt haben, ist der Rechtsnachfolger der Reichspost mit T-Online und dem T-Home Entertainment-TV-Paket schon l&#228;ngst ein gro&#223;er Anbieter von eigenen Inhalten. Und die Aneignung von allen m&#246;glichen Inhalten, wie sie Google betreibt, ist ein davon derart verschiedenes Gesch&#228;ftsmodell, dass es nicht sonderlich weit f&#252;hrt, beide Unternehmen hier in einem Atemzug zu nennen. Sicher, ohne ISPs keine Online-Ver&#246;ffentlichung, aber ohne Kabelnetzbetreiber, Astra und Eutelsat w&#228;re Fernsehen auch kein Massenmedium, ohne Grossisten und Postdienste m&#252;ssten die Gro&#223;verlage ihre bunten Bl&#228;ttchen auch selber durch die Republik kariolen. Kurz gesagt, dieses Logistikproblem, das sich so &#228;hnlich nat&#252;rlich auch im Internet stellt, ist gelernt von Medienunternehmen, damit kann man sich irgendwie arrangieren. </p>
<p>Aber Google spielt in einer ganz anderen Liga. Im Prinzip kann man Google auch heute schon als eine Art Meta-Verlag verstehen. Der Suchalgoritmus, der die Suchtreffer nach irgendwelchen ausgekl&#252;gelten Relevanzparametern sortiert und aus der kontextbezogenen Werbung Erl&#246;se absch&#246;pft, ist doch jetzt schon ein sehr m&#228;chtiger Filter und Aggregator von Aufmerksamkeit. Von daher haftet Versuchen wie beispielsweise von Rupert Murdochs News Corporation, bestimmte Inhalte vor der Suchmaschine zu verstecken, etwas Verzweifeltes an. Es ist ein implizites Eingest&#228;ndnis, dass man in die Defensive gedr&#228;ngt worden ist von diesen Nerds, die selber keine griffigen Schlagzeilen texten k&#246;nnen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/20450/google-und-die-telekom-sind-das-die-neuen-verleger/comment-page-1/#comment-8290</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 17:50:16 +0000</pubDate>
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		<description>@eparanoid
Auch die Phantasielosigkeit von &quot;Technikern&quot; (und die mangelnde Bereitschaft, eine M&#246;glichkeit durchzuspielen) hat bisweilen etwas r&#252;hrend Naives. 

Worum es geht, was ich aber offenbar nicht verst&#228;ndlich machen konnte (und das geht voll auf meine Kappe!) ist folgendes:

Bisher hatten die Medienunternehmen die gesamte Produktionskette in der Hand: von der Inhalte-Produktion &#252;ber die Herstellung und die Werbevermarktung bis hin zu Druck und Vertrieb. Das brachte enorme Renditen. Im Internet ist diese Produktionskette zerrissen. Zum einen, weil ohne ISPs kein Zugang zu Inhalten m&#246;glich ist, zum anderen, weil die Suchmaschinen das Auffinden der Inhalte regulieren. F&#252;r diese T&#228;tigkeiten kassieren die ISPs bei den Nutzern Geld, und die Suchmaschinen bei den Werbekunden. (Ersteres war fr&#252;her der Vertriebserl&#246;s der Verlage, letzteres ihr Anzeigenerl&#246;s.)

Nun sollen – auf politischen und gesellschaftlichen Druck hin – die ISPs (und irgendwann vielleicht auch die Suchmaschinen) verlegerische Verantwortung f&#252;r die Inhalte &#252;bernehmen (=Filterung). Das hei&#223;t, sie werden Gatekeeper (und tun damit das, was man sonst den etablierten Medienmachern vorwirft). 

Von diesen Entwicklungen abgeleitet war meine Frage: Warum sollen ISPs und Suchmaschinen – wenn sie sowieso schon fast alle klassischen Verlegert&#228;tigkeiten wahrnehmen - nicht irgendwann auf die Idee kommen, das Verlegermodell selbst zu praktizieren? Sie k&#246;nnten die Inhalte der bisherigen Verleger (die im Internet zu Urhebern zur&#252;ckgestuft werden), sowie die Inhalte anderer Seitenanbieter und vielleicht auch ihre eigenen Inhalte sehr viel besser verwerten (sie verf&#252;gen n&#228;mlich &#252;ber ein Gesch&#228;ftsmodell).  

Wie gesagt, es ging lediglich darum, eine Entwicklung weiterzudenken, oder – wenn Ihnen das besser gef&#228;llt - weiterzuspinnen! Ein solches Denkmodell schlie&#223;t auch ein, dass sich die Ansichten, Firmen, Gesetze aufgrund der vorherrschenden Praxis (= der normativen Kraft des Faktischen) &#228;ndern k&#246;nnen. 

Doch bis dahin wollen Sie mir nicht folgen. Sie und einige andere Kritiker zerpfl&#252;cken vor allem den Ausgangspunkt meines Denkmodells (die vermeintliche Schwachstelle). Mein Ausgangspunkt lautet: Zugangsprovider erm&#246;glichen nicht nur die Ver&#246;ffentlichung von Inhalten, sie beteiligen sich gleichzeitig an deren Ver&#246;ffentlichung. Sie sind (zumindest potentielle) Verleger. W&#228;re es anders, w&#252;rde z.B. niemand die ISPs f&#252;r die Filterung von Inhalten verantwortlich machen (sondern sich an die Seitenbetreiber oder deren Webhoster wenden). 

ISPs, sagen meine Kritiker, sind gesetzlich zur Neutralit&#228;t verpflichtet. Sie ver&#246;ffentlichen keine Inhalte, sondern sie stellen nur die M&#246;glichkeiten f&#252;r solche Ver&#246;ffentlichungen zur Verf&#252;gung. Beide Aktivit&#228;ten d&#252;rfe man nicht miteinander vermischen.

Das ist mir schon klar, theoretisch. Und ich kann auch verstehen, dass Techniker nur in solchen klaren Trennungen denken wollen. Aber Historiker wissen, dass die Dinge so einfach nicht liegen, sonst g&#228;be es keine Interessenk&#228;mpfe um Neudefinitionen, Abgrenzungen, Zust&#228;ndigkeiten, Einfluss.  

Praktisch ist es so, dass Online-Ver&#246;ffentlichungen ohne das Nadel&#246;hr ISP nicht m&#246;glich sind. Praktisch ist es so, dass man ohne Suchmaschine in den Weiten des Netzes verloren ist. Insofern besetzen Zugangsprovider und Suchmaschinen heute (und mehr noch in Zukunft) Schl&#252;sselpositionen bei der Herstellung von &#214;ffentlichkeit. B&#252;&#223;en die Printmedien, &#252;ber welche ein Gutteil der &#214;ffentlichkeit lange Zeit hergestellt wurde, ihre Funktion ein, weil sie kein lukratives Gesch&#228;ftsmodell finden, wird diese Funktion &#252;ber kurz oder lang von anderen &#252;bernommen, die ein Gesch&#228;ftsmodell haben. 

P.S. Das alles hei&#223;t nat&#252;rlich nicht, dass ich die Netzneutralit&#228;t aufgeben m&#246;chte (siehe dazu meinen Carta-Beitrag „Wie lange wird das Netz noch neutral sein?“). Ich glaube allerdings, dass die Netzneutralit&#228;t von Privatfirmen nicht gesichert werden kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@eparanoid<br />
Auch die Phantasielosigkeit von &#8220;Technikern&#8221; (und die mangelnde Bereitschaft, eine M&#246;glichkeit durchzuspielen) hat bisweilen etwas r&#252;hrend Naives. </p>
<p>Worum es geht, was ich aber offenbar nicht verst&#228;ndlich machen konnte (und das geht voll auf meine Kappe!) ist folgendes:</p>
<p>Bisher hatten die Medienunternehmen die gesamte Produktionskette in der Hand: von der Inhalte-Produktion &#252;ber die Herstellung und die Werbevermarktung bis hin zu Druck und Vertrieb. Das brachte enorme Renditen. Im Internet ist diese Produktionskette zerrissen. Zum einen, weil ohne ISPs kein Zugang zu Inhalten m&#246;glich ist, zum anderen, weil die Suchmaschinen das Auffinden der Inhalte regulieren. F&#252;r diese T&#228;tigkeiten kassieren die ISPs bei den Nutzern Geld, und die Suchmaschinen bei den Werbekunden. (Ersteres war fr&#252;her der Vertriebserl&#246;s der Verlage, letzteres ihr Anzeigenerl&#246;s.)</p>
<p>Nun sollen – auf politischen und gesellschaftlichen Druck hin – die ISPs (und irgendwann vielleicht auch die Suchmaschinen) verlegerische Verantwortung f&#252;r die Inhalte &#252;bernehmen (=Filterung). Das hei&#223;t, sie werden Gatekeeper (und tun damit das, was man sonst den etablierten Medienmachern vorwirft). </p>
<p>Von diesen Entwicklungen abgeleitet war meine Frage: Warum sollen ISPs und Suchmaschinen – wenn sie sowieso schon fast alle klassischen Verlegert&#228;tigkeiten wahrnehmen &#8211; nicht irgendwann auf die Idee kommen, das Verlegermodell selbst zu praktizieren? Sie k&#246;nnten die Inhalte der bisherigen Verleger (die im Internet zu Urhebern zur&#252;ckgestuft werden), sowie die Inhalte anderer Seitenanbieter und vielleicht auch ihre eigenen Inhalte sehr viel besser verwerten (sie verf&#252;gen n&#228;mlich &#252;ber ein Gesch&#228;ftsmodell).  </p>
<p>Wie gesagt, es ging lediglich darum, eine Entwicklung weiterzudenken, oder – wenn Ihnen das besser gef&#228;llt &#8211; weiterzuspinnen! Ein solches Denkmodell schlie&#223;t auch ein, dass sich die Ansichten, Firmen, Gesetze aufgrund der vorherrschenden Praxis (= der normativen Kraft des Faktischen) &#228;ndern k&#246;nnen. </p>
<p>Doch bis dahin wollen Sie mir nicht folgen. Sie und einige andere Kritiker zerpfl&#252;cken vor allem den Ausgangspunkt meines Denkmodells (die vermeintliche Schwachstelle). Mein Ausgangspunkt lautet: Zugangsprovider erm&#246;glichen nicht nur die Ver&#246;ffentlichung von Inhalten, sie beteiligen sich gleichzeitig an deren Ver&#246;ffentlichung. Sie sind (zumindest potentielle) Verleger. W&#228;re es anders, w&#252;rde z.B. niemand die ISPs f&#252;r die Filterung von Inhalten verantwortlich machen (sondern sich an die Seitenbetreiber oder deren Webhoster wenden). </p>
<p>ISPs, sagen meine Kritiker, sind gesetzlich zur Neutralit&#228;t verpflichtet. Sie ver&#246;ffentlichen keine Inhalte, sondern sie stellen nur die M&#246;glichkeiten f&#252;r solche Ver&#246;ffentlichungen zur Verf&#252;gung. Beide Aktivit&#228;ten d&#252;rfe man nicht miteinander vermischen.</p>
<p>Das ist mir schon klar, theoretisch. Und ich kann auch verstehen, dass Techniker nur in solchen klaren Trennungen denken wollen. Aber Historiker wissen, dass die Dinge so einfach nicht liegen, sonst g&#228;be es keine Interessenk&#228;mpfe um Neudefinitionen, Abgrenzungen, Zust&#228;ndigkeiten, Einfluss.  </p>
<p>Praktisch ist es so, dass Online-Ver&#246;ffentlichungen ohne das Nadel&#246;hr ISP nicht m&#246;glich sind. Praktisch ist es so, dass man ohne Suchmaschine in den Weiten des Netzes verloren ist. Insofern besetzen Zugangsprovider und Suchmaschinen heute (und mehr noch in Zukunft) Schl&#252;sselpositionen bei der Herstellung von &#214;ffentlichkeit. B&#252;&#223;en die Printmedien, &#252;ber welche ein Gutteil der &#214;ffentlichkeit lange Zeit hergestellt wurde, ihre Funktion ein, weil sie kein lukratives Gesch&#228;ftsmodell finden, wird diese Funktion &#252;ber kurz oder lang von anderen &#252;bernommen, die ein Gesch&#228;ftsmodell haben. </p>
<p>P.S. Das alles hei&#223;t nat&#252;rlich nicht, dass ich die Netzneutralit&#228;t aufgeben m&#246;chte (siehe dazu meinen Carta-Beitrag „Wie lange wird das Netz noch neutral sein?“). Ich glaube allerdings, dass die Netzneutralit&#228;t von Privatfirmen nicht gesichert werden kann.</p>
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	</item>
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		<title>Von: eParanoid</title>
		<link>http://carta.info/20450/google-und-die-telekom-sind-das-die-neuen-verleger/comment-page-1/#comment-8282</link>
		<dc:creator>eParanoid</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 10:31:51 +0000</pubDate>
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		<description>Manchmal hat die Sichtweise von &quot;Nicht-Technikern&quot; auf komplexe Zusammenh&#228;nge schon etwas anr&#252;hrend Naives. :-)

In einigen Kommentaren wurde schon auf das grunds&#228;tzliche Mi&#223;verst&#228;ndnis im Artikel hingewiesen. Den Antworten des Autors entnehme ich allerdings, da&#223; diese Einw&#228;nde bei ihm &quot;nicht angekommen&quot; sind. Deshalb versuche ich es einmal mit einem einfachen Beispiel:

Zur Oetker-Unternehmensgruppe geh&#246;rt neben dem bekannten Backpulver-Hersteller unter anderem auch eine Reederei. Daraus l&#228;&#223;t sich aber nicht sinnvoll ableiten, da&#223; bei der Herstellung von Backpulver auch die gesetzlichen Vorschriften f&#252;r Reedereien beachtet werden m&#252;ssen. Weder grunds&#228;tzlich f&#252;r alle Backpulver-Hersteller im allgemeinen, noch f&#252;r Oetker im besonderen.

Zur&#252;ck zum Artikel:

Ja, es gibt ISPs die selbst auch Inhalte ver&#246;ffentlichen. Im Rahmen dieser T&#228;tigkeit sind sie nat&#252;rlich in gewissem Umfang verlegerisch t&#228;tig. Unabh&#228;ngig davon stellen sie in ihrer Eigenschaft als ISP eine Infrastruktur f&#252;r die Zustellung von Datenpakete verschiedener Dienste (Protokolle) und unterschiedlichster Nutzer zur Verf&#252;gung. Eine vermischte Betrachtung dieser unterschiedlichen T&#228;tigkeiten ergibt allerdings deshalb noc lange keinen Sinn.

Problematisch wird das erst bei folgenden Handlungsweisen ...

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Mobilkom-Austria-verkauft-Ortsdaten-von-Handynutzern-889962.html

http://www.netzpolitik.org/2009/botnets-internetanbieter-und-politik-auf-sanften-sohlen-zu-neuen-nationalen-strukturen-der-internet-regulierung/

... bei denen die im Rahmen der Infrastrukturdienstleistung entstandenen Daten anderweitig zweckentfremdet werden (sollen/k&#246;nnen).

Bei der Ver&#246;ffentlichung auf eigenen (Web-)Seiten mag die Nutzung fremder Inhalte - falls vorhanden - betrachtenswert sein. Der Transport fremder Inhalte im Rahmen der ISP-T&#228;tigkeit hat dagegen ausdr&#252;cklich keinen Ver&#246;ffentlichungscharakter. (Ich beispielsweise lege Wert darauf, da&#223; weder meine Online-Bankgesch&#228;fte noch meine Online-Shopping-Exkursionen &#246;ffentlich stattfinden. Und auch meine pers&#246;nliche Nutzung von Informationsangeboten im Netz ist nicht zur Ver&#246;ffentlichung bestimmt, ausgenommen nat&#252;rlich, wenn ich - wie jetzt hier - bewu&#223;t etwas ver&#246;ffentliche.)

Selbst die Tatsache, da&#223; bei ISPs die eine T&#228;tigkeit (eigene Ver&#246;ffentlichung) von der anderen (Infrastrukturservice) querfinanziert sein k&#246;nnte, ist prinzipiell unerheblich, solange dies keine kartellrechtliche Bedeutung hat. (Viele Firmen konzentrieren sich nicht nur auf ein Kerngesch&#228;ft, unter anderem deshalb, WEIL dies die M&#246;glichkeit zum Ausgleich unterschiedlicher Gesch&#228;ftsentwicklungen bietet.)

Google &#252;brigens ist meines Wissens gar nicht als ISP t&#228;tig, pa&#223;t also nicht in die Argumentationslinie, obwohl gerade Google Ansatzpunkte f&#252;r die eigentliche Fragestellung (s. u.) liefern k&#246;nnte.

Ich finde es nicht verkehrt, sich mit der (neuen?) Rollenverteilung von Verlegern und Inhaltsproduzenten im Internet zu besch&#228;ftigen. Die Vermischung dieser Fragen mit technischen Infrastrukturt&#228;tigkeiten, die bei klassischem Verlagsgesch&#228;ft beispielsweise von Papierherstellern und Speditionen &#252;bernommen werden, sorgt meines Erachtens im besten Fall f&#252;r Verwirrung und f&#252;hrt im schlimmsten Fall zu abstrusen Fehlschl&#252;ssen.

eParanoid</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal hat die Sichtweise von &#8220;Nicht-Technikern&#8221; auf komplexe Zusammenh&#228;nge schon etwas anr&#252;hrend Naives. :-)</p>
<p>In einigen Kommentaren wurde schon auf das grunds&#228;tzliche Mi&#223;verst&#228;ndnis im Artikel hingewiesen. Den Antworten des Autors entnehme ich allerdings, da&#223; diese Einw&#228;nde bei ihm &#8220;nicht angekommen&#8221; sind. Deshalb versuche ich es einmal mit einem einfachen Beispiel:</p>
<p>Zur Oetker-Unternehmensgruppe geh&#246;rt neben dem bekannten Backpulver-Hersteller unter anderem auch eine Reederei. Daraus l&#228;&#223;t sich aber nicht sinnvoll ableiten, da&#223; bei der Herstellung von Backpulver auch die gesetzlichen Vorschriften f&#252;r Reedereien beachtet werden m&#252;ssen. Weder grunds&#228;tzlich f&#252;r alle Backpulver-Hersteller im allgemeinen, noch f&#252;r Oetker im besonderen.</p>
<p>Zur&#252;ck zum Artikel:</p>
<p>Ja, es gibt ISPs die selbst auch Inhalte ver&#246;ffentlichen. Im Rahmen dieser T&#228;tigkeit sind sie nat&#252;rlich in gewissem Umfang verlegerisch t&#228;tig. Unabh&#228;ngig davon stellen sie in ihrer Eigenschaft als ISP eine Infrastruktur f&#252;r die Zustellung von Datenpakete verschiedener Dienste (Protokolle) und unterschiedlichster Nutzer zur Verf&#252;gung. Eine vermischte Betrachtung dieser unterschiedlichen T&#228;tigkeiten ergibt allerdings deshalb noc lange keinen Sinn.</p>
<p>Problematisch wird das erst bei folgenden Handlungsweisen &#8230;</p>
<p><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Mobilkom-Austria-verkauft-Ortsdaten-von-Handynutzern-889962.html" rel="nofollow">http://www.heise.de/newsticker/meldung/Mobilkom-Austria-verkauft-Ortsdaten-von-Handynutzern-889962.html</a></p>
<p><a href="http://www.netzpolitik.org/2009/botnets-internetanbieter-und-politik-auf-sanften-sohlen-zu-neuen-nationalen-strukturen-der-internet-regulierung/" rel="nofollow">http://www.netzpolitik.org/2009/botnets-internetanbieter-und-politik-auf-sanften-sohlen-zu-neuen-nationalen-strukturen-der-internet-regulierung/</a></p>
<p>&#8230; bei denen die im Rahmen der Infrastrukturdienstleistung entstandenen Daten anderweitig zweckentfremdet werden (sollen/k&#246;nnen).</p>
<p>Bei der Ver&#246;ffentlichung auf eigenen (Web-)Seiten mag die Nutzung fremder Inhalte &#8211; falls vorhanden &#8211; betrachtenswert sein. Der Transport fremder Inhalte im Rahmen der ISP-T&#228;tigkeit hat dagegen ausdr&#252;cklich keinen Ver&#246;ffentlichungscharakter. (Ich beispielsweise lege Wert darauf, da&#223; weder meine Online-Bankgesch&#228;fte noch meine Online-Shopping-Exkursionen &#246;ffentlich stattfinden. Und auch meine pers&#246;nliche Nutzung von Informationsangeboten im Netz ist nicht zur Ver&#246;ffentlichung bestimmt, ausgenommen nat&#252;rlich, wenn ich &#8211; wie jetzt hier &#8211; bewu&#223;t etwas ver&#246;ffentliche.)</p>
<p>Selbst die Tatsache, da&#223; bei ISPs die eine T&#228;tigkeit (eigene Ver&#246;ffentlichung) von der anderen (Infrastrukturservice) querfinanziert sein k&#246;nnte, ist prinzipiell unerheblich, solange dies keine kartellrechtliche Bedeutung hat. (Viele Firmen konzentrieren sich nicht nur auf ein Kerngesch&#228;ft, unter anderem deshalb, WEIL dies die M&#246;glichkeit zum Ausgleich unterschiedlicher Gesch&#228;ftsentwicklungen bietet.)</p>
<p>Google &#252;brigens ist meines Wissens gar nicht als ISP t&#228;tig, pa&#223;t also nicht in die Argumentationslinie, obwohl gerade Google Ansatzpunkte f&#252;r die eigentliche Fragestellung (s. u.) liefern k&#246;nnte.</p>
<p>Ich finde es nicht verkehrt, sich mit der (neuen?) Rollenverteilung von Verlegern und Inhaltsproduzenten im Internet zu besch&#228;ftigen. Die Vermischung dieser Fragen mit technischen Infrastrukturt&#228;tigkeiten, die bei klassischem Verlagsgesch&#228;ft beispielsweise von Papierherstellern und Speditionen &#252;bernommen werden, sorgt meines Erachtens im besten Fall f&#252;r Verwirrung und f&#252;hrt im schlimmsten Fall zu abstrusen Fehlschl&#252;ssen.</p>
<p>eParanoid</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Julia Wagner</title>
		<link>http://carta.info/20450/google-und-die-telekom-sind-das-die-neuen-verleger/comment-page-1/#comment-8248</link>
		<dc:creator>Julia Wagner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 19:40:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=20450#comment-8248</guid>
		<description>Die Telekom ist mit dem T-Online Portal seit vielen vielen Jahren einer der Content-Anbieter in Internet, an dieser Entwicklung ist nichts neues. Und Google hat bisher seine Finger von Content gelassen (sieht man mal von knol ab) und wird das mit Weitsicht awohl auch zuk&#252;nftig tun.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Telekom ist mit dem T-Online Portal seit vielen vielen Jahren einer der Content-Anbieter in Internet, an dieser Entwicklung ist nichts neues. Und Google hat bisher seine Finger von Content gelassen (sieht man mal von knol ab) und wird das mit Weitsicht awohl auch zuk&#252;nftig tun.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Television</title>
		<link>http://carta.info/20450/google-und-die-telekom-sind-das-die-neuen-verleger/comment-page-1/#comment-8204</link>
		<dc:creator>Thomas Television</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 18:46:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=20450#comment-8204</guid>
		<description>Ein Weltverlag, an dem die Providers Anteilseigner sind, ist jetzt aber wieder was anderes, als der Gedanke aus dem Beitrag. Wie auch immer: die Grundaussage, dass es eben neue Verlage gibt, die ist sicher richtig, genau wie der letzte Satz (&quot;Die guten alten Verleger aber werden im Internet zu Inhalte-Anbietern wie du und ich.&quot;)

Ich pers&#246;nlich w&#252;rde aber am ehesten Facebook und &#228;hnliche als &quot;Verlag&quot; bezeichnen, da sie das bieten, was ja im Prinzip das Alleinstellungsmerkmal von Verlagen ist: Heimat und Lokales. 

Den Gedanken, dass der Nachrichtenstrom (m)eines Social Networks, bestehend aus Freunde, Bekannten, Informationen aus dem Berufsleben, von Dingen, von denen ich &quot;Fan&quot; bin, Unternehmen, Freizeit-Veranstaltern das ersetzt, was die Lokalzeitung sozusagen neben der Kritik- und Kontrolle wichtig gemacht hat (f&#252;r meine Generation allerdings nicht mehr, auch vor dem Netz) habe ich schon &#246;fter geh&#246;rt. 

&quot;ich w&#252;nschte mir, die K&#228;mpfer (auch die Niggemeiers und Ikens) w&#252;rden mal ein paar Schritte von ihren kleinen Scharm&#252;tzeln zur&#252;ck treten und einen Moment lang die Realit&#228;t dieses gigantischen Weltverlags betrachten.&quot;

Die &quot;Scharm&#252;tzel&quot; zwischen Niggemeier und Iken und anderen sind ja nichts anderes, als quasi der sichtbare Teil des &quot;freien Spiel der Kr&#228;fte&quot;, dass nach Ansicht entsprechender Ideologien dazu f&#252;hren muss, dass am Ende - wenn die Verlage alles ausprobiert haben und sich mit kritischen Medienbeobachtern und schimpfenden Nutzern sowie deren Bed&#252;rfnissen eingepegelt haben - ein profitabler und guter Qualit&#228;tsjournalismus heraus kommt, der seine Aufgaben auch im Internet erf&#252;llt.

Vergleich etwa mit dem stabilen Weltwirtschaftssystem, dass wir auf dieser Denkschule geschaffen haben, in dem es keine Armut mehr gibt. ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Weltverlag, an dem die Providers Anteilseigner sind, ist jetzt aber wieder was anderes, als der Gedanke aus dem Beitrag. Wie auch immer: die Grundaussage, dass es eben neue Verlage gibt, die ist sicher richtig, genau wie der letzte Satz (&#8220;Die guten alten Verleger aber werden im Internet zu Inhalte-Anbietern wie du und ich.&#8221;)</p>
<p>Ich pers&#246;nlich w&#252;rde aber am ehesten Facebook und &#228;hnliche als &#8220;Verlag&#8221; bezeichnen, da sie das bieten, was ja im Prinzip das Alleinstellungsmerkmal von Verlagen ist: Heimat und Lokales. </p>
<p>Den Gedanken, dass der Nachrichtenstrom (m)eines Social Networks, bestehend aus Freunde, Bekannten, Informationen aus dem Berufsleben, von Dingen, von denen ich &#8220;Fan&#8221; bin, Unternehmen, Freizeit-Veranstaltern das ersetzt, was die Lokalzeitung sozusagen neben der Kritik- und Kontrolle wichtig gemacht hat (f&#252;r meine Generation allerdings nicht mehr, auch vor dem Netz) habe ich schon &#246;fter geh&#246;rt. </p>
<p>&#8220;ich w&#252;nschte mir, die K&#228;mpfer (auch die Niggemeiers und Ikens) w&#252;rden mal ein paar Schritte von ihren kleinen Scharm&#252;tzeln zur&#252;ck treten und einen Moment lang die Realit&#228;t dieses gigantischen Weltverlags betrachten.&#8221;</p>
<p>Die &#8220;Scharm&#252;tzel&#8221; zwischen Niggemeier und Iken und anderen sind ja nichts anderes, als quasi der sichtbare Teil des &#8220;freien Spiel der Kr&#228;fte&#8221;, dass nach Ansicht entsprechender Ideologien dazu f&#252;hren muss, dass am Ende &#8211; wenn die Verlage alles ausprobiert haben und sich mit kritischen Medienbeobachtern und schimpfenden Nutzern sowie deren Bed&#252;rfnissen eingepegelt haben &#8211; ein profitabler und guter Qualit&#228;tsjournalismus heraus kommt, der seine Aufgaben auch im Internet erf&#252;llt.</p>
<p>Vergleich etwa mit dem stabilen Weltwirtschaftssystem, dass wir auf dieser Denkschule geschaffen haben, in dem es keine Armut mehr gibt. ;)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/20450/google-und-die-telekom-sind-das-die-neuen-verleger/comment-page-1/#comment-8196</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 17:49:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=20450#comment-8196</guid>
		<description>@Thomas/Robin
Der Streit um die Einordnung des Internets beginnt m.E. viel fr&#252;her. Die ersten Gesetze, die das Netz zu definieren versuchten, sprachen nur von (neutralen) Dienste-Anbietern (denn der Zweck des neuen Instrumentes war es, den Warenverkehr, etwa innerhalb der EU, zu gew&#228;hrleisten, zu beschleunigen, zu harmonisieren, also gleich, sicher und gerecht zu machen). Das Ver&#246;ffentlichen von Inhalten im WWW war absolut zweitrangig. Man dachte in erster Linie an die Post, wenn man in Br&#252;ssel vom Internet redete. 
Heute, 15 Jahre sp&#228;ter, arbeiten wir „Webkommunisten“ (D&#246;pfner) kostenlos in einem riesigen Weltverlag, der unsere Inhalte verwertet. Anteile an diesem Weltverlag halten die Zugangsprovider und die Suchmaschinen. Erstere kassieren die Nutzer-Abos (ca. 25 Euro pro Monat und Nase), letztere kassieren den Gro&#223;teil der Werbeeinnahmen (Milliarden!). Nur wir Webkommunisten, die wir die Inhalte produzieren, bekommen nichts (bzw. nur Brosamen: Michalis Pantelouris von „Print w&#252;rgt“ hat im letzten Monat 6,37 Euro mit Werbung eingenommen). Ich will das nicht beklagen, denn wir sind ja, wie schon gesagt, Webkommunisten. 
Was mich an der Debatte st&#246;rt, ist vielmehr, dass die oben geschilderten Fakten gern unter den Tisch gekehrt werden. Ich habe nichts dagegen, dass die Webkommunisten gegen die Webkapitalisten k&#228;mpfen (Klassenkampf macht Laune), aber ich w&#252;nschte mir, die K&#228;mpfer (auch die Niggemeiers und Ikens) w&#252;rden mal ein paar Schritte von ihren kleinen Scharm&#252;tzeln zur&#252;ck treten und einen Moment lang die Realit&#228;t dieses gigantischen Weltverlags betrachten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Thomas/Robin<br />
Der Streit um die Einordnung des Internets beginnt m.E. viel fr&#252;her. Die ersten Gesetze, die das Netz zu definieren versuchten, sprachen nur von (neutralen) Dienste-Anbietern (denn der Zweck des neuen Instrumentes war es, den Warenverkehr, etwa innerhalb der EU, zu gew&#228;hrleisten, zu beschleunigen, zu harmonisieren, also gleich, sicher und gerecht zu machen). Das Ver&#246;ffentlichen von Inhalten im WWW war absolut zweitrangig. Man dachte in erster Linie an die Post, wenn man in Br&#252;ssel vom Internet redete.<br />
Heute, 15 Jahre sp&#228;ter, arbeiten wir „Webkommunisten“ (D&#246;pfner) kostenlos in einem riesigen Weltverlag, der unsere Inhalte verwertet. Anteile an diesem Weltverlag halten die Zugangsprovider und die Suchmaschinen. Erstere kassieren die Nutzer-Abos (ca. 25 Euro pro Monat und Nase), letztere kassieren den Gro&#223;teil der Werbeeinnahmen (Milliarden!). Nur wir Webkommunisten, die wir die Inhalte produzieren, bekommen nichts (bzw. nur Brosamen: Michalis Pantelouris von „Print w&#252;rgt“ hat im letzten Monat 6,37 Euro mit Werbung eingenommen). Ich will das nicht beklagen, denn wir sind ja, wie schon gesagt, Webkommunisten.<br />
Was mich an der Debatte st&#246;rt, ist vielmehr, dass die oben geschilderten Fakten gern unter den Tisch gekehrt werden. Ich habe nichts dagegen, dass die Webkommunisten gegen die Webkapitalisten k&#228;mpfen (Klassenkampf macht Laune), aber ich w&#252;nschte mir, die K&#228;mpfer (auch die Niggemeiers und Ikens) w&#252;rden mal ein paar Schritte von ihren kleinen Scharm&#252;tzeln zur&#252;ck treten und einen Moment lang die Realit&#228;t dieses gigantischen Weltverlags betrachten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Television</title>
		<link>http://carta.info/20450/google-und-die-telekom-sind-das-die-neuen-verleger/comment-page-1/#comment-8189</link>
		<dc:creator>Thomas Television</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 16:43:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=20450#comment-8189</guid>
		<description>@Wolfgang Michal:

&quot;Nichts anderes sage ich. Die Provider vermitteln den Nutzern den Zugang zum Internet, also zu allen damit verbundenen Nutzungsarten. Manchmal ist der Provider tats&#228;chlich nur Durchleiter, manchmal de facto ‘Verleger’ von Inhalten.&quot;

Ich verstehe, was Niggo meint. In ihrem Vergleich sieht es so aus, als h&#228;tten die Provider quasi zwei &quot;Abteilungen&quot;, wovon einer dann die neuen Verlage sind. Vergleichbar, als w&#252;rde ein Papierhersteller auch eine Zeitung produzieren (mit dem eigenen Papier).

Die Frage, die ich mir stellen, und auch nochmal genauer wissen w&#252;rde ist: W&#252;rde man den Provider auch ohne die Abteilung &quot;Verlag&quot; also etwa das Content-Angebot von T-Online, als &quot;neuen Verlag&quot; bezeichnen m&#252;ssen. Und wenn ja wieso. Weil das WWW meistens einsehbar ist? Wegen der Art wie die Politik Provider behandelt (Urheberrecht, Netzzensur)?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wolfgang Michal:</p>
<p>&#8220;Nichts anderes sage ich. Die Provider vermitteln den Nutzern den Zugang zum Internet, also zu allen damit verbundenen Nutzungsarten. Manchmal ist der Provider tats&#228;chlich nur Durchleiter, manchmal de facto ‘Verleger’ von Inhalten.&#8221;</p>
<p>Ich verstehe, was Niggo meint. In ihrem Vergleich sieht es so aus, als h&#228;tten die Provider quasi zwei &#8220;Abteilungen&#8221;, wovon einer dann die neuen Verlage sind. Vergleichbar, als w&#252;rde ein Papierhersteller auch eine Zeitung produzieren (mit dem eigenen Papier).</p>
<p>Die Frage, die ich mir stellen, und auch nochmal genauer wissen w&#252;rde ist: W&#252;rde man den Provider auch ohne die Abteilung &#8220;Verlag&#8221; also etwa das Content-Angebot von T-Online, als &#8220;neuen Verlag&#8221; bezeichnen m&#252;ssen. Und wenn ja wieso. Weil das WWW meistens einsehbar ist? Wegen der Art wie die Politik Provider behandelt (Urheberrecht, Netzzensur)?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/20450/google-und-die-telekom-sind-das-die-neuen-verleger/comment-page-1/#comment-8187</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 16:16:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=20450#comment-8187</guid>
		<description>Lieber Wolfgang,

Provider und Suchmaschinen &#252;bernehmen l&#228;ngst &quot;verlegerische Kompetenzen&quot;, weil Vertrieb und Aggregtion verlegerische Kompetenzen sind. Ob sie auch ins Content gesch&#228;ft gehen? Eher w&#252;rde ich auf noch mehr corporate publishing als Anbieter im Netz wetten. NGO-PR statt Journalismus. Aber schauen wir mal....

gruss, rml</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Wolfgang,</p>
<p>Provider und Suchmaschinen &#252;bernehmen l&#228;ngst &#8220;verlegerische Kompetenzen&#8221;, weil Vertrieb und Aggregtion verlegerische Kompetenzen sind. Ob sie auch ins Content gesch&#228;ft gehen? Eher w&#252;rde ich auf noch mehr corporate publishing als Anbieter im Netz wetten. NGO-PR statt Journalismus. Aber schauen wir mal&#8230;.</p>
<p>gruss, rml</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Pipelines &#38; Netzneutralität, Nachtrag &#8211; Orkpiraten</title>
		<link>http://carta.info/20450/google-und-die-telekom-sind-das-die-neuen-verleger/comment-page-1/#comment-8185</link>
		<dc:creator>Pipelines &#38; Netzneutralität, Nachtrag &#8211; Orkpiraten</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 16:13:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=20450#comment-8185</guid>
		<description>[...] einem Kom­men­tar auf Carta ver­sucht Wolf­gang Michal seine (von mir kri­ti­sier­ten) Aus­sa­gen noch ein­mal zu kon­kre­ti­sie­ren. Urspr&#252;ng­lich wollte ich direkt dort kom­men­tie­ren, [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] einem Kom­men­tar auf Carta ver­sucht Wolf­gang Michal seine (von mir kri­ti­sier­ten) Aus­sa­gen noch ein­mal zu kon­kre­ti­sie­ren. Urspr&#252;ng­lich wollte ich direkt dort kom­men­tie­ren, [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/20450/google-und-die-telekom-sind-das-die-neuen-verleger/comment-page-1/#comment-8181</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 15:59:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=20450#comment-8181</guid>
		<description>Googles Fast Flip wird umfangreicher (= Leistungsschutztaugliche Snippets)
http://fastflip.googlelabs.com/search?q=section%3A%22Politics%22

Interessant auch: Art Brodsky und Nate Anderson &#252;ber den Copyright-Gipfel in Washington. 
http://arstechnica.com/tech-policy/news/2009/12/bidens-ip-roundtable-brings-together-big-content-fbi.ars

http://www.publicknowledge.org/node/2818</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Googles Fast Flip wird umfangreicher (= Leistungsschutztaugliche Snippets)<br />
<a href="http://fastflip.googlelabs.com/search?q=section%3A%22Politics%22" rel="nofollow">http://fastflip.googlelabs.com/search?q=section%3A%22Politics%22</a></p>
<p>Interessant auch: Art Brodsky und Nate Anderson &#252;ber den Copyright-Gipfel in Washington.<br />
<a href="http://arstechnica.com/tech-policy/news/2009/12/bidens-ip-roundtable-brings-together-big-content-fbi.ars" rel="nofollow">http://arstechnica.com/tech-policy/news/2009/12/bidens-ip-roundtable-brings-together-big-content-fbi.ars</a></p>
<p><a href="http://www.publicknowledge.org/node/2818" rel="nofollow">http://www.publicknowledge.org/node/2818</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lesestoff 17/12/2009 &#124; ich:AG</title>
		<link>http://carta.info/20450/google-und-die-telekom-sind-das-die-neuen-verleger/comment-page-1/#comment-8175</link>
		<dc:creator>Lesestoff 17/12/2009 &#124; ich:AG</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 15:16:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=20450#comment-8175</guid>
		<description>[...]  Google und die Telekom: Sind das die neuen Verleger? „Halt!“ schreien jetzt manche. Niemand k&#228;me doch auf die Idee, einen Papierhersteller f&#252;r das verantwortlich zu machen, was andere Leute auf das Papier schreiben. Das Internet ist doch blo&#223; ein Tr&#228;germedium. Das ist richtig, aber es ist eben nur die halbe Wahrheit. Denn Papier- oder Druckmaschinenhersteller ver&#246;ffentlichen und verbreiten keine Inhalte, Telekom und Google aber schon. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...]  Google und die Telekom: Sind das die neuen Verleger? „Halt!“ schreien jetzt manche. Niemand k&#228;me doch auf die Idee, einen Papierhersteller f&#252;r das verantwortlich zu machen, was andere Leute auf das Papier schreiben. Das Internet ist doch blo&#223; ein Tr&#228;germedium. Das ist richtig, aber es ist eben nur die halbe Wahrheit. Denn Papier- oder Druckmaschinenhersteller ver&#246;ffentlichen und verbreiten keine Inhalte, Telekom und Google aber schon. [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/20450/google-und-die-telekom-sind-das-die-neuen-verleger/comment-page-1/#comment-8154</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 09:58:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=20450#comment-8154</guid>
		<description>@niggo:
Was wird hier vermischt?

Das Internet erm&#246;glicht die Nutzung verschiedener Dienste wie E-Mail, Usenet (Wandzeitung), FTP (Daten&#252;bertragung), Telefonie, Radio und Fernsehen und – ja - World Wide Web. Das WWW, das Netz aus &#246;ffentlich einsehbaren Webseiten, ist also eine (!) Nutzungsm&#246;glichkeit des Internet unter mehreren. 

Nichts anderes sage ich. Die Provider vermitteln den Nutzern den Zugang zum Internet, also zu allen damit verbundenen Nutzungsarten. Manchmal ist der Provider tats&#228;chlich nur Durchleiter, manchmal de facto &#039;Verleger&#039; von Inhalten. 

Die Verwendung des Bildes „gl&#228;sern“ oder „blickdicht“ soll doch nur veranschaulichen, was, technisch aufgedr&#246;selt, f&#252;r meinen Aspekt zu umst&#228;ndlich w&#228;re.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@niggo:<br />
Was wird hier vermischt?</p>
<p>Das Internet erm&#246;glicht die Nutzung verschiedener Dienste wie E-Mail, Usenet (Wandzeitung), FTP (Daten&#252;bertragung), Telefonie, Radio und Fernsehen und – ja &#8211; World Wide Web. Das WWW, das Netz aus &#246;ffentlich einsehbaren Webseiten, ist also eine (!) Nutzungsm&#246;glichkeit des Internet unter mehreren. </p>
<p>Nichts anderes sage ich. Die Provider vermitteln den Nutzern den Zugang zum Internet, also zu allen damit verbundenen Nutzungsarten. Manchmal ist der Provider tats&#228;chlich nur Durchleiter, manchmal de facto &#8216;Verleger&#8217; von Inhalten. </p>
<p>Die Verwendung des Bildes „gl&#228;sern“ oder „blickdicht“ soll doch nur veranschaulichen, was, technisch aufgedr&#246;selt, f&#252;r meinen Aspekt zu umst&#228;ndlich w&#228;re.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Television</title>
		<link>http://carta.info/20450/google-und-die-telekom-sind-das-die-neuen-verleger/comment-page-1/#comment-8147</link>
		<dc:creator>Thomas Television</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 02:01:13 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Denn Papier- oder Druckmaschinenhersteller ver&#246;ffentlichen und verbreiten keine Inhalte, Telekom und Google aber schon.&quot;

Vielleicht sollte man sich in dem Zusammenhang auch immer mal wieder bewusst machen, dass das Content-Angebot von T-Online das mit Abstand meistbesuchte ist: http://tinyurl.com/yd4jegf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Denn Papier- oder Druckmaschinenhersteller ver&#246;ffentlichen und verbreiten keine Inhalte, Telekom und Google aber schon.&#8221;</p>
<p>Vielleicht sollte man sich in dem Zusammenhang auch immer mal wieder bewusst machen, dass das Content-Angebot von T-Online das mit Abstand meistbesuchte ist: <a href="http://tinyurl.com/yd4jegf" rel="nofollow">http://tinyurl.com/yd4jegf</a></p>
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