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	<title>Kommentare zu: Was f&#252;r eine &#214;ffentlichkeit braucht eine Gesellschaft?</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
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		<title>Von: Kuro Sawai</title>
		<link>http://carta.info/18889/oeffentlichkeit-medien-generationen/comment-page-1/#comment-8655</link>
		<dc:creator>Kuro Sawai</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 09:17:53 +0000</pubDate>
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		<description>Eine treffende und notwendige Analyse!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine treffende und notwendige Analyse!</p>
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		<title>Von: Ursula Weidenfeld</title>
		<link>http://carta.info/18889/oeffentlichkeit-medien-generationen/comment-page-1/#comment-7274</link>
		<dc:creator>Ursula Weidenfeld</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 09:57:49 +0000</pubDate>
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		<description>Sie haben nat&#252;rlich recht, wenn Sie feststellen, dass die Gesamtgesellschaft sich nie in den Leitmedien vertreten gesehen hat, fr&#252;her nicht und heute wahrscheinlich noch weniger. Aber ich finde, dass es diese Anma&#223;ung gar nicht braucht. Medien sollen und m&#252;ssen nicht stellvertretend f&#252;r die Gesellschaft oder ihre Gruppen stehen. Sie haben ein Eigenleben, das allerdings in zwei Punkten f&#252;r die Meinungsbildung und den Diskurs in der Gesamtgesellschaft entscheidend wirkt. Einmal, weil sie Kontrolle aus&#252;ben, und das k&#246;nnen sie nur, wenn eine breite &#214;ffentlichkeit bereit ist, sie zur Kenntnis zu nehmen. Und au&#223;erdem, indem sie hoffentlich den oder einen oder mehrere Diskurse anregen, zusammenfassen, bereichern. Stammtischpolitik ist ohne Reverenz an Bild, FAZ, den K&#246;lner Stadtanzeiger oder die Th&#252;ringische Allgemeine, ohne Heute und Tagesschau, RTL- und SAT1-Nachrichten eben nicht m&#246;glich. Man will nicht zuerst die ganze Geschichte erz&#228;hlen und ihre Relevanz beweisen m&#252;ssen, bevor man dar&#252;ber r&#228;sonniert. Deshalb reicht es eben auch nicht sich zufriedenzugeben, weil es ja immer noch Teil&#246;ffentlichkeiten gibt. Wer am &#246;ffentlichen Leben teilnehmen will und soll - und da werden inzwischen in der Tat ganze Generationen und Millieus vermisst - der braucht die Verbindungen zwischen diesen Teil&#246;ffentlichkeiten. Und die scheinen mir nicht im n&#246;tigen Tempo zu entstehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sie haben nat&#252;rlich recht, wenn Sie feststellen, dass die Gesamtgesellschaft sich nie in den Leitmedien vertreten gesehen hat, fr&#252;her nicht und heute wahrscheinlich noch weniger. Aber ich finde, dass es diese Anma&#223;ung gar nicht braucht. Medien sollen und m&#252;ssen nicht stellvertretend f&#252;r die Gesellschaft oder ihre Gruppen stehen. Sie haben ein Eigenleben, das allerdings in zwei Punkten f&#252;r die Meinungsbildung und den Diskurs in der Gesamtgesellschaft entscheidend wirkt. Einmal, weil sie Kontrolle aus&#252;ben, und das k&#246;nnen sie nur, wenn eine breite &#214;ffentlichkeit bereit ist, sie zur Kenntnis zu nehmen. Und au&#223;erdem, indem sie hoffentlich den oder einen oder mehrere Diskurse anregen, zusammenfassen, bereichern. Stammtischpolitik ist ohne Reverenz an Bild, FAZ, den K&#246;lner Stadtanzeiger oder die Th&#252;ringische Allgemeine, ohne Heute und Tagesschau, RTL- und SAT1-Nachrichten eben nicht m&#246;glich. Man will nicht zuerst die ganze Geschichte erz&#228;hlen und ihre Relevanz beweisen m&#252;ssen, bevor man dar&#252;ber r&#228;sonniert. Deshalb reicht es eben auch nicht sich zufriedenzugeben, weil es ja immer noch Teil&#246;ffentlichkeiten gibt. Wer am &#246;ffentlichen Leben teilnehmen will und soll &#8211; und da werden inzwischen in der Tat ganze Generationen und Millieus vermisst &#8211; der braucht die Verbindungen zwischen diesen Teil&#246;ffentlichkeiten. Und die scheinen mir nicht im n&#246;tigen Tempo zu entstehen.</p>
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		<title>Von: erz</title>
		<link>http://carta.info/18889/oeffentlichkeit-medien-generationen/comment-page-1/#comment-7271</link>
		<dc:creator>erz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 07:57:53 +0000</pubDate>
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		<description>Es finden sich ja doch immer wieder Perlen in diesem Internetz. Leider findet diese Debatte anscheinend nicht die Resonanz, die ihrer Relevanz entspr&#228;che.

&#220;ber den Skopus der vorliegenden Fragestellung hinausgehend fehlt mir bei den wenigen Versuchen, die Debatte &#252;ber Gesellschaft und den Austragungsort ihrer &#246;ffentlichen Debatten anzusto&#223;en allerdings eine weniger &quot;medienmenschliche&quot; Perspektive. Nat&#252;rlich gibt es Leitmedien, die eine vereinigende Kraft auf verschiedene Ebenen der Gesellschaft aus&#252;bern und eine Plattform bieten, auf der  verschiedene Teilnehmer der Gesellschaft zusammen finden. Ich glaube auch, dass  man solche Diskursr&#228;ume in einer plurizentrischen Medienwelt finden wird.

Ich glaube allerdings auch, dass es vermessen ist, anzunehmen, die Gesamtgesellschaft nehme durch Stellvertreter an den Diskursen in den Leitmedien teil. Diese Diskurse sind mittlerweile zutiefst elitistisch. Der Versuch, auch bildungsferne oder einfach nur zeitungsferne Schichten in den Diskurs einzubeziehen wird von den Meinungsmachern nicht unternommen. Bestenfalls kommen ausgew&#228;hlte Opfer ihrer Umst&#228;nde auf die Betroffenencouch. Dumm nur, wenn die Mehrheit der Gesellschaft mittlerweile Betroffen ist, der Diskurs &#252;ber sie aber auf Kan&#228;len gef&#252;hrt wird, die von und f&#252;r eine abgehobene Minderheit bedient werden.

In den Parteien, die &quot;das Kriegsbeil begraben sollen&quot;, so richtig diese Forderung auch ist, ist jedenfalls nicht die Gesamtgesellschaft vertreten. Symptomatisch der Mangel an Sozialreportagen aus beiden Lagern. Ich mache weder der Netzgemeinde noch den Verlagsmedien ihr Personal zum Vorwurf, sie sind schlie&#223;lich nur Kind ihrer Zeit. Aber sie sollten auch nicht die Augen davor verschlie&#223;en, dass ihr Weltbild fern von diversen anderen Weltanschauungen liegt, die ohne Stimme in der Gesellschaft existieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es finden sich ja doch immer wieder Perlen in diesem Internetz. Leider findet diese Debatte anscheinend nicht die Resonanz, die ihrer Relevanz entspr&#228;che.</p>
<p>&#220;ber den Skopus der vorliegenden Fragestellung hinausgehend fehlt mir bei den wenigen Versuchen, die Debatte &#252;ber Gesellschaft und den Austragungsort ihrer &#246;ffentlichen Debatten anzusto&#223;en allerdings eine weniger &#8220;medienmenschliche&#8221; Perspektive. Nat&#252;rlich gibt es Leitmedien, die eine vereinigende Kraft auf verschiedene Ebenen der Gesellschaft aus&#252;bern und eine Plattform bieten, auf der  verschiedene Teilnehmer der Gesellschaft zusammen finden. Ich glaube auch, dass  man solche Diskursr&#228;ume in einer plurizentrischen Medienwelt finden wird.</p>
<p>Ich glaube allerdings auch, dass es vermessen ist, anzunehmen, die Gesamtgesellschaft nehme durch Stellvertreter an den Diskursen in den Leitmedien teil. Diese Diskurse sind mittlerweile zutiefst elitistisch. Der Versuch, auch bildungsferne oder einfach nur zeitungsferne Schichten in den Diskurs einzubeziehen wird von den Meinungsmachern nicht unternommen. Bestenfalls kommen ausgew&#228;hlte Opfer ihrer Umst&#228;nde auf die Betroffenencouch. Dumm nur, wenn die Mehrheit der Gesellschaft mittlerweile Betroffen ist, der Diskurs &#252;ber sie aber auf Kan&#228;len gef&#252;hrt wird, die von und f&#252;r eine abgehobene Minderheit bedient werden.</p>
<p>In den Parteien, die &#8220;das Kriegsbeil begraben sollen&#8221;, so richtig diese Forderung auch ist, ist jedenfalls nicht die Gesamtgesellschaft vertreten. Symptomatisch der Mangel an Sozialreportagen aus beiden Lagern. Ich mache weder der Netzgemeinde noch den Verlagsmedien ihr Personal zum Vorwurf, sie sind schlie&#223;lich nur Kind ihrer Zeit. Aber sie sollten auch nicht die Augen davor verschlie&#223;en, dass ihr Weltbild fern von diversen anderen Weltanschauungen liegt, die ohne Stimme in der Gesellschaft existieren.</p>
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		<title>Von: Medienlinks: Zukunft des Journalismus und Digitalfernsehen</title>
		<link>http://carta.info/18889/oeffentlichkeit-medien-generationen/comment-page-1/#comment-7266</link>
		<dc:creator>Medienlinks: Zukunft des Journalismus und Digitalfernsehen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 21:57:33 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Wer als Verleger, Medienunternehmer und Journalist seinen gesellschaftlichen Auftrag ernst nimmt, muss sich um die Frage k&#252;mmern, ob und wo ein Austausch zwischen den Generationen, zwischen Journalisten und Nutzern stattfinden soll, wo er m&#246;glich und wo er &#252;berhaupt sinnvoll ist. Er muss den Wert der Unabh&#228;ngigkeit von Informationen erkennen und (wieder) sch&#228;tzen lernen. carta.info  [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Wer als Verleger, Medienunternehmer und Journalist seinen gesellschaftlichen Auftrag ernst nimmt, muss sich um die Frage k&#252;mmern, ob und wo ein Austausch zwischen den Generationen, zwischen Journalisten und Nutzern stattfinden soll, wo er m&#246;glich und wo er &#252;berhaupt sinnvoll ist. Er muss den Wert der Unabh&#228;ngigkeit von Informationen erkennen und (wieder) sch&#228;tzen lernen. carta.info  [...]</p>
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		<title>Von: Die Demokratie braucht eine funktionierende Öffentlichkeit » Von Richard Schnabl » Beitrag » Redaktionsblog</title>
		<link>http://carta.info/18889/oeffentlichkeit-medien-generationen/comment-page-1/#comment-7219</link>
		<dc:creator>Die Demokratie braucht eine funktionierende Öffentlichkeit » Von Richard Schnabl » Beitrag » Redaktionsblog</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 15:49:36 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Medienunternehmer existenziell, aber f&#252;r die gesamte Gesellschaft ist sie zweitrangig.&#8221; (Carta.info)          Aktuelles Heft Nr. 5-2009 [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Medienunternehmer existenziell, aber f&#252;r die gesamte Gesellschaft ist sie zweitrangig.&#8221; (Carta.info)          Aktuelles Heft Nr. 5-2009 [...]</p>
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