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	<title>Kommentare zu: Kommunikationswandel: Die vier Subsysteme des Medienapparats</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Wed, 23 May 2012 14:27:10 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: Die Intelligentsia des Kaffees und die Vierte Dimension der Kommunikation &#124; Werbeblogger &#8211; Weblog über Marketing, Werbung und PR &#187; Blog Archiv &#187; Die Intelligentsia des Kaffees und die Vierte Dimension der Kommunikation</title>
		<link>http://carta.info/18043/kommunikationswandel-die-vier-subsysteme-des-medienapparats/comment-page-3/#comment-9302</link>
		<dc:creator>Die Intelligentsia des Kaffees und die Vierte Dimension der Kommunikation &#124; Werbeblogger &#8211; Weblog über Marketing, Werbung und PR &#187; Blog Archiv &#187; Die Intelligentsia des Kaffees und die Vierte Dimension der Kommunikation</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 08:59:08 +0000</pubDate>
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		<description>[...] denke nicht, da&#223; die klassische Kommunikationsindustrie, wie wir sie kennen, sich im Gravitationsfeld des Medienwandels langfristig aufrecht halten kann. Aber im Schnittpunkt der beiden Parameter Individualisierung der [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] denke nicht, da&#223; die klassische Kommunikationsindustrie, wie wir sie kennen, sich im Gravitationsfeld des Medienwandels langfristig aufrecht halten kann. Aber im Schnittpunkt der beiden Parameter Individualisierung der [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: links for 2010-01-18 :: Rehgenten</title>
		<link>http://carta.info/18043/kommunikationswandel-die-vier-subsysteme-des-medienapparats/comment-page-2/#comment-9028</link>
		<dc:creator>links for 2010-01-18 :: Rehgenten</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 04:04:57 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Kommunikationswandel: Die vier Subsysteme des Medienapparats — CARTA &quot;Der gegenw&#228;rtige Medienumbruch hat die Wucht eines Paradigmenwechsels, an dessen Ende ein neues Weltverst&#228;ndnis steht. Im Kern sind es Ver&#228;nderungen in den Teilsystemen der Filterung und Finanzierung, die eine Neujustierung des gesamten Medienapparates erforderlich machen.&quot; (tags: Paradigmenwechsel) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Kommunikationswandel: Die vier Subsysteme des Medienapparats — CARTA &quot;Der gegenw&#228;rtige Medienumbruch hat die Wucht eines Paradigmenwechsels, an dessen Ende ein neues Weltverst&#228;ndnis steht. Im Kern sind es Ver&#228;nderungen in den Teilsystemen der Filterung und Finanzierung, die eine Neujustierung des gesamten Medienapparates erforderlich machen.&quot; (tags: Paradigmenwechsel) [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: schweizweit.net &#124; Wochenrückblick</title>
		<link>http://carta.info/18043/kommunikationswandel-die-vier-subsysteme-des-medienapparats/comment-page-2/#comment-9011</link>
		<dc:creator>schweizweit.net &#124; Wochenrückblick</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 14:25:49 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Kommunikationswandel: Die vier Subsysteme des Medienapparats [...]</description>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Volker</title>
		<link>http://carta.info/18043/kommunikationswandel-die-vier-subsysteme-des-medienapparats/comment-page-2/#comment-8854</link>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 00:33:17 +0000</pubDate>
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		<description>In meinen Augen erscheint dieser Beitrag bezeichnend f&#252;r unsere heutige Gesellschaft zu sein: Es wird viel Wind um wenig Inhalt gemacht, sorry, wenn ich das zum Einstieg so krass ausdr&#252;cke.
Warum bin ich dieser Meinung?
Ich stimme Ihnen sicherlich zu, da&#223; wir in einer Zeit des beschleunigten Wertewandels uns befinden, ich stimme Ihnen auch zu, da&#223; diese Entwicklung unumkehrbar zu sein scheint, vorausgesetzt, es w&#252;rde alles &quot;wie gehabt&quot; entwickeln.

Nach meiner Meinung haben sich die gro&#223;en Verlage schon l&#228;ngst auf die ver&#228;nderte Situation eingestellt und pr&#228;gen mit ihrer unseligen Pr&#228;sentationsweise einen neuen Informationsstil, der haupts&#228;chlich das Kurzzeitged&#228;chtnis bedient und oftmals rein vom dargebotenen Inhalt d&#252;rftig ist. Werbung umrahmt und unterbricht alle Beitr&#228;ge, f&#252;r mich ist das schon ein Bruch, der unselig ist, weil die dargebrachten Inhalte oftmals zu sehr durch die Vielzahl der Werbung relativiert wird, wer kann schon einen Inhalt einen au&#223;erordentlichen Wert beimessen, wenn er w&#228;hrend der Lekt&#252;re des Textes nebenher 25 Werbetexte sehen oder bewu&#223;t ausblenden mu&#223;.

Diese ganzen Diskussionen sind f&#252;r mich auch in einer weiteren Hinsicht erschreckend:
W&#228;hrend wir uns &#252;ber solche Dinge hier unterhalten, werden &#252;ber neue Gesetze und Auslegungen von Gesetzen, &#252;ber neue Vertr&#228;ge und dem Kleingedruckten zu diesen Vertr&#228;gen Tatsachen geschaffen, die unsere Freiheitsrechte aush&#246;hlen und/oder abschaffen. Alle diskutieren &#252;ber die Form, &#252;ber Webmarketing, &#252;ber Ranking oder auch &#252;ber Werbem&#228;rkte und Budgets, w&#228;hrend &quot;die Henker&quot; still und leise die Messer sch&#228;rfen, die Fallen aufbauen, S&#228;rge bestellen, Notstandsverordnungen erlassen, Schie&#223;befehle erm&#246;glichen, Hinrichtungen erm&#246;glichen.

Schauen wir uns an, was haupts&#228;chlich gebookmarkt wird, so ist &#252;berdeutlich, da&#223; die meisten Menschen sich nur und ausschlie&#223;lich sich um solche Inhalte k&#252;mmern, von denen sie meinen, sie k&#246;nnten allgemein praktisch verwertbar oder aber ansonsten geeignet sein, ihr Wissen um das, was technisch m&#246;glich ist, darzustellen. Verfolgt man Bookmarks wird man ab und an erleben, da&#223; auch tote Links gebookmarkt werden, wenn gen&#252;gend Leute schon &quot;unterschrieben&quot;, &quot;gespeichert&quot; haben. Eigentlich ist also vielen der Inhalt egal. Diejenigen, die im Hintergrund das Recht ver&#228;ndern, wissen darum. Es ist erschreckend, da&#223; das Nichtlesen offenbar auch bei Parlamentariern stattfindet. Sie nicken ab, winken durch, handeln aus - - - und werden irgendwann wie die meisten von uns aufwachen und feststellen, da&#223; sie es verpa&#223;t haben, die Koffer rechtzeitig zu packen. Wehret den Anf&#228;ngen, wird viel zitiert oder auch da&#223; diejenigen, die aus der Geschichte nicht gelernt haben dazu verdammt seien, sie zu wiederholen ....

Es ist soweit, die Geschichte hat l&#228;ngst schon wieder angefangen. Ring Ring Ring ---- Aufwachen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In meinen Augen erscheint dieser Beitrag bezeichnend f&#252;r unsere heutige Gesellschaft zu sein: Es wird viel Wind um wenig Inhalt gemacht, sorry, wenn ich das zum Einstieg so krass ausdr&#252;cke.<br />
Warum bin ich dieser Meinung?<br />
Ich stimme Ihnen sicherlich zu, da&#223; wir in einer Zeit des beschleunigten Wertewandels uns befinden, ich stimme Ihnen auch zu, da&#223; diese Entwicklung unumkehrbar zu sein scheint, vorausgesetzt, es w&#252;rde alles &#8220;wie gehabt&#8221; entwickeln.</p>
<p>Nach meiner Meinung haben sich die gro&#223;en Verlage schon l&#228;ngst auf die ver&#228;nderte Situation eingestellt und pr&#228;gen mit ihrer unseligen Pr&#228;sentationsweise einen neuen Informationsstil, der haupts&#228;chlich das Kurzzeitged&#228;chtnis bedient und oftmals rein vom dargebotenen Inhalt d&#252;rftig ist. Werbung umrahmt und unterbricht alle Beitr&#228;ge, f&#252;r mich ist das schon ein Bruch, der unselig ist, weil die dargebrachten Inhalte oftmals zu sehr durch die Vielzahl der Werbung relativiert wird, wer kann schon einen Inhalt einen au&#223;erordentlichen Wert beimessen, wenn er w&#228;hrend der Lekt&#252;re des Textes nebenher 25 Werbetexte sehen oder bewu&#223;t ausblenden mu&#223;.</p>
<p>Diese ganzen Diskussionen sind f&#252;r mich auch in einer weiteren Hinsicht erschreckend:<br />
W&#228;hrend wir uns &#252;ber solche Dinge hier unterhalten, werden &#252;ber neue Gesetze und Auslegungen von Gesetzen, &#252;ber neue Vertr&#228;ge und dem Kleingedruckten zu diesen Vertr&#228;gen Tatsachen geschaffen, die unsere Freiheitsrechte aush&#246;hlen und/oder abschaffen. Alle diskutieren &#252;ber die Form, &#252;ber Webmarketing, &#252;ber Ranking oder auch &#252;ber Werbem&#228;rkte und Budgets, w&#228;hrend &#8220;die Henker&#8221; still und leise die Messer sch&#228;rfen, die Fallen aufbauen, S&#228;rge bestellen, Notstandsverordnungen erlassen, Schie&#223;befehle erm&#246;glichen, Hinrichtungen erm&#246;glichen.</p>
<p>Schauen wir uns an, was haupts&#228;chlich gebookmarkt wird, so ist &#252;berdeutlich, da&#223; die meisten Menschen sich nur und ausschlie&#223;lich sich um solche Inhalte k&#252;mmern, von denen sie meinen, sie k&#246;nnten allgemein praktisch verwertbar oder aber ansonsten geeignet sein, ihr Wissen um das, was technisch m&#246;glich ist, darzustellen. Verfolgt man Bookmarks wird man ab und an erleben, da&#223; auch tote Links gebookmarkt werden, wenn gen&#252;gend Leute schon &#8220;unterschrieben&#8221;, &#8220;gespeichert&#8221; haben. Eigentlich ist also vielen der Inhalt egal. Diejenigen, die im Hintergrund das Recht ver&#228;ndern, wissen darum. Es ist erschreckend, da&#223; das Nichtlesen offenbar auch bei Parlamentariern stattfindet. Sie nicken ab, winken durch, handeln aus &#8211; - &#8211; und werden irgendwann wie die meisten von uns aufwachen und feststellen, da&#223; sie es verpa&#223;t haben, die Koffer rechtzeitig zu packen. Wehret den Anf&#228;ngen, wird viel zitiert oder auch da&#223; diejenigen, die aus der Geschichte nicht gelernt haben dazu verdammt seien, sie zu wiederholen &#8230;.</p>
<p>Es ist soweit, die Geschichte hat l&#228;ngst schon wieder angefangen. Ring Ring Ring &#8212;- Aufwachen&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Heinz Wittenbrink</title>
		<link>http://carta.info/18043/kommunikationswandel-die-vier-subsysteme-des-medienapparats/comment-page-2/#comment-8840</link>
		<dc:creator>Heinz Wittenbrink</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 13:28:13 +0000</pubDate>
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		<description>Ich stimme den Schlussfolgerungen zu - bin aber nicht sicher, ob der Ansatz mit den Systemen und Subsystemen stimmt bzw. ob sich &#252;berhaupt ein &quot;Medienapparat&quot; ver&#228;ndert. Ich denke eher, dass in einem ganz neuen System - dem globalen Netz - zunehmend Funktionen eines &#228;lteren Systems, z.B. die Verbreitung von Nachrichten, &#252;bernommen werden. News im Netz und alles was zu ihnen geh&#246;rt sind aber kein Ergebnis eines Wandels im alten System - es g&#228;be sie auch, wenn das alte System gar nicht vorangegangen w&#228;re. Nur werden einfach schrittweise Teile des &quot;alten Mediensystems&quot; in das neue System &#252;bernommen und rekombiniert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stimme den Schlussfolgerungen zu &#8211; bin aber nicht sicher, ob der Ansatz mit den Systemen und Subsystemen stimmt bzw. ob sich &#252;berhaupt ein &#8220;Medienapparat&#8221; ver&#228;ndert. Ich denke eher, dass in einem ganz neuen System &#8211; dem globalen Netz &#8211; zunehmend Funktionen eines &#228;lteren Systems, z.B. die Verbreitung von Nachrichten, &#252;bernommen werden. News im Netz und alles was zu ihnen geh&#246;rt sind aber kein Ergebnis eines Wandels im alten System &#8211; es g&#228;be sie auch, wenn das alte System gar nicht vorangegangen w&#228;re. Nur werden einfach schrittweise Teile des &#8220;alten Mediensystems&#8221; in das neue System &#252;bernommen und rekombiniert.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: spadebill media consulting - Argumente für Umdenker</title>
		<link>http://carta.info/18043/kommunikationswandel-die-vier-subsysteme-des-medienapparats/comment-page-2/#comment-8833</link>
		<dc:creator>spadebill media consulting - Argumente für Umdenker</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 07:41:18 +0000</pubDate>
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		<description>[...] nicht geh&#246;rt hat: Das Mediensystem wandelt sich gerade. Aber wie und wieso? Martin Oetting gibt bei Carta.info Antworten.   var addthis_pub = &#039;&#039;; var addthis_language = &#039;en&#039;;var addthis_options = &#039;email, [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] nicht geh&#246;rt hat: Das Mediensystem wandelt sich gerade. Aber wie und wieso? Martin Oetting gibt bei Carta.info Antworten.   var addthis_pub = &#39;&#39;; var addthis_language = &#39;en&#39;;var addthis_options = &#39;email, [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Social Media Schmiede &#187; Gastvortrag an der TU Ilmenau: Lehre &#38; Praxis &#187; abiwm, Gastvortrag, Lehre, TU Ilmenau, Universit&#228;t, Vortrag, Workshop</title>
		<link>http://carta.info/18043/kommunikationswandel-die-vier-subsysteme-des-medienapparats/comment-page-2/#comment-8788</link>
		<dc:creator>Social Media Schmiede &#187; Gastvortrag an der TU Ilmenau: Lehre &#38; Praxis &#187; abiwm, Gastvortrag, Lehre, TU Ilmenau, Universit&#228;t, Vortrag, Workshop</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 09:57:45 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Das Studium, insbesondere das Selbststudium, sollte sich dennoch mit der Entwicklung der Medien und m&#246;glicherweise bevorstehenden Paradigmenwechseln befassen. Ich begr&#252;&#223;e es sehr, dass der Erfahrung von Praxispartnern in der Lehre ein Ohr [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Das Studium, insbesondere das Selbststudium, sollte sich dennoch mit der Entwicklung der Medien und m&#246;glicherweise bevorstehenden Paradigmenwechseln befassen. Ich begr&#252;&#223;e es sehr, dass der Erfahrung von Praxispartnern in der Lehre ein Ohr [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Harald</title>
		<link>http://carta.info/18043/kommunikationswandel-die-vier-subsysteme-des-medienapparats/comment-page-2/#comment-8774</link>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 11:46:28 +0000</pubDate>
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		<description>Manchmal reicht es einfach auch nur aus, Zeit zu investieren. Nat&#252;rlich bedeutet das auch Verzicht. Dann wird halt die Zeit und das Geld anstatt in ein Restaurant- oder Kinobesuch in ein Webprojekt investiert (klinkt nach &quot;Papa&quot;, wei&#223; ich ;-)). Is aber so.

Experimentieren hei&#223;t auch lernen, und solange es keine etablierten Konzepte gibt, gibt es auch keine guten Weiterbildungsangebote. Es muss, gerade bei Internetprojekten, nicht gleich die Haupteinkommensquelle sein - wenn es &#252;berhaupt etwas erwirtschaftet.

Der Wandel ist eine Chance. Journalisten haben diese M&#246;glichkeiten, die Setzer (Neudeutsch Mediengestalter) und Verwaltungsangestellten vielleicht noch, die Drucker, Zeitungsaustr&#228;ger und Kioskbetreiber schon weniger. Das sind die wirklich Betroffenen des Medienwandels.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal reicht es einfach auch nur aus, Zeit zu investieren. Nat&#252;rlich bedeutet das auch Verzicht. Dann wird halt die Zeit und das Geld anstatt in ein Restaurant- oder Kinobesuch in ein Webprojekt investiert (klinkt nach &#8220;Papa&#8221;, wei&#223; ich ;-)). Is aber so.</p>
<p>Experimentieren hei&#223;t auch lernen, und solange es keine etablierten Konzepte gibt, gibt es auch keine guten Weiterbildungsangebote. Es muss, gerade bei Internetprojekten, nicht gleich die Haupteinkommensquelle sein &#8211; wenn es &#252;berhaupt etwas erwirtschaftet.</p>
<p>Der Wandel ist eine Chance. Journalisten haben diese M&#246;glichkeiten, die Setzer (Neudeutsch Mediengestalter) und Verwaltungsangestellten vielleicht noch, die Drucker, Zeitungsaustr&#228;ger und Kioskbetreiber schon weniger. Das sind die wirklich Betroffenen des Medienwandels.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: stilstand&#187; Blogarchiv &#187; Medienhass</title>
		<link>http://carta.info/18043/kommunikationswandel-die-vier-subsysteme-des-medienapparats/comment-page-2/#comment-8772</link>
		<dc:creator>stilstand&#187; Blogarchiv &#187; Medienhass</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 09:52:03 +0000</pubDate>
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		<description>[...] her &#8230; wir alle kennen l&#228;ngst die tief ausgefahrenen Spuren in der gro&#223;en Mediendebatte. Intelligente Ausnahmen sind dabei selten. Ein entscheidender Faktor kommt &#252;berall zu kurz: Der werte [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] her &#8230; wir alle kennen l&#228;ngst die tief ausgefahrenen Spuren in der gro&#223;en Mediendebatte. Intelligente Ausnahmen sind dabei selten. Ein entscheidender Faktor kommt &#252;berall zu kurz: Der werte [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin Oetting</title>
		<link>http://carta.info/18043/kommunikationswandel-die-vier-subsysteme-des-medienapparats/comment-page-2/#comment-8770</link>
		<dc:creator>Martin Oetting</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 09:37:33 +0000</pubDate>
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		<description>@Harald Das ist ein hilfreicher Hinweis. Der Begriff &quot;Entbehrungen&quot; h&#228;tte gut in den Text gepasst - denn ich stimme zu: wenn es um fundamentalen Wandel geht, kann man nicht erwarten, dass harte Arbeit bezahlt wird, denn es wei&#223; ja noch niemand, was diese Arbeit wert ist. Solange es sich um ein Experiment handelt, sind Ausgang und Nutzen unklar. Daher muss man f&#252;r sich selbst definieren, welche Art Experimente man einzugehen bereit ist, und welche Einschr&#228;nkungen man daf&#252;r in Kauf nehmen mag. Was nichts anderes bedeutet, als dass unternehmerischer Geist gefragt ist. Und auch wenn das vielleicht ein Stereotyp ist: damit tun wir uns in Deutschland ja heutzutage manchmal doch ein wenig schwerer als in manchen anderen Kulturen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Harald Das ist ein hilfreicher Hinweis. Der Begriff &#8220;Entbehrungen&#8221; h&#228;tte gut in den Text gepasst &#8211; denn ich stimme zu: wenn es um fundamentalen Wandel geht, kann man nicht erwarten, dass harte Arbeit bezahlt wird, denn es wei&#223; ja noch niemand, was diese Arbeit wert ist. Solange es sich um ein Experiment handelt, sind Ausgang und Nutzen unklar. Daher muss man f&#252;r sich selbst definieren, welche Art Experimente man einzugehen bereit ist, und welche Einschr&#228;nkungen man daf&#252;r in Kauf nehmen mag. Was nichts anderes bedeutet, als dass unternehmerischer Geist gefragt ist. Und auch wenn das vielleicht ein Stereotyp ist: damit tun wir uns in Deutschland ja heutzutage manchmal doch ein wenig schwerer als in manchen anderen Kulturen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Harald</title>
		<link>http://carta.info/18043/kommunikationswandel-die-vier-subsysteme-des-medienapparats/comment-page-2/#comment-8768</link>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 23:53:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=18043#comment-8768</guid>
		<description>Guter Artikel, der wieder einmal auf den Punkt bringt, was schon h&#228;ufig gesagt wurde: Umdenken ist angesagt. Ich selbst habe einen Wandel mitgemacht, der f&#252;r die Zeit vielleicht exemplarisch ist: in den 80ern in der Stahlindustrie, in den 90er Druckereien, und jetzt seit etwa 10 Jahren Webentwickler. Das war nicht einfach, ich bin dabei nicht wohlhabend geworden.

Wie weit ein Risiko eingegangen wird h&#228;ngt aus meiner Erfahrung damit zusammen, Entbehrungen in Kauf zu nehmen, Risiken einzugehen und zu experimentieren. Ein gro&#223;er Teil der Software, die wir heute im Web verwenden - von Betriebssystem &#252;ber Server, Programmiersprachen und Datenbanken &#252;ber Programme f&#252;r Websites bis hin zu den Ausgabeformaten sind so entstanden. Es sind sicher ein paar dabei reich geworden, aber das sind wenige. Das Heer der Programmierer und Autoren, die -auch - kostenlos liefern, ist mit Sicherheit weitaus gr&#246;&#223;er.

Meiner &#220;berzeugung nach sollte f&#252;r qualitativ gute Arbeit auch gutes Geld bezahlt werden. Menschen sollten in der Lage sein, sich ein gutes Leben aufzubauen. Aber wenn so ein radikaler Umbruch ansteht, ist das nicht immer m&#246;glich.

Der Filter f&#252;r redaktionelle Inhalte sind jetzt deutlich st&#228;rker die Leser. Das qualitativ gute Inhalte auch die Leser erreichen, wird hier deutlich, aber eben nur eine bestimmte Zielgruppe. Das trifft auch auf diverse andere Blogs, Foren und Websites zu, die ich mehr oder weniger regelm&#228;&#223;ig lese. 

Ich denke, dass sind Journalisten vermehrt auf kleinere Spartenprojekte konzentrieren sollten. Sie sollten selbst die Initiative ergreifen und die Ideen der Experimentierer zur Finanzierung aufgreifen. Es n&#252;tzt nichts, sich an den b&#246;sen reichen Verlegern abzuarbeiten. Es bedeutet dann auch f&#252;r einen selbst Verzicht und Mut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guter Artikel, der wieder einmal auf den Punkt bringt, was schon h&#228;ufig gesagt wurde: Umdenken ist angesagt. Ich selbst habe einen Wandel mitgemacht, der f&#252;r die Zeit vielleicht exemplarisch ist: in den 80ern in der Stahlindustrie, in den 90er Druckereien, und jetzt seit etwa 10 Jahren Webentwickler. Das war nicht einfach, ich bin dabei nicht wohlhabend geworden.</p>
<p>Wie weit ein Risiko eingegangen wird h&#228;ngt aus meiner Erfahrung damit zusammen, Entbehrungen in Kauf zu nehmen, Risiken einzugehen und zu experimentieren. Ein gro&#223;er Teil der Software, die wir heute im Web verwenden &#8211; von Betriebssystem &#252;ber Server, Programmiersprachen und Datenbanken &#252;ber Programme f&#252;r Websites bis hin zu den Ausgabeformaten sind so entstanden. Es sind sicher ein paar dabei reich geworden, aber das sind wenige. Das Heer der Programmierer und Autoren, die -auch &#8211; kostenlos liefern, ist mit Sicherheit weitaus gr&#246;&#223;er.</p>
<p>Meiner &#220;berzeugung nach sollte f&#252;r qualitativ gute Arbeit auch gutes Geld bezahlt werden. Menschen sollten in der Lage sein, sich ein gutes Leben aufzubauen. Aber wenn so ein radikaler Umbruch ansteht, ist das nicht immer m&#246;glich.</p>
<p>Der Filter f&#252;r redaktionelle Inhalte sind jetzt deutlich st&#228;rker die Leser. Das qualitativ gute Inhalte auch die Leser erreichen, wird hier deutlich, aber eben nur eine bestimmte Zielgruppe. Das trifft auch auf diverse andere Blogs, Foren und Websites zu, die ich mehr oder weniger regelm&#228;&#223;ig lese. </p>
<p>Ich denke, dass sind Journalisten vermehrt auf kleinere Spartenprojekte konzentrieren sollten. Sie sollten selbst die Initiative ergreifen und die Ideen der Experimentierer zur Finanzierung aufgreifen. Es n&#252;tzt nichts, sich an den b&#246;sen reichen Verlegern abzuarbeiten. Es bedeutet dann auch f&#252;r einen selbst Verzicht und Mut.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: TELI – Wissenschaftsjournalismus und die Wissenschaftsdebatte 2009&#187; Blog Archive &#187; Mut zum Experiment!</title>
		<link>http://carta.info/18043/kommunikationswandel-die-vier-subsysteme-des-medienapparats/comment-page-2/#comment-8765</link>
		<dc:creator>TELI – Wissenschaftsjournalismus und die Wissenschaftsdebatte 2009&#187; Blog Archive &#187; Mut zum Experiment!</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 16:59:57 +0000</pubDate>
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		<description>[...] beginnt ein lesenswerter Beitrag auf Carta mit dem Titel: Die vier Subsysteme des Medienapparats. Hier ein [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] beginnt ein lesenswerter Beitrag auf Carta mit dem Titel: Die vier Subsysteme des Medienapparats. Hier ein [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Wittkewitz</title>
		<link>http://carta.info/18043/kommunikationswandel-die-vier-subsysteme-des-medienapparats/comment-page-2/#comment-8759</link>
		<dc:creator>Wittkewitz</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 01:28:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=18043#comment-8759</guid>
		<description>Ok, dann schlichter:

Argument 1:
Syntagmata sind mehrere ineinander verschr&#228;nkte Sinnzusammenh&#228;nge, die von au&#223;en und vor allem aus der historischen Perspektive als Ganzes wahrgenommen werden. Diese ph&#228;nomenale Gestalt vor dem Hintergrund anderer &quot;Systeme&quot; ist keine Kommunikation und auch keine &quot;Medien&quot;. Es handelt sich um ein Amalgam aus Funktionen und Erwartungen, das durch Werkzeuge (Schrift, Druck, Sender, Kultur) bedient wird. Dahinter aber stehen Menschen. 

Argument 2: Ein R&#228;derwerk aus ineinandergreifenden Werkzeugen zu beschreiben, erm&#246;glicht nicht Kommunikation zu erkl&#228;ren, zu beschreiben oder zu deuten. Das geht noch nicht einmal in der reduktionistischen Weise, wie die Informationstheorie es tut. 


Argument 3: Menschen machen Werkzeuge und andere nutzen sie. Der Kern des Pudels liegt darin, zu teilen. Die einen teilen ihre Erfindungen, die anderen liefern Erfahrungsberichte. Durch kybernetische Kalibrierung der Nutzer und Anpassung der Techniker werden die Werkzeuge zielgenauer. Das ist keine Revolution und keine Evolution. Es ist einfach der kulturelle Austausch pro bono. H&#246;rt der auf, beginnt das Wirtschaften. Die einen verknappen die Werkzeuge, die anderen ihre Erfahrungen. Beide glauben zu unrecht, ohne den anderen leben zu k&#246;nnen. Der Markt bricht zusammen. Keine Revolution. Mangelnder Dialog

Argument 4: Die Finanzierung kollabiert nicht. Sie sucht lukrative M&#228;rkte, wie der S&#252;chtige den Dealer genau dort wo sich Dealer eben aufhalten. Aber die Dealer verkaufen verschnittenes Zeug. So k&#246;nnen die Investoren ihre Sucht nicht stillen. Zeitungen sind weniger lukrativ als Bauherrenmodelle in den 80ern. Keine Revolution. Marktversagen?
Es war einfach eine zu geringe Dosis enthalten. Ern&#252;chterung trat ein.

Argument 5: Neue Drogen werden entwickelt, die weder die S&#252;chtigen, noch die Dealer kennen. Zun&#228;chst werden die Produzenten und ihre wenigen Abnehmer als Spinner abgetan. Social Media entsteht nicht als Publikationsform sondern als Kommunikationswerkzeug analog zu Chat oder SMS. Viele Berater glauben, dass man diese Kommunikation als Droge portionieren und verkaufen kann und treten, hauen und stechen nach den vermeintlichen Konkurrenten.

Argument 6: Die Journalisten waren diejenigen, die allen erkl&#228;rten, wie toll die Drogen seien, was f&#252;r Extasen m&#246;glich w&#228;ren etc. Kurz: Sie haben Geschichten erz&#228;hlt. Bis zu dem Tag, an dem es keine Geschichten mehr waren sondern nur noch das Anf&#252;llen von Rubriken mit immer neuen Inhaltssimulationen, die ins Korsett passten mussten.

Argument 7: Journalisten sind keine Filter. Sie verbreiten zu mehr als 80% Inhalte, die sie von au&#223;en bekommen als Convenience-Ware, also vorfabriziert. Sie veredeln sie nicht einmal. Da ist keine Filterfunktion, es sei denn, man betrachtet die QUOTE oder auch REICHWEITE als einen Filter f&#252;r journalistische Arbeit.

Argument 8: Journalisten, Politiker und Meinungsf&#252;hrer der Interessenverb&#228;nde m&#252;ssen Agendasetting betreiben - alle im Auftrag von jemandem, der sie dirigiert. Das ist selten der Zuschauer oder der Leser. Es gibt also keine  Apparat sondern Autoren, die zwischen den beiden faktischen Keilen der Reichweite und den Interessen, die in eine Redaktion hinein regieren aufgerieben werden unter der gleichzeitigen Landplage des doppelten Leistens mit halber Mannschaft. 

Argument 9: Den Zeitungen ging es noch vor 10 Jahren blendend. Auch den Rundfunksendern. Heute nutzen viele Menschen ihre Zeit anders, weil sie Informationen anders konsumieren. Sie schreiben stundenlang mit Freunden via twitter oder Facebook kurze Nachrichten, sitzen vor einem Videospiel oder koordinieren Aktionen per Web. Aber sehr viele haben den Fernseher oder die Zeitung einfach so verlassen, ohne ins Web zu gehen. Sie machen etwas. Das ist n&#228;mlich deutlich prim&#228;rer, als Informationen und Leben aus zweiter Hand zu erfahren. Der Glaube an die Deutungshoheit der gedruckten Buchstaben ist unwiederbringlich verloren. Nach dem Tod Gottes sind wir Zeuge, wie der G&#246;tze Schrift zu einem blo&#223;en Werkzeug des allt&#228;glichen Austauschs geworden ist. &quot;Steht doch in der Zeitung&quot; ist heute kein Beweis mehr. Das ist die Revolte, die ganz klammheimlich &#252;ber uns kam. Das Netz konnte nichts daf&#252;r, es war nur gleichzeitig reifer geworden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ok, dann schlichter:</p>
<p>Argument 1:<br />
Syntagmata sind mehrere ineinander verschr&#228;nkte Sinnzusammenh&#228;nge, die von au&#223;en und vor allem aus der historischen Perspektive als Ganzes wahrgenommen werden. Diese ph&#228;nomenale Gestalt vor dem Hintergrund anderer &#8220;Systeme&#8221; ist keine Kommunikation und auch keine &#8220;Medien&#8221;. Es handelt sich um ein Amalgam aus Funktionen und Erwartungen, das durch Werkzeuge (Schrift, Druck, Sender, Kultur) bedient wird. Dahinter aber stehen Menschen. </p>
<p>Argument 2: Ein R&#228;derwerk aus ineinandergreifenden Werkzeugen zu beschreiben, erm&#246;glicht nicht Kommunikation zu erkl&#228;ren, zu beschreiben oder zu deuten. Das geht noch nicht einmal in der reduktionistischen Weise, wie die Informationstheorie es tut. </p>
<p>Argument 3: Menschen machen Werkzeuge und andere nutzen sie. Der Kern des Pudels liegt darin, zu teilen. Die einen teilen ihre Erfindungen, die anderen liefern Erfahrungsberichte. Durch kybernetische Kalibrierung der Nutzer und Anpassung der Techniker werden die Werkzeuge zielgenauer. Das ist keine Revolution und keine Evolution. Es ist einfach der kulturelle Austausch pro bono. H&#246;rt der auf, beginnt das Wirtschaften. Die einen verknappen die Werkzeuge, die anderen ihre Erfahrungen. Beide glauben zu unrecht, ohne den anderen leben zu k&#246;nnen. Der Markt bricht zusammen. Keine Revolution. Mangelnder Dialog</p>
<p>Argument 4: Die Finanzierung kollabiert nicht. Sie sucht lukrative M&#228;rkte, wie der S&#252;chtige den Dealer genau dort wo sich Dealer eben aufhalten. Aber die Dealer verkaufen verschnittenes Zeug. So k&#246;nnen die Investoren ihre Sucht nicht stillen. Zeitungen sind weniger lukrativ als Bauherrenmodelle in den 80ern. Keine Revolution. Marktversagen?<br />
Es war einfach eine zu geringe Dosis enthalten. Ern&#252;chterung trat ein.</p>
<p>Argument 5: Neue Drogen werden entwickelt, die weder die S&#252;chtigen, noch die Dealer kennen. Zun&#228;chst werden die Produzenten und ihre wenigen Abnehmer als Spinner abgetan. Social Media entsteht nicht als Publikationsform sondern als Kommunikationswerkzeug analog zu Chat oder SMS. Viele Berater glauben, dass man diese Kommunikation als Droge portionieren und verkaufen kann und treten, hauen und stechen nach den vermeintlichen Konkurrenten.</p>
<p>Argument 6: Die Journalisten waren diejenigen, die allen erkl&#228;rten, wie toll die Drogen seien, was f&#252;r Extasen m&#246;glich w&#228;ren etc. Kurz: Sie haben Geschichten erz&#228;hlt. Bis zu dem Tag, an dem es keine Geschichten mehr waren sondern nur noch das Anf&#252;llen von Rubriken mit immer neuen Inhaltssimulationen, die ins Korsett passten mussten.</p>
<p>Argument 7: Journalisten sind keine Filter. Sie verbreiten zu mehr als 80% Inhalte, die sie von au&#223;en bekommen als Convenience-Ware, also vorfabriziert. Sie veredeln sie nicht einmal. Da ist keine Filterfunktion, es sei denn, man betrachtet die QUOTE oder auch REICHWEITE als einen Filter f&#252;r journalistische Arbeit.</p>
<p>Argument 8: Journalisten, Politiker und Meinungsf&#252;hrer der Interessenverb&#228;nde m&#252;ssen Agendasetting betreiben &#8211; alle im Auftrag von jemandem, der sie dirigiert. Das ist selten der Zuschauer oder der Leser. Es gibt also keine  Apparat sondern Autoren, die zwischen den beiden faktischen Keilen der Reichweite und den Interessen, die in eine Redaktion hinein regieren aufgerieben werden unter der gleichzeitigen Landplage des doppelten Leistens mit halber Mannschaft. </p>
<p>Argument 9: Den Zeitungen ging es noch vor 10 Jahren blendend. Auch den Rundfunksendern. Heute nutzen viele Menschen ihre Zeit anders, weil sie Informationen anders konsumieren. Sie schreiben stundenlang mit Freunden via twitter oder Facebook kurze Nachrichten, sitzen vor einem Videospiel oder koordinieren Aktionen per Web. Aber sehr viele haben den Fernseher oder die Zeitung einfach so verlassen, ohne ins Web zu gehen. Sie machen etwas. Das ist n&#228;mlich deutlich prim&#228;rer, als Informationen und Leben aus zweiter Hand zu erfahren. Der Glaube an die Deutungshoheit der gedruckten Buchstaben ist unwiederbringlich verloren. Nach dem Tod Gottes sind wir Zeuge, wie der G&#246;tze Schrift zu einem blo&#223;en Werkzeug des allt&#228;glichen Austauschs geworden ist. &#8220;Steht doch in der Zeitung&#8221; ist heute kein Beweis mehr. Das ist die Revolte, die ganz klammheimlich &#252;ber uns kam. Das Netz konnte nichts daf&#252;r, es war nur gleichzeitig reifer geworden.</p>
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		<title>Von: Neujustierung des gesamten Medienapparates &#171; MEDIENBLICK BONN</title>
		<link>http://carta.info/18043/kommunikationswandel-die-vier-subsysteme-des-medienapparats/comment-page-2/#comment-8754</link>
		<dc:creator>Neujustierung des gesamten Medienapparates &#171; MEDIENBLICK BONN</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 23:51:57 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Martin Oetting &#252;ber die erforderliche Medienrevolution und die Gestaltung eben dieser. Unser Blick des Tages vom 09.01.2010 &gt;&gt;   Soziale Lesezeichen setzen...                       Hide Sites    $$(&#039;div.d3436&#039;).each( [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Martin Oetting &#252;ber die erforderliche Medienrevolution und die Gestaltung eben dieser. Unser Blick des Tages vom 09.01.2010 &gt;&gt;   Soziale Lesezeichen setzen&#8230;                       Hide Sites    $$(&#39;div.d3436&#39;).each( [...]</p>
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		<title>Von: Martin Oetting</title>
		<link>http://carta.info/18043/kommunikationswandel-die-vier-subsysteme-des-medienapparats/comment-page-2/#comment-8750</link>
		<dc:creator>Martin Oetting</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 20:06:19 +0000</pubDate>
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		<description>@Wittkewitz (Vorneweg: Ich bin da vielleicht ein wenig pingelig, aber Oetting ist mein Name - im Pass, offline, online, ganz gleich, nicht &#214;tting.)

&quot;Die &#196;nderungen des technischen Fortschritts der Absatz- und der Produktionsbedingungen [...] kann ich nicht als Revolution verstehen, da keine leitende Idee diesen Umsturz hervorgerufen hat um zur Macht zu gelangen.&quot; - Weil die politisch geplante Ver&#228;nderung dieses Motiv braucht, habe ich mir ja grade den Revolutionsbegriff von Kuhn geborgt. Denn bei ihm ist dieses Motiv in den meisten F&#228;llen ebensowenig zu vermuten. Und doch erscheint legitim, hier wie dort von Revolution zu sprechen. Oder nehmen wir die industrielle. Auch dort gab es ja keine leitende Idee, die der Umw&#228;lzung ihren gedanklichen Boden bereitet hat. Die kam dann erst dazu, als der Prozess im Gang war. So auch hier. Daher braucht es auch keine Revolten-Blogger f&#252;r meine Argumentation. 

&quot;Dies erscheint aber sehr evolution&#228;r, denn die Leser werden zusammen mit den neuen M&#246;glichkeiten &#228;lter und reifer – das ist aber in keiner Weise revolution&#228;r.&quot; - Da kommen wir vielleicht unserer Meinungsverschiedenheit etwas n&#228;her. Es ist vielleicht eine Geschmackssache, welche Ver&#228;nderungsgeschwindigkeit man als Revolution, und welche als Evolution betrachtet. Ich sehe das eben an dieser Stelle einfach anders.

&quot;Es ist anscheinend auch noch immer so, dass auch Sie den Journalismus mit den Medien ineins setzen.&quot; - Nein, gerade nicht: Journalismus ist bei mir Teilsystem 3. &quot;Die Medien&quot; sind 1 und 4. Genau diese Trennung ist doch so spannend. Und macht meinen Text und insbesondere den &quot;Kern des Pudels&quot; ja erst m&#246;glich.

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich Ihren weiteren Zeilen nicht mehr recht folgen kann - warum die Verbindung zwischen Gutenberg und Massenmedien lakonisch ist, wo aus Ihrer Sicht eine Revolte wahrlich notwendig scheint, und warum Beckedahl und Schwenzel nun mit einem Mal doch Pioniere sind ... Sie schreiben verklausuliert und in einer Weise, f&#252;r die mein Hirn wohl einfach nicht ausreicht.

Aber eines scheint selbst f&#252;r mich am Ende durch: wenn ich Sie richtig verstehe, besteht Ihr Argument zum einen darin, dass f&#252;r Sie die Umw&#228;lzung keine mediale sondern eine politische ist oder sein wird. Und zum zweiten darin, dass sie als Aufgabe der B&#252;rger zu verstehen ist, und nicht aufgrund von strukturellen Ver&#228;nderungen geschieht, wie in meinem Text beschrieben. Und an der Stelle kann ich nur sagen: dann reden wir einfach &#252;ber verschiedene Dinge. Ich habe hier versucht, einen strukturellen Wandel in der Kommunikationslandschaft zu beschreiben. Sie interessiert, in welcher Weise Social Media politische Umw&#228;lzungen befl&#252;geln. Letzteres ist sicher ebenso interessant. Und ich vermute, wir w&#228;ren uns gar nicht so uneins - wenn ich denn &#252;ber das Thema geschrieben h&#228;tte, das Sie viel mehr zu interessieren scheint.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wittkewitz (Vorneweg: Ich bin da vielleicht ein wenig pingelig, aber Oetting ist mein Name &#8211; im Pass, offline, online, ganz gleich, nicht &#214;tting.)</p>
<p>&#8220;Die &#196;nderungen des technischen Fortschritts der Absatz- und der Produktionsbedingungen [...] kann ich nicht als Revolution verstehen, da keine leitende Idee diesen Umsturz hervorgerufen hat um zur Macht zu gelangen.&#8221; &#8211; Weil die politisch geplante Ver&#228;nderung dieses Motiv braucht, habe ich mir ja grade den Revolutionsbegriff von Kuhn geborgt. Denn bei ihm ist dieses Motiv in den meisten F&#228;llen ebensowenig zu vermuten. Und doch erscheint legitim, hier wie dort von Revolution zu sprechen. Oder nehmen wir die industrielle. Auch dort gab es ja keine leitende Idee, die der Umw&#228;lzung ihren gedanklichen Boden bereitet hat. Die kam dann erst dazu, als der Prozess im Gang war. So auch hier. Daher braucht es auch keine Revolten-Blogger f&#252;r meine Argumentation. </p>
<p>&#8220;Dies erscheint aber sehr evolution&#228;r, denn die Leser werden zusammen mit den neuen M&#246;glichkeiten &#228;lter und reifer – das ist aber in keiner Weise revolution&#228;r.&#8221; &#8211; Da kommen wir vielleicht unserer Meinungsverschiedenheit etwas n&#228;her. Es ist vielleicht eine Geschmackssache, welche Ver&#228;nderungsgeschwindigkeit man als Revolution, und welche als Evolution betrachtet. Ich sehe das eben an dieser Stelle einfach anders.</p>
<p>&#8220;Es ist anscheinend auch noch immer so, dass auch Sie den Journalismus mit den Medien ineins setzen.&#8221; &#8211; Nein, gerade nicht: Journalismus ist bei mir Teilsystem 3. &#8220;Die Medien&#8221; sind 1 und 4. Genau diese Trennung ist doch so spannend. Und macht meinen Text und insbesondere den &#8220;Kern des Pudels&#8221; ja erst m&#246;glich.</p>
<p>Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich Ihren weiteren Zeilen nicht mehr recht folgen kann &#8211; warum die Verbindung zwischen Gutenberg und Massenmedien lakonisch ist, wo aus Ihrer Sicht eine Revolte wahrlich notwendig scheint, und warum Beckedahl und Schwenzel nun mit einem Mal doch Pioniere sind &#8230; Sie schreiben verklausuliert und in einer Weise, f&#252;r die mein Hirn wohl einfach nicht ausreicht.</p>
<p>Aber eines scheint selbst f&#252;r mich am Ende durch: wenn ich Sie richtig verstehe, besteht Ihr Argument zum einen darin, dass f&#252;r Sie die Umw&#228;lzung keine mediale sondern eine politische ist oder sein wird. Und zum zweiten darin, dass sie als Aufgabe der B&#252;rger zu verstehen ist, und nicht aufgrund von strukturellen Ver&#228;nderungen geschieht, wie in meinem Text beschrieben. Und an der Stelle kann ich nur sagen: dann reden wir einfach &#252;ber verschiedene Dinge. Ich habe hier versucht, einen strukturellen Wandel in der Kommunikationslandschaft zu beschreiben. Sie interessiert, in welcher Weise Social Media politische Umw&#228;lzungen befl&#252;geln. Letzteres ist sicher ebenso interessant. Und ich vermute, wir w&#228;ren uns gar nicht so uneins &#8211; wenn ich denn &#252;ber das Thema geschrieben h&#228;tte, das Sie viel mehr zu interessieren scheint.</p>
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