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	<title>Kommentare zu: Willkommen in Babylon</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 01:08:11 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Leonhard Dobusch</title>
		<link>http://carta.info/18516/willkommen-in-babylon/comment-page-1/#comment-7295</link>
		<dc:creator>Leonhard Dobusch</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 14:47:50 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn ich mir die j&#252;ngst &lt;a href=&quot;http://labs.timesonline.co.uk/blog/2009/11/12/do-music-artists-do-better-in-a-world-with-illegal-file-sharing/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;auf Times-Online ver&#246;ffentlichten Zahlen&lt;/a&gt; so anschaue, dann scheint es mir doch fraglich, ob wirklich niemand bereit ist, in Musik(kultur) zu investieren - scheinbar geben die Leute fast genausoviel Geld f&#252;r Musik aus wie vor der digitalen Revolution, nur dass davon teilweise sogar etwas mehr bei den Musikerinnen und Musikern ankommt...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich mir die j&#252;ngst <a href="http://labs.timesonline.co.uk/blog/2009/11/12/do-music-artists-do-better-in-a-world-with-illegal-file-sharing/" rel="nofollow">auf Times-Online ver&#246;ffentlichten Zahlen</a> so anschaue, dann scheint es mir doch fraglich, ob wirklich niemand bereit ist, in Musik(kultur) zu investieren &#8211; scheinbar geben die Leute fast genausoviel Geld f&#252;r Musik aus wie vor der digitalen Revolution, nur dass davon teilweise sogar etwas mehr bei den Musikerinnen und Musikern ankommt&#8230;</p>
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		<title>Von: Tharben</title>
		<link>http://carta.info/18516/willkommen-in-babylon/comment-page-1/#comment-7069</link>
		<dc:creator>Tharben</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 15:11:21 +0000</pubDate>
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		<description>Ich lese aus dem Beitrag von Tim Renner ein Pl&#228;doyer f&#252;r eine Art Opt-In-Kulturflatrate; noch f&#252;r Musik, bald f&#252;r alle Kulturg&#252;ter.

@Marcel Wei&#223;

Weil ich vor kurzem netzwertig.com entdeckt habe und f&#252;r interessant und wichtig halte, werde zumindest ich mir deinen (Carta.info-Jargon: Ihren) Artikel bei Zeiten aufmerksam lesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lese aus dem Beitrag von Tim Renner ein Pl&#228;doyer f&#252;r eine Art Opt-In-Kulturflatrate; noch f&#252;r Musik, bald f&#252;r alle Kulturg&#252;ter.</p>
<p>@Marcel Wei&#223;</p>
<p>Weil ich vor kurzem netzwertig.com entdeckt habe und f&#252;r interessant und wichtig halte, werde zumindest ich mir deinen (Carta.info-Jargon: Ihren) Artikel bei Zeiten aufmerksam lesen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Marcel Weiß</title>
		<link>http://carta.info/18516/willkommen-in-babylon/comment-page-1/#comment-7014</link>
		<dc:creator>Marcel Weiß</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 15:46:23 +0000</pubDate>
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		<description>Herr Renner:

&quot;Eine Flatrate als fakultatives Angebot w&#252;rde allerdings eine Verteilung per Abruf ohne weiteres m&#246;glich machen (es k&#228;me ja jeweils von einem zentralen Server).&quot;

Fakultativ: L&#246;st nicht das Problem der Kriminalisierung von unautorisiertem P2P. Das w&#252;rden die Majors weiter verfolgen.
Zentraler Server: Und die Innovation von MP3-Blogs, Hypemachine und Tausend anderen Angeboten ausblenden? Naja. Von Gatekeeper-Problemen ganz zu schweigen.

&quot;Wie oben beschriebn h&#246;rt jeder immer nur, wovor er Angst hat – Sie zum Beispiel “Kulturflatrate”- und klinkt sich dann aus dem Dialog sogleich wieder aus.&quot;

Schauen Sie sich meinen im obigen Kommentar verlinkten Artikel doch einmal an. Wie man die Flatratel&#246;sung nennt, ist nicht wichtig. Die Argumente bleiben weitestgehend die gleichen.

Ich bin f&#252;r einen Dialog mehr als bereit, aber was soll ich machen, wenn man das fordert und gleichzeitig mir nicht zuh&#246;rt? :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Renner:</p>
<p>&#8220;Eine Flatrate als fakultatives Angebot w&#252;rde allerdings eine Verteilung per Abruf ohne weiteres m&#246;glich machen (es k&#228;me ja jeweils von einem zentralen Server).&#8221;</p>
<p>Fakultativ: L&#246;st nicht das Problem der Kriminalisierung von unautorisiertem P2P. Das w&#252;rden die Majors weiter verfolgen.<br />
Zentraler Server: Und die Innovation von MP3-Blogs, Hypemachine und Tausend anderen Angeboten ausblenden? Naja. Von Gatekeeper-Problemen ganz zu schweigen.</p>
<p>&#8220;Wie oben beschriebn h&#246;rt jeder immer nur, wovor er Angst hat – Sie zum Beispiel “Kulturflatrate”- und klinkt sich dann aus dem Dialog sogleich wieder aus.&#8221;</p>
<p>Schauen Sie sich meinen im obigen Kommentar verlinkten Artikel doch einmal an. Wie man die Flatratel&#246;sung nennt, ist nicht wichtig. Die Argumente bleiben weitestgehend die gleichen.</p>
<p>Ich bin f&#252;r einen Dialog mehr als bereit, aber was soll ich machen, wenn man das fordert und gleichzeitig mir nicht zuh&#246;rt? :)</p>
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	<item>
		<title>Von: Tim Renner</title>
		<link>http://carta.info/18516/willkommen-in-babylon/comment-page-1/#comment-7012</link>
		<dc:creator>Tim Renner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 15:05:43 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Herr Wei&#223;, lieber Herr Schwenk, ich befinde mich in diversen solcher Gespr&#228;chsrunden und versuche diese (zB. durch die all2gethernow) auch zu initieren. Das Problem ist nur die ungeheure Langsamkeit in der die Seiten sich aufeinander zu bewegen. Wie oben beschriebn h&#246;rt jeder immer nur, wovor er Angst hat - Sie zum Beispiel &quot;Kulturflatrate&quot;- und klinkt sich dann aus dem Dialog sogleich wieder aus. Richtig ist in Ihrem Beispiel jedoch, dass ich mich noch nie f&#252;r eine Kulturflatrate im Sinne einer Steuer oder Zwangsgeb&#252;hr (siehe GEZ) ausgesprochen habe. Ich weiss n&#228;mlich genausowenig wie Sie, wie man das verteilen sollte (siehe mein vorletzter Carta Beitrag). Eine Flatrate als fakultatives Angebot w&#252;rde allerdings eine Verteilung per Abruf ohne weiteres m&#246;glich machen (es k&#228;me ja jeweils von einem zentralen Server). Die Spotify Story ist leider auch kein Vorbild: der Dienst steht vor dem aus, weil die Majors (obwohl an ihm beteiligt) geb&#252;hren verlangen, die durch Werbung und Abos nicht zu erbringen sind. Ansonsten helfen beispiele die nicht unter Einigung aller Parteien entstehen nicht wirklich als Beispiel weiter, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Wei&#223;, lieber Herr Schwenk, ich befinde mich in diversen solcher Gespr&#228;chsrunden und versuche diese (zB. durch die all2gethernow) auch zu initieren. Das Problem ist nur die ungeheure Langsamkeit in der die Seiten sich aufeinander zu bewegen. Wie oben beschriebn h&#246;rt jeder immer nur, wovor er Angst hat &#8211; Sie zum Beispiel &#8220;Kulturflatrate&#8221;- und klinkt sich dann aus dem Dialog sogleich wieder aus. Richtig ist in Ihrem Beispiel jedoch, dass ich mich noch nie f&#252;r eine Kulturflatrate im Sinne einer Steuer oder Zwangsgeb&#252;hr (siehe GEZ) ausgesprochen habe. Ich weiss n&#228;mlich genausowenig wie Sie, wie man das verteilen sollte (siehe mein vorletzter Carta Beitrag). Eine Flatrate als fakultatives Angebot w&#252;rde allerdings eine Verteilung per Abruf ohne weiteres m&#246;glich machen (es k&#228;me ja jeweils von einem zentralen Server). Die Spotify Story ist leider auch kein Vorbild: der Dienst steht vor dem aus, weil die Majors (obwohl an ihm beteiligt) geb&#252;hren verlangen, die durch Werbung und Abos nicht zu erbringen sind. Ansonsten helfen beispiele die nicht unter Einigung aller Parteien entstehen nicht wirklich als Beispiel weiter, oder?</p>
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	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/18516/willkommen-in-babylon/comment-page-1/#comment-7005</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 13:01:01 +0000</pubDate>
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		<description>Ich muss Marcel Wei&#223; zustimmen. Der Text bleibt zu vage und kommt nicht &#252;ber das hinaus, was vor Monaten schon Stand der Dinge war. Warum wird hier nicht z. B. n&#228;her auf L&#246;sungsans&#228;tze eingegangen, wie sie von Spotify, Simfy oder steereo praktiziert werden? Geht das nicht in die richtige Richtung? Und wie sind die &#220;berlegungen der Skype-Gr&#252;nder zu sehen, die demn&#228;chst auch was mit Musik im Internet machen wollen? Zudem wurde gerade imeen von MySpace &#252;bernommen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss Marcel Wei&#223; zustimmen. Der Text bleibt zu vage und kommt nicht &#252;ber das hinaus, was vor Monaten schon Stand der Dinge war. Warum wird hier nicht z. B. n&#228;her auf L&#246;sungsans&#228;tze eingegangen, wie sie von Spotify, Simfy oder steereo praktiziert werden? Geht das nicht in die richtige Richtung? Und wie sind die &#220;berlegungen der Skype-Gr&#252;nder zu sehen, die demn&#228;chst auch was mit Musik im Internet machen wollen? Zudem wurde gerade imeen von MySpace &#252;bernommen&#8230;</p>
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		<title>Von: Marcel Weiß</title>
		<link>http://carta.info/18516/willkommen-in-babylon/comment-page-1/#comment-7004</link>
		<dc:creator>Marcel Weiß</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 12:41:58 +0000</pubDate>
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		<description>Es w&#228;re interessant, wenn Sie, Herr Renner, nicht nur immer wieder fordern, dass man &quot;weiter aufeinander zugeht, zuh&#246;rt  und eine gemeinsame Sprache findet&quot;, sondern auch selbst als Beispiel vorangehen. 

Sie propagieren immer wieder die Kulturflatrate, gehen aber nie auf die konkreten Probleme bei einer Umsetzung ein. 
Allein folgende Aussage f&#252;hrt zu einigen Problemen:

&quot;Es k&#246;nnte anteilig (pro rata numeris) jeder einzelne Download fair dem Rechteinhaber gegen&#252;ber abgerechnet werden&quot;

Namentlich:
-Fragen der Netzneutralit&#228;t
-Wie sinnvoll ist es, eine kostenneutrale Aktivit&#228;t als Bemessungsgrundlage zu nehmen
-etc.

siehe auch meinen Artikel zum Thema:
http://netzwertig.com/2009/06/29/kulturflatrate-pro-und-contra/

Bis dato habe ich noch keine Entkr&#228;ftigung meiner Bedenken irgendwo gelesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es w&#228;re interessant, wenn Sie, Herr Renner, nicht nur immer wieder fordern, dass man &#8220;weiter aufeinander zugeht, zuh&#246;rt  und eine gemeinsame Sprache findet&#8221;, sondern auch selbst als Beispiel vorangehen. </p>
<p>Sie propagieren immer wieder die Kulturflatrate, gehen aber nie auf die konkreten Probleme bei einer Umsetzung ein.<br />
Allein folgende Aussage f&#252;hrt zu einigen Problemen:</p>
<p>&#8220;Es k&#246;nnte anteilig (pro rata numeris) jeder einzelne Download fair dem Rechteinhaber gegen&#252;ber abgerechnet werden&#8221;</p>
<p>Namentlich:<br />
-Fragen der Netzneutralit&#228;t<br />
-Wie sinnvoll ist es, eine kostenneutrale Aktivit&#228;t als Bemessungsgrundlage zu nehmen<br />
-etc.</p>
<p>siehe auch meinen Artikel zum Thema:<br />
<a href="http://netzwertig.com/2009/06/29/kulturflatrate-pro-und-contra/" rel="nofollow">http://netzwertig.com/2009/06/29/kulturflatrate-pro-und-contra/</a></p>
<p>Bis dato habe ich noch keine Entkr&#228;ftigung meiner Bedenken irgendwo gelesen.</p>
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