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	<title>Kommentare zu: Warum sind Leser von Zeitungen sechs Mal so wertvoll wie Leser im Netz?</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 07:19:02 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Geschichten, die 2011 gestorben sind &#187; YOUdaz.com</title>
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		<dc:creator>Geschichten, die 2011 gestorben sind &#187; YOUdaz.com</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 17:56:08 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Firmen pro User online verdienen. Gemeinsam mit einem Kollegen wollte ich, in Anlehnung an einen Carta-Artikel von Wolfgang Michal einen Vergleich anstellen: Wie viel verdient eine Zeitung oder eine Zeitschrift an einem User, [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Firmen pro User online verdienen. Gemeinsam mit einem Kollegen wollte ich, in Anlehnung an einen Carta-Artikel von Wolfgang Michal einen Vergleich anstellen: Wie viel verdient eine Zeitung oder eine Zeitschrift an einem User, [...]</p>
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		<title>Von: Lesestoff 14/11/2009</title>
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		<dc:creator>Lesestoff 14/11/2009</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 14:49:11 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Warum sind Leser von Zeitungen sechs Mal so wertvoll wie Leser im Netz? [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Warum sind Leser von Zeitungen sechs Mal so wertvoll wie Leser im Netz? [...]</p>
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		<title>Von: Ansgar Schäfer</title>
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		<dc:creator>Ansgar Schäfer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 May 2011 07:41:56 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn ich die Wahl habe zwischen einem vergleichsweise preiswerten Suchinserat online basiert (ca. CHF 590.- f&#252;r 4 Wochen auf einer f&#252;hrenden CH-Jobplattform) oder die vergleichsweise «sauteure» Printversion von ca. CHF 2&#039;800.- bis 3&#039;500.-, z.B. im Stellenanzeiger des Tagesanzeigers in Z&#252;rich (je nach Rubrizierung, 2-f, 4-sp, H 100 mm), greife ich zum Inserat! 

Warum? Weil mit Print nach wie vor - von Ausnahmen abgesehen - der R&#252;cklauf ein mehrfaches h&#246;her ist und die Chance die richtige Person anzusprechen, fast einer Garantie gleichkommt. 

K&#252;rzlich auf Kundenwunsch parallel geschaltete Online-Inserate auf Xing - &#252;brigens «sauteure» Einzelklicks, da kommen schnell mal Euro 1&#039;000 zusammen – ergaben jeweils Nullresultate.

Bin mir bewusst, dass Suchinserate nicht direkt mit Inseraten der klassischen Werbung vergleichbar sind. Gleichwohl ergeben sie ein klares Bild: N&#228;mlich, dass der Zeitungsleser durchaus wertvoller ist. Mindestens 6 Mal :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich die Wahl habe zwischen einem vergleichsweise preiswerten Suchinserat online basiert (ca. CHF 590.- f&#252;r 4 Wochen auf einer f&#252;hrenden CH-Jobplattform) oder die vergleichsweise «sauteure» Printversion von ca. CHF 2&#8217;800.- bis 3&#8217;500.-, z.B. im Stellenanzeiger des Tagesanzeigers in Z&#252;rich (je nach Rubrizierung, 2-f, 4-sp, H 100 mm), greife ich zum Inserat! </p>
<p>Warum? Weil mit Print nach wie vor &#8211; von Ausnahmen abgesehen &#8211; der R&#252;cklauf ein mehrfaches h&#246;her ist und die Chance die richtige Person anzusprechen, fast einer Garantie gleichkommt. </p>
<p>K&#252;rzlich auf Kundenwunsch parallel geschaltete Online-Inserate auf Xing &#8211; &#252;brigens «sauteure» Einzelklicks, da kommen schnell mal Euro 1&#8217;000 zusammen – ergaben jeweils Nullresultate.</p>
<p>Bin mir bewusst, dass Suchinserate nicht direkt mit Inseraten der klassischen Werbung vergleichbar sind. Gleichwohl ergeben sie ein klares Bild: N&#228;mlich, dass der Zeitungsleser durchaus wertvoller ist. Mindestens 6 Mal :-)</p>
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	<item>
		<title>Von: Webdesigner Kassel</title>
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		<dc:creator>Webdesigner Kassel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 19:10:06 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke man kann nicht pauschal sagen was besser oder billiger ist. Das ist immer abh&#228;ngig davon was genau wie beworben werden soll. Fakt ist am Internet geht kein Weg vorbei ob als zus&#228;tzliche Werbung oder als Hauptchannel der Werbung!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke man kann nicht pauschal sagen was besser oder billiger ist. Das ist immer abh&#228;ngig davon was genau wie beworben werden soll. Fakt ist am Internet geht kein Weg vorbei ob als zus&#228;tzliche Werbung oder als Hauptchannel der Werbung!</p>
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		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
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		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 22:04:54 +0000</pubDate>
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		<description>Ich nehme an, das hier ist l&#228;ngst ein Zwiegespr&#228;ch. Und wir sind unsere einzigen Leser. Also sollen Sie als der Ausdauerndste von allen auch das letzte Wort haben ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich nehme an, das hier ist l&#228;ngst ein Zwiegespr&#228;ch. Und wir sind unsere einzigen Leser. Also sollen Sie als der Ausdauerndste von allen auch das letzte Wort haben ;-)</p>
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		<title>Von: mark793</title>
		<link>http://carta.info/18146/warum-sind-leser-von-zeitungen-6-mal-so-wertvoll-wie-leser-im-netz/comment-page-1/#comment-7548</link>
		<dc:creator>mark793</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 17:39:33 +0000</pubDate>
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		<description>Herr Michal, Sie sind ein harter Brocken, das macht richtig Freude mit Ihnen. Ich denke, wo wir uns wahrscheinlich bei aller &#220;bereinstimmung in Detaildiagnosen nicht so ganz einig werden, das ist die Frage nach Korrelationen und Kausalit&#228;ten. Dass die journalistischen Printprodukte am Werbemarkt unter Druck geraten durch weniger journalistische Konkurrenzmedien wie Anzeigenbl&#228;tter ist richtig. Aber daraus k&#246;nnte man &#252;berspitzt gesagt ja auch den Schluss ziehen, dass Journalismus mitsamt seinen Kosten mehr das Problem der Verleger ist als die L&#246;sung des Problems der sinkenden Werbeeinnahmen. ;-)

Sie verkennen mit Ihrer Fokussierung aurf Journalismus und Verlags-Denke einen ganz entscheidenden Sachverhalt auf dem Werbemarkt: Journalismus ist (so leid mir das Angeh&#246;riger dieser Berufsgruppe auch tut) kein prim&#228;res tarifrelevantes Kriterium. Bezahlt wird in Print wie im Werbefernsehen auch die Transportleistung, dem Werbekunden soundsoviele Kontaktchancen in der Zielgruppe zu dem und dem Preis zuzuf&#252;hren. Ob das Umfeld mit besserer oder nicht so toller journalistischer Leistung best&#252;ckt wird, ist dem Werbekunden zun&#228;chst mal ziemlich egal. Sonst w&#252;rde er seine Anzeigen und Beilagen-Prospekte ja nur der Tageszeitung anvertrauen und nicht dem Anzeigenbl&#228;ttchen mit seinem Alibi-Redaktionsteil. 

Und so wie Print-Kauf- und Abotitel unter Druck stehen durch Anzeigenbl&#228;ttchen und &#228;hnliches sind die Verlagsangebote im Netz auch von Anfang an unter Druck gewesen von T-Online, GMX, AOL, &amp; Co., die zum Teil ja auch redaktionelle Inhalte entweder mit Syndication-Gesch&#228;ften eingekauft haben oder eigene Redaktionen eingestellt haben. Sprich: Redaktioneller &quot;content&quot; an sich war pl&#246;tzlich nicht mehr das Alleinstellungsmerkmal, und die Verlage h&#228;tten nun wirklich alles ins Gefecht werfen m&#252;ssen, was sie haben, um im Netz tollere und journalistischere Angebote zu haben als T-Online, GMX &amp; Co. - und das noch um den Preis der Gefahr, dass dann kein Schwein mehr die Zeitung kauft. Ich wei&#223; nicht, ob das damals eine erfolgversprechendere Strategie gewesen w&#228;re als der auch nicht so toll erfolgreiche Versuch, das Internet eher mit gebremstem Elan anzugehen. Nat&#252;rlich k&#246;nnen Sie behaupten, dass es geklappt h&#228;tte und die Verlage heute besser dast&#252;nden, und ich kann und will Ihnen nicht das Gegenteil beweisen. Ich sage nur: Nach den Gesetzm&#228;&#223;igkeiten, die ich aus etwa 25 Jahren der Beobachtung des Werbemarktes ableite, h&#228;tte es auch keine Erfolgsgarantie gegeben, wenn die Verlage all ihre Ressourcen sofort ins Netz transferiert h&#228;tten. Daf&#252;r war einfach die Reichweite nicht da. Wir k&#246;nnen uns nur ausrechnen, Printtitel w&#228;ren heute schon tot, und was im Netz zu welchen Tarifen (oder gar Renditen) refinanzierbar gewesen w&#228;re, wissen wir nicht mit Bestimmtheit. Da k&#246;nnen wir beide nur vermuten und spekulieren.

Was nun die vergleichende Einsch&#228;tzung der MA-Reichweiten-W&#228;hrung und der Klickraten, PIs oder Unique Visitors angeht, wollte ich keine amtliche Bewertung der Seriosit&#228;t vornehmen. Mir ist bewusst, dass es sich hierbei um unterschiedliche Konventionen handelt, die ihre jeweiligen methodischen St&#228;rken und Schw&#228;chen haben. Ich sage nur, dass die MA und die zugrundeliegenden Annahmen und Erkenntnisse &#252;ber Werbemittelkontaktchancen (die ja nicht nur Print betreffen, sondern auch Radio und TV) bei Planern und Kunden gelernt waren, wohingegen der ganze Klickzahlensalat erst mal &#252;berhaupt nicht mundete. Und bei aller Vorsicht, mit der die MA-Reichweiten zu genie&#223;en sind: Die vollmundigen Versprechungen der Onliner, so viel genauer zu dokumentieren, was wirkt und wie es wirkt, sind doch zum Teil auch nur hei&#223;e Luft. Wenn das wirklich alles so viel toller wirken w&#252;rde, w&#252;rde doch kein Mensch mehr TV-Spots schalten oder Anzeigen buchen. 

Die &quot;Magie&quot; von der ein Kommentator weiter oben im Zusammenhang mit klassischer Werbung gesprochen hat, ist sicher schw&#228;cher geworden, und dieser Trend zugunsten des Netzes wird auch anhalten. Aber das Netz liefert f&#252;r diese Magie bisher nur unzureichenden Ersatz. Wenn das WWW nicht nur Klicksammelstelle bleiben soll, sondern auch vermehrt Marken und Images aufbauen soll, muss Online noch einiges passieren. Und da ist Journalismus (leider) nur eine von vielen Variablen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Michal, Sie sind ein harter Brocken, das macht richtig Freude mit Ihnen. Ich denke, wo wir uns wahrscheinlich bei aller &#220;bereinstimmung in Detaildiagnosen nicht so ganz einig werden, das ist die Frage nach Korrelationen und Kausalit&#228;ten. Dass die journalistischen Printprodukte am Werbemarkt unter Druck geraten durch weniger journalistische Konkurrenzmedien wie Anzeigenbl&#228;tter ist richtig. Aber daraus k&#246;nnte man &#252;berspitzt gesagt ja auch den Schluss ziehen, dass Journalismus mitsamt seinen Kosten mehr das Problem der Verleger ist als die L&#246;sung des Problems der sinkenden Werbeeinnahmen. ;-)</p>
<p>Sie verkennen mit Ihrer Fokussierung aurf Journalismus und Verlags-Denke einen ganz entscheidenden Sachverhalt auf dem Werbemarkt: Journalismus ist (so leid mir das Angeh&#246;riger dieser Berufsgruppe auch tut) kein prim&#228;res tarifrelevantes Kriterium. Bezahlt wird in Print wie im Werbefernsehen auch die Transportleistung, dem Werbekunden soundsoviele Kontaktchancen in der Zielgruppe zu dem und dem Preis zuzuf&#252;hren. Ob das Umfeld mit besserer oder nicht so toller journalistischer Leistung best&#252;ckt wird, ist dem Werbekunden zun&#228;chst mal ziemlich egal. Sonst w&#252;rde er seine Anzeigen und Beilagen-Prospekte ja nur der Tageszeitung anvertrauen und nicht dem Anzeigenbl&#228;ttchen mit seinem Alibi-Redaktionsteil. </p>
<p>Und so wie Print-Kauf- und Abotitel unter Druck stehen durch Anzeigenbl&#228;ttchen und &#228;hnliches sind die Verlagsangebote im Netz auch von Anfang an unter Druck gewesen von T-Online, GMX, AOL, &amp; Co., die zum Teil ja auch redaktionelle Inhalte entweder mit Syndication-Gesch&#228;ften eingekauft haben oder eigene Redaktionen eingestellt haben. Sprich: Redaktioneller &#8220;content&#8221; an sich war pl&#246;tzlich nicht mehr das Alleinstellungsmerkmal, und die Verlage h&#228;tten nun wirklich alles ins Gefecht werfen m&#252;ssen, was sie haben, um im Netz tollere und journalistischere Angebote zu haben als T-Online, GMX &amp; Co. &#8211; und das noch um den Preis der Gefahr, dass dann kein Schwein mehr die Zeitung kauft. Ich wei&#223; nicht, ob das damals eine erfolgversprechendere Strategie gewesen w&#228;re als der auch nicht so toll erfolgreiche Versuch, das Internet eher mit gebremstem Elan anzugehen. Nat&#252;rlich k&#246;nnen Sie behaupten, dass es geklappt h&#228;tte und die Verlage heute besser dast&#252;nden, und ich kann und will Ihnen nicht das Gegenteil beweisen. Ich sage nur: Nach den Gesetzm&#228;&#223;igkeiten, die ich aus etwa 25 Jahren der Beobachtung des Werbemarktes ableite, h&#228;tte es auch keine Erfolgsgarantie gegeben, wenn die Verlage all ihre Ressourcen sofort ins Netz transferiert h&#228;tten. Daf&#252;r war einfach die Reichweite nicht da. Wir k&#246;nnen uns nur ausrechnen, Printtitel w&#228;ren heute schon tot, und was im Netz zu welchen Tarifen (oder gar Renditen) refinanzierbar gewesen w&#228;re, wissen wir nicht mit Bestimmtheit. Da k&#246;nnen wir beide nur vermuten und spekulieren.</p>
<p>Was nun die vergleichende Einsch&#228;tzung der MA-Reichweiten-W&#228;hrung und der Klickraten, PIs oder Unique Visitors angeht, wollte ich keine amtliche Bewertung der Seriosit&#228;t vornehmen. Mir ist bewusst, dass es sich hierbei um unterschiedliche Konventionen handelt, die ihre jeweiligen methodischen St&#228;rken und Schw&#228;chen haben. Ich sage nur, dass die MA und die zugrundeliegenden Annahmen und Erkenntnisse &#252;ber Werbemittelkontaktchancen (die ja nicht nur Print betreffen, sondern auch Radio und TV) bei Planern und Kunden gelernt waren, wohingegen der ganze Klickzahlensalat erst mal &#252;berhaupt nicht mundete. Und bei aller Vorsicht, mit der die MA-Reichweiten zu genie&#223;en sind: Die vollmundigen Versprechungen der Onliner, so viel genauer zu dokumentieren, was wirkt und wie es wirkt, sind doch zum Teil auch nur hei&#223;e Luft. Wenn das wirklich alles so viel toller wirken w&#252;rde, w&#252;rde doch kein Mensch mehr TV-Spots schalten oder Anzeigen buchen. </p>
<p>Die &#8220;Magie&#8221; von der ein Kommentator weiter oben im Zusammenhang mit klassischer Werbung gesprochen hat, ist sicher schw&#228;cher geworden, und dieser Trend zugunsten des Netzes wird auch anhalten. Aber das Netz liefert f&#252;r diese Magie bisher nur unzureichenden Ersatz. Wenn das WWW nicht nur Klicksammelstelle bleiben soll, sondern auch vermehrt Marken und Images aufbauen soll, muss Online noch einiges passieren. Und da ist Journalismus (leider) nur eine von vielen Variablen.</p>
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		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
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		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 10:15:37 +0000</pubDate>
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		<description>@mark: Ich kann Ihre Argumentation zwar nachvollziehen, teile sie aber nicht. Das Urproblem sehe ich nach wie vor in der (emotionalen) Ablehnung des Netzes durch die Verlage. Auch aus Ihrer Darlegung entnehme ich, dass Sie die MA-Reichweiten f&#252;r seri&#246;s und die Klickraten f&#252;r h&#246;chst unseri&#246;s halten, und in Teilbereichen m&#246;gen Sie da zweifellos Recht haben (aber gerade an dieser Entwicklung haben die Online-Ableger der Verlage einen h&#252;bschen Anteil). 
Nat&#252;rlich hatten und haben die Printmedien im Online-Bereich Konkurrenz durch andere Angebote, aber die bestehen im Printbereich doch genauso. Wer die Netto-Werbeeinnahmen der ZAW verfolgt, sieht z.B., dass nicht-journalistische Anzeigenbl&#228;tter, Verzeichnismedien (wie Adressb&#252;cher) und Fachzeitschriften selbst in der Krise bei den Werbeeinnahmen zulegen, w&#228;hrend die journalistischen Produkte, die Tageszeitungen und Publikumszeitschriften, besonders stark verlieren. Das hat auch damit zu tun, dass die Presseverlage ihr ureigenes T&#228;tigkeitsfeld, den Journalismus, zu wenig sch&#228;tzen. Sie entwerten den Journalismus (obwohl sie nat&#252;rlich in Sonntagsreden dauernd von Qualit&#228;tsjournalismus faseln). Herr Buchholz ist ein gutes Beispiel daf&#252;r. Der merkt nicht einmal mehr, wie sehr er den Journalismus mit seinen &#246;ffentlichen &#196;u&#223;erungen ins Grab redet. Und genau so arrogant haben die Print-Verlage ihre journalistischen Online-Angebote entwertet, indem sie wenig bis nichts in Journalismus investierten. W&#228;re Online-Journalismus attraktiv, w&#252;rden Anzeigenkunden f&#252;r Werbung dort auch gutes Geld bezahlen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@mark: Ich kann Ihre Argumentation zwar nachvollziehen, teile sie aber nicht. Das Urproblem sehe ich nach wie vor in der (emotionalen) Ablehnung des Netzes durch die Verlage. Auch aus Ihrer Darlegung entnehme ich, dass Sie die MA-Reichweiten f&#252;r seri&#246;s und die Klickraten f&#252;r h&#246;chst unseri&#246;s halten, und in Teilbereichen m&#246;gen Sie da zweifellos Recht haben (aber gerade an dieser Entwicklung haben die Online-Ableger der Verlage einen h&#252;bschen Anteil).<br />
Nat&#252;rlich hatten und haben die Printmedien im Online-Bereich Konkurrenz durch andere Angebote, aber die bestehen im Printbereich doch genauso. Wer die Netto-Werbeeinnahmen der ZAW verfolgt, sieht z.B., dass nicht-journalistische Anzeigenbl&#228;tter, Verzeichnismedien (wie Adressb&#252;cher) und Fachzeitschriften selbst in der Krise bei den Werbeeinnahmen zulegen, w&#228;hrend die journalistischen Produkte, die Tageszeitungen und Publikumszeitschriften, besonders stark verlieren. Das hat auch damit zu tun, dass die Presseverlage ihr ureigenes T&#228;tigkeitsfeld, den Journalismus, zu wenig sch&#228;tzen. Sie entwerten den Journalismus (obwohl sie nat&#252;rlich in Sonntagsreden dauernd von Qualit&#228;tsjournalismus faseln). Herr Buchholz ist ein gutes Beispiel daf&#252;r. Der merkt nicht einmal mehr, wie sehr er den Journalismus mit seinen &#246;ffentlichen &#196;u&#223;erungen ins Grab redet. Und genau so arrogant haben die Print-Verlage ihre journalistischen Online-Angebote entwertet, indem sie wenig bis nichts in Journalismus investierten. W&#228;re Online-Journalismus attraktiv, w&#252;rden Anzeigenkunden f&#252;r Werbung dort auch gutes Geld bezahlen.</p>
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	<item>
		<title>Von: mark793</title>
		<link>http://carta.info/18146/warum-sind-leser-von-zeitungen-6-mal-so-wertvoll-wie-leser-im-netz/comment-page-1/#comment-7503</link>
		<dc:creator>mark793</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 22:36:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=18146#comment-7503</guid>
		<description>Es ist sicher richtig beobachtet, dass die meisten Verleger nicht mit Enthusiasmus ins WWW losgeprescht sind - und sich auch lange kein Bein ausgerissen haben, das Netz als wertigen Werbetr&#228;ger zu positionieren. Trotzdem bleibt es f&#252;r mich dabei, dass Ihre Gegen&#252;berstellung von Papiermedien mit ihren journalistischen Online-Entsprechungen zu kurz greift, um die grundlegenden Mechanismen des Werbemarktes zu verstehen, welche die Preisschere zwischen Print und Online so weit aufgehen lie&#223;en..

Ich darf dazu mal etwas weiter ausholen: Wenn ein Verlag sich ins Bewegtbildbusiness begibt (&quot;etwa &quot;Spiegel TV&quot; oder &#228;hnliche Magazinsendungen), dann gelten f&#252;r seine TV-Ableger doch auch die Vermarktungsusancen und Leistungsnachweise des Fernsehens (GfK-Zahlen etc.) und nicht die MA-Werte und das Anzeigenpreisniveau der Zeitung. Nun war das Internet in den ersten Jahren kein entwickelter Werbemarkt wie das Fernsehen, die absoluten Reichweiten waren nicht so doll, und was irgendwelche Logfiles oder Klickstatistiken belegen sollten, damit konnte kein Anzeigenverk&#228;ufer oder Mediaplaner was anfangen. Und: Die Verlage waren ja keineswegs die ersten und einzigen, die hier Werbegelder einsammeln wollten. Sicher hatten Yahoo, T-Online, Lycos, AOL (und wie die ganzen Big-Shots der New Economy hie&#223;en) nicht unbedingt allesamt was &#228;hnliches (sprich: journalistisches) im Angebot wie die Verlage, aber diese Unternehmen waren es, die zumindest schon als Vermarkter von Online-Werbung auftraten - und zwar mit einer zum Teil radikal anderen Denke und Marktstrategie dahinter als die traditionellen Massenmedien. Die fatale Verramsche der Online-Werbepl&#228;tze nach Klickraten statt nach Kontaktqualit&#228;t hatte da ihren Ursprung, und die Verlage hatten im Netz beim besten Willen nicht die Marktmacht und auch nicht die Reichweiten, die es gebraucht h&#228;tte, um andere Tarifierungsusancen (und damit h&#246;here Preise) am Markt durchsetzen zu k&#246;nnen.

Da kann man sich heute nat&#252;rlich hinstellen und sagen, sch&#246;n bl&#246;d, was habt Ihr Euch so billig verkauft, aber das verkennt, dass die Preisfindung ja ein Prozess von Angebot und Nachfrage ist. Und wie gesagt, die Usancen und Verkaufsargumente im Web-Werbebusiness sind zun&#228;chst von anderen Anbietern gesetzt worden, und zwar v&#246;llig anders, als die Verlage das bis dato kannten. Erst in den letzten Jahren (auch mit immer genauerer und regelm&#228;&#223;iger Durchleuchtung der Nutzerstrukturen) sind einzelne reichweitenstarke Angebote &#252;berhaupt aus der Pay-per-Click- und Pay-per-Wasauchimmer-H&#246;lle der lousy pennies herausgekommen in den Bereich der TKP-Basierten Angebote. 

Und wie gesagt: Man kann heute ein Zeitungsangebot im Netz auch nicht vermarkten, als g&#228;be es kein Google, kein Yahoo, kein RTL.de und auch nicht die restlichen &quot;unendlichen Weiten&quot; der Werbefl&#228;chen im World Wide Web. Die dr&#252;cken n&#228;mlich tats&#228;chlich den Preis - und zwar auch deshalb, weil der Nutzer eines journalistischen Angebots im Netz ja in der Regel kein Exklusivnutzer ist, den man nur dort antrifft und nirgendwo sonst im Netz. Somit ist es jetzt hoffentlich ein bisschen klarer geworden, warum der direkte und ausschlie&#223;liche Vergleich der Wertigkeit eines Zeitungslesers mit der eines Besuchers einer journalistischen Website nicht so rasend viel Aussagekraft hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist sicher richtig beobachtet, dass die meisten Verleger nicht mit Enthusiasmus ins WWW losgeprescht sind &#8211; und sich auch lange kein Bein ausgerissen haben, das Netz als wertigen Werbetr&#228;ger zu positionieren. Trotzdem bleibt es f&#252;r mich dabei, dass Ihre Gegen&#252;berstellung von Papiermedien mit ihren journalistischen Online-Entsprechungen zu kurz greift, um die grundlegenden Mechanismen des Werbemarktes zu verstehen, welche die Preisschere zwischen Print und Online so weit aufgehen lie&#223;en..</p>
<p>Ich darf dazu mal etwas weiter ausholen: Wenn ein Verlag sich ins Bewegtbildbusiness begibt (&#8220;etwa &#8220;Spiegel TV&#8221; oder &#228;hnliche Magazinsendungen), dann gelten f&#252;r seine TV-Ableger doch auch die Vermarktungsusancen und Leistungsnachweise des Fernsehens (GfK-Zahlen etc.) und nicht die MA-Werte und das Anzeigenpreisniveau der Zeitung. Nun war das Internet in den ersten Jahren kein entwickelter Werbemarkt wie das Fernsehen, die absoluten Reichweiten waren nicht so doll, und was irgendwelche Logfiles oder Klickstatistiken belegen sollten, damit konnte kein Anzeigenverk&#228;ufer oder Mediaplaner was anfangen. Und: Die Verlage waren ja keineswegs die ersten und einzigen, die hier Werbegelder einsammeln wollten. Sicher hatten Yahoo, T-Online, Lycos, AOL (und wie die ganzen Big-Shots der New Economy hie&#223;en) nicht unbedingt allesamt was &#228;hnliches (sprich: journalistisches) im Angebot wie die Verlage, aber diese Unternehmen waren es, die zumindest schon als Vermarkter von Online-Werbung auftraten &#8211; und zwar mit einer zum Teil radikal anderen Denke und Marktstrategie dahinter als die traditionellen Massenmedien. Die fatale Verramsche der Online-Werbepl&#228;tze nach Klickraten statt nach Kontaktqualit&#228;t hatte da ihren Ursprung, und die Verlage hatten im Netz beim besten Willen nicht die Marktmacht und auch nicht die Reichweiten, die es gebraucht h&#228;tte, um andere Tarifierungsusancen (und damit h&#246;here Preise) am Markt durchsetzen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Da kann man sich heute nat&#252;rlich hinstellen und sagen, sch&#246;n bl&#246;d, was habt Ihr Euch so billig verkauft, aber das verkennt, dass die Preisfindung ja ein Prozess von Angebot und Nachfrage ist. Und wie gesagt, die Usancen und Verkaufsargumente im Web-Werbebusiness sind zun&#228;chst von anderen Anbietern gesetzt worden, und zwar v&#246;llig anders, als die Verlage das bis dato kannten. Erst in den letzten Jahren (auch mit immer genauerer und regelm&#228;&#223;iger Durchleuchtung der Nutzerstrukturen) sind einzelne reichweitenstarke Angebote &#252;berhaupt aus der Pay-per-Click- und Pay-per-Wasauchimmer-H&#246;lle der lousy pennies herausgekommen in den Bereich der TKP-Basierten Angebote. </p>
<p>Und wie gesagt: Man kann heute ein Zeitungsangebot im Netz auch nicht vermarkten, als g&#228;be es kein Google, kein Yahoo, kein RTL.de und auch nicht die restlichen &#8220;unendlichen Weiten&#8221; der Werbefl&#228;chen im World Wide Web. Die dr&#252;cken n&#228;mlich tats&#228;chlich den Preis &#8211; und zwar auch deshalb, weil der Nutzer eines journalistischen Angebots im Netz ja in der Regel kein Exklusivnutzer ist, den man nur dort antrifft und nirgendwo sonst im Netz. Somit ist es jetzt hoffentlich ein bisschen klarer geworden, warum der direkte und ausschlie&#223;liche Vergleich der Wertigkeit eines Zeitungslesers mit der eines Besuchers einer journalistischen Website nicht so rasend viel Aussagekraft hat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/18146/warum-sind-leser-von-zeitungen-6-mal-so-wertvoll-wie-leser-im-netz/comment-page-1/#comment-7492</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 17:52:05 +0000</pubDate>
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		<description>Sie d&#252;rfen nicht das unendliche Web mit dem &quot;knappen Gut&quot; Zeitung vergleichen. Eigentlich kann man nur die journalistischen Angebote im Web mit denen auf Papier vergleichen. 
Das Web mit seinem unendlichen Werbefl&#228;chenangebot ist heute die beliebteste Erkl&#228;rung der Verlage f&#252;r lousy pennies. Doch leider war es so (und ich habe das miterlebt), dass die Verlage das Web von Anfang an nicht als Plattform f&#252;r wertvolle Angebote wahrgenommen haben (womit sie sich nat&#252;rlich die Preise versauten). Anstatt das Image des Netzes zu f&#246;rdern, haben sie es schlecht geredet - und damit im Grunde ihre eigenen Interessen besch&#228;digt. Das kommt halt davon, wenn man nicht von den Inhalten und den Perspektiven ausgeht, sondern von kurzfristigen Rendite-&#220;berlegungen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sie d&#252;rfen nicht das unendliche Web mit dem &#8220;knappen Gut&#8221; Zeitung vergleichen. Eigentlich kann man nur die journalistischen Angebote im Web mit denen auf Papier vergleichen.<br />
Das Web mit seinem unendlichen Werbefl&#228;chenangebot ist heute die beliebteste Erkl&#228;rung der Verlage f&#252;r lousy pennies. Doch leider war es so (und ich habe das miterlebt), dass die Verlage das Web von Anfang an nicht als Plattform f&#252;r wertvolle Angebote wahrgenommen haben (womit sie sich nat&#252;rlich die Preise versauten). Anstatt das Image des Netzes zu f&#246;rdern, haben sie es schlecht geredet &#8211; und damit im Grunde ihre eigenen Interessen besch&#228;digt. Das kommt halt davon, wenn man nicht von den Inhalten und den Perspektiven ausgeht, sondern von kurzfristigen Rendite-&#220;berlegungen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: mark793</title>
		<link>http://carta.info/18146/warum-sind-leser-von-zeitungen-6-mal-so-wertvoll-wie-leser-im-netz/comment-page-1/#comment-7489</link>
		<dc:creator>mark793</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 16:19:51 +0000</pubDate>
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		<description>Sorry, dass ich mich erst mit einiger Verz&#246;gerung noch zu Wort melde.

Die Annahme, Verlage h&#228;tten das Preisniveau im Netz k&#252;nstlich niedrig gehalten (oder wie &lt;a href=&quot;http://www.dondahlmann.de/?p=377&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;andernorts&lt;/a&gt; zu lesen: vers&#228;umt, rechtzeitig ein h&#246;heres Preisniveau durchzusetzen), um ihre Printfl&#228;chen zu sch&#252;tzen, klingt in meinen Ohren recht abenteuerllich. Glaubt ernsthaft jemand, die Verlage h&#228;tten das Web-Werbegeld auf der Stra&#223;e liegen lassen, wenn die Kunden h&#246;here Preise akzeptiert h&#228;tten?

Ich erlaube mir, nochmal aufzugreifen, was ich bei Herrn Dahlmann kommetniert habe:

Im &#220;brigen ist das doch kein verlagsspezifisches Problem, unter dem unterirdischen Preisniveau leiden die verlagsunabh&#228;ngigen Vermarkter wie United Internet oder Interactive Media ganz genau so. Was die Preise dr&#252;ckt, ist die Tatsache, dass das Angebot an Werbefl&#228;chen im Internet nahezu unendlich ist. Ein derart gigantisches &#220;berangebot haben wir weder im Fernsehen, in Print noch im H&#246;rfunk. Und man muss es leider sagen: Die Onliner machen verdammt wenig aus ihren angeblich valideren Erfolgsnachweisen und M&#246;glichkeiten zur genaueren Zielgruppenansprache wie Targeting etc.

Die gesamte Online-Werbung, nicht nur die von Verlagsangeboten, ist doch (nicht zuletzt mangels Reichweite) stets mehr vermarktet worden wie Direktmarketing – mit dem Versprechen, man wisse genau, wer wo klickt und k&#246;nne Erfolg jederzeit sofort messen. Nun, wenn diese Werbeerfolge wirklich da gewesen w&#228;ren, h&#228;tte man auch h&#246;here Preise nehmen k&#246;nnen. Aber es sind halt doch nie so richtig viele Nutzer gewesen, die Banner anklicken oder gar direkt werbeinduzierte Kaufakte t&#228;tigen. Mit der Folge, dass sich erst in den letzten Jahren einige reichweitenstarke Seiten leisten k&#246;nnen, ihre Werbepl&#228;tze auf Basis von Tausendkontaktpreisen zu vermarkten, w&#228;hrend das Gros der nicht so superreichweitenstarken Angebote auf Basis von Cost-per-whatsoever-Modellen abgerechnet werden, die im Endeffekt nur “lousy pennies” einspielen (wenn man nicht gerade Google hei&#223;t und diese Pennies zu Milliarden addieren kann). Aber der Preis wird nun mal vor allem durch Angebot und Nachfrage erzielt, und bei einem tendenziell unendlichen Angebot an Werbefl&#228;chen im Internet kann man eben nicht den selben Wertigkeitsma&#223;stab anlegen wie an ein Dutzend relevanter TV-Kan&#228;le oder die regionalen Monopolzeitungen. Da gilt dann halt doch &quot;knappes Gut = begehrtes Gut&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry, dass ich mich erst mit einiger Verz&#246;gerung noch zu Wort melde.</p>
<p>Die Annahme, Verlage h&#228;tten das Preisniveau im Netz k&#252;nstlich niedrig gehalten (oder wie <a href="http://www.dondahlmann.de/?p=377" rel="nofollow">andernorts</a> zu lesen: vers&#228;umt, rechtzeitig ein h&#246;heres Preisniveau durchzusetzen), um ihre Printfl&#228;chen zu sch&#252;tzen, klingt in meinen Ohren recht abenteuerllich. Glaubt ernsthaft jemand, die Verlage h&#228;tten das Web-Werbegeld auf der Stra&#223;e liegen lassen, wenn die Kunden h&#246;here Preise akzeptiert h&#228;tten?</p>
<p>Ich erlaube mir, nochmal aufzugreifen, was ich bei Herrn Dahlmann kommetniert habe:</p>
<p>Im &#220;brigen ist das doch kein verlagsspezifisches Problem, unter dem unterirdischen Preisniveau leiden die verlagsunabh&#228;ngigen Vermarkter wie United Internet oder Interactive Media ganz genau so. Was die Preise dr&#252;ckt, ist die Tatsache, dass das Angebot an Werbefl&#228;chen im Internet nahezu unendlich ist. Ein derart gigantisches &#220;berangebot haben wir weder im Fernsehen, in Print noch im H&#246;rfunk. Und man muss es leider sagen: Die Onliner machen verdammt wenig aus ihren angeblich valideren Erfolgsnachweisen und M&#246;glichkeiten zur genaueren Zielgruppenansprache wie Targeting etc.</p>
<p>Die gesamte Online-Werbung, nicht nur die von Verlagsangeboten, ist doch (nicht zuletzt mangels Reichweite) stets mehr vermarktet worden wie Direktmarketing – mit dem Versprechen, man wisse genau, wer wo klickt und k&#246;nne Erfolg jederzeit sofort messen. Nun, wenn diese Werbeerfolge wirklich da gewesen w&#228;ren, h&#228;tte man auch h&#246;here Preise nehmen k&#246;nnen. Aber es sind halt doch nie so richtig viele Nutzer gewesen, die Banner anklicken oder gar direkt werbeinduzierte Kaufakte t&#228;tigen. Mit der Folge, dass sich erst in den letzten Jahren einige reichweitenstarke Seiten leisten k&#246;nnen, ihre Werbepl&#228;tze auf Basis von Tausendkontaktpreisen zu vermarkten, w&#228;hrend das Gros der nicht so superreichweitenstarken Angebote auf Basis von Cost-per-whatsoever-Modellen abgerechnet werden, die im Endeffekt nur “lousy pennies” einspielen (wenn man nicht gerade Google hei&#223;t und diese Pennies zu Milliarden addieren kann). Aber der Preis wird nun mal vor allem durch Angebot und Nachfrage erzielt, und bei einem tendenziell unendlichen Angebot an Werbefl&#228;chen im Internet kann man eben nicht den selben Wertigkeitsma&#223;stab anlegen wie an ein Dutzend relevanter TV-Kan&#228;le oder die regionalen Monopolzeitungen. Da gilt dann halt doch &#8220;knappes Gut = begehrtes Gut&#8221;.</p>
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	<item>
		<title>Von: Tages-Links vom 23. November 2009 &#124; bertdesign.de</title>
		<link>http://carta.info/18146/warum-sind-leser-von-zeitungen-6-mal-so-wertvoll-wie-leser-im-netz/comment-page-1/#comment-7152</link>
		<dc:creator>Tages-Links vom 23. November 2009 &#124; bertdesign.de</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 12:55:23 +0000</pubDate>
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		<description>[...] der Ver­lage f&#252;r seine Dienst­leis­tung auch ange­mes­sen ent­sch&#228;­digt wer­den.”, Warum sind Leser von Zei­tun­gen sechs Mal so wert­voll wie Leser im Netz??—?CARTA „M&#246;g­li­cher­weise wis­sen viele Unter­neh­men nicht ein­mal, wie g&#252;ns­tig und [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] der Ver­lage f&#252;r seine Dienst­leis­tung auch ange­mes­sen ent­sch&#228;­digt wer­den.”, Warum sind Leser von Zei­tun­gen sechs Mal so wert­voll wie Leser im Netz??—?CARTA „M&#246;g­li­cher­weise wis­sen viele Unter­neh­men nicht ein­mal, wie g&#252;ns­tig und [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: links for 2009-11-23 &#124; bertdesign.de</title>
		<link>http://carta.info/18146/warum-sind-leser-von-zeitungen-6-mal-so-wertvoll-wie-leser-im-netz/comment-page-1/#comment-7147</link>
		<dc:creator>links for 2009-11-23 &#124; bertdesign.de</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 11:07:06 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Warum sind Leser von Zei­tun­gen sechs Mal so wert­voll wie Leser im Netz??—?CARTA „M&#246;g­li­cher­weise wis­sen viele Unter­neh­men nicht ein­mal, wie g&#252;ns­tig und ziel­ge­nau sie ihre Kun­den im Netz errei­chen k&#246;n­nen. Sie wis­sen es nicht, weil die Wer­be­agen­tu­ren?–?die zwi­schen den gro­&#223;en Werbe-Etats der Unter­neh­men und den Ver­la­gen ver­mit­teln?–?die­ses Wis­sen nur ungern an die gro&#223;e Glo­cke h&#228;n­gen. Sie w&#252;r­den sich ja selbst scha­den. Denn in lau­ter kleine Netz-H&#228;ppchen zer­legte Wer­be­bud­gets w&#252;r­den nicht den Gewinn, son­dern nur die Arbeit ver­meh­ren?–?und die ele­gan­ten Mad Men in st&#228;n­dig klamme, hemds­&#228;r­me­lige TKP-Online-Vermarkter verwandeln.”?–?Lesenswert, auch die Dis­kus­sion in den Kom­men­ta­ren. Die h&#228;ngt sich aber lei­der an PIs &amp; UVs auf, das Wort „Con­ver­sion” wird nur ein­mal genutzt… (tags: print debatte inter­net medien medi­en­wan­del medi­en­&#246;ko­no­mie online­jour­na­lis­mus onli­ne­wer­bung) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Warum sind Leser von Zei­tun­gen sechs Mal so wert­voll wie Leser im Netz??—?CARTA „M&#246;g­li­cher­weise wis­sen viele Unter­neh­men nicht ein­mal, wie g&#252;ns­tig und ziel­ge­nau sie ihre Kun­den im Netz errei­chen k&#246;n­nen. Sie wis­sen es nicht, weil die Wer­be­agen­tu­ren?–?die zwi­schen den gro­&#223;en Werbe-Etats der Unter­neh­men und den Ver­la­gen ver­mit­teln?–?die­ses Wis­sen nur ungern an die gro&#223;e Glo­cke h&#228;n­gen. Sie w&#252;r­den sich ja selbst scha­den. Denn in lau­ter kleine Netz-H&#228;ppchen zer­legte Wer­be­bud­gets w&#252;r­den nicht den Gewinn, son­dern nur die Arbeit ver­meh­ren?–?und die ele­gan­ten Mad Men in st&#228;n­dig klamme, hemds­&#228;r­me­lige TKP-Online-Vermarkter verwandeln.”?–?Lesenswert, auch die Dis­kus­sion in den Kom­men­ta­ren. Die h&#228;ngt sich aber lei­der an PIs &amp; UVs auf, das Wort „Con­ver­sion” wird nur ein­mal genutzt… (tags: print debatte inter­net medien medi­en­wan­del medi­en­&#246;ko­no­mie online­jour­na­lis­mus onli­ne­wer­bung) [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Freitag</title>
		<link>http://carta.info/18146/warum-sind-leser-von-zeitungen-6-mal-so-wertvoll-wie-leser-im-netz/comment-page-1/#comment-6976</link>
		<dc:creator>Michael Freitag</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 18:55:26 +0000</pubDate>
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		<description>PS.: F&#252;r Erm&#252;dungserscheinungen am Bildschirm gibt es &#252;brigens mittlerweile hervorragende Bildschirme. Es geht eher um das Gef&#252;hl, etwas zu &quot;besitzen&quot;, wenn der Mensch ein Ding in die Hand nehmen mu&#223;. Psychologie - Grundstudium.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>PS.: F&#252;r Erm&#252;dungserscheinungen am Bildschirm gibt es &#252;brigens mittlerweile hervorragende Bildschirme. Es geht eher um das Gef&#252;hl, etwas zu &#8220;besitzen&#8221;, wenn der Mensch ein Ding in die Hand nehmen mu&#223;. Psychologie &#8211; Grundstudium.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Freitag</title>
		<link>http://carta.info/18146/warum-sind-leser-von-zeitungen-6-mal-so-wertvoll-wie-leser-im-netz/comment-page-1/#comment-6975</link>
		<dc:creator>Michael Freitag</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 18:53:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=18146#comment-6975</guid>
		<description>Mal ein paar provokante Gegenfragen zu den Fragen:
&quot;Wenn es w&#228;re, wie Sie es darstellen, Herr Michal, k&#246;nnten Sie morgen eine Agentur f&#252;r Web-Werbung aufmachen, um ganz schnell reich und ber&#252;hmt zu werden.&quot;

Warum tun Sie es nicht? Vieleicht nicht sofort - aber mit der Zeit h&#228;tten Sie ein tragf&#228;higes gesch&#228;ftsmodell zusammen und die Zeitungsmacher im Netz m&#252;&#223;ten sich nicht mehr mit so vielen schlecht gemachten Onlinebannern herum&#228;rgern (KB-Zahlen, &quot;Las-Vegas.Manie&quot; usw..

Was uns zu Frager Nummer 2 f&#252;hrt: &quot;Wenn der Werbekunde die Wahl hat, was ihm 300dpi auf einer Seite wert sind oder ein paar Pixel in einer blinkenden Banner-H&#246;lle, dann kann ich den Vorsprung f&#252;r Print schon verstehen. Eine hochwertige Umgebung zu schaffen, ist etwas, was die Strommedien selbst in der Hand haben.&quot;

Zu Satz 1 - siehe die Empfehlung, dass auch mal wirklich auf das Netz abgestimmte Anzeigen mit Qualit&#228;t produziert werden k&#246;nnten - wir produzieren sie mittlerweile selbst! ;-) Zu Aussage 2: korrekt, aber der Versuch l&#228;uft wie gesagt schon, w&#228;hrend die redaktionelle Qualit&#228;t im Print immer weiter sinkt. Und von &quot;bezahlten Texten&quot; im Printbereich haben wir heute noch garnicht gesprochen ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mal ein paar provokante Gegenfragen zu den Fragen:<br />
&#8220;Wenn es w&#228;re, wie Sie es darstellen, Herr Michal, k&#246;nnten Sie morgen eine Agentur f&#252;r Web-Werbung aufmachen, um ganz schnell reich und ber&#252;hmt zu werden.&#8221;</p>
<p>Warum tun Sie es nicht? Vieleicht nicht sofort &#8211; aber mit der Zeit h&#228;tten Sie ein tragf&#228;higes gesch&#228;ftsmodell zusammen und die Zeitungsmacher im Netz m&#252;&#223;ten sich nicht mehr mit so vielen schlecht gemachten Onlinebannern herum&#228;rgern (KB-Zahlen, &#8220;Las-Vegas.Manie&#8221; usw..</p>
<p>Was uns zu Frager Nummer 2 f&#252;hrt: &#8220;Wenn der Werbekunde die Wahl hat, was ihm 300dpi auf einer Seite wert sind oder ein paar Pixel in einer blinkenden Banner-H&#246;lle, dann kann ich den Vorsprung f&#252;r Print schon verstehen. Eine hochwertige Umgebung zu schaffen, ist etwas, was die Strommedien selbst in der Hand haben.&#8221;</p>
<p>Zu Satz 1 &#8211; siehe die Empfehlung, dass auch mal wirklich auf das Netz abgestimmte Anzeigen mit Qualit&#228;t produziert werden k&#246;nnten &#8211; wir produzieren sie mittlerweile selbst! ;-) Zu Aussage 2: korrekt, aber der Versuch l&#228;uft wie gesagt schon, w&#228;hrend die redaktionelle Qualit&#228;t im Print immer weiter sinkt. Und von &#8220;bezahlten Texten&#8221; im Printbereich haben wir heute noch garnicht gesprochen ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gerrit Brinkhaus</title>
		<link>http://carta.info/18146/warum-sind-leser-von-zeitungen-6-mal-so-wertvoll-wie-leser-im-netz/comment-page-1/#comment-6971</link>
		<dc:creator>Gerrit Brinkhaus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 17:16:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=18146#comment-6971</guid>
		<description>Lieber Wolfgang Michal,

ein interessanter Artikel und sicher ein guter Denkansto&#223;. Ein Aspekt finde ich wurde in dieser Diskussion &#252;bersehen:

Der Online-Leser ist bestimmt genau soviel wert - aber ist die Online-ANZEIGE auch genau soviel wert wie die Print-Anzeige? 

Ich bin Onliner der ersten Stunde und kann den Frust &#252;ber Verlage, die sich nicht bewegen wollen, absolut nachvollziehen. Doch selbst ich drucke mir einen Artikel, den ich wirklich in der Tiefe lesen will, oft noch aus. Auf Papier haben wir (noch) mehr &#220;bersicht, sp&#252;ren eine h&#246;here Wertigkeit und erm&#252;den weniger schnell. 

Wenn der Werbekunde die Wahl hat, was ihm 300dpi auf einer Seite wert sind oder ein paar Pixel in einer blinkenden Banner-H&#246;lle, dann kann ich den Vorsprung f&#252;r Print schon verstehen. Eine hochwertige Umgebung zu schaffen, ist etwas, was die Strommedien selbst in der Hand haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Wolfgang Michal,</p>
<p>ein interessanter Artikel und sicher ein guter Denkansto&#223;. Ein Aspekt finde ich wurde in dieser Diskussion &#252;bersehen:</p>
<p>Der Online-Leser ist bestimmt genau soviel wert &#8211; aber ist die Online-ANZEIGE auch genau soviel wert wie die Print-Anzeige? </p>
<p>Ich bin Onliner der ersten Stunde und kann den Frust &#252;ber Verlage, die sich nicht bewegen wollen, absolut nachvollziehen. Doch selbst ich drucke mir einen Artikel, den ich wirklich in der Tiefe lesen will, oft noch aus. Auf Papier haben wir (noch) mehr &#220;bersicht, sp&#252;ren eine h&#246;here Wertigkeit und erm&#252;den weniger schnell. </p>
<p>Wenn der Werbekunde die Wahl hat, was ihm 300dpi auf einer Seite wert sind oder ein paar Pixel in einer blinkenden Banner-H&#246;lle, dann kann ich den Vorsprung f&#252;r Print schon verstehen. Eine hochwertige Umgebung zu schaffen, ist etwas, was die Strommedien selbst in der Hand haben.</p>
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	</item>
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