Friedrich Schneider

Schwarzarbeit: Fluch oder Segen für die Gesellschaft?

Friedrich Schneider | 2 Kommentar(e)


01.10.2008 | 

Die Schwarzarbeit fristet eine merkwürdige Existenz in Deutschland. Umfragen zeigen, dass rund 30 Prozent der Deutschen regelmäßig Schwarzarbeit in Anspruch nehmen. Sie ist also ein Massenphänomen, wenn auch ein verpöntes. Schwarzarbeit ist Ausdruck intensiver Regulierung, mangelhafter Institutionen und bedingter Steuermoral. Doch wie stark schadet die Schattenwirtschaft der “offiziellen Wirtschaft” und dem Staatsgefüge? In einem Papier von mir für “Economic Analysis & Policy” habe ich zentrale Thesen noch einmal zusammengefasst: Von einer Abschaffung von Schwarzarbeit wird die Gesellschaft nur dann profitieren, wenn es zugleich gelingt, diese in reguläre Arbeit zu überführen. Gelingt dies nicht, dann wäre eine Verminderung der Schwarzarbeit – zumindest ökonomisch betrachtet – kontraproduktiv. Der Gesetzgeber ist daher gezwungen, das komplexe Phänomen Schwarzarbeit in seiner ganzen Breite zu verstehen, um sinnvolle Regulierungsansätze zu formulieren. Allein auf Verbote zu setzen, wäre kontraproduktiv.

Link zum Paper (PDF).

Dieser Beitrag ist ein Testbeitrag, der von der CARTA-Redaktion erstellt wurde.

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2 Kommentare

  1. Friedhelm |  10.11.2008 | 20:27 | permalink  

    Wo isser denn, der Text? Der Link funktioniert nicht…

  2. Robin Meyer-Lucht |  11.11.2008 | 11:07 | permalink  

    Lieber Friedhelm,

    doch, doch der Link funktioniert:
    http://www.eap-journal.com/download.php?file=662

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