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	<title>Kommentare zu: Online-Journalismus: Raus aus der Gratisfalle</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 01:08:11 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: Kachingle Blog : Carta analyzes Kachingle and implements Medallion</title>
		<link>http://carta.info/19560/online-journalismus-gratisfalle/comment-page-1/#comment-8415</link>
		<dc:creator>Kachingle Blog : Carta analyzes Kachingle and implements Medallion</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 20:02:18 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Online-Journalismus: Raus aus der Gratisfalle [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Online-Journalismus: Raus aus der Gratisfalle [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Jens Horstmann</title>
		<link>http://carta.info/19560/online-journalismus-gratisfalle/comment-page-1/#comment-7731</link>
		<dc:creator>Jens Horstmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 00:21:02 +0000</pubDate>
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		<description>Der Artikel spricht &quot;Kachingle&quot; als moeglichen Ansatz an. Wir glauben dass das Kachingle Modell eine interessante Alternative bietet um &quot;high quality journalism&quot; und andere Informations Austaeusche finanziell zu unterstuetzen. Kachingle hat eine Test Programm unter beta.kachingle.com laufen und mehr Information in unserem Blog (leider bisher nur in englisch) unter http://blog.kachingle.com

Gruss - Jens (Chairman Kachingle)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Artikel spricht &#8220;Kachingle&#8221; als moeglichen Ansatz an. Wir glauben dass das Kachingle Modell eine interessante Alternative bietet um &#8220;high quality journalism&#8221; und andere Informations Austaeusche finanziell zu unterstuetzen. Kachingle hat eine Test Programm unter beta.kachingle.com laufen und mehr Information in unserem Blog (leider bisher nur in englisch) unter <a href="http://blog.kachingle.com" rel="nofollow">http://blog.kachingle.com</a></p>
<p>Gruss &#8211; Jens (Chairman Kachingle)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Konstantin Neven DuMont</title>
		<link>http://carta.info/19560/online-journalismus-gratisfalle/comment-page-1/#comment-7655</link>
		<dc:creator>Konstantin Neven DuMont</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 07:16:33 +0000</pubDate>
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		<description>Noch ein Erkl&#228;rst&#252;ck:

http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/media/interviewdumont100.html
NDR Fernsehen - Sendungen - Zapp- Das Interview mit Konstantin Neven DuMont</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ein Erkl&#228;rst&#252;ck:</p>
<p><a href="http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/media/interviewdumont100.html" rel="nofollow">http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/media/interviewdumont100.html</a><br />
NDR Fernsehen &#8211; Sendungen &#8211; Zapp- Das Interview mit Konstantin Neven DuMont</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: &#187; LINKLOAD vom 06.12.2009 [UPLOAD Blog]</title>
		<link>http://carta.info/19560/online-journalismus-gratisfalle/comment-page-1/#comment-7625</link>
		<dc:creator>&#187; LINKLOAD vom 06.12.2009 [UPLOAD Blog]</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 17:46:00 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Kann man mit Online-Journalismus Geld verdienen? Stefan Kooths versucht, ihn in seinem Beitrag auf Carta aus der &#8220;Gratis-Falle&#8221; zu f&#252;hre... [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Kann man mit Online-Journalismus Geld verdienen? Stefan Kooths versucht, ihn in seinem Beitrag auf Carta aus der &#8220;Gratis-Falle&#8221; zu f&#252;hre&#8230; [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: jan krone</title>
		<link>http://carta.info/19560/online-journalismus-gratisfalle/comment-page-1/#comment-7579</link>
		<dc:creator>jan krone</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 18:06:44 +0000</pubDate>
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		<description>@martin schulze:

ja, denke schon. nat&#252;rlich kann auch ich nicht in der zeit nach vorne reisen und mit all den informationen zur&#252;ckkehren, die auf die durchsetzung f&#252;r oder gegen fl&#228;chendeckenden paid content stehen.

aus heutiger perspektive sind es aber gerade seiten wie diese, die die verlage dazu n&#246;tigen, auch ihre informationen gratis zur verf&#252;gung zu stellen (siehe link von k. neven dumont). die verlage m&#252;ssen ihre relevanz auch hier verteidigen. tun sie es nicht, &#252;berlassen sie das feld markteinsteigern. 

und verlage sind zu dieser relevanz-vermittlung personell &#252;ber professionalit&#228;t in der lage.

nur ist die werbewirtschaft ein unzuverl&#228;ssiger partner in dem online-gesch&#228;ft. die vertriebskanal-hoheit ist hier unwiderbringlich verloren. anders im bereich der printprodukte. dort werden spezifisch-qualitativ ausgerichtete angebote ihren platz auch weiter behaupten k&#246;nnen. freilich unter anderen voraussetzungen als in den 1980 und 90er jahren.

@konstantin neven dumont:
ein beschw&#246;ren des durch die verlage geleisteten beitrags zum gemeinwohl ist r&#252;ckblickend sicherlich gerechtfertigt; ungerechtfertigt ist aber m.e. der ruf nach politischer kompensation eines sich ver&#228;ndernden marktes. die these, warum branchen unterst&#252;tzen, wenn diese in rolle und funktion von einer anderen (online) sukzessive erg&#228;nzt/geschrumpft wird, greift auch in so einem sensiblen bereich wie dem der medien. ein aufweichen der pressefusionskontrolle und relativieren von konglomeraten zusammenschl&#252;ssen garantiert nicht zwangsl&#228;ufig &quot;investigativen journalismus&quot;. vielleicht gibt es als kompromiss in zukunft kontinuierliche &quot;public value-tests&quot; als bedingung f&#252;r fusionszusagen durch das bundeskartellamt...

dass mit der netzeitung eine etablierte marke aus ihrem portfolio mehr oder weniger gestrichen wird, kann auch als vorgeschmack der verlagspolitik hinsichtlich konzentration im internet verstanden werden.

ob damit die frage nach der refinanzierung gel&#246;st werden kann, bleibt weiter offen. auch hier, die werbewirtschaft ist f&#252;r den journalismus im internet ein unzuverl&#228;ssiger partner, der staat mit direkten f&#246;rdergeldern ein latenter systemfeind. zahlungsbereitschaft der nutzer im netz zu erzwingen ein missverst&#228;ndnis der medialen oberfl&#228;che und der architektur des internet. das anklagen von suchmaschinen und portalen ein trauern um alte zeiten der hoheit &#252;ber vertriebswege. die medien m&#252;ssen sich hier in ihrer rolle als junior-partner gewiss werden und im zweifel micro-payment-kooperationen akzeptieren und forcieren. skaleneffekte bleiben so auch in zukunft entscheidend f&#252;r einen markterfolg.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@martin schulze:</p>
<p>ja, denke schon. nat&#252;rlich kann auch ich nicht in der zeit nach vorne reisen und mit all den informationen zur&#252;ckkehren, die auf die durchsetzung f&#252;r oder gegen fl&#228;chendeckenden paid content stehen.</p>
<p>aus heutiger perspektive sind es aber gerade seiten wie diese, die die verlage dazu n&#246;tigen, auch ihre informationen gratis zur verf&#252;gung zu stellen (siehe link von k. neven dumont). die verlage m&#252;ssen ihre relevanz auch hier verteidigen. tun sie es nicht, &#252;berlassen sie das feld markteinsteigern. </p>
<p>und verlage sind zu dieser relevanz-vermittlung personell &#252;ber professionalit&#228;t in der lage.</p>
<p>nur ist die werbewirtschaft ein unzuverl&#228;ssiger partner in dem online-gesch&#228;ft. die vertriebskanal-hoheit ist hier unwiderbringlich verloren. anders im bereich der printprodukte. dort werden spezifisch-qualitativ ausgerichtete angebote ihren platz auch weiter behaupten k&#246;nnen. freilich unter anderen voraussetzungen als in den 1980 und 90er jahren.</p>
<p>@konstantin neven dumont:<br />
ein beschw&#246;ren des durch die verlage geleisteten beitrags zum gemeinwohl ist r&#252;ckblickend sicherlich gerechtfertigt; ungerechtfertigt ist aber m.e. der ruf nach politischer kompensation eines sich ver&#228;ndernden marktes. die these, warum branchen unterst&#252;tzen, wenn diese in rolle und funktion von einer anderen (online) sukzessive erg&#228;nzt/geschrumpft wird, greift auch in so einem sensiblen bereich wie dem der medien. ein aufweichen der pressefusionskontrolle und relativieren von konglomeraten zusammenschl&#252;ssen garantiert nicht zwangsl&#228;ufig &#8220;investigativen journalismus&#8221;. vielleicht gibt es als kompromiss in zukunft kontinuierliche &#8220;public value-tests&#8221; als bedingung f&#252;r fusionszusagen durch das bundeskartellamt&#8230;</p>
<p>dass mit der netzeitung eine etablierte marke aus ihrem portfolio mehr oder weniger gestrichen wird, kann auch als vorgeschmack der verlagspolitik hinsichtlich konzentration im internet verstanden werden.</p>
<p>ob damit die frage nach der refinanzierung gel&#246;st werden kann, bleibt weiter offen. auch hier, die werbewirtschaft ist f&#252;r den journalismus im internet ein unzuverl&#228;ssiger partner, der staat mit direkten f&#246;rdergeldern ein latenter systemfeind. zahlungsbereitschaft der nutzer im netz zu erzwingen ein missverst&#228;ndnis der medialen oberfl&#228;che und der architektur des internet. das anklagen von suchmaschinen und portalen ein trauern um alte zeiten der hoheit &#252;ber vertriebswege. die medien m&#252;ssen sich hier in ihrer rolle als junior-partner gewiss werden und im zweifel micro-payment-kooperationen akzeptieren und forcieren. skaleneffekte bleiben so auch in zukunft entscheidend f&#252;r einen markterfolg.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin Schulze</title>
		<link>http://carta.info/19560/online-journalismus-gratisfalle/comment-page-1/#comment-7560</link>
		<dc:creator>Martin Schulze</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 22:14:37 +0000</pubDate>
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		<description>@ Jan Krone: &#252;berspitzt formuliert hei&#223;t das dann: 
Zur fl&#228;chendeckenden Verbreitung von Paid-Content wird es nie kommen, weil mittels Quersubventionierung (ob durch Print- oder anderweitige Erl&#246;se) der Anreiz &#246;ffentlicher Meinungsbildung jeglicher Qualit&#228;t f&#252;r jeden Marktteilnehmer immer gegeben sein wird und somit &quot;Inhalte&quot; immer als kostenlose Alternative vorhanden sein werden. Ob sich quersubventionierte Markteilnehmer qualitativ hochwertigen Journalismus leisten wollen, ist eine andere Frage...

@ Konstantin Neven DuMont: Investigativen Journalismus zu forcieren kann ich nur begr&#252;&#223;en. Diesen konsequent zu publizieren, &#252;ber Suchmaschienen auffindbar sowie vorschauf&#228;hig und auf Artikelbasis (oder &#252;ber andere Preismodelle) abzurechnen w&#228;re ein erster Schritt journalistische Qualit&#228;tsinhalte direkt zu verg&#252;ten...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Jan Krone: &#252;berspitzt formuliert hei&#223;t das dann:<br />
Zur fl&#228;chendeckenden Verbreitung von Paid-Content wird es nie kommen, weil mittels Quersubventionierung (ob durch Print- oder anderweitige Erl&#246;se) der Anreiz &#246;ffentlicher Meinungsbildung jeglicher Qualit&#228;t f&#252;r jeden Marktteilnehmer immer gegeben sein wird und somit &#8220;Inhalte&#8221; immer als kostenlose Alternative vorhanden sein werden. Ob sich quersubventionierte Markteilnehmer qualitativ hochwertigen Journalismus leisten wollen, ist eine andere Frage&#8230;</p>
<p>@ Konstantin Neven DuMont: Investigativen Journalismus zu forcieren kann ich nur begr&#252;&#223;en. Diesen konsequent zu publizieren, &#252;ber Suchmaschienen auffindbar sowie vorschauf&#228;hig und auf Artikelbasis (oder &#252;ber andere Preismodelle) abzurechnen w&#228;re ein erster Schritt journalistische Qualit&#228;tsinhalte direkt zu verg&#252;ten&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Konstantin Neven DuMont</title>
		<link>http://carta.info/19560/online-journalismus-gratisfalle/comment-page-1/#comment-7556</link>
		<dc:creator>Konstantin Neven DuMont</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 21:05:34 +0000</pubDate>
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		<description>Hier ist mein Kommentar zum Thema investigativer Journalismus:

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/2122617_Editorial-Wege-aus-der-Krise.html
Editorial: Wege aus der Krise &#124; Frankfurter Rundschau - Feuilleton</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ist mein Kommentar zum Thema investigativer Journalismus:</p>
<p><a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/2122617_Editorial-Wege-aus-der-Krise.html" rel="nofollow">http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/2122617_Editorial-Wege-aus-der-Krise.html</a><br />
Editorial: Wege aus der Krise | Frankfurter Rundschau &#8211; Feuilleton</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: jan krone</title>
		<link>http://carta.info/19560/online-journalismus-gratisfalle/comment-page-1/#comment-7552</link>
		<dc:creator>jan krone</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 20:32:06 +0000</pubDate>
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		<description>@martin:

solange quersubventionierungen m&#246;glich sind, wird es frei verf&#252;gbaren content geben. online-werbung wird sich in der breite (des gesamten netzes, nicht nur auf den kleinen teil redaktionell-journalistisch gestalteter seiten) sicherlich nicht so schnell als ausreichende option zur refinanzierung entwickeln. der &quot;hobby-faktor&quot; wird, &#228;hnlich dem buchverlagsgesch&#228;ft, die bestimmende konsante bleiben. und das ist sehr ehrenhaft, wie ich meine.

robert picard (hier auch an anderer stelle) vertritt seit langer zeit den ansatz, dass sich die printbranche (insbesondere tages- und wochenzeitungen) nur aus sogenannten &quot;combined operations&quot; wird erhalten k&#246;nnen.

juan antonio giner, innovation mediaconsulting, r&#228;t kr&#228;nkelnden tageszeitungen seit anfang 2008 nur noch an wenigen tagen als print-objekt zu erscheinen und dazwischen/parallel mit online zu &#252;berbr&#252;cken. das geld kommt &#252;berwiegend aus den print-operations, die leser-/markenbindung und aktualit&#228;t zus&#228;tzlich/&#252;berwiegend aus dem online-bereich.

die breite des printgesch&#228;fts (quantit&#228;t der titel) wird sicher schrumpfen. also steht eine konsolidierung bevor. die guten werden &#252;berleben, die schlechten sterben. letztlich st&#252;nde die oberfl&#228;che internet damit in direktem wirkungszusammenhang eines zu erwartenden konzentrationsschubes (abnehmende vielfalt).

das bing, microsoft, nichts mit murdoch und den problemen der verlage zu tun haben m&#246;chte, ist beschreibend f&#252;r die position der medienunternehmen im internet. sie spielen nur eine kleine, bislang ungewohnte rolle. um &#252;ber werbung geld verdienen zu k&#246;nnen, bedarf es im netz keiner journalistischen angebote...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@martin:</p>
<p>solange quersubventionierungen m&#246;glich sind, wird es frei verf&#252;gbaren content geben. online-werbung wird sich in der breite (des gesamten netzes, nicht nur auf den kleinen teil redaktionell-journalistisch gestalteter seiten) sicherlich nicht so schnell als ausreichende option zur refinanzierung entwickeln. der &#8220;hobby-faktor&#8221; wird, &#228;hnlich dem buchverlagsgesch&#228;ft, die bestimmende konsante bleiben. und das ist sehr ehrenhaft, wie ich meine.</p>
<p>robert picard (hier auch an anderer stelle) vertritt seit langer zeit den ansatz, dass sich die printbranche (insbesondere tages- und wochenzeitungen) nur aus sogenannten &#8220;combined operations&#8221; wird erhalten k&#246;nnen.</p>
<p>juan antonio giner, innovation mediaconsulting, r&#228;t kr&#228;nkelnden tageszeitungen seit anfang 2008 nur noch an wenigen tagen als print-objekt zu erscheinen und dazwischen/parallel mit online zu &#252;berbr&#252;cken. das geld kommt &#252;berwiegend aus den print-operations, die leser-/markenbindung und aktualit&#228;t zus&#228;tzlich/&#252;berwiegend aus dem online-bereich.</p>
<p>die breite des printgesch&#228;fts (quantit&#228;t der titel) wird sicher schrumpfen. also steht eine konsolidierung bevor. die guten werden &#252;berleben, die schlechten sterben. letztlich st&#252;nde die oberfl&#228;che internet damit in direktem wirkungszusammenhang eines zu erwartenden konzentrationsschubes (abnehmende vielfalt).</p>
<p>das bing, microsoft, nichts mit murdoch und den problemen der verlage zu tun haben m&#246;chte, ist beschreibend f&#252;r die position der medienunternehmen im internet. sie spielen nur eine kleine, bislang ungewohnte rolle. um &#252;ber werbung geld verdienen zu k&#246;nnen, bedarf es im netz keiner journalistischen angebote&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin Schulze</title>
		<link>http://carta.info/19560/online-journalismus-gratisfalle/comment-page-1/#comment-7551</link>
		<dc:creator>Martin Schulze</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 19:38:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=19560#comment-7551</guid>
		<description>Was sich mir aus dieser Debatte noch nicht ganz erschlie&#223;t, aber f&#252;r das Thema m.e. immanent wichtig ist und auch im Kommentar von Lena F. Hofmann anklingt:  

Wer soll Gratisangebote, wie sie derzeit online jeglicher Qualit&#228;tsstufe verf&#252;gbar sind und damit ein Einf&#252;hren von Paid Content verhindern, eigentlich zuk&#252;nftig finanzieren, wenn den Verlagen bis dahin die Erl&#246;se aus dem Printgesch&#228;ft komplett weggebrochen sind?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was sich mir aus dieser Debatte noch nicht ganz erschlie&#223;t, aber f&#252;r das Thema m.e. immanent wichtig ist und auch im Kommentar von Lena F. Hofmann anklingt:  </p>
<p>Wer soll Gratisangebote, wie sie derzeit online jeglicher Qualit&#228;tsstufe verf&#252;gbar sind und damit ein Einf&#252;hren von Paid Content verhindern, eigentlich zuk&#252;nftig finanzieren, wenn den Verlagen bis dahin die Erl&#246;se aus dem Printgesch&#228;ft komplett weggebrochen sind?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jan krone</title>
		<link>http://carta.info/19560/online-journalismus-gratisfalle/comment-page-1/#comment-7549</link>
		<dc:creator>jan krone</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 18:10:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=19560#comment-7549</guid>
		<description>@lena hofmann:

kann ihrer these nur zustimmen und m&#246;chte erg&#228;nzen &quot;(...), wir haben dann immer noch [mehr als] genug [und bekommen aufgrund geringer markteintrittsbarrieren laufend neue angebote dazu]&quot;

@wolfgang:
ja, der abgesenkte mwst-satz steht auch au&#223;erhalb des verdachts der unmittelbaren einflussnahme in den redaktionellen teil einer publikation; f&#246;rdermodelle nach qualit&#228;tskriterien dagegen umso mehr. in &#246;sterreich beispielseise existiert eine ausgepr&#228;gte f&#246;rderpolitik durch den staat, der nicht verpflichtet ist, diese auch anzuwenden. also tun die nachfrager ziemlich viel daf&#252;r, direkte subventionen durch den staat zu bekommen... und durchaus mit messbarem effekten auf die berichterstattung in der innenpolitik (subjektive wahrnehmung, die durch eine inhaltsanalyse zu belegen oder zu verwerfen w&#228;re). institutionen gew&#246;hnen sich in der regel ziemlich schnell an mittelfl&#252;sse, die nicht vom publikumsinteresse abh&#228;ngen. und bilden dadurch nicht selten komische, steuerfinanzierte biotope, die sich auf ihre staatlich bestimmte relevanz zur&#252;ckziehen.

zum a-politischen begriff von wirtschaft im medialen kontext habe ich eine klare position: die bundespolitik sollte sich h&#252;ten, auch nur ansatzweise in den verdacht zu geraten, hier modelle vorzuschlagen oder gar einf&#252;hren zu wollen = staatsferne-begriff. 

die causa zdf/brender/koch/beck/sch&#228;chter zeigt das problem ja deutlich auf. an f&#252;r sich noch kein skandal, weil das zdf eine f&#246;deral-strukturierte rundfunkanstalt ist. also unter hoheit der bundesl&#228;nder steht, die sich dort auf die bundesweite arbeit verst&#228;ndigen. politik-fern war &#246;ffentlich-rechtlicher rundfunk noch nie.

der eigentliche skandal w&#228;re, wenn sich hierarchie-str&#228;nge in richtung bundeskanzler(innen)amt herausstellen w&#252;rden. das w&#252;rde viel &#252;ber das selbstverst&#228;ndnis aussagen...

Letztlich ist hier alles politisch, braucht vielleicht nur eine &quot;declare-your-bias&quot;-funktion.

zum beispiel:

wer will, dass blogs gef&#246;rdert werden?

ein branchenverband? bitte offenlegen!
eine partei? bitte offenlegen!
einzelinteressen/gruppeninteressen aus ideologischer perspektive? bitte offenlegen!
einzelinteressen/gruppeninteressen aus &#246;konomischer perspektive? bitte offenlegen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@lena hofmann:</p>
<p>kann ihrer these nur zustimmen und m&#246;chte erg&#228;nzen &#8220;(&#8230;), wir haben dann immer noch [mehr als] genug [und bekommen aufgrund geringer markteintrittsbarrieren laufend neue angebote dazu]&#8221;</p>
<p>@wolfgang:<br />
ja, der abgesenkte mwst-satz steht auch au&#223;erhalb des verdachts der unmittelbaren einflussnahme in den redaktionellen teil einer publikation; f&#246;rdermodelle nach qualit&#228;tskriterien dagegen umso mehr. in &#246;sterreich beispielseise existiert eine ausgepr&#228;gte f&#246;rderpolitik durch den staat, der nicht verpflichtet ist, diese auch anzuwenden. also tun die nachfrager ziemlich viel daf&#252;r, direkte subventionen durch den staat zu bekommen&#8230; und durchaus mit messbarem effekten auf die berichterstattung in der innenpolitik (subjektive wahrnehmung, die durch eine inhaltsanalyse zu belegen oder zu verwerfen w&#228;re). institutionen gew&#246;hnen sich in der regel ziemlich schnell an mittelfl&#252;sse, die nicht vom publikumsinteresse abh&#228;ngen. und bilden dadurch nicht selten komische, steuerfinanzierte biotope, die sich auf ihre staatlich bestimmte relevanz zur&#252;ckziehen.</p>
<p>zum a-politischen begriff von wirtschaft im medialen kontext habe ich eine klare position: die bundespolitik sollte sich h&#252;ten, auch nur ansatzweise in den verdacht zu geraten, hier modelle vorzuschlagen oder gar einf&#252;hren zu wollen = staatsferne-begriff. </p>
<p>die causa zdf/brender/koch/beck/sch&#228;chter zeigt das problem ja deutlich auf. an f&#252;r sich noch kein skandal, weil das zdf eine f&#246;deral-strukturierte rundfunkanstalt ist. also unter hoheit der bundesl&#228;nder steht, die sich dort auf die bundesweite arbeit verst&#228;ndigen. politik-fern war &#246;ffentlich-rechtlicher rundfunk noch nie.</p>
<p>der eigentliche skandal w&#228;re, wenn sich hierarchie-str&#228;nge in richtung bundeskanzler(innen)amt herausstellen w&#252;rden. das w&#252;rde viel &#252;ber das selbstverst&#228;ndnis aussagen&#8230;</p>
<p>Letztlich ist hier alles politisch, braucht vielleicht nur eine &#8220;declare-your-bias&#8221;-funktion.</p>
<p>zum beispiel:</p>
<p>wer will, dass blogs gef&#246;rdert werden?</p>
<p>ein branchenverband? bitte offenlegen!<br />
eine partei? bitte offenlegen!<br />
einzelinteressen/gruppeninteressen aus ideologischer perspektive? bitte offenlegen!<br />
einzelinteressen/gruppeninteressen aus &#246;konomischer perspektive? bitte offenlegen!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lena F. Hofmann</title>
		<link>http://carta.info/19560/online-journalismus-gratisfalle/comment-page-1/#comment-7546</link>
		<dc:creator>Lena F. Hofmann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 17:25:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=19560#comment-7546</guid>
		<description>Die Werbeeinnahmen brechen weg, dann muss der Konsument eben bezahlen. Das wird sich kurzfristig im Netz nicht durchsetzen lassen, weil Nutzer auch weiterhin an gute Inhalte auch kostenlos kommen werden. Wenn nur ein oder zwei gute Angebote for free sind haben die Bezahlanbieter ein Problem. 

Niemand scheint in Erw&#228;gung zu ziehen, dass vielleicht die Produktionskosten f&#252;r gute Inhalte zu teuer sind. Ich sehe zwei M&#246;glichkeiten: Kosten senken, z.B. durch Einbeziehung von &quot;Laien&quot; (wikipedia, netzpublik.de) oder mehr Reichweite. Vielleicht ist es schlicht so, dass es zuviele Angebote gibt, die sich einen Markt teilen m&#252;ssen.

Mal kess: Ich denke es ist keine Trag&#246;die wenn wir die H&#228;lfte der Medienangebote verlieren, wir haben immer dann immer noch genug.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Werbeeinnahmen brechen weg, dann muss der Konsument eben bezahlen. Das wird sich kurzfristig im Netz nicht durchsetzen lassen, weil Nutzer auch weiterhin an gute Inhalte auch kostenlos kommen werden. Wenn nur ein oder zwei gute Angebote for free sind haben die Bezahlanbieter ein Problem. </p>
<p>Niemand scheint in Erw&#228;gung zu ziehen, dass vielleicht die Produktionskosten f&#252;r gute Inhalte zu teuer sind. Ich sehe zwei M&#246;glichkeiten: Kosten senken, z.B. durch Einbeziehung von &#8220;Laien&#8221; (wikipedia, netzpublik.de) oder mehr Reichweite. Vielleicht ist es schlicht so, dass es zuviele Angebote gibt, die sich einen Markt teilen m&#252;ssen.</p>
<p>Mal kess: Ich denke es ist keine Trag&#246;die wenn wir die H&#228;lfte der Medienangebote verlieren, wir haben immer dann immer noch genug.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/19560/online-journalismus-gratisfalle/comment-page-1/#comment-7545</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 17:14:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=19560#comment-7545</guid>
		<description>@jan: Mit ihrem letzten Absatz bin ich ganz einverstanden, aber Ihr Beharren auf Pauschalit&#228;t ist mir zu reinlich-theoretisch. Sie erw&#228;hnen ja selbst den reduzierten Mehrwertsteuersatz. Und der hatte meines Wissens keinen messbaren Einfluss auf die journalistische Unabh&#228;ngigkeit. 
F&#246;rdern - wie gesagt - sollte man noch nicht konkurrenzf&#228;hige Entwicklungen (wenn man sie w&#252;nscht), nicht f&#246;rdern sollte man nicht mehr konkurrenzf&#228;hige Entwicklungen (falls man sie nicht mehr w&#252;nscht). Es kommt, wie so oft, auf das an, was in der Klammer steht.
Ich wundere mich manchmal &#252;ber den a-politischen Begriff von Wirtschaft, der hier gepflegt wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@jan: Mit ihrem letzten Absatz bin ich ganz einverstanden, aber Ihr Beharren auf Pauschalit&#228;t ist mir zu reinlich-theoretisch. Sie erw&#228;hnen ja selbst den reduzierten Mehrwertsteuersatz. Und der hatte meines Wissens keinen messbaren Einfluss auf die journalistische Unabh&#228;ngigkeit.<br />
F&#246;rdern &#8211; wie gesagt &#8211; sollte man noch nicht konkurrenzf&#228;hige Entwicklungen (wenn man sie w&#252;nscht), nicht f&#246;rdern sollte man nicht mehr konkurrenzf&#228;hige Entwicklungen (falls man sie nicht mehr w&#252;nscht). Es kommt, wie so oft, auf das an, was in der Klammer steht.<br />
Ich wundere mich manchmal &#252;ber den a-politischen Begriff von Wirtschaft, der hier gepflegt wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jan krone</title>
		<link>http://carta.info/19560/online-journalismus-gratisfalle/comment-page-1/#comment-7543</link>
		<dc:creator>jan krone</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 16:54:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=19560#comment-7543</guid>
		<description>@wolfgang:

ich m&#246;chte hier dennoch auf der pauschalit&#228;t beharren; auch wenn es nat&#252;rlich jedem selber &#252;berlassen bleibt, von wem er sich f&#252;r was bezahlen/unterst&#252;tzen lassen m&#246;chte.

ich sehe den journalismus (aus der perspektive der journalisten) als 4. gewalt im staat  und halte jede unmittelbare staatliche beeinflussung f&#252;r hoch bedenklich.

darauf basiert ja auch der artikel 5, gg. aus ihm l&#228;sst sich der gew&#228;hrleistungsanspruch des staates f&#252;r Pressefreiheit (wann, &#252;brigens, wird das Internet als kommunikationskanal in buchstaben dort verankert? rum&#228;nien oder bulgarien beispielsweise sind in dieser sache, nat&#252;rlich auch historisch bedingt, erheblich weiter). der rahmen f&#252;r die freiheiten muss zur verf&#252;gung gestellt werden, ohne dass sich daraus staatliche einflussnahmen ableiten lassen.

f&#252;r die energie-politik besteht ein direkter staatlicher auftrag. das gerade macht den medienbereich besonders.

ob die politik massenmediale strukturen in der breite (beispiel printmedien) mit mehr als mittelbaren subventionen (mwst) oder pressefusionskontrolle vor dem hintergrund des internet st&#252;tzen will oder sollte, wird ja im n&#228;chsten jahr eine spannende thematik (-&gt; novelle medienkonzentrationsrecht)

da gibt es sicher viele wie unterschiedliche argumentationsstr&#228;nge, die alle ihre berechtigung werden aufweisen k&#246;nnen.

aber noch einmal zu dem artikel hier: ich finde es hart an der grenze zum populismus, paid-content mit rundfunkgeb&#252;hren in einen topf zu schmei&#223;en; das eine hat mit dem anderen soviel zu tun wie ein zierfisch mit einer kartoffel...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@wolfgang:</p>
<p>ich m&#246;chte hier dennoch auf der pauschalit&#228;t beharren; auch wenn es nat&#252;rlich jedem selber &#252;berlassen bleibt, von wem er sich f&#252;r was bezahlen/unterst&#252;tzen lassen m&#246;chte.</p>
<p>ich sehe den journalismus (aus der perspektive der journalisten) als 4. gewalt im staat  und halte jede unmittelbare staatliche beeinflussung f&#252;r hoch bedenklich.</p>
<p>darauf basiert ja auch der artikel 5, gg. aus ihm l&#228;sst sich der gew&#228;hrleistungsanspruch des staates f&#252;r Pressefreiheit (wann, &#252;brigens, wird das Internet als kommunikationskanal in buchstaben dort verankert? rum&#228;nien oder bulgarien beispielsweise sind in dieser sache, nat&#252;rlich auch historisch bedingt, erheblich weiter). der rahmen f&#252;r die freiheiten muss zur verf&#252;gung gestellt werden, ohne dass sich daraus staatliche einflussnahmen ableiten lassen.</p>
<p>f&#252;r die energie-politik besteht ein direkter staatlicher auftrag. das gerade macht den medienbereich besonders.</p>
<p>ob die politik massenmediale strukturen in der breite (beispiel printmedien) mit mehr als mittelbaren subventionen (mwst) oder pressefusionskontrolle vor dem hintergrund des internet st&#252;tzen will oder sollte, wird ja im n&#228;chsten jahr eine spannende thematik (-&gt; novelle medienkonzentrationsrecht)</p>
<p>da gibt es sicher viele wie unterschiedliche argumentationsstr&#228;nge, die alle ihre berechtigung werden aufweisen k&#246;nnen.</p>
<p>aber noch einmal zu dem artikel hier: ich finde es hart an der grenze zum populismus, paid-content mit rundfunkgeb&#252;hren in einen topf zu schmei&#223;en; das eine hat mit dem anderen soviel zu tun wie ein zierfisch mit einer kartoffel&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/19560/online-journalismus-gratisfalle/comment-page-1/#comment-7541</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 16:37:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=19560#comment-7541</guid>
		<description>@robin: Diese Gegen&#252;berstellung von &quot;Extrempositionen&quot; funktioniert nur unter der Voraussetzung, dass man Journalismus auf eine reine Dienstleistung reduziert. Das ist aber ein Denkfehler. Man kommt dann n&#228;mlich automatisch zu der Frage: Ja, was n&#252;tzt mir der ganze verdammte Journalismus? Offensichtlich nichts. Also ist er verzichtbar. Eine Dienstleistungsgesellschaft muss ja nicht notwendigerweise eine Demokratie sein.
Wir sollten auch nicht Gesch&#228;ftsmodelle f&#252;r die Finanzierung von Medien mit Journalismus verwechseln.

@jan: Rufe nach staatlicher Unterst&#252;tzung w&#252;rde ich nicht pauschal verurteilen. Man kann einerseits durch protektionistische Politik einer neuen Entwicklung, die noch nicht konkurrenzf&#228;hig ist, zum Durchbruch verhelfen (Erneuerbare Energien) oder andererseits eine alte, nicht mehr konkurrenzf&#228;hige Entwicklung k&#252;nstlich am Leben halten. Entscheidend ist der politische Wille...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@robin: Diese Gegen&#252;berstellung von &#8220;Extrempositionen&#8221; funktioniert nur unter der Voraussetzung, dass man Journalismus auf eine reine Dienstleistung reduziert. Das ist aber ein Denkfehler. Man kommt dann n&#228;mlich automatisch zu der Frage: Ja, was n&#252;tzt mir der ganze verdammte Journalismus? Offensichtlich nichts. Also ist er verzichtbar. Eine Dienstleistungsgesellschaft muss ja nicht notwendigerweise eine Demokratie sein.<br />
Wir sollten auch nicht Gesch&#228;ftsmodelle f&#252;r die Finanzierung von Medien mit Journalismus verwechseln.</p>
<p>@jan: Rufe nach staatlicher Unterst&#252;tzung w&#252;rde ich nicht pauschal verurteilen. Man kann einerseits durch protektionistische Politik einer neuen Entwicklung, die noch nicht konkurrenzf&#228;hig ist, zum Durchbruch verhelfen (Erneuerbare Energien) oder andererseits eine alte, nicht mehr konkurrenzf&#228;hige Entwicklung k&#252;nstlich am Leben halten. Entscheidend ist der politische Wille&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: jan krone</title>
		<link>http://carta.info/19560/online-journalismus-gratisfalle/comment-page-1/#comment-7537</link>
		<dc:creator>jan krone</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 16:02:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=19560#comment-7537</guid>
		<description>@Justus

Ich m&#246;chte bitte nicht einen m&#252;den Cent aus Steuermitteln erhalten! Eher stelle ich meine Arbeit ein. 

F&#246;rdergeld f&#252;r Journalismus (im weitesten Sinn *gg*) = Korruptionsverdacht (latent) = Prostitution

No!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Justus</p>
<p>Ich m&#246;chte bitte nicht einen m&#252;den Cent aus Steuermitteln erhalten! Eher stelle ich meine Arbeit ein. </p>
<p>F&#246;rdergeld f&#252;r Journalismus (im weitesten Sinn *gg*) = Korruptionsverdacht (latent) = Prostitution</p>
<p>No!</p>
]]></content:encoded>
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