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	<title>Kommentare zu: Wie Markus Sch&#228;chter den 12. Rundfunkstaatsvertrag v&#246;llig uminterpretiert</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 01:08:11 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Warum sich die Bild so sehr über die Öffentlich-Rechtlichen aufregt &#171; TV&#8230; und so</title>
		<link>http://carta.info/20204/markus-schaechter-den-12-rundfunkstaatsvertrag-interpretation/comment-page-1/#comment-8431</link>
		<dc:creator>Warum sich die Bild so sehr über die Öffentlich-Rechtlichen aufregt &#171; TV&#8230; und so</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 01:25:16 +0000</pubDate>
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		<description>[...] &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, und derem Versuch ihrem Wettbewerbsnachteil zu entgehen: hier, hier und hier etwa. Auch Medienwissenschaftlerin Miriam Meckel hat schon [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, und derem Versuch ihrem Wettbewerbsnachteil zu entgehen: hier, hier und hier etwa. Auch Medienwissenschaftlerin Miriam Meckel hat schon [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Reiner</title>
		<link>http://carta.info/20204/markus-schaechter-den-12-rundfunkstaatsvertrag-interpretation/comment-page-1/#comment-8261</link>
		<dc:creator>Reiner</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 10:36:29 +0000</pubDate>
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		<description>Besser sp&#228;t als nie:

http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?tab=2&amp;source=/kulturzeit/themen/140611/index.html

&quot;&quot;&quot;
Besser als der Ruf
Kultur im Fernsehen
Eine Studie, die der WDR jetzt dem Deutschen Kulturrat in Auftrag gegeben hat, l&#228;sst aufatmen: Sie beweist, dass der Kulturanteil im TV immer noch unver&#228;ndert hoch ist.
&quot;&quot;&quot;

Zitat:
&quot;&quot;&quot;
Das Verlagswesen besteht nicht nur aus dem Fischer-Verlag oder Rowohlt, sondern Bastei-L&#252;bbe geh&#246;rt genauso dazu. Herta M&#252;ller geh&#246;rt zum Kulturbereich genauso dazu wie der Schreiber eines Lore- oder anderen Romans.&quot;
&quot;&quot;&quot;
Lore-Romane? Also ist alles Kultur. Habt ihr diese WDR-Auftragsstudie noch nicht entdeckt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Besser sp&#228;t als nie:</p>
<p><a href="http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?tab=2&#038;source=/kulturzeit/themen/140611/index.html" rel="nofollow">http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?tab=2&#038;source=/kulturzeit/themen/140611/index.html</a></p>
<p>&#8220;&#8221;"<br />
Besser als der Ruf<br />
Kultur im Fernsehen<br />
Eine Studie, die der WDR jetzt dem Deutschen Kulturrat in Auftrag gegeben hat, l&#228;sst aufatmen: Sie beweist, dass der Kulturanteil im TV immer noch unver&#228;ndert hoch ist.<br />
&#8220;&#8221;"</p>
<p>Zitat:<br />
&#8220;&#8221;"<br />
Das Verlagswesen besteht nicht nur aus dem Fischer-Verlag oder Rowohlt, sondern Bastei-L&#252;bbe geh&#246;rt genauso dazu. Herta M&#252;ller geh&#246;rt zum Kulturbereich genauso dazu wie der Schreiber eines Lore- oder anderen Romans.&#8221;<br />
&#8220;&#8221;"<br />
Lore-Romane? Also ist alles Kultur. Habt ihr diese WDR-Auftragsstudie noch nicht entdeckt?</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://carta.info/20204/markus-schaechter-den-12-rundfunkstaatsvertrag-interpretation/comment-page-1/#comment-8048</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 14:36:54 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, hier wird es dann so richtig abstrakt. Was ist Rundfunk? 
&quot;Verbreitung von Darbietungen aller Art in Wort, Ton und Bild (=Inhalte) unter Benutzung elektromagnetischer Schwingungen (ohne Verbindungsleitung oder l&#228;ngs oder mittels eines Leiters).&quot;
Macht es Sinn Rundfunk nach der Technik zu beurteilen? Ist mein Internetradio dann noch/wieder Rundfunk?
Ich meine, dass macht mich schon in meiner Medienrecht-Vorlesung verr&#252;ckt ;)
Ich denke, alle sind sich einig, dass im Internet viele Grenzen verflie&#223;en. Das macht es ja so kompliziert. Daher ist mir in den meisten F&#228;llen das wie oder warum weniger wichtig, als dass ich als User ein Angebot (bzw. eben mehr als eines), dass mir zusagt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, hier wird es dann so richtig abstrakt. Was ist Rundfunk?<br />
&#8220;Verbreitung von Darbietungen aller Art in Wort, Ton und Bild (=Inhalte) unter Benutzung elektromagnetischer Schwingungen (ohne Verbindungsleitung oder l&#228;ngs oder mittels eines Leiters).&#8221;<br />
Macht es Sinn Rundfunk nach der Technik zu beurteilen? Ist mein Internetradio dann noch/wieder Rundfunk?<br />
Ich meine, dass macht mich schon in meiner Medienrecht-Vorlesung verr&#252;ckt ;)<br />
Ich denke, alle sind sich einig, dass im Internet viele Grenzen verflie&#223;en. Das macht es ja so kompliziert. Daher ist mir in den meisten F&#228;llen das wie oder warum weniger wichtig, als dass ich als User ein Angebot (bzw. eben mehr als eines), dass mir zusagt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/20204/markus-schaechter-den-12-rundfunkstaatsvertrag-interpretation/comment-page-1/#comment-8046</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 12:29:45 +0000</pubDate>
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		<description>@ Andreas: Nat&#252;rlich ist die ganze Grotesk. Grotesk auch, das Internet f&#252;r Rundfunk zu halten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Andreas: Nat&#252;rlich ist die ganze Grotesk. Grotesk auch, das Internet f&#252;r Rundfunk zu halten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://carta.info/20204/markus-schaechter-den-12-rundfunkstaatsvertrag-interpretation/comment-page-1/#comment-8044</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 11:50:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=20204#comment-8044</guid>
		<description>Gut, unter dem Gesichtspunkt sicher nicht falsch. Aber irgendwo grotesk ist das ganze schon. Wird es weiter gegeben darf es dort sein- warum dann nicht direkt auf der Seite und wir sagen, ok, packt Werbung drauf. Ich find es einfach seltsam, dass der Makt vor &#246;/r gesch&#252;tzt werden soll- nicht der Kunde. Und gleichzeitig gelten Marktgesetze nicht f&#252;r &#246;/r</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gut, unter dem Gesichtspunkt sicher nicht falsch. Aber irgendwo grotesk ist das ganze schon. Wird es weiter gegeben darf es dort sein- warum dann nicht direkt auf der Seite und wir sagen, ok, packt Werbung drauf. Ich find es einfach seltsam, dass der Makt vor &#246;/r gesch&#252;tzt werden soll- nicht der Kunde. Und gleichzeitig gelten Marktgesetze nicht f&#252;r &#246;/r</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: robin</title>
		<link>http://carta.info/20204/markus-schaechter-den-12-rundfunkstaatsvertrag-interpretation/comment-page-1/#comment-8041</link>
		<dc:creator>robin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 10:34:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=20204#comment-8041</guid>
		<description>@ Andreas: &quot;Zwangskastrierung&quot; ist vielleicht eine etwas &#252;bertriebene Methapher, wenn es darum geht, mal zu sagen, das man das Fernsehgarten-ZDF nicht im Netz braucht. Das da muss sich jeder f&#252;r seinen Begriff entscheiden.

Die &quot;begrenzte Dauer&quot;-Idee ist v&#246;llig missverstanden: 1. Gibt es f&#252;r zeitgeschichtliche Inhalte hier ohnehin eine Ausnahme. Auch zuk&#252;nftig wird jede 20-Uhr-Tagesschau seit Anbeginn im Netz stehen. Das hat der NDR so beantragt. Da wird niemand etwas dagegen haben. 2. Die begrenzte Dauer bezieht sich ohnehin nur auf eine geb&#252;hrenfinanzierte Bereitstellung. Die Rundfunkanstalten k&#246;nnen die Inhalte an eine kommerzielle Tochter  weiterreichen und dort dann etwa auch werbefinanziert anbieten.

Als Gegenmodell zur &quot;begrenzte Dauer&quot;-Idee schl&#228;gt das ZDF nun vor, die TV-Soaps sollten bis zu 6 Monate nach Ausstrahlung der letzten Folge in der Mediathek stehen - nat&#252;rlich werbefrei und kostenlos. Da kann man sich schon fragen, ob dies der Angebotsvielfalt dient. Das ZDF w&#252;rde so zu einem der gr&#246;&#223;ten Soap-Ondemand-Anbieter. Zumindest eine Zwangskastrierung kann ich da nicht erkennen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Andreas: &#8220;Zwangskastrierung&#8221; ist vielleicht eine etwas &#252;bertriebene Methapher, wenn es darum geht, mal zu sagen, das man das Fernsehgarten-ZDF nicht im Netz braucht. Das da muss sich jeder f&#252;r seinen Begriff entscheiden.</p>
<p>Die &#8220;begrenzte Dauer&#8221;-Idee ist v&#246;llig missverstanden: 1. Gibt es f&#252;r zeitgeschichtliche Inhalte hier ohnehin eine Ausnahme. Auch zuk&#252;nftig wird jede 20-Uhr-Tagesschau seit Anbeginn im Netz stehen. Das hat der NDR so beantragt. Da wird niemand etwas dagegen haben. 2. Die begrenzte Dauer bezieht sich ohnehin nur auf eine geb&#252;hrenfinanzierte Bereitstellung. Die Rundfunkanstalten k&#246;nnen die Inhalte an eine kommerzielle Tochter  weiterreichen und dort dann etwa auch werbefinanziert anbieten.</p>
<p>Als Gegenmodell zur &#8220;begrenzte Dauer&#8221;-Idee schl&#228;gt das ZDF nun vor, die TV-Soaps sollten bis zu 6 Monate nach Ausstrahlung der letzten Folge in der Mediathek stehen &#8211; nat&#252;rlich werbefrei und kostenlos. Da kann man sich schon fragen, ob dies der Angebotsvielfalt dient. Das ZDF w&#252;rde so zu einem der gr&#246;&#223;ten Soap-Ondemand-Anbieter. Zumindest eine Zwangskastrierung kann ich da nicht erkennen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://carta.info/20204/markus-schaechter-den-12-rundfunkstaatsvertrag-interpretation/comment-page-1/#comment-8036</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 23:09:30 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde die Zwangskastrierung der &#214;/R-Internetangebote ehrlich gesagt bedenklich. Nat&#252;rlich sollte man den Wettbewerb bedenken, keine Frage. Einen Mehrwert im Sinne von &quot;deutlich anders&quot; stelle ich mir aber schwer vor. Warum? Ganz einfach: Entweder ein Konzept l&#228;uft nicht weil es nicht den W&#252;nschen der User entspricht, dann wird die Frage gestellt, warum man Geld darin investiert. Oder Aber ein Konzept l&#228;uft gut. Wetten, dann wird es kopiert? Und wenn es dann kopiert wird, ist es noch ein Mehrwert?

Grade, wenn sich h&#228;ufig beschwert wird, im Netz werde vieles nur wischi-waschi gemacht, sollte man auch mal f&#252;r tageschau.de dankbar sein. Wie wurde mir mal gesagt: &quot;Die sind nicht immer so schnell, aber wenn etwas dort steht kann man in aller Regel davon ausgehen, dass es vern&#252;nftig gegengecheckt wurde.&quot;

Pers&#246;nlich nutze ich ZDF.de und was dazu geh&#246;rt nahezu nicht. Bei der ARD kommen immerhin die Regionalen, sprich Dritten hinzu, die in meinen Augen meist schon aufgrund der anderen Zielgruppe ein Mehrwert sind. Interessanter Mehrwert sind freilich grade die Mediatheken.

Besonders bedenklich finde ich aber die &quot;auf begrenzte Dauer-Online&quot;-Idee. Ganz ehrlich, wenn ich es schon mit Geb&#252;hren mitfinanziere, dann will ich etwas auch noch 2013 lesen/gucken k&#246;nnen. Das ist doch wirklich k&#252;nstlich kaputt machen. Und dabei geht (journalistische) Qualit&#228;t drauf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde die Zwangskastrierung der &#214;/R-Internetangebote ehrlich gesagt bedenklich. Nat&#252;rlich sollte man den Wettbewerb bedenken, keine Frage. Einen Mehrwert im Sinne von &#8220;deutlich anders&#8221; stelle ich mir aber schwer vor. Warum? Ganz einfach: Entweder ein Konzept l&#228;uft nicht weil es nicht den W&#252;nschen der User entspricht, dann wird die Frage gestellt, warum man Geld darin investiert. Oder Aber ein Konzept l&#228;uft gut. Wetten, dann wird es kopiert? Und wenn es dann kopiert wird, ist es noch ein Mehrwert?</p>
<p>Grade, wenn sich h&#228;ufig beschwert wird, im Netz werde vieles nur wischi-waschi gemacht, sollte man auch mal f&#252;r tageschau.de dankbar sein. Wie wurde mir mal gesagt: &#8220;Die sind nicht immer so schnell, aber wenn etwas dort steht kann man in aller Regel davon ausgehen, dass es vern&#252;nftig gegengecheckt wurde.&#8221;</p>
<p>Pers&#246;nlich nutze ich ZDF.de und was dazu geh&#246;rt nahezu nicht. Bei der ARD kommen immerhin die Regionalen, sprich Dritten hinzu, die in meinen Augen meist schon aufgrund der anderen Zielgruppe ein Mehrwert sind. Interessanter Mehrwert sind freilich grade die Mediatheken.</p>
<p>Besonders bedenklich finde ich aber die &#8220;auf begrenzte Dauer-Online&#8221;-Idee. Ganz ehrlich, wenn ich es schon mit Geb&#252;hren mitfinanziere, dann will ich etwas auch noch 2013 lesen/gucken k&#246;nnen. Das ist doch wirklich k&#252;nstlich kaputt machen. Und dabei geht (journalistische) Qualit&#228;t drauf.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: hape</title>
		<link>http://carta.info/20204/markus-schaechter-den-12-rundfunkstaatsvertrag-interpretation/comment-page-1/#comment-8032</link>
		<dc:creator>hape</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 18:44:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=20204#comment-8032</guid>
		<description>Das Bundesverfassungsgericht, das nun wirklich nicht im Verdacht steht, es b&#246;s mit den Anstalten zu meinen, hat in einem seiner Pro-Rundfunkgeb&#252;hren-Urteile mal Folgendes geschrieben:
&quot;Die Bestimmung dessen, was zur Funktionserf&#252;llung erforderlich ist, kann nicht den Rundfunkanstalten allein obliegen. Sie bieten keine hinreichende Gew&#228;hr daf&#252;r, da&#223; sie sich bei der Anforderung der vor allem von den Empf&#228;ngern aufzubringenden finanziellen Mittel im Rahmen des Funktionsnotwendigen halten. Rundfunkanstalten haben wie jede Institution ein Selbstbehauptungs- und Ausweitungsinteresse, das sich gegen&#252;ber der ihnen auferlegten Funktion verselbst&#228;ndigen kann. Das gilt erst recht unter den Bedingungen des Wettbewerbs mit privaten Veranstaltern, die sowohl in der Beschaffung ihrer Gelder als auch in der Gestaltung ihrer Programme freier sind.&quot;
(BVerfGE, 87-181/201) 
Diese Zitat aus dem Jahr 1992 sollte jeder Intendant jeden Morgen lesen m&#252;ssen. Dann k&#228;men sie vielleicht auf etwas bescheidenere Ideen als die, dass alles, was &#246;ff-r Sender machen, Mehrwert ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundesverfassungsgericht, das nun wirklich nicht im Verdacht steht, es b&#246;s mit den Anstalten zu meinen, hat in einem seiner Pro-Rundfunkgeb&#252;hren-Urteile mal Folgendes geschrieben:<br />
&#8220;Die Bestimmung dessen, was zur Funktionserf&#252;llung erforderlich ist, kann nicht den Rundfunkanstalten allein obliegen. Sie bieten keine hinreichende Gew&#228;hr daf&#252;r, da&#223; sie sich bei der Anforderung der vor allem von den Empf&#228;ngern aufzubringenden finanziellen Mittel im Rahmen des Funktionsnotwendigen halten. Rundfunkanstalten haben wie jede Institution ein Selbstbehauptungs- und Ausweitungsinteresse, das sich gegen&#252;ber der ihnen auferlegten Funktion verselbst&#228;ndigen kann. Das gilt erst recht unter den Bedingungen des Wettbewerbs mit privaten Veranstaltern, die sowohl in der Beschaffung ihrer Gelder als auch in der Gestaltung ihrer Programme freier sind.&#8221;<br />
(BVerfGE, 87-181/201)<br />
Diese Zitat aus dem Jahr 1992 sollte jeder Intendant jeden Morgen lesen m&#252;ssen. Dann k&#228;men sie vielleicht auf etwas bescheidenere Ideen als die, dass alles, was &#246;ff-r Sender machen, Mehrwert ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/20204/markus-schaechter-den-12-rundfunkstaatsvertrag-interpretation/comment-page-1/#comment-8022</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 15:39:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=20204#comment-8022</guid>
		<description>@ Stefan Engeln: Ja, das gibt es jeden Tag in der Tagesschau - in den allermeisten F&#228;llen v&#246;llig begr&#252;ndungsfrei.

Dabei hei&#223;t es doch beim Netzwerkrecherche: Journalisten machen keine PR.
http://www.netzwerkrecherche.de/projekte/index.php?pageid=6

Ich schicke mal eine Mail an Thomas Leif, dass er mal beim NDR vorstellig werden m&#246;ge.

gruss,

rml</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Stefan Engeln: Ja, das gibt es jeden Tag in der Tagesschau &#8211; in den allermeisten F&#228;llen v&#246;llig begr&#252;ndungsfrei.</p>
<p>Dabei hei&#223;t es doch beim Netzwerkrecherche: Journalisten machen keine PR.<br />
<a href="http://www.netzwerkrecherche.de/projekte/index.php?pageid=6" rel="nofollow">http://www.netzwerkrecherche.de/projekte/index.php?pageid=6</a></p>
<p>Ich schicke mal eine Mail an Thomas Leif, dass er mal beim NDR vorstellig werden m&#246;ge.</p>
<p>gruss,</p>
<p>rml</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan Engeln</title>
		<link>http://carta.info/20204/markus-schaechter-den-12-rundfunkstaatsvertrag-interpretation/comment-page-1/#comment-8021</link>
		<dc:creator>Stefan Engeln</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 15:24:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=20204#comment-8021</guid>
		<description>Wenn man sich mal die &lt;a href=&quot;http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3504198&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Tagesschau von gestern als Beispiel anschaut&lt;/a&gt;, dann kann man bei 04:45 sehen, wie im Rahmen des geb&#252;hrenfinanzierten Rundfunks jetzt in ganz prominenter Weise f&#252;r das Online-Angebot der ARD (Eigen-) Werbung betrieben wird. 

Andererseits gibt es auf der dort beworbenen Internetseite (www.tagesschau.de) praktisch keinen Inhalt, der sich nicht so im Netz auch an anderen Stellen (und zwar privatfinanziert) wiederfindet. 

So wird der &#246;ffentlich-rechtliche Rundfunk (und das entsprechende Geb&#252;hrenaufkommen) daf&#252;r benutzt, den ebenfalls geb&#252;hrenfinanzierten Online-Angeboten der Sender Traffic zuzuf&#252;hren. 

Das ist praktisch g&#228;ngiger &#246;ffentlich-rechtlicher Eigenwerbungsstandard.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man sich mal die <a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3504198" rel="nofollow">Tagesschau von gestern als Beispiel anschaut</a>, dann kann man bei 04:45 sehen, wie im Rahmen des geb&#252;hrenfinanzierten Rundfunks jetzt in ganz prominenter Weise f&#252;r das Online-Angebot der ARD (Eigen-) Werbung betrieben wird. </p>
<p>Andererseits gibt es auf der dort beworbenen Internetseite (www.tagesschau.de) praktisch keinen Inhalt, der sich nicht so im Netz auch an anderen Stellen (und zwar privatfinanziert) wiederfindet. </p>
<p>So wird der &#246;ffentlich-rechtliche Rundfunk (und das entsprechende Geb&#252;hrenaufkommen) daf&#252;r benutzt, den ebenfalls geb&#252;hrenfinanzierten Online-Angeboten der Sender Traffic zuzuf&#252;hren. </p>
<p>Das ist praktisch g&#228;ngiger &#246;ffentlich-rechtlicher Eigenwerbungsstandard.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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