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	<title>Kommentare zu: Das Ende der digitalen Politik</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 01:08:11 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: Felix Neumann</title>
		<link>http://carta.info/18517/das-ende-der-digitalen-politik/comment-page-1/#comment-7146</link>
		<dc:creator>Felix Neumann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 10:53:44 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Herr Oberberger, ich denke immerhin um eine Ecke. Precht denkt gar nicht um die Ecke, sondern wendet sein kulturkonservatives Medienverst&#228;ndnis ohne ein wirkliches Verst&#228;ndnis vom Netz aufs Netz an. Ausf&#252;hrlich habe ich meine &lt;a href=&quot;http://fxneumann.de/2009/11/23/das-netz-integriert-oeffentlichkeiten-gegen-precht/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Entgegnung dazu in mein Blog&lt;/a&gt; gestellt.

Deshalb &#228;ndert das auch nichts an meinem Pl&#228;doyer f&#252;r mehr Partizipation in der Politik. Mein Artikel ist nat&#252;rlich sehr wolkig; ein etymologisierendes Kreisen um das Wort »digital«.

Was das in praktische Politik umgesetzt hei&#223;en kann, kann man etwa ganz aktuell beim  &lt;a href=&quot;http://fxneumann.de/2009/11/22/geht-doch-spd-bw/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Mitgliederentscheid &#252;ber den Parteivorsitz der SPD Baden-W&#252;rttemberg&lt;/a&gt; sehen.

Dem Kommentar von GK ist nur zuzustimmen: Wir haben wunderbare Methoden, politische Beteiligung zu erm&#246;glichen, die Politik sieht aber nur Gefahren und m&#246;chte »das Internet« eind&#228;mmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Oberberger, ich denke immerhin um eine Ecke. Precht denkt gar nicht um die Ecke, sondern wendet sein kulturkonservatives Medienverst&#228;ndnis ohne ein wirkliches Verst&#228;ndnis vom Netz aufs Netz an. Ausf&#252;hrlich habe ich meine <a href="http://fxneumann.de/2009/11/23/das-netz-integriert-oeffentlichkeiten-gegen-precht/" rel="nofollow">Entgegnung dazu in mein Blog</a> gestellt.</p>
<p>Deshalb &#228;ndert das auch nichts an meinem Pl&#228;doyer f&#252;r mehr Partizipation in der Politik. Mein Artikel ist nat&#252;rlich sehr wolkig; ein etymologisierendes Kreisen um das Wort »digital«.</p>
<p>Was das in praktische Politik umgesetzt hei&#223;en kann, kann man etwa ganz aktuell beim  <a href="http://fxneumann.de/2009/11/22/geht-doch-spd-bw/" rel="nofollow">Mitgliederentscheid &#252;ber den Parteivorsitz der SPD Baden-W&#252;rttemberg</a> sehen.</p>
<p>Dem Kommentar von GK ist nur zuzustimmen: Wir haben wunderbare Methoden, politische Beteiligung zu erm&#246;glichen, die Politik sieht aber nur Gefahren und m&#246;chte »das Internet« eind&#228;mmen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Das Netz integriert Öffentlichkeiten. Gegen Precht &#124; fxneumann · Blog von Felix Neumann</title>
		<link>http://carta.info/18517/das-ende-der-digitalen-politik/comment-page-1/#comment-7144</link>
		<dc:creator>Das Netz integriert Öffentlichkeiten. Gegen Precht &#124; fxneumann · Blog von Felix Neumann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 10:49:40 +0000</pubDate>
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		<description>[...] zu meinem Artikel »Das Ende der digitalen Politik«, der auf Carta zweitver&#246;ffentlicht wurde, angef&#252;hrt:  Die Analyse greift allerdings zu kurz. Denn der digitale Strukturwandel bringt auch eine extreme [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] zu meinem Artikel »Das Ende der digitalen Politik«, der auf Carta zweitver&#246;ffentlicht wurde, angef&#252;hrt:  Die Analyse greift allerdings zu kurz. Denn der digitale Strukturwandel bringt auch eine extreme [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gk</title>
		<link>http://carta.info/18517/das-ende-der-digitalen-politik/comment-page-1/#comment-7103</link>
		<dc:creator>Gk</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 14:51:41 +0000</pubDate>
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		<description>„Was hilft eine in aller Bandbreite gef&#252;hrte Debatte mit allen partizipatorischen M&#246;glichkeiten, wenn nur noch ein winziger Teil der Bev&#246;lkerung tats&#228;chlich partizipiert?“ hatte @Hans Oberberger geschrieben.

Oh ja, so nett die M&#246;glichkeiten der neuen Medien sind, was nutzt es, wenn sich nur ein Bruchteil der B&#252;rger hieran beteiligen will (1) und hieran beteiligen kann (2).  Und wenn dann noch angedacht wird, die M&#246;glichkeiten des Netzes &#252;ber Leistungsschutzrechte o. &#228;. einzuschr&#228;nken (3), dann k&#246;nnen mal eben die in den vergangenen Jahren gewonnenen Errungenschaften zum schnellen und kosteng&#252;nstigen Informations- und Meinungsaustauschs eingeschr&#228;nkt werden. An 1, 2 und 3 w&#228;re zu arbeiten.

„Wenn meine Thesen stimmen, wird auf lange Sicht irgendjemand (zus&#228;tzlich zu den Piraten) entdecken, da&#223; man mit einem derartigen Politikstil W&#228;hler gewinnt.“ Das denke ich auch, @Felix Neumann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>„Was hilft eine in aller Bandbreite gef&#252;hrte Debatte mit allen partizipatorischen M&#246;glichkeiten, wenn nur noch ein winziger Teil der Bev&#246;lkerung tats&#228;chlich partizipiert?“ hatte @Hans Oberberger geschrieben.</p>
<p>Oh ja, so nett die M&#246;glichkeiten der neuen Medien sind, was nutzt es, wenn sich nur ein Bruchteil der B&#252;rger hieran beteiligen will (1) und hieran beteiligen kann (2).  Und wenn dann noch angedacht wird, die M&#246;glichkeiten des Netzes &#252;ber Leistungsschutzrechte o. &#228;. einzuschr&#228;nken (3), dann k&#246;nnen mal eben die in den vergangenen Jahren gewonnenen Errungenschaften zum schnellen und kosteng&#252;nstigen Informations- und Meinungsaustauschs eingeschr&#228;nkt werden. An 1, 2 und 3 w&#228;re zu arbeiten.</p>
<p>„Wenn meine Thesen stimmen, wird auf lange Sicht irgendjemand (zus&#228;tzlich zu den Piraten) entdecken, da&#223; man mit einem derartigen Politikstil W&#228;hler gewinnt.“ Das denke ich auch, @Felix Neumann.</p>
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	<item>
		<title>Von: Hans Oberberger</title>
		<link>http://carta.info/18517/das-ende-der-digitalen-politik/comment-page-1/#comment-7068</link>
		<dc:creator>Hans Oberberger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 15:09:39 +0000</pubDate>
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		<description>Um die Ecke gedacht - aber leider nur um eine.

Tats&#228;chlich wird durch den digitalen Strukturwandel der Diskurs &#252;ber politische Themen &quot;entdigitalisiert&quot;, in dem von Ihnen verwendeten Sinn. Es gibt weit mehr als nur ein blo&#223;es Ja oder Nein zu einem Themenpaket. Die Debatten werden aus den Hinterzimmern in den virtuellen Raum verlagert. Die Chancen, die die neuen interaktiven M&#246;glichkeiten f&#252;r die Partizipation bieten, sind gewaltig und sollten gerade im Kampf gegen Politikverdrossenheit viel st&#228;rker genutzt werden. So weit bin ich ganz bei Ihnen.

Die Analyse greift allerdings zu kurz. Denn der digitale Strukturwandel bringt auch eine extreme Fragementierung der &#214;ffentlichkeit mit sich. Richard David Precht hat bei seiner Keynote zu den M&#252;nchner Medientagen von einem &quot;individualisierten Kollektiv vereinzelter Masseneremiten&quot; gesprochen. Und hier sehe ich das Grundproblem. Was hilft eine in aller Bandbreite gef&#252;hrte Debatte mit allen partizipatorischen M&#246;glichkeiten, wenn nur noch ein winziger Teil der Bev&#246;lkerung tats&#228;chlich partizipiert? &quot;Wenn jeder seine Filter selbst konfigurieren kann&quot;, haben Sie es genannt. Das klingt sch&#246;n. Das hei&#223; aber auch, dass jeder alles andere ausblendet, am politischen Diskurs um seinen Filter herum nicht mehr teilnimmt. Wie demokratisch k&#246;nnen Entscheidungen noch sein, die so getroffen wurden? Auf diese Frage haben alle Elogen auf die digitale Revolution noch keine passende Antwort gefunden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Um die Ecke gedacht &#8211; aber leider nur um eine.</p>
<p>Tats&#228;chlich wird durch den digitalen Strukturwandel der Diskurs &#252;ber politische Themen &#8220;entdigitalisiert&#8221;, in dem von Ihnen verwendeten Sinn. Es gibt weit mehr als nur ein blo&#223;es Ja oder Nein zu einem Themenpaket. Die Debatten werden aus den Hinterzimmern in den virtuellen Raum verlagert. Die Chancen, die die neuen interaktiven M&#246;glichkeiten f&#252;r die Partizipation bieten, sind gewaltig und sollten gerade im Kampf gegen Politikverdrossenheit viel st&#228;rker genutzt werden. So weit bin ich ganz bei Ihnen.</p>
<p>Die Analyse greift allerdings zu kurz. Denn der digitale Strukturwandel bringt auch eine extreme Fragementierung der &#214;ffentlichkeit mit sich. Richard David Precht hat bei seiner Keynote zu den M&#252;nchner Medientagen von einem &#8220;individualisierten Kollektiv vereinzelter Masseneremiten&#8221; gesprochen. Und hier sehe ich das Grundproblem. Was hilft eine in aller Bandbreite gef&#252;hrte Debatte mit allen partizipatorischen M&#246;glichkeiten, wenn nur noch ein winziger Teil der Bev&#246;lkerung tats&#228;chlich partizipiert? &#8220;Wenn jeder seine Filter selbst konfigurieren kann&#8221;, haben Sie es genannt. Das klingt sch&#246;n. Das hei&#223; aber auch, dass jeder alles andere ausblendet, am politischen Diskurs um seinen Filter herum nicht mehr teilnimmt. Wie demokratisch k&#246;nnen Entscheidungen noch sein, die so getroffen wurden? Auf diese Frage haben alle Elogen auf die digitale Revolution noch keine passende Antwort gefunden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Medienlinks: Politik- und Medienschelte und ein Fehlstart</title>
		<link>http://carta.info/18517/das-ende-der-digitalen-politik/comment-page-1/#comment-7048</link>
		<dc:creator>Medienlinks: Politik- und Medienschelte und ein Fehlstart</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 08:48:28 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Das Ende der digitalen Politik carta.info [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Das Ende der digitalen Politik carta.info [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/18517/das-ende-der-digitalen-politik/comment-page-1/#comment-7011</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 14:15:23 +0000</pubDate>
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		<description>Mit dem Medienwandel bzw. der sich immer weiter fortsetzenden Medienentwicklung r&#252;cken wir B&#252;rger den Politikern immer dichter auf die Pelle. Konnte der alte Adenauer noch gem&#252;tlich in Bonn regieren und Staatsbesuche in die USA per Schiff (!) absolvieren, kann heute aus jeder Sitzung der Diskussionsstand &#252;ber Twitter der interessierten &#214;ffentlichkeit mitgeteilt werden, Vorlagen und Gesetzesentw&#252;rfe k&#246;nnen als Datei im Netz einsehbar gemacht werden.

Darauf hat die Politik in der Tat noch kaum reagiert (im Sinne der &#196;nderung politischer Prozesse und der demokratischen Mitwirkung). Wir k&#246;nnten l&#228;ngst mehr Elemente direkter Demokratie haben, es k&#246;nnte die Politikverdrossenheit mindern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Medienwandel bzw. der sich immer weiter fortsetzenden Medienentwicklung r&#252;cken wir B&#252;rger den Politikern immer dichter auf die Pelle. Konnte der alte Adenauer noch gem&#252;tlich in Bonn regieren und Staatsbesuche in die USA per Schiff (!) absolvieren, kann heute aus jeder Sitzung der Diskussionsstand &#252;ber Twitter der interessierten &#214;ffentlichkeit mitgeteilt werden, Vorlagen und Gesetzesentw&#252;rfe k&#246;nnen als Datei im Netz einsehbar gemacht werden.</p>
<p>Darauf hat die Politik in der Tat noch kaum reagiert (im Sinne der &#196;nderung politischer Prozesse und der demokratischen Mitwirkung). Wir k&#246;nnten l&#228;ngst mehr Elemente direkter Demokratie haben, es k&#246;nnte die Politikverdrossenheit mindern.</p>
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	<item>
		<title>Von: Felix Neumann</title>
		<link>http://carta.info/18517/das-ende-der-digitalen-politik/comment-page-1/#comment-7003</link>
		<dc:creator>Felix Neumann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 12:21:03 +0000</pubDate>
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		<description>Sehe ich auch so; wobei das gar nicht mal b&#246;swillig sein mu&#223;: Parteien (von denen manche immer noch ernsthaft »mit uns zieht die neue Zeit« singen und dann genau die von Dir beschriebene Politik treiben) sind als riesige Apparate auch schwerf&#228;llig, und die meisten »digital natives« sind einfach noch zu jung, um die Ochsentour absolviert haben zu k&#246;nnen.

Ich hoffe, da&#223; das, was Sigmar Gabriel auf dem Parteitag gesagt hat, nicht nur Lippenbekenntnisse waren; ich hoffe, da&#223; das, was die &lt;a href=&quot;http://reform.fdp.de/2009/10/13/30-forderungen-der-ag-parteireform/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;AG Parteireform der FDP fordert&lt;/a&gt;, nicht nur Papier bleibt; ich hoffe, da&#223; die Gr&#252;nen noch offensiver werben mit dem, was sie schon an Partizipation erm&#246;glichen. (Die CDU und die Linke als Rentnerparteien lasse ich mal au&#223;en vor.)

Die Erfolge der Piratenpartei (nicht unbedingt in W&#228;hlerstimmen – aber indem sie auch Themen und Diskurse gesetzt haben und ansatzweise gezeigt haben, was auch geht – &lt;a href=&quot;http://fxneumann.de/2009/09/28/danke-piratenpartei-was-bleibt/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;mehr davon in meinem Blog&lt;/a&gt;) lassen mich hoffen, da&#223; auf lange Sicht eine Politik der Zementierung des Status quo nicht mehr m&#246;glich sein wird.

Da habe ich dann doch Vertrauen in die parlamentarische Demokratie: Wenn meine Thesen stimmen, wird auf lange Sicht irgendjemand (zus&#228;tzlich zu den Piraten) entdecken, da&#223; man mit einem derartigen Politikstil W&#228;hler gewinnt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehe ich auch so; wobei das gar nicht mal b&#246;swillig sein mu&#223;: Parteien (von denen manche immer noch ernsthaft »mit uns zieht die neue Zeit« singen und dann genau die von Dir beschriebene Politik treiben) sind als riesige Apparate auch schwerf&#228;llig, und die meisten »digital natives« sind einfach noch zu jung, um die Ochsentour absolviert haben zu k&#246;nnen.</p>
<p>Ich hoffe, da&#223; das, was Sigmar Gabriel auf dem Parteitag gesagt hat, nicht nur Lippenbekenntnisse waren; ich hoffe, da&#223; das, was die <a href="http://reform.fdp.de/2009/10/13/30-forderungen-der-ag-parteireform/" rel="nofollow">AG Parteireform der FDP fordert</a>, nicht nur Papier bleibt; ich hoffe, da&#223; die Gr&#252;nen noch offensiver werben mit dem, was sie schon an Partizipation erm&#246;glichen. (Die CDU und die Linke als Rentnerparteien lasse ich mal au&#223;en vor.)</p>
<p>Die Erfolge der Piratenpartei (nicht unbedingt in W&#228;hlerstimmen – aber indem sie auch Themen und Diskurse gesetzt haben und ansatzweise gezeigt haben, was auch geht – <a href="http://fxneumann.de/2009/09/28/danke-piratenpartei-was-bleibt/" rel="nofollow">mehr davon in meinem Blog</a>) lassen mich hoffen, da&#223; auf lange Sicht eine Politik der Zementierung des Status quo nicht mehr m&#246;glich sein wird.</p>
<p>Da habe ich dann doch Vertrauen in die parlamentarische Demokratie: Wenn meine Thesen stimmen, wird auf lange Sicht irgendjemand (zus&#228;tzlich zu den Piraten) entdecken, da&#223; man mit einem derartigen Politikstil W&#228;hler gewinnt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Gk</title>
		<link>http://carta.info/18517/das-ende-der-digitalen-politik/comment-page-1/#comment-6998</link>
		<dc:creator>Gk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 11:44:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=18517#comment-6998</guid>
		<description>Ein um die Ecke gedachter, sehr guter Text! 

„Der digitale Strukturwandel der &#214;ffentlichkeit hat eine Auswirkung auf die Erwartungen an die Politik. Je weniger es gro&#223;er Apparate und gro&#223;er Ideologien bedarf, um politische Prozesse zu digitalisieren, desto st&#228;rker wird auch das Bed&#252;rfnis, Politik tats&#228;chlich zu entdigitalisieren und Gatekeeper, die nur noch um ihrer selbst Willen die Tore zur Information kontrollieren, zu entthronen.“

Wenn ich das Zitat richtig verstehe, wird hierin eine Idealvorstellung ge&#228;u&#223;ert. Wird nicht derzeit von Seiten der Politik versucht, „digital die Schotten dicht zu machen“ (Internetzensur, Leistungsschutzrecht der Verlage, Einschr&#228;nkung der Informationsrechte der B&#252;rger gegen&#252;ber Beh&#246;rden z. B. in Bayern, wenig Transparenz bei politisch relevanten Themen wie Opel-Treuhand, SoFFin; hingegen mehr Kontrolle der B&#252;rger, Digitalisierung von Personendaten, st&#228;rkerer Austausch zwischen Beh&#246;rden (gl&#228;sener B&#252;rger))? Es sollte sich ein Wandel von der „Postdemokratie“ hin zur „…..demokratie“ – mir f&#228;llt kein passender Begriff ein – vollziehen. Die Erwartungen der B&#252;rger an die Politik und nicht die einzelner Interessengruppen sind umzusetzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein um die Ecke gedachter, sehr guter Text! </p>
<p>„Der digitale Strukturwandel der &#214;ffentlichkeit hat eine Auswirkung auf die Erwartungen an die Politik. Je weniger es gro&#223;er Apparate und gro&#223;er Ideologien bedarf, um politische Prozesse zu digitalisieren, desto st&#228;rker wird auch das Bed&#252;rfnis, Politik tats&#228;chlich zu entdigitalisieren und Gatekeeper, die nur noch um ihrer selbst Willen die Tore zur Information kontrollieren, zu entthronen.“</p>
<p>Wenn ich das Zitat richtig verstehe, wird hierin eine Idealvorstellung ge&#228;u&#223;ert. Wird nicht derzeit von Seiten der Politik versucht, „digital die Schotten dicht zu machen“ (Internetzensur, Leistungsschutzrecht der Verlage, Einschr&#228;nkung der Informationsrechte der B&#252;rger gegen&#252;ber Beh&#246;rden z. B. in Bayern, wenig Transparenz bei politisch relevanten Themen wie Opel-Treuhand, SoFFin; hingegen mehr Kontrolle der B&#252;rger, Digitalisierung von Personendaten, st&#228;rkerer Austausch zwischen Beh&#246;rden (gl&#228;sener B&#252;rger))? Es sollte sich ein Wandel von der „Postdemokratie“ hin zur „…..demokratie“ – mir f&#228;llt kein passender Begriff ein – vollziehen. Die Erwartungen der B&#252;rger an die Politik und nicht die einzelner Interessengruppen sind umzusetzen.</p>
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