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	<title>Kommentare zu: Bildungsstreik analog statt digital: Studenten sind nicht &#252;ber das Web zu mobilisieren</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
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		<title>Von: Christoph Rohde</title>
		<link>http://carta.info/18102/bildungsstreik-analog-statt-digital/comment-page-1/#comment-7216</link>
		<dc:creator>Christoph Rohde</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 15:30:05 +0000</pubDate>
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		<description>Das Twittern f&#252;hrt dazu, dass die Form den Inhalt ersetzt. Die Obamamanie ist ein Indikator daf&#252;r. Die US-Wahlen als entpolitisiertes Datenszenario - das ist eine Horrorvision</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Twittern f&#252;hrt dazu, dass die Form den Inhalt ersetzt. Die Obamamanie ist ein Indikator daf&#252;r. Die US-Wahlen als entpolitisiertes Datenszenario &#8211; das ist eine Horrorvision</p>
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		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/18102/bildungsstreik-analog-statt-digital/comment-page-1/#comment-7197</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 15:04:34 +0000</pubDate>
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		<description>@Nicole Celikkesen: Sehr interessanter Beitrag. Die Mediengurus unterstellen den Digital Natives ja gern, mit den neuen Instrumenten im Web spielend umgehen zu k&#246;nnen (nur weil sie in deren Umfeld aufgewachsen sind). Dabei wird wohl &#252;bersehen, dass Medienkompetenz erlernt werden muss und sich nicht automatisch einstellt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Nicole Celikkesen: Sehr interessanter Beitrag. Die Mediengurus unterstellen den Digital Natives ja gern, mit den neuen Instrumenten im Web spielend umgehen zu k&#246;nnen (nur weil sie in deren Umfeld aufgewachsen sind). Dabei wird wohl &#252;bersehen, dass Medienkompetenz erlernt werden muss und sich nicht automatisch einstellt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Nicole Celikkesen</title>
		<link>http://carta.info/18102/bildungsstreik-analog-statt-digital/comment-page-1/#comment-7192</link>
		<dc:creator>Nicole Celikkesen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 13:40:48 +0000</pubDate>
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		<description>Ein Digital Native zu sein hei&#223;t meiner Meinung nach NICHT automatisch, auch &#252;ber eine hohe Medienkompetenz zu verf&#252;gen. Im Gegenteil habe ich eher das Gef&#252;hl, dass viele inzwischen &#252;berfordert sind und sich eher auf einzelne Tools konzentrieren um sich mit Freunden direkt auszutauschen anstatt diese als &quot;Werkzeug&quot; zu nutzen. Ich selber bin ein Digital Native und kenne sehr viele in meinem Alter sowie j&#252;nger, die einzelne Web2.0-Tools zwar wie Telefon und Mail fast automatisch nutzen. Aber es ist meiner Meinung nach kein Argument auch direkt von einer hohen Medienkompetenz auszugehen. Im Gegenteil habe ich eher das Gef&#252;hl, dass wegen der Masse an M&#246;glichkeiten die Nutzer &#252;berfordert sind und gar nicht immer wissen, was m&#246;glich sein kann. Nun, und Eltern oder Lehrer k&#246;nnen sie nicht fragen, die wissen das schlie&#223;lich auch nicht immer ;).

Was Twitter angeht: Ich glaube, Twitter ist sehr stark gehypt worden, wird aber von privaten Usern im Moment kaum genutzt. W&#228;ren wir ein Jahr weiter, w&#252;rde Twitter vielleicht bei den Protesten eine Rolle spielen. Ich glaube, im Moment ist es einfach  noch zu fr&#252;h und die Studenten  bewegen sich eher in Social Networks als das sie ein Live-Medium wie Twitter nutzen. Sitzt man nicht den ganzen Tag am PC (mobiles Internet ist auch noch nicht bei jedem angekommen) w&#252;rde es auch ein Newsletter tun und nicht umbedingt Twitter.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Digital Native zu sein hei&#223;t meiner Meinung nach NICHT automatisch, auch &#252;ber eine hohe Medienkompetenz zu verf&#252;gen. Im Gegenteil habe ich eher das Gef&#252;hl, dass viele inzwischen &#252;berfordert sind und sich eher auf einzelne Tools konzentrieren um sich mit Freunden direkt auszutauschen anstatt diese als &#8220;Werkzeug&#8221; zu nutzen. Ich selber bin ein Digital Native und kenne sehr viele in meinem Alter sowie j&#252;nger, die einzelne Web2.0-Tools zwar wie Telefon und Mail fast automatisch nutzen. Aber es ist meiner Meinung nach kein Argument auch direkt von einer hohen Medienkompetenz auszugehen. Im Gegenteil habe ich eher das Gef&#252;hl, dass wegen der Masse an M&#246;glichkeiten die Nutzer &#252;berfordert sind und gar nicht immer wissen, was m&#246;glich sein kann. Nun, und Eltern oder Lehrer k&#246;nnen sie nicht fragen, die wissen das schlie&#223;lich auch nicht immer ;).</p>
<p>Was Twitter angeht: Ich glaube, Twitter ist sehr stark gehypt worden, wird aber von privaten Usern im Moment kaum genutzt. W&#228;ren wir ein Jahr weiter, w&#252;rde Twitter vielleicht bei den Protesten eine Rolle spielen. Ich glaube, im Moment ist es einfach  noch zu fr&#252;h und die Studenten  bewegen sich eher in Social Networks als das sie ein Live-Medium wie Twitter nutzen. Sitzt man nicht den ganzen Tag am PC (mobiles Internet ist auch noch nicht bei jedem angekommen) w&#252;rde es auch ein Newsletter tun und nicht umbedingt Twitter.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: E</title>
		<link>http://carta.info/18102/bildungsstreik-analog-statt-digital/comment-page-1/#comment-7156</link>
		<dc:creator>E</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 15:18:18 +0000</pubDate>
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		<description>Ein Hauptaspekt den sie besonders bei Twitter ganz &#252;bersehen ist:
Der Gro&#223;teil der Studenten hat noch &#252;berhaupt keinen Twitter Account, da es immer mehr Studenten gibt, denen das Social Networken zu viel wird und sie froh sind nicht noch ein Medium mehr beackern zu m&#252;ssen. 
Ich bin &#252;berzeugt davon, dass an den meisten Unis (auch von denen sie schreiben) bestimmt die H&#228;lfte der Studenten die einen Twitter Account haben auch den Twitter Accounts der brennenden Hochschulen folgen. Es sind halt einfach nicht mehr als 400 Studenten oder so pro Uni die bislang das Medium Twitter nutzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Hauptaspekt den sie besonders bei Twitter ganz &#252;bersehen ist:<br />
Der Gro&#223;teil der Studenten hat noch &#252;berhaupt keinen Twitter Account, da es immer mehr Studenten gibt, denen das Social Networken zu viel wird und sie froh sind nicht noch ein Medium mehr beackern zu m&#252;ssen.<br />
Ich bin &#252;berzeugt davon, dass an den meisten Unis (auch von denen sie schreiben) bestimmt die H&#228;lfte der Studenten die einen Twitter Account haben auch den Twitter Accounts der brennenden Hochschulen folgen. Es sind halt einfach nicht mehr als 400 Studenten oder so pro Uni die bislang das Medium Twitter nutzen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: _ SKY BAR _</title>
		<link>http://carta.info/18102/bildungsstreik-analog-statt-digital/comment-page-1/#comment-7143</link>
		<dc:creator>_ SKY BAR _</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 10:11:49 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Open&#160;Uni...&lt;/strong&gt;

Uni brennt: Zu viele digitale Lagerfeuer Bildungsstreik analog statt digital: Studenten sind nicht &#252;ber das Web zu mobilisieren Petition f&#252;r die kostenfreie Bereitstellung wissenschaftlicher Publikationen &#8211; Open Access Petition pro Open Access ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Open&nbsp;Uni&#8230;</strong></p>
<p>Uni brennt: Zu viele digitale Lagerfeuer Bildungsstreik analog statt digital: Studenten sind nicht &#252;ber das Web zu mobilisieren Petition f&#252;r die kostenfreie Bereitstellung wissenschaftlicher Publikationen &#8211; Open Access Petition pro Open Access &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/18102/bildungsstreik-analog-statt-digital/comment-page-1/#comment-6912</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 18:36:34 +0000</pubDate>
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		<description>@karen und @dagassa: Ich sehe es &#228;hnlich wie dagassa. Es muss nicht erst ein Funke da sein, damit Vernetzung (&#252;ber Twitter) greift, sondern umgekehrt schafft Vernetzung die M&#246;glichkeit, Funken zu entz&#252;nden. 

@Andreas: Guter Hinweis auf die Twitter-Tags. Allerdings verschenken die meisten der Bildungsstreik-Accounts jede Menge Potenzial: Sie followen nicht zur&#252;ck sondern begreifen sich wohl nur als eine Art &quot;&#246;rtlicher Nachrichtenticker&quot;. Zudem k&#246;nnte man &#252;ber diese Accounts auch anderen Leuten folgen und damit um Anteilnahme bzw. Sympathie werben. Das deutschsprachige Twitternetz ist voller Medienleute - da w&#252;rde die Vernetzung wirklich Sinn machen. 

Ein Negativbeispiel: @bildung_muc (M&#252;nchen). Dem Account folgen ca. 750 Personen, er selbst folgt aber nur 50 Adressen, darunter fast nur andere Streik-Accounts und keine einzige Medienadresse. Auch der Br&#252;ckenschlag zur Politik wird nicht gesucht - die @PiratenBayern bilden die Ausnahme.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@karen und @dagassa: Ich sehe es &#228;hnlich wie dagassa. Es muss nicht erst ein Funke da sein, damit Vernetzung (&#252;ber Twitter) greift, sondern umgekehrt schafft Vernetzung die M&#246;glichkeit, Funken zu entz&#252;nden. </p>
<p>@Andreas: Guter Hinweis auf die Twitter-Tags. Allerdings verschenken die meisten der Bildungsstreik-Accounts jede Menge Potenzial: Sie followen nicht zur&#252;ck sondern begreifen sich wohl nur als eine Art &#8220;&#246;rtlicher Nachrichtenticker&#8221;. Zudem k&#246;nnte man &#252;ber diese Accounts auch anderen Leuten folgen und damit um Anteilnahme bzw. Sympathie werben. Das deutschsprachige Twitternetz ist voller Medienleute &#8211; da w&#252;rde die Vernetzung wirklich Sinn machen. </p>
<p>Ein Negativbeispiel: @bildung_muc (M&#252;nchen). Dem Account folgen ca. 750 Personen, er selbst folgt aber nur 50 Adressen, darunter fast nur andere Streik-Accounts und keine einzige Medienadresse. Auch der Br&#252;ckenschlag zur Politik wird nicht gesucht &#8211; die @PiratenBayern bilden die Ausnahme.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: &#8230;und Stahlarbeiter twittern doch! &#171; Internet und Politik</title>
		<link>http://carta.info/18102/bildungsstreik-analog-statt-digital/comment-page-1/#comment-6901</link>
		<dc:creator>&#8230;und Stahlarbeiter twittern doch! &#171; Internet und Politik</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 13:18:53 +0000</pubDate>
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		<description>[...] diskutiert man an anderer Stelle mit Verve, ob der Bildungsstreik eher analog oder digital gef&#252;hrt wird und welche Rolle das Web [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] diskutiert man an anderer Stelle mit Verve, ob der Bildungsstreik eher analog oder digital gef&#252;hrt wird und welche Rolle das Web [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://carta.info/18102/bildungsstreik-analog-statt-digital/comment-page-1/#comment-6900</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 13:02:05 +0000</pubDate>
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		<description>Aktuell (w&#228;hrend der Proteste) zeigt sich auf Twitter folgendes interessantes Bild. Die drei popul&#228;rsten tags im deutschsprachigen Twitter: #unibrennt #unsereuni #bildungsstreik</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aktuell (w&#228;hrend der Proteste) zeigt sich auf Twitter folgendes interessantes Bild. Die drei popul&#228;rsten tags im deutschsprachigen Twitter: #unibrennt #unsereuni #bildungsstreik</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ältere Menschen sind nicht über das Web zu erreichen! &#171; EFI Bayern e.V.</title>
		<link>http://carta.info/18102/bildungsstreik-analog-statt-digital/comment-page-1/#comment-6896</link>
		<dc:creator>Ältere Menschen sind nicht über das Web zu erreichen! &#171; EFI Bayern e.V.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 11:20:27 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Gerade bin ich noch auf einen &#228;lteren Artikel gesto&#223;en, der offensichtlich zum Thema passt, aber eine andere Altersklasse [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Gerade bin ich noch auf einen &#228;lteren Artikel gesto&#223;en, der offensichtlich zum Thema passt, aber eine andere Altersklasse [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: dagassa</title>
		<link>http://carta.info/18102/bildungsstreik-analog-statt-digital/comment-page-1/#comment-6886</link>
		<dc:creator>dagassa</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 01:10:20 +0000</pubDate>
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		<description>@karen dieser funke entspringt aber nur aus mehr &#246;ffentlichkeitsarbeit und aufkl&#228;rung! vielleicht auch etwas gruppenzwang (neudeutsch auch hype genannt). um dies schnell, effektiv, up to date und detaillierter  als massenmedien zu schaffen oder sogar in sie &#252;berzugehen (wo wir wieder beim hype w&#228;ren), setzt es bessere vernetzung voraus! vernetzung die wie wir schon festgestellt haben in dieser form (in deutschland) nicht vorhanden ist!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@karen dieser funke entspringt aber nur aus mehr &#246;ffentlichkeitsarbeit und aufkl&#228;rung! vielleicht auch etwas gruppenzwang (neudeutsch auch hype genannt). um dies schnell, effektiv, up to date und detaillierter  als massenmedien zu schaffen oder sogar in sie &#252;berzugehen (wo wir wieder beim hype w&#228;ren), setzt es bessere vernetzung voraus! vernetzung die wie wir schon festgestellt haben in dieser form (in deutschland) nicht vorhanden ist!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: karen</title>
		<link>http://carta.info/18102/bildungsstreik-analog-statt-digital/comment-page-1/#comment-6884</link>
		<dc:creator>karen</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 20:42:23 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist nicht die fehlende Vernetzung oder die fehlende Nutzung neuer Tools. Obwohl auch das zu denken gibt.
Meiner Erfahrung nach (Dipl. 2002, zweimal Uni gewechselt, danach Privatdozent, jetzt nicht mehr verbandelt mit Unis) interessiert das alles 98% der Studentenschaft so richtig gar nicht. Meckern: Ja. Solidarisch handeln? Wo kommen wir denn da hin? Jeder seines Gl&#252;ckes Schmied! 
Zwischen hardcore Karrieredenken (was, wenn sp&#228;ter ein Personaler mich auf einem Bild einer H&#246;rsaal-Besetzung erkennt!) und Apathie aus 1000 Gr&#252;nden ist ein Protest nicht zu machen. 
Dazu kommt dann noch, dass die Gegenan-Fraktion, die die Proteste initiiert, den Durchschnittsstudenten eher irritiert. Dort sind die Strukturen meist nicht einladend f&#252;r Newcomer, allen Lippenbekenntnissen zum Trotz. 
Fazit: Die Unis brennen nicht, weil kein Funke da ist, nicht weil keiner Twitter nutzt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nicht die fehlende Vernetzung oder die fehlende Nutzung neuer Tools. Obwohl auch das zu denken gibt.<br />
Meiner Erfahrung nach (Dipl. 2002, zweimal Uni gewechselt, danach Privatdozent, jetzt nicht mehr verbandelt mit Unis) interessiert das alles 98% der Studentenschaft so richtig gar nicht. Meckern: Ja. Solidarisch handeln? Wo kommen wir denn da hin? Jeder seines Gl&#252;ckes Schmied!<br />
Zwischen hardcore Karrieredenken (was, wenn sp&#228;ter ein Personaler mich auf einem Bild einer H&#246;rsaal-Besetzung erkennt!) und Apathie aus 1000 Gr&#252;nden ist ein Protest nicht zu machen.<br />
Dazu kommt dann noch, dass die Gegenan-Fraktion, die die Proteste initiiert, den Durchschnittsstudenten eher irritiert. Dort sind die Strukturen meist nicht einladend f&#252;r Newcomer, allen Lippenbekenntnissen zum Trotz.<br />
Fazit: Die Unis brennen nicht, weil kein Funke da ist, nicht weil keiner Twitter nutzt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: dagassa</title>
		<link>http://carta.info/18102/bildungsstreik-analog-statt-digital/comment-page-1/#comment-6854</link>
		<dc:creator>dagassa</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 10:13:07 +0000</pubDate>
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		<description>@Julian F. M&#252;ller wenn ich mir dein posting so durchlese vor allem an den letzten s&#228;tzen bemerke ich, dass du nicht verstanden hast! du hast nicht verstanden wie diese &quot;vernetzung&quot; den streik und die besetzungen auf ein neues level pusht! nach dem motte &quot;gemeinsam ist man st&#228;rker&quot; werden im moment 34 unis besetzt. wenn ganz europa besetzt sein w&#252;rde kannn/darf die (EU-)politik sowas nicht mehr ignorieren!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Julian F. M&#252;ller wenn ich mir dein posting so durchlese vor allem an den letzten s&#228;tzen bemerke ich, dass du nicht verstanden hast! du hast nicht verstanden wie diese &#8220;vernetzung&#8221; den streik und die besetzungen auf ein neues level pusht! nach dem motte &#8220;gemeinsam ist man st&#228;rker&#8221; werden im moment 34 unis besetzt. wenn ganz europa besetzt sein w&#252;rde kannn/darf die (EU-)politik sowas nicht mehr ignorieren!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: JeyJey</title>
		<link>http://carta.info/18102/bildungsstreik-analog-statt-digital/comment-page-1/#comment-6844</link>
		<dc:creator>JeyJey</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 00:28:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=18102#comment-6844</guid>
		<description>Ich frage mich immer, wieso die Journalisten so naiv und pauschal das Thema Internet und junge Menschen (vor allem Studenten) betrachten.

Nur weil irgendwelche Dienste und Seiten im Netz existieren, hei&#223;t es noch lange nicht, da&#223; man als m&#252;ndiger Mensch dem gleich hinterherrennen mu&#223;. Gerade in Anbetracht der Meldungen, wie sicher doch die Seiten von StudiVZ und Facebook sind, ist es nicht gerade empfehlenswert dort ein vollst&#228;ndiges und ernstgemeintes Profil zu haben. 
Wieso wird Internetkompetenz gleichgesetzt mit dem Nutzen von StudiVz, Facebook und Co.?

Solange auf StudiVZ neben all den Karteileichen, sich fragw&#252;rdige Politikerprofile und halb nackte Friseurinnen und Amateurbodybuilder ein Stelldichein geben, und solange StudiVZ die Studenten als naive und minderbemittelte Konsumenten behandelt, solange kann man diese Seite nicht ernst nehmen.

Vielleicht m&#246;gen Journalisten Politiker wegen Twitter bejubeln, ich als politisch interessierter Student vermag einem solchen aktivistischen Anbiedern an die Massen nichts abzugewinnen. Ich verlange von einem guten Politiker ein wenig mehr als 140 Zeichen hei&#223;e Luft. Und wenn nur ein 1/10 der Menschen, die gew&#228;hlt haben, sich mehr mit dem Programm der Parteien inhaltlich auseinandergesetzt h&#228;tten und weniger dem oberfl&#228;chlichen medialen Ges&#252;lze auf den Leim gegangen w&#228;ren, dann m&#252;&#223;ten wir uns nicht mit dieser Kindergartenregierung abplagen.
Aber Kompetenz war ja noch nie das scheinbar Ausschlaggebende in der &quot;Demokratie&quot;.

Ebenso wieso sollte ich einen Blog betreiben, wenn ich nichts zu sagen habe? Um der Menschheit meine Schuhgr&#246;&#223;e und meine sonstigen Nichtigkeiten mitzuteilen? Oder das nachzuplappern, was schon auf 10 anderen Stellen nachzulesen ist. Oder im Zweifelsfall Angst zu haben, abgemahnt zu werden oder wegen kritischer Meinung Probleme mit zuk&#252;nftigen Bewerbungen zu haben. Das Netz vergi&#223;t nie. Und ich habe mehr Respekt vor Menschen, die man auch heute noch NICHT googeln kann, als vor solchen die 17 Profile und 1000 &quot;Freunde&quot; haben und dabei doch nur Saufbilder von sich posten.

Unsere Generation hat nicht das Problem zu wenig Kommunikationsmittel zur Wahl zu haben, sondern den Mangel an Inhalt, der dar&#252;ber transportiert werden soll.
Und eine wichtige Info spricht sich an der Uni schnell herum, &#252;ber Handys und E-Mail ist man ausreichend schnell informiert, wenn es denn etwas Wichtiges ist(!).

Aber blo&#223; weil jetzt ein paar Studenten beschlossen haben zu streiken, und danach die Journalie beschlossen hat, das als wichtiges Thema zu behandeln (womit man wiederum die Klickrate in die H&#246;he treiben kann), hei&#223;t das nicht, da&#223; man es als Student ohne Reflektieren schlucken soll.

Wogegen soll demonstriert werden? Man wei&#223; nicht erst seit gestern, da&#223; die Bedingungen an den Unis gelinde gesagt beschissen sind. Aber die Studenten sind nicht bl&#246;d, und k&#246;nnen sehr wohl einsch&#228;tzen wieviel Milliarden da an Banken verbraten wurden, und wie wenig Geld an den Unis ankommt. Und in den Zeiten von Globalisierung und Europa ist bei uns in Deutschland wieder ein F&#252;rsten- und Zollschranken-Staatenmodell ausgebrochen, so da&#223; Studenten aus BW und Bayern allein schon wegen der Geb&#252;hren nichts mehr gemeinsam mit Studenten z.B. aus Berlin haben.

Ich studiere an einer Fachhochschule in Berlin und meine Uni hat eigentlich dieses Jahr sogar extra viel Geld abbekommen aus irgendwelchen Extrat&#246;pfen. Aber wir haben jetzt eine neue Mensa und Ledersofas in der Cafeteria, Marmor in einigen Uniklos, aber in der Lehre hab ich davon noch nichts gesehen. Nicht da&#223; die Lehre per se schlecht w&#228;re, aber es liegt nicht nur an Geld, sondern auch am guten Willen und Einsatzbereitschaft der Professoren, sie zu verbessern. Ebenso ist das Studium teilweise derma&#223;en schlecht aufeinander abgestimmt, da&#223; es einem die Haare zu Berge stehen l&#228;&#223;t. Da werden z.T. praktische &#220;bungen durchgef&#252;hrt, mit Themen, die erst ein Semester sp&#228;ter theoretisch behandelt werden. Oder es wird ein Thema zwei Semester hintereinander unn&#246;tig wiederholt, weil der Prof A nicht wei&#223;, was der Prof B gelehrt hat.

Und ich habe in Berlin seit 1999, wenn ich mich recht erinnere, 4 gro&#223;e Unistreiks miterlebt - manche davon gingen &#252;ber Wochen. Es wurde besetzt, es gab Konfrontationen mit der Polizei, es ging bis ins Rote Rathaus. Ver&#228;ndert hat sich nie etwas. Die einzigen die Spa&#223; daran hatten, waren die &quot;Rummgammeler&quot;, die ihr zu Hause kurzfristig f&#252;r paar Tage in die Uni verlegt haben. Auf der anderen Seite, sind es nicht zuletzt die Medien, die jeden Tag den Druck auf die Studenten erh&#246;hen, aufgrund von schlechten wirtschaftlichen Bedingungen und Konkurrenz, keinen einzigen Tag verlieren zu d&#252;rfen.

Wieso soll man da noch gegen etwas demonstrieren und wieso sich &#228;u&#223;ern?
Geh&#246;rt wird man doch eh nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich frage mich immer, wieso die Journalisten so naiv und pauschal das Thema Internet und junge Menschen (vor allem Studenten) betrachten.</p>
<p>Nur weil irgendwelche Dienste und Seiten im Netz existieren, hei&#223;t es noch lange nicht, da&#223; man als m&#252;ndiger Mensch dem gleich hinterherrennen mu&#223;. Gerade in Anbetracht der Meldungen, wie sicher doch die Seiten von StudiVZ und Facebook sind, ist es nicht gerade empfehlenswert dort ein vollst&#228;ndiges und ernstgemeintes Profil zu haben.<br />
Wieso wird Internetkompetenz gleichgesetzt mit dem Nutzen von StudiVz, Facebook und Co.?</p>
<p>Solange auf StudiVZ neben all den Karteileichen, sich fragw&#252;rdige Politikerprofile und halb nackte Friseurinnen und Amateurbodybuilder ein Stelldichein geben, und solange StudiVZ die Studenten als naive und minderbemittelte Konsumenten behandelt, solange kann man diese Seite nicht ernst nehmen.</p>
<p>Vielleicht m&#246;gen Journalisten Politiker wegen Twitter bejubeln, ich als politisch interessierter Student vermag einem solchen aktivistischen Anbiedern an die Massen nichts abzugewinnen. Ich verlange von einem guten Politiker ein wenig mehr als 140 Zeichen hei&#223;e Luft. Und wenn nur ein 1/10 der Menschen, die gew&#228;hlt haben, sich mehr mit dem Programm der Parteien inhaltlich auseinandergesetzt h&#228;tten und weniger dem oberfl&#228;chlichen medialen Ges&#252;lze auf den Leim gegangen w&#228;ren, dann m&#252;&#223;ten wir uns nicht mit dieser Kindergartenregierung abplagen.<br />
Aber Kompetenz war ja noch nie das scheinbar Ausschlaggebende in der &#8220;Demokratie&#8221;.</p>
<p>Ebenso wieso sollte ich einen Blog betreiben, wenn ich nichts zu sagen habe? Um der Menschheit meine Schuhgr&#246;&#223;e und meine sonstigen Nichtigkeiten mitzuteilen? Oder das nachzuplappern, was schon auf 10 anderen Stellen nachzulesen ist. Oder im Zweifelsfall Angst zu haben, abgemahnt zu werden oder wegen kritischer Meinung Probleme mit zuk&#252;nftigen Bewerbungen zu haben. Das Netz vergi&#223;t nie. Und ich habe mehr Respekt vor Menschen, die man auch heute noch NICHT googeln kann, als vor solchen die 17 Profile und 1000 &#8220;Freunde&#8221; haben und dabei doch nur Saufbilder von sich posten.</p>
<p>Unsere Generation hat nicht das Problem zu wenig Kommunikationsmittel zur Wahl zu haben, sondern den Mangel an Inhalt, der dar&#252;ber transportiert werden soll.<br />
Und eine wichtige Info spricht sich an der Uni schnell herum, &#252;ber Handys und E-Mail ist man ausreichend schnell informiert, wenn es denn etwas Wichtiges ist(!).</p>
<p>Aber blo&#223; weil jetzt ein paar Studenten beschlossen haben zu streiken, und danach die Journalie beschlossen hat, das als wichtiges Thema zu behandeln (womit man wiederum die Klickrate in die H&#246;he treiben kann), hei&#223;t das nicht, da&#223; man es als Student ohne Reflektieren schlucken soll.</p>
<p>Wogegen soll demonstriert werden? Man wei&#223; nicht erst seit gestern, da&#223; die Bedingungen an den Unis gelinde gesagt beschissen sind. Aber die Studenten sind nicht bl&#246;d, und k&#246;nnen sehr wohl einsch&#228;tzen wieviel Milliarden da an Banken verbraten wurden, und wie wenig Geld an den Unis ankommt. Und in den Zeiten von Globalisierung und Europa ist bei uns in Deutschland wieder ein F&#252;rsten- und Zollschranken-Staatenmodell ausgebrochen, so da&#223; Studenten aus BW und Bayern allein schon wegen der Geb&#252;hren nichts mehr gemeinsam mit Studenten z.B. aus Berlin haben.</p>
<p>Ich studiere an einer Fachhochschule in Berlin und meine Uni hat eigentlich dieses Jahr sogar extra viel Geld abbekommen aus irgendwelchen Extrat&#246;pfen. Aber wir haben jetzt eine neue Mensa und Ledersofas in der Cafeteria, Marmor in einigen Uniklos, aber in der Lehre hab ich davon noch nichts gesehen. Nicht da&#223; die Lehre per se schlecht w&#228;re, aber es liegt nicht nur an Geld, sondern auch am guten Willen und Einsatzbereitschaft der Professoren, sie zu verbessern. Ebenso ist das Studium teilweise derma&#223;en schlecht aufeinander abgestimmt, da&#223; es einem die Haare zu Berge stehen l&#228;&#223;t. Da werden z.T. praktische &#220;bungen durchgef&#252;hrt, mit Themen, die erst ein Semester sp&#228;ter theoretisch behandelt werden. Oder es wird ein Thema zwei Semester hintereinander unn&#246;tig wiederholt, weil der Prof A nicht wei&#223;, was der Prof B gelehrt hat.</p>
<p>Und ich habe in Berlin seit 1999, wenn ich mich recht erinnere, 4 gro&#223;e Unistreiks miterlebt &#8211; manche davon gingen &#252;ber Wochen. Es wurde besetzt, es gab Konfrontationen mit der Polizei, es ging bis ins Rote Rathaus. Ver&#228;ndert hat sich nie etwas. Die einzigen die Spa&#223; daran hatten, waren die &#8220;Rummgammeler&#8221;, die ihr zu Hause kurzfristig f&#252;r paar Tage in die Uni verlegt haben. Auf der anderen Seite, sind es nicht zuletzt die Medien, die jeden Tag den Druck auf die Studenten erh&#246;hen, aufgrund von schlechten wirtschaftlichen Bedingungen und Konkurrenz, keinen einzigen Tag verlieren zu d&#252;rfen.</p>
<p>Wieso soll man da noch gegen etwas demonstrieren und wieso sich &#228;u&#223;ern?<br />
Geh&#246;rt wird man doch eh nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Julian F. Müller</title>
		<link>http://carta.info/18102/bildungsstreik-analog-statt-digital/comment-page-1/#comment-6830</link>
		<dc:creator>Julian F. Müller</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 12:36:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=18102#comment-6830</guid>
		<description>Hi,

ich bin Student an der Uni Hamburg und kann best&#228;tigen, dass sehr wenige meiner Kommilitionen bisher Twitter benutzen. Facebook ist aber stark am kommen.

Dass es sowenig Netz-Response von Studenten gibt, liegt aber meines Erachtens daran, dass sich auch an den Universit&#228;ten selbst sehr sehr wenige f&#252;r die Proteste interessieren. Schon im Juni beim letzten Gro&#223;protest haben in Hamburg so ungef&#228;hr 50-100 Leute auf dem Campus skandiert. Selten mehr. 

Mein Schluss daraus ist eher, dass 1. die Studenten deutlich weniger kritisch gegen die Uni-Strukturen sind als man denkt. 2. die Studenten auch keine einheitlichen Ziele haben, sondern es je nach Fachbereich  ganz eigene Probleme gibt, die auch je nach Fachbereich gel&#246;st werden m&#252;ssen.
3. Diejenigen, die gro&#223;e Proteste veranstalteten wollen und eine Gesamt&#228;nderungen der Uni-Strukturen fordern sind meist Linke, die au&#223;er in den Sozial- und Erziehungswissenschaften aber einen sehr schweren Stand an der Universit&#228;t haben.

mfG aus Hamburg</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi,</p>
<p>ich bin Student an der Uni Hamburg und kann best&#228;tigen, dass sehr wenige meiner Kommilitionen bisher Twitter benutzen. Facebook ist aber stark am kommen.</p>
<p>Dass es sowenig Netz-Response von Studenten gibt, liegt aber meines Erachtens daran, dass sich auch an den Universit&#228;ten selbst sehr sehr wenige f&#252;r die Proteste interessieren. Schon im Juni beim letzten Gro&#223;protest haben in Hamburg so ungef&#228;hr 50-100 Leute auf dem Campus skandiert. Selten mehr. </p>
<p>Mein Schluss daraus ist eher, dass 1. die Studenten deutlich weniger kritisch gegen die Uni-Strukturen sind als man denkt. 2. die Studenten auch keine einheitlichen Ziele haben, sondern es je nach Fachbereich  ganz eigene Probleme gibt, die auch je nach Fachbereich gel&#246;st werden m&#252;ssen.<br />
3. Diejenigen, die gro&#223;e Proteste veranstalteten wollen und eine Gesamt&#228;nderungen der Uni-Strukturen fordern sind meist Linke, die au&#223;er in den Sozial- und Erziehungswissenschaften aber einen sehr schweren Stand an der Universit&#228;t haben.</p>
<p>mfG aus Hamburg</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Fromm</title>
		<link>http://carta.info/18102/bildungsstreik-analog-statt-digital/comment-page-1/#comment-6810</link>
		<dc:creator>Matthias Fromm</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 11:29:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=18102#comment-6810</guid>
		<description>Ein nahezu erschreckendes Bild zeichnet sich hier ab, zumindest f&#252;r Studierende der Medien- und Kommunikationswissenschaften. Es auf alle Studierende zu &#252;bertragen oder gar auf alle „Digital Natives“ w&#228;re vielleicht etwas zu &#252;bertrieben. Exkurs: einen guten Beitrag zum Thema der Digital Natives gibt es &#252;brigens bei J&#246;rg Wittkewitz (http://www.digitalpublic.de/digital-natives-gibt-es-uberhaupt-eine-generation-internet).
Unabh&#228;ngig von der tats&#228;chlichen Verbreitung von Twitter ist es meines Erachtens unabdingbar, dass sich Studierende von publizistischen, journalistischen, medien-, kommunikations-, und vielleicht sogar politikwissenschaftlichen Studieng&#228;ngen mit dem Thema Microblogging auseinandersetzen. Wenn es auch nur f&#252;r Teile der Gesellschaft einen Kommunikationskanal bietet und eine breitengesellschaftliche Nutzung eher unwahrscheinlich ist, so ist es doch eine Form der Kommunikation, die vielen neue M&#246;glichkeiten er&#246;ffnet. Ich wundere mich immer wieder, dass so viele Kommilitonen und Dozenten das Thema Microblogging g&#228;nzlich unbeachtet lassen. Es besteht nunmehr bereits seit einigen Jahren, nimmt langsam aber kontinuierlich an Bedeutung zu (IMHO) und hat sich somit als keine Eintagsfliege erwiesen.
Entsprechend kann ich mich der von Herrn Schwenk in der Diskussion gestellten Frage nur anschlie&#223;en: „Wenn selbst die Mehrheit der Studenten eines Studiengangs f&#252;r Online-Journalismus Twitter nicht pers&#246;nlich ausprobiert – in welcher Medienwelt wollen diese jungen Leute sp&#228;ter mal arbeiten?“
Es ist meiner Meinung nach f&#252;r jeden Studierenden der, im weitesten Sinne, kommunikationswissenschaftlichen Studieng&#228;nge unabdingbar sich zumindest auf professioneller Ebene einmal mit dem Thema Microblogging (Twitter ist hier ja nicht die einzige Anwendung) bzw. Social Media Communication  auseinanderzusetzen. Ich w&#252;rde nie fordern, dass jeder unbedingt alles selbst ausprobieren sollte, aber man sollte sich zumindest mit dem Nutzungsm&#246;glichkeiten und den, sich aus den speziellen Charakteristika ergebenden, Wirkungschancen von Microblogging (auf individueller Ebene, sowie im Kontext von externer und interner Unternehmenskommunikation – Stichwort „Enterprise 2.0“) besch&#228;ftigen. Wer im Bereich der professionellen Kommunikation t&#228;tig sein m&#246;chte, der sollte dies dringend tun denn es d&#252;rfte kaum mehr genug sein sich mit den tradierten Mechanismen zu besch&#228;ftigen. In vielen Agenturen und Unternehmen ist das Thema bereits angekommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein nahezu erschreckendes Bild zeichnet sich hier ab, zumindest f&#252;r Studierende der Medien- und Kommunikationswissenschaften. Es auf alle Studierende zu &#252;bertragen oder gar auf alle „Digital Natives“ w&#228;re vielleicht etwas zu &#252;bertrieben. Exkurs: einen guten Beitrag zum Thema der Digital Natives gibt es &#252;brigens bei J&#246;rg Wittkewitz (<a href="http://www.digitalpublic.de/digital-natives-gibt-es-uberhaupt-eine-generation-internet" rel="nofollow">http://www.digitalpublic.de/digital-natives-gibt-es-uberhaupt-eine-generation-internet</a>).<br />
Unabh&#228;ngig von der tats&#228;chlichen Verbreitung von Twitter ist es meines Erachtens unabdingbar, dass sich Studierende von publizistischen, journalistischen, medien-, kommunikations-, und vielleicht sogar politikwissenschaftlichen Studieng&#228;ngen mit dem Thema Microblogging auseinandersetzen. Wenn es auch nur f&#252;r Teile der Gesellschaft einen Kommunikationskanal bietet und eine breitengesellschaftliche Nutzung eher unwahrscheinlich ist, so ist es doch eine Form der Kommunikation, die vielen neue M&#246;glichkeiten er&#246;ffnet. Ich wundere mich immer wieder, dass so viele Kommilitonen und Dozenten das Thema Microblogging g&#228;nzlich unbeachtet lassen. Es besteht nunmehr bereits seit einigen Jahren, nimmt langsam aber kontinuierlich an Bedeutung zu (IMHO) und hat sich somit als keine Eintagsfliege erwiesen.<br />
Entsprechend kann ich mich der von Herrn Schwenk in der Diskussion gestellten Frage nur anschlie&#223;en: „Wenn selbst die Mehrheit der Studenten eines Studiengangs f&#252;r Online-Journalismus Twitter nicht pers&#246;nlich ausprobiert – in welcher Medienwelt wollen diese jungen Leute sp&#228;ter mal arbeiten?“<br />
Es ist meiner Meinung nach f&#252;r jeden Studierenden der, im weitesten Sinne, kommunikationswissenschaftlichen Studieng&#228;nge unabdingbar sich zumindest auf professioneller Ebene einmal mit dem Thema Microblogging (Twitter ist hier ja nicht die einzige Anwendung) bzw. Social Media Communication  auseinanderzusetzen. Ich w&#252;rde nie fordern, dass jeder unbedingt alles selbst ausprobieren sollte, aber man sollte sich zumindest mit dem Nutzungsm&#246;glichkeiten und den, sich aus den speziellen Charakteristika ergebenden, Wirkungschancen von Microblogging (auf individueller Ebene, sowie im Kontext von externer und interner Unternehmenskommunikation – Stichwort „Enterprise 2.0“) besch&#228;ftigen. Wer im Bereich der professionellen Kommunikation t&#228;tig sein m&#246;chte, der sollte dies dringend tun denn es d&#252;rfte kaum mehr genug sein sich mit den tradierten Mechanismen zu besch&#228;ftigen. In vielen Agenturen und Unternehmen ist das Thema bereits angekommen.</p>
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