Daniel Leisegang | 0 Kommentar(e)
Die Digitalisierung der Kulturgüter verändert unseren Zugang zum Wissen tiefgreifend. Das Netz erlaubt es, das Wissen der Menschheit allgemein zugänglich zu machen und ermöglicht es einem Konzern wie Google, sich eine unermessliche Zahl digitalisierter Buchkopien anzueignen. Derzeit scheint es, als laufe die technische Entwicklung einer vergleichsweise behäbigen Rechtsordnung davon.
30.10.2009 |
Als Johannes Gutenberg vor gut 500 Jahren die beweglichen Lettern erfand, löste er damit eine mediale und kulturelle Revolution aus. Seine Neuentwicklung vereinfachte entscheidend den mechanischen Buchdruck und legte den Grundstein für die industrielle Massenproduktion von Büchern. Zugleich ermöglichte sie damit erstmals in der Geschichte die exakte Reproduktion von Wissen.
Einige Jahrhunderte später erhielt die Gutenberg-Galaxis mit der Erfindung von Tonträgern, Radio und Fernsehen erstmals Konkurrenz, die sie allerdings in ihren Grundfesten nicht erschüttern konnte. Erst die Erfindung des Internet stellt das Primat der gedruckten Überlieferung radikal in Frage. >> weiterlesen bei den Blättern für deutsche und internationale Politik
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