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	<title>Kommentare zu: Provider-Jurist zum Leistungsschutzrecht: „Netzsperren f&#252;r Verlagsinhalte w&#228;ren denkbar.“</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Wed, 23 May 2012 20:01:58 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Hotblack</title>
		<link>http://carta.info/20125/stefan-engeln-netzsperren-fuer-verlagsinhalte-waeren-denkbar/comment-page-1/#comment-21175</link>
		<dc:creator>Hotblack</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 17:38:51 +0000</pubDate>
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		<description>@ 23, Peter: meine vollste Zustimmung!

Die Dreistigkeit und Arroganz der Verleger ist wirklich bemerkenswert. Als B&#252;rger der gerne frei entscheiden w&#252;rde, welche Inhalte er nutzt und f&#252;r welche er zahlen m&#246;chte finde ich es bereits schlimm genug, gesetzlich, f&#252;r Kosten von weit &#252;ber 7 Millarden € im Jahr f&#252;r die Gemeinschaft, den &#214;ffentlich-Rechtlichen Rundfunk aufgen&#246;tigt zu bekommen.
Wie ich ger&#252;chteweise vernahm, soll es der Porno-Branche derzeit ebenfalls nicht so gut gehen. Es d&#252;rfte niemand ernsthaft bestreiten, da&#223; diese Industrie einen wichtigen Beitrag zur Gesellschaft leistet. Ich finde, ein Pornographie-Leistungsschutz sollte definitiv ebenso in Erw&#228;gung gezogen werden. Wenn schon Sozialismus, dann aber auch bitte konsequent!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ 23, Peter: meine vollste Zustimmung!</p>
<p>Die Dreistigkeit und Arroganz der Verleger ist wirklich bemerkenswert. Als B&#252;rger der gerne frei entscheiden w&#252;rde, welche Inhalte er nutzt und f&#252;r welche er zahlen m&#246;chte finde ich es bereits schlimm genug, gesetzlich, f&#252;r Kosten von weit &#252;ber 7 Millarden € im Jahr f&#252;r die Gemeinschaft, den &#214;ffentlich-Rechtlichen Rundfunk aufgen&#246;tigt zu bekommen.<br />
Wie ich ger&#252;chteweise vernahm, soll es der Porno-Branche derzeit ebenfalls nicht so gut gehen. Es d&#252;rfte niemand ernsthaft bestreiten, da&#223; diese Industrie einen wichtigen Beitrag zur Gesellschaft leistet. Ich finde, ein Pornographie-Leistungsschutz sollte definitiv ebenso in Erw&#228;gung gezogen werden. Wenn schon Sozialismus, dann aber auch bitte konsequent!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Wut-Aufstand gegen Holzmedien-Soli &#124; 1&#38;1 Blog</title>
		<link>http://carta.info/20125/stefan-engeln-netzsperren-fuer-verlagsinhalte-waeren-denkbar/comment-page-1/#comment-19803</link>
		<dc:creator>Wut-Aufstand gegen Holzmedien-Soli &#124; 1&#38;1 Blog</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 15:21:27 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Dann f&#252;rchteten die Internetnutzer, sie m&#252;ssten f&#252;r ihren Internet-PC eine zus&#228;tzliche LEZ-Geb&#252;hr an eine Leistungsschutz-Einzugs-Zentrale zahlen. Die Verlage dementierten &#8211; und wurden [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Dann f&#252;rchteten die Internetnutzer, sie m&#252;ssten f&#252;r ihren Internet-PC eine zus&#228;tzliche LEZ-Geb&#252;hr an eine Leistungsschutz-Einzugs-Zentrale zahlen. Die Verlage dementierten &#8211; und wurden [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://carta.info/20125/stefan-engeln-netzsperren-fuer-verlagsinhalte-waeren-denkbar/comment-page-1/#comment-11313</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 23:50:12 +0000</pubDate>
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		<description>Fernsehen ist auch ein altes Medium. Und im Grundgesetz ist nicht nur die Freiheit von Rundfunk und Film, sondern auch die der Presse verankert. Entweder GEZ und LEZ oder - am liebsten - beides nicht mehr! Und wenn schon unbedingt Gelder vom B&#252;rger eingezogen werden m&#252;ssen, dann doch bitte zum Ausbau der Infrastruktur, z.B. schnelles Internet auch f&#252;r Leute (auf dem Lande, z.B.), die es sich eigentlich nicht leisten k&#246;nnen und verl&#228;ssliche, einfach zu handhabende Bezahlsysteme f&#252;r aufwendig produzierte Inhalte im Netz. Das w&#252;rde die Demokratie f&#246;rdern. Das w&#252;rde die technologische Entwicklung im Lande f&#246;rdern. 
Da &quot;ein bisschen schwanger&quot; eben nicht geht, ist mit der Abgabe auf &quot;neuartige Empfangsger&#228;te&quot; der Zwangssozialismus bei der Produktion medialer Inhalte l&#228;ngst eingef&#252;hrt. Langfristig mit den &#252;blichen Folgen: Kostensteigerung, Effizienzverlust, Qualit&#228;tsverlust durch Konkurrenzlosigkeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Fernsehen ist auch ein altes Medium. Und im Grundgesetz ist nicht nur die Freiheit von Rundfunk und Film, sondern auch die der Presse verankert. Entweder GEZ und LEZ oder &#8211; am liebsten &#8211; beides nicht mehr! Und wenn schon unbedingt Gelder vom B&#252;rger eingezogen werden m&#252;ssen, dann doch bitte zum Ausbau der Infrastruktur, z.B. schnelles Internet auch f&#252;r Leute (auf dem Lande, z.B.), die es sich eigentlich nicht leisten k&#246;nnen und verl&#228;ssliche, einfach zu handhabende Bezahlsysteme f&#252;r aufwendig produzierte Inhalte im Netz. Das w&#252;rde die Demokratie f&#246;rdern. Das w&#252;rde die technologische Entwicklung im Lande f&#246;rdern.<br />
Da &#8220;ein bisschen schwanger&#8221; eben nicht geht, ist mit der Abgabe auf &#8220;neuartige Empfangsger&#228;te&#8221; der Zwangssozialismus bei der Produktion medialer Inhalte l&#228;ngst eingef&#252;hrt. Langfristig mit den &#252;blichen Folgen: Kostensteigerung, Effizienzverlust, Qualit&#228;tsverlust durch Konkurrenzlosigkeit.</p>
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	<item>
		<title>Von: Knitterbart</title>
		<link>http://carta.info/20125/stefan-engeln-netzsperren-fuer-verlagsinhalte-waeren-denkbar/comment-page-1/#comment-11306</link>
		<dc:creator>Knitterbart</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 20:36:55 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Andere Provider haben aufgrund j&#252;ngerer politischer Initiativen ja auch bereits eine Sperrinfrastruktur mit Millionenaufwand fertig gestellt, die f&#252;r diesen Zweck nur leicht modifiziert werden m&#252;sste. Nur so k&#246;nnte der Internet-Nutzer noch entscheiden, ob er Verlagsangebote nutzen will und den „Holzmediensoli“ f&#252;r Leistungsschutz-Verleger zahlt oder ob er dies eben nicht m&#246;chte.&quot;

Fein, dann aber bitte auch f&#252;r das Angebot der &#214;ffentlichrechtlichen Sender durchziehen, damit man als Nutzer selbst entscheiden kann, wof&#252;r man zahlen will.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Andere Provider haben aufgrund j&#252;ngerer politischer Initiativen ja auch bereits eine Sperrinfrastruktur mit Millionenaufwand fertig gestellt, die f&#252;r diesen Zweck nur leicht modifiziert werden m&#252;sste. Nur so k&#246;nnte der Internet-Nutzer noch entscheiden, ob er Verlagsangebote nutzen will und den „Holzmediensoli“ f&#252;r Leistungsschutz-Verleger zahlt oder ob er dies eben nicht m&#246;chte.&#8221;</p>
<p>Fein, dann aber bitte auch f&#252;r das Angebot der &#214;ffentlichrechtlichen Sender durchziehen, damit man als Nutzer selbst entscheiden kann, wof&#252;r man zahlen will.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: robin</title>
		<link>http://carta.info/20125/stefan-engeln-netzsperren-fuer-verlagsinhalte-waeren-denkbar/comment-page-1/#comment-8308</link>
		<dc:creator>robin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 13:32:49 +0000</pubDate>
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		<description>@ Benedikt Schmidt: Ich f&#252;rchte auch, das Leistungsschutzrecht allein wird kein Ersatz f&#252;r progressive neue Modelle sein...

rml</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Benedikt Schmidt: Ich f&#252;rchte auch, das Leistungsschutzrecht allein wird kein Ersatz f&#252;r progressive neue Modelle sein&#8230;</p>
<p>rml</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Benedikt Schmidt</title>
		<link>http://carta.info/20125/stefan-engeln-netzsperren-fuer-verlagsinhalte-waeren-denkbar/comment-page-1/#comment-8305</link>
		<dc:creator>Benedikt Schmidt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 11:46:23 +0000</pubDate>
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		<description>Als ehemaliger Mitarbeiter in einem Zeitungsverlag sch&#228;me ich mich zutiefst f&#252;r die Anma&#223;ung und Hilflosigkeit der Verleger und renditegetriebenen Zunft in diesen ehemaligen Hochburgen einer Demokratie.

Ein politischer Beschluss dieser Leistungsschutzrechte durch Lobbyinitiativen (vgl. Hamburger Erkl&#228;rung) wird politisch, gesellschaftlich und finanziell scheitern!

Von einer &quot;LEZ&quot; oder sonst einer Geb&#252;hreneinzugszentrale f&#252;r gescheiterte Holzmedien will ich nichts wissen!

Das einzige was hier hilft, ist den Wandel progressiv anzugehen, noch aber fliesst anscheinend zuviel Geld. Jetzt g&#228;be es noch einen kleinen Puffer, eine Chance, im Gegensatz zu den USA, wo man handeln k&#246;nnte, stattdessen entkernt man seinen Betrieb und schrottet ihn Vollgas gegen die Wand, nur weil man nicht f&#228;hig ist mit der Zeit zu gehen. Das ist traurig und macht einfach nur w&#252;tend...


Viel Gl&#252;ck allen Redakteuren , Mitarbeitern und Druckern das es nicht so haarstr&#228;ubend wird, wie es sich jetzt abzeichnet!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als ehemaliger Mitarbeiter in einem Zeitungsverlag sch&#228;me ich mich zutiefst f&#252;r die Anma&#223;ung und Hilflosigkeit der Verleger und renditegetriebenen Zunft in diesen ehemaligen Hochburgen einer Demokratie.</p>
<p>Ein politischer Beschluss dieser Leistungsschutzrechte durch Lobbyinitiativen (vgl. Hamburger Erkl&#228;rung) wird politisch, gesellschaftlich und finanziell scheitern!</p>
<p>Von einer &#8220;LEZ&#8221; oder sonst einer Geb&#252;hreneinzugszentrale f&#252;r gescheiterte Holzmedien will ich nichts wissen!</p>
<p>Das einzige was hier hilft, ist den Wandel progressiv anzugehen, noch aber fliesst anscheinend zuviel Geld. Jetzt g&#228;be es noch einen kleinen Puffer, eine Chance, im Gegensatz zu den USA, wo man handeln k&#246;nnte, stattdessen entkernt man seinen Betrieb und schrottet ihn Vollgas gegen die Wand, nur weil man nicht f&#228;hig ist mit der Zeit zu gehen. Das ist traurig und macht einfach nur w&#252;tend&#8230;</p>
<p>Viel Gl&#252;ck allen Redakteuren , Mitarbeitern und Druckern das es nicht so haarstr&#228;ubend wird, wie es sich jetzt abzeichnet!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: 50hz &#8211; Werkstatt für Netzkommunikation &#187; Blogarchiv &#187; Paid Content: Schwarz und weiß</title>
		<link>http://carta.info/20125/stefan-engeln-netzsperren-fuer-verlagsinhalte-waeren-denkbar/comment-page-1/#comment-8160</link>
		<dc:creator>50hz &#8211; Werkstatt für Netzkommunikation &#187; Blogarchiv &#187; Paid Content: Schwarz und weiß</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 11:02:38 +0000</pubDate>
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		<description>[...] eine Seite das Bettelei um staatliche Unterst&#252;tzung &#8211; sei es direkt oder im Sinne eines Leistungsschutzrechtes &#8211; und zum anderen die inzwischen jedes Ma&#223; verlierende D&#228;monisierung von [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] eine Seite das Bettelei um staatliche Unterst&#252;tzung &#8211; sei es direkt oder im Sinne eines Leistungsschutzrechtes &#8211; und zum anderen die inzwischen jedes Ma&#223; verlierende D&#228;monisierung von [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: root ski &#171; Angelegenheiten</title>
		<link>http://carta.info/20125/stefan-engeln-netzsperren-fuer-verlagsinhalte-waeren-denkbar/comment-page-1/#comment-8129</link>
		<dc:creator>root ski &#171; Angelegenheiten</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 20:54:13 +0000</pubDate>
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		<description>[...] immer noch wahr. In diesem Zusammenhang interessant ist das Interview zum Leistungsschutzrecht auf carta.info/. eher nich [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] immer noch wahr. In diesem Zusammenhang interessant ist das Interview zum Leistungsschutzrecht auf carta.info/. eher nich [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Die größere Null</title>
		<link>http://carta.info/20125/stefan-engeln-netzsperren-fuer-verlagsinhalte-waeren-denkbar/comment-page-1/#comment-8117</link>
		<dc:creator>Die größere Null</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 17:23:55 +0000</pubDate>
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		<description>[...] im Zweifel auch einen Internetzugang ohne die zwangsbezahlten Inhalte anzubieten – quasi eine Netzsperre f&#252;r Verlage. Und das alles f&#252;r ein Leistungsschutzrecht, das weder Leistung sch&#252;tzt noch gerecht ist. Es ist [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] im Zweifel auch einen Internetzugang ohne die zwangsbezahlten Inhalte anzubieten – quasi eine Netzsperre f&#252;r Verlage. Und das alles f&#252;r ein Leistungsschutzrecht, das weder Leistung sch&#252;tzt noch gerecht ist. Es ist [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: eParanoid</title>
		<link>http://carta.info/20125/stefan-engeln-netzsperren-fuer-verlagsinhalte-waeren-denkbar/comment-page-1/#comment-8038</link>
		<dc:creator>eParanoid</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 00:36:52 +0000</pubDate>
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		<description>Bitte wo kann ich die Option &quot;frei von leistungsschutzrechtverlangenden Verlagen&quot; zu meinem DSL-Anschlu&#223; bestellen?

Man sollte den einzelnen Verlagen aber die M&#246;glichkeit geben, selbst zu entscheiden, ob sie zu der Gruppe derjenigen geh&#246;ren wollen, die sich den Ast, auf dem sie (noch) sitzen, abs&#228;gen.

Es gibt schlie&#223;lich auch Verlage, die das Internet verstanden haben.

eParanoid</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bitte wo kann ich die Option &#8220;frei von leistungsschutzrechtverlangenden Verlagen&#8221; zu meinem DSL-Anschlu&#223; bestellen?</p>
<p>Man sollte den einzelnen Verlagen aber die M&#246;glichkeit geben, selbst zu entscheiden, ob sie zu der Gruppe derjenigen geh&#246;ren wollen, die sich den Ast, auf dem sie (noch) sitzen, abs&#228;gen.</p>
<p>Es gibt schlie&#223;lich auch Verlage, die das Internet verstanden haben.</p>
<p>eParanoid</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan Engeln</title>
		<link>http://carta.info/20125/stefan-engeln-netzsperren-fuer-verlagsinhalte-waeren-denkbar/comment-page-1/#comment-8033</link>
		<dc:creator>Stefan Engeln</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 18:50:18 +0000</pubDate>
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		<description>@Joachim Losehand &#124; 14

Die Passage &quot;daf&#252;r k&#246;nnten neben Verlagen auch DSL-Anbieter (...) Pakete schn&#252;ren&quot; habe ich auch mit Interesse gelesen. Dabei fand ich diese Ausf&#252;hrung in dem Zusammenhang 1. sehr spannend und 2. unverst&#228;ndlich.

1. Wenn die Verlage an eine Zusammenarbeit im Rahmen neuer Gesch&#228;ftsmodelle denken, ist das sehr zu begr&#252;&#223;en. Davon k&#246;nnten letztlich Viele profitieren. Der Internetnutzer wird nicht mit Abgaben oder Kosten belastet, f&#252;r die er nicht zahlen will. Die Verleger k&#246;nnten unterschiedliche Paid Content Modelle anbieten und der ISP bietet entsprechende Flatrates/Abonnements an. 

2. Das o.g. Modell w&#252;rde aber voraussetzen, dass sich in kritischer Masse die Verleger dazu entschlie&#223;en w&#252;rden, ihre Inhalte als Paid Content anzubieten. Wer w&#252;rde schon eine Presse-Flatrate als Kunde zu einem Internetzugang dazu buchen, wenn die Inhalte ohnehin im Netz kostenlos vorhanden sind. Wenn aber die Verleger wirklich ihre Inhalte in breitem Umfang im Rahmen von Paid Content Modellen anbieten w&#252;rden, wozu br&#228;uchte es dann ein Leistungsschutzrecht? Oder anders gefragt: Wenn die Internetnutzer faktisch ohnehin via Leistungsschutzrecht f&#252;r die Inhalte bezahlen, welche Berechtigung und welchen wirtschaftlichen Sinn sollten dann noch Paid Content Modelle haben? Wenn ein Verleger aus dem Topf der Online-GEMA / LEZ partizipieren will, muss er doch faktisch f&#252;r eine m&#246;glichst hohe Verbreitung seiner Inhalte sorgen, damit sein Anteil am Topf steigt. Ich schlie&#223;e mich&lt;a href=&quot;http://blog.handelsblatt.com/indiskretion/2009/10/28/leistungsschutzrecht-paid-content-verlagsleichen/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Thomas Kn&#252;wer an&lt;/a&gt;: Paid Content und Leistungsschutzrecht widersprechen sich.      

Sinn gewinnt die o.g. Aussage in dem Zusammenhang eher dann, wenn eine Zusammenarbeit zwischen der Online-GEMA / LEZ der Verleger und den ISP gemeint sein sollte. Das k&#246;nnte dann nach dem Motto gemeint sein: F&#252;r Kunden, die die Presse-Flatrate buchen ist das Leistungsschutzrecht abgegolten, f&#252;r alle anderen wird aber trotzdem gezahlt (nur nach einem anderen Modell/Schl&#252;ssel).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Joachim Losehand | 14</p>
<p>Die Passage &#8220;daf&#252;r k&#246;nnten neben Verlagen auch DSL-Anbieter (&#8230;) Pakete schn&#252;ren&#8221; habe ich auch mit Interesse gelesen. Dabei fand ich diese Ausf&#252;hrung in dem Zusammenhang 1. sehr spannend und 2. unverst&#228;ndlich.</p>
<p>1. Wenn die Verlage an eine Zusammenarbeit im Rahmen neuer Gesch&#228;ftsmodelle denken, ist das sehr zu begr&#252;&#223;en. Davon k&#246;nnten letztlich Viele profitieren. Der Internetnutzer wird nicht mit Abgaben oder Kosten belastet, f&#252;r die er nicht zahlen will. Die Verleger k&#246;nnten unterschiedliche Paid Content Modelle anbieten und der ISP bietet entsprechende Flatrates/Abonnements an. </p>
<p>2. Das o.g. Modell w&#252;rde aber voraussetzen, dass sich in kritischer Masse die Verleger dazu entschlie&#223;en w&#252;rden, ihre Inhalte als Paid Content anzubieten. Wer w&#252;rde schon eine Presse-Flatrate als Kunde zu einem Internetzugang dazu buchen, wenn die Inhalte ohnehin im Netz kostenlos vorhanden sind. Wenn aber die Verleger wirklich ihre Inhalte in breitem Umfang im Rahmen von Paid Content Modellen anbieten w&#252;rden, wozu br&#228;uchte es dann ein Leistungsschutzrecht? Oder anders gefragt: Wenn die Internetnutzer faktisch ohnehin via Leistungsschutzrecht f&#252;r die Inhalte bezahlen, welche Berechtigung und welchen wirtschaftlichen Sinn sollten dann noch Paid Content Modelle haben? Wenn ein Verleger aus dem Topf der Online-GEMA / LEZ partizipieren will, muss er doch faktisch f&#252;r eine m&#246;glichst hohe Verbreitung seiner Inhalte sorgen, damit sein Anteil am Topf steigt. Ich schlie&#223;e mich<a href="http://blog.handelsblatt.com/indiskretion/2009/10/28/leistungsschutzrecht-paid-content-verlagsleichen/" rel="nofollow">Thomas Kn&#252;wer an</a>: Paid Content und Leistungsschutzrecht widersprechen sich.      </p>
<p>Sinn gewinnt die o.g. Aussage in dem Zusammenhang eher dann, wenn eine Zusammenarbeit zwischen der Online-GEMA / LEZ der Verleger und den ISP gemeint sein sollte. Das k&#246;nnte dann nach dem Motto gemeint sein: F&#252;r Kunden, die die Presse-Flatrate buchen ist das Leistungsschutzrecht abgegolten, f&#252;r alle anderen wird aber trotzdem gezahlt (nur nach einem anderen Modell/Schl&#252;ssel).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Joachim Losehand</title>
		<link>http://carta.info/20125/stefan-engeln-netzsperren-fuer-verlagsinhalte-waeren-denkbar/comment-page-1/#comment-8029</link>
		<dc:creator>Joachim Losehand</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 17:59:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=20125#comment-8029</guid>
		<description>@ Stefan Engeln &#124; 13

Ja, das ist diese &quot;Ohne-Urheberrecht-w&#228;re-das-Internet-ein-Testbild&quot;-Ideologie, wobei damals Christian Sprang (vgl. http://www.boersenblatt.net/330550/) wohl wirklich meinte: &quot;Ohne Verlage w&#228;re das Internet ein Testbild&quot;.

Mich deucht, die Verlage sind der festen &#220;berzeugung, das Internet - www und E-Mail - ist vornehmlich als Verbreitungsmedium kommerziell-publizistischer Angebote, als &quot;Marktplatz f&#252;r Journalismus&quot; konzipiert und zu eben diesem Behufe eingerichtet worden. Und weil sich der Balg selbst&#228;ndig macht und in eine unerw&#252;nschte Richtung entwickelt, mu&#223; er nun mit aller zur Verf&#252;gung Macht zurechtgebogen werden, damit die analoge Welt in der digitalen Welt Platz hat.

Da&#223; ISP ihren Kunden in n&#228;hrer Zukunft kommerzielle Angebote (Video, Musik und Journalismus) als Flatrate-Pakte zu einem &quot;abgespeckten&quot; Internetanschlu&#223; anbieten, wie es Herr Keese im o. a. FTD-Beitrag im letzten Absatz anspricht (&quot;... daf&#252;r k&#246;nnten neben Verlagen auch DSL-Anbieter oder Mobilfunker Pakete schn&#252;ren, so wie Amazon die Preise seiner Postdienstleister per Mischkalkulation zu einer Porto-Flatrate von 29 Euro im Jahr zusammenfasst&quot;), k&#246;nnte (!) eine bedenkenswerte L&#246;sung sein.

Das bedeutet dann nat&#252;rlich, da&#223; es ein &quot;content-web&quot; neben dem &quot;klassischen web&quot; gibt, aus dem sich die Verwerter mittels Sperren zur&#252;ckgezogen haben werden. Mit Erfahrungen aus der AOL-&#196;ra d&#252;rfte das manchem professionellen Puristen durchaus zusagen - und es w&#252;rde die M&#228;r vom &quot;Testbild Internet&quot; schnell entlarven, wie sich die Hoffnungen, dem traditionellen Printjournalismus so eine Zukunft zu geben, ebenso schnell als tr&#252;gerisch erweisen werden.

Indem die traditionellen Verleger per Leistungsschutzrecht die Einrichtung eines &quot;Parallel-Web&quot; f&#252;r Ihre kommerziellen Angebote f&#246;rdern k&#246;nnten, w&#252;rden sie dem Internet als horizontalem demokratischen Kommunikationsraum vielleicht einen dauerhaften Dienst erweisen.

Aber das halte ich ebenso idealistisch, wenn nicht gar f&#252;r phantastisch.

[NB: Die &quot;29-Euro-Flatrate&quot; ist das Amazon Prime, ein optionales Angebot, das sich nur dann lohnt, wenn man so oft bestellt, da&#223; die 365-Tage-Geb&#252;hr billiger ist als das allf&#228;llige Porto.]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Stefan Engeln | 13</p>
<p>Ja, das ist diese &#8220;Ohne-Urheberrecht-w&#228;re-das-Internet-ein-Testbild&#8221;-Ideologie, wobei damals Christian Sprang (vgl. <a href="http://www.boersenblatt.net/330550/" rel="nofollow">http://www.boersenblatt.net/330550/</a>) wohl wirklich meinte: &#8220;Ohne Verlage w&#228;re das Internet ein Testbild&#8221;.</p>
<p>Mich deucht, die Verlage sind der festen &#220;berzeugung, das Internet &#8211; www und E-Mail &#8211; ist vornehmlich als Verbreitungsmedium kommerziell-publizistischer Angebote, als &#8220;Marktplatz f&#252;r Journalismus&#8221; konzipiert und zu eben diesem Behufe eingerichtet worden. Und weil sich der Balg selbst&#228;ndig macht und in eine unerw&#252;nschte Richtung entwickelt, mu&#223; er nun mit aller zur Verf&#252;gung Macht zurechtgebogen werden, damit die analoge Welt in der digitalen Welt Platz hat.</p>
<p>Da&#223; ISP ihren Kunden in n&#228;hrer Zukunft kommerzielle Angebote (Video, Musik und Journalismus) als Flatrate-Pakte zu einem &#8220;abgespeckten&#8221; Internetanschlu&#223; anbieten, wie es Herr Keese im o. a. FTD-Beitrag im letzten Absatz anspricht (&#8220;&#8230; daf&#252;r k&#246;nnten neben Verlagen auch DSL-Anbieter oder Mobilfunker Pakete schn&#252;ren, so wie Amazon die Preise seiner Postdienstleister per Mischkalkulation zu einer Porto-Flatrate von 29 Euro im Jahr zusammenfasst&#8221;), k&#246;nnte (!) eine bedenkenswerte L&#246;sung sein.</p>
<p>Das bedeutet dann nat&#252;rlich, da&#223; es ein &#8220;content-web&#8221; neben dem &#8220;klassischen web&#8221; gibt, aus dem sich die Verwerter mittels Sperren zur&#252;ckgezogen haben werden. Mit Erfahrungen aus der AOL-&#196;ra d&#252;rfte das manchem professionellen Puristen durchaus zusagen &#8211; und es w&#252;rde die M&#228;r vom &#8220;Testbild Internet&#8221; schnell entlarven, wie sich die Hoffnungen, dem traditionellen Printjournalismus so eine Zukunft zu geben, ebenso schnell als tr&#252;gerisch erweisen werden.</p>
<p>Indem die traditionellen Verleger per Leistungsschutzrecht die Einrichtung eines &#8220;Parallel-Web&#8221; f&#252;r Ihre kommerziellen Angebote f&#246;rdern k&#246;nnten, w&#252;rden sie dem Internet als horizontalem demokratischen Kommunikationsraum vielleicht einen dauerhaften Dienst erweisen.</p>
<p>Aber das halte ich ebenso idealistisch, wenn nicht gar f&#252;r phantastisch.</p>
<p>[NB: Die "29-Euro-Flatrate" ist das Amazon Prime, ein optionales Angebot, das sich nur dann lohnt, wenn man so oft bestellt, da&#223; die 365-Tage-Geb&#252;hr billiger ist als das allf&#228;llige Porto.]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan Engeln</title>
		<link>http://carta.info/20125/stefan-engeln-netzsperren-fuer-verlagsinhalte-waeren-denkbar/comment-page-1/#comment-8027</link>
		<dc:creator>Stefan Engeln</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 16:17:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=20125#comment-8027</guid>
		<description>@Joachim Losehand &#124; 11

Die Phantasie der Verleger sollten wir nicht untersch&#228;tzen - siehe folgendes &lt;a href=&quot;http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:paid-content-bezahlen-hat-zukunft/50036646.html?page=2&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Zitat&lt;/a&gt;: &quot;Auch im Internet wird es nicht dabei bleiben, dass &lt;b&gt;DSL-Anbieter (...) an der Verbreitung von Journalismus verdienen&lt;/b&gt;, w&#228;hrend (...) Verlage leer ausgehen. Zweierlei ist zu tun: Ein wirksamerer Schutz des geistigen Eigentums gegen ungenehmigte gewerbliche Nutzung ist zu schaffen; das von der Bundesregierung geplante &lt;b&gt;Leistungsschutzrecht f&#252;r Verlage in Verbindung mit einer Verwertungsgesellschaft Presse/Online&lt;/b&gt; wird hierbei helfen. Und der Aufbau von breiten und tiefen Marktpl&#228;tzen f&#252;r Journalismus ist voranzutreiben (...).&quot;

Oder auch diese &lt;a href=&quot;http://www.ftd.de/karriere-management/recht-steuern/:leistungsschutzrecht-endlich-mit-online-inhalten-geld-verdienen/50041460.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Fundstelle&lt;/a&gt;: &quot;Der Cheflobbyist des Axel-Springer-Verlags sprach auf einer Podiumsdiskussion &#252;ber das von den Verlagen geforderte Leistungsschutzrecht. (...) Wenn ein Link im gewerblichen Rahmen per E-Mail verschickt w&#252;rde, dann solle das Verschicken k&#252;nftig kosten. (...) Unternehmen m&#252;ssten sich jedenfalls darauf einstellen, dass sie in Zukunft in irgendeiner Form f&#252;r die Nutzung von frei zug&#228;nglichen Internetangeboten zur Kasse gebeten werden.&quot;

@hape &#124; 10 

Momentan kann man &#252;ber die konkrete Ausgestaltung nur spekulieren. Aber zugegeben: Davon wir abh&#228;ngen, ob es f&#252;r den Internetnutzer M&#246;glichkeiten gibt sich der Abgabe zu entziehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Joachim Losehand | 11</p>
<p>Die Phantasie der Verleger sollten wir nicht untersch&#228;tzen &#8211; siehe folgendes <a href="http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:paid-content-bezahlen-hat-zukunft/50036646.html?page=2" rel="nofollow">Zitat</a>: &#8220;Auch im Internet wird es nicht dabei bleiben, dass <b>DSL-Anbieter (&#8230;) an der Verbreitung von Journalismus verdienen</b>, w&#228;hrend (&#8230;) Verlage leer ausgehen. Zweierlei ist zu tun: Ein wirksamerer Schutz des geistigen Eigentums gegen ungenehmigte gewerbliche Nutzung ist zu schaffen; das von der Bundesregierung geplante <b>Leistungsschutzrecht f&#252;r Verlage in Verbindung mit einer Verwertungsgesellschaft Presse/Online</b> wird hierbei helfen. Und der Aufbau von breiten und tiefen Marktpl&#228;tzen f&#252;r Journalismus ist voranzutreiben (&#8230;).&#8221;</p>
<p>Oder auch diese <a href="http://www.ftd.de/karriere-management/recht-steuern/:leistungsschutzrecht-endlich-mit-online-inhalten-geld-verdienen/50041460.html" rel="nofollow">Fundstelle</a>: &#8220;Der Cheflobbyist des Axel-Springer-Verlags sprach auf einer Podiumsdiskussion &#252;ber das von den Verlagen geforderte Leistungsschutzrecht. (&#8230;) Wenn ein Link im gewerblichen Rahmen per E-Mail verschickt w&#252;rde, dann solle das Verschicken k&#252;nftig kosten. (&#8230;) Unternehmen m&#252;ssten sich jedenfalls darauf einstellen, dass sie in Zukunft in irgendeiner Form f&#252;r die Nutzung von frei zug&#228;nglichen Internetangeboten zur Kasse gebeten werden.&#8221;</p>
<p>@hape | 10 </p>
<p>Momentan kann man &#252;ber die konkrete Ausgestaltung nur spekulieren. Aber zugegeben: Davon wir abh&#228;ngen, ob es f&#252;r den Internetnutzer M&#246;glichkeiten gibt sich der Abgabe zu entziehen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Komische Zeiten</title>
		<link>http://carta.info/20125/stefan-engeln-netzsperren-fuer-verlagsinhalte-waeren-denkbar/comment-page-1/#comment-8025</link>
		<dc:creator>Komische Zeiten</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 16:07:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=20125#comment-8025</guid>
		<description>Ich wei&#223; auch nicht von was die geritten wird. Es ist ja schon schlimm genug, dass es die Zwangsbegl&#252;ckung der &#214;R hier gibt, wobei das ja bis zu einem gewissen Grad noch akzeptabel ist, wenn man jedoch sieht wie gro&#223; der Einfluss der Politik auf die &#214;R ist eigentlich schon nicht mehr. Bei dem Leistungschutzrecht w&#228;re dann wirklich die alternative von Google und den Prividern, diese Medien einfach zu sperren. Dann gibt es halt keine Onlinebild mehr (daf&#252;r gibt es dann ja schon die Apps). Au&#223;erdem wieviel erhalten dann die Blogger und sonstigen Hobbyautoren f&#252;r ihre Werke. Bekommt dann z.B. carta.info auch seinen Teil von T-Home und was ist mit den Katzenblogs? Gibt es dann auch pro Aufruf ein paar Cent, oder geht das Pauschal. 
Es wird ja immer vom Rechtsfreien Raum gesprochen und was alles gesch&#252;tzt werden muss. Wenn jemand dieses in der &quot;realen&quot; Welt fordern w&#252;rde, w&#252;rde dieser jemand gleich eingewiesen werden.  Aber ein Fischh&#228;ndler der den Fisch in der Zeitung vom Vortag einwickelt muss ja irgendwie auch Abgaben an den Verleger zahlen und die Gesch&#228;fte sowieso, da ja B&#252;cher auch irgendwie angeschaut werden k&#246;nnten. Wenn mal allerdings teilweise sieht wof&#252;r &#252;berall Gema Abgaben f&#228;llig sind, dann kann man auch zum Schluss kommen das die Welt schon im Arsch ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wei&#223; auch nicht von was die geritten wird. Es ist ja schon schlimm genug, dass es die Zwangsbegl&#252;ckung der &#214;R hier gibt, wobei das ja bis zu einem gewissen Grad noch akzeptabel ist, wenn man jedoch sieht wie gro&#223; der Einfluss der Politik auf die &#214;R ist eigentlich schon nicht mehr. Bei dem Leistungschutzrecht w&#228;re dann wirklich die alternative von Google und den Prividern, diese Medien einfach zu sperren. Dann gibt es halt keine Onlinebild mehr (daf&#252;r gibt es dann ja schon die Apps). Au&#223;erdem wieviel erhalten dann die Blogger und sonstigen Hobbyautoren f&#252;r ihre Werke. Bekommt dann z.B. carta.info auch seinen Teil von T-Home und was ist mit den Katzenblogs? Gibt es dann auch pro Aufruf ein paar Cent, oder geht das Pauschal.<br />
Es wird ja immer vom Rechtsfreien Raum gesprochen und was alles gesch&#252;tzt werden muss. Wenn jemand dieses in der &#8220;realen&#8221; Welt fordern w&#252;rde, w&#252;rde dieser jemand gleich eingewiesen werden.  Aber ein Fischh&#228;ndler der den Fisch in der Zeitung vom Vortag einwickelt muss ja irgendwie auch Abgaben an den Verleger zahlen und die Gesch&#228;fte sowieso, da ja B&#252;cher auch irgendwie angeschaut werden k&#246;nnten. Wenn mal allerdings teilweise sieht wof&#252;r &#252;berall Gema Abgaben f&#228;llig sind, dann kann man auch zum Schluss kommen das die Welt schon im Arsch ist.</p>
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	<item>
		<title>Von: Joachim Losehand</title>
		<link>http://carta.info/20125/stefan-engeln-netzsperren-fuer-verlagsinhalte-waeren-denkbar/comment-page-1/#comment-8023</link>
		<dc:creator>Joachim Losehand</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 15:52:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=20125#comment-8023</guid>
		<description>Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Und das Verh&#228;ltnis von &quot;analog&quot; zu &quot;digital&quot; ist mehr als nur problematisch.

Aber: Welcher Betreiber einer &quot;shopping mall&quot; wird in Zukunft von Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen um einen Obulus gebeten, weil er Menschen dort Zugang zu deren verlegerischen Angeboten in einer Trafik (einem Kiosk) gew&#228;hrt? 

Wenn Provider ihren Kunden die M&#246;glichkeit geben, verlegerische Angebote abzuw&#228;hlen um Kostensteigerungen zu vermeiden, wo werden diese verlegerischen Angebote dann im Bewu&#223;tsein der B&#252;rger sein? Richtig: verschwunden.

Sollte sich die Bef&#252;rchtung bewahrheiten, da&#223; eine “Holzmedien”-Abgabe auf Internetzug&#228;nge mit der Einf&#252;hrung des Leistungsschutzrechtes verbunden ist, was ich pers&#246;nlich eher f&#252;r phantastisch im doppelten Wortsinn halte, d&#252;rft das mit den &quot;paid content&quot;-Pl&#228;nen der Verlage kaum in Einklang zu bringen sein - und das &quot;standing&quot; der Holzmedien kaum verbessern. Weder finanziell noch ideell.

Bei Gelegenheit mache ich eine ad-hoc-Umfrage in Bahn-Lounges: &quot;W&#252;rden Sie Geld daf&#252;r bezahlen, die ausgelegte Zeitung X auch weiterhin lesen zu d&#252;rfen? Wenn nein, was w&#252;rden Sie tun, w&#228;re X nicht mehr kostenlos verf&#252;gbar?&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Und das Verh&#228;ltnis von &#8220;analog&#8221; zu &#8220;digital&#8221; ist mehr als nur problematisch.</p>
<p>Aber: Welcher Betreiber einer &#8220;shopping mall&#8221; wird in Zukunft von Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen um einen Obulus gebeten, weil er Menschen dort Zugang zu deren verlegerischen Angeboten in einer Trafik (einem Kiosk) gew&#228;hrt? </p>
<p>Wenn Provider ihren Kunden die M&#246;glichkeit geben, verlegerische Angebote abzuw&#228;hlen um Kostensteigerungen zu vermeiden, wo werden diese verlegerischen Angebote dann im Bewu&#223;tsein der B&#252;rger sein? Richtig: verschwunden.</p>
<p>Sollte sich die Bef&#252;rchtung bewahrheiten, da&#223; eine “Holzmedien”-Abgabe auf Internetzug&#228;nge mit der Einf&#252;hrung des Leistungsschutzrechtes verbunden ist, was ich pers&#246;nlich eher f&#252;r phantastisch im doppelten Wortsinn halte, d&#252;rft das mit den &#8220;paid content&#8221;-Pl&#228;nen der Verlage kaum in Einklang zu bringen sein &#8211; und das &#8220;standing&#8221; der Holzmedien kaum verbessern. Weder finanziell noch ideell.</p>
<p>Bei Gelegenheit mache ich eine ad-hoc-Umfrage in Bahn-Lounges: &#8220;W&#252;rden Sie Geld daf&#252;r bezahlen, die ausgelegte Zeitung X auch weiterhin lesen zu d&#252;rfen? Wenn nein, was w&#252;rden Sie tun, w&#228;re X nicht mehr kostenlos verf&#252;gbar?&#8221;</p>
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