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	<title>Kommentare zu: Die innere Logik der Link-&#214;konomie</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 01:08:11 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: Die innere Logik der Link-Ökonomie &#171; mikropolis</title>
		<link>http://carta.info/18610/die-innere-logik-der-link-oekonomie/comment-page-1/#comment-8741</link>
		<dc:creator>Die innere Logik der Link-Ökonomie &#171; mikropolis</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 14:39:08 +0000</pubDate>
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		<description>[...] http://carta.info/18610/die-innere-logik-der-link-oekonomie/ [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] <a href="http://carta.info/18610/die-innere-logik-der-link-oekonomie/" rel="nofollow">http://carta.info/18610/die-innere-logik-der-link-oekonomie/</a> [...]</p>
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		<title>Von: Worte zum Wochenende &#171; Real Virtuality</title>
		<link>http://carta.info/18610/die-innere-logik-der-link-oekonomie/comment-page-1/#comment-7281</link>
		<dc:creator>Worte zum Wochenende &#171; Real Virtuality</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 11:37:51 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Michal , Carta // Die innere Logik der Link-&#214;konomie Vielleicht ist das die gravierendste Ver&#228;nderung, die der Journalismus in den letzten zehn Jahren [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Michal , Carta // Die innere Logik der Link-&#214;konomie Vielleicht ist das die gravierendste Ver&#228;nderung, die der Journalismus in den letzten zehn Jahren [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Statt Leistungsschutzrecht: Leistung!</title>
		<link>http://carta.info/18610/die-innere-logik-der-link-oekonomie/comment-page-1/#comment-7142</link>
		<dc:creator>Statt Leistungsschutzrecht: Leistung!</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 10:03:47 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Bing finden zu lassen, also bei Google zu de-indizieren. Anstatt wie deutsche Verlage nach Subventionen in Form eines Leistungsschutzrechtes zu verlangen, b&#246;te Murdoch mit diesem System tats&#228;chlich eine Leistung – und vertraut [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Bing finden zu lassen, also bei Google zu de-indizieren. Anstatt wie deutsche Verlage nach Subventionen in Form eines Leistungsschutzrechtes zu verlangen, b&#246;te Murdoch mit diesem System tats&#228;chlich eine Leistung – und vertraut [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/18610/die-innere-logik-der-link-oekonomie/comment-page-1/#comment-7124</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 13:24:31 +0000</pubDate>
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		<description>@Jens
Ein Screenshot setzt den Aufruf der fotografierten Seite voraus. Insofern entsteht keine neue Situation.

@Andreas: Die Referenz bei gedruckten Medien ist anders, weil ich durch den Hinweis auf ein anderes Medium das Medium, in dem der Hinweis steht, ja nicht verlasse (Aufruf der Seite, um sie - wenn interessant - zu verlinken). In der gedruckten Welt habe ich das zitierte Medium in der Regel auch erworben (ich verweise auf eine Zeitung, die ich vorher gekauft habe). 

Ich m&#246;chte aber noch mal auf den Ausgangspunkt zur&#252;ckkommen: die innere Logik der Link-&#214;konomie. Ulrike Langer hat vor einiger Zeit auf ihrem Blog medialdigital ein interessantes Interview mit Jeff Jarvis gef&#252;hrt. Darin sagt er:

„Diese Kritiker (die Verleger) verstehen die Link-&#214;konomie nicht. Der Wandel von der Inhalte-&#214;konomie zur Link-&#214;konomie ist die Ursache dieses Krieges. Bisher ging es darum, die Inhalte zu besitzen und so oft wie m&#246;glich zu monetarisieren. Dieses Prinzip wird im Internet zerst&#246;rt. Jetzt braucht man jeweils nur noch eine einzige Kopie. Es sind die Links zu dieser Kopie, die ihren Wert steigern.... Wer die Links bekommt, muss Wege finden, damit Ums&#228;tze zu erzielen.“

Jarvis bleibt bei seinem Ratschlag sehr vage („muss Wege finden“). Doch eine &#220;bersetzung des Ratschlags k&#246;nnte lauten: Man muss die Links zum Original verkaufen, wenn man nicht mehr die Kopien des Originals verkaufen kann.

Ob die Verlage das durchsetzen k&#246;nnen, wei&#223; ich nicht. Bei den Snippets d&#252;rften sie wenig Probleme haben, bei den Links ist die Sache sehr viel kniffliger, das zeigt sich ja schon an dieser Debatte hier.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jens<br />
Ein Screenshot setzt den Aufruf der fotografierten Seite voraus. Insofern entsteht keine neue Situation.</p>
<p>@Andreas: Die Referenz bei gedruckten Medien ist anders, weil ich durch den Hinweis auf ein anderes Medium das Medium, in dem der Hinweis steht, ja nicht verlasse (Aufruf der Seite, um sie &#8211; wenn interessant &#8211; zu verlinken). In der gedruckten Welt habe ich das zitierte Medium in der Regel auch erworben (ich verweise auf eine Zeitung, die ich vorher gekauft habe). </p>
<p>Ich m&#246;chte aber noch mal auf den Ausgangspunkt zur&#252;ckkommen: die innere Logik der Link-&#214;konomie. Ulrike Langer hat vor einiger Zeit auf ihrem Blog medialdigital ein interessantes Interview mit Jeff Jarvis gef&#252;hrt. Darin sagt er:</p>
<p>„Diese Kritiker (die Verleger) verstehen die Link-&#214;konomie nicht. Der Wandel von der Inhalte-&#214;konomie zur Link-&#214;konomie ist die Ursache dieses Krieges. Bisher ging es darum, die Inhalte zu besitzen und so oft wie m&#246;glich zu monetarisieren. Dieses Prinzip wird im Internet zerst&#246;rt. Jetzt braucht man jeweils nur noch eine einzige Kopie. Es sind die Links zu dieser Kopie, die ihren Wert steigern&#8230;. Wer die Links bekommt, muss Wege finden, damit Ums&#228;tze zu erzielen.“</p>
<p>Jarvis bleibt bei seinem Ratschlag sehr vage („muss Wege finden“). Doch eine &#220;bersetzung des Ratschlags k&#246;nnte lauten: Man muss die Links zum Original verkaufen, wenn man nicht mehr die Kopien des Originals verkaufen kann.</p>
<p>Ob die Verlage das durchsetzen k&#246;nnen, wei&#223; ich nicht. Bei den Snippets d&#252;rften sie wenig Probleme haben, bei den Links ist die Sache sehr viel kniffliger, das zeigt sich ja schon an dieser Debatte hier.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jens Weinreich</title>
		<link>http://carta.info/18610/die-innere-logik-der-link-oekonomie/comment-page-1/#comment-7123</link>
		<dc:creator>Jens Weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 13:00:12 +0000</pubDate>
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		<description>Wie verh&#228;lt es sich eigentlich mit Screenshots? Jetzt und k&#252;nftig im Verleger-&#220;berwachungsstaat? Ist da noch eine L&#252;cke, ist das l&#228;ngst auch erfasst und stehen darauf vielleicht zehn Jahre Zuchthaus?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie verh&#228;lt es sich eigentlich mit Screenshots? Jetzt und k&#252;nftig im Verleger-&#220;berwachungsstaat? Ist da noch eine L&#252;cke, ist das l&#228;ngst auch erfasst und stehen darauf vielleicht zehn Jahre Zuchthaus?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Interessante Postings aus meinem Feedreader - 22. November 2009 &#124; (( echoraum ))</title>
		<link>http://carta.info/18610/die-innere-logik-der-link-oekonomie/comment-page-1/#comment-7117</link>
		<dc:creator>Interessante Postings aus meinem Feedreader - 22. November 2009 &#124; (( echoraum ))</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 05:24:36 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Die innere Logik der Link-&#214;konomie [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Die innere Logik der Link-&#214;konomie [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Andreas Krey</title>
		<link>http://carta.info/18610/die-innere-logik-der-link-oekonomie/comment-page-1/#comment-7114</link>
		<dc:creator>Andreas Krey</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 20:27:09 +0000</pubDate>
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		<description>@Wolfgang &quot;er markiert vielmehr den Anbieter des Links als Zweitverwerter einer fremden Seite.&quot;

Das w&#228;re dann doch n&#228;her zu begr&#252;nden, worin da die Zweitverwertung liegen soll, mal abgesehen von der einrei&#223;enden (Un)sitte, den Artikeltitel in die URL zu werfen und damit ein implizites Zitat zu produzieren. Wenn ich schreibe &quot;ich bin &#252;ber $dort gestolpert, und blabla&quot;, sollte es verwertungstechnisch keinen Unterschied machen, ob $dort ein Verweis auf einen Artikel in der gedruckten S&#252;ddeutschen ist oder eine URL auf einen Onlinezeitung, egal ob diese nur als Hyperlink oder als Nurtext ausgebildet ist. Gem&#228;&#223; der Logik des Leistungsschutzes m&#252;&#223;te genauso jede Referenz auf gedruckte Presse und jedes Literaturverzeichnis einer wissenschaftlichen Arbeit kostenpflichtig sein. Die reine Tatsache, da&#223; das Medium http/html erm&#246;glicht, dem Leser den Abruf weitgehend zu automatisieren...wieso sollte das relevant sein.

Ganz abgesehen von der technischen M&#246;glichkeit, jeden Zugriff mit einem Referrer von au&#223;erhalb des eigenen Angebots erstmal auf eine Bezahlseite zu schicken.

M&#246;chte am Rande klarstellen, da&#223; ich hier nur von Verlinkung spreche, nicht von der auszugsweisen Darstellung der verlinkten Artikel. F&#252;r mich klingt das immer noch so, als wenn eine Interessengruppe einen 15 Jahre alten Konsens weglegisliert haben m&#246;chte und damit auch noch durchkommt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wolfgang &#8220;er markiert vielmehr den Anbieter des Links als Zweitverwerter einer fremden Seite.&#8221;</p>
<p>Das w&#228;re dann doch n&#228;her zu begr&#252;nden, worin da die Zweitverwertung liegen soll, mal abgesehen von der einrei&#223;enden (Un)sitte, den Artikeltitel in die URL zu werfen und damit ein implizites Zitat zu produzieren. Wenn ich schreibe &#8220;ich bin &#252;ber $dort gestolpert, und blabla&#8221;, sollte es verwertungstechnisch keinen Unterschied machen, ob $dort ein Verweis auf einen Artikel in der gedruckten S&#252;ddeutschen ist oder eine URL auf einen Onlinezeitung, egal ob diese nur als Hyperlink oder als Nurtext ausgebildet ist. Gem&#228;&#223; der Logik des Leistungsschutzes m&#252;&#223;te genauso jede Referenz auf gedruckte Presse und jedes Literaturverzeichnis einer wissenschaftlichen Arbeit kostenpflichtig sein. Die reine Tatsache, da&#223; das Medium http/html erm&#246;glicht, dem Leser den Abruf weitgehend zu automatisieren&#8230;wieso sollte das relevant sein.</p>
<p>Ganz abgesehen von der technischen M&#246;glichkeit, jeden Zugriff mit einem Referrer von au&#223;erhalb des eigenen Angebots erstmal auf eine Bezahlseite zu schicken.</p>
<p>M&#246;chte am Rande klarstellen, da&#223; ich hier nur von Verlinkung spreche, nicht von der auszugsweisen Darstellung der verlinkten Artikel. F&#252;r mich klingt das immer noch so, als wenn eine Interessengruppe einen 15 Jahre alten Konsens weglegisliert haben m&#246;chte und damit auch noch durchkommt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: vera</title>
		<link>http://carta.info/18610/die-innere-logik-der-link-oekonomie/comment-page-1/#comment-7113</link>
		<dc:creator>vera</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 19:07:04 +0000</pubDate>
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		<description>@harald
genau. und darum wird es allerh&#246;chste zeit, mal laut und dezidiert &#252;ber netzneutralit&#228;t zu sprechen. die geht n&#228;mlich bei der ganzen lsr-diskussion unter, und h&#228;ngt doch grunds&#228;tzlich damit zusammen. &#252;brigens kann man im augenblick europaweit und in anderen l&#228;ndern beobachten, wie diese netzneutralit&#228;t immer mehr eingeschr&#228;nkt und beschnitten wird. es geht analog zum lsr um die anspr&#252;che der musikindustrie, um ACTA, das hinter verschlossenen t&#252;ren verhandelt wird, um nichts weniger als eine weltumspannende initiative aller m&#246;glichen interessenverb&#228;nde, das www unter ihren einfluss zu bekommen. das lsr ist nur ein ausschnitt davon. konzertierte aktionen t&#228;ten not, aber alle j&#228;ten mal wieder nur den eigenen vorgarten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@harald<br />
genau. und darum wird es allerh&#246;chste zeit, mal laut und dezidiert &#252;ber netzneutralit&#228;t zu sprechen. die geht n&#228;mlich bei der ganzen lsr-diskussion unter, und h&#228;ngt doch grunds&#228;tzlich damit zusammen. &#252;brigens kann man im augenblick europaweit und in anderen l&#228;ndern beobachten, wie diese netzneutralit&#228;t immer mehr eingeschr&#228;nkt und beschnitten wird. es geht analog zum lsr um die anspr&#252;che der musikindustrie, um ACTA, das hinter verschlossenen t&#252;ren verhandelt wird, um nichts weniger als eine weltumspannende initiative aller m&#246;glichen interessenverb&#228;nde, das www unter ihren einfluss zu bekommen. das lsr ist nur ein ausschnitt davon. konzertierte aktionen t&#228;ten not, aber alle j&#228;ten mal wieder nur den eigenen vorgarten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/18610/die-innere-logik-der-link-oekonomie/comment-page-1/#comment-7110</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 17:58:23 +0000</pubDate>
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		<description>@Christian:
Die gro&#223;en Medien verlinken sehr ungern nach drau&#223;en, weil sie f&#252;rchten, ihre Leser k&#246;nnten, einmal drau&#223;en, nicht wieder zur&#252;ck kommen. Jetzt wollen sie als erg&#228;nzende Ma&#223;nahme die Verlinkungen nach drinnen erschweren, weil sonst ihr Eigentum sozialisiert wird (der Springer-Vorsitzende D&#246;pfner spricht von &quot;Webkommunisten&quot;). 
Mit einer solchen Wagenburg-Mentalit&#228;t bzw. freiwilligen Isolationshaft m&#252;ssten Medien in einer Marktwirtschaft eigentlich scheitern - aber auch ein schwaches Modell kann mit geeigneter politischer Unterst&#252;tzung lange am Leben erhalten werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Christian:<br />
Die gro&#223;en Medien verlinken sehr ungern nach drau&#223;en, weil sie f&#252;rchten, ihre Leser k&#246;nnten, einmal drau&#223;en, nicht wieder zur&#252;ck kommen. Jetzt wollen sie als erg&#228;nzende Ma&#223;nahme die Verlinkungen nach drinnen erschweren, weil sonst ihr Eigentum sozialisiert wird (der Springer-Vorsitzende D&#246;pfner spricht von &#8220;Webkommunisten&#8221;).<br />
Mit einer solchen Wagenburg-Mentalit&#228;t bzw. freiwilligen Isolationshaft m&#252;ssten Medien in einer Marktwirtschaft eigentlich scheitern &#8211; aber auch ein schwaches Modell kann mit geeigneter politischer Unterst&#252;tzung lange am Leben erhalten werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Henner-Fehr</title>
		<link>http://carta.info/18610/die-innere-logik-der-link-oekonomie/comment-page-1/#comment-7109</link>
		<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 17:28:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=18610#comment-7109</guid>
		<description>Manchmal bin ich wirklich froh, nicht in Deutschland zu leben... ;-) Abgesehen davon behaupte ich, dass dieser Weg die Verlage noch viel schneller in den Ruin treiben w&#252;rde. Im R&#252;ckblick wird man dann von disruptiver Innovation sprechen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal bin ich wirklich froh, nicht in Deutschland zu leben&#8230; ;-) Abgesehen davon behaupte ich, dass dieser Weg die Verlage noch viel schneller in den Ruin treiben w&#252;rde. Im R&#252;ckblick wird man dann von disruptiver Innovation sprechen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Harald</title>
		<link>http://carta.info/18610/die-innere-logik-der-link-oekonomie/comment-page-1/#comment-7105</link>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 15:31:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=18610#comment-7105</guid>
		<description>@Herr Michal: Wenn Links setzen inzwischen schon als Diebstahl angesehen wird, dann sollten wir das Internet gleich einstampfen.

Das schlimme ist nur, dass es in vielen F&#228;llen der Realit&#228;t entspricht. Die Websites, die mit Werbung gespickt lediglich popul&#228;re Inhalte verlinken nehmen langsam &#252;berhand, um zum Beispiel den Marktwert von Domains zu steigern. Aber das ist lediglich eine Ausnahme, die anders angegangen werden muss als durch ein generelles Abkassieren.

Grunds&#228;tzlich ist es so, dass Inhalte im Internet bereit gestellt werden, also an das Internet geliefert werden - und das Internet ist nicht nur der Leser vor dem Computerbildschirm. Es geht hier also nicht um Werbung, sondern um Vernetzung. Und da dies die Basis des Internets ist, hat hier keine Partei Anspr&#252;che.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Herr Michal: Wenn Links setzen inzwischen schon als Diebstahl angesehen wird, dann sollten wir das Internet gleich einstampfen.</p>
<p>Das schlimme ist nur, dass es in vielen F&#228;llen der Realit&#228;t entspricht. Die Websites, die mit Werbung gespickt lediglich popul&#228;re Inhalte verlinken nehmen langsam &#252;berhand, um zum Beispiel den Marktwert von Domains zu steigern. Aber das ist lediglich eine Ausnahme, die anders angegangen werden muss als durch ein generelles Abkassieren.</p>
<p>Grunds&#228;tzlich ist es so, dass Inhalte im Internet bereit gestellt werden, also an das Internet geliefert werden &#8211; und das Internet ist nicht nur der Leser vor dem Computerbildschirm. Es geht hier also nicht um Werbung, sondern um Vernetzung. Und da dies die Basis des Internets ist, hat hier keine Partei Anspr&#252;che.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/18610/die-innere-logik-der-link-oekonomie/comment-page-1/#comment-7104</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 14:59:34 +0000</pubDate>
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		<description>@Sascha:
Im Prinzip haben Sie Recht. Vern&#252;nftige Leute w&#252;rden das so sehen. Man macht einen Deal oder man toleriert sich gegenseitig. Doch in unserem Fall ist es so, dass das Angebot, f&#252;r das Sie Werbung machen, die Werbung gar nicht will (denn es besteht ja kein Auftrag). Mehr noch: Von Verlagsseite wird vermutet, dass Ihr Argument nur ein Scheinargument ist, und Sie in Wahrheit nicht f&#252;r die Inhalte des Verlags werben, sondern dessen Inhalte kostenlos nutzen, sprich &quot;klauen&quot; wollen. Die Verleger sagen: Wenn Sie ein iPhone klauen, k&#246;nnen Sie sich doch auch nicht hinterher damit herausreden, dass Sie blo&#223; Werbung f&#252;r Apple machen und Apple Ihnen eigentlich f&#252;rs Beklautwerden noch was zahlen m&#252;sste (der Vergleich hinkt ein bisschen, aber so ungef&#228;hr ist die Argumentation).

@sandmann
Die Verlage wollen, dass man die Kopien, die man von ihren Inhalten zieht, verg&#252;tet. Nun ist Inhalt ein unscharfer Begriff. F&#252;r Inhalte sind n&#228;mlich die Urheber zust&#228;ndig. Und genutzte Inhalte von Urhebern werden derzeit z.B. &#252;ber die VG Wort minimal verg&#252;tet. Die Verlage brauchen also etwas, was von den reinen Inhalten abgegrenzt werden kann. Und das ist die organisatorische, technische, finanzielle und &#228;sthetische &quot;Leistung&quot;, die sie erbringen, damit der Inhalt in der gew&#228;hlten (aufw&#228;ndigen) Form erscheinen kann. Zur Absicherung dieser &quot;Leistung&quot; m&#246;chten sie ein Leistungsschutzrecht, das eine angemessene Verg&#252;tung f&#252;r solche Zweitnutzungen festschreibt. Ich vermute aber, dass die Angemessenheit bei Verlegern sehr viel h&#246;here Betr&#228;ge erfordert als bei Urhebern. Es geht also um mehrere hundert Millionen Euro pro Jahr.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Sascha:<br />
Im Prinzip haben Sie Recht. Vern&#252;nftige Leute w&#252;rden das so sehen. Man macht einen Deal oder man toleriert sich gegenseitig. Doch in unserem Fall ist es so, dass das Angebot, f&#252;r das Sie Werbung machen, die Werbung gar nicht will (denn es besteht ja kein Auftrag). Mehr noch: Von Verlagsseite wird vermutet, dass Ihr Argument nur ein Scheinargument ist, und Sie in Wahrheit nicht f&#252;r die Inhalte des Verlags werben, sondern dessen Inhalte kostenlos nutzen, sprich &#8220;klauen&#8221; wollen. Die Verleger sagen: Wenn Sie ein iPhone klauen, k&#246;nnen Sie sich doch auch nicht hinterher damit herausreden, dass Sie blo&#223; Werbung f&#252;r Apple machen und Apple Ihnen eigentlich f&#252;rs Beklautwerden noch was zahlen m&#252;sste (der Vergleich hinkt ein bisschen, aber so ungef&#228;hr ist die Argumentation).</p>
<p>@sandmann<br />
Die Verlage wollen, dass man die Kopien, die man von ihren Inhalten zieht, verg&#252;tet. Nun ist Inhalt ein unscharfer Begriff. F&#252;r Inhalte sind n&#228;mlich die Urheber zust&#228;ndig. Und genutzte Inhalte von Urhebern werden derzeit z.B. &#252;ber die VG Wort minimal verg&#252;tet. Die Verlage brauchen also etwas, was von den reinen Inhalten abgegrenzt werden kann. Und das ist die organisatorische, technische, finanzielle und &#228;sthetische &#8220;Leistung&#8221;, die sie erbringen, damit der Inhalt in der gew&#228;hlten (aufw&#228;ndigen) Form erscheinen kann. Zur Absicherung dieser &#8220;Leistung&#8221; m&#246;chten sie ein Leistungsschutzrecht, das eine angemessene Verg&#252;tung f&#252;r solche Zweitnutzungen festschreibt. Ich vermute aber, dass die Angemessenheit bei Verlegern sehr viel h&#246;here Betr&#228;ge erfordert als bei Urhebern. Es geht also um mehrere hundert Millionen Euro pro Jahr.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sascha Müller-Jänsch</title>
		<link>http://carta.info/18610/die-innere-logik-der-link-oekonomie/comment-page-1/#comment-7101</link>
		<dc:creator>Sascha Müller-Jänsch</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 14:24:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=18610#comment-7101</guid>
		<description>Wenn ich einen Link setze, bin ich nicht Zweitverwerter sondern Werbetreibender, da ich Werbung f&#252;r ein Angebot mache, das ein Anbieter (Verlag) zu den von ihm gew&#228;hlten Konditionen (kostenlos, werbefinanziert) anbietet. Ich erm&#246;glich ihm somit Mehreinnahmen durch Steigerung seines Traffic. Ein Verg&#252;tungsmodell zu meinen Gunsten als Linkanbieter sollte deswegen diskutiert werden. So w&#252;rden Blogger, Suchmaschinen etc zu Weblink-Handelsvertretern. Die Erbringung der Vermittlungsleistung wird dadurch belegt, dass - wie oben diskutiert - dem Setzen des Links eine bewusste Arbeit und Selektion zu Grunde liegt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich einen Link setze, bin ich nicht Zweitverwerter sondern Werbetreibender, da ich Werbung f&#252;r ein Angebot mache, das ein Anbieter (Verlag) zu den von ihm gew&#228;hlten Konditionen (kostenlos, werbefinanziert) anbietet. Ich erm&#246;glich ihm somit Mehreinnahmen durch Steigerung seines Traffic. Ein Verg&#252;tungsmodell zu meinen Gunsten als Linkanbieter sollte deswegen diskutiert werden. So w&#252;rden Blogger, Suchmaschinen etc zu Weblink-Handelsvertretern. Die Erbringung der Vermittlungsleistung wird dadurch belegt, dass &#8211; wie oben diskutiert &#8211; dem Setzen des Links eine bewusste Arbeit und Selektion zu Grunde liegt.</p>
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	<item>
		<title>Von: sandman</title>
		<link>http://carta.info/18610/die-innere-logik-der-link-oekonomie/comment-page-1/#comment-7094</link>
		<dc:creator>sandman</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 10:34:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=18610#comment-7094</guid>
		<description>Wenn ich den Hauptbeitrag richtig verstanden habe, dann sagen die gro&#223;en Verlage &quot;Bitte bewerft uns weiter mit Geld&quot;. Nachdem das Erl&#246;smodell &quot;Leser zahlen f&#252;r den Inhalt&quot; (Abos etc. pp.) schon lange zusammen gebrochen ist, weil kein Inhalt, und dann das Erl&#246;smodell &quot;Anzeigen finanzieren die Medien&quot; zusammengebrochen sind, weil keine Leser, dann wird wohl das dritte Erl&#246;smodell &quot;Zahle, weil ich existiere&quot; ebenso sang- und klanglos zusammenbrechen, weil niemand verlinkt und damit auf die Existenz &#252;berhaupt hinweist. Mal so eine Vermutung. Dieses Modell kann nur funktionieren, wenn Verlage das Monopol auf die Dienstleistung Berichterstattung bekommen, was aber wohl kaum gehen wird, da Presse- und Meinungsfreiheit, sprich jeder kann berichten oder schreiben, &#252;ber was er will. Verlage - und damit Gesetzgeber - k&#246;nnen dieses Modell der &quot;Linkwirtschaft&quot; nur realisieren, wenn sie die Presse- und Meinungsfreiheit au&#223;er Kraft setzen. Die Verlage wollen eigentlich so einen monopolhaften Berufsschutz.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich den Hauptbeitrag richtig verstanden habe, dann sagen die gro&#223;en Verlage &#8220;Bitte bewerft uns weiter mit Geld&#8221;. Nachdem das Erl&#246;smodell &#8220;Leser zahlen f&#252;r den Inhalt&#8221; (Abos etc. pp.) schon lange zusammen gebrochen ist, weil kein Inhalt, und dann das Erl&#246;smodell &#8220;Anzeigen finanzieren die Medien&#8221; zusammengebrochen sind, weil keine Leser, dann wird wohl das dritte Erl&#246;smodell &#8220;Zahle, weil ich existiere&#8221; ebenso sang- und klanglos zusammenbrechen, weil niemand verlinkt und damit auf die Existenz &#252;berhaupt hinweist. Mal so eine Vermutung. Dieses Modell kann nur funktionieren, wenn Verlage das Monopol auf die Dienstleistung Berichterstattung bekommen, was aber wohl kaum gehen wird, da Presse- und Meinungsfreiheit, sprich jeder kann berichten oder schreiben, &#252;ber was er will. Verlage &#8211; und damit Gesetzgeber &#8211; k&#246;nnen dieses Modell der &#8220;Linkwirtschaft&#8221; nur realisieren, wenn sie die Presse- und Meinungsfreiheit au&#223;er Kraft setzen. Die Verlage wollen eigentlich so einen monopolhaften Berufsschutz.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: JF</title>
		<link>http://carta.info/18610/die-innere-logik-der-link-oekonomie/comment-page-1/#comment-7091</link>
		<dc:creator>JF</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 04:39:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=18610#comment-7091</guid>
		<description>@Wolfgang Michal: mit ihrer Vermutung der Bevorzugung grosser Verleger
  liegen sie auf jeden Fall richtig.
Bei meedia. de wird Burda ausf&#252;hrlich zitiert wie auch auf seine Web-Investitionen
Bezug genommen.
U.a.:
&quot;(Burda)... erinnerte an den eigenen, inzwischen legend&#228;ren Ausspruch mit 
den &quot;lousy Pennies&quot;, die mit Werbung online zu ernten sind. Und er brachte das Dilemma auf den Punkt: &quot;Da besch&#228;ftigst du sechs, sieben Leute, und es dauert 
ewig bis du mal eine Million Umsatz zusammen hast. Damit wird kein Mensch 
reich.&quot; 
http://meedia.de/nc/background/meedia-blogs/georg-altrogge.html#c24690</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wolfgang Michal: mit ihrer Vermutung der Bevorzugung grosser Verleger<br />
  liegen sie auf jeden Fall richtig.<br />
Bei meedia. de wird Burda ausf&#252;hrlich zitiert wie auch auf seine Web-Investitionen<br />
Bezug genommen.<br />
U.a.:<br />
&#8220;(Burda)&#8230; erinnerte an den eigenen, inzwischen legend&#228;ren Ausspruch mit<br />
den &#8220;lousy Pennies&#8221;, die mit Werbung online zu ernten sind. Und er brachte das Dilemma auf den Punkt: &#8220;Da besch&#228;ftigst du sechs, sieben Leute, und es dauert<br />
ewig bis du mal eine Million Umsatz zusammen hast. Damit wird kein Mensch<br />
reich.&#8221;<br />
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