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	<title>Kommentare zu: Die SPD nach Dresden</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
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		<title>Von: Brights Marburg &#187; Blog Archiv &#187; spd: Die Mumien tanzten &#8220;Standhaftigkeit&#8221;</title>
		<link>http://carta.info/18350/die-spd-nach-dresden/comment-page-1/#comment-11035</link>
		<dc:creator>Brights Marburg &#187; Blog Archiv &#187; spd: Die Mumien tanzten &#8220;Standhaftigkeit&#8221;</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 22:40:36 +0000</pubDate>
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		<description>[...] sagen die Anderen: Die SPD nach Dresden von Wolfgang Michal bei Carta SPD – Vorw&#228;rts in die Vergangenheit von Christian Sickendieck auf [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] sagen die Anderen: Die SPD nach Dresden von Wolfgang Michal bei Carta SPD – Vorw&#228;rts in die Vergangenheit von Christian Sickendieck auf [...]</p>
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		<title>Von: Dresden - Blog - 17 Nov 2009</title>
		<link>http://carta.info/18350/die-spd-nach-dresden/comment-page-1/#comment-8885</link>
		<dc:creator>Dresden - Blog - 17 Nov 2009</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 19:21:23 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Die SPD nach Dresden — CARTA [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Die SPD nach Dresden — CARTA [...]</p>
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		<title>Von: Roger Dorman</title>
		<link>http://carta.info/18350/die-spd-nach-dresden/comment-page-1/#comment-7207</link>
		<dc:creator>Roger Dorman</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 11:25:32 +0000</pubDate>
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		<description>Die SPD eine 15 % - Partei? Nein, eher ein 12 % - Partei! Was machen schon 3 %?
Diese drei Prozent ver&#228;ndern die Welt oder etwas bescheidener: Die zentralen strategischen Positionen innerhalb der  Parteienlandschaft in Deutschland w&#252;rde f&#252;r lange Zeit verschoben. Die SPD droht zur drittstr&#228;rksten Partei zu werden, wenn es dazu noch reicht. Vor allem w&#252;rde die SPD m&#246;glicherweise hinter die Linke zur&#252;ckfallen und dann w&#228;re das zerst&#246;rerische Werk von Schr&#246;der und Clement &#252;ber Steinmeier bis hin zum &quot;Deutschland-am-Hindukusch&quot; - Verteidiger vollendet. Denn der &quot;Totengr&#228;ber der SPD hei&#223;t  M&#252;ntefering!&quot; sagte mir mein Lieblingsgenosse gestern auf der Strasse. &quot;... und nicht Lafontaine!&quot; f&#252;gte ein anderer hinzu.
Und, hat der Mann auf der Strasse noch eine rettende Idee wie die Sozialdemokratie zu retten w&#228;re?
Aber ja. 
Die SPD-F&#252;hrung muss endlich &#246;ffentlich mit ihrem Verrat an den Menschen, deren Anliegen sie &#252;ber Hundert Jahre vertreten haben, brechen.
Eine &quot;Meaculpa-Pressekonferenz&quot; ist n&#246;tig, und wie es die Partei-B&#252;rokratie verlangt: Ein Vorstandsbeschluss. Die &quot;Gro&#223;kopferten&quot; m&#252;ssen ihre S&#252;nde bekennen. Sonst droht der Trag&#246;die H&#246;hepunkt.
Eine Meaculpa-Aktion oder das Ende in der Bedeutungslosigkeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die SPD eine 15 % &#8211; Partei? Nein, eher ein 12 % &#8211; Partei! Was machen schon 3 %?<br />
Diese drei Prozent ver&#228;ndern die Welt oder etwas bescheidener: Die zentralen strategischen Positionen innerhalb der  Parteienlandschaft in Deutschland w&#252;rde f&#252;r lange Zeit verschoben. Die SPD droht zur drittstr&#228;rksten Partei zu werden, wenn es dazu noch reicht. Vor allem w&#252;rde die SPD m&#246;glicherweise hinter die Linke zur&#252;ckfallen und dann w&#228;re das zerst&#246;rerische Werk von Schr&#246;der und Clement &#252;ber Steinmeier bis hin zum &#8220;Deutschland-am-Hindukusch&#8221; &#8211; Verteidiger vollendet. Denn der &#8220;Totengr&#228;ber der SPD hei&#223;t  M&#252;ntefering!&#8221; sagte mir mein Lieblingsgenosse gestern auf der Strasse. &#8220;&#8230; und nicht Lafontaine!&#8221; f&#252;gte ein anderer hinzu.<br />
Und, hat der Mann auf der Strasse noch eine rettende Idee wie die Sozialdemokratie zu retten w&#228;re?<br />
Aber ja.<br />
Die SPD-F&#252;hrung muss endlich &#246;ffentlich mit ihrem Verrat an den Menschen, deren Anliegen sie &#252;ber Hundert Jahre vertreten haben, brechen.<br />
Eine &#8220;Meaculpa-Pressekonferenz&#8221; ist n&#246;tig, und wie es die Partei-B&#252;rokratie verlangt: Ein Vorstandsbeschluss. Die &#8220;Gro&#223;kopferten&#8221; m&#252;ssen ihre S&#252;nde bekennen. Sonst droht der Trag&#246;die H&#246;hepunkt.<br />
Eine Meaculpa-Aktion oder das Ende in der Bedeutungslosigkeit.</p>
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	<item>
		<title>Von: Markus Sowada</title>
		<link>http://carta.info/18350/die-spd-nach-dresden/comment-page-1/#comment-6910</link>
		<dc:creator>Markus Sowada</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 17:33:21 +0000</pubDate>
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		<description>@Wolfgang Michal Ich t&#228;te sofort zustimmen und dem Gedanken der Koalition nur allzu gerne folgen. Aktuell ist aber mein Eindruck, dass es noch dauern wird, bis dieser Gedanke tats&#228;chlich gelebt werden kann.

Wir erleben in Deutschland eine politische Kaste, die immer mehr verlernt, offen miteinander zu reden und die besten L&#246;sungen zu suchen und dann auch noch daran denkt, wem sie verpflichtet sein m&#252;sste (n&#228;mlich dem B&#252;rger). Ich schaue neidvoll auf die Politik manch anderer L&#228;nder und sehe dort ab und an eine weitaus gr&#246;&#223;ere F&#228;higkeit, um eine Sache zu ringen und den Fallstrick zu meiden, der es Lobbyisten hierzulande nur allzu leicht macht, die Interessen der Einen gegen die der Anderen auszuspielen. Es &#228;rgert mich jedes Mal, wenn vor allem &#252;ber Unterschiede gesprochen wird und nicht &#252;ber die Gemeinsamkeiten. Man verliert unendlich viel Zeit und es kostet zudem auch noch unendlich viel Geld, die schwachsinnigen Ideen mancher politischer Str&#246;mungen ausleben &quot;zu m&#252;ssen&quot;. Nehmen wir das Thema Bildung: Ich lebe in Hessen. Hier werden seit vierzig Jahren Bildungsdiskussionen ausgetragen. Damit werden Wahlen gewonnen und verloren. Dabei k&#246;nnten sich Fachleute recht schnell einigen. Die Opfer sind stattdessen aber immer neue Generationen von jungen Menschen, die nicht die beste Ausbildung erhalten, sondern eine Ausbildung, die man mit viel Optimismus mittelm&#228;ssig nennen kann. Man k&#246;nnte leicht weitere Beispiele aus anderen Lebensbereichen nennen.

Ich gebe aber gerne zu, dass es deutlich einfacher ist, sich mit nur einem Thema zu profilieren. Ein neues Beispiel innerhalb der Parteienlandschaft k&#246;nnten die Piraten werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wolfgang Michal Ich t&#228;te sofort zustimmen und dem Gedanken der Koalition nur allzu gerne folgen. Aktuell ist aber mein Eindruck, dass es noch dauern wird, bis dieser Gedanke tats&#228;chlich gelebt werden kann.</p>
<p>Wir erleben in Deutschland eine politische Kaste, die immer mehr verlernt, offen miteinander zu reden und die besten L&#246;sungen zu suchen und dann auch noch daran denkt, wem sie verpflichtet sein m&#252;sste (n&#228;mlich dem B&#252;rger). Ich schaue neidvoll auf die Politik manch anderer L&#228;nder und sehe dort ab und an eine weitaus gr&#246;&#223;ere F&#228;higkeit, um eine Sache zu ringen und den Fallstrick zu meiden, der es Lobbyisten hierzulande nur allzu leicht macht, die Interessen der Einen gegen die der Anderen auszuspielen. Es &#228;rgert mich jedes Mal, wenn vor allem &#252;ber Unterschiede gesprochen wird und nicht &#252;ber die Gemeinsamkeiten. Man verliert unendlich viel Zeit und es kostet zudem auch noch unendlich viel Geld, die schwachsinnigen Ideen mancher politischer Str&#246;mungen ausleben &#8220;zu m&#252;ssen&#8221;. Nehmen wir das Thema Bildung: Ich lebe in Hessen. Hier werden seit vierzig Jahren Bildungsdiskussionen ausgetragen. Damit werden Wahlen gewonnen und verloren. Dabei k&#246;nnten sich Fachleute recht schnell einigen. Die Opfer sind stattdessen aber immer neue Generationen von jungen Menschen, die nicht die beste Ausbildung erhalten, sondern eine Ausbildung, die man mit viel Optimismus mittelm&#228;ssig nennen kann. Man k&#246;nnte leicht weitere Beispiele aus anderen Lebensbereichen nennen.</p>
<p>Ich gebe aber gerne zu, dass es deutlich einfacher ist, sich mit nur einem Thema zu profilieren. Ein neues Beispiel innerhalb der Parteienlandschaft k&#246;nnten die Piraten werden.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/18350/die-spd-nach-dresden/comment-page-1/#comment-6908</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 17:00:32 +0000</pubDate>
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		<description>@Markus Sowada: Man kann nicht kontr&#228;re Interessen gleichrangig vertreten. Diese Illusion hat dazu gef&#252;hrt, dass die SPD binnen 30 Jahren in drei Parteien zerlegt worden ist. Der Kompromiss muss heute nicht mehr in einer (Volks-)Partei gesucht werden, sondern in einer Koalition.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Markus Sowada: Man kann nicht kontr&#228;re Interessen gleichrangig vertreten. Diese Illusion hat dazu gef&#252;hrt, dass die SPD binnen 30 Jahren in drei Parteien zerlegt worden ist. Der Kompromiss muss heute nicht mehr in einer (Volks-)Partei gesucht werden, sondern in einer Koalition.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Parteitagsrituale &#171; The Internetausdrucker</title>
		<link>http://carta.info/18350/die-spd-nach-dresden/comment-page-1/#comment-6903</link>
		<dc:creator>Parteitagsrituale &#171; The Internetausdrucker</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 14:31:46 +0000</pubDate>
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		<description>[...] auch Wolfgang Michal sieht in Dresden einen gewissen einge&#252;bten Ritualismus am Werk: F&#252;r Dresden galt dieser offene [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] auch Wolfgang Michal sieht in Dresden einen gewissen einge&#252;bten Ritualismus am Werk: F&#252;r Dresden galt dieser offene [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: stilstand&#187; Blogarchiv &#187; Die Leere des Fortschritts</title>
		<link>http://carta.info/18350/die-spd-nach-dresden/comment-page-1/#comment-6897</link>
		<dc:creator>stilstand&#187; Blogarchiv &#187; Die Leere des Fortschritts</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 11:30:27 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Nach dem SPD-Parteitag sind sich alle ganz sicher: Die Beschl&#252;sse, die dort getroffen wurden, seien &#8220;r&#252;ckw&#228;rtsgewandt&#8221; - allem voran die geplante Wiedereinf&#252;hrung der Verm&#246;genssteuer. Das sagt - klar! - der Arbeitgeberpr&#228;sident Dieter Hundt, das findet nat&#252;rlich auch der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, und die einschl&#228;gigen Medien plappern dies brav nach. Die gleiche Kritik kommt aber auch von links oder von aufgekl&#228;rter Seite: F!XMBR argumentiert so - und auch der Wolfgang Michal bei Carta. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Nach dem SPD-Parteitag sind sich alle ganz sicher: Die Beschl&#252;sse, die dort getroffen wurden, seien &#8220;r&#252;ckw&#228;rtsgewandt&#8221; &#8211; allem voran die geplante Wiedereinf&#252;hrung der Verm&#246;genssteuer. Das sagt &#8211; klar! &#8211; der Arbeitgeberpr&#228;sident Dieter Hundt, das findet nat&#252;rlich auch der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, und die einschl&#228;gigen Medien plappern dies brav nach. Die gleiche Kritik kommt aber auch von links oder von aufgekl&#228;rter Seite: F!XMBR argumentiert so &#8211; und auch der Wolfgang Michal bei Carta. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus Sowada</title>
		<link>http://carta.info/18350/die-spd-nach-dresden/comment-page-1/#comment-6895</link>
		<dc:creator>Markus Sowada</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 10:56:43 +0000</pubDate>
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		<description>»Die SPD wird also nach Dresden so sein wie vor Dresden«. Richtig! Wie soll das auch anders sein? Elf Jahre Regierungsbeteiligung mit all ihren Beschl&#252;ssen, die richtig waren und falsch und kariert und gestreift und dick und d&#252;nn und und und. Wie soll &#252;berhaupt eine dermassen lange Zeit in zwei drei  Tagen aufgebarbeitet werden? Nur Journalisten sind, berufsbedingt, Schneellsch&#252;tzen. Sie meinen immer sofort eine Antwort haben zu m&#252;ssen und eine Meinung. Nach Dresden sind bisher zumindest auch die Artikel, die sich mit der SPD erschienen sind, nicht besser geworden ;) ..

Im Ernst: Sie schreiben &#252;ber schwindende Mitglieder und bringen das mit Entt&#228;uschung ehemaliger Mitglieder in Verbindung. Meiner Meinung greift diese Analyse bei weitem zu kurz. Nat&#252;rlich hat die SPD unglaublich viele Mitglieder verloren und viele davon sind sicher auch aus Entt&#228;uschung ausgetreten und weil sie sich nicht mehr vertreten sahen von einer Sozialdemokratie, die zu manchen Zeiten nicht mehr sozialdemokratisch sein wollte. Neben diesen Austritten muss man meiner Meinung nach aber auch einbeziehen, dass die SPD als einzige Partei immer wieder auch deshalb Mitglieder verlor, weil sich neue Parteien gegr&#252;ndet haben. Da waren die Gr&#252;nen, die sich nat&#252;rlich nicht vollends aus der SPD rekrutiert hat, aber sicher teilweise aus ihr. In den letzten Jahren war es Die Linke, die zahlreiche ehemalige SPD Mitglieder aufnahm. Zus&#228;tzlich wandten sich (regional unterschiedlich) auch zahlreiche gewerkschaftlich gorganisierte Arbeitnehmer der Linken zu. Die allermeisten Menschen verlor die SPD aber an die Partei der Nicht-Organisierten. Und sp&#228;testens an dieser Stelle gibt es einen Trend, der &#252;berparteilich festzustellen und auch zahlenm&#228;ssig nachzuweisen ist. Bisher reden wir aber nur &#252;ber Zahlen.

Was Inhalte angeht, so widerspreche ich deutlich, wenn sie schreiben, dass »richtige Parteien« sich vornehmlich um Einzelinteressen k&#252;mmern sollten. Gerade dieses Klientelverhalten und das Aufspalten nach Einzelnen Gr&#252;ppchen ist es, was uns aktuell aber am meisten Probleme macht. Es sind die sogenannten Eliten, die sich aus Verantwortlichkeiten verabschieden, andererseits &#252;berall von einem funktionierendem Gemeinwesen profitieren. Was k&#252;mmert Gr&#252;ne heute noch wirklich die Kassiererin aus dem Aldi? Man braucht sich ja nur mal anschauen, wie &#252;ber Menschen diskutiert wird. Wir brauchen wieder eine Hinwendung zum Ganzen. Wir m&#252;ssen endlich gedanklich wie emotional zulassen, dass alles mit allem zusammenh&#228;ngt. Erst dann werden wir mess- und f&#252;hlbare Fortschritte erzielen. Das gilt meiner festen &#220;berzeugung nach f&#252;r alle Politikfelder. So gesehen ist die SPD mit ihrem Anspruch, ein Angebot an alle Mitb&#252;rger machen zu wollen, genau richtig ausgerichtet. Nat&#252;rlich ist aber genau dies das Schwierigste &#252;berhaupt. Zudem bietet man dem politischen Gegner nat&#252;rlich jederzeit Angriffsfl&#228;che. Schlie&#223;lich war und ist es immer schon deutlich eifnacher gewesen, Dinge kaputt zu reden als Neues nicht nur zu Denken sondern dieses Neue auch in den Alltag aller integrieren zu wollen.

&#220;brigens: Geduld ist eine Tugend, die in vermeintlich hektischen Zeiten allzu schnell in Vergessenheit ger&#228;t. Sinnvolle und tragf&#228;hige Antworten auf Zukunfstfragen werden wir aber nur bekommen, wenn wir uns Zeit nehmen genau zu &#252;berlegen, wohin wir eigentlich wollen. Wenn die SPD es schafft, endlich wieder &#246;ffentlich mit den Menschen dar&#252;ber zu diskutieren, in welcher Welt sie leben wollen und wenn die Menschen feststellen, dass die Partei es ernst meint, dann hat sie auch nach wie vor eine Zukunft. Da bin ich vollkommen sicher.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>»Die SPD wird also nach Dresden so sein wie vor Dresden«. Richtig! Wie soll das auch anders sein? Elf Jahre Regierungsbeteiligung mit all ihren Beschl&#252;ssen, die richtig waren und falsch und kariert und gestreift und dick und d&#252;nn und und und. Wie soll &#252;berhaupt eine dermassen lange Zeit in zwei drei  Tagen aufgebarbeitet werden? Nur Journalisten sind, berufsbedingt, Schneellsch&#252;tzen. Sie meinen immer sofort eine Antwort haben zu m&#252;ssen und eine Meinung. Nach Dresden sind bisher zumindest auch die Artikel, die sich mit der SPD erschienen sind, nicht besser geworden ;) ..</p>
<p>Im Ernst: Sie schreiben &#252;ber schwindende Mitglieder und bringen das mit Entt&#228;uschung ehemaliger Mitglieder in Verbindung. Meiner Meinung greift diese Analyse bei weitem zu kurz. Nat&#252;rlich hat die SPD unglaublich viele Mitglieder verloren und viele davon sind sicher auch aus Entt&#228;uschung ausgetreten und weil sie sich nicht mehr vertreten sahen von einer Sozialdemokratie, die zu manchen Zeiten nicht mehr sozialdemokratisch sein wollte. Neben diesen Austritten muss man meiner Meinung nach aber auch einbeziehen, dass die SPD als einzige Partei immer wieder auch deshalb Mitglieder verlor, weil sich neue Parteien gegr&#252;ndet haben. Da waren die Gr&#252;nen, die sich nat&#252;rlich nicht vollends aus der SPD rekrutiert hat, aber sicher teilweise aus ihr. In den letzten Jahren war es Die Linke, die zahlreiche ehemalige SPD Mitglieder aufnahm. Zus&#228;tzlich wandten sich (regional unterschiedlich) auch zahlreiche gewerkschaftlich gorganisierte Arbeitnehmer der Linken zu. Die allermeisten Menschen verlor die SPD aber an die Partei der Nicht-Organisierten. Und sp&#228;testens an dieser Stelle gibt es einen Trend, der &#252;berparteilich festzustellen und auch zahlenm&#228;ssig nachzuweisen ist. Bisher reden wir aber nur &#252;ber Zahlen.</p>
<p>Was Inhalte angeht, so widerspreche ich deutlich, wenn sie schreiben, dass »richtige Parteien« sich vornehmlich um Einzelinteressen k&#252;mmern sollten. Gerade dieses Klientelverhalten und das Aufspalten nach Einzelnen Gr&#252;ppchen ist es, was uns aktuell aber am meisten Probleme macht. Es sind die sogenannten Eliten, die sich aus Verantwortlichkeiten verabschieden, andererseits &#252;berall von einem funktionierendem Gemeinwesen profitieren. Was k&#252;mmert Gr&#252;ne heute noch wirklich die Kassiererin aus dem Aldi? Man braucht sich ja nur mal anschauen, wie &#252;ber Menschen diskutiert wird. Wir brauchen wieder eine Hinwendung zum Ganzen. Wir m&#252;ssen endlich gedanklich wie emotional zulassen, dass alles mit allem zusammenh&#228;ngt. Erst dann werden wir mess- und f&#252;hlbare Fortschritte erzielen. Das gilt meiner festen &#220;berzeugung nach f&#252;r alle Politikfelder. So gesehen ist die SPD mit ihrem Anspruch, ein Angebot an alle Mitb&#252;rger machen zu wollen, genau richtig ausgerichtet. Nat&#252;rlich ist aber genau dies das Schwierigste &#252;berhaupt. Zudem bietet man dem politischen Gegner nat&#252;rlich jederzeit Angriffsfl&#228;che. Schlie&#223;lich war und ist es immer schon deutlich eifnacher gewesen, Dinge kaputt zu reden als Neues nicht nur zu Denken sondern dieses Neue auch in den Alltag aller integrieren zu wollen.</p>
<p>&#220;brigens: Geduld ist eine Tugend, die in vermeintlich hektischen Zeiten allzu schnell in Vergessenheit ger&#228;t. Sinnvolle und tragf&#228;hige Antworten auf Zukunfstfragen werden wir aber nur bekommen, wenn wir uns Zeit nehmen genau zu &#252;berlegen, wohin wir eigentlich wollen. Wenn die SPD es schafft, endlich wieder &#246;ffentlich mit den Menschen dar&#252;ber zu diskutieren, in welcher Welt sie leben wollen und wenn die Menschen feststellen, dass die Partei es ernst meint, dann hat sie auch nach wie vor eine Zukunft. Da bin ich vollkommen sicher.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Klaus Jarchow</title>
		<link>http://carta.info/18350/die-spd-nach-dresden/comment-page-1/#comment-6893</link>
		<dc:creator>Klaus Jarchow</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 10:32:26 +0000</pubDate>
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		<description>Die Frage &#039;Wohin?&#039; kann derzeit keine einzige Partei mit einem anschaulichen Zukunftsentwurf beantworten - mit Ausnahme der Gr&#252;nen vielleicht. Die haben wenigstens versucht, so etwas wie eine Perspektive programmatisch zu formulieren. Ansonsten wissen die Parteien selbst nicht mehr, wozu sie auf der Welt sind. Mit Ausnahme von emsig betriebener Klientelpolitik ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage &#8216;Wohin?&#8217; kann derzeit keine einzige Partei mit einem anschaulichen Zukunftsentwurf beantworten &#8211; mit Ausnahme der Gr&#252;nen vielleicht. Die haben wenigstens versucht, so etwas wie eine Perspektive programmatisch zu formulieren. Ansonsten wissen die Parteien selbst nicht mehr, wozu sie auf der Welt sind. Mit Ausnahme von emsig betriebener Klientelpolitik &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: JF</title>
		<link>http://carta.info/18350/die-spd-nach-dresden/comment-page-1/#comment-6890</link>
		<dc:creator>JF</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 08:19:52 +0000</pubDate>
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		<description>Vor kurzem hatte die Huffington Post den zehnten Jahrestag der Aufhebung des
Glass - Steagall Acts zum Thema, dessen Aufhebung durch die Unterschrift von
Bill Clinton damals besiegelt wurde. 
Durch diese Aufhebung wurde die Trennung von kommerziellen Banken und
Investmentbanken m&#246;glich und eben deswegen das &quot;Investementbanking&quot;
in der bekannt problematischen Form mit allen Folgen und Kosten zugelassen.
In Europa, in Deutschland kam diese Welle eine Weile sp&#228;ter an, wurde von
der SPD zugelassen. In Grossbritannien war es Tony Blair der dies einleitete.

Zweite Besonderheit von sozialdemokratischen Parteien war die Orientierung
an den Tabloid - Medien. In Deutschland etwa Schr&#246;der mit der Bild-Zeitung,
in Grossbritannien Blair mit der Sun. Als eigentlich sehr passende Groteske
kam noch hinzu, dass auf einmal von Eliten die Rede war - ohne freilich 
jemals zu erkl&#228;ren was das elit&#228;re denn nun sein soll ausser riesigen
Aufwand mit aller Lautst&#228;rke zu betreiben.
Interessant an all diesen Parteidebatten ist, dass die Politiker offensichtlich
gar nicht wissen was sie tun, gar nicht in der Lage sind auch nur minimal
sachlich - fachlich etwas zu begreifen. Ausser ein paar dummen Schlagworten,
- ismus - debatten ist nichts drin. Immer konsequent am Wesentlich, am Kern
von wirklich belangreichem vorbei. Am besten gar keine Ahnung haben und
mal feste druff mit dieser demonstrativen Ahnunglosigkeit.
So sah das Thema jedenfalls in der HuffPo aus:
http://www.huffingtonpost.com/2009/11/05/10-years-ago-today-congre_n_347427.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem hatte die Huffington Post den zehnten Jahrestag der Aufhebung des<br />
Glass &#8211; Steagall Acts zum Thema, dessen Aufhebung durch die Unterschrift von<br />
Bill Clinton damals besiegelt wurde.<br />
Durch diese Aufhebung wurde die Trennung von kommerziellen Banken und<br />
Investmentbanken m&#246;glich und eben deswegen das &#8220;Investementbanking&#8221;<br />
in der bekannt problematischen Form mit allen Folgen und Kosten zugelassen.<br />
In Europa, in Deutschland kam diese Welle eine Weile sp&#228;ter an, wurde von<br />
der SPD zugelassen. In Grossbritannien war es Tony Blair der dies einleitete.</p>
<p>Zweite Besonderheit von sozialdemokratischen Parteien war die Orientierung<br />
an den Tabloid &#8211; Medien. In Deutschland etwa Schr&#246;der mit der Bild-Zeitung,<br />
in Grossbritannien Blair mit der Sun. Als eigentlich sehr passende Groteske<br />
kam noch hinzu, dass auf einmal von Eliten die Rede war &#8211; ohne freilich<br />
jemals zu erkl&#228;ren was das elit&#228;re denn nun sein soll ausser riesigen<br />
Aufwand mit aller Lautst&#228;rke zu betreiben.<br />
Interessant an all diesen Parteidebatten ist, dass die Politiker offensichtlich<br />
gar nicht wissen was sie tun, gar nicht in der Lage sind auch nur minimal<br />
sachlich &#8211; fachlich etwas zu begreifen. Ausser ein paar dummen Schlagworten,<br />
- ismus &#8211; debatten ist nichts drin. Immer konsequent am Wesentlich, am Kern<br />
von wirklich belangreichem vorbei. Am besten gar keine Ahnung haben und<br />
mal feste druff mit dieser demonstrativen Ahnunglosigkeit.<br />
So sah das Thema jedenfalls in der HuffPo aus:<br />
<a href="http://www.huffingtonpost.com/2009/11/05/10-years-ago-today-congre_n_347427.html" rel="nofollow">http://www.huffingtonpost.com/2009/11/05/10-years-ago-today-congre_n_347427.html</a></p>
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